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Diskussion zum Flughafen Kassel


airbus24

Empfohlene Beiträge

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Reaktion auf Kommentar bei Aktuelles:

Sundair streicht 35 Flüge im laufenden Sommerprogramm ab Kassel:

https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/kassel-airport-diese-termine-hat-sundair-storniert-oder-geaendert-9889974.html

 

 

 

Das Unternehmen wies darauf hin, dass solche Flugplananpassungen zum täglichen Geschäft einer Airline am KSF gehören würden.

 

(Original Zitat verwahrheitlicht ...)

 

 

Geschrieben

Jetzt wird konkret von mangelnder Auslastung der Flüge gesprochen, Damit dürfte die Mär vom Boomflughafen beendet sein und auch ein voller Parkplatz scheint kein Indikator für ausgebuchte Flieger zu sein.

Geschrieben

Insgesamt sind ja jetzt 52 Flüge betroffen - die fallen insgesamt weg durch Streichung und Zusammenlegung und das mitten im Sommer.  Gut möglich, dass sogar noch was dazu kommt. Was heisst das denn dann für die Maschine?

Die steht dann doof rum und verdient kein Geld? Umgerechnet wäre das so als wenn ein ganzer Monat nicht geflogen wird. Wie soll Sundair denn da auf seine Kosten kommen.

Werden die Crews dann auch noch in Kurzarbeit geschickt - mitten im Sommer? Zum Kopfschütteln! Nächstes Jahr dürfte die Maschine von woanders aus starten oder die Airline ist über dem Jordan. Die hat jetzt schon im zweiten Jahr massive Probleme.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Hame:

Jetzt wird konkret von mangelnder Auslastung der Flüge gesprochen, Damit dürfte die Mär vom Boomflughafen beendet sein und auch ein voller Parkplatz scheint kein Indikator für ausgebuchte Flieger zu sein.

Vergleich Paxe Januar-April 

2014: 5.192

2015: 11.403

2016: 7.981

2017: 5.202

2018: 29.833

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb MarioEDVK:

Vergleich Paxe Januar-April 

2014: 5.192

2015: 11.403

2016: 7.981

2017: 5.202

2018: 29.833

 

Du weißt schon, was man unter Auslastung eines Fliegers versteht, oder?

Und einen Boomflughafen kann ich anhand deiner Zahlen auch nicht erkennen.

Geschrieben

1. "Boomflughafen" kommt ja nicht von mir.

2. Habe ich mich schon im Frühjahr nicht zur Auslastung geäußert. Damals habe ich lediglich auf den vollen Parkplatz hingewiesen.

3. März: angebotene Plätze ca. 10.000, Paxe 9.107 (inkl. GA).

 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb MarioEDVK:

Vergleich Paxe Januar-April 

2014: 5.192

2015: 11.403

2016: 7.981

2017: 5.202

2018: 29.833

 

Auf wie viele Flüge waren die Paxe verteilt? Bitte die GA herausrechnen, für die Auslastung von Touristenflüge sind die nicht relevant und um die geht es bei den Sundairstreichungen. Im Destatis werden die KSF-Zahlen immerhin nicht veröffentlicht.

  • 1 Monat später...
Geschrieben
Am 10.7.2018 um 11:41 schrieb speedman:

Die Gemeinde Calden will den negativen Ertrag des Flughafen nicht mehr übernehmen.

http://www.airliners.de/gemeinde-calden-beteiligung-flughafen-kassel/45795

Und das, wo doch immer prognostiziert wurde, das der Flughafen eine Gewinn für alle sei9_9

 

Wo ist das Problem ? Hessen übernimmt die Zahlungen von Calden, und schon passt es wieder. Entweder steigt Calden als Gesellschafter aus, oder zahlt nur einen symbolischen Betrag, z.B. 1 Euro. Der Finanzminister macht das schon.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb BAVARIA:

Es geht bergauf in Kassel.

Im ersten Halbjahr 2018 haben bereits mehr als 63.000 Passagiere den Kassel Airport genutzt. Damit wurde die Prognose deutlich übertroffen. 

 

https://www.hna.de/kassel/flughafen/flughafen-calden-prognose-airport-kassel-10049626.html

 

 

 

 

Was nicht im Artikel steht: Wie wirkt sich das auf das Betriebsergebnis aus? Sundair hat bestimmt Zuschüsse bekommen und wird es trotzdem wieder milionenschweren Verlust 2018 geben? Letztes Jahr standen 6,2 Mio Miese in den Büchern. Und wie dauerhaft ist das Arrangement von Sundair? Der Airport Kassel ist ja von Sundair abhängig. Es bleibt weiter spannend...

 

Geschrieben

Was aber drin steht:

 

" Für das Land zahle sich der Flughafen ohnehin aus. Er schaffe und sichere Arbeitsplätze, bietet wichtige Infrastruktur und sorge für ein beträchtliches Steueraufkommen, so Schäfer weiter."

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BAVARIA:

Was aber drin steht:

 

" Für das Land zahle sich der Flughafen ohnehin aus. Er schaffe und sichere Arbeitsplätze, bietet wichtige Infrastruktur und sorge für ein beträchtliches Steueraufkommen, so Schäfer weiter."

 

Wenn das so stimmt, was Herr Schäfer sagt, dann bietet sich der Bau weiterer solcher wichtigen und ertragreichen Flughäfen geradezu an. Je mehr desto besser.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Spie10:

 

Wenn das so stimmt, was Herr Schäfer sagt, dann bietet sich der Bau weiterer solcher wichtigen und ertragreichen Flughäfen geradezu an. Je mehr desto besser.

Genau, verstehe gar nicht, daß andere Bundesländer Schwierigkeiten mit ihrem Haushalt haben, wo der hessische Finanzminister die Lösung dafür anbietet. Also her mit den Airports, die zahlen sich ja lt. Hr. Schäfer ohnehin aus. 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb MarioEDVK:

Die Aussage Schäfers bezieht sich konkret auf den Flughafen Kassel mit den ortsansässigen 30 Betrieben und knapp 1000 Beschäftigten. Eure Verallgemeinerung ist einfach nur albern.

 

Albern ist der Herr Schäfer, denn interessant wäre eher die Anzahl der Arbeitsplätze die ausschließlich durch den Ausbau bzw. die Investition von 270  Million + das jährliche operative Defifzit entstanden sind. Und interessant wäre wie viele Arbeitsplätze man mit der vergleichbaren Summe alternativ durch eine andere Verwendung hätte schaffen können. Alles andere ist die bekannte Schönfärberei.

Geschrieben
Am 21.7.2018 um 09:45 schrieb MarioEDVK:

Die Aussage Schäfers bezieht sich konkret auf den Flughafen Kassel mit den ortsansässigen 30 Betrieben und knapp 1000 Beschäftigten. Eure Verallgemeinerung ist einfach nur albern.

Mario es ist eher sinnlos den lieben Nachbarn aus NRW die Bedeutung eines 90 Jahre alten Flughafenstandortes der auch ein Luftfahrt-, Rüstungs- und Industriestandort war/ist mit einen der ersten Lufthansa Flugplätze und Fiesler Werken zu erläuterten. Der von 45-89 unter der Bedeutungslosigkeit des Zonenrandgebiets gelitten hat und seit den 90er wieder als Industrie-, Technologie- und Infrastruktur-Standort ausgebaut wird. Das geht natürlich auch zu Lasten von westlichen Nachbarregionen deren Glanzzeiten von Siemens Nixdorf längst vorbei sind.  Also einfach unsere Politiker machen lassen und Kommentare aus NRW eher als wütende Hilflosigkeit verstehen die Konkurrenz fürchtet. Wobei ich hier Konkurrenz-/Arbeitsplatzeffekte im allgemeinen meine und nicht die der Flughäfen von denen jeder mehr oder weniger Steuermittel verbraucht. Die Summe der Arbeitsplatzeffekte in Nordhessen sind erheblich und jeden unserer Politiker mit Ausnahme einer bestimmten politisch-ideologischen Grundeinstellung ganz genau bewusst.

Mich interessiert nicht was aus NRW kommt und aus Steuermitteln "durch eine andere Verwendung hätte"  geschafft können, bei deren vielen hohen millionenschweren Beispielen wie Kölner Oper und U-Bahn, Gläserner Autobahntunnel in Leverkusen usw.. da braucht man braucht diese schlauen Sprüche nicht. In Norhessen wurde ein Flughafen gebaut, diese Baukosten waren aber fast Peanuts gegen die Summe von eigenen U -und S-Bahnhaltestellen irgendwo in einer deutschen Großstadt. Der Unterschied ist nur, über die Haltestellen gibt es höchstens 2-3 wütende Artikel.

Deshalb bitte den Spruch Steuermittel kann man viel sinnvoller verwenden einfach sparen.

Geschrieben

Sind das Paranoia oder warum muss hier künstlich ein Bezug zu NRW hergestellt werden? Niemand stellt in Frage, dass es in NRW ähnliche Objekte der Geldverschwendung gibt, auch im Bereich der Luftfahrt. Das man 280 Million Euro auch anders verwenden könnte, darüber muss man wohl kaum diskutieren.

Geschrieben

Okay dann mal ohne NRW Kontext.

Was wäre passiert, wenn in Nordhessen kein Flughafen gebaut worden wäre, die größte Wahrscheinlichkeit wäre die übliche Verwendung dieser 270 Mio. Mittel aus den Verkehrshaushalten gewesen, d.h. ca. 5 Ortsumgehungen irgendwo in Hessen zu bauen.

Aus Lärm-, Umwelt- und Lebensqualitätgründen für ca. 5 Kleinstädte mit ca. 50.000 Einwohnern irgendwo in Hessen die bessere Mittelverwendung. Aus Arbeitsplatz- , Einkommens-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderungs- Gründen speziell für Nordhessen die schlechteste Mittelverwendung. Ortsumgehungen erhöhen die Lebensqualität, killen aber auch mit die Geschäftswelt der Innenstädte und verlagern sie die auf Einkaufzentren außerhalb der Städte.

Geschrieben
Am 22.7.2018 um 12:50 schrieb bernd.e32:

Okay dann mal ohne NRW Kontext.

Was wäre passiert, wenn in Nordhessen kein Flughafen gebaut worden wäre, die größte Wahrscheinlichkeit wäre die übliche Verwendung dieser 270 Mio. Mittel aus den Verkehrshaushalten gewesen, d.h. ca. 5 Ortsumgehungen irgendwo in Hessen zu bauen.

Aus Lärm-, Umwelt- und Lebensqualitätgründen für ca. 5 Kleinstädte mit ca. 50.000 Einwohnern irgendwo in Hessen die bessere Mittelverwendung. Aus Arbeitsplatz- , Einkommens-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderungs- Gründen speziell für Nordhessen die schlechteste Mittelverwendung. Ortsumgehungen erhöhen die Lebensqualität, killen aber auch mit die Geschäftswelt der Innenstädte und verlagern sie die auf Einkaufzentren außerhalb der Städte.

Danke für deine fundierte und mit Zahlen sorgfältig belegte  Analyse. Umgehungsstraßen oder Flughafen lautete also damals die Frage. Gut zu wissen.

Geschrieben
Am 21.7.2018 um 12:48 schrieb bueno vista:

Der HR sieht die Lage etwas nüchterner als die Lokalzeitung und nennt Vergleiche. Der volatile Verlauf hängt natürlich mit dem geringen Aufkommen zusammen. Schon weinige Flugbewegungen mehr oder weniger haben da einen großen Hebel. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/mehr-fluggaeste-in-kassel-frachtgeschaeft-eingebrochen,kassel-airport-passagiere-100.html

Der Absturz der Frachtzahlen ist schon heftig. Woran liegt das ? Nebenbei, hat der Flughafen eine Sicherheitskontrollstelle, wo Luftfracht nach §9 LuftSig kontrolliert werden kann ? War ja nicht immer der Fall, wenn ich mich recht entsinne. 

PS: KSF hat ja meines Wissens eigenes Luftsicherheitspersonal ausgebildet. Muss man trotzdem noch, zumindest ab und zu, auf Personal von anderen Flughäfen zurückgreifen (§5 bzw. 8), oder hat sich das Thema erledigt ?

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