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BREXIT Bedeutung für die Luftfahrt und allgemeine Diskussion


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Die Chance oder das Risiko, daß Tante Edith nach Edinburgh umziehen wird, scheint nach dem letzten Nachrichten tatsächlich zu schwinden. Ich habe jetzt zwar nicht 54% Remain gehört, aber 52% würden ja auch schon reichen. Nigel Farage scheint das auch bereits begriffen zu haben:  http://www.tagesspiegel.de/politik/brexit-referendum-im-live-blog-brexit-anhaenger-nigel-farage-sieht-sich-als-verlierer/13772346.html

Ansonsten OWL, nette Einleitung. Kompliment.

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Nach aktuell 96,9% der ausgezählten Stimmen heißt es wohl 'bye bye UK and EU'.

 

Leave EU -> 51,7%

Remain EU -> 48,3%

 

Gibraltar, Nordirland und Schottland haben mit großer Mehrheit für den Verbleib gestimmt, England und Wales dagegen. In London wurde wohl für den Verbleib gestimmt. Die 'Landeier' haben somit wohl deutlich für den Austritt gestimmt.

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Und wer auf britischen Humor steht, zieht sich den Thread nochmal von Anfang an rein und achtet auf die vielen Hellseher, Orakel und Experten mit ihrer unbeirrbaren Vorahnung.

 

Nicht nur hier, auch Wirtschaftsexperten und Politiker haben dies unterschätzt und nicht für möglich gehalten.

Unsere Nachbarn aus Holland werden nachziehen, so meine Befürchtungen, denn keiner wollte der Erste sein.

Der 23.06.2016 wird in die Geschichte der EU eingehen wie kein zweiter Tag.

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Also bis 2018 eine britische Ryanair-Tochter und einen irischen Easy Jet Ableger um so weiterzumachen wie bisher. Oder dutzende bilaterale Luftverkehrsabkommen ...


Wenn Schottland dann bis 2018 UK verlässt und in die EU eintritt brauchen die einen eigenen National Carrier und ein eigenes Hoheitskennzeichen

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Unsere Nachbarn aus Holland werden nachziehen, so meine Befürchtungen, denn keiner wollte der Erste sein.

Und in Deutschland gibt es bisher zwar keine Volksentscheide auf Bundesebene aber sehr viele EU-Hasser, die endlich ihre Glühbirnen zurückwollen...

 

Das Thema wird hier auch sehr hochkochen und das Land spalten. Bisher galt die EU-Mitgliedschaft als "in Stein gemeißelt" und "alternativlos". Die Briten demonstrieren gerade, dass dem nicht so ist und auf einmal kann man EU-Austritts-Befürworter in Deutschland nicht mehr einfach als verklärte Spinner abkanzeln sondern muss sie ernst nehmen.

 

 

Der Austritt von Großbritannien darf sich für das Land nicht "lohnen".

 

Ob er sich "lohnt" wird sich eh nicht wirklich klären lassen. Wir werden nur die weitere Entwicklung von UK mit dem Brexit sehen können. Ob es ohne Brexit insgesamt besser oder schlechter ausgesehen hätte, wird man nie endgültig klären könne. Klar, einige Branchen werden leiden, andere Bereiche aber auch profitieren und es bleibt mehr Steuer im eigenen Land...

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Berlin wird für Briten teurer, umgekehrt London für Deutsche billiger.

 

Nach aktuellem Stand, bei dem unter dem Eindruck des aktuellen Schocks der Pfund-Kurs zusammengebrochen ist.

 

Wenn jetzt aber der Domino-Effekt losgeht und womöglich auch noch Euro-Länder austreten, kann es gut sein, dass sich das umkehrt.

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Nun gut. Ein schwarzer Tag oder eine schwarze Woche macht aber noch kein schlechtes Leben.

 

Bis hier was wirklich konkretes passiert, vergehen sicher noch Monate, wenn nicht gar Jahre.

 

Eine Entscheidung die respektiert werden muss und mit der man lernen zu leben wird.

 

Aber als "schwärzester Tag Europas" ist dieses Event sicher etwas zu hoch angesetzt.

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Jetzt könnte noch eine Kette von EU-Volksabstimmungen folgen. Das wäre ein gefundenes Fressen für Rechtspopulisten, die überall in Europa neu antreten.

 

Für FR und U2 sicher alles einen Hiobsbotschaft. Was machen die polnischen Krankenschwestern in UK ohne Binnenmarkt? Nicht mehr fernpendeln.

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Das Thema wird hier auch sehr hochkochen und das Land spalten. Bisher galt die EU-Mitgliedschaft als "in Stein gemeißelt" und "alternativlos". Die Briten demonstrieren gerade, dass dem nicht so ist und auf einmal kann man EU-Austritts-Befürworter in Deutschland nicht mehr einfach als verklärte Spinner abkanzeln sondern muss sie ernst nehmen.

 

Sind sie aber, weil wie sich alleine heute morgen an den Statements von Farage, Johnson und Gove gezeigt hat, dass sie keine wirkliche Idee haben, wie es weiter gehen soll und viel schlimmer, keine Verantwortung übernehmen wollen. 

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Man muss auch mal sehen, dass das UK stets mit der EU gefremdelt hat. Die Kern-EU besteht aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Luxemburg und Italien. Die gemeinsame Währung und die für fast jedermann praktisch relevanten offenen Grenzen dieser Länder (+ den Nachzüglern Österreich, Spanien und Portugal) sind ein deutlicher Unterschied zum UK, das von jeher mit Sonderdeals ruhiggestellt werden musste. Osteuropa und Skandinavien sind natürlich ein anderes Thema.

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Die EU droht den Abtrünnigen doch auch nur. Das ist auch nicht gerade konstruktiv. Die sollen mal ihre Vorteile und Leistungen vermitteln. Der Brexit ist ein Armutszeugnis der EU und der Beweis, dass die eben doch abgehoben haben.

 

Frage: Ein Wahlkampf, einseitig wie nie, was Positionierung von Experten aus allen Lagern angeht. Jeder der gewählt hat hatte jede Möglichkeit sich zu informieren und abzuwägen zwischen Fakten (pro EU), Gefühl (Commonwealth, gegen EU) und Verbitterung aufgrund von 10 Jahre schlecht erklärte, aber zu großen Teilen richtiger Politik( gegen EU). Niemand hat sie gezwungen. 

 

Wenn 17,4m Menschen das anders sehen und drei Betrügern folgen. Deren Entscheidung, deren Verantwortung.

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Wenn 17,4m Menschen das anders sehen und drei Betrügern folgen. Deren Entscheidung, deren Verantwortung.

 

Dazu kommt dass die Bevölkerung tief gespalten ist. Nicht nur geografisch, sondern auch demografisch. Während sich bei den U50 eine breite Mehrheit für den Verbleib ausgesprochen hat (bei den 18-24jährigen sogar 75%), haben die Ü65 mit Zweidrittel-Mehrheit für den Brexit gestimmt. Aber es ist ja nicht deren Zukunft die da gerade verbockt wird.

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Der Brexit ist ein Armutszeugnis der EU und der Beweis, dass die eben doch abgehoben haben.

 

Nein. Der Brexit ist ein Sieg der Populisten. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt halt viele Leute, die gerne einfache Lösungen sehen wollen, die ihnen das Leben bequemer machen.

 

 

Ich habe ernsthaft Angst davor, was rauskäme, wenn es in Deutschland regelmäßig Volksabstimmungen geben würde. Abstimmungen über

 

- "GEZ" abschaffen

- EU-Austritt

- Abschaffung von Strafzetteln für Falschparker

- Zwangsquote für deutsche Musik im TV/Radio

- Diverse Gebühren nur für Ausländer (die versuchte Autobahnmaut war nur der Anfang)

- bedingungsloses Grundeinkommen oder extrem großzügige Sozialleistungen ohne jede Gegenleistung

- Massive Steuersenkung

 

und etliches mehr hätte durchaus eine nicht unrealistische Chance, durchzukommen. Ja, da würden viele jubeln, aber am Ende käme eine Kombination heraus, die schlichtweg nicht funktionieren kann...

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Richtig lustig wird es jetzt ja mit Schottland, Irland und Gibraltar - die Schotten dürften jetzt voll auf Unabähngigkeit gehen, um in der EU bleiben zu können. Nordirland müsste dann wohl eine Grenze zur Republik aufbauen, um die schrecklichen Immigranten rauszuhalten, die dank Freizügigkeit dort ins Land kommen können. Und Spanien wird Gibraltar das Leben ungemütlich machen.

 

Das eigentlich erschreckende ist ja, dass der dämliche Cameron das Referendum nur vom Zaun gebrochen hat, um die letzte Wahl zu gewinnen. Und der noch dämlichere Boris Johnson dann auf den Brexit gesetzt hat, um Cameron aus dem Weg zu räumen.

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