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Das Corona-Virus - Auswirkung auf die Airlines und Luftfahrtindustrie


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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Dann steig halt nicht ein, wenn es dich stört.  Sorry, aber das ist die Lösung

Nein. Das ist selbstverständlich nicht die Lösung. Die Lösung ist, dass sich Firmen an Gesetze halten müssen! Und wenn sie dies nicht machen, müssen sie eine empfindliche Strafe zahlen. 

Wieso sollte Ryanair für das Mißachten der Maskenpflicht keine Konsequenzen haben, während jeder Falschparker eine Strafe zahlen muss? 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Koelli:

während jeder Falschparker eine Strafe zahlen muss? 

 

Muss er das? Das stelle ich doch mal ganz stark in Zweifel. Noch leben wir nicht in einem totalitären Überwachungsstaat, auch wenn dies zweifelsohne das Ziel der Maßnahmenbefürworter ist.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Leon8499:

 

Muss er das? Das stelle ich doch mal ganz stark in Zweifel. Noch leben wir nicht in einem totalitären Überwachungsstaat, auch wenn dies zweifelsohne das Ziel der Maßnahmenbefürworter ist.

Also das finde ich wirklich schon peinlich, Befürworter von Schutzmaßnahmen als Unterstützer eines "totalitären Überwachungsstaates" zu bezeichnen. 

Aber durch solche, meiner Meinung nach lächerlichen Aussagen, stellen sich Leute zum Glück selber bloß, wie ich finde

Bearbeitet von Koelli
Geschrieben
Am 23.8.2022 um 16:19 schrieb TobiBER:

 

Dann hat sie die letzten 2,5 Jahre wohl komplett verschlafen - es ist doch hinreichend bekannt, dass eine Umgehung bestehender Gesetze in China nicht möglich ist.

 

 

vor 23 Stunden schrieb TobiBER:

Als Reisender ist man verpflichtet sich selbst darüber zu informieren - hätte ihr schon bei der Visa-Vergabe auffallen müssen.

 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/china-node/chinasicherheit/200466

 

 

 

Und du hast anscheinend den Artikeln nicht richtig gelesen:

Zitat

Lea Siebert hat sich informiert und war auch nicht überrascht. Sie habe erfahren, dass sie nach zehn Tagen im Quarantänehotel weiterreisen könne. Nach Peking oder auch an andere Orte. "Aber von 15 Stunden kann keine Rede sein. Aber es war auch seit Antritt der Reise klar, dass wir hier in Quarantäne müssen."

 

Aber es die chinesischen Airlines müssen sich halt auch an europäisches Recht halten. Und ob das geschieht, ist doch mehr als fraglich.

Zitat

Fluggäste könnten Ausgleichsanspruch haben

Die wenigen Menschen, die derzeit nach China fliegen dürfen und einen der seltenen Flüge ergattern, wissen um die komplizierten Umstände. Dennoch greife in diesem Fall möglicherweise die EU-Fluggastrechte-Verordnung, so Rechtsanwalt Rodegra. Die Verordnung gelte für jeden Flug aus der EU, also auch für nicht-EU-Airlines, sagt er.

Wenn Fluggäste nicht am vereinbarten Zielort ankämen, obwohl sie das gebucht hätten, stelle sich die Frage, ob sie nicht vielleicht einen Ausgleichsanspruch gegen die Fluggesellschaft hätten. "Die kann sich zwar auf außergewöhnliche Umstände berufen. Aber das geht eben nicht, wenn sie die Umstände von vorneherein kennt, die bereits bei der Buchung vorliegen und die sie mir einfach nur verheimlicht."

 

Sich du platt hinter dem Verweis auf die chinesischen Regelungen zu verstecken, da macht man es sich viel zu einfach. Natürlich ist es die Pflicht von jedem Reisenden, sich selber zu informieren.

Es ist aber auch einer Fluggesellschaft absolut zumutbar, dass sie die Fluggäste über die aktuellen Bestimmungen informieren und ggfs auch über Änderungen dieser Bestimmungen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 35 Minuten schrieb Koelli:

 

Hier noch ein interessanter Artikel zum "maskenfreien Flug": https://www.berliner-zeitung.de/news/olaf-scholz-robert-habeck-rueckflug-von-kanada-keine-pcr-tests-keine-maskenpflicht-regierungsflieger-luftwaffe-steffen-hebestreit-li.259909

 

Vor dem Rückflug gab es keine Tests mehr. 

Außerdem muss ich Teilen meiner Vorrednern zustimmen, der reine Text des 28b Abs. 1 IfSG spricht von "Verkehrsmitteln des Luftverkehrs", ich kann da keine Ausnahme für Bundeswehr o.ä.  herauslesen. Erst beim Personenfernverkehr wird auf "öffentlich" abgestellt. Offenbar wollte man diese Einschränkung nicht auf die "Verkehrsmitteln des Luftverkehrs" ausweiten.

Bearbeitet von speedman
Diskussion-Strang entzerrt
Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb speedman:

Update: Wieder geöffent.

 Warum??? Wie man sieht, dauert es keine 5 Beiträge, bis es wieder aus dem Ruder lauft. Macht das Ding dauerhaft zu.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb Koelli:

Gute Studie, in der auch konkrete Prozentzahlen für den Schutz durch Masken an Bord genannt werden und verglichen werden mit dem Flug ohne Masken:

https://academic.oup.com/jtm/article/28/4/taab023/6145028

 

Link stammt von einem Artikel heute auf n-tv:

https://www.n-tv.de/23544996

Lt. dieser Studie erhöht sich bei einem 12h Flug die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung um 59% wenn man die Maske zum Essen/Trinken absetzt. 

Dann kann man die auch gleich weglassen. Keiner setzt ne FFP2 Maske 12h am Stück auf, soll man ja auch nicht. 

 

Außerdem recht interessant (Auszug aus der Studie):

 

"It is also noted that the infection probability for a 2-hour flight without face masks are similar to those for a 12-hour flight with all passengers wearing highly effective face masks."

 

Und weiter:

 

"For the most extreme case considered, involving a 12-hour flight in which the passengers were not wearing masks, and for the Severe Scenario, the average probability of infection within the highest risk zone (MID-AFT) is 10.8%. With such a relatively low probability of infection it may be considered unlikely that an individual would be infected, unless they were in the seat of maximum exposure, in which case they would have a 99.6% probability of being infected. "

Bearbeitet von Viele_Flieger
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Viele_Flieger:

unless they were in the seat of maximum exposure, in which case they would have a 99.6% probability of being infected.

Da würde wiederum bedeuten, dass sich pro (ausgebuchtem) Flug mit einem Positiven mindestens 2 bis 4 Paxe anstecken. Da hilft die Maske also schon was.

Bearbeitet von ben7x
Geschrieben

Die japanische Regierung erwägt, die Zahl der täglichen Grenzüberschritte von 20.000 auf 50.000 zu erhöhen. Für Ausländer soll aber weiterhin gelten, dass nur geschäftliche Gründe oder Gruppenreisen zur Einreise berechtigen, dafür soll der PCR-Test entfallen. Dies soll wohl schon ab September gelten.

 

Quelle u.a.: https://asia.nikkei.com/Spotlight/Coronavirus/Japan-to-allow-50-000-arrivals-as-it-plans-to-relax-restrictions

Geschrieben

Gibt es irgendwo eigentlich eine handliche Übersicht, wo unter welchen Voraussetzungen außerhalb der EU bzw. Schengen (wieder) eingereist werden kann?

Dass Japan für Einzelreisende nach wie vor die Grenzen geschlossen hat wusste ich z.B. nicht.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Isavind:

Gibt es irgendwo eigentlich eine handliche Übersicht, wo unter welchen Voraussetzungen außerhalb der EU bzw. Schengen (wieder) eingereist werden kann?

Dass Japan für Einzelreisende nach wie vor die Grenzen geschlossen hat wusste ich z.B. nicht.

Die Seite des auswärtigen Amts ist ganz gut. Dort kannst du für jedes Land aktuelle Voraussetzungen für die Einreise lesen. Musst etwas runter scrollen, Unterhalt vom Annalena ist eine Suchleiste. 
https://www.auswaertiges-amt.de/de

Geschrieben

Für n ersten Überblick mag die Seite des AA noch ganz gut geeignet sein. Aber wenn es um ne konkrete Reise geht, würde ich definitiv immer auf offiziellen Seiten des Ziellandes nach Bestimmungen suchen. Man steht sonst schneller im Regen, als man vorher denkt.

Hatte Ende 2020 ne zweiwöchige Dienstreise, von der ich nach gut 3h wieder daheim war - blöd, wenn nicht mal die Botschaft des Ziellandes daheim über die geltenden Bestimmungen informiert... 

Geschrieben (bearbeitet)

Hatte letzte Woche eine Reise gemacht, außerhalb von Europa, und die Angaben auf des Seite des AA haben einwandfrei mit denen der nationalen Behörden übereingestimmt. Habe extra nochmal nachgelesen. Corona hat da zwar keinen mehr interessiert, gefordert wurde jedoch trotzdem uA eine vorzeitige online-Registrierung oder bestimmte Daten wie Chargennummer der Impfung. Auch wenn es sich vor Ort niemand angeschaut hat. 
Aber ja, nachschauen auf den Seiten der nationalen Behörde sollte man auf jeden Fall. Sicher ist sicher. 

Bearbeitet von ben7x
  • 2 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Auf Initiative der FDP war's das mit der Maskenpflicht an Bord deutscher Flugzeuge im Rahmen der IfSG-Novelle. Es bleibt eine Generalvollmacht für Lauterbach übrig, für die er aber die Zustimmung aller Ministerien benötigt. 

 

https://www.rnd.de/politik/keine-maskenpflicht-mehr-im-flugzeug-auf-druck-der-fdp-73V5XNB7JZGS5AVQ2QBAT3DBCA.html

 

 

 

Bearbeitet von jubo14
Streitauslösender Satz wurde entfernt.
Geschrieben

Nachdem gestern schon ein Statement von Christina Foerster kam, nahm heute auch Carsten Spohr Stellung. Im Statement wird deutlich darauf verwiesen, dass die Maskenpflicht bei LH bereits jetzt ein Wettbewerbsnachteil für diese war, besonders durch US-amerikanische Passagiere waren verdächtig viele Umbuchungen von der Maskenpflicht-LH zur maskenpflichtfreien Swiss zu verzeichnen.

 

https://www.aero.de/news-43456/Lufthansa-begruesst-Entfall-der-Maskenpflicht.html

Geschrieben

Also ich bin in den etzten 2 Monaten 6 mal mit Ryanair und Wizz Air auf Strecken von bzw. nach Deutschland geflogen.

 

Bei keinem der Flüge wurde das Thema Maske überhaupt erwähnt und auch vom Personal wurden keine Masken getragen.

 

Bei den Passagieren würde ich schätzen, dass maximal 5% Maske getragen haben.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

besonders durch US-amerikanische Passagiere waren verdächtig viele Umbuchungen von der Maskenpflicht-LH zur maskenpflichtfreien Swiss zu verzeichnen.

Dann bleibt das Geld ja im LH Konzern und sie bräuchten eigentlich nicht jammern 

vor 1 Stunde schrieb V3:

Also ich bin in den etzten 2 Monaten 6 mal mit Ryanair und Wizz Air auf Strecken von bzw. nach Deutschland geflogen.

 

Bei keinem der Flüge wurde das Thema Maske überhaupt erwähnt und auch vom Personal wurden keine Masken getragen.

 

Bei den Passagieren würde ich schätzen, dass maximal 5% Maske getragen haben.

Tja, daher kam ja mein Vorschlag, die Bundespolizei solle mal Stichprobenkontrollen machen wie letztes Jahr, als jeder aussteigende Passagier Impf Nachweis oder Test vorweisen musste

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb tim.p:

Ob die Bundespolizei überhaupt das tragen einer Maske in einem Flugzeug kontrollieren darf, da es sich hierbei maximal um eine Ordnungswidrigkeit handelt, oder ob hier nicht daher eher das lokale Ordnungsamt zuständig wäre, ist dann nochmal was anderes. Das es ja offenbar zu keiner einzigen Kontrolle kam durch eine offizielle Stelle, obwohl seit Monaten bekannt war das Airlines, die nicht in D registriert sind, das deutsche Gesetz ignorieren, zeigt für mich eher das auch den Behörden klar war wie unsicher die rechtliche Lage zwecks Durchsetzung des ganzen ist und man es einfach gelassen hat, da man es offenbar nicht zu einem Streit/Prozessverfahren kommen lassen wollte.

Weiß jemand, wie es bei internationalen Zügen gehandhabt wurde, wo die Bundespolizei ja problemlos zusteigen kann? Ich habe nur gehört, dass sich das belgische Personal im Thalys eher wenig für die deutsche Regelung interessiert haben soll.

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