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Geschrieben (bearbeitet)

Jetzt wachsen hier aber die Spekulationen schon sehr hoch. Condor ist eine etablierte Airline mit weitestgehend gut funktionierenden operationellen Abläufen, anerkannt gutem Bordservice und positivem Konsumentenfeedback. Eine Abspaltung vom TC-Konzern sähe ich nicht als Katastrophe. Ein evlt. Investor weiß doch, dass er sich demnächst über eine Ergänzung / Erneuerung und auch Erweiterung der Flotte Gedanken machen muss, damit am Ende ein wirtschaflich tragfähiges Produkt herauskommt. Also: Abwarten, was passiert, einen Einfluss darauf haben wir sowieso nicht. Ich jedenfalls denke nicht, dass der Name Condor vom Markt verschwinden wird. dafür hat er einen viel zu guten Ruf.

Bearbeitet von Condorio
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Condorio:

Jetzt wachsen hier aber die Spekulationen schon sehr hoch. Condor ist eine etablierte Airline mit weitestgehend gut funktionierenden operationellen Abläufen, anerkannt gutem Bordservice und positivem Konsumentenfeedback. Eine Abspaltung vom TC-Konzern sähe ich nicht als Katastrophe. Ein evlt. Investor weiß doch, dass er sich demnächst über eine Ergänzung / Erneuerung und auch Erweiterung der Flotte Gedanken machen muss, damit am Ende ein wirtschaflich tragfähiges Produkt herauskommt. Also: Abwarten, was passiert, einen Einfluss darauf haben wir sowieso nicht. Ich jedenfalls denke nicht, dass der Name Condor vom Markt verschwinden wird. dafür hat er einen viel zu guten Ruf.

 

Also bei aller Liebe. Was du schreibst gilt vielleicht für die Condor von vor 10 Jahren und älter. 

Der aktuelle Bordservice ist maximal durchschnittlich. Und der gute Ruf ist auch eher historisch, als in den letzten Jahren noch vorhanden. Ach und das Kundenfeedback war auch eher durchwachsen über die letzten Jahre. Ich erinnere nur an Wetleases von Omni Air, Wamos, HiFly, Smartlynx und wer da noch alles in den letzten Jahren unter Condor Flugnummer unterwegs war. Das fanden die Kunden auch eher mittelprächtig, abgesehen von den entstandenen Verspätungen.

Deswegen: Ja, die Marke hat noch einen eher positiven Ruf. Aber, dass man sich um Condor keine Sorgen machen muss, ist doch eher Wunschdenken. Und die Vergangenheit der letzten Jahre zeigt: Keine Airline ist „ungroundbar“. 

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb XWB:

Also bei aller Liebe. Was du schreibst gilt vielleicht für die Condor von vor 10 Jahren und älter. 

 

Man muss jedoch berücksichtigen, dass sich die gesamte Flieger-Branche in den letzten 10 und mehr Jahren deutlich verändert hat - gerade auch im Touristik-Segment. Welche Airline bietet hier heute noch den Service von früher? Die Kostet-Extra-Leistungen werden immer mehr, der Standard dafür weniger. So kritisch würde ich dies nicht sehen.

 

Condor ist ein wesentlicher Bestandteil der Abflug-Kapazität im deutschen Tourismus-Geschäft - Millionen von Passagieren. Ein Wegfall wäre eine Katastrophe für Veranstalter und Reisende und würde das Angebot drastisch verringern, gerade in der Langstrecke, aber auch auf den Mittelstrecken. So schnell könnte dies kein anderer Carrier auffangen. Selbst Thomas Cook würde vermutlich ganz schön dumm aus der Wäsche gucken.

 

Klar, aus reiner Nächstenliebe investiert niemand. Aber ich bin überzeugt, dass die TC Airlines ein Potential für mögliche Käufer bietet - also auch Condor - auch wenn in den kommenden Jahren einiges an Fluggerät zu erneuern sein wird.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb karstenf:

Ja!

Das Problem kommt am 29.03.2019.

 

Warum?

 

Condor hat ein deutsches AOC und ist insofern erstmal unabhängig von der britischen Mutter.

 

Einziges Problem wird wohl sein, dass Kapazitäten zwischen EU und GB Divisions nicht mehr so einfach verschoben werden können.

 

vor 7 Minuten schrieb Peter29:

In der Tat, es wird völlig anders kommen! Verhandlungen mit den Russen sind bald durch!

 

Quelle? Davon habe ich noch gar nichts gelesen!

 

Oder versuchst du nun Sabre zu nachzuahmen?

Unklare Andeutungen raushauen und anschließend das halbe Forum mit Rätselraten zu beschäftigen ist ganz klar sein Steckenpferd!

Geschrieben (bearbeitet)

@Tschentelmän

 

Was würde Condor ein deutsches AOC nutzen, wenn die Muttergesellschaft ThomasCook inkl. Airlines nach Eintritt des Brexit, also nach dem 29.03.19 mehrheitlich Nicht-EU-Eigentümern gehört. Und bis dahin keine Übergangsregelungen in Kraft treten.

Bearbeitet von emdebo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten schrieb Tschentelmän:

 

Warum?

 

Condor hat ein deutsches AOC und ist insofern erstmal unabhängig von der britischen Mutter.

 

Einziges Problem wird wohl sein, dass Kapazitäten zwischen EU und GB Divisions nicht mehr so einfach verschoben werden können.

 

Sicher? Würde die Condor nicht dann mehrheitlich einer nicht-EU Gesellschaft gehören weshalb es bei AB und EY immer wieder Diskussionen gab?

 

ups. Da hatten wohl zwei gleichzeitig den selben Gedanken :D

Bearbeitet von DE757
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb DE757:

Sicher? Würde die Condor nicht dann mehrheitlich einer nicht-EU Gesellschaft gehören weshalb es bei AB und EY immer wieder Diskussionen gab?

 

OK daran hab ich gerade nicht gedacht.

 

Das wäre natürlich voll Kacke...

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb emdebo:

Dafür gibt es ja qualifiziertes Management im Unternehmen, das die Situation auf Jahre richtig einzuschätzen hatte. 

 

easyJet hat dafür entsprechend vorgesorgt... Hat denen sicher sehr viel Geld gekostet aber sichert die Existenz.

 

Wäre krass wenn TC bzw. Condor so unbedarft in die Falle stolpern würde, obwohl die meisten Maschinen der Gruppe unter Nicht-GB-AOCs fliegen.

 

Aber wie ich unsere Politik so einschätze - bevor es hier einen Mega-Skandal gibt, wird speziell für diesen Fall womöglich schnell eine Sonderregelung getroffen. Hunderttausende Passagiere, die deswegen sitzen bleiben sind ja schließlich schlecht für die Wiederwahl....

Geschrieben

Wenn die Würfel bereits gefallen sein sollten, spielt das letztere eher eine untergeordnete Rolle. Man darf gespannt sein. Nicht viel besser steht TUI da, denn auch hier haben russische / britische Aktionäre bis dato die Mehrheit. 

Geschrieben

http://www.airliners.de/brexit-iberia-eu-status/48346

 

Iberia, bei der die Situation ja praktisch die selbe ist, hat sich scheinbar eine Hintertür offengehalten. Fragt sich ob man bei TC auch an sowas gedacht hat. In dem Arikel steht auch, dass Condor wohl daran arbeitet. Wie weit das ist wird allerdings nicht kommuniziert. Warum ist für mich fraglich. Mehr als eine beruhigende Wirkung auf Kunden könnte ja eigentlich nicht die Folge sein, wenn man das aufklärt. Auch wenn sich der Durchschnittskunde darum momentan wohl kaum Gedanken macht. Interessantes Thema. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb DE757:

Wie weit das ist wird allerdings nicht kommuniziert. Warum ist für mich fraglich.

 

Sie müssen demzufolge versuchen, Mehrheitsverhältnisse aus UK bzw. Non-EU nach EU zu verschieben. Allerdings lässt sich sowas nicht einfach so vollziehen - stattdessen müssen vermutlich erstmal Verhandlungen mit heutigen UK- und Non-EU-Aktionären geführt werden. Das klingt kompliziert und schwierig - allerdings hat man das Totschlag-Argument des sicheren Existenzverlustes aufzubieten. Schließlich wären die TC Airlines und vermutlich komplett TC binnen kürzester Zeit "am Arsch", falls die Nummer schief geht...

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben

Eigentlich kann sich sabres Aussage aber nicht auf den Brexit beziehen. Wenn er meint es käme „anders“, dann hat dies - meiner Spekulation nach - nicht mit dem Brexit zu tun. Die Annahme hier war ja ein Verkauf - und bei dem wäre das Brexit Thema ja vom Tisch, da der Eigner ja wahrscheinlich in der EU säße. Anders hieße also „anders“ als Verkauf. 

 

Ggf. eine Pleite zuvor? Ich meine sabre hatte ja schon einmal geschrieben, dass DE über einen Kredit mit Hessen verhandelt. Wurde damals ja hier nebenbei so abgetan. Nachdem „er“ aber ein paar „Treffer“ hatte würde ich dies zumindest mal im Hinterkopf behalten. 

Geschrieben

Über die unterschiedlichen Pleite-Szenarien für die TC-Airlines wird/wurde bereits intensiv diskutiert. Denkbar ist nahezu alles, solange man sich noch im Spekulationsmodus befindet und Beteiligte oder mögliche Interessenten vorerst nur wage Andeutungen raus lassen.

 

Nachdem jedoch gar keine Pressemeldungen oder anderweitige Infos über Verhandlungen zwischen Condor und dem Land Hessen vorhanden sind, würde ich dies erstmal nicht weiter beachten. Soll nicht heißen, dass Sabre nicht doch Recht haben könnte - es würde mich persönlich jedoch stutzig machen, dass so eine Verhandlung mit einer Landesregierung nirgends in der Öffentlichkeit bekannt wird - unterzeichnete NDA's hin oder her...

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb emdebo:

@Tschentelmän

 

Was würde Condor ein deutsches AOC nutzen, wenn die Muttergesellschaft ThomasCook inkl. Airlines nach Eintritt des Brexit, also nach dem 29.03.19 mehrheitlich Nicht-EU-Eigentümern gehört. Und bis dahin keine Übergangsregelungen in Kraft treten.

Soll es nicht eine 7-monatige Übergangsphase geben, um die Ownership-Regeln umzusetzen ?

 

Geschrieben (bearbeitet)

Im Falle eines UNGEREGELTEN Brexit gibt es dejure keine Übergangsregelungen.

Dafür hatte man ja zwei Jahre seit dem Referendum, die man ungenutzt verstreichen ließ. Am 30.03. steht GB auf einer Stufe mit Burkina Faso.

Irgenwie müssen 50,00001% Inhaberschaft aus der EU für DE aufgetriebenen werden. Ich denke, dass an der Geschichte mit dem Teileinstieg der HeLaBa (der verlängerte Arm der Landesregierung) was dran ist, da die meisten Arbeitsplätze in Hessen „hocken“. Auch wenn es vielleicht nur ein temporärer Einsatz ist.

Bearbeitet von karstenf
Geschrieben

Es war in den letzten Tagen auch bei einem ungeregelten Brexit tatsächlich von einer vorbereiteten Regelung bis Ende Oktober 19 zu lesen. Aber, die betreffenden Airlines müssen dann innert kurzer Zeit verbindlich erklären, eine EU-Airline werden zu wollen. Da würde sich also an der Ausgangslage wenig ändern.

Geschrieben

Die vorbereitete Regelung kommt aber nur zum Einsatz, wenn GB eine gleichlautende Regelung für EU-Airlines in GB trifft.

 

Das wäre natürlich logisch, nur seit wann hat das Handeln der Regierumg in London etwas mit Logik zu tun, wenn es um den Brexit geht?

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