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airliners.de

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Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb aaspere:


Und diese Einstellung verstellt Dir dann auch den möglichen objektiven Blick. MOL grämt sich fürchterlich. :D

Ganz im Gegenteil, da ich kein Kunde von Ryanair bin, muss ich keine sehr zweifelhafte Vorgehensweise akzeptieren, um meine Buchungsentscheidung zu rechtfertigen. Und dementsprechend kann ich ganz objektiv sagen, ein Unternehmen, welches biometrische Daten aus Lust und Laune sammeln will statt aus echter Notwendigkeit, wird mich nicht als Kunden gewinnen können.

Hätten genug Menschen diese Einstellung, müssten wir auch diese Diskussion nicht führen. Und hier bin ich doch sehr erstaunt, gerade von dir, mit deiner deutlich größeren Lebenserfahrung, hätte ich ein "wehret den Anfängen" erwartet.

Geschrieben
Am 27.7.2023 um 12:23 schrieb BWE320:

Ryanair hat angekündigt zum Winterflugplan alle Flüge auf die Azoren zu streichen, wenn nicht die neue portugiesische Passagiergebühr von 3€ pro Passagier zurückgenommen wird und wenn nicht ein sogenannter Anreiz (incentivo) von 10€ pro Passagier an Ryanair gezahlt wird. Laut Ryanair kann man diese 13€ auf keinen Fall als Subventionen bezeichnen und man hätte auch nichts dagegen

Es gibt dazu inzwischen auch einen Artikel in Englisch (nicht nur Portugiesisch oder Spanisch):

https://www.aviacionline.com/2023/07/ryanair-says-it-could-leave-the-azores-on-winter/

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Blablupp:

Gibt halt nur kein Recht, den Sekundärvertrieb zu untersagen.

Das halte ich für diskussionswürdig:

Zumindest den systematischen Vertrieb ohne eine Vereinbarung mit der Fluggesellschaft finde ich sehr windig. Wenn es zu Ansprüchen kommt, ist es eine wunderbare Vorlage um die Verantwortung von sich zu weisen.

 

Ryanair: Sie haben dieses Ticket nicht bei uns gekauft, bei diesem Portal werden unsere AGB/ABE nicht abgebildet ... obendrein haben wir keine Vertriebsvereinbarung, folglich ist dies auch kein Partner von uns, machen sie ihre Ansprüche bitte dort geltend.

Portal: Wir haben keine Vereinbarung mit Ryanair, erhalten keine Provision, es liegt keine Grundlage vor um von uns etwas zu verlangen.

 

Man ist als Kunde gut beraten von nicht autorisierten Vertriebswegen die Finger zu lassen. Egal ob es ein Ryanairflug, ein Dacia oder ein iPhone ist.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Micha:

Portal: Wir haben keine Vereinbarung mit Ryanair, erhalten keine Provision, es liegt keine Grundlage vor um von uns etwas zu verlangen.

Und da stellt sich dann die Frage ob das wirklich so ist!! Welchen Sinn sollte es für die Portale machen Ryanairflüge zu verkaufen wenn sie bis auf Arbeit damit, nichts davon haben? Da würden sie sicher ehr ein Konkurenzprodukt verkaufen wolle.Oder über welchen Umweg werden sie dann doch entlohnt?

Bearbeitet von schneekiller
Geschrieben

Es erschließt sich Außenstehenden bei vielen Dienstleistern nicht, wie sie ihr Geld verdienen, nicht nur im Bereich Flugreisen. Es können auch Werbeeinnahmen oder der Handel mit gewonnenen Daten sein. Diese Frage muss im Zweifel der Dienstleister, nicht Ryanair beantworten.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Micha:

Man ist als Kunde gut beraten von nicht autorisierten Vertriebswegen die Finger zu lassen. Egal ob es ein Ryanairflug, ein Dacia oder ein iPhone ist.

So ist es. Zumal man ja keinerlei Vorteile gegenüber einer Direktbuchung bei Ryanair genießt, oder habe ich da etwas in der Diskussion übersehen?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb aaspere:

So ist es. Zumal man ja keinerlei Vorteile gegenüber einer Direktbuchung bei Ryanair genießt, oder habe ich da etwas in der Diskussion übersehen?

Meist ist es doch billiger als direkt bei der Airline. Wobei die Differenz bei Ryanair geringer ist als etwa bei Eurowings 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Micha:

Man ist als Kunde gut beraten von nicht autorisierten Vertriebswegen die Finger zu lassen.

Was heißt das? Für mein Verständnis kann ein beliebiges (Online-) Reisebüro nur auf zwei Arten Flüge mit Ryanair verkaufen. Es hat einen (Firmen-)Zugang auf die Ryanair Website oder das Reisebüro hat einen Amadeus-Zugang (ab Ende 2022). Damit ist die Behauptung, es handelt sich um ein "nicht autorisierten Vertriebsweg" falsch -  Was Ryanair natürlich nicht davon abhält, diese Behauptung in der Presse zu verwenden um den eigenen Vertriebsweg zu puschen.

 

Am 28.7.2023 um 12:52 schrieb Blablupp:

Gibt halt nur kein Recht, den Sekundärvertrieb zu untersagen.

Grundsätzlich kann ein Unternehmen entscheiden, ausschließlich auf Direktvertrieb zu setzen. Wenn Ryanair andere Vertriebswege grundsätzlich zulässt darf es nur in beschränktem Maß zwischen Direktvertrieb und Drittvertrieb diskriminieren. 

 

Mal angenommen, die hier von Ryanair verlangte Verifizierung ist operativ oder regulatorisch notwendig müsste Ryanair die Kosten tragen und dürfte sie nicht -auf diese Weise- auf den Endverbraucher umlegen. Und es dürfte nicht zwischen Direkt- und Drittbuchungen diskriminiert werden. 

Geschrieben (bearbeitet)

Zumal ein Verkaufspreis des Tickets bindend ist und im Rahmen der Preisklarheit derartige und nachträgliche Preiserhöhung, welche ja keine Option für den Fluggast ist, nicht zulässig sein sollte. Von daher ist eine Prüfung dieser Vorgehensweise durchaus relevant.

Bearbeitet von emdebo
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Koelli:

Meist ist es doch billiger als direkt bei der Airline. Wobei die Differenz bei Ryanair geringer ist als etwa bei Eurowings 

Der Flugpreis wird auf einigen Buchungsportalen etwas gegenüber der Direktbuchung reduziert, damit der Anwender, der über ein Vergleichsportal in seinen Buchungsvorgang einsteigt und dort nach Preis sortiert, überhaupt auf dem Buchungsportal landet. Das scheint unter dem Strich sich für das Buchungsportale zu lohnen, da neben eigenen, recht hochpreisigen Zusatzleistungen (u. A. einiges an Versicherungen) auch die Ryanair-Zusatzleistungen deutlich teurer verkauft werden (z.B. Gepäck, Sitzplätze). Es gibt wohl genug Nutzer, die, einmal durch die Vergleichsportale auf so ein Buchungsportal gelenkt, dass dann nicht mehr hinterfragen.

Ist aus meiner Sicht auch der Hauptgrund, warum Ryanair so auf dem eigenen Vertriebsweg beharrt: Eine andere Firma verdient sonst an der Flugreise mit und ein Teil des Geldes, was der Reisenden zu bezahlen gewillt ist, landet woanders oder wäre gar nicht notwendig gewesen.  

vor 3 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Was heißt das? Für mein Verständnis kann ein beliebiges (Online-) Reisebüro nur auf zwei Arten Flüge mit Ryanair verkaufen. Es hat einen (Firmen-)Zugang auf die Ryanair Website oder das Reisebüro hat einen Amadeus-Zugang (ab Ende 2022). Damit ist die Behauptung, es handelt sich um ein "nicht autorisierten Vertriebsweg" falsch -  Was Ryanair natürlich nicht davon abhält, diese Behauptung in der Presse zu verwenden um den eigenen Vertriebsweg zu puschen.(...)

Es wurde bislang immer das sogenannte "Screen-Scrapping" genannt. Das Buchungsportal lässt während des Vorgangs im Hintergrund ein Skript laufen. Das Skript führt exakt die Schritte auf der Ryanair-Website aus, die auch ein Normal-Buchender durchläuft: Seite für Seite des Buchungsprozesses wird in diesem zweiten Prozess auf Serverebene durchgeklickt und mit den vom Anwender im Buchungsportal eingegeben Daten gefüttert: Flüge zusammengestellt, Gepäck & Sitzplätze ausgewählt, Adressdaten usw. hinterlegt und letztendlich gebucht. Am Ende belastet Ryanair dann ein Zahlungsmittel des Buchungsportal, nicht des Anwenders. Die Summe, die das Buchungsportal dem Anwender in Rechnung stellt, ist meist eine ganz andere (günstigerer Flupreis plus alle o.g. Zusatzleistungen). 

Hier kommt dann auch der zweite Grund (von Ryanair als wesentlicher genannt) ins Spiel: In dem Prozess kann viel schief gehen, früher wurde z.B. oft nicht die persönliche email hinterlegt, sondern eine vom Buchungsportal. Jegliche weitere Kommunikation läuft dann nicht direkt mit dem Reisenden, sondern er ist davon abhängig, dass das Buchungsportal diese Infos weitergeleitet hat. Ähnliches Problem bei Stornos etc., alle Gelder werden dem Zahlungsmittel des Portals gut geschrieben, und wenn das Portal nicht alles zurückerstattet, hat dieser Unmut der Kunden zu oft den eigenen Kundenservice belastet.

 

Für mich also nachvollziehbar, warum Ryanair das so vehement ablehnt. Ob die ganzen Methoden, dass zu verhindern, legal sind, wird über kurz oder lang sicherlich gerichtlich geprüft. Man versucht ja weiterhin, es auch technisch zu erschweren: Nach einer gewissen Anzahl von Anfragen blockt Ryanair seit einiger Zeit die IP des Servers des Buchungsportals. Dort läuft das Skript wahrscheinlich hunderte Male pro Stunde, und die Buchungen gehen dann ins Leere (natürlich kann auch das umgangen werden, aber auch das muss erstmal jemand fehlerfrei programmieren...). Und Buchungen selbst sind seit geraumer Zeit auch nur noch mit Kundenkonto möglich, was die Skriptlaufzeit erstmal verlängert, wenn für jeden Buchungsvorgang erstmal ein Konto unter der email-Adresse des Buchenden angelegt werden muss.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb linie32:

Es wurde bislang immer das sogenannte "Screen-Scrapping" genannt.

Das ist in Deutschland rechtlich zulässig solange nicht technischen Schutzvorrichtungen umgangen werden die genau darauf abzielen. Verstehe das Argument von Ryanair schon, der Lösungsansatz liegt bei Ryanair eine Buchungsvorgang zu bauen, der nicht nachgebaut werden kann. 

 

Bin trotzdem kein Freund von Opodo und Konsorten, da würde ich immer die Finger von lassen. 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 29.7.2023 um 14:24 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Was heißt das? Für mein Verständnis kann ein beliebiges (Online-) Reisebüro nur auf zwei Arten Flüge mit Ryanair verkaufen. Es hat einen (Firmen-)Zugang auf die Ryanair Website oder das Reisebüro hat einen Amadeus-Zugang (ab Ende 2022). Damit ist die Behauptung, es handelt sich um ein "nicht autorisierten Vertriebsweg" falsch -  Was Ryanair natürlich nicht davon abhält, diese Behauptung in der Presse zu verwenden um den eigenen Vertriebsweg zu puschen.

Dank der Ausführungen des Users @linie32, kann ich sagen was ich damit meine.

Dass systematisch Drittvertrieb über Firmenzugänge stattfindet, kann ich mir kaum vorstellen, es wäre ein leichtes von Ryanair dagegen vorzugehen. Obendrein dürften die AGBs eine solche Nutzung ausschließen.

 

Zur Methode des Screen Scrappings und dem Geschäftsmodell dahinter:

Mir selbst ist bei Testbuchungen aufgefallen, dass die Beschreibungen oder Preise von Zusatzleistungen von denen der Airline abweichen (unterschiedliche Masseangaben beim Aufgabegepäck).

 

Es muss kein Rechtsbruch vorliegen, für mich ist die Arbeitsweise hinreichend intransparent und Grund genug einen Bogen drum herum zum machen.

Die Beschreibung des Screen Scrappings: Findet hier nicht bereits Täuschung statt? 

Bearbeitet von Micha
Ergänzung
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Micha:

Die Beschreibung des Screen Scrappings: Findet hier nicht bereits Täuschung statt?

Aktuell ist die Rechtsaufassung in Deutschland, das keine Täuschung vorliegt wenn ein Programm die Schritte umsetzt, die ein Mensch bei Nutzung einer Website tätigt. Das gilt ebenso für das bewusste ignorieren der AGB. Das ist auch abseits des hier vorliegenden Falls die meines Erachtens richtige Sichtweise. Ermöglicht zum Beispiel vieles was aktuell unter Datenjournalismus möglich ist.

Geschrieben

Ryanair hat etliche Zusatzflüge ab vielen deutschen Airports Ende Oktober/Anfang November in der Buchungsmaske hinterlegt.

 

Ab FKB bspw:

PMI von 29.10 bis 6.11.23 +8/7 auf 12/7 (insgesamt 10 Zusatzflüge)

Girona 1.11/2.11

Malaga 2.11

Valencia 29.10/5.11

Cagliari 31.10

Faro 2.11

Bari 31.10

Zagreb 31.10

Fes 1.11

Lamezia Terme 2.11

 

Gab es sowas zu der Jahreszeit und vor allem der Häufigkeit bei Ryanair überhaupt schonmal?

 

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Karlsruhe:

Ryanair hat etliche Zusatzflüge ab vielen deutschen Airports Ende Oktober/Anfang November in der Buchungsmaske hinterlegt.

 

Gab es sowas zu der Jahreszeit und vor allem der Häufigkeit bei Ryanair überhaupt schonmal?

Aber tatsächlich nur in dieser Woche Ende Oktober / Anfang November. 

Woher kommen da die benötigten Flugzeuge, bzw wieso setzt man sie nicht auch danach so ein? 

Zumindest bei City Strecken dürfte der Bedarf ja auch im Winter vorhanden sein 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb Karlsruhe:

Gab es sowas zu der Jahreszeit und vor allem der Häufigkeit bei Ryanair überhaupt schonmal?

Ab D weiß ich es nicht, aber ab Irland und UK gibt es schon seit längerem Zusatzflüge in diesem und anderen Zeiträumen (meist Ferien und/oder lange Wochenenden).

vor 3 Minuten schrieb Koelli:

Aber tatsächlich nur in dieser Woche Ende Oktober / Anfang November. 

Woher kommen da die benötigten Flugzeuge, bzw wieso setzt man sie nicht auch danach so ein? 

Herbstferien, die mit dem Termin des Flugplanwechsel zusammenfallen. Flieger hat man zu diesem Zeitpunkt genug, gibt etliche Sommerstrecken, die dann nicht mehr geflogen werden.

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben

Macht schon Sinn, die Herbstferien noch mitzunehmen und insbesondere die Flüge in den Mittelmeerraum (wo es Ende Oktober/ Anfang November sogar noch Badewetter geben kann) erst in der zweiten Novemberwoche rauszunehmen.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Kopenhagen könnte ab Dezember eine Basis von Ryanair werden. Ab Dezember wechselt auf einigen Strecken der Operator hin zu Malta Air und auch die Flugzeiten deuten auf eine Basis hin. Last but not least: Ab Dezember steigen auf einigen Strecken die Frequenzen an: AGP (+3/7 auf 7/7), ALC (+1/7 auf 3/7), BGY (+6/7 auf 12/7), BUD (+1/7 auf 5/7), GDN (+2/7 auf 7/7), MAN (+1/7 auf 5/7), STN (+3/7 auf 18/7), PRG (+1/7 auf 3/7), VIE (+1/7 auf 7/7). Für morgen ist wohl eine PK geplant.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Emanuel Franceso:

Düsseldorf = Weeze

Weeze - Kopenhagen wird doch schon bedient. In der Pressemitteilung wird aber Düsseldorf als eine von vier neuen Routen ab Kopenhagen genannt 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Emanuel Franceso:

Im Winter ist die Strecke neu, bei Kopenhagen - Faro ist es das selbe Spiel.

Also dann wäre das aber echt ein Witz, eine bestehende Strecke als neu zu verkaufen 

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