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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Gast Jörgi

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@OliverWendellHolmesJr

Das Betriebsrentensystem der LH exisiert weiter, weil es weiter existieren MUSS; erworbene Ansprüche sind (irgendwann) unverfallbar, und für neue MitarbeiterInnen MUSS ich eben weiterhin Zusagen erteilen. Das Ganze ist aber gründsätzlich eine Folge der Privatisierung, dies wiederumg dine Folge des Zustands vorher. Die die Finanzen belastenden Entscheidungen wurden damals getroffen (die Systemänderung 2016/17 hat das Ganze verbilligt), und dafür kann man heute keinem einen Vorwurf machen.

Wenn sich der Arbeitsmarkt weiterhin "Arbeitnehmer freundlich" entwickeln wird, sei es durch Gesetz und Rechtsprechung, oder sei es durch Festhalten an "teuren" tarifvertraglichen Vereinbarungen, dann wird sich der Luftfahrtmarkt - sehr zu meinem Bedauern - gegen LH und pro-LCC entwickeln.

Die Frage ist, WER hat WAS davon?

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vor 18 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Es gibt keine Rechtfertigung, warum ein Pilot der 165 Passagiere von DUS nach BCN fliegt weniger Geld für seine Leistung bekommt als ein Pilot, im selben Konzern der 165 Passagiere von MUC nach ATH fliegt. Die Leistung ist in beiden Fällen identisch.

 

 

 

Wir sind hier auf einem massiven Minenfeld unterwegs, aber oben wurde ja bereits vom level playing field gesprochen. Bloß wurde es, wie auch hier, von der höheren Seite betrachtet.

Ja, es ist schwierig zu argumentieren, dass der EW Capi weniger auf DUS-BCN verdient, als der LH Capi auf FRA-ATH. Nur weiter gedacht die Frage, was rechtfertigt dann, dass beide mehr verdienen als der FR Capi auf DUS-PMI? Es wird regulatorisch kein ebenes Spielfeld raus kommen. Auf reinen innereuropäischen Flügen wird LH ein Premiumprodukt nur begrenzt absetzen können, daher eben auch EW ohne europäischer Business. Nur die preisliche Benchmark setzen eben immer noch andere und LH muss eben diese für P2P erreichen. Ich fliege gerne LH (oder ab NRW eher EW) und kann es mir auch leisten, kostet der Flug aber innereuropäisch das Doppelte oder mehr, warum soll ich denn dann nicht Wizz oder FR fliegen? 

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vor 2 Stunden schrieb locodtm:

 

warum soll ich denn dann nicht Wizz oder FR fliegen? 

Sorry wenn ich es so sage, aber das du dir die Frage nicht selbst beantworten kannst ist traurig. Aber jeder so wie er meint. 

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vor 2 Stunden schrieb locodtm:

Wir sind hier auf einem massiven Minenfeld unterwegs

 

Das wird in den nächsten Monaten auch nicht besser werden. Es gibt eben einen massiven Personalüberhang (nicht nur bei LH) und der wurde eben über viele, viele Monate mit Kurzarbeitergeld und Aufstockungen und Milliardenhilfen für die Firma selber schön kaschiert, mittlerweile haben sich halt alle schon so dran gewöhnt als sei das völlig normal. Andere Fluggesellschaften gibt es schon gar nicht mehr oder die haben mal eben bis zu einem Drittel der Belegschaft entlassen oder zwangsbeurlaubt. Mit jedem Monat in der die sogenannte V-förmige Erholung weiterhin ausbleibt, wird die Luft eben immer dünner und damit steigt erfahrungsgemäß auch der Nervositätslevel.

 

Warum ein LH-Kapitän mehr verdient als ein EW-Kapitän und der von FR vielleicht sogar wieder mehr oder derselbe Job von Mann und Frau oder in Ost und West und, und und... Diese Diskussion macht nur unglücklich und wird auch nie zu einem allgemeingültigen Konsens zusammenzuführen sein.

 

Es gibt ja Branchen, die suchen tatsächlich Personal, die Luftfahrtbranche gehört derzeit nicht dazu.

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vor 1 Minute schrieb Aero88:

Sorry wenn ich es so sage, aber das du dir die Frage nicht selbst beantworten kannst ist traurig.

 

Falls jetzt die Antwort "Weil du als Verbraucher bitteschön die soziale Verantwortung übernehmen sollst, die eigentlich der Gesetzgeber haben müsste, aber anstatt dass wir uns gemeinsam gegen den stellen und bessere Arbeit verlangen, verzetteln wir uns lieber gegenseitig in Kleinkriegen über die moralische Hoheit" wäre, dann wäre das ne ganz schön schwache Antwort.

 

vor 2 Stunden schrieb locodtm:

Nur weiter gedacht die Frage, was rechtfertigt dann, dass beide mehr verdienen als der FR Capi auf DUS-PMI?

 

Nichts. Aber Ryanair ist halt außerhalb des Einflussbereichs typischer Gewerkschaftsarbeit, da kann die VC nichts richten. Dann deswegen zu sagen "Dann bitte auch bei EW die Füße still halten" ist eine umgekehrte Logik. Two wrongs don't make a right.

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vor 19 Minuten schrieb Lucky Luke:

 

Falls jetzt die Antwort "Weil du als Verbraucher bitteschön die soziale Verantwortung übernehmen sollst, die eigentlich der Gesetzgeber haben müsste, aber anstatt dass wir uns gemeinsam gegen den stellen und bessere Arbeit verlangen, verzetteln wir uns lieber gegenseitig in Kleinkriegen über die moralische Hoheit" wäre, dann wäre das ne ganz schön schwache Antwort.

 

Und weil der Gesetzgeber dem nicht nachkommt (was traurig genug ist), ist es dem Verbraucher also egal. Schließlich stimmt der Preis ja, oder?

 

Glaube deine Antwort ist eher schwach.

 

Und ja, ich persönlich habe meine Meinung über Ryanair. Für mich steht einfach eins fest, sie können mir von mir aus ein Ticket schenken, ich setze keinen Fuß in eines dieser Flugzeuge. 
Wem Moral und Verantwortung egal sind, der darf dies ja auch bitte weiter tuen. Der passt dann für mein Dafürhalten sehr gut zu dem Unternehmen. 
Und dem nun folgendem Shitstorm halte ich gut aus. 

Bearbeitet von Aero88
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vor 4 Minuten schrieb Lucky Luke:

Aber Ryanair ist halt außerhalb des Einflussbereichs typischer Gewerkschaftsarbeit, da kann die VC nichts richten. Dann deswegen zu sagen "Dann bitte auch bei EW die Füße still halten" ist eine umgekehrte Logik. Two wrongs don't make a right.

 

Nur als Denkmodell (ich finde beide Pole übrigens falsch, also eine "VC" und eine gewerkschaftsfreie FR, Malta Air, Buzz...):

 

Was soll eine LH-Gruppe denn jetzt eigentlich machen, die dem Wettbewerb in Europa vollständig und weltweit mit Emirates und Co. (ebenfalls gewerkschaftsfrei und mit noch ganz anderen Geflogenheiten) nennen wir es mal "leicht eingeschränkt" ausgesetzt ist?

vor 2 Stunden schrieb locodtm:

was rechtfertigt dann, dass beide mehr verdienen als der FR Capi auf DUS-PMI? 

 

Oh sorry, das habe ich zu spät gelesen. War nicht immer Konsens, dass die FR-Piloten innereuropäisch überdurchschnittlich gut verdienen?

 

(also im unbezahlten Zwangsurlaub oder als selbstständig Tätige natürlich aktuell nicht so, aber im Allgemeinen und bei Sonnenschein)

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vor 27 Minuten schrieb Aero88:

Und weil der Gesetzgeber dem nicht nachkommt (was traurig genug ist), ist es dem Verbraucher also egal. Schließlich stimmt der Preis ja, oder?

 

Nein, ich freue mich über jeden, der den Luxus hat, dass der Geldbeutel so groß ist, dass man solche Entscheidungen auch nach moralischen Gesichtspunkten treffen kann. Ich finde es nur verkehrt, diejenigen, die nicht diese finanzielle Freiheit haben, moralisch anzuprangern, weil das vom eigentlichen Problem ablenkt.

 

Das ist divide et impera auf seiner kleinsten Ebene, solange sich Verbraucher gegenseitig für amoralisches Verhalten zerfetzen, statt gemeinsam mit sprichwörtlichen Mistgabeln Richtung Konzernsitze und Parlamente zu schauen. 

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vor 38 Minuten schrieb Lucky Luke:

Das ist divide et impera auf seiner kleinsten Ebene, solange sich Verbraucher gegenseitig für amoralisches Verhalten zerfetzen, statt gemeinsam mit sprichwörtlichen Mistgabeln Richtung Konzernsitze und Parlamente zu schauen. 

 

Mal ist der Verbraucher schuld, mal das Kapital, jetzt halt Corona. Wenn mit Konzernsitze die Konzernspitze gemeint war, wie soll es ohne gehen? Die Parlamente könnten tatsächlich besonders in Deutschland ein wenig schrumpfen...

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vor 12 Stunden schrieb YankeeZulu1:

erworbene Ansprüche sind (irgendwann) unverfallbar

Das stimmt.

Was man hätte machen können wäre die bestehende Alterversorgung von defined benefit (Unternehmen trägt das Risiko, dass das zugesagte Geld erwirtschaftet wird) auf defined contribution (Arbeitnehmer trägt das Risiko, wie sich die Altersvorsorge entwickelt. Mit der "contribution" ist die Verpflichtung des Unternehmens erfüllt) umzustellen. Das hätte aber hohe Einmalzahlungen verursacht, die Liquidität beansprucht, die nicht Ergebnisrelevant ist. 

 

für neue MitarbeiterInnen MUSS ich eben weiterhin Zusagen erteilen.

Nein, es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Man kann sich tarif- oder individuellvertraglich dazu verpflichten. 

 

Das Ganze ist aber gründsätzlich eine Folge der Privatisierung, dies wiederumg dine Folge des Zustands vorher. 

Betriebliche Altersvorsorge ist defintiv keine Folge der Privatisierung. 

 

Arbeitsmarkt weiterhin "Arbeitnehmer freundlich" entwickeln wird,

Die tarifvertraglichen Regelungen sind überwiegend eine Folge demografischer Veränderung.  In den nächsten 20 Jahren verlassen 5 Mio. Deutsche mehr den Arbeitsmarkt als dazu kommen, wenn es bei unveränderter Netto-Einwanderung bleibt. Da wird man bestimmte Jobs nur besetzen könn, wenn der Preis stimmt. Oder halt outsourcen, aus dem Markt ausscheiden, etc.  

 

Die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer einschränken, damit bestimmte Jobs in Deutschland profitabel sind, halte ich für den falschen Weg.

 

 

vor 5 Stunden schrieb locodtm:

LH muss eben diese für P2P erreichen.

Nein, der Lufthansa-Konzern möchte P2P abseits der Hubs fliegen, weil sie den Markt nicht aufgeben will. Sie könnten sich auch entscheiden, das dezentrale Geschäft einzustellen und schauen was passiert ob diverse dezentrale Rennstrecken anderweitig bedient werden. 

 

vor 2 Stunden schrieb medion:

Es gibt ja Branchen, die suchen tatsächlich Personal, die Luftfahrtbranche gehört derzeit nicht dazu.

Und die besser bezahlen. 

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vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die tarifvertraglichen Regelungen sind überwiegend eine Folge demografischer Veränderung.  In den nächsten 20 Jahren verlassen 5 Mio. Deutsche

 

Oder in den 20 Monaten schon, wer weiß.

 

 

 

 

vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Und die besser bezahlen. 

 

Jetzt betrifft uns beide das nicht so sehr, was machen wir aber mit den beschäftigungslosen hochbezahlten FlugkapitänInnen?

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vor 40 Minuten schrieb medion:

 

Jetzt betrifft uns beide das nicht so sehr, was machen wir aber mit den beschäftigungslosen hochbezahlten FlugkapitänInnen?

War es bei der Hansa nicht so das die meisten vor der Flugschule ein Studium beendet hatten und einen erlernten Beruf schon hatten? Dann dürfte man doch einen anständigen Job bekommen, sofern es etwas sinnvolles war.

Die Superelite die nur Abitur und Bremer Schule hat muss vielleicht die eigene Wahrnehmung überdenken - es ist aberkeineswegs unehrenhaft seine Brötchen entsprechend der eigenen Qualifikation zu verdienen.

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vor 5 Stunden schrieb Lucky Luke:

 

Falls jetzt die Antwort "Weil du als Verbraucher bitteschön die soziale Verantwortung übernehmen sollst, die eigentlich der Gesetzgeber haben müsste, aber anstatt dass wir uns gemeinsam gegen den stellen und bessere Arbeit verlangen, verzetteln wir uns lieber gegenseitig in Kleinkriegen über die moralische Hoheit" wäre, dann wäre das ne ganz schön schwache Antwort.

 

 

Nichts. Aber Ryanair ist halt außerhalb des Einflussbereichs typischer Gewerkschaftsarbeit, da kann die VC nichts richten. Dann deswegen zu sagen "Dann bitte auch bei EW die Füße still halten" ist eine umgekehrte Logik. Two wrongs don't make a right.

 

Darauf wollte ich hinaus. Ich kann nicht argumentieren, dass der Lohnunterschied nicht gerechtfertigt ist, da ich damit Pandoras Büchse aufmache. Ich muss also aus Seiten der Gewerkschaft eine Begründung finden, warum meine Mitglieder mehr verdienen sollen als bei FR. Denn am Ende ist es egal, ob die VC nur bei der LH Einfluss hat. Die getroffenen Entscheidungen haben internationale Auswirkungen und müssen eben auch die Gegebenheiten in Europa berücksichtigen. 

 

vor 4 Stunden schrieb Aero88:

Und weil der Gesetzgeber dem nicht nachkommt (was traurig genug ist), ist es dem Verbraucher also egal. Schließlich stimmt der Preis ja, oder?

 

Glaube deine Antwort ist eher schwach.

 

Und ja, ich persönlich habe meine Meinung über Ryanair. Für mich steht einfach eins fest, sie können mir von mir aus ein Ticket schenken, ich setze keinen Fuß in eines dieser Flugzeuge. 
Wem Moral und Verantwortung egal sind, der darf dies ja auch bitte weiter tuen. Der passt dann für mein Dafürhalten sehr gut zu dem Unternehmen. 
Und dem nun folgendem Shitstorm halte ich gut aus. 

 

Jep, genauso ist es. Dem Verbraucher ist es leider (!) in der Mehrheit sch*** egal, ob die MA fair entlohnt werden. Ich kann eine höhere Vergütung gegenüber dem Kunden nur mit qualitativen oder quantitativen Aspekten begründen. Flöge die Cockpitcrew doppelt so schnell, bedient die Kabine doppelt so freundlich -> doppelter Preis. (Beispiele abstrus, ich weiß)

Ich schätze durchaus den Service der LH bei Irregs. Aber dem normalen Pax passiert kaum noch ein Irreg, da er eben seltener fliegt. Meine Eltern fliegen 2x im Jahr und hatten den letzten Irreg 2003. Da verblasst das Risiko, welches man mit FR eingeht. Ergo, ich bezweifle, dass ich anstelle von LH einfach höhere Preise mit der Begründung besserer Bezahlung durchdrücke, zumindest in der notwendigen Masse. 

 

vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Nein, der Lufthansa-Konzern möchte P2P abseits der Hubs fliegen, weil sie den Markt nicht aufgeben will. Sie könnten sich auch entscheiden, das dezentrale Geschäft einzustellen und schauen was passiert ob diverse dezentrale Rennstrecken anderweitig bedient werden. 

 

Und die besser bezahlen. 

 

Weil sie es möchte, muss sie sich anpassen...

 

So hart es klingt, ich kann innereuropäisch nichts auf KTV-Niveau reißen. 

Sehe es auch wie @medion, ich kann mir sogar im Long-Bereich noch wesentlich gravierende Einschnitte vorstellen. Glaube nicht, dass die LH-Group post-corona nicht weniger als 20% Reduktion hat. 

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vor 4 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das stimmt.

Was man hätte machen können wäre die bestehende Alterversorgung von defined benefit (Unternehmen trägt das Risiko, dass das zugesagte Geld erwirtschaftet wird) auf defined contribution (Arbeitnehmer trägt das Risiko, wie sich die Altersvorsorge entwickelt. Mit der "contribution" ist die Verpflichtung des Unternehmens erfüllt) umzustellen. Das hätte aber hohe Einmalzahlungen verursacht, die Liquidität beansprucht, die nicht Ergebnisrelevant ist. 

 

für neue MitarbeiterInnen MUSS ich eben weiterhin Zusagen erteilen.

Nein, es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Man kann sich tarif- oder individuellvertraglich dazu verpflichten. 

 

Das Ganze ist aber gründsätzlich eine Folge der Privatisierung, dies wiederumg dine Folge des Zustands vorher. 

Betriebliche Altersvorsorge ist defintiv keine Folge der Privatisierung. 

 

Arbeitsmarkt weiterhin "Arbeitnehmer freundlich" entwickeln wird,

Die tarifvertraglichen Regelungen sind überwiegend eine Folge demografischer Veränderung.  In den nächsten 20 Jahren verlassen 5 Mio. Deutsche mehr den Arbeitsmarkt als dazu kommen, wenn es bei unveränderter Netto-Einwanderung bleibt. Da wird man bestimmte Jobs nur besetzen könn, wenn der Preis stimmt. Oder halt outsourcen, aus dem Markt ausscheiden, etc.  

 

Die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer einschränken, damit bestimmte Jobs in Deutschland profitabel sind, halte ich für den falschen Weg.

 

 

Nein, der Lufthansa-Konzern möchte P2P abseits der Hubs fliegen, weil sie den Markt nicht aufgeben will. Sie könnten sich auch entscheiden, das dezentrale Geschäft einzustellen und schauen was passiert ob diverse dezentrale Rennstrecken anderweitig bedient werden. 

 

Und die besser bezahlen. 

die Zusageverprlichtung für neue MA ist natürlich nicht gesetzlich, sondern tarifvertraglich geregelt; sorry, daß ich dies incht präzisiert hatte.

die bAV-Regelungen sind quasi eine Folge der Privatisierung; vorher gab es die ÖD-Versorgung, welche bei der Privatisierung logischer Weise wegfiel, und die Rentenversicherungsvesorgung ist nunmal deutlich schlechter, daher wurde zum Ausgleich eine bAV-Regelung tarifvertaglich festgeschrieben. Diese war teuer und wurde durch Systemänderung zwischenzeitlich "verbilligt", kostet trotzdem noch immens viel, und stellt letztendlich einen deutlichen preislichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den LCCs dar, die halt gar nicht in dieser Richtung haben. Das war gemeint, und die Fakten habe ich als bekannt vorausgesetzt.

Ob man die Verhandlungsgewichte in der Zukunft veränder will oder gar wird, das weiß ich nicht. Fakt ist, daß - aus heutiger Sicht bei heutigem Wettbewerb, Corona mal außen vor - man entweder einen Weg findet, welcher bestimmte Vergütungen reduziert und zu erbringende AN-Leistungen teils erhöht, oder ggf - was nicht sicher, aber wahrscheinlich ist, zumindest aus meiner Sicht - Arbeitsplätze in D vernichtet.

Einer meiner Grundsätze war und ist: angemessene Vergütung für angemessene Leistung, immer vor dem Hauptintergrund, die Arbeitsplätze derart zu erhalten, daß alle Beteiligten gut damit und davon leben können. Wenn ich die Ertragsseite nicht gut anpassen kann, muss ich es auf der Aufwandsseite tun. Diese Erkenntnis scheint leider nicht in allen Köpfen der aktiv Beteiligten vorhanden hzu sein.

Bei bestimmten Segmenten der LH ist dies definitiv nicht der Fall, und da spielt es keine Rolle, wer zuerst da war, Huhn oder Ei.

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Eine Frage zum Inflight-Entertainment: ist das LiveTV (CNN, Sport24) onboard noch verfügbar? Über den Einstieg auf der Lufthansa Inflight Entertainment Website finde ich nämlich keinen gültigen Link mehr zum Angebot. Über Google findet man zwar einen entsprechenden Link, aber das macht mich etwas stutzig. Weiß da vielleicht jemand mehr?

https://www.lufthansa.com/ch/de/unterhaltung-an-bord

https://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de/

https://www.lufthansa-inflightentertainment.com/de/livetv/sport24/

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Bei groupfleets sind jetzt neue MSN für die 5 787 hinterlegt. Etwas wild: 4 x Vistara und 1 x Suparna Airlines. Die von Suparna soll darüber hinaus ein Trent 1000 haben (wohingegen die anderen vier GE haben). Mal sehen, ob das jetzt der aktuelle Stand ist. Glaube, das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen (respektive geschrieben).

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Da man die Engines einfach wechseln kann würde ich dies glaube ich weniger betrachten. Ich würde davon ausgehen, dass man die 5x 789 gleich haben möchte wie die anderen 20x 789 und ähnlich zu den 45x 359 (XWB und 1000 sind sich ja ähnlich), so dass man diese noch tauschen könnte / wird. Geht ja echt fix dabei.

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vor 13 Minuten schrieb XWB:

Bei groupfleets sind jetzt neue MSN für die 5 787 hinterlegt. Etwas wild: 4 x Vistara und 1 x Suparna Airlines. Die von Suparna soll darüber hinaus ein Trent 1000 haben (wohingegen die anderen vier GE haben). Mal sehen, ob das jetzt der aktuelle Stand ist. Glaube, das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen (respektive geschrieben).


Ursprünglich waren die 4 Vistara für HNA und Suparna gehört auch zu HNA. Also halb so wild 😁

Bin auch mal gespannt ob die Engines so bleiben. 
 

vor 6 Minuten schrieb d@ni!3l:

Da man die Engines einfach wechseln kann würde ich dies glaube ich weniger betrachten. Ich würde davon ausgehen, dass man die 5x 789 gleich haben möchte wie die anderen 20x 789 und ähnlich zu den 45x 359 (XWB und 1000 sind sich ja ähnlich), so dass man diese noch tauschen könnte / wird. Geht ja echt fix dabei.

 
Denk auch da ist sicher was in Planung. 

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Am 8.5.2021 um 16:02 schrieb medion:

Und amüsant ist es schon, dass der 359 angeblich partout nicht nach FRA passt, weil er dort die Komplexität erhöht... Scheint die LH-Geschäftsführung selbst in schweren Zeiten aktuell nicht ganz so zu sehen...

Genau! Der Lufthansa CEO Klaus Fröse hat in einer internen Veranstaltung gesagt, dass er mit A350 für Frankfurt rechnet . die endgültige Entscheidung stehe aber noch aus.

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Sorry, vielleicht falscher Strang. Klaus Fröse ist CEO der Fluggesellschaft Lufthansa, wie z.B. Dieter Vranckx CEO bei Swiss.

Es gibt hier leider keinen eigenen thread für die Lufthansa, sondern nur einen für die gesamte AG mit allen Teilfirmen.

Vielleicht sollte man die Stränge für die Fluggesellschaft Lufthansa und für die Lufthansa AG trennen. Andere Teilgesellschaften haben ja auch eigene Diskussionsstränge.

Bearbeitet von BWE320
Rechtschreibung
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