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PHIRAOS

Sicherheitspersonal der Fluggastkontrolle Streiken

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Meine "Kollegen" von der Fluggastkontrolle sind sind heute Morgen am Streiken. Es scheint bisher noch keinen Thread darüber zu geben. BER soll schön bereits ab heute Mittag alle restlichen Flüge des Tages gestrichen und den Passagieren Bahntickets oder Mietwagen gegeben haben. Im Radio wurde gesagt, dass Passagiere keinen Anspruch auf Schadensersatz hätten.

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sehr gut, kenne den Verdi Verantwortlichen fuer Hamburg persoenlich und super Sache, nur weiter so...und der Typ ist beileibe kein Kommunist oder Reichenfresser.

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sehr gut, kenne den Verdi Verantwortlichen fuer Hamburg persoenlich und super Sache, nur weiter so...und der Typ ist beileibe kein Kommunist oder Reichenfresser.

 

Ich weiß nicht, ob ich das wirklich gut finde. Eigentlich ist die FLughafensicherheit eine Hoheitsaufgabe, die von dem Staat deligiert wurde. Wären das nicht so, dann DÜRFTE noch nicht mal gestreikt werden, weil Beamte eben kein Streikrecht haben.

Und ganz ehrlich - was bitte kann der Passagier dafür? Was die Airline? Was der Flughafen? Doch genau diese Gruppen sind die, die die Auswirkungen des Streiks spüren und nicht etwa die Firma, die von der Bundespolizei mit der Durchführung der Kontrollen beauftragt wurde. Doch genau das soll ein STreik - die treffen, wegen denen man streikt - also nur die eigene Firma bzw. Branche Hier trifft man "Unschuldige".

 

Damit möchte ich jedoch absolut NICHT sagen, dass die Luftsicherheitsassistenten (und generell die Mittarbeiter in Sicherheitsfirmen) nicht genug Gründe für einen Streik hätten. Aber ob es ein adäquates Arbeitskampfmittel in dem speziellen Fall darstellt wage ich ein wenig zu bezweifeln.

 

LG wolkenreiter

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Und ganz ehrlich - was bitte kann der Passagier dafür? Was die Airline? Was der Flughafen?

Der kann alles dafür!

 

Denn der Flughafen ist der "Tarifpartner".

Und die Flughäfen haben sich die privaten Sicherheitsfirmen geholt, weil die so schön billig sind.

Das die Mitarbeiter dadurch so wenig Geld verdienen, dass sie teilweise Anspruch auf Lohnaufstockung haben, wird da gerne ausgeblendet.

 

Was mich viel nachdenklicher macht, ist die Tatsache, dass die Freie- und Hansestadt Hamburg von einer absoluten Mehrheit der SPD regiert wird, die Stadt mit 51% auch der Mehrheitseigentümer ist, und trotzdem keine Spur von den von der SPD propagierten Mindestlöhnen auf diesem Flughafen zu sehen ist.

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Irgendwie finden wir uns gefühlt jedes Mal wieder an der identischen Stelle der ewig selben Diskussion wieder: ja, Streik trifft immer auch diejenigen, die mit dem Sachverhalt ursächlich gar nichts zu tun haben. Aber auch: ja, wenn niemand Einschränkungen zu erleiden hat (persönlich oder volkswirtschaftlich) verliert dieses Arbeitskampfmittel mit einem Schlag sein gesamtes Potential, irgendwelchen Druck in die gewünschte Richtung aufzubauen.

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Irgendwie finden wir uns gefühlt jedes Mal wieder an der identischen Stelle der ewig selben Diskussion wieder: ja, Streik trifft immer auch diejenigen, die mit dem Sachverhalt ursächlich gar nichts zu tun haben. Aber auch: ja, wenn niemand Einschränkungen zu erleiden hat (persönlich oder volkswirtschaftlich) verliert dieses Arbeitskampfmittel mit einem Schlag sein gesamtes Potential, irgendwelchen Druck in die gewünschte Richtung aufzubauen.

 

Aber ein Streik ohne Vorankündigung grenzt da schon an Freiheitsberaubung mit zum Teil erheblichen Folgen (wirtschaftlicher und persönlicher Art) für so manchen Fluggast. Das halte ich für völlig überzogen und sollte m. E. vom Gesetzgeber verboten werden. Sorry, dass ich das hier mal so ausdrücken muss. Mit Ankündigungen hätte sich jeder Fluggast darauf einstellen können, der wirtschaftliche Schaden für den Flughafen wäre dann als Druckmittel trotzdem da gewesen, aber so finde ich das unverantwortlich. es wundert mich sowieso, dass es da nicht auch zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen mit Recht genervten Fluggästen und streikendem Personal kommt. Natürlich bin ich auch für eine angemessene Bezahlung für das Sicherheitspersonal, aber diesen Weg, das durchzusetzen, halte ich für völlig daneben.

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Natürlich bin ich auch für eine angemessene Bezahlung für das Sicherheitspersonal, aber diesen Weg, das durchzusetzen, halte ich für völlig daneben.

Gut und schön, aber welcher Weg schwebt Dir da vor?

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Der kann alles dafür!

 

Denn der Flughafen ist der "Tarifpartner".

Und die Flughäfen haben sich die privaten Sicherheitsfirmen geholt, weil die so schön billig sind.

Das die Mitarbeiter dadurch so wenig Geld verdienen, dass sie teilweise Anspruch auf Lohnaufstockung haben, wird da gerne ausgeblendet.

 

Was mich viel nachdenklicher macht, ist die Tatsache, dass die Freie- und Hansestadt Hamburg von einer absoluten Mehrheit der SPD regiert wird, die Stadt mit 51% auch der Mehrheitseigentümer ist, und trotzdem keine Spur von den von der SPD propagierten Mindestlöhnen auf diesem Flughafen zu sehen ist.

 

Volle Zustimmung. Ich bin ohnehin dafür dass die Bundespolizei diese behördliche Aufgabe selber ausführt, so wie am Flughafen München.

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Gut und schön, aber welcher Weg schwebt Dir da vor?

 

Zumindest müssen die Passagiere die Möglichkeit erhalten sich durch rechtzeitige Ankündigung eines Streiks Alternativen zu suchen. Dort am Flughafen für Stunden in der Warteschlange festzustehen, hinterher den Flug zu verpassen und auf den Kosten und dem Ärger sitzen zu bleiben, ist ein Unding.

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Volle Zustimmung. Ich bin ohnehin dafür dass die Bundespolizei diese behördliche Aufgabe selber ausführt, so wie am Flughafen München.

Beim meinem letzten Flug von MUC (vor 13 Monaten allerdings) haben aber nicht Beamte der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen durchgeführt, sondern Angestellte einer privaten Sicherheitsfirma, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen durchführt. Oder hat sich da in der Zwischenzeit etwas geändert ? Vermute mal, daß es gehaltstechnisch für die Angestellten dieser Privatfirmen egal ist, wer der Auftraggeber ihres Arbeitgebers ist.....

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Nein , da hat sich garnichts geändert. Die privaten Abfertiger arbeiten immer im

Auftrag der Bundespolizei. Es ist ja eine hoheitliche Aufgabe , die in Deutschland

nur die Bundespolizei inne hat.

Gehaltlich liegen aber die privaten Firmen deutlich unter denen der Bundespolizei.

Siehe dazu die BAT-Tarife des öffentlichen Dienstes.

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Und wieder was gelernt.

 

Ist der Airport also doch nicht der Tarifpartner.

Ändert aber ansonsten nichts an meinen anderen Anmerkungen.

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Jep. Kontrollen der Bundespolizei fallen unter §5 LuftSiG, die Sicherungsmaßnahmen des Flughafens unter §8 LuftSiG.

 

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Ergo ... muss also die Bundespolizei Personal nachschieben, wenn die Privaten streiken.

 

Es dürfte also für den normalen Passagier überhaupt nicht zu erkennen sein, wenn die privaten

"Sicherheits"-Dienstleister Streik haben. Das "Zusatz-Personal" der Firmen wie Kötter (usw) sollte ja ursprünglich nur das BGS, heute Bundespolizei unterstützen.

 

"Machen" die also Streik, muss die BP halt mit ein paar VW-Bussen auflaufen und echte Bullen ranschaffen...

 

Meine persönliche Meinung:

Es geht eh nicht, dass private Unternehmen in dem Umfang wie heute die Sicherheit garantieren sollen.

 

Ich gehe jetzt auch nicht darauf ein, dass in Köln (gefühlt) die hälfte der Mitarbeiter, die die Fluggäste kontrollieren Mitbürger arabischer Herkunft sind ... (Kötter u.s.o sind halt billig...)

 

...Bock zum Gärtner machen... (nur so ein Gedanke)

 

DIE BP ist gesetzmäßig dafür verantwortlich, die Sicherheit an den Flughäfen reibungslos zu gewährleisten. Streiken die Söldner, müssen halt die Beamten ran.

 

(Und da wird ja reichlich für die Bahn bundesweit und flächendeckend Personal samt VW-Büsschen vorgehalten...)

 

(Und wenn das dann auch nicht reichen sollte, haben wir ja noch die Kasernen der BP in Bonn-Hangelar und Berlin. Die kommen dann nicht mit dem VW-Bus, sondern mit dem Heli.)

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Der kann alles dafür!

 

Denn der Flughafen ist der "Tarifpartner".

Und die Flughäfen haben sich die privaten Sicherheitsfirmen geholt, weil die so schön billig sind.

Das die Mitarbeiter dadurch so wenig Geld verdienen, dass sie teilweise Anspruch auf Lohnaufstockung haben, wird da gerne ausgeblendet.

Hmm.. ist das im konkreten Fall wirklich so..? Ich meine gehört zu haben, dass es um eine Lohnerhöhung von 11 auf 14,50 Euro geht.

Sicherlich sind 11 Eurp/St. nicht üppig.. aber fällt man damit tatsächlich unter die Aufstocker..?

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sehr gut, kenne den Verdi Verantwortlichen fuer Hamburg persoenlich und super Sache, nur weiter so...

 

Ich glaube ich habe ein Interview mit ihm auf RSH gehört... Nunja, was die ver.di da macht finde ich eine Frechheit- in dem Interview beklagte sich der ver.di-Führer, dass Mitarbeiter die nur Teilzeit arbeiten wollen aufstockende Sozialhilfe benötigten. Wer bitte "zwingt" die Mitarbeiter zur Teilzeit?

 

Was ist das für ein Armutszeugnis? Ich kenne genügend Berufe am Flughafen, die trotz VOLLZEIT nicht zum Überleben ausreichen, deren ver.di Tarifverträge Stundenlöhne von unter 8€ einbringen. Doch für die Minderheitsgruppen setzt sich die ver.di natürlich nicht ein...

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@Waldo Pepper:

Ich habe im Mai 2010 zum letzten mal die Sicherheitskontrolle am Flughafen in München passiert, da wars noch die Bundespolizei.

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Es gehört sich nicht für einen Staat, der von sich behauptet führend in der Luftfahrt zu sein, unqualifiziertes Personal in der Sicherheitskontrolle einzusetzen.

 

Wir GARANTIEREN sogar international "saubere" Paxe im Umsteigeverkehr zu liefern!

 

Zur Durchsetzung der Sicherheit aller Beteiligten des Luftverkehrs bedarf es einer AUSREICHENDER Anzahl von bewaffneten Beamten zur Kontrolle der Paxe, Kontrolle der Besatzungen und Überwachung des Sicherheitsbereiches des Flughafengeländes.

 

Angeheuertes Fremdpersonal kann und darf nur unterstützend sein.

 

Es kann nicht sein, dass in der Nebensaison ein Streik der Dienstleister überhaupt spürbar ist.

 

Überlegt Euch mal, was los ist, wenn die Köppe der Verdi so einen Einfall im Sommer bekommen!

 

Wo kommen wir da hin?

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Nach meinem aktuellen Kenntnisstand hat der AG kein Entgegenkommen gezeigt und somit soll angeblich am Montag wieder gestreikt werden. Aber diese Aussage bitte mit Vorsicht behandeln und genießen.

 

Zwei Anmerkungen habe ich hier zu 2 oder 3 Posts zu machen.

 

Ich glaube ich habe ein Interview mit ihm auf RSH gehört... Nunja, was die ver.di da macht finde ich eine Frechheit- in dem Interview beklagte sich der ver.di-Führer, dass Mitarbeiter die nur Teilzeit arbeiten wollen aufstockende Sozialhilfe benötigten. Wer bitte "zwingt" die Mitarbeiter zur Teilzeit?

 

Was ist das für ein Armutszeugnis? Ich kenne genügend Berufe am Flughafen, die trotz VOLLZEIT nicht zum Überleben ausreichen, deren ver.di Tarifverträge Stundenlöhne von unter 8€ einbringen. Doch für die Minderheitsgruppen setzt sich die ver.di natürlich nicht ein...

 

Das stimmt natürlich, ich habe aber auch schon gehört, dass die Leute dort auch für geregeltere Arbeitszeiten und unbefristete Arbeitsverträge kämpfen. Das Problem ist aber halt der täglich schwankende Bedarf an Sicherheitspersonal. In den Stoßzeiten sind ja auch deutlich mehr Kontrollspuren geöffnet als in den Flauten. Was macht man mit den Mitarbeitern, die man in der Zwischenzeit nicht braucht? Man hat in dem Job kein Gehalt sondern einen Lohn, also wird man nur bezahlt wenn man auch aktiv arbeitet. Ich kann von daher beide Seiten verstehen. Die Leute wollen geregelt und kontinuierlich arbeiten, aber für das schwankende Fluggastaufkommen kann ja der Sicherheitsdienstleister nichts. Der Airport kann die Airlines ja auch schlecht zwingen, ihre Flüge doch bitte gleichmäßiger über den Tag zu verteilen damit das Sicherheitspersonal gleichmäßiger ausgelastet ist.

 

 

Es dürfte also für den normalen Passagier überhaupt nicht zu erkennen sein, wenn die privaten

"Sicherheits"-Dienstleister Streik haben. Das "Zusatz-Personal" der Firmen wie Kötter (usw) sollte ja ursprünglich nur das BGS, heute Bundespolizei unterstützen.

 

Im Grunde machen die privaten Sicherheitsdienstleister auch nichts anderes als zu unterstützen. Ich bin ja nach §5 und nach §8 LuftSiG ausgebildet und habe auch beide Prüfungen abgelegt. Ob du es glaubst oder nicht, aber an jeder Sicheheitskontrollstelle ist auch immer mindestens ein Beamter der Bundespolizei anwesend oder hält sich iin unmittelbarer nähe auf. Finden die "privaten Helfer" z.B. "buuummm" bei dir im Koffer, stehen die Uniformierten Beamten schneller vor dir als du gucken kannst.

 

Gibt es eigentlich in Deutschland noch Flughäfen an denen die BPol noch komplett selber kontrolliert?

 

Warum die BPol allerdings nicht selber mehr Personal aufgefahren hat, kann ich mir auch nicht erklären.

 

Ich bin auf den Montag gespannt. Zum Glück habe ich da frei.

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Gibt es eigentlich in Deutschland noch Flughäfen an denen die BPol noch komplett selber kontrolliert?

 

Warum die BPol allerdings nicht selber mehr Personal aufgefahren hat, kann ich mir auch nicht erklären.

Sowohl in DUS als auch in DTM wurde ich die letzten Male von Beamten der BP kontrolliert.

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Sowohl in DUS als auch in DTM wurde ich die letzten Male von Beamten der BP kontrolliert.

 

Also in DUS mit Sicherheit nur, wenn die Luftsicherheitsasisstenten etwas verdächtiges bemerkt haben und du unkooperativ warst...

 

Und in DUS ist es tatsächlich so, dass hinter den gesamten Kontrollspuren nur ein oder zwei Beamte unterstützend bzw. als "Endorgan" bereitsteht, falls die Firma nicht weiter weiß bzw. kommt.

(und bei uns - an der Personalkontrollstelle - steht weit und breit kein Beamter der BuPol.)

 

Die BuPol kann nicht einfach mal eben mehr Personal auffahren, weil die meisten die Luftsicherheitsschulungen nicht hatten und nicht berechtigt sind Personal, Waren oder Passagiere zu kontrollieren.

 

Gruß wolkenreiter

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@karstenf:

Warum unqualifiziert? Es kann nicht jeder Hinz und Kunz an einer Kontrollstelle arbeiten, und wenn sie es dürfen, müssen sie auch durch einige Schulungen eh sie Fluggäste kontrollieren.

Zumindest da wo ich auf Securitas gestoßen bin (die führen die Kontrollen in HAM durch) hatte ich noch nie den Eindruck dass sie unqualifiziert wären, im Gegenteil.

 

Aber eh ich weiter vom Thema abweiche:

Sicher ist das mit Teilzeit so eine Geschichte, aber auch das kann tariflich elegant lösen wenn man will.

Bsp: Jedem Mitarbeiter wird eine Mindestanzahl an vollen Lohnstunden garantiert, wofür man die Mitarbeiter eine Anzahl an Bereitschaftsstunden garantieren. Darüberhinnaus kann man auch Zeitkonten einrichten aus denen in Zeiten mit wenig Nachfrage die Mindeststunden bezahlt werden können. Das setzt aber voraus, das man bereit ist in Zeiten mit hoher Paxanzahl Stunden in diese Konten einzuzahlen, quasi mit der Arbeit in Vorleistung zu gehen und den Lohn später zu bekommen.

 

Es dürfte aber schwer werden auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

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Der Umstand, dass Streiks weh tun muessen gerade wie hier dem Endverbraucher, ist voellig richtig, denn dann kann ueber den Endverbraucher zusaetzlich auch Druck ausgeuebt werden. Ausserdem beschweren sich die Christen ja auch nicht beim Papst oder der Queen (Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche), wenn wegen Schnee (wie hier im Moment in London immerhin 10cm und nicht gefroren) Fluege gecancelt werden.

 

Dass Sicherheitsleute von privaten Firmen stammen, hat natuerlich auch damit zu tun, dass der Bund sich keine langfristigen Verbindlichkeiten aufburden moechte fuer Beamte, da laesst man lieber privaten Sicherheitsfirmen satte Profite einheimsen und schwatzt dann von Enbuerokratisierung (Und Dank Leuten wie Clement u.a. hat man auch die richtigen Politiker zur Hand)...interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass all zu oft die Scherheitsleute nicht urspruenglich aus Deutschland stammen, mit anderen Worten Auslaender sind, mit denen man dann wohl meint, so verfahren zu koennen bzw. zu muessen ( z.b. bei fehlendem deutschen Pass gar nicht die Moeglichkeit haben, in den Polizeidienst einzutreten).

Und zum Thema (S)PD und sozial...also, wer in den letzten 10 Jahren mal Zeitung gelesen hat, sollte wissen, dass die Sozen alles moegliche sind, aber bstimmt nicht mehr die Wacht des kleinen Mannes. Wer H4 und Leiharbeit saeht, der macht sich voellig unglaubwuerdig, wenn er nach dem er in der Opposition verrottet, auf einmal nach Mindeslohnen schreit.

Ham airport macht jedes Jahr 30 Mio Gewinne, diese koennten fuer Gehaelter verwendet werden, die ein menschenwuerdiges Leben ermoeglichen (zumal die Arbeitsplaetze ja auch nicht nach Indien oder sonst wo hin ausgelagert werden koennen.). In dem Sinne

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