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airliners.de

[08MAR14] Malaysia Airlines 772 (9M-MRO) wird vermisst


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Geschrieben

Hier wurde mal simuliert, wie es augegangen sein könnte:

 

Flight recreated in 777 Simulator

 

Übel- jedenfalls nicht mit sanftem Segeln.

 

 

Bin mir zwar nicht sicher, daß ein Simulator die Realität solcher Fälle 100% abbildet, hoffe aber, daß Boeing & Co. das inzwischen im realen Objekt ausprobiert haben. 

 

und zack, direkt vom falschen Runway gestartet .. das fängt ja gut an

Geschrieben

und zack, direkt vom falschen Runway gestartet .. das fängt ja gut an

 

Ja in der Tat, das scheint nicht der professionellste aller Versuche gewesen zu sein.

 

Ich nehme auch an, dass es für den Autopiloten einen Unterschied macht, ob der Schub absichtlich zurückgefahren und die Triebwerke nacheinander abgeschaltet werden oder ob ihnen schlicht der Sprit ausgeht.

 

Kann mir jemand erklären, warum das Experiment bei dri Versuchen angeblich drei mal unterschiedlich ausgeht?

 

Und weiß jemand, ob sich der B777 Autopilot ausschaltet, wie der Autopilot vom A340 der AirFrance? (Ja, ich weiß, dass die Situation nciht ganz vergleichbar ist.)

Geschrieben

Unter der Voraussetzung, dass die Maschine, wie explizit geschrieben, niedrig flog ist das sehr wohl möglich. ... der Fahrtwind hilft Dir sogar noch beim Öffnen.

Sorry, da bin ich ganz anderer Meinung. Selbst wenn man die Druckregelventile manuell öffnet und für Druckausgleich sorgt, könnte man die Tür evtl. mit viel Kraft etwas aus ihrem Sitz drücken. Aber selbst der Venturi-Effekt reicht nicht aus, um die Tür gegen den Fahrtwind aufzuschieben.

Geschrieben

Sorry, da bin ich ganz anderer Meinung. Selbst wenn man die Druckregelventile manuell öffnet und für Druckausgleich sorgt, könnte man die Tür evtl. mit viel Kraft etwas aus ihrem Sitz drücken. Aber selbst der Venturi-Effekt reicht nicht aus, um die Tür gegen den Fahrtwind aufzuschieben.

Ich denke, Du hast da etwas grundsätzlich falsch verstanden. Das Hauptmerkmal sogenannter "plug-type doors" ist, dass sie sich beim Öffnen zuerst etwas nach innen bewegen, bevor sie nach aussen schwenken. Wenn man in der Nähe sitzt kann man dies auch schon beim Schliessen auch ganz gut sehen. Achte mal drauf bei Gelegenheit.

Geschrieben

Öffnen die Türen bei der 777 nicht gegen die Fahrtrichtung? ist zumindest meine Erinnerung bzw. mir fällt spontan kein Nicht-Overwing-Exit irgendwo ein, bei dem das anders wäre. Bin mir bei den rechten Türen aber nicht ganz sicher, die sind ja meistens zu ;) Vielleicht ist das theoretisch mit enormen Kraftaufwand möglich, praktisch lässt sich das glaube ich ausschließen und selbst wenn: Bei DB Cooper hat es sogar unter wesentlich besseren Bedingungen nicht geklappt.

Geschrieben

Ich denke, Du hast da etwas grundsätzlich falsch verstanden. Das Hauptmerkmal sogenannter "plug-type doors" ist, dass sie sich beim Öffnen zuerst etwas nach innen bewegen, bevor sie nach aussen schwenken.

Ich denke du hast meinen Post nicht aufmerksam genug gelesen. Deine Ausführung hat nichts damit zu tun, dass man die Tür nicht gegen den Fahrtwind nach vorne schieben kann. Achte mal darauf wie die Bewegungsrichtung nach dem Push vom Rumpf von statten geht.

 

Aber ich glaube wir diskutieren hier eh im absurd-relativen Bereich. Oder vermutet hier jemand ernsthaft einen Absprung?

Geschrieben (bearbeitet)

So lange wir absurde Lösungen nicht verwerfen können, haben wir eben keine gute Lösung.

 

Es gibt wenig Anhaltspunkte für althergebrachte Ideen, oder? Aber es macht sicherlich Spaß, jeden Querdenkenden für eine permanenten Idioten darzustellen, nur weil er höflich Fragen stellt. Komischer Umgang.

 

Das Problem ist nur, dass bisher alle Diejenigen, die mit den üblichen Vorstellungen kommen, mit ihrem Latein am Ende sind. Da muß man leider auch mal die etwas unwahrscheinlicheren Ideen bemühen, statt hier Jeden gleich für verrückte Verschwörungstheoretiker zu erklären. Die Platte lelert so langsam aus. 

Bearbeitet von jared1966
Geschrieben

Naja, die Absprunggeschichte ist aber schon ziemlich abenteuerlich. Mal abgesehen von der Türproblematik (die 777-Tür schiebt sich nach dem Schließen übrigens von oben nach unten hinter die Riegel) ist das ein ziemliches Selbstmordkommando. Man läuft bei mindestens 250 km/h Fahrtwind immer Gefahr, von der Tragfläche oder dem Höhenleitwerk geschreddert zu werden, oder in Triebwerkseinlässe, in den Abgasstrahl oder Wirbelschleppen zu geraten. Die einzigen Flugzeuge, bei denen man das wagen konnte, waren die mit Hecktreppe. Aber die wurden dann ja auch per Vorschrift mit den berühmnten Cooper Vanes entschärft.

 

Einfach, aber genial:

http://en.wikipedia.org/wiki/Cooper_vane

Geschrieben (bearbeitet)
... Aber es macht sicherlich Spaß, jeden Querdenkenden für eine permanenten Idioten darzustellen, nur weil er höflich Fragen stellt. ...

Entschuldigung, es ist nicht meine Absicht dich zu diffamieren, ich halte es nur für ausgeschlossen und sehr abwegig. Vielleicht bin ich ja am Ende der Idiot, wenn sie durch eine Luke raus sind.

Bearbeitet von bueno vista
Geschrieben (bearbeitet)

Alles gut. Es lag mir auch nichts daran, abstruse Theorien zu verfolgen. Aber eine Meinung von Anderen zu bestimmten Möglichkeiten in diesem Wahnsinnsfall sind eben hilfreich. Ich selbst habe bisher noch nicht versucht, eine Tür bei 300 km/h in 1000 Metern Höhe in einer 777-200 zu öffnen.  ;)

Bearbeitet von jared1966
Geschrieben

Die hätten mit wilden Experimenten den Fall schon gelöst.  :D

 

Ich wünschte mir, irgendwann mal im Leben die Ursache und Hergang des Ganzen zu erfahren. Ich wette, wir schlagen uns alle mit der flachen Hand auf die Stirn. Frage mich ernsthaft, ob es momentan überhaupt irgendwelche gesicherten Erkenntnisse gibt, außer dem letzten Signal, was sogar Krethi und Plethi auf flightradar24 sehen können. So wenig gabs glaube ich selten an Fakten über ein Flugzeug-"absturz".

Geschrieben
Ich wünschte mir, irgendwann mal im Leben die Ursache und Hergang des Ganzen zu erfahren. Ich wette, wir schlagen uns alle mit der flachen Hand auf die Stirn.

Ich denke an die bedauernswerten Hinterbliebenen, denen ist es erst Recht ein elementares Anliegen die Ursache zu erfahren, um die Trauerarbeit zu unterstützen. Es bleiben doch nur zwei Ursachen übrig:

 

  a.) technischer Defekt mit komplexer Kette an Einzelereignissen, die sich momentan nicht 100% schlüssig rekonstruieren lässt.

  b.) Entführung durch Crew oder Dritte. Auch hier ist keine schlüssige Handlungskette herleitbar.

Geschrieben

 Es bleiben doch nur zwei Ursachen übrig:

 

  a.) technischer Defekt mit komplexer Kette an Einzelereignissen, die sich momentan nicht 100% schlüssig rekonstruieren lässt.

  b.) Entführung durch Crew oder Dritte. Auch hier ist keine schlüssige Handlungskette herleitbar.

 

Sehe ich anders! Man kann auch

c.) Sabotage

und

d.) Abschuss

nicht ausschließen.

Geschrieben

Ich denke an die bedauernswerten Hinterbliebenen, denen ist es erst Recht ein elementares Anliegen die Ursache zu erfahren, um die Trauerarbeit zu unterstützen.

Viel schlimmer noch: bislang ist ja noch nicht einmal bekannt, ob die Insassen überhaupt tot sind. Die Ermittlung der Ursache ist anschliessend mehr für Versicherungen und Gesetzgeber interessant als für die Angehörigen selbst, die wollen in erster Linie Gewissheit.

Geschrieben

Wieso eigentlich immer auf dem Bogen?

 

http://www.atsb.gov.au/publications/2014/considerations-on-defining-the-search-area-mh370.aspx

 

Das heißt ja, dass der Strom dann auch wieder da war... wird dieser Bereich eigentlich von Batterie und/oder RAT mitversorgt?

 

Selbst wenn in diesem Moment tatsächlich der Sprit ausgegangen sein sollte, was spricht dagegen, dass die Maschine noch hunderte km im Segelflug weiterkam? Sagen die anderen BFO/BTO-Werte vom 00:19-Handshake tatsächlich aus, dass sich das Flugzeug in "anderer Fluglage" als bisher befand? Und selbst wenn: Lassen die sich mit gewollten Steuermanövern erklären und muss das Flugzeug bei diesen Werten in der Gegend gecrasht sein?

 

 

 

ATSB:

Shape of the search area

At the time MH370 reached the 7th arc, the aircraft is considered to have been descending. A study completed after the Air France 447 accident concluded that the majority of aircraft in loss of control accidents were found within 20 nautical miles (32 km) of their last known position. This provides a reasonable limitation for the size of the search area across the arc.

 

Da ist einer (?) jetzt plötzlich was eingefallen (?):

 

 

Dann wären die Handshakes des Inmarsats also Phantome gewesen, oder das Feuer war selbstverlöschend...

 

vielleicht sollte man mal ihren Mann fragen, wie sie so drauf ist ;-) oder ob sie danach was davon erzählt hat.

Geschrieben

Die war auf den Malediven angeschwemmt worden. Wäre genau in dem markierten Bereich. Ebenso die Sichtung auf den Malediven.

 

Leider sind von der sichergestellten APU Bottle sowie von der Sichtung des Malediven-Überflugs keine Details mehr öffentlich geworden.

Geschrieben

Hatte es nicht damals geheissen, dass die Apu Bottle nicht von einer 777 stammt? Ferner dürfte so eine Bottle auch eine Seriennummer haben, die sich sogar exakt einem Exemplar zuordnen läßt.

Geschrieben

http://www.welt.de/vermischtes/article128773467/Seglerin-will-brennende-MH370-gesehen-haben.html

 

Das ist nochmals auf Deutsch der Bericht vom 1.06.

 

Gab es nicht am Tag des Absturzes schon mal einen Zeugen, der Nachts ein brennendes Flugzeug gesehen hatte? Also ich persönlich gebe auf Augenzeugen mehr als auf virtuelle Pings.

Ich glaube, es war der Nachtschichtler auf einer Bohrinsel. Dieser soll auch Meldungen an offizielle Stellen abgesetzt haben. Bis heute habe ich weder eine Bestätigung noch eine andere Information darüber gelesen, dass diesem Sachverhalt jemals nachgegangen wurde. Vielleicht habe ich es auch überlesen.

Na ja, mit den Pings ist es schon so eine Sache. Als ehemaliger Elektroniker sage ich nur, das hier mehr verschleiert als Aufklärung betrieben wurde. Beweisen kann ich es nicht, aber wie auf den pings herumgeeiert wurde, und das auch noch von offizieller Seite, lässt für mich darauf schliessen, dass man bewusst Falschmeldungen gestreut oder man keine Ahnung hat.

Einige meiner Vorredner sind ebenfalls zu diesem Ergebnis gekommen, wobei ich denen absolute Fachkompetenz unterstelle.

Geschrieben (bearbeitet)

Als ehemaliger Elektroniker sage ich nur, das hier mehr verschleiert als Aufklärung betrieben wurde.

 

Bei den Pings gibt es ja folgende Möglichkeiten:

 

1) Es ist in der Tat so, wie es die offizellen Ermittlungen ergeben

 

2) Die Pings lassen auch andere Schlüsse als die offiziellen zu. Sei es, weil die Daten nicht so verlässlich sind, wie vermutet wird (Timingunterschiede können ja z.B. auch durch Prozessorlast oder die nicht exakte Satellitenposition entstehen) oder weil die Daten "mit Scheuklappen" nur in eine Richtung interpretiert wurden.

 

3) Die Pings wurden in den Inmarsat-Logdateien "plaziert" oder "manipuliert". Ob jetzt auf "offiziellem Weg" (Inmarsat bekommt den "Befehl" einer Regierung, die Daten zu manipulieren), per "Insider-Job" ("Agent" innerhalb von Inmarsat plaziert die Daten) oder per Angriff von Außen (in den Snowden-Papieren finden sich hierzu garantiert dutzende Angriffszenarios) kann dabei dahingestellt bleiben, jeder dieser Wege wäre theoretisch möglich und käme mit wenigen Mittwissern aus und es gäbe so gut wie keine Möglichkeit, das nachzuweisen.

 

Ich bin mir nicht sicher, welches dieser Szenarien zutrifft, ich bin aber immer noch am ehesten gewillt, Szenario 1 zu glauben. Szenario 2 wird mit jedem Tag mehr seit der Veröffenltichung der Daten unwahrscheinlicher (denn langsam kämen auch andere mit den Daten plausible Kurse ans Licht) und Szenario 3 will ich einfach nicht glauben.

 

 

 

Bearbeitet von ilam

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