d@ni!3l Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden (bearbeitet) vor 12 Minuten schrieb Flugvorbereitung: Und ich weiß natürlich auch, dass heute alle super woke und empfindlich sind. Sorry, but not sorry. Man muss auch mal einen Konter ohne ausschweifende Begründung aushalten. Irgendwann ist das Maß auch mal voll. Ich weiß schon, dass dazu gleich auch Lucky Luke was sagen wird ... Aber ich finde auch ein freundliches Miteinander wichtig. Wenn keiner mehr Lust hat hier (diesem Forum) rein zu gucken kann man es zu machen und das fände ich schade. Ich teile das meiste, was du sagst. Ich sehe auch, dass man damals bspw. den "Deal" hatte Flottenzusage gegen Umstellung auf eine Altersversorgung gemäß Markt. Jetzt ist die Flottenzusage weg, dass man dann sagt "ok, dann verhandeln wir das andere nochmal neu" verstehe ich. Ich verstehe auch jeden Mitarbeiter der täglich mit Inflation zu tun hat, dass er/sie mehr Gehalt will. Auch wegen Wertschätzung. Natürlich verstehe ich das, bin ja selbst nicht anders Und - es ist natürlich schwer zu falsifizieren - beobachte natürlich auch, dass seitdem die GF der VC mit der Gründung neuer AOCs und Tarifumgehungen "den Krieg erklärt hat", die VC mehr streikt. Wenn ich mich richtig erinnere, waren die Jahre vor Jump und co ruhiger als die danach. Wenn der PPV gefühlt eh abgewickelt werden soll verstehe ich jeden der sagt "ja, wenn wir eh die letzten unserer Art sind, nehme ich mit was geht, Freibier für alle, der letzte zahlt". Alles verstanden. Aber ich verstehe halt auch die Gegenseite, die sagt "wir haben keine / kaum Marge, irgendwas müssen wir tun" halt auch. Und - so blöd es klingt- das Management kann halt echt mit den Angestellten machen, was sie wollen: "Die Abstimmung mit den Füßen" bleibt aus. Kaum einer, der sagt "mir passt das alles nicht mehr finanziell hier" geht. Deshalb ist das "Problem" da fürs Management kaum vorhanden. Ob es sinnvoll ist das "auszureizen" - nein, das glaube ich auch nicht, dass man nur noch Leute will die Dienst nach Vorschrift machen... Ich kämpfe da mit mir selbst, welcher Seite ich eher zugeneigt bin und wie ein Kompromiss aussehen könnte. Mir fehlt da langsam echt die Phantasie. Klar ist mMn, dass es so nicht weiter gehen kann: Man verliert bei Pax jedes Vertrauen und Geld was beim Streik verloren geht kostet halt nochmal Marge und macht nochmal die Verhandlungen schwieriger. Aber eben weil es hier mMn kein klares schwarz oder weiß gibt finde ich es mehr Meinungen zuzulassen ohne diese "Gefasel" o.ä. zu nennen schon wichtig. Bearbeitet vor 12 Stunden von d@ni!3l 3
Flugvorbereitung Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden vor 8 Minuten schrieb d@ni!3l: Ich weiß schon, dass dazu gleich auch Lucky Luke was sagen wird ... Aber ich finde auch ein freundliches Miteinander wichtig. Wenn keiner mehr Lust hat hier (diesem Forum) rein zu gucken kann man es zu machen und das fände ich schade. Ich teile das meiste, was du sagst. Ich sehe auch, dass man damals bspw. den "Deal" hatte Flottenzusage gegen Umstellung auf eine Altersversorgung gemäß Markt. Jetzt ist die Flottenzusage weg, dass man dann sagt "ok, dann verhandeln wir das andere nochmal neu" verstehe ich. Ich verstehe auch jeden Mitarbeiter der täglich mit Inflation zu tun hat, dass er/sie mehr Gehalt will. Auch wegen Wertschätzung. Natürlich verstehe ich das, bin ja selbst nicht anders Und - es ist natürlich schwer zu falsifizieren - beobachte natürlich auch, dass seitdem die GF der VC mit der Gründung neuer AOCs und Tarifumgehungen "den Krieg erklärt hat", die VC mehr streikt. Wenn ich mich richtig erinnere, waren die Jahre vor Jump und co ruhiger als die danach. Wenn der PPV gefühlt eh abgewickelt werden soll verstehe ich jeden der sagt "ja, wenn wir eh die letzten unserer Art sind, nehme ich mit was geht, Freibier für alle, der letzte zahlt". Alles verstanden. Aber ich verstehe halt auch die Gegenseite, die sagt "wir haben keine / kaum Marge, irgendwas müssen wir tun" halt auch. Und - so blöd es klingt- das Management kann halt echt mit den Angestellten machen, was sie wollen: "Die Abstimmung mit den Füßen" bleibt aus. Kaum einer, der sagt "mir passt das alles nicht mehr finanziell hier" geht. Deshalb ist das "Problem" da fürs Management kaum vorhanden. Ob es sinnvoll ist das "auszureizen" - nein, das glaube ich auch nicht, dass man nur noch Leute will die Dienst nach Vorschrift machen... Ich kämpfe da mit mir selbst, welcher Seite ich eher zugeneigt bin und wie ein Kompromiss aussehen könnte. Mir fehlt da langsam echt die Phantasie. Klar ist mMn, dass es so nicht weiter gehen kann: Man verliert bei Pax jedes Vertrauen und Geld was beim Streik verloren geht kostet halt nochmal Marge und macht nochmal die Verhandlungen schwieriger. Aber eben weil es hier mMn kein klares schwarz oder weiß gibt finde ich es mehr Meinungen zuzulassen ohne diese "Gefasel" o.ä. zu nennen schon wichtig. Passt alles. Das ist auch eine strukturierte und nachvollziehbare Aussage. Die andere (nicht deine) eben nicht. Es gibt doch die Aussage „Shit in, Shit out“ in der IT. Da muss es auch mal Gegenwind geben. 2
oldblueeyes Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden Ich kann eine gewisse Nervosität verstehen. Wenn ein Unternehmen in einer Sansierungsphase ist, ist Unruhe egal ob man betroffen ist oder nicht. Ohne auf der einen oder anderen Seite parteeisch zu werden, ist es so dass die Lufthansa derzeit mit der Fliegerei so gut wie nichts verdient. Und wenn sie nachhaltig eine gesunde Marge erwirtschaften sollte, muss sie im Bereich "Lufthansa Airlines" bei 17 Mrd. Umsatz um die 1,3-1,4 Mrd Gewinn vor Steuern machen. Auch bei Eurowings sind die Zahlen nichts gänzlich 100% eine Spiegelung des eigenen Betriebes, da auch die Gewinne/Verluste von SunExpress in den Zahlen reinkonsolidiert werden. Wenn man die Personalkosten betrachtet, kann man durchaus auf die Peers in Europa schauen. - bei IAG machen die Employee costs 6,6 Mrd aus, oder 1,86 Eurocent /ASK, sie wachsen aber nur zur Hälfte (unter 2%) im Verhältnis zum Umsatz - Lufthansa hat für die ganze Gruppe Staff Costs von 9,6 Mrd - die Zahlen dürften nicht 1:1 vergleichbar sein, da LH Technik hier die Vergleichbarkeit verwässert ; ungünstig für die Lufthansagruppe ist jedoch der Anstieg der Personalkosten um 7%, doppelt vs Einnahmen - AF-KLM berichtet 9.888 Mrd Personalkosten, bei 33 Mrd. Einkommen (aber nur 3 Mrd Maintenance Revenue vs 8 Mrd LH Technik) - Personalkosten 2025/2024 5% gestiegen aber gleich mit dem Umsatzwachstum Die Schwäche der Lufthansa sind derzeit die steigende Personalkosten über den Umsatzwachstum und dieses Problem wird die LH angehen müssen. Es ist keine schöne Realität, aber für die Nachhaltigkeit eines Unternehmes notwendig. Ob hier eine Vergütungskomponente einer Arbeitnehmergruppe oder eine administrative Ebene, redundante Abteilungen usw. der Hebel sind mag aus persönlicher Sicht immer unterschiedlich gesehen werden, das aber generell die Personalkosten ein Problem sind sollte klar sein. 2
Starliner Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden vor 25 Minuten schrieb oldblueeyes: das aber generell die Personalkosten ein Problem sind sollte klar sein. Habe mir mal die Mühe gemacht und der Vergleichbarkeit wegen einige Ratios gebildet. Personalkosten relativ zu… LHG: Relativ zu Umsatz 9.600m / 39.600m = 24,2%, relativ zu op. Aufwendungen 9.600m / 40.800m = 23,5%, relativ zu op. Profit 9.600m / 2.000m = 480% bei 103.000 MA IAG: Relativ zu Umsatz 6.600m / 33.300m = 19,8%, relativ zu op. Aufwendungen 6.600m / 28.200m = 23,4%, relativ zu op. Profit 6.600m / 5.000m = 132% bei 75.800 MA AFKL: Relativ zu Umsatz 9.900m / 33.000m = 33%%, relativ zu op. Aufwendungen 9.900m / 31.000m = 31,9%, relativ zu op. Profit 9.900m / 2.000m = 495% bei 82.000 MA Ein „Problem“ im Sinne von morgen oder übermorgen oder bald wird der Konzern deswegen untergehen ist daraus mMn. tatsächlich nicht ersichtlich. Klar, an IAG kommt man nicht ran. An AFKL aber durchaus. Natürlich ist der Personalkörper bei der LHG deutlich größer, den anderen Konzernen fehlt aber auch eine LHT in der Größe von 23.000 (!) MA. Wenn man mal die Aufwendungen von IAG und LHG vergleicht fallen neben den Personalkosten bspw auch die Gebühren auf (2.500m vs 5.500m). Die Differenz ist relativ größer als die der Personalkosten. Fuel verbraucht man in Frankfurt nur für knapp 200m mehr als in London (7.000m vs 7.200m), bei 100+ Fliegern die man mehr betreibt. Usw… Auch wenn das alles natürlich nicht zu 100% vergleichbar ist wird hier mMn. teils schwärzer gemalt als es tatsächlich aussieht. Und das Schlechte dann den Mitarbeitern zuzuschreiben ist echt (faktisch) nicht richtig. 5
oldblueeyes Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden @Starliner Ich habe schon von Anfang an geschrieben das die Konzernsicht nicht 1:1 vergleichbar ist, was Personalkosten betrifft. Meine Position bezog sich auf die Steigerungsrate der Personalkosten verglichen mit der Entwicklung der Umsatzes. DAs ist ungesund für ein Untrnehmen, egal ob profitable oder nicht. Und ich behaupte auch nicht dass manche Forderung der einen oder anderen Gruppe nicht berechtigt ist, gerade wenn man nicht so sichtbar ist oder keine grosse Streikmacht hat. Grundsätzlich muss man aber sagen, das Verbesserungen aus Produktivitätsgewinne zu holen sind. Und das halte ich bewusst im Allgemeinen, da hier vieles beitragen kann : redundanten Strukturen, unangepasste Dienstplanregelungen zwischen Mitarbeitergruppen, grosszügigie Regelungen in Bereich die Kosten eskalieren können usw. Gräser sind anderswo auch nicht grüner - wenn man AFKLM sich anschaut, dann ist Transavia operativ in den roten Zahlen. Produktivitätssteigrungen wurden von der LH als Initiative angekündigt, eine klare rationale Position der jeweiligen Gegenseite fehlt bis jetzt. Einen fairen Abwicklungsplan für die Cityline zu fordern ist auch eine berechtigte Forderung die viel nachvollziehbarer ist als eine Pensionsregelung die seit Jahren nicht mehr aktuell ist und auch nirgendso mehr in der Welt gewährt wird. 3
cr94 Geschrieben vor 9 Stunden Melden Geschrieben vor 9 Stunden Ich arbeite in der Automobilindustrie, habe mit der IG Metall auch eine starke Arbeitnehmervertretung. Und dennoch vertritt diese nicht meine Interessen, wenn sie jedes Jahr stumpf mehr Gehalt oder andere Dinge fordert, die dafür sorgen, dass mein Konzern letzten Endes mehr und mehr Jobs ins Ausland verlagert, weil die Standortkosten in DE einfach zu hoch sind. Und genauso funktioniert es in der Luftfahrt doch auch letzten Endes. Der aktuelle Arbeitskampf hilft daher in meinen Augen nur dem eher älteren Personal. Wenn man jedes Jahr so weiter macht und keine Wirtschaftswunder geschehen, wird es bis zur Rente der heute 30- bis 40-jährigen Piloten weder eine deutsche Eurowings, noch eine deutsche Lufthansa geben. Und die Verträge unter maltesischen AOC werden sicher noch über viele Jahre nicht ansatzweise an die deutschen Verträge herangekommen. Im Übrigen werden in unserer Branche zuletzt auch sämtliche administrative Tätigkeiten in die Slowakei und/oder Marokko ausgelagert. Solange drei FTE dort günstiger sind als ein FTE hier, kann man noch so viel Fachwissen und Leistung vorzeigen. Wer dann keine lange Betriebszugehörigkeit aufweisen kann, der sollte sich genau überlegen, ob er dann streiken und "mehr haben" möchte oder doch reflektiert, ob seine Arbeitsverträge und auch seine Altersvorsorge nicht bereits überdurchschnittlich und vorallem der aktuellen wirtschaftlichen Situation seines Unternehmens und der Branche angemessen sind. 7
Lucky Luke Geschrieben vor 9 Stunden Melden Geschrieben vor 9 Stunden (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l: Ich weiß schon, dass dazu gleich auch Lucky Luke was sagen wird ... Well now I am not doing it. Spaß beiseite: Ich bin es mittlerweile müde, Streiks moralisch zu bewerten, und sehe auch nicht mehr den Mehrwert darin. Sie sind verbrieftes Grundrecht, das ist eine gute Sache und bleibt hoffentlich so. Insofern finde ich es müßig, jedes einzelne Mal darüber zu diskutieren, welche Streiks jetzt gerechtfertigt sind und welche nicht. Alle sind gerechtfertigt, per Definition. Es wurde demokratisch über sie abgestimmt. Die Arbeitnehmer haben keine Bringschuld gegenüber den Kunden der LHG. Demgegenüber kann ich genauso menschlich und spieltheoretisch die Position des LHG-Managements nachvollziehen. Jeder Spieler spielt in dieser Dynamik einfach nach seinem Drehbuch. War schon immer so, wird auch immer so bleiben. Unfair finde ich es halt nur, wenn Leute bei der einen Seite des Drehbuchs moralische Erwartungen setzen, auf der anderen aber nicht. Zum Fachlichen: Ich teile deine Beobachtung, dass die Hitze, mit der Konflikte ausgetragen werden, seit Spohr spürbar angestiegen ist. Ich meine auch, mich zu erinnern, dass damals der Kampf gegen die starken Gewerkschaften eine seiner großen Policies war, mit der er überhaupt erst zum CEO gewählt wurde. Aber das ist nicht zitierfähig. Ich weiß, dass es definitiv auch schon unter Mayrhuber und Franz große und breite Streiks gab. (Und nach meiner Erzählung hat ja überhaupt erst die Genervtheit der Anteilseigner über diese Streiks Spohr in seine Position gehoben.) Gefühlt hatte aber Mayrhuber einfach nicht so den heftigen Clinch mit der Passage in seiner Amtszeit, seine Baustelle war eher Lufthansa Regional mit ihren achtzig ausführenden Airlines. Franz Baustelle war es dann, die Verträge mit diesen achtzig Airlines wieder rückabzuwickeln. Bearbeitet vor 9 Stunden von Lucky Luke 3
FACoff Geschrieben vor 9 Stunden Melden Geschrieben vor 9 Stunden vor 5 Minuten schrieb Lucky Luke: Ich weiß, dass es definitiv auch schon unter Mayrhuber große und breite Streiks gab. (Und nach meiner Erzählung hat ja überhaupt erst die Genervtheit der Anteilseigner über diese Streiks Spohr in seine Position gehoben.) Gefühlt hatte aber Mayrhuber einfach nicht so den heftigen Clinch mit der Passage in seiner Amtszeit, seine Baustelle war eher Lufthansa Regional mit ihren achtzig ausführenden Airlines. wenn ich mich richtig erinner, war es aber auch Mayrhuber, der damals gegenüber der VC nachgab und Eurowings bzw deren Tochter Germanwings (um mal beim Thema zu bleiben) in den KTV integrierte Spohr ist was das betrifft, einfach unnachgiebig(er) ich muss gestehen, als Außenstehender finde ich ja das jahrzehntelange Katz-und-Maus-Spiel im Hause Hansa & Co recht amüsant. Ein ewiges actio et reactio. Mit dem Einfluss der KTV-Piloten in Form der GTK bei Eurowings wird auch diese in den kommenden Jahren an eine Weggabelung gelangen, an der sich Geschichte vermutlich wiederholen wird 1
Starliner Geschrieben vor 9 Stunden Melden Geschrieben vor 9 Stunden vor 16 Minuten schrieb FACoff: Mit dem Einfluss der KTV-Piloten in Form der GTK bei Eurowings wird auch diese in den kommenden Jahren an eine Weggabelung gelangen, an der sich Geschichte vermutlich wiederholen wird Der nächste (oder übernächste?) Schritt wird sowieso sein, die Ops ab DE großflächig ins Ausland zu verlagern, bspw. SAS als FSC macht es mit Connect vor. In der LHG machen es Dolomiti und EWL bereits in begrenztem Maße; dass man bei Disco und City noch in DE geblieben ist mag wohl seine Gründe haben. Spätestens die Allokation der 40+ 737 wird dann zeigen wo die Reise hingeht. 3, 2, 1 … bis wir das Druckmittel in der Presse lesen…
oldblueeyes Geschrieben vor 8 Stunden Melden Geschrieben vor 8 Stunden vor 30 Minuten schrieb Lucky Luke: Ich weiß, dass es definitiv auch schon unter Mayrhuber und Franz große und breite Streiks gab. (Und nach meiner Erzählung hat ja überhaupt erst die Genervtheit der Anteilseigner über diese Streiks Spohr in seine Position gehoben.) Gefühlt hatte aber Mayrhuber einfach nicht so den heftigen Clinch mit der Passage in seiner Amtszeit, seine Baustelle war eher Lufthansa Regional mit ihren achtzig ausführenden Airlines. Franz Baustelle war es dann, die Verträge mit diesen achtzig Airlines wieder rückabzuwickeln. Die Grundfrage wäre natürlich ob wie diese Harmonie nicht erkauft wurde - die Leute wollen auch ihre Mandate behalten - auf Kosten späterer Konflikte die CS eingehen musste. Germanwings "original" mit KTV Konditionen auszustatten gegen LCC war ein Designfehler vom Anfang an. Das "Lufthansa dezentral" im direkten Wettbewerb mit den P2Pler auch eine andere Kostenstruktur brauchte war auch immer naheliegend, es brauchte aber jemanden der das auch durchgezogen hat. Cityline hat auch ihre Designfehler im Kostenbereich gehabt - wie ein Kostenmodell in den USA aussieht wussten auch alle, auch wenn man hier in Europa andere Mindestandards hat. Auch CS hat sich nie getraut, aufgrund der relativen Grösse der Mainline, die Strukturen gänzlich zu verändern - kleinere Projekte wurde immer so nebehner geschoben, ohne jemanden wirklich zu ärgern. Selbst jetzt ist die Linie eher geteilt - die ständig ansteigende Auslagerungen sidn auch typisch Deutsches Management, statt es einfach zu verkünden - Narrowbodies werden nicht mehr bei der Mainline bereedert und dementsprechend für Alle klar zu handeln. 1
Starliner Geschrieben vor 8 Stunden Melden Geschrieben vor 8 Stunden vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes: Selbst jetzt ist die Linie eher geteilt - die ständig ansteigende Auslagerungen sidn auch typisch Deutsches Management, statt es einfach zu verkünden - Narrowbodies werden nicht mehr bei der Mainline bereedert und dementsprechend für Alle klar zu handeln. Es ist doch aber offensichtlich und sollte mittlerweile jedem bekannt? Klar gibt man keine Pressemitteilung dazu raus, da man nicht in der Öffentlichkeit zerfleischt werden möchte. Aber der Weg in die Zukunft wurde - zum Beispiel auf dem von dir gerne genannten Investoren Tag - klar gezeichnet. Der Plan steht, und das ja schon länger. Nur wie steil die Kurve dann tatsächlich abfallen wird ist jetzt noch offen. Was erwartest du also? Eine große Verkündigung, mit Luftballons und Party?
Empfohlene Beiträge
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren
Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können
Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!
Neues Benutzerkonto erstellenAnmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.
Jetzt anmelden