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Aktuelles zum Flughafen München

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Es ist gut, das du dich mit den bay. Begebenheiten so gut auskennst...

 

 

 

Der Hofoldinger Forst war E I N E R von möglichen neuen Standorten. Bei den betroffenen Anwohnern hält sich die Anzahl in etwa die Waage und es ist auch jetzigen Standort genügend Platz für eine dritte und vierte Bahn. Geplant waren sie ja eh schon. Was aber von unseren deutschen Gerichten wieder kassiert wurde.

 

 

Das hat mit wirtschaftsförderung nix zu tun. In Berlin wird nur ein bereits bestehender Flughafen ausgebaut. München war eine komplett neue Anlage. Das es da um einiges länger dauert ist normal. Ich weiß, in Berlin wäre das übermorgen erledigt gewesen !

Und mit dem Raumordnungsverfahren - das ist leider in Deutschland, auch in Berlin, der übliche lange Instanzenweg.

Wäre BBI auch eine Neuanlage, würdet ihr auch noch länger warten

 

In Berlin steht aber auch mehr Geld als irgendwo in der Republik zur Verfügung (Griechenland Syndrom -> Geldfluss trotz leerer Kassen) bzw. wird andererorts gekürzt damit die Hauptstadt glänzen kann.

 

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Interessant. Wie kommst Du denn darauf? Warum sollte da mehr Geld sein? Ist doch die ärmste Gegend Deutschlands, sagen die Bayern.

 

Für Infrastrukturmaßnahmen gilt dies aber schon lange nicht mehr. Vergleiche die Haushaltsausgaben im Verkehrsetat, dann siehst du was ich meine.

 

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Der Hofoldinger Forst war E I N E R von möglichen neuen Standorten.
Und davon derjenige, der vom Arbeitskreis empfohlen wurde (das bayrische Sperenberg) und für den der bayrische Ministerrat die Einleitung eines Raumordnungsverfahren schon beschlossen hatte.

 

Bei den betroffenen Anwohnern hält sich die Anzahl in etwa die Waage und es ist auch am jetzigen Standort genügend Platz für eine dritte und vierte Bahn.
Genaue Anwohnerzahlen kenne ich zwar nicht, aber auf Google Maps kann ich in der Umgebung vom Hofoldinger Forst keine Stadt in der Größe von Freising erkennen.

 

Geplant waren sie ja eh schon. Was aber von unseren deutschen Gerichten wieder kassiert wurde.
Was aber auch irgendwie gegen die Ausbaufähigkeit des Standorts spricht.

 

In Berlin wird nur ein bereits bestehender Flughafen ausgebaut. München war eine komplett neue Anlage.
[Edit: Ich hab hier offensichtlich Erding und Erdinger Moos verwechselt.]

 

Das es da um einiges länger dauert ist normal. Ich weiß, in Berlin wäre das übermorgen erledigt gewesen!
Der Ausbau von Schönefeld und damit verbunden, die Schließung von Tempelhof und Tegel bilden eine ganz eigene Odyssee, die noch nicht beendet ist. Dennoch war die Bundesrepublik Deutschland mehr als die Hälfte der Zeit ihres Bestehens mit Planung und Umsetzung eines einzigen Münchner Flughafens beschäftigt. Das ist ein grobes Versagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Wer auch immer die Schuld daran trägt.

 

Und mit dem Raumordnungsverfahren - das ist leider in Deutschland, auch in Berlin, der übliche lange Instanzenweg. Wäre BBI auch eine Neuanlage, würdet ihr auch noch länger warten.
Über zwei Jahrzehnte sind schon ein Jahrzehnt zuviel. Hätten sich unsere monarchistischen Vorfahren soviel Zeit gelassen, wir würden heute noch in Hütten leben. Wohlgemerkt Bürgerinitiativen, Gerichtsverfahren und Volksentscheide sind alles ganz tolle Sachen, aber die Entscheidungsfindung darf dabei nicht so verdammt lange dauern. Edited by Guderian

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Vergleiche die Haushaltsausgaben im Verkehrsetat, dann siehst du was ich meine.

Meinst du zufällig den Etat, aus dem der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Mitgliedern auf dem letzten CSU Parteitag Milliardenzahlungen für Bayern versprochen hat, um die Gegenkandidatur von Peter Gauweiler für den Posten des Vizeparteivorsitzenden abzuwehren?

 

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Den (ehemals) militärischen Flughafen in Erding gibt es immer noch - zusätzlich zu MUC.

Nachdem die Bundeswehr sich schrittweise komplett aus ED verabschieden möchte, sehen die Erdinger Kommunalpolitiker jetzt Möglichkeiten, auf dem Kasernengelände neue Wohnbebauung entstehen zu lassen. Auch von zusätzlichen Gewerbeflächen ist die Rede. Die Erhaltung des Flugplatzes Erding und zivile Nutzung steht dem grob entgegen und wird von der Bevölkerung auch nicht getragen.

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Meinst du zufällig den Etat, aus dem der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Mitgliedern auf dem letzten CSU Parteitag Milliardenzahlungen für Bayern versprochen hat, um die Gegenkandidatur von Peter Gauweiler für den Posten des Vizeparteivorsitzenden abzuwehren?

 

Der Geldkuchen wurde schon längst vor Herrn Ramsauer geöffnet.

Und auf irgendwelche Versprechungen irgendeines Politikers kannst du sowieso nicht mehr zählen.

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Das Ratsbegehren (der Befürworter) und der Bürgerentscheid (der Gegner) des Baus der dritten Startbahn am Flughafen München werden voraussichtlich gemeinsam (incl. evtl. notwendiger Stichfrage) am 17.Juni 2012 in München stattfinden.

 

Auf Facebook begannen beide Gruppen (zunächst die Gegner, kürzlich auch die Befürworter) in einer jeweils eigenen Gemeinschaft damit, um die Gunst der Münchner zu buhlen und für ihre jeweilige Gruppierung Gleichgesinnte anzuwerben bzw. diese zu informieren:

 

-> München gegen die 3. Startbahn - seit 03. Nov 2011 - daran finden derzeit ca. 480 Facebook-Nutzer Gefallen

 

-> München pro 3. Startbahn - seit 02. Feb 2012 - - daran finden derzeit ca. 500 Facebook-Nutzer Gefallen

 

Ein paar Infos dazu aus den Medien:

-> Bürgerentscheid: Wie es mit der dritten Startbahn weitergeht - am 01.02.2012 bei sueddeutsche.de

-> Dritte Startbahn: Schlagabtausch im Internet - am 14.02.2012 bei sueddeutsche.de

-> Bürgerentscheid und Ratsbegehren: Münchner bestimmen über dritte Startbahn - am 14.02.2012 bei br.de

-> Videobeitrag - aus der Sendung Quer, Link aus obigem Artikel des BR

 

Jede Menge Möglichkeiten die Entwicklung in beiden Lagern zu verfolgen, während weiter unaufhaltsam Wasser die Isar (von München in Richtung Flughafen) hinunter fliesst...

Edited by Airdinger

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Wie auch airliners.de in den News berichtet gibt es eine neue / weitere Initiative in MUC: Ausbau-Befürworter starten Kampagne

 

Die Webseite dieser Initiative lautet www.ja-zur-3.de/unterstuetzer und ist verlinkt mit selbiger Initiative auf Facebook: www.facebook.com/jazur3 für Menschen die gerne "Gefällt mir" sagen.

 

Daneben gibt es auch Unterstützung aus dem Lager der Fußballer:

Bayern und Löwen sind für die 3. Startbahn - am 07.03.2012 bei tz-online.de

 

Nachdem der Termin für Bürgerentscheid (Gegner) und Ratsbegehren (Befürworter) am 17. Juni jetzt klar ist, stecken beide Seiten augenscheinlich zunehmend mehr Energie in ihre jeweiligen Kampagnen.

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Helft mir mal bitte:

 

Sind wirkllich "nur" Münchner zur Abstimmung berechtigt? Wieso das? Provoziert das nicht gerade eine sehr einseitige Betrachtungsweise? Betroffen wären doch auch/vor allem die Einwohner des nördlichen Umlandes? Oder ist das nur eine mediale Verallgemeinerung? Aber auf den Plakaten und Stickern im Münchner Flughafen glaube ich aber auch immer nur "München" gelesen zu haben.

 

Danke für eine Aufklärung

Fjaell

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Es sind deswegen nur die Münchener bei der Abstimmung dabei, weil nur diese dem Rat der Stadt München per Volksentscheid die Richtung vorgeben können, bzw. dürfen.

Unabhängig von diesem Volksentscheid gibt es nämlich auch noch eine ganze Reihe von Klagen, vornehmlich aus dem genannten Umland des Flughafens. Nur ruhen diese derzeit, denn wenn das Volksbegehren dem Rat der Stadt München untersagt, den Antrag für die dritte Bahn zu stellen, haben sich die Klagen dagegen auch erledigt.

Erst wenn im Volksbegehren für die dritte Bahn gestimmt wird, und erst wenn der Rat den Bau beschlossen hat, dann werden die juristischen Schritte loslaufen.

Sogesehen, wäre ein für den Flughafen günstiger Ausgang des Volksbegehrens immer noch nicht der Startschuss für den Bau der Piste.

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Helft mir mal bitte:

 

Sind wirkllich "nur" Münchner zur Abstimmung berechtigt? Wieso das?

 

Gibt es tatsächlich noch Leute die das nicht mitbekommen haben?

 

Das ist ganz einfach. Die Stadt München ist (anders als gewisse nördliche Landkreise) Gesellschafter des Flughafens.

Abgestimmt wird im Wesentlichen über zwei Punkte: Ob die Stadt München als Gesellschafter für den Ausbau stimmen soll, und ob sie für den Fall eines Ausbau-Beschlusses von ihrem Veto-Recht Gebrauch machen soll.

Da beides das Verhalten von Vertretern der Stadt München betrifft, ist es selbstverständlich eine Angelegenheit der Münchner Bürger und keine Angelegenheit anderer Leute.

Die Bürger der nördlichen Landkreise können dort an demokratischen Entscheidungsprozessen teilhaben - wobei dort die Münchner wiederum nicht mitreden dürfen.

 

Ich finde es im übrigens skandalös dass wie auch schon bei S21 der Bürger über Ausbauprojekte abstimmen soll. Machen wir das demnächst auch noch bei jeder beschissenen Landstraße oder bei jeder Straßenlaterne die irgendeinen pensionierten Ex-Beamten stört?

 

Ich gehe morgen hin und stimme für den Airport. Und sei es nur deswegen den Wutbürgern eins aufs Dach zu geben.

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Gibt es tatsächlich noch Leute die das nicht mitbekommen haben?

Ja es gibt auch in diesem Forum tatsächlich Menschen, die ihren persönlichen Dunstkreis weit weg von München und/oder die dritte Münchner Landebahn nicht zu Ihrem medialen Lebensmittelpunkt gemacht haben. Und es soll in Deutschland und Europa auch Flughäfen geben, bei denen die Umlandgemeinden und andere Körperschaften durchaus Gesellschafter des Flughafens sind.

 

Ich finde es im übrigens skandalös dass wie auch schon bei S21 der Bürger über Ausbauprojekte abstimmen soll.

Was Du als skandalös bezeichnest, ist natürlich Deinem Gustus und Deiner Einstellung überlassen. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die trotz Vieflieger- und Vielfahrerstatus der Meinung sind, dass den "Bereisten" und "Überflogenen" in gesundem Maße ein Mitspracherecht eingeräumt werden sollte.

 

FJAELL

 

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Ich gehe morgen hin und stimme für den Airport. Und sei es nur deswegen den Wutbürgern eins aufs Dach zu geben.

tja in einer Demokratie sind leider Proteststimmen ein legitmes Mittel, aber das man damit auf Dauer demokratische Prozesse kaputt macht, das sollte schon klar sein.

Wie immer das da heute ausgeht, auch wenn ich eher negativ eingestellt bin gegenueber einer 3. Startbahn, (weil sie mehr Verkehr produzieren wuerde als wirklich orignaer erforderlich), muss man ein dafuer Votum natuerlich akzeptieren.

Nur mal sehen, was fuer ein Geschrei eben dieser Befuerworter losgeht von "Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist in Gefahr" bis "ich brauch mehr Platz zum FLugzeuge spotten", kein Argument wird bloed genug sein, als das wir diesem nicht auch teilhaftig werden duerfen.

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Über eines sollten wir uns im Klaren sein, in Raum München und Oberbayern hinweg bis fast ganz Bayern gibt es so wenige Start- und Landebahnen im Umkreis wie fast nirgendwo in ganz Europa. Speziell die allgemeine Luftfahrt leidet und dieser Situation ganz besonders und wäre durch die dritte Runway entlastet. Memmingen ist auch nur wegen der Slotknappheit in München entstanden und keine wirkliche Alternative.

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Ich gehe morgen hin und stimme für den Airport. Und sei es nur deswegen den Wutbürgern eins aufs Dach zu geben.

:D Das ist erheiternd, weil jemandem "eins aufs Dach geben" ist gewöhnlich das unterstellte Motiv eines "Wutbürgers".

 

Ich finde es im übrigens skandalös dass wie auch schon bei S21 der Bürger über Ausbauprojekte abstimmen soll. Machen wir das demnächst auch noch bei jeder beschissenen Landstraße oder bei jeder Straßenlaterne die irgendeinen pensionierten Ex-Beamten stört?

Der Pensionär würde vermutlich erst mal die Anwälte vorschicken, das ist viel bequemer. Und wenn er tatsächlich etwas gegen die Straßenlaterne unternehmen will, muss er immer noch genügend Mitstreiter finden, die sich von dem Thema überzeugen lassen, um das Unterschriftenquorum zu erreichen - meines Erachtens ist das gut für die Demokratie und vermutlich gut für den Kreislauf des Beamten, der vielen Frischluft beim Unterschriften sammeln wegen.

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Abwarten! Es sind erst ca. 20% der Stimmen ausgezählt.

 

Ja aber nahezu alle ausgezählten sind gegen die Bahn ausgegangen gibt glaub ich nur 2 Bezirke wo Pro minimal vorne liegt

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