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Aktuelles zum Flughafen BER


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Geschrieben
21 hours ago, froskyyy said:

Hänge mich mal nur kurz an diesem "Standort X aufgeben für Berlin" Argument auf, weil ich es immer wieder lese. Wieso sollte EK das tun, wenn es eine realistische Chance gibt Berlin noch zusätzlich anfliegen zu können? 
Ich vermute, das keine gut geführte Airline eine gut laufende bestehende Verbindung für eine gänzlich neue kappen würde. Es sei denn, die Erlöse sind exorbitant höher. Das würde ich jetzt einfach mal anzweifeln. 

Das Thema mit EK gen BER ist doch nur so groß, weil sie es aktuell nicht dürfen. Wenn das nicht so wäre, würden sie halt einfach hier auftauchen. 

Das stimmt grds. schon, aber die Beschränkung von Verkehrsrechten ist eben oftmals noch internationale Praxis. Das gibt es mit Indien und China ja z.B. auch. 

Ich möchte hier jetzt gar keine Diskussion darüber führen, ob das sinnvoll ist, das ist eine politische Frage, die eben auch politisch beantwortet werden muss. 
 

Als Unternehmen kann man zwar auf die Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen hinwirken, muss grundsätzlich aber im Rahmen dieser operieren. 
 

Und das ist denke ich der Punkt, EK KÖNNTE wohl jederzeit nach BER fliegen, wenn man ein anderes Ziel aufgeben würde (und sich diesbezüglich mit EY einig wäre). Sie tun es aber nicht, weil BER eben nicht deutlich genug attraktiver als HAM, DUS etc. zu sein scheint. 
 

Von daher ist das Argument, nicht die Politik sondern EK hinge den BER ab, nicht komplett falsch. Natürlich würde EK auch gerne zum BER, aber hier in Deutschland - und auch das kann man gut oder schlecht finden - ist es grundsätzlich momentan aber noch so, dass die Politik die Regeln bestimmt und die Wirtschaft nach diesen spielt. Dafür, dass die Berlin Verkehrsrechte seit 20 (!) Jahren für EK ein Thema sind, haben sich weder EK noch die VAE besonders viel einfallen lassen, um eine Erweiterung des Abkommens zu erreichen. 
 


 

 

Geschrieben

EK versucht doch alles, was geht, um das Blatt zu wenden? Newsletter, Messeauftritte, Aktionen mit den Bundesländern und sogar die Kanzlerin war an der ILA-A380.

Die Frage ist, was nützt deutschen Interessen mehr? Ein politischer Schutz des Hubkonzepts via FRA und MUC oder direkte Flüge in die "Provinz"? Mit den eigenen EW-Dubai-Flügen scheint die LH Group ja Punkt 2 entkräften zu wollen?

Geschrieben
35 minutes ago, Nosig said:

EK versucht doch alles, was geht, um das Blatt zu wenden? Newsletter, Messeauftritte, Aktionen mit den Bundesländern und sogar die Kanzlerin war an der ILA-A380.

Die Frage ist, was nützt deutschen Interessen mehr? Ein politischer Schutz des Hubkonzepts via FRA und MUC oder direkte Flüge in die "Provinz"? Mit den eigenen EW-Dubai-Flügen scheint die LH Group ja Punkt 2 entkräften zu wollen?

Natürlich versucht EK das und das ist ja auch legitime Lobbyarbeit. Man könnte wohl allerdings auch einfach Tatsachen schaffen, z.B. HAM nicht mehr anfliegen und 14/7 einen A380 nach BER schicken. Das sollte regulatorisch keine größeren Probleme bereiten (da von bestehenden Abkommen gedeckt). Dass es noch nicht passiert ist, liegt an betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf Seiten von EK (z.B. zu risikoreich, BER nicht hinreichend attraktiver als XYZ, Frachtgeschäft ab HAM zu wichtig etc.). 
 

Vor diesem Hintergrund ist es aber verklärend davon zu sprechen, dass die Politik EK davon abhält nach BER zu fliegen. EK würde ohne Ziellimit BER wohl anfliegen, könnte dies jedoch auch schon im Status Quo. Das geschieht aber nicht. 

 

Die Politik hat viele Verantwortungen, sicherlich aber keine gegenüber Unternehmen aus den Emiraten, neue Märkte zu öffnen. Selber Schuld, wenn man den BER nicht priorisieren möchte, könnte man sagen. 
 

Von daher finde ich, ist es immer kritisch zu sehen, wenn Äußerungen à la “der BER wird von der Bundespolitik abgeschnitten” von Politikern (oder sonst wem, insbesondere aber Politikern) unkritisch übernommen werden. EK würde ein non-stop Ziel und vielleicht zwei oder drei tägliche Langstreckenflüge hinzufügen und ggü. Turkish und Qatar keine nennenswerte Anzahl an one-stop Destinationen bringen. 

Man kann aus politischer Sicht über die Frage der Verkehrsrechte streiten - was ich jetzt hier nicht wieder lostreten möchte - aber es sollte auch allen klar sein, dass es durchaus ein legitimes staatliches Anliegen und politisches Ziel ist, die heimische Wirtschaft gegen Wettbewerber aus Ländern mit besseren Bedingungen (z.B. niedrigere Kosten, höhere direkte und indirekte Subventionen etc.) zu schützen. Ob diese Schutzwürdigkeit im Einzelfall besteht, liegt im Auge des Betrachters, politisch ist das aber bei der Beantwortung der Frage der Sinnhaftigkeit solcher Regeln genauso “fair game” wie, dass der BER angeblich abgehängt ist. 

 

Politische Antworten sind selten rational, aber zumindest in meiner Wahrnehmung ist es immer noch besser gewisse Fragen aus politischen Erwägungen als aus ökonomischen Erwägungen zu beantworten. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Nosig:

EK versucht doch alles, was geht, um das Blatt zu wenden? Newsletter, Messeauftritte, Aktionen mit den Bundesländern und sogar die Kanzlerin war an der ILA-A380.

Die Frage ist, was nützt deutschen Interessen mehr? Ein politischer Schutz des Hubkonzepts via FRA und MUC oder direkte Flüge in die "Provinz"? Mit den eigenen EW-Dubai-Flügen scheint die LH Group ja Punkt 2 entkräften zu wollen?

 

Naja, Deine Punkte sind nette Worte, aber nicht "versucht doch alles". Reden ist billig.

 

EK hat  zwei Möglichkeiten BER anzufliegen, entweder einen anderen Standort aufgeben, oder das Luftverkehrsabkommen mit der EU unterzeichen, das unbegrenz Flüge von DXB in alle EU Länder zulässt. Dafür hätte man aber die 5th Freedom Flüge aufgeben müssen. Wollte man nicht.

 

Also, alles versucht klingt anders. Natürllich hätte gerne jedes Unternehmen mehr Freiheiten, aber bei EK scheint BER doch nicht ganz so weit oben auf der Prioliste zu stehen.

Geschrieben

Ich hatte auf diese steile These geantwortet:

Zitat

Dafür, dass die Berlin Verkehrsrechte seit 20 (!) Jahren für EK ein Thema sind, haben sich weder EK noch die VAE besonders viel einfallen lassen, um eine Erweiterung des Abkommens zu erreichen. 

 

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Ich86:

Dafür hätte man aber die 5th Freedom Flüge aufgeben müssen. Wollte man nicht.

Scheint sich ja dann für EK mehr zu lohnen oder sie wollen einfach nur alles haben. Ich meine, dass es 3 Stück sind (ATH-EWR, MXP-JFK und BCN-MEX).

 

...NCC1701 ;)

Geschrieben

Moin,

 

an EK's-Stelle würde ich, wie so oft in der Wirtschaftspolitik mit einer Bestellung von 20-30 A350-1000 winken (wird zwar in TLS zusammengeschraubt) und dafür mehr Landerechte in Europa einfordern.

 

Gruß,

Jochen

Geschrieben (bearbeitet)

Was kann man in Berlin im Wert einer Airbus-A380-Flotte kaufen? KPM-Porzellan, BMW-Motorräder, Schrippen oder Buletten?

Bearbeitet von Nosig
Geschrieben

Mal abseits der politischen Diskussion ne ganz praktische Frage:

 

Wie geht sich das eigentlich zusammen, dass P1 und P2 an jeweils beiden Entries dick und fett mit "MAX SPAN 36.0M" versehen sind und man trotzdem auch Heavies (wie gerade die QR B789) auf die De-Icing-Pads dort schickt? (In dem Fall Deicing Pad 17)

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb NCC1701:

Scheint sich ja dann für EK mehr zu lohnen oder sie wollen einfach nur alles haben. Ich meine, dass es 3 Stück sind (ATH-EWR, MXP-JFK und BCN-MEX).

Das betrifft ja nicht nur die Flüge, die mit eigenem Material durchgeführt werden sondern auch die Flüge, die als Codeshare angeboten werden. Und Inner-EU-Zubringer würden auch darunter fallen, wenn es keine separaten Kabotage-Rechte gibt.

 

vor 3 Stunden schrieb Ich86:

EK hat  zwei Möglichkeiten BER anzufliegen, entweder einen anderen Standort aufgeben,

Dann müsste Etihad mitziehen und die Bundesregierung müsste eine Änderung des Routenplans zustimmen. Was man nochmal mit EU-Recht abgleichen müsste (Verbot der Verschlechterung des Services/Verbesserungsgebot bei bilateralen Änderungen).

 

vor 4 Stunden schrieb Alibaba1408:

dass es durchaus ein legitimes staatliches Anliegen und politisches Ziel ist, die heimische Wirtschaft gegen Wettbewerber aus Ländern mit besseren Bedingungen (z.B. niedrigere Kosten, höhere direkte und indirekte Subventionen etc.) zu schützen.

So betrachtet wäre der allgemeine Volkswirtschaftliche Schaden durch Marktbeschränkungen dadurch legitimiert, dass Lufthansa-Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

Mal abseits der politischen Diskussion ne ganz praktische Frage:

 

Wie geht sich das eigentlich zusammen, dass P1 und P2 an jeweils beiden Entries dick und fett mit "MAX SPAN 36.0M" versehen sind und man trotzdem auch Heavies (wie gerade die QR B789) auf die De-Icing-Pads dort schickt? (In dem Fall Deicing Pad 17)

 

Mit 36m Wingspan-Limitierung kommen sich Rollverkehr, Fahrzeugverkehr auf den markierten Betriebsstraßen und geparkte Luftfahrzeuge auf markierten Positionen nicht in die Quere.

 

Räumt man das Vorfeld leer (keine Lfz-Abstellung, kein GSE), dann hast du ziemlich viel Betonfläche. Und es bleiben eigentlich nur noch Flutlichtmasten als wesentliche Hindernisse übrig. Dann kann das (laut AIP mit Oversteering + Follow-Me) durchaus passen.

 

Zudem vermute ich, dass die Heavies P1/P2 nicht auf der gesamten Länge berollen. 

Geschrieben

Wie HAJ-09 schon richtig angemerkt hat, werden die Heavies durch Follow-Me zum Stand begleitet. Ein zweites sichert die Fahrstraßen ab. Position nördlich E03 südlich E17.

 

Geschrieben

Es wurde immer wieder angemerkt, dass es die Emirate waren, die die Verhandlungen mit der EU über ein Luftverkehrsabkommen abgebrochen haben, trotzdem wird hier immer wieder LH und der vermeintlich schützenden Bundesregierung der schwarze Peter zugeschoben.

Und ja, auch diese Erwähnung wird nicht zum Aha-Effekt führen.

Geschrieben

Nochmal zur Bahn Anbindung vom BER, hier Auszüge aus dem Konsensbeschluss (und Anlagen) von 1996, zwischen Deutschland + Berlin + Brandenburg, mit dem sich z.B. gegen den Flughafen in Sperenberg und für den Flughafen-Ausbau in Schönefeld entschieden wurde.


"6. Verkehrsanbindung. Der Bund wird gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG die angemessene Anbindung des Standortes Schönefeld an das regionale und überregionale Bahnnetz (Flughafenexpress, S-Bahn, IR, IC, ICE) sowie an die Bundesautobahnen sicherstellen. Berlin und Brandenburg werden die Straßenanbindungen (Berlin auch innerstädtisch) zügig und bedarfsgerecht ausbauen. Berlin mit Unterstützung des Bundes beabsichtigt die Verlängerung der U-Bahn-Linie 7 bis zum Terminalbereich in Schönefeld."


"4. Zum Punkt 6., „Verkehrsanbindung“
Es besteht Einvernehmen, daß der Flughafenexpress auf der Strecke Lehrter Bahnhof [Anmerkung: heute Hauptbahnhof], Bahnhof Papestraße [Anmerkung: heute Südkreuz], Flughafen Schönefeld verkehrt. Für die Straßenanbindung ist die A 113, soweit möglich ohne Untertunnelung, neu zu bauen."


" [...] auf Ihre Bitte hin, bestätige ich, daß der Bund folgende Investitionen für Verkehrsanbindung des auszubauenden Flughafens Schönefeld übernehmen wird.
[...]
Der Bund wird den für die Führung von Aiport-Expreßzügen vom Lehrter Bahnhof über den Bahnhof Papestraße zum Flughafen Schönefeld notwendigen zweigleisigen Ausbau der Verbindungskurve von der Dresdener Bahn auf den Berliner Außenring (sogenannte Mahlower Kurve) übernehmen, wozu nach dem Untersuchungsbericht Schienenverkehrsanbindung der BBI-Standorte“ vom 20. April 1995 rund 200 Mio. DM erforderlich sind. Der Bund wird außerdem den sogenannten Lückenschluß auf der „Dresdener Bahn“ im Rahmen des „Pilzkonzeptes“ sicherstellen.


Eine Finanzierung des auf Brandenburger Gebiet befindlichen Teils der U 7, die nach der gemeinsamen Empfehlung vom 28. Mai vorgesehen ist, wird der Bund auf Grundlage der von den Ländern Berlin und Brandenburg vorzulegenden Planungsunterlagen (Kosten, Zeitvorstellungen) im Rahmen der zugesagten Unterstützung prüfen. Ziel des Bundes ist es, nach Vorliegen der planungsrechtlichen Voraussetzungen die Maßnahmen zur Verkehrsanbindung zeitgerecht bis zu einer Inbetriebnahme von Schönefeld als Single-Standort zu realisieren. Wesentliche Eingangsgröße hierfür ist die in nächster Zeit zu konkretisierende Zeitschiene für den Flughafenausbau. [...]"


Quelle: 
https://www.tagesspiegel.de/berlin/konsensbeschluss-zur-tempelhof-schliessung-1507954.html 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das betrifft ja nicht nur die Flüge, die mit eigenem Material durchgeführt werden sondern auch die Flüge, die als Codeshare angeboten werden. Und Inner-EU-Zubringer würden auch darunter fallen, wenn es keine separaten Kabotage-Rechte gibt.

Um welche Verbindungen geht es da eigentlich, bzw. wie viele sind das ?

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb temp:

Nochmal zur Bahn Anbindung vom BER, hier Auszüge aus dem Konsensbeschluss (und Anlagen) von 1996, zwischen Deutschland + Berlin + Brandenburg, mit dem sich z.B. gegen den Flughafen in Sperenberg und für den Flughafen-Ausbau in Schönefeld entschieden wurde.


"6. Verkehrsanbindung. Der Bund wird gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG die angemessene Anbindung des Standortes Schönefeld an das regionale und überregionale Bahnnetz (Flughafenexpress, S-Bahn, IR, IC, ICE) sowie an die Bundesautobahnen sicherstellen. Berlin und Brandenburg werden die Straßenanbindungen (Berlin auch innerstädtisch) zügig und bedarfsgerecht ausbauen. Berlin mit Unterstützung des Bundes beabsichtigt die Verlängerung der U-Bahn-Linie 7 bis zum Terminalbereich in Schönefeld."


"4. Zum Punkt 6., „Verkehrsanbindung“
Es besteht Einvernehmen, daß der Flughafenexpress auf der Strecke Lehrter Bahnhof [Anmerkung: heute Hauptbahnhof], Bahnhof Papestraße [Anmerkung: heute Südkreuz], Flughafen Schönefeld verkehrt. Für die Straßenanbindung ist die A 113, soweit möglich ohne Untertunnelung, neu zu bauen."


" [...] auf Ihre Bitte hin, bestätige ich, daß der Bund folgende Investitionen für Verkehrsanbindung des auszubauenden Flughafens Schönefeld übernehmen wird.
[...]
Der Bund wird den für die Führung von Aiport-Expreßzügen vom Lehrter Bahnhof über den Bahnhof Papestraße zum Flughafen Schönefeld notwendigen zweigleisigen Ausbau der Verbindungskurve von der Dresdener Bahn auf den Berliner Außenring (sogenannte Mahlower Kurve) übernehmen, wozu nach dem Untersuchungsbericht Schienenverkehrsanbindung der BBI-Standorte“ vom 20. April 1995 rund 200 Mio. DM erforderlich sind. Der Bund wird außerdem den sogenannten Lückenschluß auf der „Dresdener Bahn“ im Rahmen des „Pilzkonzeptes“ sicherstellen.


Eine Finanzierung des auf Brandenburger Gebiet befindlichen Teils der U 7, die nach der gemeinsamen Empfehlung vom 28. Mai vorgesehen ist, wird der Bund auf Grundlage der von den Ländern Berlin und Brandenburg vorzulegenden Planungsunterlagen (Kosten, Zeitvorstellungen) im Rahmen der zugesagten Unterstützung prüfen. Ziel des Bundes ist es, nach Vorliegen der planungsrechtlichen Voraussetzungen die Maßnahmen zur Verkehrsanbindung zeitgerecht bis zu einer Inbetriebnahme von Schönefeld als Single-Standort zu realisieren. Wesentliche Eingangsgröße hierfür ist die in nächster Zeit zu konkretisierende Zeitschiene für den Flughafenausbau. [...]"


Quelle: 
https://www.tagesspiegel.de/berlin/konsensbeschluss-zur-tempelhof-schliessung-1507954.html 

Moin,

 

ich frage mich, was der Bund eigentlich tut, um sein Asset (der Flughafen BER) zu entwickeln? 
 

Sie sitzen in Sachen fehlender ICE-Anbindung wie auch Laderechte (EK-Anbindung) an den richtigen Hebeln. 
Scheint dem Anteilseigner nicht besonders wichtig zu sein.

 

Gruß,

Jochen 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb BWE320:

Um welche Verbindungen geht es da eigentlich, bzw. wie viele sind das ?

Wie viele es aktuell sind, keine Ahnung - aber meines Erachtens auch egal. 

Die Entscheidung "unbeschränkte Anzahl an Zielen/keine fünfte Freiheit" nicht zu akzeptieren ist eine Grundsatzentscheidung da die wirtschaftlichen Restriktionen durch die fehlende fünfte Freiheit größer sind als die Beschränkung der Ziele - ausgehend von den bestehenden Rechten. 

 

  

vor 3 Minuten schrieb Jochen Hansen:

Sie sitzen in Sachen fehlender ICE-Anbindung 

Sie haben ihr Asset Schienennetz organisiert und bei der Bewertung hat die Option ICE-Anschluss BER schlechter abgeschnitten als andere Optionen. Aus Sicht des Flughafens schlecht - keine Frage.

 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben
Am 10.1.2026 um 08:59 schrieb Jochen Hansen:

Sie sitzen in Sachen fehlender ICE-Anbindung wie auch Laderechte (EK-Anbindung) an den richtigen Hebeln. 
Scheint dem Anteilseigner nicht besonders wichtig zu sein.

Bei ICE-Anbindung gebe ich dir recht. 

Allerdings wird das Wohl und Wehe vom BER nicht von einer EK-Anbindung abhängen.

 

Auf Seiten des Bundes wird der Fokus hier auch viel mehr auf den Flächen liegen, die für den Regierungsflugbetrieb relevant sind bzw. sein werden.

Geschrieben
Am 9.1.2026 um 15:41 schrieb Nosig:

Was kann man in Berlin im Wert einer Airbus-A380-Flotte kaufen? KPM-Porzellan, BMW-Motorräder, Schrippen oder Buletten?

 

Alstom / Bombardier Züge zwecks Ausbau der regionalen Infrastruktur (Henningsdorf)

Siemens Gasturbinen als Kernelement von Gaskraftwerken und Meerwasserentsalzung (Huttenstr / Wedding) 

zu einem gewissen Grad auch Triebwerksinstandsetzung bei MTU

 

...

Schrippen und Bulleten mit Pfannkuchen liefern wir gerne als Beigabe dazu - wir haben dabei auch Erfahrung mit Halal Produkten.  ;-)

Geschrieben

Dieses Jahr will Rolls-Royce in Dahlewitz (in Brandenburg nahe dem Flughafen BER) wieder die Produktion von Trent XWB-84 starten, den Triebwerken für Airbus A350-900. Emirates betreibt ja A350-900, da wäre ein Deal über eine zusätzliche Bestellung also tatsächlich relativ nahe liegend 

https://www.flugrevue.de/flugzeugbau/a350-antrieb-rolls-royce-will-in-dahlewitz-wieder-trent-xwb-84-bauen/ 

 

An sich könnten die VAE auch massenhaft Tesla Model Y Performance aus der Gigafactory Berlin Brandenburg bestellen ;) 

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