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airliners.de

Zwischenfälle 2016


chris25

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Auf Malta ist eine Metroliner abgestürzt, alle fünf Insassen kamen ums Leben. Der Absturz wurde auf einer Dashcam aufgezeichnet.

http://www.timesofmalta.com/mobile/articles/view/20161024/local/watch-dramatic-moment-plane-came-crashing-down.628997

Welcher Defekt könnte denn einen Airliner in Rückenlage bringen ? Ich nehme jetzt mal einen Defekt an und blende die menschlichen Möglichkeiten für einsolches Unglück bewußt aus.

 

Ferner: Es gab doch schon Vorfälle (z. B. Eine China Airlines 747) bei denen zumindest zeitweise Rückenlage herrschte, weil in den Wolken den Instrumenten nicht vertraut wurde. Wie ist es mit der Spritzufuhr in Rückenlage, ein Airliner ist kein Kunstflieger, wo man eine spezielle Spritansaugung hat, die auch in Rückenlage funktioniert. Hat man jetzt eine Entnahme am Tankboden, müsste die doch trocken fallen, wenn das Teil in Rückenlage fliegt, oder ist da etwas Besonders vorgesehen?

Geschrieben

... oder oder oder...

 

Es spekulieren immer die Selben. Es ist kaum was zu erkennen auf dem Video, wo man nur Ansatzweise einen Grund herleiten könnte.

 

Rückenlage ist nicht gleich Rückenlage. Das zusehende Video zeigt eher eine Rollbewegung.  Und hier bleibt der Sprit am "Boden", da es weiterhin G-Kräfte Richtung Flugzeugboden gibt.

Geschrieben

... oder oder oder...

 

Es spekulieren immer die Selben. Es ist kaum was zu erkennen auf dem Video, wo man nur Ansatzweise einen Grund herleiten könnte.

 

Rückenlage ist nicht gleich Rückenlage. Das zusehende Video zeigt eher eine Rollbewegung.  Und hier bleibt der Sprit am "Boden", da es weiterhin G-Kräfte Richtung Flugzeugboden gibt.

Rechne Dir mal schnell aus wieviel Umdrehungen pro Sekunde Du brauchst, damit dieser Effekt eintritt. So viel zum Thema Spekulation...

Geschrieben

Da brauchs garnicht viel, eine Fassrolle reicht. Da muss man auch keine kampfjetähnlichen Rollraten haben. Zur Veranschaulichung am eigenen Leib reicht auch ein Besuch im Freizeitpark. Und auch hier brauchs nicht den Ultra Extrem Rollercoaster Deluxe. Die Kinderachterbahn reicht.

 

Aber passt schon.

Geschrieben

D-ATUK (TUIfly, B738) ist am 23.10. von SGD nach SNN geflogen (X3823) und hat dort am gleichen Tag 50 Minuten nach der Landung einen 13-minütigen (Test-?)Flug (SNN-SNN) unter der gleichen Flugnummer X3823 absolviert. Reparatur/Check durch TUIfly-Lufthansa Technik?

https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-atuk/

Vom Alter der Maschine her - und da sie immernoch dort steht- denke ich mal eine größere Instandhaltung (IL-Check).

Geschrieben

Da brauchs garnicht viel, eine Fassrolle reicht. Da muss man auch keine kampfjetähnlichen Rollraten haben. Zur Veranschaulichung am eigenen Leib reicht auch ein Besuch im Freizeitpark. Und auch hier brauchs nicht den Ultra Extrem Rollercoaster Deluxe. Die Kinderachterbahn reicht.

 

Aber passt schon.

Klar, eine Fassrolle ist ja auch eine Fassrolle. Alles eine Frage um welchen Punkt sich die Maschine dreht. Ich würde aber spontan wagen zu behaupten, dass das keine Fassrolle im Video ist. Wenn man im Video den Radius der Radialbeschleunigung schätzen könnte, wäre es einfachstphysik auszurechnen, dass der Pilot im Gurt hängt.

Geschrieben

 

wenn der Unglücksort wirklich so nah am Airport war, wie auf dem Bild (s.u.)dürfte die "Störung" unmittelbar nach dem Abheben eingesetzt haben. Vergleiche mit der 747SP der CAL sind daher eher abwegig. Ebenfalls ist nicht erkennbar, das einer der Motoren still stand, bzw. mit geringerer Umdrehung lief.

 

Da sich das Flugzeug von einem zivilen Betreiber operiert wurde, mit zivilem Kennzeichen ausgestattet war und obendrein die Maschine keiner Luftwaffe angehörte, besteht die Hoffnung, dass sich zivile Behörden (wie die frz. BEA) dem Unfall widmen werden.

 

2016-10-24_N577MX_Metro_CAE_Avn@LMML_MAP

 

Quelle: jacdec.de

Geschrieben

ein Unglück kommt selten allein, kurz darauf fing eine MD10 der FEDEX in Ft.Lauderdale bei der Landung Feuer nachdem ein Fahrwerk eingebrochen war. 2x Feuer 2x USA..irrer Zufall.

Damit sind es wohl 2 Grossraumjets weniger innerhalb von 24 h...

http://www.jacdec.de/2016/10/28/2016-10-28-fedex-md-10f-gear-collapse-and-fire-on-landing-ft-lauderdale/

 

http://avherald.com/h?article=49ffaff0&opt=0

 

G2VIR_Cv4yOvGWgAAxoOq.jpg

Geschrieben

Definitiv. Es gibt (inzwischen auch bei AVHerald) ein Video von einem Passagier, der beim Verlassen des Flugzeugs gefilmt hat. Das wirft natürlich einerseits die Frage auf, wie man so bescheuert sein kann, andererseits dürfte solches Material aber ziemlich rar sein. Das was man sieht, geht (bis auf den Filmer und ein paar Gepäcksucher) recht geordnet vonstatten...

 

In beiden Fällen war es ein großes Glück, dass der Wind vom Flugzeug wegblies, bzw. die Crew von AA383 hätte darauf im Zweifelsfall vielleicht noch Einfluss nehmen können, die der MD-10 sicher nicht. Und die 767 ist ebenfalls ein Fall für die Presse, die rechte Tragfläche hat es auf den Boden geschmolzen.

Geschrieben

 

In beiden Fällen war es ein großes Glück, dass der Wind vom Flugzeug wegblies, bzw. die Crew von AA383 hätte darauf im Zweifelsfall vielleicht noch Einfluss nehmen können, die der MD-10 sicher nicht. Und die 767 ist ebenfalls ein Fall für die Presse, die rechte Tragfläche hat es auf den Boden geschmolzen.

 

plus das hintere Höhenleitwerk und grossflächige Teile der hinteren Rumpfes. Ein ziemlich eindeutiger write-off. 

Vor 10 Jahren passierte dies schon mal bei einer 767 der AA, bei Standläufen in Los Angeles. 

Eine HP Scheibe löste sich und sauste durch den Triebwerksmantel (ebenfalls CF6) flutschte durch den unteren Rumpf und blieb im Exhaust Pipe des anderen Triebwerks stecken. 

Eine irre Energie die in diesem Trümmerteilen steckt. 

Bei AA 383 sollen ja Triebwerksteile in einen UPS Hangar eingeschlagen haben ,der ca. 700 m(!) von der B767 entfernt war. Nur gut, dass keines der Trümmer durch den Rumpf ging, so ein Schrapnell geht durch einen Körper durch, wie ein heisses Messer durch Butter.

 

Den fachliche Erkenntnisgewinn solcher Evakuierungsvideos halte ich für relativ begrenzt. Weder kann man dadurch über die Vorgehensweise der Crew noch den Ablauf noch die Gefahrensituation objektive Aussagen ableiten. Es dient primär der Sensationsgier. Dass Passagiere nur linksseitig evakuiert wurde, erklärt sich ja von selbst.

Geschrieben

 

... Bei AA 383 sollen ja Triebwerksteile in einen UPS Hangar eingeschlagen haben ,der ca. 700 m(!) von der B767 entfernt war. ..

 

Lt. AVH waren es sogar mehr als 900m. Unfallkette bisher: Verdichterscheibe kabumm, Reifen kabumm, Trachfläche perforiert, Kerosinaustritt und Feuer.

Geschrieben

Lt. AVH waren es sogar mehr als 900m. Unfallkette bisher: Verdichterscheibe kabumm, Reifen kabumm, Trachfläche perforiert, Kerosinaustritt und Feuer.

 

Nette Comicsprache..   Das mit dem Reifenplatzer (aufgrund von Foreign Object) ist übrigens nicht bestätigt worden. Die Airline sagte nur was von einem Uncontained Engine Failure, dessen Trümmerteile hätten auch die nötige Energie, um jede Tragfläche zu durchlöchern. Und auf Photos sehen die rechten Reifen noch relativ heil aus.

 

Bild von @ordrampspotter | Insgy

 

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Geschrieben

Lt. AVH waren es sogar mehr als 900m. Unfallkette bisher: Verdichterscheibe kabumm, Reifen kabumm, Trachfläche perforiert, Kerosinaustritt und Feuer.

 

Nicht die Verdichterscheibe war betroffen sondern die HD-Turbinenscheibe.

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