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Diskussion -Zubringerflüge oder per Bahn fahren


Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb foobar:

Deine Zustandsbeschreibung ist leider ziemlich treffend.

Und nu?

Hände in den Schoss legen, kann man nix machen, ist halt so?

 

Was wäre denn der Vorschlag?

 

Solange Kleingartenbesitzer sich jahrelang  wegen einer Oberleitung quer durch Europa klagen können und Anwohner, durch ein wahnsinniges Recht auf nahegelegenen Parkplätze Fahrradstrassen oder Fahrradstellplätze verhindern können wird es nichts werden. Da gelangt auch unsere Demokratie an ihre Grenzen. 

Auf der einen Seite steht das Wohl der Masse im Vordergrund, auf der anderen Seite ist es unglaublich schwierig dieses Wohl gegen Einzelpersonen durchzudrücken. 

 

Da müsste sich sowohl in der Rechtsauffassung wie auch im Verständnis des einzelnen von sich selbst etwas massiv ändern. Diesen Spagat muss man schaffen ohne die Rechte Dean einzelnen zu beschneiden. 

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16 minutes ago, jubo14 said:

Noch Fragen?

 

Ja - was soll der einigermaßen sinnfreie Vergleich zweier Leistungen aussagen? Dass der Mercedes die größere Umweltsau ist, weil er marginal mehr Leistung hat? Wie wollen wir denn dann daneben einen ICE3 einordnen, der mit seinen 8MW Dauerleistung nochmal ne gute Liga drüber spielt?

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vor 41 Minuten schrieb jubo14:

 

Vergleich kleiner SUV mit sehr großem Mobilbagger:

Mercedes Benz GLC 220d = 143 kW

Liebherr A920 Litronic = 129 kW

 

Noch Fragen?

 

Da wir durch deutsche Mittelgebirge müssen, ist der hier wohl geeigneter - bzw. eine Flotte davon.

 

Daimlers e-citaro (Stadtbus) hat aktuell eine Kapazität von 250kWh. Also 36 Minuten baggern?

 

 

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vor 1 Stunde schrieb jubo14:

 

Vergleich kleiner SUV mit sehr großem Mobilbagger:

Mercedes Benz GLC 220d = 143 kW

Liebherr A920 Litronic = 129 kW

 

Noch Fragen?

Ja: Durchschnittlicher Leistungsbedarf eines SUVs liegt bei 30-40kW, Und beim Bagger? Ich glaube nicht, dass der pro Stunde mit 10-12l auskommt.

vor 36 Minuten schrieb Flotte:

 

Da wir durch deutsche Mittelgebirge müssen, ist der hier wohl geeigneter - bzw. eine Flotte davon.

 

Daimlers e-citaro (Stadtbus) hat aktuell eine Kapazität von 250kWh. Also 36 Minuten baggern?

 

 

Beim Stadtbus geht im Sommer mehr Energie für die Klimaanlage drauf als fürs Fahren. Bitte nicht vergessen, dass es neben der Batterie auch noch Brennstoffzellen gibt. Und um den Bogen zur Luftfahrt zu spannen: Vielleicht kann man das in Zukunft auch als Energiequelle für einen Regionalflieger nehmen.

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vor 5 Minuten schrieb FKB:

Bitte nicht vergessen, dass es neben der Batterie auch noch Brennstoffzellen gibt.

 

Vielleicht erinnert sich ja die deutsche Verkehrspolitik daran. Immerhin erlaubte es dieser Modus weiter verzweifelt an der Reibpaarung Gummi/Asphalt zu kleben.

 

Wo kauft man Brennstoffzellen momentan? Japan?

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vor 4 Minuten schrieb FKB:

Durchschnittlicher Leistungsbedarf eines SUVs liegt bei 30-40kW, Und beim Bagger? Ich glaube nicht, dass der pro Stunde mit 10-12l auskommt.

 

Der Bagger benötigt in etwa 8 Liter pro Stunde!

Der Dieselmotor treibt (Batteriegepuffert) einen Elektromotor an, der dann die Hydraulickaggregate versorgt.

Aber das geht nun in der Tat in die völlig falsche Richtung.

 

Selbst wenn die Baumaschinen für die neuen Bahn- und Stromtrassen unfassbar unsaubere Maschinen wären, so würde dieser Schmutz ja nur während des Baus anfallen, im Betrieb würden aber erheblich weniger Schadstoffe anfallen.

 

In der Tat sehe ich hier zunächst den fehlen politischen Willen, die Gesetzgebung zu reformieren.

Das umwelt- und klimapolitisch sinnvoll und notwendige Projekte mittels der Umweltverträglichkeitsprüfung jahrelang ausgebremst werden können, ist schlicht sinnfrei. Denn entweder ein Projekt ist sinnvoll, dann ergibt sich daraus die Umweltverträglichkeit, oder es ist sinnlos, dann kann es auch nie umweltverträglich sein.

Geht man also davon aus, dass der Bahnverkehr ökologisch sinnvoller ist, als der Strassenverkehr, dürfte eigentlich kein neuer Meter Strasse gebaut werden, solange nicht alle notwendigen Bahnprojekte abgeschlossen sind.

 

Und genau das ist der Grund, warum ich fürchte, genau das nicht mehr zu erleben.

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vor 5 Stunden schrieb DE757:

Was wäre denn der Vorschlag?

 

Es mit aller Kraft versuchen. Wir haben nix zu verlieren.

Und durchaus auch einiges schon geschafft. Erinnert sich jemand daran, wie "50 shades of grey" der Ruhrpott noch vor wenigen Jahrzehnten war? Die Energiewende, trotz aller Ausbremsungen und Ausgestaltungsfehlern geht da zumindest einiges in die richtige Richtung. Im Verkehrssektor sind die am stärksten wachsenden -träger schon seit Jahren die umweltfreundlichsten - das Fahrrad und der ÖPNV. Es ist nicht alles hoffnungslos-schwarz.

 

vor 5 Stunden schrieb DE757:

Auf der einen Seite steht das Wohl der Masse im Vordergrund, auf der anderen Seite ist es unglaublich schwierig dieses Wohl gegen Einzelpersonen durchzudrücken. 

 

Eine Diskussion und Neujustierung der Gewichtung von Allgemeinwohl versus individuellem Wohl werden wir wohl brauchen. Ich halte Bürgerrechte für enorm wichtig, glaube aber auch, dass wir inzwischen bei Zeiträumen für den verwaltungsrechtlichen Teil von Bauprojekten sind, die so nicht richtig sein können. Gerade wenn die Zeit drängt (wie hier) ist das ein Problem, und wir brauchen da schnellere Entscheidungsfindungen - ohne die Interessen Einzelner pauschal zu ignorieren.

 

vor 5 Stunden schrieb DE757:

Da müsste sich sowohl in der Rechtsauffassung wie auch im Verständnis des einzelnen von sich selbst etwas massiv ändern. Diesen Spagat muss man schaffen ohne die Rechte Dean einzelnen zu beschneiden.

 

Genau.

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Hart aber herzlich, wie schön. Uns allen hier ist ein bisschen langweilig oder? Kurzstreckenflüge verbieten oder einzuschränken interessiert schon in den meisten anderen europäischen Ländern keine Sau "Tierchen", in Nordamerika (das ach so vorbildliche Kanada übrigens schon mal gar nicht) und in Asien auch niemanden. Also was? Lass die verlogenen FFF-Kids diesen Sommer einmal per Bus an die Ostsee fahren und dann sehen wir mal weiter...

 

Außerdem ist ja schon die Paradestrecke der deutschen Bahn von München über Nürnberg nach Berlin nach Auskünften eines hier sehr erfahrenen Teilnehmers völlig ungeeignet, weil stets übermfüllt....

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Hart aber herzlich, wie schön. Uns allen hier ist ein bisschen langweilig oder? Kurzstreckenflüge verbieten oder einzuschränken interessiert schon in den meisten anderen europäischen Ländern keine Sau "Tierchen", in Nordamerika (das ach so vorbildliche Kanada übrigens schon mal gar nicht) und in Asien auch niemanden. Also was? Lass die verlogenen FFF-Kids diesen Sommer einmal per Bus an die Ostsee fahren und dann sehen wir mal weiter...

 

Außerdem ist ja schon die Paradestrecke der deutschen Bahn von München über Nürnberg nach Berlin nach Auskünften eines hier sehr erfahrenen Teilnehmers völlig ungeeignet, weil stets übermfüllt....

 

Man kann es sich natürlich auch einfach machen und der nötigen Debatte durch übermäßige Ironie komplett aus dem Weg weg gehen. Wer es mag. 

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vor 9 Stunden schrieb DE757:

 

Man kann es sich natürlich auch einfach machen und der nötigen Debatte durch übermäßige Ironie komplett aus dem Weg weg gehen. Wer es mag. 

Es gibt bei der Deutschen Bahn leider keine übermäßige Ironie mehr.

 

Beispiel: Nächste Woche ist die Strecke zu meiner Arbeit gesperrt. Es fallen Züge und Halte aus und es ist ein großes Chaos. Trotzdem komme ich 15 Minuten früher/schneller an wie mit normalen Fahrplan O.o

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Ach ja ...

 

Der Vogel Strauß ist ein strunzdoofes Tier. Wenn auf ihn Ungemach zukommt, steckt er den Kopf in den Sand und hofft dass es an ihm vorbei geht. Ein Pferd hat zwar einen viel größeren Kopf, nur von Intelligenz kann man auch da nicht sprechen. Allerdings wäre das Pferd wenigstens so "intelligent" und würde versuchen wegzulaufen!

 

Und der Mensch? Ist wahnsinnig kompliziert!

Erst werden unangenehme Fakten durch gezieltes weghören und wegsehen ignoriert.

Geht das nicht mehr, werden sie erst einmal in Frage gestellt.

Die Steigerung davon ist das Verleugnen.

Aber hilft auch das nicht mehr, werden zumindest diejenigen, die es ansprechen, diffamiert, verleumdet und versucht ins Lächerliche zu ziehen. Oder sie werden als noch viel größere Gefahr hingestellt, als das Ungemach, dass sie eigentlich verhindern wollen.

Im Ergebnis kommt aber das Selbe heraus, wie beim Strauß. Das Unheil erwischt einen mit voller Wucht!

 

Wenn ich so manchest Statement höre, egal ob hier im Forum , aus der Pennsylvania Avenue 1600 oder von anderswo, schalte ich den Rechner aus, fahre zum Reitstall und drehe eine Runde durch den Wald mit meinem Pferd.

Das rettet zwar auch nicht das Klima, aber ich kann sicher sein, dass es mit mir nicht sehenden Auges in den Untergang galoppiert.

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vor 23 Stunden schrieb medion:

 Kurzstreckenflüge verbieten oder einzuschränken interessiert schon in den meisten anderen europäischen Ländern keine Sau "Tierchen", in Nordamerika (das ach so vorbildliche Kanada übrigens schon mal gar nicht) und in Asien auch niemanden.

Wo es kaum existierende Bahn als Alternative gibt(z.B. den USA) wird man so eine Forderung auch kaum stellen können.

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On 7/3/2019 at 8:45 PM, DE757 said:

 

Man kann es sich natürlich auch einfach machen und der nötigen Debatte durch übermäßige Ironie komplett aus dem Weg weg gehen. Wer es mag. 

 

Man muss keiner Debatte aus dem Weg gehen, ob sie nötig ist, nunja...

 

In einem anderen Thread hieß es, ich fliege gerne und oft, aber ich bin mir wenigstens der Folgen bewusst. Aha. Wo außer der selbstverzeihenenden Moral ist da der Unterschied zu ich fliege gern und oft, na und?

 

Und jetzt gibt es hier einen Thread, der heißt ernsthaft CO2-Verbrauch von Flugzeugen.

 

Von mir aus kann die nächste Regierung innerdeutsche Flüge verbieten, dann geht halt noch mehr über AMS, CDG, LON, VIE, Warschau und Co.

 

Aber dann nicht schreien, dass es keine Jobs und Chancen in der deutschen Luftfahrt mehr gibt.

 

(Wer in die Karibik wollte, kriegt natürlich noch ein Kurzstreckenziel im westlichen Mittelmeer zugegeilt, wer immer schon nach Malle wollte im Sommer, das geht halt nicht mehr, leider Pech gehabt).

 

 

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vor 4 Stunden schrieb medion:

 

 

(Wer in die Karibik wollte, kriegt natürlich noch ein Kurzstreckenziel im westlichen Mittelmeer zugegeilt, wer immer schon nach Malle wollte im Sommer, das geht halt nicht mehr, leider Pech gehabt).

 

 

Geht auf dem selben Weg-mit Umsteigen. Bin auch schon nach "Malle" via ZRH oder auch BCN geflogen.

War auch im Hochsommer,und die Umsteigeverbindungen waren billiger als Nonstop.

Bearbeitet von EDCJ
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Frankreich führt 2020 eine Luftverkehrsabgabe ein. 

Die Höhe ist moderat im Vergleich zu Deutschlan oder UK. Die Regierung rechnet mit Einnahmen in Höhe von 200 Mio. EUR im Jahr, die komplett dem öffentlichen Nahverkehr zugute kommen sollen.

Umsteigeverbindungen sind ausgenommen. Flüge zu den französischen Inseln und Überseegebieten ebenfalls.

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