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737-200

Diskussion -Zubringerflüge oder per Bahn fahren

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vor 4 Stunden schrieb Blablupp:

Du denkst halt nur an die Stuttgarter. Für das südliche Umland ist STR deutlich vorteilhafter.

In der Regel liegt der Hauptbahnhof verkehrsgünstiger als der Flughafen und ist für 90% der Bewohner besser zu erreichen, sofern man keine Probleme mir der Nutzung des ÖPNV hat. Wer wie ich im südlichenHamburger Umland wohnt ist man per Bahn fast genauso schnell am FRA wie über HAM mit Flugzeug.

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Die LH weiß seit Jahrzehnten, wie man in Stuttgart Kunden verliert.

 

Nichtmal die Übernahme der Swiss konnte eine der Strecken nach FRA und ZRH auch nur ansatzweise bedrohen, wobei LX und SBB (anders als die DB) pikobello wissen, wie Zug und Flug zusammenklingen.

 

Und jetzt kommt nairobi - und erklärt der LH das Geschäft. Wie ja auch schon zwischen Hamburg und NY.

 

Amüsant, immerhin.

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vor 2 Stunden schrieb nairobi:

...und ist für 90% der Bewohner besser zu erreichen, sofern man keine Probleme mir der Nutzung des ÖPNV hat.

 

Als gebürtiger Hamburger, der u.a. auch knappe zwei Jahre (2016/17) in DB-Kleidung u.a. auf dem Hbf Hamburg Dienste schieben durfte, empfinde ich diesen Hbf als Zumutung. Hier geht es nicht nur um die Säufertreppe oder den Hachmannplatz (u.a. Treffpunkt für Kreuzfahrten). Es ist beschämend, was dort Touristen präsentiert bekommen.

 

Es geht um die Wahrnehmung von Touristen als ersten Eindruck (hier Hamburg) und diese ist objektiv niederschmetternd. Nun nutze ich den Bahnhof nur für Ab- und Anreise zum Dienstort nach Berlin. Meinerseits kann ich Menschen verstehen, die sich das „Erlebnis Bahnhof“ nicht antun möchten. Die DB kämpft letztlich auch genau in diesem Umfeld darum, ihren Betrieb zu optimieren und an Fahrgästen mangelt es nicht. Die Infrastruktur ächzt unter den enorm gestiegenen Passagierströmen.

 

Meine damalige Dienstzeit mit roter Krawattenbinde war sehr prägend und augenöffnend, bevor ich von der Schiene in die Luft wechselte.

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vor 2 Stunden schrieb Flotte:

Die LH weiß seit Jahrzehnten, wie man in Stuttgart Kunden verliert.

 

Nichtmal die Übernahme der Swiss konnte eine der Strecken nach FRA und ZRH auch nur ansatzweise bedrohen, wobei LX und SBB (anders als die DB) pikobello wissen, wie Zug und Flug zusammenklingen.

 

Und jetzt kommt nairobi - und erklärt der LH das Geschäft. Wie ja auch schon zwischen Hamburg und NY.

 

Amüsant, immerhin.

 

Also in Stuttgart ist die Fahrzeit vom Hauptbahnhof zum Flughafen mit der S-Bahn 27 Minuten, der zum Flughafen FRA im ICE 1:12 Stunden.

Und der eine oder andere Zug fährt sogar mit LH Nummer.

Es ist schon Grotesk, dass angesichts der Zustände am deutschen Himmel da noch Flüge stattfinden.

Und das nicht nur aus Umweltgründen, sondern weil der Luftraum und deren Kontrolle offensichtlich überlastet sind, wie gerade beim Luftfahrtgipfel wieder gesagt wurde.

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Die Flüge, die in einem überlasteten Luftraum übrig bleiben, sind nicht die grotesken, überflüssigen.

 

Von dieser naheliegenden Feststellung solltest Du bei allen weiteren Überlegungen ausgehen.

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Vielleicht mal aus ein andern Blickwinkel betracht. Wärend Leute aus z.b. Münster mit ÖPNV sehr gut zum Bahnhof kommen könnten und von dort zum nächst großen Flughafen (also nicht FMO) ist der Typ aus dem MünsterLAND oft auf das eigene Auto angewiesen, um  über haupt nirgendwo hin zu kommen.( ÖPNV ist in vielen Region nicht oder vollkommen unzureichend vorhanden) 

Klar könnte auch der zum Bahnhof... Aber wohin mit dem Auto. 

Ein Flughafen der zwar weit außerhalb liegt und schlechtestenfalls schlecht bis gar nicht am ÖPNV angebunden ist, der aber eine sehr gute Drehkreuzanbindung und viel Platz für Autos hat , wie der FMO, der wird klarerweise von der Landbevölkerung bevorzugt, zumindest solange das eigene Auto unverzichtbar ist, sprich, es keinen nennenswerten ÖPNV gibt.

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Am 30.3.2019 um 12:06 schrieb ZuGast:

Ein Flughafen der zwar weit außerhalb liegt und schlechtestenfalls schlecht bis gar nicht am ÖPNV angebunden ist, der aber eine sehr gute Drehkreuzanbindung und viel Platz für Autos hat , wie der FMO, der wird klarerweise von der Landbevölkerung bevorzugt

Das gilt aber gerade für den FMO nicht, der seine Drehkreuzanbindungen bis auf FRA und MUC verloren hat.

Große Teile des Münsterlands, vor allem westlich und südlich von Münster sind gut an DUS angeschlossen. Es sind zeitlich nicht die schnellsten Verbindungen, aber entweder ohne Umsteigen oder mit einmalige Umstieg.

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Am 29.3.2019 um 21:37 schrieb Flotte:

 

Und jetzt kommt nairobi - und erklärt der LH das Geschäft. Wie ja auch schon zwischen Hamburg und NY.

 

 

 

Es ist nicht meine Absicht, der LH ihr Geschäft zu erklären, ich vertrete hier im Forum legdiglich meine Meinung.

 

Dazu zählt, dass ich für eine Flug nach NY nicht über FRA oder MUC fliegen würde, schon garnicht als Umsteigeverbindung ab HAM.

Da würde ich eher mit der Bahn zum FRA oder DUS fahren, was aus dem südlichen Hamburger Umland kaum länger dauert (noch, die Bahn ist ja auf dem gleichen Tripp wie LH und will meinen Fernbahnhof degradieren).

Muss LH aber nicht fürchten, da ich eh nicht vor habe in nächster Zeit in die USA zu fliegen. Aber wenn, würde ich andere Strecken und Airlines vorziehen.

 

Und es ist meine Meinung, dass Zubringerflüge, wo eine Bahnfahrt weniger als 3 Stunden dauert, verzichtbar sind. Das gilt für viele Flüge zum FRA, etwa aus Düsseldorf, Hannover, und besonders Köln und Stuttgart. FRA ist optmal ans Fernbahnnetz angeschlossen.

Am MUC ist es anders, da dauert die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen schon gut 45 Minuten. Von daher macht die Zubringer aus Nürnberg mehr Sinn als STR-FRA.

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vor 13 Stunden schrieb nairobi:

 Von daher macht die Zubringer aus Nürnberg mehr Sinn als STR-FRA.

Die DB zeigt fast 1400 Hbf-Parkplätze an, der Flughafen 11000. Könnte mir vorstellen das aus dem grossen BW viele mit dem Auto anreisen.

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vor 1 Stunde schrieb Michael72291:

Die DB zeigt fast 1400 Hbf-Parkplätze an, der Flughafen 11000. Könnte mir vorstellen das aus dem grossen BW viele mit dem Auto anreisen.

Ein Bruchteil dessen fliegt dabei LH. Dazu kommt, dass der Parkplatz vor allem der Messe dient.

Die S-Bahn müsste nur schneller sein, dann könnte man bequem am Flughafen parken und mit einer schnellen Verbindung zum HBF den ICE dort nutzen.

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Man sollte die Zahlen genießen.

 

Wenn in ein paar Jahren eine grüne Regierung oder zumindest teilweise mit rot rot grün regiert, dann kommen die weltfremden CO2 und Kerosinsteuern. Folglich sehen wir bestimmt bundesweit rote Zahlen im zweistelligen Bereich.

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vor 19 Minuten schrieb God:

Wenn in ein paar Jahren eine grüne Regierung oder zumindest teilweise mit rot rot grün regiert, dann kommen die weltfremden CO2 und Kerosinsteuern. Folglich sehen wir bestimmt bundesweit rote Zahlen im zweistelligen Bereich.

 

Weltfremd ist es, wenn Straßenfahrzeuge Mineralölsteuer zahlen müssen und Luftfahrzeuge nicht. Damit wird ein relativ teures Produkt von der Allgemeinheit subventioniert, auch von denen, die es sich nicht leisten können. Fliegen ist viel zu billig geworden. Ich freue mich als Individuum natürlich über jedes Schnäppchen, aber ich bin mir wenigstens bewusst, dass das falsch ist und geändert werden muss.

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vor 2 Stunden schrieb 2ndOrbit:

 

Weltfremd ist es, wenn Straßenfahrzeuge Mineralölsteuer zahlen müssen und Luftfahrzeuge nicht. Damit wird ein relativ teures Produkt von der Allgemeinheit subventioniert, auch von denen, die es sich nicht leisten können. Fliegen ist viel zu billig geworden. Ich freue mich als Individuum natürlich über jedes Schnäppchen, aber ich bin mir wenigstens bewusst, dass das falsch ist und geändert werden muss.

 

Das ist auch meine Meinung. Aber die Luftfahrt-Lobbies sind fast so mächtig wie die Autoindustrie. Da ist immer von Arbeitsplätzen die Rede als ob die Leute nicht mehr fliegen würden weil es um ein paar Euro teurer wird wenn die Mineralsteuer auch für Kerosin eingehoben wird. Aber mit dieser Meinung sind wir unter Luftfahrt-Enthusiasten sicher allein. Ich bin aber auch ein Freund der Verkehrs-Luftfahrt und trotzdem dieser Meinung.

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3 hours ago, nowogeo said:

 

Das ist auch meine Meinung. Aber die Luftfahrt-Lobbies sind fast so mächtig wie die Autoindustrie.

 

Auch wenn es hier nicht hingehört und ich der zweiten Umlaufbahn per PM geantwortet hatte, das ist für Deutschland einfach jetzt schon Quatsch und die Zukunft verheißt da wenig Gutes.

 

Die Luftfahrt hat in Deutschland sehr wenig zu sagen, sie zahlt eine Luftverkehrsabgabe und selbstverständlich alle Gebühren, die Flughäfen sich anno dazumal als sie alle noch staatlich und/oder kommunal waren ausgedacht haben. (auf ebenso steuerfinanzierten Autobahnen wurde jahrzehntelang kein Eintrittsgeld genommen und auch jetzt stellt man sich beim PKW immer noch hinreichend deppert genug an...). Bei der Aufteilung der Air Berlin konnte der Anteil, der ins Ausland geht, manchen Politikern nicht groß genug sein, deutscher Champion galt ja sogar hier phasenweise als Schimpfwort. Alle deutschen Flughäfen sind in irgendeinerweise "beschränkt", von einem Rundumdieuhrvollbetrieb wie Istanbul oder Dubai träumt ja keiner, (das sind aber die globalen Wettbewerber), aber etwas flex wie AMS und CDG wäre ja schon ein Fortschritt. Leipzig als Nachtflugdrehkreuz weiterhin ausbauen zu wollen und gleichzeitig die zwei, drei Malle und Ägyptenflieger nachts zu verbieten (moderne 320 und 738er) ist doch auch so eine Groteske. Und, und, und....

 

 

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Wenn es wirklich zu einem Politikwechsel in Deutschland kommen sollte,bleibt abzuwarten in wie weit sich Grüne mit ihrer Antiluftfahrtmeinung durchsetzen werden. Es spielen nämlich viele Faktoren eine Rolle. So weit mir bekannt ist wird weltweit keine Kersosinsteuer einbehalten. Ob da Deutschland als eher kleiner Standort vorpreschen wird, wage ich zu bezweifeln.

Aber es könnte durchaus Verschiebungen geben. Die Strecken München Berlin oder Hamburg Berlin werden innerdeutsch gar nicht mehr oder weniger geflogen. Hier hat die Bahn eine gute Alternative geschaffen. Auch Köln Frankfurt ist eine ähnliche Situation. Kurze Strecken können durchaus weniger bedient werden, wenn es Alternativen gibt. Nehme ich beispielsweise die Region um Münster, so sind Bahnalternativen eher sehr schlecht. Es gibt kaum eine Großstadt in Deutschland (Münster hat ca.312.000 Einwohner und wächst noch weiter), die so schlecht an das ICE-Netz angebunden ist wie die Westfalenmetropole. Hinzu kommen noch die anliegenden Landkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf mit zusammen ca. 1,3 Millionen Einwohnern. Die Kommunen in den Landkreisen sind nicht alle direkt mit guten Zugverbindungen gesegnet. Je nach Lage braucht man alleine nach Düsseldorf mit den Zug über zwei Stunden. Ab Düsseldorf besteht  ein gutes und dichtes Netz um innerhalb von Europa verschiedene Ziele zu erreichen. Aber im Münsterland gibt es sehr viele mittelständische Unternehmen, die weltweit agieren. Diese nutzen den FMO dazu, um über FRA auf andere Ziele umzusteigen. Obwohl Frankfurt und Münster über den Tag eine sehr häufige frequentierte Bahnanbindung hat, braucht man ab Münster aber immer noch bis zu vier Stunden um an den Main zu gelangen. Die andere gut genutzte Strecke ist die nach MUC. Auf dieser Route sind kaum Umsteiger, sondern eher Zielkunden für München. Ein IC oder ICE braucht von Münster nach München zwischen sechs und sieben Stunden. Viele direkte Verbindungen am Tag gibt es nicht. 

Wenn ein Wissenschaftsstandort wie Münster so von der Bahn vernachlässigt wird, gibt es auf bestimmten Strecken einfach nur die Alternative des Flugzeugs. In die ganze hysterische Debatte um den Klimawandel muss endlich wieder mehr Ruhe und Sachverstand rein gebracht werden. Es kann nicht sein das grün angehauchte Eltern in Münster gestern schon Kindergartenkinder mit auf die Straße geschickt haben, wo die Kinder Schilder hochhalten mit Aussagen die sie noch nicht einmal schreiben, geschweige denn verstehen können. 

Klar kann es Sinn machen Kurzstreckenverkehr vom Flugzeug auf die Schiene zu verlegen. Aber die Bahn ist überhaupt nicht in der Lage, diese Menge an Passagieren aufnehmen zu können. Die Züge sind bereits heute schon hoffnungslos überfüllt und das Streckennetz schafft auch keine weiteren Kapazitäten aufzunehmen. Und selbst eine Strecke von Düsseldoirf nach Barcelona gilt als Kurzstrecke, die nach Auffassung der Grünen abgeschafft gehört. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, einmal die Fahrtzeit mit dem Zug zu ermitteln. 

Ob das Streckennetz der Bahn auch soweit ausgebaut werden kann, halte ich zudem für sehr fraglich. Dabei geht es mir gar nicht mal um die finanziellen Mittel, die kann man bereit stellen. Nein es würde viel eher daran scheitern, dass am Boden agierende Verkehrsmittel im Planungsverfahren viel öfter scheitern werden, als wenn ich eine neue Flugstrecke aufnehme. Selbst die Erweiterung von bestehenden Bahntrassen führt vielerorts zu Protesten und Gerichtsverfahren durch die Anlieger. Das ein Planungsverfahren in dieser Größenordnung zudem auch noch bis zu 20 Jahre dauern kann, lasse ich mal außen vor. 

Deshalb sehe ich die Debatte der Grünen eher als populistisch an, um den Schwung aus der Klimadebatte und dem damit verbundenen hysterischen Hype für eigene Zwecke zu nutzen. 

Es werden auch in der näheren und weiteren Zukunft innerdeutsche Flüge stattfinden. Ihre Anzahl wird weder kurz noch langfristig signifikant abnehmen, da es an echten Alternativen fehlt. Diese Alternativen können auch naive Grüne nicht innerhalb von zehn Jahren schaffen.

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Für Bremen gilt das Gleiche. Bremen hat ca. 550.000 Einwohner, die unmittelbare Region ca. 1,5 Mio. Die Bahnanbindung ist mehr oder minder katastrophal, nach HH oder H - jeweils nur 120 km entfernt, fährt die Bahn günstigstenfalls 1 Stunde; die Umsteigeverbindungen in H liegen zeitlich schlecht. Innerdeutsch gibt es ohnehin nur Flüge nach FRA, STR und MUC. Nach Köln / Düsseldorf ist man wenigstens 3- 3 1/2 Std. unterwegs, in den Nürnberger Raum knapp 6, ähnlich wie Sachsen. Berlin auch mind. 3 Std. Pläne, die Bahnverbindungen auszubauen, gibt es nicht. Vor der Wende gab es bis zu 5, in einem Jahr mit PAN AM sogar 7 Flüge pro Tag nach Berlin. Zusätzliche innerdeutsche Flüge wird es nicht geben, die vorhandenen abzubauen wäre aber grundverkehrt.

Gehört hier eigentlich nicht her. Ich rege an, einen Thread "Luftverkehr in Zeiten der Verkehrswende" zu schaffen!

 

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Am 29.6.2019 um 10:26 schrieb skorpion:

Und selbst eine Strecke von Düsseldoirf nach Barcelona gilt als Kurzstrecke, die nach Auffassung der Grünen abgeschafft gehört. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, einmal die Fahrtzeit mit dem Zug zu ermitteln.

Also wird Düsseldorf-Barcelona nur deshalb jetzt so häufig gereist weil es mit dem Flugzeug nicht so lange dauert wie mit der Bahn, ansonsten wär die Strecke zu weit. Ohne Flugzeug würde diese Reise dann nur noch von denen unternommen die dies wirklich wollen oder müssen, und nicht weil es sich so einfach und eventuell auch noch billig anbietet. Und?

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vor 3 Stunden schrieb Michael72291:

Also wird Düsseldorf-Barcelona nur deshalb jetzt so häufig gereist weil es mit dem Flugzeug nicht so lange dauert wie mit der Bahn, ansonsten wär die Strecke zu weit. Ohne Flugzeug würde diese Reise dann nur noch von denen unternommen die dies wirklich wollen oder müssen, und nicht weil es sich so einfach und eventuell auch noch billig anbietet. Und?

 

Was soll das denn bitte für ein Argument sein? 

Reisen also in Zukunft nur noch aus den wichtigsten Anlässen. Bloß wer definiert was wichtig ist? 

Dass man für einen Kurztrip mit normalem Urlaub nicht 20h mit dem Zug anreisen kann, sollte auch jedem klar sein und es kann nicht verlangt werden auf die persönliche Reise-Freiheit zu verzichten. Das werden die Grünen sehr schnell noch lernen.  

Fragt mal in den Fliegern nach BCN wie viele der Abiturienten letzten Monat noch bei FFF dabei waren und jetzt mit Ryanair für keine 50€ fliegen werden. Ich kenne da eine komplette Reisegruppe...

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vor einer Stunde schrieb locodtm:

Reisen also in Zukunft nur noch aus den wichtigsten Anlässen. Bloß wer definiert was wichtig ist? 

Wer bereit ist 20h mit dem Zug anzureisen...?

vor einer Stunde schrieb locodtm:

Dass man für einen Kurztrip mit normalem Urlaub nicht 20h mit dem Zug anreisen kann, sollte auch jedem klar sein und es kann nicht verlangt werden auf die persönliche Reise-Freiheit zu verzichten. Das werden die Grünen sehr schnell noch lernen. 

Dann setzt du dich statt 2 Stunden in einem Flugzeug eben 2 Stunden in ein Auto oder 2 Stunden in die Bahn.

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Das Problem ist, wir sind dran gewöhnt in 2h in interessante Städte zu reisen. Warum sollte ich das aufgeben und mein Leben auf 2h-Bahnumkreis, die ich eh schon kenne, einschränken?

Auf die Umwelt zu achten ist ja schön und gut, aber es endet aus Erfahrung immer wieder an der eigenen Komfortgrenze. Daran ändert auch ein Umschwung der Politik nichts, siehe Verhalten der Schulabsolventen.

Der Ansatz Kurz- und Mittelstreckenfliegerei zu verbieten oder unattraktiv zu machen ist der falsche Ansatz. Alternativen (z.B. eine wesentliche Verbesserung des europäischen HSR-Netzes) sollten hingegen wesentlich attraktiver gemacht werden. 

Außerdem sind gerade die Länder, die  mit am meisten Schadstoffe ausstoßen, diejenigen, die diesen Luxus gerade erst zu schätzen und zu lieben lernen. Die Uhr lässt sich nicht mehr zurück drehen. Lass sie uns lieber weiter drehen und bessere Energieträger für die Luftfahrt finden. 

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vor 18 Minuten schrieb locodtm:

Das Problem ist, wir sind dran gewöhnt in 2h in interessante Städte zu reisen.

Sag nicht "wir", wie viele fliegen wenig oder gar nicht.

Zitat

Warum sollte ich das aufgeben und mein Leben auf 2h-Bahnumkreis, die ich eh schon kenne, einschränken?

Und wenn alle in diesem Tourismus-Konsum denken, nach 2h Bahn kommt 2h Flug kommt 4h Flug kommt ...?

Zitat

Außerdem sind gerade die Länder, die  mit am meisten Schadstoffe ausstoßen, diejenigen, die diesen Luxus gerade erst zu schätzen und zu lieben lernen.

Ausrede, vor den eigenen Spiegel stellen, da fängt es an.

 

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vor 26 Minuten schrieb Michael72291:

Sag nicht "wir", wie viele fliegen wenig oder gar nicht. (1)

Und wenn alle in diesem Tourismus-Konsum denken, nach 2h Bahn kommt 2h Flug kommt 4h Flug kommt ...? (2)

Ausrede, vor den eigenen Spiegel stellen, da fängt es an. (3)

 

(1) in diesem Forum weniger als 1%, in der Gesellschaft auch bei weitem nicht die Mehrheit

(2) kommt 6h Flug, und was ist daran schlimm? Willst du das Fliegen verbieten?

(3) und vom eigenen Spiegel geht es bis zur Garage wo dann der SUV steht, mit dem man zur Arbeit fährt... 

 

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vor 2 Stunden schrieb locodtm:

Das Problem ist, wir sind dran gewöhnt in 2h in interessante Städte zu reisen. Warum sollte ich das aufgeben und mein Leben auf 2h-Bahnumkreis, die ich eh schon kenne, einschränken?

Auf die Umwelt zu achten ist ja schön und gut, aber es endet aus Erfahrung immer wieder an der eigenen Komfortgrenze. Daran ändert auch ein Umschwung der Politik nichts, siehe Verhalten der Schulabsolventen.

Der Ansatz Kurz- und Mittelstreckenfliegerei zu verbieten oder unattraktiv zu machen ist der falsche Ansatz. Alternativen (z.B. eine wesentliche Verbesserung des europäischen HSR-Netzes) sollten hingegen wesentlich attraktiver gemacht werden. 

Außerdem sind gerade die Länder, die  mit am meisten Schadstoffe ausstoßen, diejenigen, die diesen Luxus gerade erst zu schätzen und zu lieben lernen. Die Uhr lässt sich nicht mehr zurück drehen. Lass sie uns lieber weiter drehen und bessere Energieträger für die Luftfahrt finden. 

 

Das Problem ist, dass Alternative Antriebstechniken nie wirklich verfolgt wurden. Bei 2 großen Herstellern, die es weltweit nur gibt, ist die Konkurrenz absolut überschaubar. Und weder Boeing noch Airbus waren je im Zugzwang sich mit alternativen Antriebstechniken zu beschäftigen. Ich gehe sehr stark davon aus, dass die Airlines großes Interesse an Alternativen Antriebstechniken hätten. Dazu muss man sich ja nur anschauen, wie hoch die Kosten für Kerosin mittlerweile bei den Airlines sind.

Und der Druck auf die Airlines (und damit auf die Hersteller) wird in den kommenden Jahren steigen. Gerade die junge Bevölkerung zeigt gerade eindeutig, wie wichtig Umweltschutz für sie ist. Und das müssen die Unternehmen und die Hersteller jetzt verstehen und Maßnahmen ergreifen. Immerhin sind sie die Kundschaft von morgen. 

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