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shelmo2309

Absturz PIA A320 22.05.2020

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vor 25 Minuten schrieb EDDS:

Und so entsteht zufällig an beiden Triebwerken der identische Schaden, welcher an der Unterseite der Engines sichtbar ist?

 

Und warum nicht?

Du gehst ja auch davon aus, dass durch den Bodenkontakt an beiden Triebwerken der identische Schaden aufgetreten ist.

 

Wenn gleichzeitig in zwei Triebwerke eine gleiche Menge Vögel gerät, wäre ich sehr verwundert, wenn das sichtbare Schadensbild nicht gleich wäre.

 

vor 25 Minuten schrieb EDDS:

Bei der LOT 767 hat sich bei der Landung auf den Engines auch keine Triebwerksverkleidung gelöst oder zerlegt. Die sichtbaren Teile waren alle völlig intakt.

Wenn Du Dir das Video ansiehst, wirst Du erkennen, das der Pilot zuerst das Heck auf die Piste gesetzt hat. nur so war es möglich, dass er sich die Triebwerke nicht vom Flügel gerissen hat und eine saubere Bauchlandung hin bekommen hat.

Dazu war die Piste komplett eingeschäumt, denn das war eine geplante und beabsichtigte Bauchlandung.

 

Ich würde der Theorie des Aufsetzens ohne Fahrwerk sofort folgen, wenn man Beschädigungen am Rumpf sehen könnte.

Da diese aber fehlen ist das ein Punkt, der dagegen spricht.

Der zweite Punkt ist übrigens die schwarze Verfärbung.

Wer schon jemals gesehen hat, wie ein metallischer Gegenstand, z.B. ein Auto, aussieht, dass unplanmässig an oder über etwas geschleift wurde, der weis, dass da nichts schwarz wird. Man würde blankes Metall, eventuell Spuren der Grundierung sehen können. Aber wo soll die schwarze Farbe herkommen. Die haben ja dort wohl nicht die Piste schwarz lackiert.

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vor 33 Minuten schrieb jubo14:

 

Und warum nicht?

Du gehst ja auch davon aus, dass durch den Bodenkontakt an beiden Triebwerken der identische Schaden aufgetreten ist.

 

Wenn gleichzeitig in zwei Triebwerke eine gleiche Menge Vögel gerät, wäre ich sehr verwundert, wenn das sichtbare Schadensbild nicht gleich wäre.

Warten wir doch einfach mal auf belastbare Fakten.

Für mich spricht sowohl die Position als auch das Aussehen des Schadens gegen einen bird strike.

Dazu kommt noch der Fakt, dass der Schaden an beiden engines nahezu identisch ist.

Letzteres kann natürlich, wenn auch sehr unwahrscheinlich, bei einem Vogelschlag der Fall sein.

Dann bleibt aber immer noch die Frage, wie die Brand-, Ruß-, (und für mich auch Schleif-) Spuren da an der Unterseite der Triebwerksverkleidungen durch einen Vogelschlag zustande gekommen sein sollen?

 

Für mich spricht da sehr wenig für einen bird strike. Abwarten...

 

vor 34 Minuten schrieb jubo14:

Ich würde der Theorie des Aufsetzens ohne Fahrwerk sofort folgen, wenn man Beschädigungen am Rumpf sehen könnte.

Es muss nicht komplett ohne Fahrwerk passiert sein. Möglicherweise war das Hauptwerkwerk nicht richtig eingerastet, und man hat trotz einer unsafe gear indication eine Ladung probiert, bei der das Fahrwerk nicht gehalten hat. Dann hatte man einen kurzen Bodenkontakt, konnte aber noch einen go around einleiten.

 

 

Edited by EDDS

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vor 20 Minuten schrieb EDDS:

Es muss nicht komplett ohne Fahrwerk passiert sein. Möglicherweise war das Hauptwerkwerk nicht richtig eingerastet, und man hat trotz einer unsafe gear indication eine Ladung probiert, bei der das Fahrwerk nicht gehalten hat. Dann hatte man einen kurzen Bodenkontakt, konnte aber noch einen go around einleiten.

Also jetzt muss ich Dich mal nach der Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario fragen.

 

Du hältst es also für möglich, dass das Hauptfahrwerk nicht verriegelt war, dass es dann auf beiden Seiten Zeitgleich so versagt hat, dass es 90° gegen die Fahrtrichtung weggeklappt ist dabei aber so in Takt blieb, dass es anschließend wieder ordnungsgemäß eingefahren werden konnte?

Zudem waren die Piloten in der Lage von jetzt auf Gleich wieder soviel Schub zu geben, dass der Flieger erstens in Flugrichtung zu stabilisieren war und zweitens mit den Triebwerksgondeln über den Asphalt der Piste schrammend wieder steigen konnte?

 

Und da hältst Du ein gleiches Rußbild nach Bird-Strike auf den Triebwerken für unwahrscheinlich? 

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vor einer Stunde schrieb EDDS:

Und so entsteht zufällig an beiden Triebwerken der identische Schaden, welcher an der Unterseite der Engines sichtbar ist?

Das mag zwar eine Theorie sein, welche aber praktisch kaum erklärbar ist.

Ich glaube, an diesem Unfall ist einiges "komisch".

Was mir fehlt ist irgendein Report, dass der Flieger vor dem Absturz schon mal den Boden berührt hat.

 

Daher mein Erklärungsansatz dass evtl. durch Birdstrike Schäden an beiden Triebwerken entstanden sind.

Wie kompatibel die waren (und was die Ursache war) ist auf diesem Foto nicht zu erkennen.

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vor einer Stunde schrieb EDDS:

Es muss nicht komplett ohne Fahrwerk passiert sein. Möglicherweise war das Hauptwerkwerk nicht richtig eingerastet, und man hat trotz einer unsafe gear indication eine Ladung probiert, bei der das Fahrwerk nicht gehalten hat. Dann hatte man einen kurzen Bodenkontakt, konnte aber noch einen go around einleiten.

 

Um dann das offensichtlich beschädigte Fahrwerk wieder einzufahren, das Foto von sich machen zu lassen, und es wie in dem kurzen Video zu sehen wieder auszufahren? Halte ich eher für unwahrscheinlich.

 

vor 2 Stunden schrieb ATN340:

3. Beim Low Pass Birdstrike mit Schäden an beiden Engines.

Wenn der Birdy eine Stichflamme auslöst könnte es die Erklärung für die Schäden an den Engines sein

Ich erinnere dazu an Thomson mit der 757 https://m.youtube.com/watch?v=9KhZwsYtNDE

 

Gerade das Beispiel zeigt aber doch deutlich, dass eine solche Beschädigung nicht so leicht von einer Stichflamme kommt. Die geht nach hinten raus, nicht nach unten und verrußt dort die Verkleidung, während an der Unterseite des Wings nicht der Hauch einer Rußspur zu sehen ist. An Triebwerk 2 sieht man doch auch, dass dort die Verkleidung beschädigt ist.

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vor 48 Minuten schrieb jubo14:

Du hältst es also für möglich, dass das Hauptfahrwerk nicht verriegelt war, dass es dann auf beiden Seiten Zeitgleich so versagt hat, dass es 90° gegen die Fahrtrichtung weggeklappt ist dabei aber so in Takt blieb, dass es anschließend wieder ordnungsgemäß eingefahren werden konnte?

Wie schon geschrieben, halte ich ein, wie auch immer geartetes Problem mit dem Fahrwerk, und einen (anschließenden) Bodenkontakt der Engines, für um einiges wahrscheinlicher, als einen doppelten Vogelschlag der dieses Schadensbild hervorruft.

Wie genau der Bodenkontakt der Engines zustande kam, ist reine Spekulation.

Für mich bleibt aber der springende Punkt, dass der Schaden nicht zu einem Vogelschlag passt.

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Dann schau Dir mal dieses Video an:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HXZ0o1muyPM

 

Wenn Du nach der glücklichen Landung mal auf das betroffene Triebwerk schaust, leider nur von der Seite, dann kannst Du die Schwarz-Färbung der Verkleidung, ab etwa der Mitte des Triebwerks erkennen.

Ist zwar jetzt nicht die identische Perspektive, aber ich erkenne da schon extrem viele Parallelen.

 

Bild.jpg

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Hallo, ich bin zwar ein Laie auf dem Gebiet, aber eine Frage: Wäre es vllt, möglich, dass die Streifen nicht vom Boden kommen (würde man da echt die Maschine wieder hochkriegen?!), sondern von einem „Hindernis“ hinter dem Flughafen? Oder vllt. gar schon beim Start und erst durch die Leistungserhöhung beim Durchstarten kam es zum „endgültigen“ Defekt?

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Hey Fachmann,

 

Wie haben es die Piloten es dann geschafft wieder zu steigen, eine Platzrunde zu fliegen und sind erst 1300 m vor der Landebahn beim zweiten Anflug abgestürzt?

Sofort zerstört?

Ist klar!

 

Mal weiter Bilder, das ist wenigsten unterhaltsam. ;)

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Nochmal, wenn es sogar Überlebende gibt, wird man die "Boxen" ja auch bald finden und die wildesten Theorien können einfach mal mit den Praxisdaten abgeglichen werden.

 

[Das PUH-Bild hatte ich erst noch als Persiflage auf die Spekulationen hier verstanden, aber mit Post Nummer zwei ist es einfach nur pietätlos gegenüber den Opfern geworden]

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vor 36 Minuten schrieb derPUHmann:

denn die Piloten haben eindeutig vergessen das Fahrwerk auszufahren

 

An Spekulationen beteilige ich mich nicht, es wirft sich nur eine Frage meinerseits auf: wenn Piloten "eindeutig" das Ausfahren des Fahrwerks "vergessen", mussten doch bei der Kabinenbesatzung die Alarmglocken schrillen, wenn es nicht ausgefahren war mit Meldung ans flightdeck. Als Teil der Kabinenbesatzung wartet man in der A320-Familie intuitiv auf die eindeutigen visuellen und Audio-Anzeichen, dass das Fahrwerk ausgefahren ist. 

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vor einer Stunde schrieb derPUHmann:

Das kann nicht sein, denn die Piloten haben eindeutig vergessen das Fahrwerk auszufahren und sind daher mit Triebwerken auf dem BODEN AUFGEKOMMEN
wodurch diese sofort zerstört wurden und keinerlei Geschwindigkeit mehr mehr erlangt wurde.

Der Pilot hat einfach vergessen, oh Mann, wie kann man so was vergessen, ich glaube es nicht!!!!!!!!!!!!!!!TRAURIG!

 

Mannomann.....wenn ich solch einen Schwachsinn hier (stellvertretend für einige andere Postings der flightsimmer hier) lese, wird mir übel....aber im nächsten Moment kann ich zum Glück wieder darüber schmunzeln.... ;) 

 

Und ja, ich denke -ich-  habe eine gewisse "Ahnung" vom A320. (14T Flugstunden ca auf dem Hobel)

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In 95% aller Fälle liegt der Aviation Herald bekanntermaßen richtig.

Schaut man nun dort hin (http://avherald.com/h?article=4d7a6e9a&opt=0) kann man folgendes lesen:

(Ich habe mal den ersten Teil übersetzt.)

 

Eine A320-200 der PIA Pakistan International Airlines, Registrierung AP-BLD, die den Flug PK-8303 von Lahore nach Karatschi mit 90 Passagieren und 8 Besatzungsmitgliedern durchführte, hatte den Anflug auf Karatschi wegen Problemen beim Ausfahren des Bugfahrwerks abgebrochen (tatsächlich war während der Landefreigabe für die Landebahn 25L durch die Besatzung das Geräusch einer Master-Warnung zu hören) und einen Go-Around durchgeführt. Während sich die Besatzung nach einer Linkskurve für einen zweiten Anflug auf die Landebahn 25L befand, etwa querab der Schwelle der Landebahn 25L, bat sie darum, sofort nach links abzubiegen und meldete, dass beide Triebwerke ausgefallen seien, und erklärte, etwa 5 Minuten nach dem Go-Around, dass die RAM Aír Turbine ausgefahren sei.

 

Also abgesehen, dass hier nur die Rede vom Bug-Fahrwerk ist, kommt hier noch der Zeit-Faktor hinzu.

Die Landefreigabe wird doch wohl so frühzeitig abgearbeitet, dass man im Fall der Fälle noch sicher Durchstarten kann. Und die Master-Warung sollte doch wohl auch so frühzeitig ertönen, dass noch Reaktionszeit übrig bleibt. Daher ist ein Bodenkontakt doch ehr unwahrscheinlich.

Sollte das Flugzeug aber trotzdem aufgesetzt haben, dann ja wohl auf dem Hauptfahrwerk. Wenn es dann doch bei diesem Bodenkontakt beschädigt worden wäre, dann sollen die Piloten noch 5 Minuten weiter geflogen sein, um dann dem Flughafen mitzuteilen, sie hätten ein Problem?

Man möge mich berichtigen, aber 5 Minuten für das Durchstarten, eine 180° Kehre und den Vorbeiflug an der Landebahn erscheint mir doch wie ein völlig normales Flugmanöver. Auf jeden Fall hätte es genügend Zeit gegeben eine nNotfall zu melden, so er da schon eingetreten wäre.

 

 

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vor 5 Stunden schrieb derPUHmann:

Denke so wird es passiert sein. wie in dem Bild.

Absturz Pakistan Airlines.png

 

Kannst Du bitte in dieser Art weiter schwierige Themen hier im Forum erklären? Danke :)

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vor einer Stunde schrieb jubo14:

In 95% aller Fälle liegt der Aviation Herald bekanntermaßen richtig.

Schaut man nun dort hin (http://avherald.com/h?article=4d7a6e9a&opt=0) kann man folgendes lesen:

(Ich habe mal den ersten Teil übersetzt.)

 

 

 

 

Also abgesehen, dass hier nur die Rede vom Bug-Fahrwerk ist, kommt hier noch der Zeit-Faktor hinzu.

Die Landefreigabe wird doch wohl so frühzeitig abgearbeitet, dass man im Fall der Fälle noch sicher Durchstarten kann. Und die Master-Warung sollte doch wohl auch so frühzeitig ertönen, dass noch Reaktionszeit übrig bleibt. Daher ist ein Bodenkontakt doch ehr unwahrscheinlich.

Sollte das Flugzeug aber trotzdem aufgesetzt haben, dann ja wohl auf dem Hauptfahrwerk. Wenn es dann doch bei diesem Bodenkontakt beschädigt worden wäre, dann sollen die Piloten noch 5 Minuten weiter geflogen sein, um dann dem Flughafen mitzuteilen, sie hätten ein Problem?

Man möge mich berichtigen, aber 5 Minuten für das Durchstarten, eine 180° Kehre und den Vorbeiflug an der Landebahn erscheint mir doch wie ein völlig normales Flugmanöver. Auf jeden Fall hätte es genügend Zeit gegeben eine nNotfall zu melden, so er da schon eingetreten wäre.

 

 

Lege doch die Minuten nicht so auf die Goldwaage.

Man hatte laut dem ATC Mitschnitt schon im climb nach dem go around Probleme auf die 3000 ft. zu kommen. Die sind dann irgendwo zwischen 1800 und 2000 ft. im downwind rumgeiert, was ja auf Probleme mit dem Schub hindeutet.

Da es beim ersten Anflug Probleme mit dem Bugfahrwerk gegeben haben soll, kann es auch sein, dass das main gear gefahren war, das nose gear aber nicht.

So könnte man den Schaden auch erklären:

a320ixk4z.png

 

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Nochmal, wenn es sogar Überlebende gibt, wird man die "Boxen" ja auch bald finden und die wildesten Theorien können einfach mal mit den Praxisdaten abgeglichen werden.

 

Beide Boxen wurden laut avherald bereits gefunden.

 

vor 2 Stunden schrieb debonair:

Ich habe eine Déjà-vu mit Smartlynx: http://avherald.com/h?article=4b57c3dd/0000&opt=0

+1

 

Beide eurer Theorien werden übrigens bei avherald auch aufgegriffen:

Zitat

On May 23rd 2020 there are claims, not suported by ATC recordings, that the aircraft suffered a landing gear failure on first approach but continued the approach for a low approach. While going around near the end of the runway the aircraft received bird strikes resulting in first reduction of engine power and subsequent loss of engine power.

 

und

 

Zitat

On May 23rd 2020 Pakistani media are reporting quoting sources within the Civil Aviation Authority, that the aircraft touched down on the runway with retracted gear during their first approach, climbed again and positioned for another approach. Ground observers reported sparks from the aircraft when it touched the ground.

 

 

vor 1 Minute schrieb EDDS:

Man hatte laut dem ATC Mitschnitt schon im climb nach dem go around Probleme auf die 3000 ft. zu kommen. Die sind dann irgendwo zwischen 1800 und 2000 ft. im downwind rumgeiert, was ja auf Probleme mit dem Schub hindeutet.

 

Gar nicht so abwegig. Die Kiste hat es beim Go Around gerade mal mit 1200ft/min hochgeschafft. Gibt es irgendwo einen kompletten Mitschnitt und nicht nur die letzten 30 Sekunden? 

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vor 55 Minuten schrieb EDDS:

So könnte man den Schaden auch erklären:

Wie soll denn das gehen?

 

Auf dem Foto ist an der Unterseite des Rumpfs nichts zu sehen.

Bei Deiner Idee hatte das Flugzeug einen spurlosen Bodenkontakt, hat dafür aber eine Verfärbung an dem Teil der Triebwerke, die keinen Bodenkontakt hatten?

Und wie soll der Flieger mit Nase auf dem Boden bitte wieder abheben?

 

Also ich bleibe da lieber beim Bird-Strike.

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vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Also ich bleibe da lieber beim Bird-Strike.

 

Die folgenden Zeilen könnten dich überlegen lassen, ob diese Festung wirklich noch zu halten ist.

 

AVH:

On May 23rd 2020 Karachi Airport reported based on CAA inspection report that the runway inspection revealed scrape marks of the left engine start 4500 feet down the runway, the right engine scrape marks begin 5500 feet down the runway. About 6000-7000 feet past the runway threshold the scrape marks end.

 

Und die Schleifspuren sind verdammt weit draußen, das deutet an, dass der Crew ein GA unausweichlich erschienen haben muss, lange Zeit zu überlegen, wie man die Karre wieder aus dem Dreck bekommt, gab es ja nicht.

Edited by Coronado

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vor 10 Stunden schrieb jubo14:

Der zweite Punkt ist übrigens die schwarze Verfärbung.

Wer schon jemals gesehen hat, wie ein metallischer Gegenstand, z.B. ein Auto, aussieht, dass unplanmässig an oder über etwas geschleift wurde, der weis, dass da nichts schwarz wird. Man würde blankes Metall, eventuell Spuren der Grundierung sehen können. Aber wo soll die schwarze Farbe herkommen. Die haben ja dort wohl nicht die Piste schwarz lackiert.


Die Engine Cowlings sind aber nicht aus Metall, sondern aus Verbundwerkstoffen wie Kohlefaser. Und das ist nun mal schwarz.

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Im Netz verdichten sich die Anzeichen für ein leichtes Aufsetzen der Triebwerke, als der Pilot sich just für ein go-around entschieden hatte. Denn die PIA kam viel zu hoch rein, „bouncte“ mit dem Fahrwerk paar mal auf die Landebahn und zeitgleich beim Durchstarten fuhr der Kapitän des Fahrwerk überschnell wieder ein (... absacken, Aufsetzen der Triebwerke mit folgeschwerem Ausfall anschließend, ein RAT wurde ausgefahren ). Offenbar war der Kapitän wegen der Coronaflugpause bereits zu sehr aus der Übung.

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vor 20 Stunden schrieb jubo14:

Man möge mich berichtigen, aber 5 Minuten für das Durchstarten, eine 180° Kehre und den Vorbeiflug an der Landebahn erscheint mir doch wie ein völlig normales Flugmanöver. Auf jeden Fall hätte es genügend Zeit gegeben eine nNotfall zu melden, so er da schon eingetreten wäre.


Aviate, navigate, communicate..., genau in dieser Reihenfolge und da hatten sie mit 1+2 ausreichend zu tun.

vor 10 Stunden schrieb Luftsprung:

Offenbar war der Kapitän wegen der Coronaflugpause bereits zu sehr aus der Übung.


Mit solchen Aussagen sollte man sehr vorsichtig sein. Aber ja, man sollte sich den Einfluss von Corona schon genauer anschauen. Längere Standzeiten können auch technische Probleme verursachen, z.B. Im Bereich Hydraulik.

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vor 15 Stunden schrieb Coronado:

Die folgenden Zeilen könnten dich überlegen lassen, ob diese Festung wirklich noch zu halten ist.

 

Jubo hat übrigens bei PS752 auch der Raketentheorie lange Zeit vehement widersprochen.

 

Beim Avherald gibt es noch was neues (von mir übersetzt):

 

  • Pakistanische Medien zitieren einen CAA-Beamten, dass das Flugzeug zwei Landeversuche unternommen hat und es scheint, dass beim ersten Anflug das Fahrwerk nicht ausgefahren war, als sich das Flugzeug der Landebahn genähert habe. Die Piloten hatten keinerlei Probleme oder einen Notfall an den Tower gemeldet, sodass keine Rettungskräfte bereit standen, die einen Schaumteppich hätten legen können für eine Bauchlandung. Entsprechende Spuren auf der Landebahn, welche etwa 1370m nach Beginn der Landebahn gefunden wurden und rund 700m lang waren, deuten darauf hin, dass die Triebwerke die Landebahn berührt haben und dadurch beschädigt wurden.
  • Ein Sprecher von PIA gab bekannt, dass das Fahrwerk nicht oder nicht vollständig ausgefahren war, als die Maschine zur ersten Landung ansetzte. Die Crew war sich aber scheinbar der Situation nicht bewusst, da man weder die SOPs einsetzte noch ein Notruf abgegeben wurde. Möglicherweise war die Crew mental nicht auf eine Bauchlandung eingestellt und startete durch, nachdem sie feststellten, dass die Triebwerke die Landebahn berührten.
Edited by AeroSpott

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