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airliners.de

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb AeroSpott:

 

Für den Ruf der Mutti ist die ganze Aktion auch nicht förderlich, da Discover in den Reisebüros gerne mit "das ist Lufthansa" verkauft wird.

Vor allem da die Mutti auch im AOG Fall nicht hilft oder helfen kann weil sie selbst keine überschüssigen Kapazitäten hat da die Flottenplanung im Konzern mal positiv ausgedrückt suboptimal läuft!

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb exitrow:

Wurde sicher schon irgendwo im Streckenthread gepostet (sorry), aber da nun offiziell:

Discover übernimmt ab Mai 2025 von LH die Verbindung Frankfurt - Minneapolis mit 4/7 

Wenn es bei den 4/7 bleibt, wäre das eine Reduktion der Frequenzen (im SFP24 sind es 5/7 und auch für den SFP25 sind bislang 5/7 geplant gewesen).

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Janus:

KB hat auf der linken Seite jetzt auch den Eurowings-Schriftzug verloren, rechts allerdings noch nicht. Und fliegt schon seit einigen Tagen so durch die Gegend.

Nun ja es sind immer noch Herbstferien da wird jedes Flugzeug gebraucht!

Geschrieben

PM zur Langstrecke im Sommer 2025

  • 17 Ziele werden angeflogen; neu ist Minneapolis/St. Paul, dass man von Lufthansa übernimmt
  • ab München werden wieder 3 Ziele auf der Langstrecke angeboten: Calgary, Orlando und Windhuk
  • insgesamt sind über 70 wöchentliche Abflüge geplant

https://newsroom.discover-airlines.com/pressreleases/sommer-2025-discover-airlines-baut-langstreckenangebot-aus-und-fliegt-nach-minneapolis-3352280

Geschrieben

Also ich weiß ja nicht, schon eine seltsame Geschichte. Da entwickelt man jahrelang ein neues IFE-System, vor 7 Monaten wurde das erste Flugzeug ausgestattet und dann macht man die Firma mit 180 Mitarbeitern dicht. Offensichtlich war das Projekt ja schon auf mehr ausgelegt, als eine Beschäftigung für (mit Sicherheit nicht vorhandene) unterbeschäftigte Elektroniker und IT-ler bei LHT und LG. Da wird sicher eine Menge Knete jetzt durch den Schornstein gejagt.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb FACoff:

......oder es wird schon einen ökonomischen Grund haben wieso die allermeisten Airlines in Europa kein derartiges IFE in ihren 319/320/321 verbauen


Das ist das eine…

Aber das IFE hätte man auch auf der Langstrecke bringen können.

 

Aber auf der anderen Seite gibt es auf dem Markt eben auch bewährte und gute IFE, die man kaufen kann. Da muss man das Rad nicht wieder neu erfinden.

Gleiches wie mit Allegris.

 

Denke das man AERQ aufgrund des Sparprogramms im Konzern den Stecker gezogen hat, weil irgendjemand ggf doch erkannt hat das man sich auf das Kerngeschäft beschränken sollte und ein IFE - wie alle anderen - auch einfach am Markt kaufen kann.

Geschrieben

Wird der eine Testflieger jetzt eigentlich in der Kabine zurückgebaut oder fliegt er weiter mit den AERQ Sitzen? Ersatzteile, Support, etc. dürften ja schwierig werden mit der Zeit

  • 3 Wochen später...
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb debonair:

Kann jemand sagen, warum heute 4Y54 FRA-LAS CANX war? Danke!

D-AIKA wurde in Windhoek kaputt, und die war nach LAS geplant. Ein Freund von mir sollte auf dem Rückflug sein, aber wurde deswegen umgebucht.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Lucky Luke:

Die war ja direkt vorher beim Check in AMM. Konsequent auf dem ersten Revenue Flight nach einem Maintenance Event AOG zu gehen, ist schon auch echt ne Leistung. :D


Das ist nicht das erste Mal so bei Discover.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb Lucky Luke:

Die war ja direkt vorher beim Check in AMM. Konsequent auf dem ersten Revenue Flight nach einem Maintenance Event AOG zu gehen, ist schon auch echt ne Leistung. :D

Gar nicht so unüblich. Bei >1.000 einzelnen Taskcards irgendwo etwas bspw. nicht richtig fest ist oder so ist ja gar nicht unwahrscheinlich (aber aus Redundanz nicht unbedingt sicherheitskritisch).

Ist nur doof, wenn man keine Reserve hat, dann fällt es auf. Springt ein Reserveflugzeug ein bekommt das niemand (hier) mit. 

 

Ist ja das gleiche Phänomen bei X3. Die planen (scheinbar) während der Base Mx Saison (warum auch immer) seit Jahren einen Flugplan ohne Reserven -> jeder AOG fällt auf. Gibt sehr wahrscheinlich andere Airlines mit ähnlich vielen AOGs, wo man diese nicht mitbekommt, weil einfach eine Reserve einspringt... Aber hier werden dann Schlüsse über den MRO Provider gefällt...

 

Würde ich nicht unbedingt AMM ankreiden. Eher hat 4Y wohl etwas eng geplant, 3/13 A/C in der Wartung/AOG wirkt sich schon aus.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
1 hour ago, AeroSpott said:


Das ist nicht das erste Mal so bei Discover.

Im ernst? Denkst du Discover sagt „wir checken unseren Flieger nur halb“ oder lassen die Technik schnell drüber schauen? Dafür kann die Airline doch nichts. Auf die Technik ist halt nie zu 100% Verlass. Dann ist das halt passiert. Lieber passiert was am Boden als in der Luft

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Airbuslover26:

Im ernst? Denkst du Discover sagt „wir checken unseren Flieger nur halb“ oder lassen die Technik schnell drüber schauen? Dafür kann die Airline doch nichts. Auf die Technik ist halt nie zu 100% Verlass. Dann ist das halt passiert. Lieber passiert was am Boden als in der Luft

 

Das habe ich nicht gesagt. Meine Aussage war lediglich, dass es nicht das erste Mal vorgekommen ist, sondern eher schon die Regel ist, dass die Flieger kurz nach der Wartung wieder AOG gehen, was insbesondere auf Außenstationen wie in Afrika sehr ärgerlich ist, und sich mir die Frage stellen lässt, warum man nicht ein wenig die Einsatzplanung anpasst und die Maschinen vielleicht erstmal wo hinschickt, wo der AOG Support besser ist als bspw. in Windhoek.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Gar nicht so unüblich. Bei >1.000 einzelnen Taskcards irgendwo etwas bspw. nicht richtig fest ist oder so ist ja gar nicht unwahrscheinlich (aber aus Redundanz nicht unbedingt sicherheitskritisch).

 

aber hier werden dann Schlüsse über den MRO Provider gefällt...

 

Würde ich nicht unbedingt AMM ankreiden. 

 

wenn der Flieger AOG geht und man Flüge cancelled, dann ist das Problem in der Regel sicherheitskritisch... wem soll man das dann in diesem Fall sonst ankreiden wenn nicht dem MRO Betrieb in AMM? Da wurde einfach geschlampt. 

 

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, und es dann am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit verreckt, dann bin ich doch auch nicht der Schuldige weil ich kein Ersatzauto rumstehen hab?!.... sehr verquere Ansicht die du da hast

aber Discover steht leider mit solchen Ereignissen nicht alleine da, auf die MROs im Ausland ist oft kein Verlass mehr

Geschrieben (bearbeitet)

Sorry, unklar ausgedrückt-  ein Risiko für Passagiere entsteht nicht, weil der Flieger rechtzeitig am Boden bleibt - hier lesen ja auch ggf. "neue" mit.

 

Ein Auto mit einem Flugzeug zu vergleichen ist immer etwas schwierig, oder? So ein D-Check ist schon eeeetwas komplexer als ein Zündkerzenwechsel o.ä. Mehr Arbeit => mehr Potenzial für Fehler. Ein Auto steigt auch nicht nach einer Wartung auf >30.000 Fuß, wechselt die Temperatur von 20 auf -40 Grad., vibriert bei >800km/h, hat Druckänderungen und co. Da wirken etwas andere Kräfte auf Kabel, Verbindungen und co. als bei einem Auto. Bei einem Auto fällt ein "ist 80% fest" meist nicht auf, beim Flugzeug lockert sich dann halt schon mal was und man steht AOG.

 

Ich weiß auch nicht, ob deutsche MROs sowas nicht auch hätten. Wie gesagt: Überall, wo es Reserven gibt fällt es gar nicht auf (deshalb ist Airline A und Wartungsbetrieb X immer schlecht mit Airline B und Wartungsbetrieb Y von außen vergleichbar), ich meine aber gehört zu haben, dass AOGs kurz nach der Base Mx. allgemein sehr "normal" sind. Wäre es auszuschließen, dass einfach alles ohne "Schlamperei"  - die du direkt unterstellst- ohne Probleme funktioniert bräuchte man auch keine Checkflüge und co.

 

Hätte MRO xyz systematisch Probleme wüssten die jeweiligen Airlines das ja am besten selbst und würden sich was anderes suchen. Ja, ich weiß jetzt kommt wieder "die suchen nur den billigsten", aber hätte man systematisch AOGs bei einem MRO die man woanders nicht hat wäre das ja schnell teurer.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)

Und da ist halt die Frage: Können Deutsche etwas, was andere nicht können oder kamen zeitgleich mit der Verlagerung des MRO Geschäft ins Ausland auch eine straffere Planung des Flugzeugs nach einem Check hinzu? Also würden die Flugzeuge mit einer gleich großen Reserveflotte und dem gleichen Einsatzplan anders performen, wenn sie in Deutschland gewartet wurden statt im Ausland? Ggf. waren "in der guten, alten Zeit" mehr Puffer vorhanden und es gab deshalb weniger AOGs, die aufgefallen sind?  Das ist wie bspw. eine Krankheitswelle bei SiKo Kräften, die fällt ja auch eher auf, wenn auf Minimum geplant wurde statt mit Reserve - die Welle gibt es dennoch, aber es bemerkt sie keiner (hier).

 

Es gibt ja mehr als einen Einflussfaktor auf gestrichene Flüge, wenn man beide gleichzeitig verändert ist es schwer, den exakten Grund zu bestimmen - außer man urteilt gerne vorschnell.

 

Ganz davon abgesehen, dass es in Deutschland einen Fachkräftemangel gibt und man für Heavy Maintenance wahrscheinlich die Leute gar nicht mehr zusammenbekommt. Oder wenn, dann als Contractor aus dem Ausland, und was hätte man dann gewonnen unter der Prämisse, dass nur Deutsche Schrauben können... 

 

PS: Mach(t) doch gerne einen MRO auf mit dem Geschäftsmodell / Werbeversprechen: Wir kosten 100k mehr, sparen aber 200k AOGs. Ich wette ihr habt viele Kunden, weil Airlines Kosten senken wollen. Ich bin mir sicher die Airlines fallen vom Glauben ab, wenn sie auf einmal darauf hingewiesen werden, dass AOGs ja was kosten und man die vermeiden sollte, das wird bisher nie berücksichtigt worden sein ;) Sicheres Geschäftsmodell, was könnte schief gehen? Oder kann man das ggf. doch nicht garantieren, weil wo gehobelt wird Späne fallen?  

 

Ist etwas provokant ausgedrückt, ich wollte nur verdeutlichen, ob man ggf. einfach von außen urteilen kann und dass man die Sicht ggf. unter Verantwortung ändern würde. Lässt sich halt einfach etwas behaupten. 

Bearbeitet von d@ni!3l

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