Zum Inhalt springen
airliners.de

Folgen des Angriffs Russlands auf die Ukraine


Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb abdul099:

Und aus eigener Erfahrung kann ich sogar sagen, dass der Artikel vernünftig recherchiert ist. Diverse berufliche Intermezzos in der Öl- und Gasindustrie verschaffen mir da zumindest ein Grundwissen jenseits der Wikipedia. 


Das ist doch schon mal eine gute Voraussetzung für eine gute Diskussion. Davon verstehe ich nun wieder nichts. Ich schöpfe meine Beurteilungen aus einem langen Leben, angefangen mit dem Erleben des Kalten Krieges mit allen Krisen, der Entspannungspolitik von Brandt mit der Hoffnung auf eine friedliche Koexistenz der Blöcke, einer langen aktiven Zeit in der Politik und dem Ende des kommunistischen Irrglaubens. In allen erlebten Phasen wurden von der Politik auch Fehler gemacht. Aber die andere Seite machte auch Fehler. Aber das wichtigste waren und sind auch heute noch unsere funktionierenden Bündnissysteme und der Wille zur Verteidigung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnungen (trotz Türkei, Polen und Ungarn). Die Entscheidungsprozesse in unseren Demokratien sind manchmal kompliziert. Das genau ist aber auch unsere Stärke. Wir müssen sie nur konsequent vermitteln; hier und auch in Russland und Belarus. Mir schwebt immer noch der Gedanke eines Aufstandes in der russischen militärischen Führung vor. Aber das kann auch Wunschdenken sein, angeregt durch intensive Beschäftigung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Wenn man sich damit beschäftigt, stellt man auch fest, dass es einige Übereinstimmungen im Verhalten zwischen Hitler und Putin gibt.  

Link zu diesem Kommentar
vor 13 Stunden schrieb abdul099:

Man möge mir verzeihen, im jugendlichen Leichtsinn erlaube ich mir gelegentlich ne eigene Meinung, die keine Rücksicht auf die vorherrschende Mehrheit nimmt. 

 

Ist für diesen Thread aber eigentlich recht irrelevant, also schreib ich noch was, was tatsächlich eine gewissen Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hat:

In den Medien kommt so langsam an, dass nicht alles so einfach ist, wie es immer in den Horrorszenarien erzählt wird. Im vorliegenden Fall geht es um den so oft genannten drohenden Gaslieferstop, der Russland auf Jahre nicht nur finanziell, sondern auch technisch teuer zu stehen kommen würde. Man kann ne Gasquelle nicht einfach abschalten und später wie n Wasserhahn wieder aufdrehen. Man dürfte sich also durchaus etwas Selbstbewusstsein erlauben.

 

Mehr davon im verlinkten Artikel: https://m.focus.de/finanzen/news/teuer-aufwendig-und-langfristig-schaedlich-kompletter-stopp-kaum-moeglich-warum-uns-russland-den-gashahn-nicht-zudrehen-kann_id_124319533.html

 

Und aus eigener Erfahrung kann ich sogar sagen, dass der Artikel vernünftig recherchiert ist. Diverse berufliche Intermezzos in der Öl- und Gasindustrie verschaffen mir da zumindest ein Grundwissen jenseits der Wikipedia. 

Dann lass uns doch an deinem enormen Wissen teilhaben.

 

Aber das man Gasquellen nicht so einfach abschalten kann wurde schon vor ich möchte fast sagen 1-1,5 Monaten berichtet. Ist nun also nicht soooooo neu

Bearbeitet von Aero88
Link zu diesem Kommentar
vor 10 Stunden schrieb aaspere:


Das ist doch schon mal eine gute Voraussetzung für eine gute Diskussion. Davon verstehe ich nun wieder nichts. Ich schöpfe meine Beurteilungen aus einem langen Leben, angefangen mit dem Erleben des Kalten Krieges mit allen Krisen, der Entspannungspolitik von Brandt mit der Hoffnung auf eine friedliche Koexistenz der Blöcke, einer langen aktiven Zeit in der Politik und dem Ende des kommunistischen Irrglaubens. In allen erlebten Phasen wurden von der Politik auch Fehler gemacht. Aber die andere Seite machte auch Fehler. Aber das wichtigste waren und sind auch heute noch unsere funktionierenden Bündnissysteme und der Wille zur Verteidigung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnungen (trotz Türkei, Polen und Ungarn). Die Entscheidungsprozesse in unseren Demokratien sind manchmal kompliziert. Das genau ist aber auch unsere Stärke. Wir müssen sie nur konsequent vermitteln; hier und auch in Russland und Belarus. Mir schwebt immer noch der Gedanke eines Aufstandes in der russischen militärischen Führung vor. Aber das kann auch Wunschdenken sein, angeregt durch intensive Beschäftigung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Wenn man sich damit beschäftigt, stellt man auch fest, dass es einige Übereinstimmungen im Verhalten zwischen Hitler und Putin gibt.  

Es gibt in der Tat in der ZDF-heute App einen ganz interessanten Beitrag zu dem Thema wie ein Teil/Gruppen der russische Bevölkerung ihre Meinung kundtut. Sehr empfehlenswert. Dort werden z.B. im Moment reihenweise Einberufungsbehörden in Brand gesetzt, oder Schienen beschäftigt, sodass Güterzüge mit Nachschub für die Front entgleisen.

Die Reportage heißt „Sabotage gegen Putins Krieg?“

Link zu diesem Kommentar
vor 23 Stunden schrieb Aero88:

das man Gasquellen nicht so einfach abschalten kann wurde schon vor ich möchte fast sagen 1-1,5 Monaten berichtet

Dann sollten wir uns entsprechend verhalten und Putins Bluff, das Gas ganz abzudrehen umdrehen, die LNG-Infrastruktur so schnell wie möglich in Betrieb nehmen, die Verstromung von Gas stoppen und selber den Gashahn zudrehen.

Und danach den für Putins slash-fund viel wichtigeren Ölhahn.

Link zu diesem Kommentar
vor 7 Minuten schrieb HAJ98:

Und dann sitzen wir im Winter im kalten und zahlen uns dumm und dämlich, um wenigstens ein bisschen warmes Wasser zu haben? 

 

Ja. Es ist das Ergebnis der jahrelangen bundesrepublikanischen Vogel-Strauß-Politik im Energiebereich. Ein Lernprozess den wir alle durchmachen müssen damit die einseitige Abhängigkeit ein Ende hat.

Wenn alle Maßnahmen greifen, wird es auch wieder besser.

Bearbeitet von Trimalchio
ortho
Link zu diesem Kommentar
vor einer Stunde schrieb HAJ98:

Und dann sitzen wir im Winter im kalten und zahlen uns dumm und dämlich, um wenigstens ein bisschen warmes Wasser zu haben? 

Das ist jetzt aber noch etwas mehr "Alarm", als wir es von unserem Gesundheitsminister gewöhnt sind. ;)

 

Das Energie mehr kostet, ist für alle ärgerlich, und für einige auch ein echtes (finanzielles) Problem. Da wo es eng wird, muss in der Tat geholfen werden. Bei allen anderen, so leid es mir tut, aber da müssen wir es, im wahrsten Sinne des Wortes, als Lehrgeld verbuchen. "Billige" Energie war immer ein Traum! Das was wir in den letzten Jahren eingespart haben, werden wir nun "nachzahlen" müssen. Und der Planet, und damit auch wieder wir, haben in den letzten Jahren auch für unseren Energiekonsum zahlen müssen.

 

Im Ergebnis haben wir, oder müssen noch lernen, dass erneuerbare Energie und Energiesparen die Maßnahmen sind, die unseren Geldbeutel entlasten. 

Bis vor 6 Monaten waren doch alle Leute, die auf Niedrigenergiehäuser, Wärmepumpen, dezentrale Eigen-Energieversorgung und andere nachhaltige Energiemaßnahmen gesetzt haben, die Öko-Spinner. Heute zeigt sich, dass die einfach nur etwas weitsichtiger (und intelligenter) waren, als die breite Masse.

Es ist eine bittere Wahrheit, aber die Möglichkeit auf Öl und Gas in Gebäuden zu verzichten ist nun nicht wirklich mehr neu. 

 

Bei denen, die in den eigenen 4 Wänden leben, würde ich sagen: "Leute, Ihr habt Euch falsch entschieden, nun lebt mit den Konsequenzen." Ok, wenn der Staat noch etwas Geld übrig hat, kann man ja ein Förderprogram zur Umrüstung auflegen.

Bei denen, die zur Miete wohnen, würde ich hingegen in der Tat eingreifen. Dort würde ich den Vermietern den selben Spruch auf den Weg geben. Und als Konsequenz dann die Mehrkosten nicht einfach auf die Mieter abwälzen, sondern die Vermieter mit zur Kasse bitten.

 

Das Alles ist unangenehm. Einige müssen ihr Verhalten ändern, andere müssen einfach nur mehr bezahlen. Für die überwiegende Masse gilt aber wohl beides! Ob es je wieder billiger wird? Ich glaube es eigentlich nicht. Denn die aberwitzigen Milliarden, die nun in die Hand genommen werden müssen, um das aufzuholen, was wir in den letzten 20-30 Jahren verschlafen haben, muss irgendwer bezahlen. Und das werden dann wohl wir sein!

Link zu diesem Kommentar
vor 38 Minuten schrieb jubo14:

Das ist jetzt aber noch etwas mehr "Alarm", als wir es von unserem Gesundheitsminister gewöhnt sind. ;)

 

Das Energie mehr kostet, ist für alle ärgerlich, und für einige auch ein echtes (finanzielles) Problem. Da wo es eng wird, muss in der Tat geholfen werden. Bei allen anderen, so leid es mir tut, aber da müssen wir es, im wahrsten Sinne des Wortes, als Lehrgeld verbuchen. "Billige" Energie war immer ein Traum! Das was wir in den letzten Jahren eingespart haben, werden wir nun "nachzahlen" müssen. Und der Planet, und damit auch wieder wir, haben in den letzten Jahren auch für unseren Energiekonsum zahlen müssen.

 

Im Ergebnis haben wir, oder müssen noch lernen, dass erneuerbare Energie und Energiesparen die Maßnahmen sind, die unseren Geldbeutel entlasten. 

Bis vor 6 Monaten waren doch alle Leute, die auf Niedrigenergiehäuser, Wärmepumpen, dezentrale Eigen-Energieversorgung und andere nachhaltige Energiemaßnahmen gesetzt haben, die Öko-Spinner. Heute zeigt sich, dass die einfach nur etwas weitsichtiger (und intelligenter) waren, als die breite Masse.

Es ist eine bittere Wahrheit, aber die Möglichkeit auf Öl und Gas in Gebäuden zu verzichten ist nun nicht wirklich mehr neu. 

 

Bei denen, die in den eigenen 4 Wänden leben, würde ich sagen: "Leute, Ihr habt Euch falsch entschieden, nun lebt mit den Konsequenzen." Ok, wenn der Staat noch etwas Geld übrig hat, kann man ja ein Förderprogram zur Umrüstung auflegen.

Bei denen, die zur Miete wohnen, würde ich hingegen in der Tat eingreifen. Dort würde ich den Vermietern den selben Spruch auf den Weg geben. Und als Konsequenz dann die Mehrkosten nicht einfach auf die Mieter abwälzen, sondern die Vermieter mit zur Kasse bitten.

 

Das Alles ist unangenehm. Einige müssen ihr Verhalten ändern, andere müssen einfach nur mehr bezahlen. Für die überwiegende Masse gilt aber wohl beides! Ob es je wieder billiger wird? Ich glaube es eigentlich nicht. Denn die aberwitzigen Milliarden, die nun in die Hand genommen werden müssen, um das aufzuholen, was wir in den letzten 20-30 Jahren verschlafen haben, muss irgendwer bezahlen. Und das werden dann wohl wir sein!

Amen! Well said!

Link zu diesem Kommentar
Am 28.7.2022 um 09:40 schrieb Nosig:

Man hat im Kalten Krieg gesehen, welche großen Auswirkungen die sogenannte COCOM-Liste von westlichen Embargo-Gütern auf die Sowjetunion hatte. Sowas wirkt aber mittel- und langfristig und nicht kurzfristig. Dafür dann umso stärker.

Die Welt ist heute aber eine andere als zu Zeiten des Kalten Krieges. Damals spielten weder China, noch Indien (um die beiden wesentlichen Staaten zu nennen) eine weltwirtschaftspolitische Rolle; die Globalisierung war weit weniger ausgeprägt als heute. Unbestritten werden die westlichen Sanktionen im Technologie-Bereich Russland nachhaltig schwächen, die Abhängigkeit vom Westen ist aber heute wesentlich geringer als zu Zeiten des Kalten Krieges.
 

Link zu diesem Kommentar
Am 31.7.2022 um 12:20 schrieb jubo14:

Im Ergebnis haben wir, oder müssen noch lernen, dass erneuerbare Energie und Energiesparen die Maßnahmen sind, die unseren Geldbeutel entlasten. 

Bis vor 6 Monaten waren doch alle Leute, die auf Niedrigenergiehäuser, Wärmepumpen, dezentrale Eigen-Energieversorgung und andere nachhaltige Energiemaßnahmen gesetzt haben, die Öko-Spinner. Heute zeigt sich, dass die einfach nur etwas weitsichtiger (und intelligenter) waren, als die breite Masse.

Es ist eine bittere Wahrheit, aber die Möglichkeit auf Öl und Gas in Gebäuden zu verzichten ist nun nicht wirklich mehr neu. 

Ich kann allen drei Punkten nur zustimmen.

Leider hat man lange eine wichtige Weisheit ignoriert: Mit dem wovon man wenig hat, oder aus fremden Quellen beschaffen muss: sollte man sparsam umgehen.

Bisher konnte man den Wert regenerativer Energien nicht am Preis messen. Man könnte auch sagen: Das Festhalten an preisgünstigen Ressourcen holt uns nun ein.

vor 11 Stunden schrieb Sheremetyevo:

Unbestritten werden die westlichen Sanktionen im Technologie-Bereich Russland nachhaltig schwächen, die Abhängigkeit vom Westen ist aber heute wesentlich geringer als zu Zeiten des Kalten Krieges.

Wirklich? Nicht sogar höher? Russland ist in allen Schlüsselbereichen weit mehr technisiert als zur Zeit des kalten Krieges. Überall baut man auf Systeme mit westlicher Hardware und Betriebssystemen, in diesem Bereich ist auch China vom Westen abhängig, Tendenz fallend, aber der Weg ist noch lang. Auch in den meisten anderen Bereichen kann China keinen gleichwertigen Ersatz liefern.

Ebenso sieht es im KfZ Bereich aus: Wer es sich leisten kann, fährt dort kein Auto aus russischer oder chinesischer Produktion. Man nimmt zwar auch dort wahr, dass die Chinesen aufholen, doch auch dort sind die Meinungen differenziert: Gutes Zeug von Xiaomi, aber auch Sch... aus billigstem Plaste.

Ich würde eher den Schluss ziehen: Dass die Abhängigkeiten unilateral größer sind als jemals bevor. Auch wenn China technisch vom Westen unabhängiger wird: Den umsatzstarken Absatzmarkt "Westen" kann und will man nicht ersetzen. 

Link zu diesem Kommentar
vor 7 Stunden schrieb Micha:

Wirklich? Nicht sogar höher? Russland ist in allen Schlüsselbereichen weit mehr technisiert als zur Zeit des kalten Krieges. Überall baut man auf Systeme mit westlicher Hardware und Betriebssystemen, in diesem Bereich ist auch China vom Westen abhängig, Tendenz fallend, aber der Weg ist noch lang. Auch in den meisten anderen Bereichen kann China keinen gleichwertigen Ersatz liefern.

Ebenso sieht es im KfZ Bereich aus: Wer es sich leisten kann, fährt dort kein Auto aus russischer oder chinesischer Produktion. Man nimmt zwar auch dort wahr, dass die Chinesen aufholen, doch auch dort sind die Meinungen differenziert: Gutes Zeug von Xiaomi, aber auch Sch... aus billigstem Plaste.

Ich würde eher den Schluss ziehen: Dass die Abhängigkeiten unilateral größer sind als jemals bevor. Auch wenn China technisch vom Westen unabhängiger wird: Den umsatzstarken Absatzmarkt "Westen" kann und will man nicht ersetzen. 

Ich gebe Dir Recht damit, dass durch die Globalisierung die Abhängigkeiten größer geworden sind und das die meisten Technologieprodukte Bestandteile aus verschiedensten Ländern - und häufig aus den „westlichen“ Staaten beinhalten. Auch gibt es in bestimmten Bereichen (Automobilindustrie, Luftfahrt) nach wie vor eine starke Dominanz westlicher Staaten, die nur sehr schwierig bzw. langfristig verringert werden kann.
Ich wollte darauf hinaus, dass es heute im Technologiebereich grundsätzlich mehr bzw. überhaupt Alternativen zu westlichen Produkten gibt als zu als zur Zeit des Kalten Krieges. China ist hier sicherlich das wichtigsten, aber nicht das einzige Land. Viele Staaten in Südostasien/Fernost verhalten sich im Ukraine-Konflikt neutral und sind damit potentielle Lieferanten für Russland. Gerade im Bezug auf China gibt es auch seitens der westlichen Staaten gegenseitige Abhängigkeiten die unser Druckpotential auf China einschränken.

Link zu diesem Kommentar

@Sheremetyevo

Ich bin mir bei der Neutralität Asiens und Afrikas nicht so sicher. Zumindest der Fall Sri Lanka hat gezeigt, dass man es sich nicht leisten kann/will gegen Russland mitzuziehen. China und Indien haben von Russland zumindest keine Angriffe zu befürchten und dürften auch nicht so leicht zu erpressen sein.

Allerdings sehe ich auch die Geschlossenheit der EU/NATO etwas anders, einige Staaten ziehen mit, weil es von Ihnen verlangt wird.

Link zu diesem Kommentar
Zitat

Reuters: Russian airlines, including state-controlled Aeroflot are stripping jetliners to secure spare parts they can no longer buy abroad because of Western sanctions, four industry sources told Reuters. [...] At least one Russian-made Sukhoi Superjet 100 and an Airbus A350, both operated by Aeroflot, are currently grounded and being disassembled, one source familiar with the matter said. [...] The Russian government's advice envisages "partial dismantling of a certain parts of the aircraft fleet", which would keep two thirds of the foreign fleet operational by end-2025. [...] Securing supplies from countries which have not imposed sanctions on Russia is unlikely to help, as companies from Asia and the Middle East fear a risk of secondary sanctions against them by Western governments, the sources said.

Sehr, sehr gut, wenn die Sanktionen tatsächlich funktionieren.

Link zu diesem Kommentar

Das "Wirken" der Sanktionen ist ja vielschichtig und dass sie sich auf die russische Wirtschaft auswirken ist keine Frage. Im Kreml pendelt man da zwischen Blitzkrieg des bösen Westens und "schadet uns nicht, macht uns nur stärker" hin und her.  Die zweite Seite ist, dass die erhoffte (indirekte) Wirkung auf die Politik bisher ausgeblieben ist und da kommen dann leider die Putinversteher mit ihren verkorksten Argumenten zu Wort.

 

Mein Eindruck ist, dass es in Russland durchaus kritische Menschen gibt, aber es ist leider nicht die Mehrheit. Viele Russen scheinen bzgl. des Krieges da völlig schmerzfrei zu sein und wenn man sieht dass russische Bürger kein Problem damit haben, den Urlaub auf der annektierten Krim zu verbringen und am Strand zu chillen, während von einem nahegelegenen Militärflughafen die Bomber starten um ukrainische Städte zu zerstören, dann fällt mir dazu nicht mehr viel ein.

 

Wenn man dann noch Berichte darüber liest, wer und wie mittlerweile in Russland für die Spezialoperation rekrutiert wird, dann ist zu befürchten, dass Putin entweder den adolfschen Abgang wählt, ins Exil nach Teheran geht oder Krieg führt, bis die letzte Patrone verschossen ist.

Link zu diesem Kommentar

ATO: Wizzair Abu Dhabi nimmt Moskau Vnukovo auf (russisch)

Ich tue mich schwer hier eine Meinung zu bilden, einerseits ist im Einklang mit den Gesetzen der UAE nichts zu beanstanden. Auf der anderen Seite tritt Wizz den Boden auf dem sie gewachsen sind mit Füßen.

 

Zu Volga Dnepr: Nach russischen Quellen sind bei der Linien noch ganze sieben Maschinen aktiv. Auch der Gründer Alexey Isaikin verlässt die Gesellschaft und soll sich von seinen Aktien getrennt haben.

Link zu diesem Kommentar
vor 54 Minuten schrieb Micha:

ATO: Wizzair Abu Dhabi nimmt Moskau Vnukovo auf (russisch)

Ich tue mich schwer hier eine Meinung zu bilden, einerseits ist im Einklang mit den Gesetzen der UAE nichts zu beanstanden. Auf der anderen Seite tritt Wizz den Boden auf dem sie gewachsen sind mit Füßen.

 

Zu Volga Dnepr: Nach russischen Quellen sind bei der Linien noch ganze sieben Maschinen aktiv. Auch der Gründer Alexey Isaikin verlässt die Gesellschaft und soll sich von seinen Aktien getrennt haben.

Zu Wizz fällt mir persönlich auch nichts ein. Aber zeigt wie egal es ihnen ist, Hauptsache sie verdienen Geld.

 

Zum Thema Volga Dneper sieht man mal, dass der im April verkündete Großauftrag seitens der Kriegstreiber wieder mal nur heiße Luft war….. 

Link zu diesem Kommentar
Am 12.8.2022 um 17:32 schrieb Micha:

ATO: Wizzair Abu Dhabi nimmt Moskau Vnukovo auf (russisch)

Ich tue mich schwer hier eine Meinung zu bilden, einerseits ist im Einklang mit den Gesetzen der UAE nichts zu beanstanden. Auf der anderen Seite tritt Wizz den Boden auf dem sie gewachsen sind mit Füßen.

 

Am 12.8.2022 um 18:30 schrieb Aero88:

Zu Wizz fällt mir persönlich auch nichts ein. Aber zeigt wie egal es ihnen ist, Hauptsache sie verdienen Geld.

 

Der shitstorm auf social media scheint Wirkung gezeigt zu haben ...

 

Dock keine Aufnahme von Flügen nach Russland ...

Link zu diesem Kommentar

Hat mit Luftfahrt erstmal nichts zu tun, aber eine Entwicklung der man folgen sollte: Darja Dugina wurde gestern Abend bei einem mutmasslichen Bombenanschlag getötet. Sie war mit ihrem Vater auf einer Veranstaltung und hat wohl sein Auto genutzt, während der Vater sich kurzfristig anders entschieden haben soll. 

 

Warum: Darja Dugina steht auf den britischen und us-amerikaniscchen Sanktionslisten aufgrund ihrer Pro-Kreml-Propaganda. Ihr Vater ist Alexander Dugin. Einer der bekannteren russischen Intellektuellen und wegbereiter des russischen Faschismus. Wie einflussreich er tatsächlich ist, ist allerdings umstritten. 

Wenn die russische Elite wieder beginnt, ihre Differenzen und Rangordnung mit Bombenanschlägen im öffentlichen Raum zu klären, war es nicht der letzte Anschlag.

 

https://www.theguardian.com/world/2022/aug/21/daughter-of-putin-ally-alexander-dugin-killed-in-car-bomb-in-moscow-reports

https://www.theguardian.com/world/2022/feb/25/vladimir-putin-ukraine-attack-antisemitism-denazify 

Link zu diesem Kommentar
vor 56 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Hat mit Luftfahrt erstmal nichts zu tun...

Das zeigt leider mal wieder deutlich, daß man dem Russischen Regime absolut nicht vertrauen kann und Sie selbst untereinander sich auch nicht. Für die Luftfahrt sind solche Signale verheerend, da wieder bestätigt wird, daß auch in ferner Zukunft keine Rückkehr zu einem normalen Verhalten zu erwarten sind.:(

Link zu diesem Kommentar
vor 1 Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Hat mit Luftfahrt erstmal nichts zu tun, aber eine Entwicklung der man folgen sollte: Darja Dugina wurde gestern Abend bei einem mutmasslichen Bombenanschlag getötet. Sie war mit ihrem Vater auf einer Veranstaltung und hat wohl sein Auto genutzt, während der Vater sich kurzfristig anders entschieden haben soll. 

 

Warum: Darja Dugina steht auf den britischen und us-amerikaniscchen Sanktionslisten aufgrund ihrer Pro-Kreml-Propaganda. Ihr Vater ist Alexander Dugin. Einer der bekannteren russischen Intellektuellen und wegbereiter des russischen Faschismus. Wie einflussreich er tatsächlich ist, ist allerdings umstritten. 

Wenn die russische Elite wieder beginnt, ihre Differenzen und Rangordnung mit Bombenanschlägen im öffentlichen Raum zu klären, war es nicht der letzte Anschlag.

 

https://www.theguardian.com/world/2022/aug/21/daughter-of-putin-ally-alexander-dugin-killed-in-car-bomb-in-moscow-reports

https://www.theguardian.com/world/2022/feb/25/vladimir-putin-ukraine-attack-antisemitism-denazify 

Erschreckend welche Entwicklung dieses Land nimmt wenn es mit sowas wieder weiter geht….. 

Link zu diesem Kommentar

Je nachdem wie sich die Tätigkeiten der Untergrundorganisationen entwickeln, hat es doch einiges mit Luftfahrt zu tun:

Die Organisationen reklamiert für sich, gegen das Regime Putin zu kämpfen. Damit sind alle die im Staatsdienst arbeiten potentielle Ziele, inklusive ihre Fortbewegungsmittel und Gebäude in denen sie sich aufhalten.

Flugzeuge und Flughäfen sind damit Angriffsziele.

 

Link zu diesem Kommentar
Am 21.8.2022 um 10:56 schrieb Aero88:

Erschreckend welche Entwicklung dieses Land nimmt wenn es mit sowas wieder weiter geht….. 

Gewalt bis hin zu Mord gegen bzw. an Konkurrenten, Oppositionellen und Andersdenkenden sind in der lupenreinen russischen Demokratie nahezu Alltag. In den 1990er ging es um Macht und Marktanteile in der Wirtschaft, die letzten 20 Jahre um den Machterhalt Putins und die Unterdrückung politisch Andersdenkender.

Bearbeitet von Lufticus
Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...