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Folgen des Angriffs Russlands auf die Ukraine


Empfohlene Beiträge

vor 7 Stunden schrieb Nosig:

Im Sinner seiner Ziele geht der Schuss jedenfalls voll nach hinten los. Jetzt noch die weltweite Finanzbranche gegen sich aufzubringen, und nichts anderes ist Flugzeugleasing, ist da ein weiterer Schritt.

Das sieht der hier etwas anders und im Gegensatz zu den meisten hier, versteht der was von dem Handwerk:

 

https://www.n-tv.de/politik/Konventioneller-Krieg-war-sehr-erfolgreich-fuer-Russen-article23200842.html

 

Die Bedeutung des Flugzeug-Leasings würde ich in dem Kontext mal nicht überbewerten. Die russischen, wie auch die chinesischen Ziele sind prinzipieller Art und eher langfristig angelegt. Ob da jetzt irgendein Leasinggeber verschreckt ist – Peanuts.

vor 11 Stunden schrieb MichaBen:

Faszinierend wie sich mancher seine eigene Wahrheit zurecht dreht. Eine Dosis Realität würde hier echt helfen - oder etwas weniger Putin-TV.

 

Fakt ist doch eins, die Sanktionen treffen Russland wie ein Vorschlaghammer

Echt? Kannst Du das auch belegen?

Die Haupteinnahmequellen sprudeln doch fröhlich weiter, der deutsche Autofahrer finanziert den Krieg. Rasen für Waffen, ist die Devise.

Am 15.3.2022 um 15:52 schrieb Nosig:

Der Ölpreis geht aktuell runter, weil China wieder Corona-Beschränkungen hat, die USA wieder Öl aus Venezuela wollen und kriegen können und weil der Iran möglicherweise doch wieder auf die internationale Bühne der Öllieferländer zurückkehrt.

Der Ölpreis schwankt und befindet sich nach wie vor auf hohem Niveau.

Am 15.3.2022 um 15:59 schrieb Aero88:

Das sehen Wirtschaftsforscher und Ökonomen leider etwas anders als du. 

So, so, Wirtschaftsforscher und Ökonomen. Die haben 2014 schon viel Stuss erzählt, der dann nicht eingetreten ist.

Russland hat angekündigt Kredite von unfreundlichen Staaten nur noch in Rubel zu tilgen. Das ist nur konsequent, da diese Staaten einen Teil der russischen Rücklagen gesperrt haben. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Geld hat Russland genug, die Frage ist, ob es aus Prinzip nicht in Dollar oder Euro zahlen wird. Aber, da Du ja so wirtschaftlich versiert bist, weißt Du das bestimmt alles schon.

vor 11 Stunden schrieb MichaBen:

Westliche Firmen werden auf absehbare Zeit nicht zurück kehren.

Wie viele westlichen Firmen sind denn überhaupt gegangen? Hast Du dazu Quellen, oder plapperst Du nur nach, was wenig begabte Journalisten gemeinsam singen?

Wenn man mal genauer nachschaut, stellt man fest, dass eine ganze Menge westlicher Firmen weiterhin im Land aktiv sind.

Bearbeitet von Su-34
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Am 15.3.2022 um 17:46 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Und russisches Öl wird mit einem Abschlag von fast 30 USD/Barrel gehandelt weil es keiner kaufen will. 

 

Rücklagen konnten nur zu weniger als 50 Prozent gesperrt werden

Versuch mal große Mengen Gold in einem illiquiden Markt schnell zu verkaufen, der Goldpreis geht schneller in den Keller als du schauen kannst.

Wer redet denn hier von Gold außer Dir?

Am 15.3.2022 um 17:46 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Ach so, was machen wir eigentlich, wenn Millionen Afrikaner wegen einer Hungersnot

Damit offenbarst du die Strategie Putins, unruhe Stiftung und andere auf sein asoziales Niveau herunterzuziehen. Sah lange so aus als ob es aufgeht. Siehe Syrien und die Sölder in Afrika. 

Du hast die Frage nicht beantwortet: Was machen wir, wenn die Afrikaner wegen einer Hungersnot vor der Tür stehen?

Am 15.3.2022 um 17:46 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Aktuell sieht es so aus, als ob es das Ende Russlands als Einheitsstaat bringt. Warum du dich darüber so freust, verstehe ich nicht.

Ich amüsiere mich halt darüber, wie jemand der so wenig Ahnung zum Thema Russland hat, wie Du, hier so große Voraussagen trifft.

Der Untergang Russlands wird seit hunderten Jahren vorausgesagt, bis jetzt, haben alle daneben gelegen, trotz vielfältiger Krisen. Aber vielleicht bist Du ja der große Nostradamus, mal schauen!

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vor 36 Minuten schrieb Su-34:

Wie viele westlichen Firmen sind denn überhaupt gegangen?
 

 

https://www-nytimes-com.cdn.ampproject.org/c/s/www.nytimes.com/article/russia-invasion-companies.amp.html#


Da kommen schon ein paar Milliarden Investitionen zusammen. Aber egal, man verkauft seinen Rohstoffüberschuss jetzt zu nem wahnsinnig guten Preis (andere sagen zu Preisen unter Marktniveau, weil der Absatzmarkt geschrumpft ist, aber was soll) an die dritte Welt. 
 

Klar ist der Ölpreis schlagartig gestiegen, aber er zeigt bereits Tendenzen zu sinken. Und das ist auch völlig normal bei einem Angebotsschock. Schließlich ist einer der größten Anbieter am Markt für einen großen Teil der Kunden plötzlich als Vertragspartner unbrauchbar geworden. Das die anderen ihre Preise bei gleicher Nachfrage da anziehen ist logisch. Aber was sind schon Marktzusammenhänge, wenn man Ökonomie einfach als „Stuss“ in die Schwachsinnsecke stellen kann. 

 

vor 36 Minuten schrieb Su-34:

Hast Du dazu Quellen, oder plapperst Du nur nach, was wenig begabte Journalisten gemeinsam singen?

 

Vermutlich aber arbeiten bei der New York Times sowieso nur „wenig begabte“ (da hätte ich gerne ne Definition zu) Journalisten weshalb die Quelle nicht zulässig ist, gell?

 

Eins muss man dir schon lassen. Egal was man dir hier vorlegt, du widerlegst ihn in bester RT und tass Manier. 
 

achja, zu deiner Behauptung die Russen spüren die Sanktionen gar nicht: 

 

https://amp.n-tv.de/wirtschaft/Sanktionen-kommen-im-Alltag-der-Russen-an-article23184279.html
 

https://www.reuters.com/world/europe/putin-says-western-sanctions-are-akin-declaration-war-2022-03-05/

 

Was nicht wirkt ist ja auch eigentlich gar nicht wert es als Kriegserklärung zu kommentieren, oder?

Bearbeitet von DE757
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vor 3 Stunden schrieb Su-34:

Das sieht der hier etwas anders und im Gegensatz zu den meisten hier, versteht der was von dem Handwerk:

 

https://www.n-tv.de/politik/Konventioneller-Krieg-war-sehr-erfolgreich-fuer-Russen-article23200842.html

 

Die Bedeutung des Flugzeug-Leasings würde ich in dem Kontext mal nicht überbewerten. Die russischen, wie auch die chinesischen Ziele sind prinzipieller Art und eher langfristig angelegt. Ob da jetzt irgendein Leasinggeber verschreckt ist – Peanuts.

Echt? Kannst Du das auch belegen?

Die Haupteinnahmequellen sprudeln doch fröhlich weiter, der deutsche Autofahrer finanziert den Krieg. Rasen für Waffen, ist die Devise.

Der Ölpreis schwankt und befindet sich nach wie vor auf hohem Niveau.

So, so, Wirtschaftsforscher und Ökonomen. Die haben 2014 schon viel Stuss erzählt, der dann nicht eingetreten ist.

Russland hat angekündigt Kredite von unfreundlichen Staaten nur noch in Rubel zu tilgen. Das ist nur konsequent, da diese Staaten einen Teil der russischen Rücklagen gesperrt haben. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Geld hat Russland genug, die Frage ist, ob es aus Prinzip nicht in Dollar oder Euro zahlen wird. Aber, da Du ja so wirtschaftlich versiert bist, weißt Du das ja bestimmt alles schon.

Wie viele westlichen Firmen sind denn überhaupt gegangen? Hast Du dazu Quellen, oder plapperst Du nur nach, was wenig begabte Journalisten gemeinsam singen?

Wenn man mal genauer nachschaut, stellt man fest, dass eine ganze Menge westlicher Firmen weiterhin im Land aktiv sind.

Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber du scheinst von der Propaganda aus Russland ein wenig zu viel zu konsumieren. Wie sich ein Staat finanziert und Geld einnimmt ist dir bekannt oder? Letztens auf einem Sender welcher sicher bei dir auf der roten Liste steht erzählte eine russische Rentnerin, dass ihre Rente schon jetzt nicht reicht, die Lebensmittel immer teurer werden und ihre Kinder sie finanziell unterstützen müssen. Was macht diese Rentnerin nun bloß, wenn ihre Kinder demnächst keinen Job mehr haben. Bei Putin im Kremel klopfen und fragen ob sie paar wertlose Rubel bekommen?Wenn das Land allerdings dem Volk keinerlei Arbeit anbieten kann, weil Russland schlicht keinerlei wirklichen Firmen beheimatet, dann wird es schwierig. Westliche Banken ziehen sich zurück, Automobilfirmen werden sich in Zukunft sicher 3 mal überlegen in dieses Land zu investieren (BMW, Mercedes, VW, Skoda), der gesamte Flugsektor wird schwer wieder auf die Beine kommen, wenn die EU in absehbarer Zeit kein Öl und Gas mehr abnimmt wird auch auf dem Sektor mit Sicherheit einiges zurückgefahren werden. Der Tourismus (sage nur St. Petersburg) alleine mit ihren Kreuzfahrtschiffen im Sommer wird komplett wegfallen, Hotels, Restaurants die auf Tourismus angewiesen sind, IKEA schließt bis auf weiteres alle Filialen, Adidas zieht sich aus dem russischen Markt zurück. Welche Firmen zahlten diesen Angestellten den Lohn? Der russische Staat? Mit Sicherheit nicht. Fußballvereine werden sehr sehr lange kein Ausland mehr sehen.Der Durchschnittsrusse wird sich kaum einen 14 Tage Urlaub mehr leisten können. Der Rubel ist weiter im freien Fall. Selbst ein Payback-Punkt ist im Moment mehr wert als 1 Rubel, mal so als Spaß am Rande. 
Die Börse ist in Moskau seit mehr als 14 Tagen geschlossen. Warum nur? Weil es zu gut laufen würde? 
 

Und du glaubst im Ernst, dieses Land wird alle anderen in die Tasche stecken? Wer zahlt eigentlich die Wiederaufbau der zerstörten Städte in der Ukraine? Der jetzige russische Diktator ist ein Kriegsverbrecher. Solange der an der Macht ist, wird Stillstand herrschen, auch wenn dir deine russischen Medien und Experten bei N-TV was anderes erzählen. 
 

Warum rudert Putin den mit seinen Forderungen zurück? Weil es mit dem Krieg so gut läuft und die Ukrainer doch nicht mit bunten Blumen die Russen in Empfang nehmen? 
Seine Arme ist absolut mangelhaft, keinerlei Organisation, Soldaten essen 4 Tage nichts, bekommen essen was bereits seit 4 Jahren abgelaufen ist, keine Feldküchen, Sprit der aus geht, Soldaten welche keine Anweisungen von ihren Kommandanten erhalten was zu tuen ist….. diese Invasion zeigt doch, dass die Arme das erbärmliche Bild dieses Präsidenten 1:1 widerspiegelt. Da kann man auf dem roten Platz Paraden abhalten wie man will. Die Realität sieht dann doch anders aus. 

Bearbeitet von Aero88
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..."Seine Arme ist absolut mangelhaft, keinerlei Organisation, Soldaten essen 4 Tage nichts, bekommen essen was bereits seit 4 Jahren abgelaufen ist, keine Feldküchen, Sprit der aus geht, Soldaten welche keine Anweisungen von ihren Kommandanten erhalten was zu tuen ist….. diese Invasion zeigt doch, dass die Arme das erbärmliche Bild dieses Präsidenten 1:1 widerspiegelt."...

 

Wer weiß, wie es um die Ausstattung der Armee tatsächlich aussieht; ich wünsche mir, daß der Zustand so ist, wie hier und anderswo beschrieben. Im schlimmen Ahnungen jedoch befürchte ich, daß er vllt in der Ukraine nur das "Altmetall" eingesetzt hat, und bei Bedarf - d h beim EIngreifen weiterer Truppen, egal woher - das neuere "Edelmetall" einsetzt? Falls er welches hat, was wir nicht wissen!

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vor 9 Stunden schrieb Su-34:

Das sieht der hier etwas anders und im Gegensatz zu den meisten hier, versteht der was von dem Handwerk:

 

https://www.n-tv.de/politik/Konventioneller-Krieg-war-sehr-erfolgreich-fuer-Russen-article23200842.html

 

Die Bedeutung des Flugzeug-Leasings würde ich in dem Kontext mal nicht überbewerten. Die russischen, wie auch die chinesischen Ziele sind prinzipieller Art und eher langfristig angelegt. Ob da jetzt irgendein Leasinggeber verschreckt ist – Peanuts.

Echt? Kannst Du das auch belegen?

Die Haupteinnahmequellen sprudeln doch fröhlich weiter, der deutsche Autofahrer finanziert den Krieg. Rasen für Waffen, ist die Devise.

Der Ölpreis schwankt und befindet sich nach wie vor auf hohem Niveau.

So, so, Wirtschaftsforscher und Ökonomen. Die haben 2014 schon viel Stuss erzählt, der dann nicht eingetreten ist.

Russland hat angekündigt Kredite von unfreundlichen Staaten nur noch in Rubel zu tilgen. Das ist nur konsequent, da diese Staaten einen Teil der russischen Rücklagen gesperrt haben. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Geld hat Russland genug, die Frage ist, ob es aus Prinzip nicht in Dollar oder Euro zahlen wird. Aber, da Du ja so wirtschaftlich versiert bist, weißt Du das bestimmt alles schon.

Wie viele westlichen Firmen sind denn überhaupt gegangen? Hast Du dazu Quellen, oder plapperst Du nur nach, was wenig begabte Journalisten gemeinsam singen?

Wenn man mal genauer nachschaut, stellt man fest, dass eine ganze Menge westlicher Firmen weiterhin im Land aktiv sind.


Berichtet ein Reporter, dass der (völkerrechtswidrige, menschenverachtende) Angriffskrieg gut läuft, ist er für dich vom Fach. 
 

Berichtet ein Reporter, dass sich Konzerne in großer Zahl aus Russland zurück ziehen, diskreditierst du den Foristen und alle Journalisten die das schreiben. Dabei ist die Liste von Top Konzernen, die ihr Geschäft ganz oder teilweise einstellen, nachweislich extrem lang. Aber egal.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/russland-rueckzug-unternehmen-103.html

 

Egal ob dilletantischer Angriffskrieg, Nordkoreanisierung des Landes oder Wirtschaftseinbruch. SU-34 bleibt dem Führer treu … bis zum endgültigen Untergang.

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vor 15 Stunden schrieb Su-34:

Das sieht der hier etwas anders und im Gegensatz zu den meisten hier, versteht der was von dem Handwerk:

 

https://www.n-tv.de/politik/Konventioneller-Krieg-war-sehr-erfolgreich-fuer-Russen-article23200842.html

"Erfolgreich"?

Zerbombte Städte, Millionen von Flüchtlingen, Tausende Tode und Verletzte.

 

Was Herr Vad damit meint, ist mir schon klar, aber der Kontext, in dem Du das hier zitierst, ist Zynismus von der übelsten Sorte.

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Wobei ich davon ausgehe, dass er mehr als die Überschrift nicht gelesen hat.

 

Denn die ist, n-tv halt, hier wieder etwas "reißerisch" ausgefallen.

Denn den "Erfolg" bezieht Herr Vad hier ausschließlich auf den erzielten Geländegewinn.

Was das "Gewinnen" angeht, so führt er dann aber aus, dass das praktisch unmöglich ist, weil die komplette Russische Armee nicht in der Lage ist die Ukraine zu kontrollieren.

Die Erfolgsaussichten sieht er gleich, wie beim US-Einsatz in Afghanistan. Die liegen somit bei Null!

 

Einschub von mir:

Man ist halt auf Kollaborateure auf Ukrainischer Seite angewiesen, die es aber überhaupt nicht gibt. Die hat man bisher nur bei den nützlichen Idioten im Donbas gefunden, die sich im Moment daran berauschen, eine eigene Volksrepublik zu haben.

Ich prognostiziere jetzt mal, die werden diejenigen sein, die am Ende der Veranstaltung in Den Haag sitzen, und stellvertretend für Herrn Putin, völlig verdienter Maßen, den Rest ihres Lebens weggesperrt werden.

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Leute, beachtet diesen User nicht. Seine Sicht der Dinge ist nicht zu erschüttern. Wirklich: Ignoriert ihn.

 

Für diesen Aufruf nehme ich jede Sanktion in diesem Forum in Kauf.

@Su-34Du brauchst mir nicht schreiben, nicht öffentlich, nicht per PM. Sittlichkeit erlaubt es mir dich zu ignorieren.

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Mod-Hinweis:

 

Ich habe den Thread-Titel mal angepasst, da es hier nun nicht mehr ausschließlich um die einbehaltenen Flugzeuge, sondern auch um grundlegende Themen geht.

 

Den parallelen Thread über die Einschränkungen werde ich vorübergehend schließen, damit wir dieses unerfreuliche Thema in einem Thread kanalisieren können.

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Wie würdet ihr es bewerten, wenn die freie Welt das eingefrorene russische Vermögen beschlagnahmt und zur Reparation der von Russland verursachten Schäden verwendet? Einerseits wäre dies nur fair und auch notwendig, da ich sonst nirgendwo eine Geldquelle in diesem Umfang sehe, um z.B. westliche Unternehmen, die ihres Eigentums beraubt wurden (die "Enteignungen" werden wohl kaum zu Marktpreisen in harter Währung stattfinden), zu entschädigen oder den Wiederaufbau der Ukraine, Syrien und anderer von Russland zerbombter Staaten zu finanzieren, andererseits wäre dies vermutlich auch das Ende des Euro (und des Dollar, falls die USA mitziehen) als internationaler Reservewährung. Welchen Effekt seht ihr als stärker an? Ich tendiere ja eher zum zweiten, obwohl der Gedanke schon sinnvoll wäre.

Wer wüsste besser als wir Deutschen, dass ein Angriffskrieg ordentlich Geld kostet. Genau genommen hat uns der Zweite Weltkrieg ca. 100 Milliarden D-Mark (zu Preisen von 1952) Reparationszahlungen gekostet. Über den Daumen gepeilt wären das heute ca. 250 Milliarden Euro. Mit dem eingefrorenen russischen Staatsvermögen könnte man diese Summe ungefähr befriedigen.

Bearbeitet von Leon8499
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vor 12 Minuten schrieb Leon8499:

Wie würdet ihr es bewerten, wenn die freie Welt das eingefrorene russische Vermögen beschlagnahmt und zur Reparation der von Russland verursachten Schäden verwendet? Einerseits wäre dies nur fair und auch notwendig, da ich sonst nirgendwo eine Geldquelle in diesem Umfang sehe, um z.B. westliche Unternehmen, die ihres Eigentums beraubt wurden (die "Enteignungen" werden wohl kaum zu Marktpreisen in harter Währung stattfinden), zu entschädigen oder den Wiederaufbau der Ukraine, Syrien und anderer von Russland zerbombter Staaten zu finanzieren, andererseits wäre dies vermutlich auch das Ende des Euro (und des Dollar, falls die USA mitziehen) als internationaler Reservewährung. Welchen Effekt seht ihr als stärker an? Ich tendiere ja eher zum zweiten, obwohl der Gedanke schon sinnvoll wäre.

Wer wüsste besser als wir Deutschen, dass ein Angriffskrieg ordentlich Geld kostet. Genau genommen hat uns der Zweite Weltkrieg ca. 100 Milliarden D-Mark (zu Preisen von 1952) Reparationszahlungen gekostet. Über den Daumen gepeilt wären das heute ca. 250 Milliarden Euro. Mit dem eingefrorenen russischen Staatsvermögen könnte man diese Summe ungefähr befriedigen.

Die Idee habe ich hier auch schon mal geschrieben. Ebenso kann man das Geld nutzen, um die Differenz an die Leasinggeber zu zahlen. Ebenso kann man der LH-Technik damit die verstaatlichen Flugzeugteile in Russland wieder auszahlen, die Kosten für die geflüchteten damit teilweise ausgleichen und den Flüchtlingen ein „Willkommensgeld“ in Europa zahlen……. Ach was würde mir alles einfallen.

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vor 3 Minuten schrieb Aero88:

Die Idee habe ich hier auch schon mal geschrieben. Ebenso kann man das Geld nutzen, um die Differenz an die Leasinggeber zu zahlen. Ebenso kann man der LH-Technik damit die verstaatlichen Flugzeugteile in Russland wieder auszahlen, die Kosten für die geflüchteten damit teilweise ausgleichen und den Flüchtlingen ein „Willkommensgeld“ in Europa zahlen……. Ach was würde mir alles einfallen.

 

Naja, das meinte ich ja auch mit "westliche Unternehmen entschädigen", habe es halt nur etwas allgemeiner formuliert. Auch Autokonzerne werden ja durch den russischen Angriffskrieg beeinträchtigt. Die Idee, russisches Staatsvermögen zur Finanzierung der Flüchtlinge zu nutzen, ist auch sehr reizvoll.

 

Ich weiß, es klingt extrem zynisch, aber irgendwo ist es auch gut, dass sich Russland jetzt noch tiefer ins Grab geschaufelt hat, was die eigenen Großmachtfantasien angeht. Obamas Beschreibung von Russland als isolierter Regionalmacht ist aus heutiger Perspektive 100% wahr. Und der Abstieg wird sich weiter fortsetzen. Mit einer fortschreitenden Dekarbonisierung westlich-demokratischer Volkswirtschaften wird Russland immer unwichtiger werden, da sich die weiteren russischen Exportschlager ja in Grenzen halten. Man sollte Russland zur Aufhebung der Sanktionen auch einen schmerzhaften Gang nach Canossa auferlegen. Russland muss Einmischungen in innere Angelegenheiten fremder Staaten in Zukunft unterlassen. EU- und NATO-Beitritte benachbarter Länder sind unkommentiert zu tolerieren, von russischen Gnaden abhängige Diktatoren wie Lukaschenko fallenzulassen und Bombenkriege wie in Syrien (das wird ja immer vergessen) und der Ukraine einzustellen.

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Mir wäre wichtig, dass erst die gesetztlichen Grundlagen geschaffen werden, ehe man über die Verteilung nachdenkt. Das Fehlverhalten anderer ermächtigt uns nicht, uns an dessen Vermögen zu bedienen.

Man wird sich darüber im klaren sein müssen, dass damit nicht alle Schäden gedeckt werden können, darum wäre es mir lieb, die Ukraine bevorzugt zu behandeln.

Da nach dem Krieg ein Bedarf an faktisch allem vorhanden sein wird, wird davon auch die Wirtschaft profitieren.

So schade es die Investionsobjekte Flugzeuge ist: Die Leasinggeber erleben nicht das größte Leid in diesem Krieg. Fangt bitte bei denen an, die alles oder fast alles verloren haben.

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Ein nicht ganz unwichtiger Baustein in dieser Diskussion ist das gestern gefällte Urteil gegen Russland vor dem Internationalen Gerichtshofs in Den Haag.

Zwar hat das Gericht keine Möglichkeit Russland dazu zu zwingen, sich an das Urteil zu halten. Aber umgekehrt hätte auch Russland keine Möglichkeit dagegen zu intervenieren, wenn der Gerichtshof der Ukraine nun einen Teil der festgesetzten Gelder als Reparationen zusprechen würde.

Mal sehen ob die Ukraine ein solches Verfahren anstrebt.

 

Was die Entschädigungen der westlichen Firmen angeht, so wird leider auch denen nichts anderes übrig bleiben, als den gerichtlichen Weg zu beschreiten. Denn es ist doch gerade unsere freiheitliche Rechtsordnung, die uns von Regierungssystemen ala Russland unterscheidet. Unsere Rechtsordnung ist eben darauf aufgebaut, das Gerichte so etwas zu entscheiden haben, nicht aber Politiker das "nach gut dünken" erledigen können.

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vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

Ich weiß, es klingt extrem zynisch, aber irgendwo ist es auch gut, dass sich Russland jetzt noch tiefer ins Grab geschaufelt hat, was die eigenen Großmachtfantasien angeht. Obamas Beschreibung von Russland als isolierter Regionalmacht ist aus heutiger Perspektive 100% wahr. Und der Abstieg wird sich weiter fortsetzen. Mit einer fortschreitenden Dekarbonisierung westlich-demokratischer Volkswirtschaften wird Russland immer unwichtiger werden, da sich die weiteren russischen Exportschlager ja in Grenzen halten. Man sollte Russland zur Aufhebung der Sanktionen auch einen schmerzhaften Gang nach Canossa auferlegen. Russland muss Einmischungen in innere Angelegenheiten fremder Staaten in Zukunft unterlassen. EU- und NATO-Beitritte benachbarter Länder sind unkommentiert zu tolerieren, von russischen Gnaden abhängige Diktatoren wie Lukaschenko fallenzulassen und Bombenkriege wie in Syrien (das wird ja immer vergessen) und der Ukraine einzustellen.


Bei allem Verständnis für Deine Gedankengänge, man sollte auch an die Zukunft in Europa denken. Das was Du schreibst, hatten wir so ähnlich schon mal in Form des Morgenthau-Plans nach dem 2. Weltkrieg, bezogen auf Deutschland, oder was davon noch übrig war. Der ließ sich glücklicherweise nicht durchsetzen. Stattdessen kamen uns der Marshall-Plan, der beginnende Kalte Krieg und dann auch der Korea-Krieg zu Hilfe. Die Folge waren die Demokratisierung in der Bundesrepublik und dann das Wirtschaftswunder. Was ich damit ausdrücken möchte: Biblische Rache war noch nie ein guter Ratgeber. Es wird, so denke ich, auch eine Zeit geben, wo man Russland wieder in die Völkerfamilie aufnehmen wird. Wie dann Europa ausschaut, wer weiß das heute schon? Also, kühlen Kopf bewahren, Eingkeit in EU und NATO sicherstellen und die Kommunikation nicht abbrechen.

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Im Prinzip hat Russland ja das Geld, um alle materiellen Schäden später zu ersetzen. Sofern es irgendwann mal wieder seine Rohstoffe exportieren darf. Das menschliche Leid bleibt natürlich.

Ich saß neulich in einem ICE von Berlin nach Köln, da war alles voller Flüchtlingsmütter mit jeweils einem kleinen Kind. Die hatten keinerlei Gepäck und waren nur so, ohne alles, geflüchtet.

 

Man muss höllisch aufpassen, dass dieser Krieg sich nicht ausweitet. Was die USA machen, Raketentests aussetzen und immer wieder deutlich sagen, dass sie nicht selbst in der Ukraine militärisch tätig werden, ist genau richtig.


Im Kalten Krieg waren die Verhältnisse stabiler und man hat in Ost und West rationaler miteinander verhandelt und geredet. Aber welche Verträge werden jetzt noch respektiert?

Bearbeitet von Nosig
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vor 3 Stunden schrieb aaspere:


Bei allem Verständnis für Deine Gedankengänge, man sollte auch an die Zukunft in Europa denken. Das was Du schreibst, hatten wir so ähnlich schon mal in Form des Morgenthau-Plans nach dem 2. Weltkrieg, bezogen auf Deutschland, oder was davon noch übrig war. Der ließ sich glücklicherweise nicht durchsetzen. Stattdessen kamen uns der Marshall-Plan, der beginnende Kalte Krieg und dann auch der Korea-Krieg zu Hilfe. Die Folge waren die Demokratisierung in der Bundesrepublik und dann das Wirtschaftswunder. Was ich damit ausdrücken möchte: Biblische Rache war noch nie ein guter Ratgeber. Es wird, so denke ich, auch eine Zeit geben, wo man Russland wieder in die Völkerfamilie aufnehmen wird. Wie dann Europa ausschaut, wer weiß das heute schon? Also, kühlen Kopf bewahren, Eingkeit in EU und NATO sicherstellen und die Kommunikation nicht abbrechen.

 

Aber trotz Marshall-Plan und Co. hat Deutschland, hierbei ganz besonders die SBZ, die wurde ja von den Russen nahezu vollständig ausgeplündert, kräftig gezahlt. Was ja auch logisch ist. Wenn ich meinem Nachbarn den Spiegel wegtrete, zahle ich, und wenn ich einen Angriffskrieg anfange, zahle ich eben auch. Also kann man auch ohne in biblische Rache abzugleiten, dem ehemaligen Aggressor mal tief in die Geldbörse greifen, um von ihm verursachte Schäden zu kompensieren. Dies sollte der Westen (besonders die EU, die USA haben ja keine großen Kosten für Flüchtlinge etc.) auch zur Voraussetzung machen, wenn es mal zu Verhandlungen über das Ende der Sanktionen kommt. Und einen Schachzug a la "erst nehmen wir Schweden, Finnland und die Ukraine in die NATO auf, und wenn du dir das still und leise gefallen lässt, heben wir die Sanktionen auf" kann man ja durchaus auch spielen. Wie ich schon sagte: Russland ist eh eine Großmacht auf dem absteigenden Ast. Sie schlägt noch etwas um sich, aber die Zeit spielt gegen dieses Land. Die Zukunft gehört anderen Mächten.

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Man könnte ja hoffen, dass sich die Politik in Russland wieder so grundsätzlich ändert, dass uns die neuerliche Ost-West-Konfrontation auf Dauer erspart bleibt. Die (großstädtischen) Russen, die ich bisher kennenlernte, sind keineswegs so eroberungssüchtig drauf und denken eher "wie wir". Die wären für Handel und Annäherung zu haben.

Aber Russland wird damit leben müssen, dass man ihm skeptischer gegenüber tritt und dass man sich komplett absichert.

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Vorgeschichte:

Das Umregistrieren und Einbehalten geleaster Jets (wie es derzeit in Russland praktiziert wird) ist rechtswidrig. Scheint Aeroflot und co. nicht groß zu interessieren.

 

Nun aber sollen US-Luftfahrt Sanktionen in die nächste Runde gehen. Demnach wäre jeglicher Service oder jegliche Dienstleistung an einem US-Luftfahrzeug (US-Hersteller oder Flugzeuge mit mehr als 1/4 an US-Komponenten) im Auftrag einer russischen Airline eine Straftat und direkt sanktionierbar. Dies umfasst explizit auch das Betanken. Beispiel: Sollte ein Mineralölkonzern eine Aeroflot B737-800  betanken, könnte auch dieser Mineralölkonzern als Dienstleister selbst sanktioniert werden. Damit will man Flugzeuge aus US-Produktion (Commercial: Boeing, aber auch Privatjets wie Gulfstream) effektiv stilllegen. Betroffen wäre 1/5 der Aeroflot Flotte, bei S7 und UT sieht es noch düsterer aus. Auch für Frachtairlines wie Volga Denepr ein weiterer Schlag. Es soll wohl genehmigungspflichtige Ausnahmen geben. Welche Flugzeuge genau betroffen sind, soll wohl auf einer Liste festgehalten werden (MSN?/Registration?).

 

Mögliche Strafen bei Verstoß:

  • Haftstrafen
  • Bußgelder
  • Verlust der Exporterlaubnis
  • Weitere nicht näher definierte Maßnahmen

 

https://www.aero.de/news-42187/US-Regierung-will-99-russische-Flugzeuge-effektiv-stilllegen.html

 

Ob es im Inland Folgen hat, wird sich zeigen. Von Internationalen Flügen hat man sich allerdings (bei Boeing Flotten) nochmals einen guten Schritt weiter entfernt. Das hat man inzwischen wohl auch bei Aeroflot registriert, denn man überlegt alle 29 Stationen/Vertretungen in Europa mit eigenem Personal zu schließen (und das Personal zu entlassen). 

 

https://www.aerotelegraph.com/aeroflot-will-stationen-in-europa-schliessen

Bearbeitet von Avroliner100
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