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Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb cr94:

Helvetic Airways E190

Frankfurt – Cairo (1 daily from 26JUN26)

WTF? Flugzeit von 4Stunden+ im Regionaljet finde ich schon sportlich; dazu noch eine Business ohne freien Nebensitz... Kommt die E190 da nicht an die Grenzen (was z.B. Zuladung) betrifft?O.o

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb debonair:

WTF? Flugzeit von 4Stunden+ im Regionaljet finde ich schon sportlich; dazu noch eine Business ohne freien Nebensitz... 

 

Die Helvetic E90 haben in der Business einen freien Nebensitz. Und ob 4 Stunden mit einer 2-2- oder einer 3-3-Bestuhlung angenehmer sind, kann man auch diskutieren.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb FACoff:

 

Die Helvetic E90 haben in der Business einen freien Nebensitz. Und ob 4 Stunden mit einer 2-2- oder einer 3-3-Bestuhlung angenehmer sind, kann man auch diskutieren.

 

Warum fliegen das denn überhaupt die Schweizer? Ich dachte man hat soviel Personalüberhang? Und besser geeignete Flieger sollten ja auch verfügbar sein. 

Geschrieben

Eventuell lässt sich eine Embraer auf der Strecke besser füllen als ein Airbus. Oder man brauchte einen Ersatz für Frankfurt-Tiflis, wohin Helvetic ursprünglich geplant war. Oder man vermeidet aus betrieblichen Gründen Nachtflüge für eigene Crews auf der Kurz/Mittelstrecke. Oder oder oder.....

 

Die Swiss plante noch bis vor einem halben Jahr die Helvetic auf der Strecke Zürich-Tel Aviv einzusetzen, mit einer ählichen langen Flugzeit: https://www.aerotelegraph.com/sicherheit/so-plant-helvetic-airways-ihre-fluege-nach-tel-aviv/8pd3rpv

Tuifly Belgien schickt ihre Embraer auf die Kanaren, und wenn man gar einen Blick über den Teich Richtung Porter Airlines in Kanada wagt, dann wird einem klar, dass es eine E90 auf FRA-CAI vermutlich gar nichts außergewöhnliches ist.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb FACoff:

und wenn man gar einen Blick über den Teich Richtung Porter Airlines in Kanada wagt, dann wird einem klar, dass es eine E90 auf FRA-CAI vermutlich gar nichts außergewöhnliches ist.

Porter fliegt allerdings mit der E195-E2, während Helvetic für Condor mit zwei E190LR fliegt. Das sind operativ sehr unterschiedliche Flugzeuge.

 

That being said: Ich hab mal ein bisschen in Simbrief rumgespielt, was jetzt nicht LIDO ist, aber für eine kostenlose Hobby-Dispatch-Software absolut präzise genug und - wenn man Pläne vergleicht - eigentlich maximal zweistellige Kilozahlen Unterschied hat im Vergleich zu professionellen OFPs von kommerzieller Dispatch-Software.

 

Also große Schlechtwetterlagen oder ähnliches darf es da nicht geben, aber mit Full House, leichten Gegenwind (-23 Knoten avg.) und pessimistisch gerechnetem Payload (die beliebten 100kg pro Pax mit Koffer, die man auch im Load Control für Schätzungen auf der sicheren Seite nutzt) kommt man da immer noch mit knapp 230 Kilo Underload raus.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Irmgard_auf_Reisen:

Ich muss zugeben, dass ja bei einem Ferienflieger die meisten Leute eh in die Ferien fliegen

die e-Jets kommen hauptsächlich auf den Drehkreuz-Städteverbindungen zum Einsatz, das ist nicht das typische Ferienflieger-Klientel

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb debonair:

warum sollte es bei der Helvetic Embraer anders sein???

German Airways hat 100 Sitze im E190, Helvetic 112. Durch die fehlenden 12 Sitze hat man in den ersten drei Reihen mächtige 44 Zoll Abstand, danach bis zu den Emergency Exits immer noch beachtliche 33 Zoll.

 

Das verdeutlicht auch ein bisschen das Urproblem des E190: Die Röhre ist mit der 50-Pax-pro-Flugbegleiter-Regel zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig. Entweder rammelt man die Kiste engstens bestuhlt voll (Methode Helvetic), oder man bezahlt für eine einstellige Zahl an zusätzlichen Passagieren einen dritten Flugbegleiter (LOT, TAP, etc.), oder man fliegt eine Menge tote Luft durch die Gegend (German Airways, KLM).

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

German Airways hat 100 Sitze im E190, Helvetic 112. Durch die fehlenden 12 Sitze hat man in den ersten drei Reihen mächtige 44 Zoll Abstand, danach bis zu den Emergency Exits immer noch beachtliche 33 Zoll.

 

Das verdeutlicht auch ein bisschen das Urproblem des E190: Die Röhre ist mit der 50-Pax-pro-Flugbegleiter-Regel zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig. Entweder rammelt man die Kiste engstens bestuhlt voll (Methode Helvetic), oder man bezahlt für eine einstellige Zahl an zusätzlichen Passagieren einen dritten Flugbegleiter (LOT, TAP, etc.), oder man fliegt eine Menge tote Luft durch die Gegend (German Airways, KLM).

 

Das ist nun mal das " Problem" Regionaljets global verkaufen zu müssen.

 

US Scope Clause konform mit "echter" Business und Europäisch bestuhlt bei gleichzeitiger "optimaler" Länge geht nicht.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb oldblueeyes:

US Scope Clause konform mit "echter" Business und Europäisch bestuhlt bei gleichzeitiger "optimaler" Länge geht nicht.

Was hat die E190 mit der US Scope Clause zu tun?

Geschrieben
Am 5.6.2026 um 11:54 schrieb 0815:

 

Warum fliegen das denn überhaupt die Schweizer? Ich dachte man hat soviel Personalüberhang? Und besser geeignete Flieger sollten ja auch verfügbar sein. 


die Condor hat eben keine freien Flugzeuge zur Verfügung. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Tefron:


die Condor hat eben keine freien Flugzeuge zur Verfügung. 

und wie hätte man dann das ganze Emirateprogramm etc fliegen wollen?

Offiziell hieß es doch, dass man gerade wegen dem Irankrieg Personalüberhang hat.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb 0815:

und wie hätte man dann das ganze Emirateprogramm etc fliegen wollen?

Offiziell hieß es doch, dass man gerade wegen dem Irankrieg Personalüberhang hat.

Wir wissen nicht, was es "Offiziell" hieß, da die Airliners-Journalisten den Part der Pressestelle in ihrem Artikel nicht veröffentlicht haben. Nur ihre eigene Interpretation dessen, was die Pressestelle ihnen zur Verfügung gestellt hat und das dort die Bitte enthalten war bei der Wahrheit zu bleiben.

Aber zum einen gibt es Verzögerungen bei den Auslieferungen, zum anderen bleiben wegen des Irankrieg vorallem die A330-Routen ausgesetzt.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb cr94:

Wir wissen nicht, was es "Offiziell" hieß, da die Airliners-Journalisten den Part der Pressestelle in ihrem Artikel nicht veröffentlicht haben. Nur ihre eigene Interpretation dessen, was die Pressestelle ihnen zur Verfügung gestellt hat und das dort die Bitte enthalten war bei der Wahrheit zu bleiben.

Aber zum einen gibt es Verzögerungen bei den Auslieferungen, zum anderen bleiben wegen des Irankrieg vorallem die A330-Routen ausgesetzt.


Die Subcharterverträge wurden davor schon geschlossen, entsprechend muss man die Flieger auch beschäftigen, wenn man sie schon bezahlt. 
Für FRA-AUH wurde doch PUJ, CUN etc. erhöht. 
 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb 0815:

und wie hätte man dann das ganze Emirateprogramm etc fliegen wollen?

Dann hätte man nicht andere Frequenzen erhöhen können, da hat Condor auf der Langstrecke schnell mehr touristische Lösungen gefunden.

Im Mittelstreckenbereich fehlt es Condor aber an Flugzeugen, da hatte man mit mehr Neuauslieferungen vor dem SFP gerechnet, aber die Maschinen sind eben noch nicht da und auch der gebraucht Markt zeigt sich schwierig, Leasinganbieter sind ehr an langen Leasingverträgen interessiert, Condor benötigt das Flugmaterial aber größtenteils nur kurzfristig, da ja die neuen Maschinen kommen werden.

Also ist man froh um jeden Sub-Charter den man momentan einsetzen kann, auch wenn man eigentlich eigenes Personal dafür hätte.

Geschrieben

Es gibt mal wieder die Möglichkeit, Flugtickets zu ersteigern.

Zitat

Die deutsche Fluggesellschaft Condor feiert ihr 70-jähriges Bestehen mit einer besonderen Jubiläumsaktion: Zum runden Geburtstag bringt Condor 70 exklusive Europa-Entdeckertickets auf den Markt. Die streng limitierte Jubiläumsedition ist ausschließlich im Rahmen einer preissenkenden Online-Auktion erhältlich, die vom 8. bis zum 12. Juni 2026 läuft. Dabei fällt der Preis stündlich um 70 Euro. Jedes Jubiläumsticket ermöglicht dem Inhaber jeweils sieben Hin- und Rückflüge in der Economy Class innerhalb des gesamten europäischen Condor City-Streckennetzes. Geboten werden kann direkt im Condor Onlineshop unter 70 Jahre Condor - Exklusive Jubiläumsauktion | Condor Shop.

 

Zitat

Die insgesamt 70 Europa-Entdeckertickets werden im Rahmen einer preissenkenden Jubiläumsauktion angeboten. Der Preis startet bei 7.000 Euro und reduziert sich stündlich automatisch um 70 Euro. Mit jedem Verkauf reduziert sich die Anzahl der verfügbaren Tickets. Die Auktion endet, sobald alle 70 Europa-Entdeckertickets vergeben sind.

https://condor-newsroom.condor.com/de/de/news-artikel/70-jahre-condor-70-europa-entdeckertickets-fuer-je-sieben-hin-und-rueckfluege-werden-versteigert/

https://shop.condor.com/products/70-years-condor-auction

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Es gibt mal wieder die Möglichkeit, Flugtickets zu ersteigern.

 

"Einlösbar für Reisen zwischen Juni und 17. Dezember 2026"

 

Na da musst du auch erstmal jemanden finden, der in dem Zeitraum 7x Hin & Rück innerhalb der paar Strecken fliegen möchte. 

Geschrieben

Es sprengt vielleicht so manche Vorstellungskraft, aber es soll wohl Menschen geben die mehrmals pro Monat per Flugzeug von/nach Frankfurt pendeln...  und nicht nur Crews :-)

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