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Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Der_Insider:

Zum freundschaftlichen Verhältnis wird dann aber auch dazugehören, dass Discover von gewissen Condor Strecken (z.B 

. ANC und YHZ) abgezogen wird und sich um defizitäre LH USA Strecken kümmert. Wäre generell spannend zu wissen, ob der „Schaden“, der durch die Condor high yield Strecken (JFK, SFO, LAX und co) bei LH entsteht den Gewinn von Discover übertrifft, wovon ich stark ausgehe. 
 

 

Verhandlungen werden NIE symetrisch geführt.

 

Condor war in der Position der Stärke solange die LH die Pflicht hatte, ihr für wenig Geld Paxe zuzufüttern. Man dies als fest und baute aus -> keine schlechte Strategie.

 

Jetzt hat sich das Rad gedreht und die LH ist in der stärkeren Position. Daher hat Condor erst mal bei Discover gar keine Ansprüche zu melden, weil sie erst mal so viel wie möglich vom alten Status quo behalten wollen. Die Grundfrage ist eher wie viel sie aufgeben kann/muss um so viel wie möglich vom Zubringernetz zu behalten.

 

Welche Ausbaupläne Condor noch hat ist anhand der Bestellungen erkennbar. 

Welche Pläne die LH mit Discover hat und wie sich ihr Fokus nach dem Zulauf der 787 Flotte ausrichten wird, wissen nur Insider.

 

Und Attestor könnte auch einen Teilexit wagen und ein paar Assets der LH Gruppe verkaufen, so als kreative Lösung.

 

Es gibt einfach zu viele Variablen über die man verhandeln kann und gute Geschäfte machen die Leute emotionslos und mit einer anderen Sichtweise als Markenfans oder Beschäftigte die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen.

 

Warten wir mal ab.

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Der_Insider:

ein Herausdrängen von Condor durch zu hohe Preise wird in Deutschland nicht stattfinden. 

Davon redet ja auch niemand, es geht einfach nur im höhere Preise als aktuell. Das heißt ja nicht automatisch "zu hoch".

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Lucky Luke:

Als jemand, der auch regelmäßig für eines dieser Medien arbeitet, bin ich ganz Ohr: Wer finanziert denn deiner Ansicht nach mein Honorar?

Die Werbekunden, oder glaubst du dein Honorar lässt sich von den 6,00€ die der Kunde für das Magazin oder den Onlinezugang bezahlt finanzieren??

vor 7 Stunden schrieb XWB:

Fakt ist aber: der Beschluss gilt. Und bei der Geschwindigkeit deutscher Gerichte denke ich nicht, dass es da bis zu WFP24 eine neue Entscheidung gibt. Also muss man sich etwas überlegen seitens Condor (und LH). 

Das ist aber für beide Seiten das Problem, bis der BGH entscheidet können Jahre ins Land ziehen und da geht LH ins weit aus größere Risiko, wenn man jetzt zum WFP die SPAs aussetzt, hat Condor das Zubringer Problem und muß eine Lösung dafür haben, verliert LH aber dann vor dem BGH, dann wird der Schadensersatz richtig teuer. Daher werden beide Seiten eine Lösung bis zum WFP finden um für beide Seiten Sicherheit zu haben.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb schneekiller:

Die Werbekunden, oder glaubst du dein Honorar lässt sich von den 6,00€ die der Kunde für das Magazin oder den Onlinezugang bezahlt finanzieren??

Hehe, dachte ich mir, dass du mit dem Argument um die Ecke kommst.

 

Dir ist schon auch klar, dass die Werbung auf Websites seit über zehn Jahren nicht mehr einzeln gebucht wird, sondern userorientiert über Cookies für jeden Besucher einzeln ausgespielt wird?

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Der_Insider:

ein Herausdrängen von Condor durch zu hohe Preise wird in Deutschland nicht stattfinden. 

ich kann mir auch nicht vorstellen, dass LH das möchte. Man wird vermutlich als LH darauf hin verhandeln, dass die selben Preise gezahlt werden, die auch andere "unangenehme" Interlining-Partner (zB Emirates) zahlen

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

ich kann mir auch nicht vorstellen, dass LH das möchte. Man wird vermutlich als LH darauf hin verhandeln, dass die selben Preise gezahlt werden, die auch andere "unangenehme" Interlining-Partner (zB Emirates) zahlen

Klar und Condor mit Kartellamt auf die gleichen Konditionen wie Discover und dann Deal. 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Der_Insider:

Klar und Condor mit Kartellamt auf die gleichen Konditionen wie Discover und dann Deal. 

Mit welcher Begründung?

 

Die Realität lehnt sich am rechtlichen und steuerlichen Rahmen und nicht an irgendwelche Markenphantasien.

 

Discover ist eine konzerninterne Tochter, da muss man sich seitens Lufthansa am Transferpricing im Gesamtkonzern halten, sonst hat man Steuerforderungen der einzelnen Länder der Tochtergesellschaften.

 

Condor ist extern.

 

Daher gibt es rein rechtlich keinen Zusammenhang.

 

Die einzelne Parameter in denen man sich bewegt sind :

- Condor sollte fairen, marktüblichen Konditionen für Transferpaxe haben - " Strafpreise" für " unbeliebte" Airlines wie oben beschrieben sind in der Geschäftswelt keine Option

- LH sollte zum einen kostendeckend plus übliche Gewinnmargen verlangen können und übliche Yieldspitzen einpreisen können, sofern nicht anders verhandelt

 

In diesen Rahmen haben BEIDE Firmen ein berechtigtes GEMEINSAMES Interesse ein gutes Geschäft das Gewinne in der Gesamtbetrachtung abwirft miteinander zu haben. Gleichzeitig bedeutet auch für beide dass veränderte Parameter auch die Gestaltung der Verhandlungsmasse neu definieren.

 

 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Lucky Luke:

Dir ist schon auch klar, dass die Werbung auf Websites seit über zehn Jahren nicht mehr einzeln gebucht wird, sondern userorientiert über Cookies für jeden Besucher einzeln ausgespielt wird?

Da musst du mir schnell erklären, wie mein Unternehmen über Cookies eingespielt wird ohne das ich die Werbung buche und teuer bezahle!!

Das entlasstet dann unseren Werbeetat um einige 100.000 €.

Wie die Cookies ausgewertet und genutzt werden entscheidet bei uns der Provider in Absprache mit unserer Werbeabteilung und wie viele Einblendungen man bekommt hängt einzig daran was man bereit ist zu zahlen.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

- LH sollte zum einen kostendeckend plus übliche Gewinnmargen verlangen können 

Überraschenderweise darf Lufthansa das bereits.

 

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Discover ist eine konzerninterne Tochter, da muss man sich seitens Lufthansa am Transferpricing im Gesamtkonzern halten, sonst hat man Steuerforderungen der einzelnen Länder der Tochtergesellschaften. Condor ist extern.

Nur mal so am Rande, Ziel des Transferpricing ist es (grenzüberschreitende) Transaktionen innerhalb eines Konzern zu Marktpreisen abzuwickeln. Also gibt es keinen Unterschied zwischen den Preisen die Discover für Zubringer zahlen muss und den Preisen die Condor zahlen muss. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nur mal so am Rande, Ziel des Transferpricing ist es (grenzüberschreitende) Transaktionen innerhalb eines Konzern zu Marktpreisen abzuwickeln. Also gibt es keinen Unterschied zwischen den Preisen die Discover für Zubringer zahlen muss und den Preisen die Condor zahlen muss. 

 

Ich bin ja doof und alt, welche Grenzen genau werden bei innerdeutschen Lufthansa-Zubringer-Flügen überschritten? Wenn alle nur gewinnen, warum klagt Lufthansa dagegen, bekommt sogar erstmal "Recht"? Und warum ist  Condor plötzlich an einer außergerichtlichen Einigung interessiert? Und warum ist Discover und Condor jetzt irgendwie dasselbe? Also wenn ich bei meiner Mutter esse, zahle ich eigentlich nie was; wenn ich bei Casa Mamma Mia esse (sehr lecker), noch zwei Kollegen dabei habe, hat das gestern knapp 200 Dollar gekostet....

 

Fragen über Fragen. Mister Holmes?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Nur mal so am Rande, Ziel des Transferpricing ist es (grenzüberschreitende) Transaktionen innerhalb eines Konzern zu Marktpreisen abzuwickeln. Also gibt es keinen Unterschied zwischen den Preisen die Discover für Zubringer zahlen muss und den Preisen die Condor zahlen muss. 

 Falsch.

Transferpreise dienen der gleichmäßigen Behandlung aller Landesgrsellschaften, dH man darf die Preise nicht so manipulieren dass unterschiedliche lokale Steuersätze ausgenutzt werden.

 

Alleine die Tatsache dass man innerhalb eines Konzerns das Arm Length Principle in der TP Gestaltung nutzen kann , zeigt dass hier nicht mit " Marktpreise" agiert werden muss.

 

Und jetzt erklär mal Bitte wie das - vorausgesetzt es würde intern vei Discover angewendet, auf einen externen Partner angewendet werden könnte. Open Book?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nur mal so am Rande, Ziel des Transferpricing ist es (grenzüberschreitende) Transaktionen innerhalb eines Konzern zu Marktpreisen abzuwickeln. Also gibt es keinen Unterschied zwischen den Preisen die Discover für Zubringer zahlen muss und den Preisen die Condor zahlen muss. 

Die Umsatzverrechnung eines Umsteiger-Tickets erfolgt konzernintern pro rata mWn geschlüsselt über die geflogenen Kilometer. Es geht hier ja nicht um eine Dienstleistung, die Unternehmen A an Unternehmen B erbringt, sondern eine gemeinsame Dienstleistung an den Kunden mit gemeinsamen Umsatz.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Falsch.

Nein, ist es nicht. 

 

vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

Alleine die Tatsache dass man innerhalb eines Konzerns das Arm Length Principle in der TP Gestaltung nutzen kann , zeigt dass hier nicht mit " Marktpreise" agiert werden muss.

Das Arm's Length Prinzip ist nichts anderes als ein Verweis auf den Marktpreis: "In transactions “at arm’s length”, the parties involved should have equal bargaining power and symmetric information, leading the parties to agree upon fair market terms."

 

 

vor 2 Stunden schrieb Netzplaner:

Die Umsatzverrechnung eines Umsteiger-Tickets erfolgt konzernintern pro rata mWn geschlüsselt über die geflogenen Kilometer.

Innerhalb der Deutschen Lufthansa AG und zwischen den Lufthansa-Firmen mit Sitz in Deutschland kann man das so machen

 

 

vor 2 Stunden schrieb Netzplaner:

Es geht hier ja nicht um eine Dienstleistung, die Unternehmen A an Unternehmen B erbringt, sondern eine gemeinsame Dienstleistung an den Kunden mit gemeinsamen Umsatz.

Doch genau das ist es auf Ebene der einzelnen Gesellschaften.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb AirA351:

D-ANL sind geringer (89 Tonnen?) und NM sind höher ( 93,5 Tonnen?).

Alles was 97/101 Tonnen wäre (!) hat condor nicht, das sind dann A321neoLR und XLR.

Ja @FACoff hatte bereits mit (L)ess , (M)ore geantwortet aber irgendwie sind die Nachrichten gelöscht worden, warum auch immer. 

Bearbeitet von MaxiAviation
Geschrieben
Am 21.7.2024 um 00:59 schrieb MaxiAviation:

Ja @FACoff hatte bereits mit (L)ess , (M)ore geantwortet aber irgendwie sind die Nachrichten gelöscht worden, warum auch immer. 

Weis einer wieviel genau die L und M an MTOW haben bei DE?

Geschrieben

Man kann bei Condor ab Sofort Klimapakete (Preise beginnen ab 19,99€) buchen, mit denen der Einsatz von SAF und verschiedene Klimaprojekte gefördert werden.

Zitat

Ab sofort erhalten Condor Gäste auch die Information, wieviel CO2 durchschnittlich für den von ihnen gebuchten Sitzplatz anfällt. Insgesamt gibt es acht Klimapakete zur Auswahl. Das erste Klimapaket im Umfang von 50kg CO2 können auch bereits gebuchte Kundinnen und Kunden für 19.99 EUR dazubuchen. Wer neben dem Flug auch die Anreise zum Flughafen berücksichtigen möchte, kann über Condor auch Klimabeiträge für größere CO2-Mengen erwerben, als sie für den eigenen Condor Flug anfallen.

https://condor-newsroom.condor.com/de/de/news-artikel/bei-condor-kann-jeder-seinen-klimabeitrag-leisten/

Geschrieben
Am 22.7.2024 um 12:17 schrieb germanfly:

Ja geht gerade Ferry nach FRA und ist ab morgen wieder im Einsatz.

Ist wohl doch weiterhin nicht einsatzbereit. Grund für den AOG war ein Ausfall von allen 3 Geschwindigkeitssensoren.

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