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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb loco22:

Der Artikel ist mmn voll überspitzt. Wer reist bitte auch mit genau abgezahlten Medikamenten in den Urlaub. 

Laut letzter Zeile im Artikel habe der Rentner am Freitagmorgen die letzte Herztablette eingenommen, das ist knapp 48 Stunden nach geplantem Rückflug. 
 

Würde jetzt nicht meinen dass ein 2-Tage-Puffer „genau abgezählt“ ist.


Aber ich gehe mit, etwas überspitzt ist das alles schon geschrieben. Am Ende des Tages eben in normaler Bild-Manier.

Geschrieben

Der Flieger ist seit 5 Stunden in der Luft und soll in 3,5 Stunden in Frankfurt landen. Shit Happens, kann bei fast allen Airlines passieren.

https://fr24.com/CFG2283/38aac3b8

 

Noch ein wenig Polemik: Die Apotheken am FRA sollten zum Zeitpunkt der Ankunft noch geöffnet sein. ;-) 

 

Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb LH2112:

Laut letzter Zeile im Artikel habe der Rentner am Freitagmorgen die letzte Herztablette eingenommen, das ist knapp 48 Stunden nach geplantem Rückflug. 
 

Würde jetzt nicht meinen dass ein 2-Tage-Puffer „genau abgezählt“ ist.


Aber ich gehe mit, etwas überspitzt ist das alles schon geschrieben. Am Ende des Tages eben in normaler Bild-Manier.

Ich hatte einen ähnlichen Gedanken.

Aber auch: Warum fragt man nicht an der Rezeption nach Hilfe? Etwa nach einem Taxi um in einer Privatklinik gefahren zu werden, um an die notwendigen Medikamente zu kommen?

 

Wenn es brennt, öffnet man ja auch kein Ticket beim Help Desk, sondern ruft die Feuerwehr.

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb Avroliner100:


Was allerdings auch dafür sorgt, dass fliegen für uns alle bezahlbar bleibt. Von Einzelereignissen mal abgesehen und Marabu mal ausgeklammert, läuft es doch erfreulich effizient. Die allermeisten AOG-Fälle an den Homebases bekommt man irgendwie versorgt. Wenn das Wetter scheisse ist, ist es halt scheisse. Gegen ein AOG am Ende der Welt ist man nahezu machtlos … und es ist auch komplett übertrieben, exorbitante Spare-Reserven anzuhorten, um eine Betriebsstabilität von 99% auf 100% (die es nie geben wird) zu pushen. Auch der Ersatzflieger bräuchte mind seine 12h, ehe er frühestens vor Ort wäre. In der Regel bedeutet das fast zwingend eine Hotelnacht. Das ist halt so. 

 

Lass es Mombasa oder Windhoek sein - wie will man +/- 300 Leute (Langstrecke ist so gut wie immer voll, insbesondere Leisure) denn bitte umbuchen? Und wohin?
 

Beispiel Windhoek:

Frankfurt ist der letzte Abflug des Tages. Danach geht nix mehr = Hotel. Morgens um 09:50 geht die erste Airlink nach Johannesburg. E135. Da kannst du Vlt. mit Glück 15 von 300 Passagieren via JNB umbuchen. Bleiben noch 285. Nochmal 15 weg über CPT. Bleiben 260. Nochmal 20 über Addis. Bleiben noch 240 und nichts geht mehr …, alle Alternativen sind weg oder hoffnungslos überbraten. 

 

Beispiel Mombasa:

Mit Glück bekommst du ne Hand voll Leute mit Ethiopian via ADD weg. Dann noch ne Hand voll mit Kenia Airways via NBO, AMS/LHR mit 2 Stopps nach Deutschland. Der Stationmanager von JamboJet küsst dir beide Augen, weil du jede einzelne seiner heutigen Dash8 Flüge zu 100% voll machst. Aber die Freude währt nicht lange: Helge und Dieter reißen dir den Kopf ab. Dann doch lieber 2 Tage ins Hotel, ehe man sich verzweifelt in schlechten Englisch mit Sandalen und Schlapphut mit dem Kenia Airways Gate in NBO rumschlägt, weil man nur einen Standby Sitzplatz ergattert hat, die Airline nicht zuständig ist und man sich doch bitte an seinen Veranstalter wenden möge. Und wenn Hans-Ulrich seine Herztabletten auf einem Afrikatrip Taggenau abzählt, dann ist das eindeutig der falsche Hebel beim Sparen. 

 

Alles in allem ist fliegen in Deutschland aber nach wie vor um Galaxien zuverlässiger, als auch nur eine Kurzstrecke im S-Bahn Verkehr der Deutschen Bahn. 
 

Man scheitert eher an der Fahrt zum Flughafen mit dem ÖPNV, als an einer Annullierung des Fluges.

Schaut aber heute in Atlanta, Dallas und Chicago anders aus, hier spielt Frau Holle verrückt. ;)

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Avroliner100:


Was allerdings auch dafür sorgt, dass fliegen für uns alle bezahlbar bleibt. Von Einzelereignissen mal abgesehen und Marabu mal ausgeklammert, läuft es doch erfreulich effizient. Die allermeisten AOG-Fälle an den Homebases bekommt man irgendwie versorgt. Wenn das Wetter scheisse ist, ist es halt scheisse. Gegen ein AOG am Ende der Welt ist man nahezu machtlos … und es ist auch komplett übertrieben, exorbitante Spare-Reserven anzuhorten, um eine Betriebsstabilität von 99% auf 100% (die es nie geben wird) zu pushen. Auch der Ersatzflieger bräuchte mind seine 12h, ehe er frühestens vor Ort wäre. In der Regel bedeutet das fast zwingend eine Hotelnacht. Das ist halt so. 

 

Lass es Mombasa oder Windhoek sein - wie will man +/- 300 Leute (Langstrecke ist so gut wie immer voll, insbesondere Leisure) denn bitte umbuchen? Und wohin?
 

Beispiel Windhoek:

Frankfurt ist der letzte Abflug des Tages. Danach geht nix mehr = Hotel. Morgens um 09:50 geht die erste Airlink nach Johannesburg. E135. Da kannst du Vlt. mit Glück 15 von 300 Passagieren via JNB umbuchen. Bleiben noch 285. Nochmal 15 weg über CPT. Bleiben 260. Nochmal 20 über Addis. Bleiben noch 240 und nichts geht mehr …, alle Alternativen sind weg oder hoffnungslos überbraten. 

 

Beispiel Mombasa:

Mit Glück bekommst du ne Hand voll Leute mit Ethiopian via ADD weg. Dann noch ne Hand voll mit Kenia Airways via NBO, AMS/LHR mit 2 Stopps nach Deutschland. Der Stationmanager von JamboJet küsst dir beide Augen, weil du jede einzelne seiner heutigen Dash8 Flüge zu 100% voll machst. Aber die Freude währt nicht lange: Helge und Dieter reißen dir den Kopf ab. Dann doch lieber 2 Tage ins Hotel, ehe man sich verzweifelt in schlechten Englisch mit Sandalen und Schlapphut mit dem Kenia Airways Gate in NBO rumschlägt, weil man nur einen Standby Sitzplatz ergattert hat, die Airline nicht zuständig ist und man sich doch bitte an seinen Veranstalter wenden möge. Und wenn Hans-Ulrich seine Herztabletten auf einem Afrikatrip Taggenau abzählt, dann ist das eindeutig der falsche Hebel beim Sparen. 

 

Alles in allem ist fliegen in Deutschland aber nach wie vor um Galaxien zuverlässiger, als auch nur eine Kurzstrecke im S-Bahn Verkehr der Deutschen Bahn. 
 

Man scheitert eher an der Fahrt zum Flughafen mit dem ÖPNV, als an einer Annullierung des Fluges.

Bei einem average delay von 35 Minuten in FRA kann man sich eigentlich das gegen die Bahn schießen sparen. Aber gefühlt muss hier ja immer gegen etwas geschossen werden. Und nach dem sich Discover und Condor gerade die Waage halten muss jetzt die Bahn dran glauben.

Bearbeitet von Joki
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Avroliner100:

Auch der Ersatzflieger bräuchte mind seine 12h, ehe er frühestens vor Ort wäre. In der Regel bedeutet das fast zwingend eine Hotelnacht. Das ist halt so. 

 

Lass es Mombasa oder Windhoek sein - wie will man +/- 300 Leute (Langstrecke ist so gut wie immer voll, insbesondere Leisure) denn bitte umbuchen? Und wohin?

Ich glaube, deine (berechtigten) Einwände gegen das Umbuchen sind ein bisschen Schattenboxen. Absolut niemand hier verlangt das. Jedem ist klar, dass das unrealistisch ist.

 

Ich denke, die Vorschläge gehen mehr Richtung Spare Aircraft losschicken. Wenn du ne heiße ORES in Frankfurt stehen hast, könnte die innert 12h unten sein. In der Zeit ist deine ursprüngliche Crew auch wieder aus der Ruhezeit und kann den Rückflug aufm Spare übernehmen. Die Ferry-Crew (braucht ja nur zwei oder drei Mann Cockpit, keine Kabine) kann dann, wenn es nicht zu ewig dauert, postwendend den reparierten ursprünglichen Flieger leer zurückfliegen.

 

Warum das nicht passiert, ist auch allen klar. Kostenfaktoren, und manchmal macht auch die Technik Versprechen, die sie nicht halten können. Oder das Problem stellt sich doch als größer heraus, als man eigentlich dachte.

 

vor 22 Minuten schrieb Joki:

Bei einem average delay von 35 Minuten in FRA kann man sich eigentlich das gegen die Bahn schießen sparen. Aber gefühlt muss hier ja immer gegen etwas geschossen werden.

Danke, sehe ich genauso. Laut Statista war die durchschnittliche Abflugpünktlichkeit in Europa 2024 bei rund 66 Prozent. Demgegenüber war die betriebliche Pünktlichkeit im SPNV der Deutschen Bahn bei 90,9 Prozent. Insofern schon ein bisschen ein argumentatives Eigentor.

 

 

Bearbeitet von Lucky Luke
x
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Joki:

Bei einem average delay von 35 Minuten in FRA kann man sich eigentlich das gegen die Bahn schießen sparen. Aber gefühlt muss hier ja immer gegen etwas geschossen werden. Und nach dem sich Discover und Condor gerade die Waage halten muss jetzt die Bahn dran glauben.


Die Bahn glaubt völlig zurecht dran. 
Nach offiziellen Zahlen mag der Regionalverkehr zu 90% pünktlich sein. Zumindest die Züge, die ihr Ziel überhaupt erreichen. Alles, was Max Maulwurf im Laufe eines witzigen Tages im Stellwerk so weg annulliert, ist in der Statistik nicht mit inbegriffen. Auch traue ich der Bahn im tiefsten Odenwald durchaus eine Pünktlichkeit nahe 100% zu. In den Ballungszentren aber nicht. Ich vermute mal da geht ein Großteil der Pendler mit. 
 

Im Fernverkehr ist die Bahn weitaus schlechter als das Flugzeug. 
Für Lufthansa war es mit 22% Unpünktlichkeit und 2% Annulierungen schon ein nicht besonders feierliches Jahr. 
https://www.merkur.de/reise/rueckblick-auf-2024-lufthansa-ist-europaweit-spitzenreiter-bei-flugstornierungen-zr-93474890.html#:~:text=“,-In diesem Jahr&text=Die Analyse von Flightright zeigt,22 Prozent der Maschinen verspätet.

 

Bei der Bahn wird die Ausfallquote kaum erfasst, nach Schätzungen liegt sie zwischen 7 und 10%. 
Knapp jeder Zehnte wurde also gleich mal weg annulliert, noch bevor er seinen ICE oder IC überhaupt betreten hat. Oder er hat sein Ziel nicht erreicht, weil das Vehikel mit rotem Rennstreifen irgendwann nicht mehr wollte. Weil Klimaanlage, defekte Türe, defekte Toiletten, Bistro inop, Baustelle, SEV, Weichenstörung, Signalstörung, Oberleitung geklaut, Fahrer krank, nicht vorhanden oder Wetterbericht in Ouagadugu schlecht. Von dem, was dann noch gefahren ist, haben 37,5% aller Züge einen Delay eingefahren. Mehr als jeder dritte Zug. Die Reisendenpünktlichkeit (Anschlüsse und Umstiege inbegriffen) schwankte zwischen 55 und 72%. Damit kann man ganz grob darauf wetten, dass im Schnitt mehr als jeder Dritte Anschluss in die Binsen geht. 

https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/zahlen_fakten/puenktlichkeitswerte-6878476#:~:text=Im Jahr 2024 waren 62,%3A 91%2C0 Prozent).

 

Inoffiziell wird die Reisendenpünktlichkeit sogar noch viel geringer sein. Ein Großteil der Pendler dürfte eine Trophäe namens Deutschlandticket zu seinem Besitz zählen. Diese tatsächlich geniale Idee (ernsthaft) führt aber dazu, dass fast jeder mit dem Deutschlandticket anreist und nur noch den Fernverkehr point to point bucht. Damit passiert dasselbe wie bei getrennten Airlinebuchungen: Getrennte Tickets sind nicht erfassbar. Gut möglich dass der letze ICE nur 5 Minuten Delay in Mannheim hatte. Wenn aber der Anschluss RE (pünktlich, Deutschlandticket) weg ist, dann war für die Bahn Statistik alles fein: Der ICE war pünktlich, der RE war pünktlich und deine Reisendenpünktlichkeit lag bei 100%. 
 

Tatsächlich musstest du aber den nächsten RE nehmen, kamst eine Stunde später an oder bist im schlimmsten Fall mit dem Taxi heimgefahren, weil letze Verbindung am Tag. Bei rund 15 Millionen Deutschland Ticket Nutzern dürfte die Dunkelziffer enorm sein. 
 

Wenn man das öfter mal macht, dann braucht man schon einen kühlen Kopf. Die Bahn kommt dem Vielfahrer zwar entgegen und kompensiert die nicht funktionierende Klimaanlage im ICE mit einem Magnum-Mini Sortiment (Aktionsware im Sommer) in der Bahn Lounge. Sonst gibt es nicht viel - der Softdrinkspender ist Standortübergreifend überwiegend inop, der hygienische Zustand schwankt zwischen akzeptabel und dem berüchtigten Senf- und Ketchupstand einer abgerockten Yormas Filiale.
 

Dasselbe in klein auch im Nahverkehr: 

Wer kennt es nicht: S4 ist 5 Minuten verspätet, Umstieg zur S5 war futsch (weil ausnahmsweise pünktlich). 30 Minuten warten an einer zugigen S-Bahn Haltestelle im Regen. Zur Steigerung: Nach 30 Minuten warten erklingt aus einem blechernen Lautsprecher: Information zur S5 … fällt heute leider aus. (Falls überhaupt etwas erklingt und der Zug nicht wortlos von der Anzeigetafel verschwindet, während der DB Navigator die Verbindung noch als pünktlich kennzeichnet).
 

Deutschlandticket ohne Zugbindung, Umstieg wurde nie erfasst. Für die Statistik waren alle Züge pünktlich, der annullierte Zug war nie in der Wertung.

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Besserwisser:

Condor hat es groß in die Bild geschafft. Flieger defekt und die Passagiere beschweren sich über schlechte Kommunikation. Wenn ich mich richtig erinnere haben die Condor Fans sich hier vor ein paar Tagen noch über Discover lustig gemacht, da es dort ein ähnliches Problem gab und Tage lang kein Ersatzflieger geschickt wurde. 

Natuerlich passieren solche Zwischenfaelle, auch bei DE oder WK. Aber nicht gefuehlt jeden 3 Tag wie bei 4Y. Nur so am Rande.

Zum Thema, es wurde berichtet ALLE Passagiere seien nun mit DE zurueck nach FRA geflogen. Wundert mich schon, warum man nicht gerade die BizClass Passagiere auf andere Airlines umgebucht hat. Aber da DE ja keiner Allianz angehoert, scheint es ja fuer solche Faelle kein Abkommen mit anderen Airlines zu geben.

 

Bearbeitet von debonair
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb debonair:

Aber da DE ja keiner Allianz angehoert, scheint es ja fuer solche Faelle kein Abkommen mit anderen Airlines zu geben.

Man kann grundsätzlich auch massig Abkommen schließen, ohne einer Allianz anzugehören. Gerade darin ist Condor ja Meister.

Geschrieben
Am 7.1.2025 um 08:19 schrieb AeroSpott:


Frage mich, was man mit den A319 will. Citystrecken?

Ab Prag darf man das hinterfragen. Ab FRA gibt es aber genügend Touri-Ziele, wo ein 319 ausreicht . Menorca, Korsika,Sardinien,Almeria,Murcia...Die Liste könnte lang werden.

Geschrieben

Derweil ist in EAF der Lieferplan 320/321neo angepasst.

2025 nur 4 320neo

2026 nur 6 321neo

2027 stolze 18 321/320neo

2028 die restlichen mixed

 

da dürfen die 321ceo noch fleissig arbeiten.

Und spannend wir mit der recht geringen Zulaufmenge die 757 ab Sommer 26 ersetzt werden.

Kann aber hinkommen wenn die 6 in 2026 zu Jahresbeginn kommen würden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb AirA351:

Kann aber hinkommen wenn die 6 in 2026 zu Jahresbeginn kommen würden.


Zu Jahresbeginn 2026 wird ein A320neo erwartet, der Rest dann erst Mitte/Ende 2026. Nach der letzten Meldung steht der letzte Flug der 757 noch nicht fest und so wie ich das verstehe wird das wenn erst Ende 2025 sein. 

Bearbeitet von Condor767Winglet
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Condor767Winglet:


Zu Jahresbeginn 2026 wird ein A320neo erwartet, der Rest dann erst Mitte/Ende 2026. Nach der letzten Meldung steht der letzte Flug der 757 noch nicht fest und so wie ich das verstehe wird das wenn erst Ende 2025 sein. 

 

Die Sommer Ops geht bis Ende Okt / Anfang Nov.... also klar, wird das Ende 2025 sein

Geschrieben

Kann man so oder so sehen, klingt für mich eher so wie Ende Dezember. Zumal ja der Sommerflugplan bis Ende Oktober/Anfang November schon steht, dann könnte man ja schon sehen welcher Flug der letzte wäre. Ich denke ich ein paar Wochen, wenn der WFP 25/26 veröffentlicht wird, wissen wir mehr. 

Geschrieben
Am 10.1.2025 um 19:15 schrieb Joki:

Bei einem average delay von 35 Minuten in FRA kann man sich eigentlich das gegen die Bahn schießen sparen. Aber gefühlt muss hier ja immer gegen etwas geschossen werden. Und nach dem sich Discover und Condor gerade die Waage halten muss jetzt die Bahn dran glauben.

Du weißt schon, das in jedem Flug eine gewisse zeitliche Reserve ist, Daher ist die Abflugzeit nicht wirklich entscheidend sondern die Ankunftszeit am Zielort. Auch dort gibt es Slots zur für die Landung. Dann fliegt man später los um im zweifelsfall bei Zielgebietsankunft nicht in ein langes holding zu geraten. Bei passender Wetterlage fliegst du zB von FRA eine Stunde später los in die Karibik und du kommst trotzdem noch 15 min früher an. Mir ist es auch im Dezember aufgefallen in der Karibik das eine Flieger aus den Staaten 5 holidings und die folgende kanadische 6 holdings fliegen durfte. Dafür durften die in der regulären Anfkunftzeit fliegenden Flieger (2-3 Regional innerhalb Karibik) und 2 Privatjets(zB Global 5000) pünktlich landen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb schwarzerAbt:

Auch dort gibt es Slots zur für die Landung. Dann fliegt man später los um im zweifelsfall bei Zielgebietsankunft nicht in ein langes holding zu geraten.

 

 

Der Unterschied zwischen Airport-Slots und ATFM-Slots ist glaube ich so eines der größten missverstandenen Dinge in der Luftfahrtwelt überhaupt. Das eine ist tatsächlich zeitlich bindend, bezieht sich aber ausschließlich auf die Airborne-Zeit beim Departure, das andere ist rein planerisch.

 

Es werden zwar afaik teilweise statistische Erhebungen gemacht, wie gut Airlines ihren allokierten Slot treffen, und dann ab und an in seltenen auch Pönale ausgesprochen. Aber es wird nie ein Flieger ins Holding geschickt, nur weil er seinen Airport-Slot nicht trifft.

 

vor 10 Stunden schrieb schwarzerAbt:

Dafür durften die in der regulären Anfkunftzeit fliegenden Flieger (2-3 Regional innerhalb Karibik) und 2 Privatjets(zB Global 5000) pünktlich landen.

Welchen Flughafen an welchem Tag soll das denn betroffen haben? Weil spontan würde ich da eher auf etwas in Richtung Parking Availability vermuten. Ne Bombardier Global kannste doch besser unterbringen als ne 737.

 

 

 

Bearbeitet von jubo14
Angriff entfernt
Geschrieben

Die EU-Kommission verpflichtet Lufthansa, Condor vorläufig weiterhin Zugang zu ihren Zubringer-Flügen gemäß den im Sommer 2024 vereinbarten SPA-Konditionen zu gewähren. 

 

Hintergrund ist die Untersuchung der Kommission zu Auswirkung des A++ JV auf den Wettbewerb über dem Nordatlantik. Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wettbewerb durch das JV beschränkt wird und es Abhilfemaßnahmen bedarf. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die EU-Kommission verpflichtet Lufthansa, Condor vorläufig weiterhin Zugang zu ihren Zubringer-Flügen gemäß den im Sommer 2024 vereinbarten SPA-Konditionen zu gewähren. 

 

Hintergrund ist die Untersuchung der Kommission zu Auswirkung des A++ JV auf den Wettbewerb über dem Nordatlantik. Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wettbewerb durch das JV beschränkt wird und es Abhilfemaßnahmen bedarf. 

Naja, ganz konkret geht es doch nur um die Strecke Frankfurt-New York („EU-Kommission richtet ergänzende Mitteilung der Beschwerdepunkte an Lufthansa, um Fluggäste auf der Strecke Frankfurt-New York zu schützen“), vor dem Hintergrund „Die Fluggesellschaften hatten sich damals u. a. verpflichtet, Wettbewerbern, die bereit waren, auf der Strecke Frankfurt-New York neu oder verstärkt tätig zu werden, Zeitnischen und Anschlussverbindungen zur Verfügung zu stellen. Diese Verpflichtungen waren zehn Jahre lang rechtsverbindlich.“

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_25_260

 

vor 41 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wettbewerb über dem Nordatlantik […] durch das JV beschränkt wird

„In ihrem heutigen Beschluss stellt die Kommission vorläufig fest, dass das transatlantische Gemeinschaftsunternehmen A++ den Wettbewerb auf der Strecke Frankfurt-New York beschränkt“. Dass der Wettbewerb über dem Nordatlantik generell begrenzt wird steht da nicht.

 

Interessant auch:

Zitat

In diesem Zusammenhang hatte die Kommission Bedenken, dass Condor ohne die Übergangsregelungen nicht mehr in der Lage sein könnte, die Strecke Frankfurt-New York wirtschaftlich zu betreiben, und somit vom Markt verdrängt werden könnte. 

Also noch nicht mal Ziele wie New York scheinen für Condor ohne Zubringer seitens Lufthansa wirtschaftlich machbar.

Bearbeitet von ben7x
Geschrieben (bearbeitet)
vor 25 Minuten schrieb ben7x:

 

 

Interessant auch:

Also noch nicht mal Ziele wie New York scheinen für Condor ohne Zubringer seitens Lufthansa wirtschaftlich machbar.

Die Strecke ist für LH ohne Zubringer auch nicht wirtschaftlich machbar. Auf was willst du hinaus? 

Bearbeitet von Der_Insider

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