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Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb Condor767Winglet:

 Für DUS ist aktuell noch nichts hinterlegt. 

Es scheint, dass der Großteil der Flüge, welche mit Partner-Airlines geplant waren nun doch von Condor selbst übernommen werden. Ergänzt werden zumindest die Griechenland und PMI Flüge durch Marabu, aber teilweise nur auf einzelnen Rotationen.

Bearbeitet von cr94
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb AeroSpott:

 

Bezüglich dem Borderlebnis muss ich @cr94 allerdings zustimmen, z.B. ein paar lockere Sprüche auf Deutsch verbessern schnell die Stimmung an Bord, das klappt halt bei Fremdsprachigen Personal aus anderen Ländern meistens nicht. Auch wenn das Englisch gut ist, wirkt es halt eher kalt und steril an Bord.

 

Ich halte dagegen, wer sprachlich gänzlich unbegabt ist versteht auch keinen einfachen lockeren Spruch auf English.

vor 2 Stunden schrieb cr94:

Und genau darum geht es mir. Marabu-Personal spricht Deutsch. Wie oft hatte ich bei EW schon ältere Leute an Bord, die ganz enttäuscht waren, weil das Reisebüro ihnen versprochen hat, bei EW würde an Bord Deutsch gesprochen werden. 

 

 

Und genau hier sehe ich dein Argumentationsproblem.

 

Ein Massenanbieter richtet sich nach dem Markt, sprich Durchschnittskunden. Ein McDo Bürger wird auch nie "so gut" wie bei Sepps Imbissbude schmecken, dafür ist es gut genug für Millionen statt für ein paar Dutzende.

 

Bleiben wir bei den Fakten:

- der "Gesicht-zu-Gesicht" Vertrieb von Pauschalreisen hat einen Anteil von 35% - zwei Drittel des MArktes buchen Onlne, via Email usw. - die Anbieter richten sich an Kunden die selbständig das Geschriebene lesen und verstehen können

 

- was Walter und Gisela in Gittis Reiseparadis aus Arschhausen am Walde versprochen wurde, kann kein Anbieter kontrollieren; das Produktversprechen scheitert da nicht am Anbieter, sondern am Vermittler

 

- der Leisuremarkt an sich wird von nicht Deutschsprechenden Angebote dominiert - sei es die Pegasus, Corendons, Tunisairs oder Ryanairs und co die auch für Buchungen genutzt werden

 

-laut Statista sind ca 45% der Urlaubsreisen Flüge, je nach Region sind nur 6-15% der Bewohner Deutschlands noch nie geflogen

 

Und Last but not least : ein gewöhnlicher Flug befördert die Insassen aus Deutschland ins Ausland - sollgte man sich evtl. gegen einen Herzinfarkt wappnen das am Ankunftsort eine andere Sprache gesprochen wird?

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Ich halte dagegen, wer sprachlich gänzlich unbegabt ist versteht auch keinen einfachen lockeren Spruch auf English.

 

Und genau hier sehe ich dein Argumentationsproblem.

 

Ein Massenanbieter richtet sich nach dem Markt, sprich Durchschnittskunden. Ein McDo Bürger wird auch nie "so gut" wie bei Sepps Imbissbude schmecken, dafür ist es gut genug für Millionen statt für ein paar Dutzende.

 

Bleiben wir bei den Fakten:

- der "Gesicht-zu-Gesicht" Vertrieb von Pauschalreisen hat einen Anteil von 35% - zwei Drittel des MArktes buchen Onlne, via Email usw. - die Anbieter richten sich an Kunden die selbständig das Geschriebene lesen und verstehen können

 

- was Walter und Gisela in Gittis Reiseparadis aus Arschhausen am Walde versprochen wurde, kann kein Anbieter kontrollieren; das Produktversprechen scheitert da nicht am Anbieter, sondern am Vermittler

 

- der Leisuremarkt an sich wird von nicht Deutschsprechenden Angebote dominiert - sei es die Pegasus, Corendons, Tunisairs oder Ryanairs und co die auch für Buchungen genutzt werden

 

-laut Statista sind ca 45% der Urlaubsreisen Flüge, je nach Region sind nur 6-15% der Bewohner Deutschlands noch nie geflogen

 

Und Last but not least : ein gewöhnlicher Flug befördert die Insassen aus Deutschland ins Ausland - sollgte man sich evtl. gegen einen Herzinfarkt wappnen das am Ankunftsort eine andere Sprache gesprochen wird?

Ich spreche fließend und verhandlungssicher englisch, aber es ist weder die Muttersprache der Crew, was meist deutlich(!) zu hören ist und auch bei dieser teilweise für ziemliche Anspannung im Gespräch sorgt und sie häufig Recht "steif" wirken lässt, noch ist es die Muttersprache der meisten Passagiere. Mag auch ein kulturelles Thema sein.

Bei BA oder anderen englischsprachigen Airlines wirkt die Atmosphäre nämlich sehr locker, trotz englischer Sprache. Bei EWL leider überhaupt nicht. 

Und meines Wissens spricht auf jedem Marabu Flug und auch bei den meisten Wet-Lease Partnern der Condor ein Großteil der Crew deutsch. Bei EW ist das nicht der Fall.

 

Daher finde ich tatsächlich auch auf GA und Helvetic zu setzen nicht verkehrt, selbst wenn diese ggfs. (pro Sitzplatz) teurer sein mögen als Air Baltic o.ä.

 

Und natürlich wird der Leisure Markt, gerade innereuropäisch von anderen Airlines dominiert. Diese richten sich in meinen Augen aber auch an ein anderes Kundensegment als EW. EW ist preislich und auch vom Bordprodukt ein gehobener Low Coster. Und versucht dies zunehmend, wie im LH Konzern und auch der Branche allgemein üblich, zu maltesischen und osteuropäischen Kostenstrukturen aufzubauen. Der Preis bleibt aber leider Premium und man präsentiert sich immer wieder als "deutsche Airline für deutsche preisbewusste aber dennoch anspruchsvolle Fluggäste".

Und das passt nicht zusammen. Entweder bietet man eine Lufthansa mit Lufthansa drin an, oder man bietet Low Cost mit Low Cost drin an. Das fängt bei der Crew an und hört beim Bordprodukt auf.

 

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline", ist es aber mittlerweile mehr als EW zu durchschnittlich günstigeren Preisen.

Es gibt nur leider auf dem europäischen Markt kein Condor-Produkt für den Fluggast mit gehobenen Ansprüchen. Eurowings ist hier vom Bordprodukt definitiv mehr "Premium". Allerdings ist der Grundpreis allerdings schon höher als der der Konkurrenz. Die Premium Optionen kosten dann nochmal "Premium Aufpreise".

Geschrieben

vor 10 Stunden schrieb Aero88:

Aber mal Butter bei de Fische. Wenn man Condor bucht ist es letztlich ein kleines Überraschungsei. Man weiß nie in was für ein Flugzeug welcher Airline man steigt. 

„Im Namen von Condor begrüßen wir sie auf ihren Marabu-Flug operated by Heston Airlines“.

 

In diesem Sinne, guten Flug.

Das würde ich so definitiv nicht unterschreiben, aber ich bin auch mit Condor fast nur 757 geflogen. Letztes Jahr mal ex DUS mit Fly41, aber das war schon bei der Buchung (Pauschalreise) klar. Einen Unterschied zur "Mainline" habe ich nicht gemerkt. 

 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Netzplaner:

Condor, Marabu, Helvetic, German Airways, FlyAir41, Heston, European Air Charter?

War früher nicht mal der Gedanke dahinter, dass Marabu den externen Wetlease konzernintern übernimmt und man dadurch die ganze Komplexität reduziert und das Geld im Haus bleibt? Was wurde daraus? Ist das aktuelle Chaos an Anbietern nur temporär oder here to stay?

 

vor 23 Minuten schrieb cr94:

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline"

Also du erzählst uns, dass in deiner Wahrnehmung eine Condor (mit Jahrzehnten Erfahrung im deutschen Leisure Business) schön offen und europäisch wirkt aber eine Eurowings dann die urdeutsche Ferienairline ist (von der man dann durchaus die deutsche Sprache an Bord erwarten kann)? Also entweder trügt deine Wahrnehmung oder bei EW sollte man sich mal mehr mit dem Brand Management auseinandersetzen…

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb cr94:

Ich spreche fließend und verhandlungssicher englisch, aber es ist weder die Muttersprache der Crew, was meist deutlich(!) zu hören ist und auch bei dieser teilweise für ziemliche Anspannung im Gespräch sorgt und sie häufig Recht "steif" wirken lässt, noch ist es die Muttersprache der meisten Passagiere. Mag auch ein kulturelles Thema sein.

Bei BA oder anderen englischsprachigen Airlines wirkt die Atmosphäre nämlich sehr locker, trotz englischer Sprache. Bei EWL leider überhaupt nicht. 

Und meines Wissens spricht auf jedem Marabu Flug und auch bei den meisten Wet-Lease Partnern der Condor ein Großteil der Crew deutsch. Bei EW ist das nicht der Fall.

 

Daher finde ich tatsächlich auch auf GA und Helvetic zu setzen nicht verkehrt, selbst wenn diese ggfs. (pro Sitzplatz) teurer sein mögen als Air Baltic o.ä.

 

Und natürlich wird der Leisure Markt, gerade innereuropäisch von anderen Airlines dominiert. Diese richten sich in meinen Augen aber auch an ein anderes Kundensegment als EW. EW ist preislich und auch vom Bordprodukt ein gehobener Low Coster. Und versucht dies zunehmend, wie im LH Konzern und auch der Branche allgemein üblich, zu maltesischen und osteuropäischen Kostenstrukturen aufzubauen. Der Preis bleibt aber leider Premium und man präsentiert sich immer wieder als "deutsche Airline für deutsche preisbewusste aber dennoch anspruchsvolle Fluggäste".

Und das passt nicht zusammen. Entweder bietet man eine Lufthansa mit Lufthansa drin an, oder man bietet Low Cost mit Low Cost drin an. Das fängt bei der Crew an und hört beim Bordprodukt auf.

 

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline", ist es aber mittlerweile mehr als EW zu durchschnittlich günstigeren Preisen.

Es gibt nur leider auf dem europäischen Markt kein Condor-Produkt für den Fluggast mit gehobenen Ansprüchen. Eurowings ist hier vom Bordprodukt definitiv mehr "Premium". Allerdings ist der Grundpreis allerdings schon höher als der der Konkurrenz. Die Premium Optionen kosten dann nochmal "Premium Aufpreise".

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

Die Positionierung war auch nie die eines Low Costers, man beschreibt sich selbst als Value Carrier ( das muss ja nicht billig heissen)  seit ca 2014 hat man JetBlue &Co und nicht Ryanair und Wizz als Wettbewerber gesehen. Es gibt dazu unzählige Investorenpresentationen.

Und die eigene Kundschaft ist historisch eine mischung aus City-to-City Business und Leisure. 

 

Condor beschreibt sich selbt als "Deutschlands beliebtester Ferienflieger".

 

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

 

Betriebsblindheit?

 

 

 

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

Die Positionierung war auch nie die eines Low Costers, man beschreibt sich selbst als Value Carrier ( das muss ja nicht billig heissen)  seit ca 2014 hat man JetBlue &Co und nicht Ryanair und Wizz als Wettbewerber gesehen. Es gibt dazu unzählige Investorenpresentationen.

Und die eigene Kundschaft ist historisch eine mischung aus City-to-City Business und Leisure. 

 

Condor beschreibt sich selbt als "Deutschlands beliebtester Ferienflieger".

 

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

 

Betriebsblindheit?

 

Mit "Deutschlands beliebtester Ferienflieger" hast du definitiv einen Punkt.

 

 

 

Aber was auf Investorenfolien steht, ist schön und gut. Aber das Problem bei Marketing(agenturen) ist häufig, dass sie weit weg von der Realität sind und Analysen meistens so durchführen, dass sie mathematisch korrekt sind und Modelle werden so aufgesetzt, dass die Agenturen weiter gebucht werden.

 

Die Realität erlebe ich jedoch regelmäßig in der Kabine (ich fliege deutlich mehr EW als DE).

Viele Menschen nehmen die Eurowings als Lufthansa Tochter wahr und somit als deutsch. Und zumindest auf meinen Flügen ist der Altersschnitt der Passagiere recht hoch verglichen zu den Low-Costern. Und häufig höre ich Sätze wie "hätte ich das gewusst, hätte ich auch Ryanair fliegen können" o.ä.

 

Mag sein, dass Marketing diese Kunden nicht als ihr Hauptsegment identifiziert. Aber das sind in der Regel die Kunden, die bereit sind mehr Geld für mehr Platz zu bezahlen (sitzen i.d.R. vorne) und eben auch für eine deutschsprachige Crew. Ich behaupte ein Großteil der restlichen Passagiere würden genauso auch mit Low-Costern fliegen, wenn es die Möglichkeit gäbe.

 

DE und EW sehen sich beide als "Value Carrier". Der eine mehr, der andere etwas weniger. Und ich persönlich sehe da die Abgrenzung zum Low Coster auch bei der Sprache. Und da hat Condor mit seinen Wet Lease Partnern und auch mit der Marabu die Nase vorn.

Dennoch: Hätte ich zum gleichen Preis die Wahl, würde ich persönlich (innereuropäisch) das EW Bordprodukt(!) bevorzugen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

[...]

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

Betriebsblindheit?

 

Wie erheiternd, dass man solche blind aus der Luft gegriffenen Behauptungen so einfach widerlegen kann:

 

 

 https://www.eurowings.com/de/informieren/ueber-uns/unternehmen.html

 

 

Zitat

Mit ihrem Value-Konzept geht die deutsche Airline dabei auf die Kernwünsche der Flugreisenden von heute ein: Flexibilität, bezahlbarer Komfort und Nachhaltigkeit.

 

 

 

 

https://www.eurowings.com/de/informieren/ueber-uns.html

 

Zitat

Eurowings wird als „der Heimat-Carrier“ in Nordrhein-Westfalen ein deutlich größeres und attraktiveres Streckennetz anbieten können als bisher - insbesondere in Düsseldorf, wo Eurowings Marktführer ist.

 

 

 

 

Bearbeitet von klotzi
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb AeroSpott:

 

Ist vor 2h gelandet. Dann dürfte D-ANLD auch spätestens übernächste Woche kommen. 


DANCA hatte heute außerdem den Erstflug und dürfte dann Ende März/Anfang April kommen.

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Papa Uniform:

Wann kommt denn der nächste 330?

 

Ich gehe davon aus, dass das noch einige Monate dauern wird, die A330neo Auslieferungen stocken im Moment scheinbar sowieso, ich würde mal nicht vor dem 3. Quartal tippen.

Geschrieben
Am 12.3.2026 um 13:38 schrieb FACoff:

morgen wird der nächste 321neo DANLC in Frankfurt erwartet

Soll nach gegenwärtiger Planung morgen Abend erstmals um Strecke gehen:

STD 19:55 DE4311 A21N DANLC (EIS)

 

 

Geschrieben

Waren doch jetzt nur zwei Mal?

 

Einmal nach der TC-Pleite, als man die Insolvenz in Eigenverwaltung genutzt hat, um aus einem offensichtlich überteuertem Mietvertrag rauszukommen, mit Inkaufnahme einer schlechteren Lage in Neu-Isenburg ohne direkten Airportzugang.

 

Und halt jetzt nochmal, zurück zum Airport.

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