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Geschrieben

die variable Vergütung bei Condor (Cockpit) ist an verschiedene Erfolgsparameter geknüpft, nicht nur an das EBIT... entsprechend kann auch bei negativem EBIT eine variable Vergütung ausgezahlt werden

 

und Herr Gerber hat ja bereits angedeutet, dass das Ergebnis für 2024/2025 besser sein wird als im Jahr davor, aber vermutlich insgesamt weiterhin negativ

 

vielleicht kann der Kindergarten hier nun den wohlverdienten Mittagsschlaf abhalten..... 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Wieviele € muss Condor jetzt noch zurückzahlen?

In Jahresabschluss 23/24 sind 300 Mio. Verbindlichkeiten an Bankdarlehen bilanziert, natürlich ohne genaue Aufteilung. Zitiere Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich um 52,9 Mio. EUR auf 300,8 Mio. EUR. Dies liegt an der planmäßigen Tilgung des Kredits der KfW.

vor 5 Minuten schrieb Der_Insider:

Oh der saß wohl. Sorry 😂😂😂

Ja, die „Spitzen“ eines Möchtegern-Teenage-Edgelords haben mich zutiefst erschüttert 😂😂😂

Geschrieben

Noch ein Nachtrag zur Finanzierung.

 

Das KfW-Darlehen setzt sich aus einer Senior Tranche über 175,0 Mio. EUR und einer Junior Tranche über 204,8 Mio. EUR zusammen. Von der Senior Tranche wurden bis zum 30. September 2024 79,0 Mio. EUR zurückgeführt. Alle angefallenen Zinsen wurden gezahlt. Die Junior Tranche wird nur bei Eintritt bestimmter Bedingungen getilgt. Diese sind zum 30. September 2024 aber noch nicht eingetreten.

Neben den in den Vorjahren durchgeführten Eigenkapitaleinlagen i.H.v. 200 Mio. EUR haben Unternehmen der Attestor-Gruppe weitere 250 Mio. EUR Eigenkapital und Fremdkapital für die Flottenerneuerung zugesagt. Davon waren 113,2 Mio. USD und 7,0 Mio. EUR für eine Finanzierung der Pre-Delivery und Security Deposit Payments im Rahmen der Erneuerung der Flotte von Condor per 30. September 2024 in Anspruch genommen. Weitere 68,0 Mio. EUR wurden zur Finanzierung allgemeiner Geschäftszwecke durch Attestor bereitgestellt und von Condor in Anspruch genommen.

 

Educated guess:

- man wird aus der neuen Finanzierung von Attestor auch 2025 einen Teil des KFW Kredites getilt haben

- man wird aus dieser Refinanzierung auch laufende Investitionen, zusätzliche Tilgung und Deckung operativer Verluste finanzieren können

- zur vollständigen Ablösung des Kredites wird man eine neue Finanzierungstranche brauchen müssen

 

 

vor 15 Minuten schrieb FACoff:

die variable Vergütung bei Condor (Cockpit) ist an verschiedene Erfolgsparameter geknüpft, nicht nur an das EBIT... entsprechend kann auch bei negativem EBIT eine variable Vergütung ausgezahlt werden

 

und Herr Gerber hat ja bereits angedeutet, dass das Ergebnis für 2024/2025 besser sein wird als im Jahr davor, aber vermutlich insgesamt weiterhin negativ

 

vielleicht kann der Kindergarten hier nun den wohlverdienten Mittagsschlaf abhalten..... 

 

Danke das du den richtigen Kontext mit reinbringst.

Bonis sind an (Über)erfüllung der Jahresziele geknüpft,dH man ist besser als geplant, unabhängig der KPIs.

Immer noch leicht im Minus zu sein und trotzdem überperformt zu haben schliessen sich nicht aus.

 

Geschrieben

Eine erneute Insolvenz von Condor würde niemandem helfen. Weder der Wettbewerbssituation in Markt, noch den Mitarbeitern, noch dem Standort Deutschland.

 

Aber um das zu verhindern ist ein reeler,auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell und richtig dimensionierter Unternehmensgrösse operativer Erfolg von Codor notwendig.

 

Und da gehört eine selbskritische Analyse immer dazu - auch oder gerade weil sie auch mal unangenehme Wahrheiten mit sich bringt.

 

Ich kann auch den ständigen Vergleich mit der Lufthansa als Narrativ verstehen, aus menschlicher Sicht : viele im Management bei Condor sind an sich Hanseaten, aber aufgrund fehlener Perspektive oder "2ter Sieger" Situation bei der Beförderung bei Condor gelandet. Die Genugtuung es dem grossen Wettbewerber  mal zeigen zu können als man frisches Geld bekam und viel Glück vom Timing und Produktverfügbarkeit beim Flottenrollover hatte ist auch nachvollziehbar. Die anschliessende Frust die eigene Story durch den Wegfall des Pro Rata Agreemets ist auch  logisch. Wenn man aber im Markt agressiv sein möchte und bestehen will, dann darf man auch eine harte und konequente Reaktion des Wettbewerbers erwarten.

 

Derzeit ist leider keine klare Linie erkenntlich, man macht ein  bisschen was von allem , weil man für alles eine Mikroerklärung hat : Marabu weil man einen eigenen noch-billiger Player gerne hätte, dezenrale toruistische Strecken, weil sie Cash bringen, Langstreckenetzerwerkerambitionen weil man dazu gezwungen ist.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

Derzeit ist leider keine klare Linie erkenntlich, man macht ein  bisschen was von allem , weil man für alles eine Mikroerklärung hat : Marabu weil man einen eigenen noch-billiger Player gerne hätte, dezenrale toruistische Strecken, weil sie Cash bringen, Langstreckenetzerwerkerambitionen weil man dazu gezwungen ist.

 

Na ja, doch, man macht halt das, was AB zum Schluss gemacht hat - die Umstellung vom Charter- auf einen Liniencarrier - mit allen Auswirkungen und Umstellungen.

 

Der einzige Nachteil ist halt, dass man es in FRA macht - mit wesentlich härterer Konkurrenz.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb TobiBER:

 

Na ja, doch, man macht halt das, was AB zum Schluss gemacht hat - die Umstellung vom Charter- auf einen Liniencarrier - mit allen Auswirkungen und Umstellungen.

 

Der einzige Nachteil ist halt, dass man es in FRA macht - mit wesentlich härterer Konkurrenz.

Genau das ist der Vorteil im Vergleich mit Air Berlin.

Geschrieben

In Frankfurt lassen sich auch wesentlich leichter Synergien mit dem Rest von Oneworld realisieren. Und wenn am Ende des Tages 5 Leute mehr im Flieger aus London oder Madrid sitzen, kann sich das für die Gruppe schon lohnen.

 

Oder via Madrid attraktivere Umsteiger in der Nebensaison für Pauschalreisende (z.B. Binter hat ja teilweise mehr als 4 Stunden connection time). Es kann ja durchaus Ziele geben, die keine weitere volle Maschine aus Frankfurt/Düsseldorf vertragen, aber bisschen mehr Nachfrage haben (oder zu anderen Tagen). 

 

Und dazu hat Frankfurt (und Düsseldorf) auch schlichtweg ein wesentlich größeres Einzugsgebiet als Berlin. 

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Lucky Luke:

Aber die Art, wie sich manche (mutmaßliche) Condorianer manchmal hier in der Debatte geben, ist wirklich frustrierend. Ich werde nie verstehen, warum manche so eine Nibelungentreue gegenüber ihrem Arbeitgeber haben.


Condor ist halt nicht irgend ein Unternehmen, sondern für viele Angestellten deutlich mehr. 

Geschrieben

Ist ja auch legitim, wenn die eigene Firma einem wichtig ist.

 

Aber sich in Kontext der eigenen Firma total lächerlich machen hilft der Firma mMn auch nicht und da hat Lucky Luke mMn einen Punkt. Genauso wie man in Firmenkleidung bspw. vermeiden sollte betrunken irgendwo in der Öffentlichkeit aufzutreten, weil das Rufschädigen ist, sind hier die Kommunikationsstile quasi im Namen der Firma mehr als nur peinlich. Das ist deutlich zu emotional.

Geschrieben

Wie immer, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

 

in einer Branche die auf langfristige Beschäftigungsmodelle ist eine Identifikation mit drm Arbeitgeber normal.

Wer vielleicht Restrukturierungen, Insolvenzen usw mitmachen musste ist für manche Themen besonders sensibel.

 

Was einem vom Management erzählt wird kann auch Teile von Dutchhalteparolen oder persönliche Kränkung beim Wettbewerber aussortiert worden zu sein, beinhalten.

 

Nichts desto trotz : keine Firma macht alles richtig bezw alles falsch.

Entscheidungen sind aus Sicht des jeweiligen Players zu sehen - Geschäftsmodelle sind nie gleich.

 

Und mögliche Spannungsfelder, Fehlentscheidungen, Try and Error Experimente existieren überall, auch beim eigenen Arbeitgeber.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Condor767Winglet:

D-AIAD ist gerade auf dem weg nach DLM um gestrandete Crews aus DXB abzuholen. 

Gestern wurden schon Crews aus MCT ausgeflogen. Wurden diese dann nur bis DLM geflogen?

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Condor767Winglet:

D-AIAD ist gerade auf dem weg nach DLM um gestrandete Crews aus DXB abzuholen. 

Ich komme nicht ganz mit. Was hilft eine FRA-DLM-FRA Rotation, um gestrandete Crews in DXB abzuholen?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 40 Minuten schrieb Condor767Winglet:


Genau, mit dem Bus nach MCT, und dann via Jeddah nach DLM

Vielleicht eine Verwechslung, weil AUA hat Crews des Lufthansa Konzern von Muscat nach Wien ausgeflogen?

Oder sind die mit Privatjet von MCT nach DLM und werden jetzt in der Türkei abgeholt)

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben (bearbeitet)
1 hour ago, FACoff said:

hat vermutlich eher mit der Etihad-Koop zu tun, die ab Mai startet

Eher nicht. Die Kooperation mit Etihad kam nur deswegen zustande, weil bereits absehbar war, dass die Kooperation mit Emirates enden wird. Die Flüge wurden im Condor-Buchungssystem zeitgleich ausgetauscht.

Bearbeitet von leipziger17

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