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Dass London nicht mehr im Tagesrand geflogen wurde hat mit Sicherheit einiges an Fluggästen gekostet, denn ein ganzer Teil der Ryanair-Zielgruppe macht auch Tagestrips nach London. Diese haben sich damit erledigt.

 

@aaspere: schön zu sehen, dass es hier noch jemanden gibt ;-) .

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@ TAA

Kleine Korrektur, damit es keine Mißverständnisse gibt:

London wird erst noch (ab SFP 2017) nicht mehr im Tagesrand bedient. Im abgelaufenen SFP 16 und im jetzt laufenden WFP 16/17 ist es noch 12/7. Der Pax-Einbruch auf der Strecke kommt also erst noch, dann aber mit Macht, so wie Du es beschreibst.

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@ TAA

Kleine Korrektur, damit es keine Mißverständnisse gibt:

London wird erst noch (ab SFP 2017) nicht mehr im Tagesrand bedient. Im abgelaufenen SFP 16 und im jetzt laufenden WFP 16/17 ist es noch 12/7. Der Pax-Einbruch auf der Strecke kommt also erst noch, dann aber mit Macht, so wie Du es beschreibst.

Oh, habe ich falsch gelesen. Aber dann wie du es sagst, ein kleiner Blick in die Zukunft. War in Lübeck genauso.

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Sehr gutes Halbjahresergebnis (1.4.-30.9.) erfreut die Märkte.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/07/ryanair-blaest-zum-angriff-auf-die-lufthansa/

 

Trump-Sieg wäre chaotisch aber unterhaltsam, sagt MOL.

http://www.cnbc.com/2016/11/07/trump-victory-would-be-chaotic-but-entertaining-ryanair-ceo-says.html

 

Aktienrückkauf von bis zu 550 Mio. Euro geplant.

http://www.airliners.de/ryanair-gewinnsprung-passagierprognose/39987

bearbeitet von aaspere

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Das war eine vernünftige Entscheidung von Ryanair. Jetzt sollte man den Passus in den AGBs auch streichen.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass man bei der Abtretung an EUflight von den 250 Euro Anspruch nur noch 146 Euro erhält. 35% plus MwSt. kassiert EUflight. Und die übernehmen auch nur die sicheren Fälle, bei denen man entweder den vollen Betrag selber mit dem Formular von Ryanair erhält oder das gleiche Ergebnis mit einem Anwalt erzielt, der dann auch noch von Ryanair bezahlt werden muß.

Also, der Sinn von EUflight und Konsorten erschließt sich mir nicht.

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Zum Zeitpunkt der Antragstellung gibt es ja nur "vermeintlich" sichere Ausgangslagen. Die durch juristische Feinarbeit schon mal für den Fluggast doch negativ enden. Der Erfolg stellt sich eben erst zeitlich versetzt ein und niemand bekommt vorab eine Garantie. Und das ist offenbar nicht Wenigen wert, auf die für den Einzelnen in vielen Fällen teurere, aber von der minimalisierten Aufwands- und Kostenfrage her auf die sicherer erscheinende Variante zu setzen. Wenngleich das in vielen Fällen nicht nötig wäre. Siehe oben.  

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Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen. Zwar nicht bei Ryanair, sondern bei Air Berlin hatte ich dieses Jahr zwei Flugstreichungen, beide entschädigungspflichtig. Einmal über flightright hat es ca. einen Monat gedauert, bis das Geld auf meinem Konto war. Den zweiten habe ich über das Formular direkt geltend gemacht, dort wird massiv darauf hingearbeitet, dass man einen Fluggutschein akzeptiert, Wartezeiten auf jede Antwort jedes Mal zwei Wochen. Da ist schon verständlich, dass viele Personen aus Komfortgründen eine Provision dafür zahlen.

 

Bei Ryanair herrscht ja die Philosophie, dass man niemals selbstverschulet streicht, der Fehler wird ja immer außerhalb des eigenen Einflussbereichs gesehen. Nur, weil die Rechtslage eigentlich klar ist, heißt es ja nicht, dass Ryanair das dem Laien gegenüber auch zugibt. Von daher ist das Formular zwar schön und gut, ich kann mir aber vorstellen, dass man dort deutlich häufiger eine ablehnende Antwort erhält, als wenn sich direkt ein Expertenteam/Anwalt kümmert. Davon ausgehend ist es leider mitnichten das gleiche Ergebnis...

 

Gibt es den hier Erfahrungen, wie erfolgreich bei Ryanair diese Claims über die Website sind? Hat jemand z.B. wegen technical schonmal ohne Einwände die 250 € erhalten?

bearbeitet von linie32

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@ emdebo

"vermeintlich" ist richtig, es sei denn der Antragsteller ist selber Anwalt für Reiserecht mit dem entsprechenden Fachwissen.

Aber gerade deshalb, weil "vermeintlich", fülle ich als halbwegs intelligenter Mensch doch erstmal das Formular aus. Dass die Bearbeitung etwas Zeit kostet, ist doch klar. Es läuft ja nichts weg. So, dann kommt die Antwort mit Ablehnung wg. außergewöhnlicher Umstände. Dann erst ist doch genau der richtige Zeitpunkt, zu einem Anwalt zu gehen und sich beraten zu lassen.

 

@ linie32

Ob diese von Dir beschriebene Philosophie bei Ryanair herrscht, weiß ich nicht. Ich habe bei Ryanair noch nie Verspätungen oder Flugausfälle gehabt. Ich weiß aber, dass LH nach dieser Methode arbeitet (meinen Fall hatte ich ja hier geschildert) und dann sofort einknickt, wenn ein Brief vom Anwalt kommt.

bearbeitet von aaspere

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Der Normalbürger hat keinen Anwalt an der Angel und keine Erfahrung mit Rechtsstreitereien. Er würde seine Ansprüche komplett verfallen lassen, wenn es diese Einklage-Agenturen nicht gäbe. Deren Gebührenanteil finde ich aber auch zu hoch. Ist ja schon kurz vor Schlüsseldienst.

 

Eigentlich müsste das auch noch die Airline zahlen (wie Anwaltskosten falls der Passagier gewinnt) , dann gäbe es einen Anreiz, es dem Verbraucher so leicht wie möglich zu machen, so dass er diese Agenturen gar nicht erst einschaltet.

bearbeitet von Nosig

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Nosig, Du Schlaumeier. Der Normalbürger verklagt den Nachbarn wegen herüberhängender Baumäste. Warum glaubst Du, sind die Zivilkammern der AGe und LGe so überlastet, dass es 1 Jahr und mehr dauert, um einen Verhandlungstermin zu bekommen? Ich verrate es Dir: Wir sind ein Volk von Streithanseln.

Und inzwischen hat es sich auch rumgesprochen, dass man sich bei Verspätungen schadlos halten kann. Das funktioniert bei FR nur nicht so gut, weil die immer so verdammt pünktlich sind und selten Flugausfälle haben.

Und die 35% + MwSt. auch noch an die Paxe zu bezahlen, ist nicht Dein Ernst. Verkauft ist verkauft.

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Der Normalbürger hat keinen Anwalt an der Angel und keine Erfahrung mit Rechtsstreitereien. Er würde seine Ansprüche komplett verfallen lassen, wenn es diese Einklage-Agenturen nicht gäbe. Deren Gebührenanteil finde ich aber auch zu hoch. Ist ja schon kurz vor Schlüsseldienst.

 

Eigentlich müsste das auch noch die Airline zahlen (wie Anwaltskosten falls der Passagier gewinnt) , dann gäbe es einen Anreiz, es dem Verbraucher so leicht wie möglich zu machen, so dass er diese Agenturen gar nicht erst einschaltet.

Die Anwaltsgebühr muss ja auch von der Airline gezahlt werden.

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Danke Chris für Deine Zeile. So kann ich jetzt ein anderes sensationelles Thema anschneiden.

 

Michael O'Leary sucht einen persönlichen Assistenten.

https://careers.ryanair.com/search/#job/5b532

 

Und das Manager Magazin hat auch einen Kommentar dazu:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/ryanair-ceo-sucht-assistenten-worst-job-in-ireland-a-1120308.html

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Die Anwaltsgebühr muss ja auch von der Airline gezahlt werden.

 

Ja, aber doch nur dann, wenn man den Prozess auch gewinnt. Ansonsten bleibt man ja auf den Anwalts- und ggf. Gerichtskosten sitzen (wobei ich leider gar nicht weiß, wie hoch die z.B. bei einer Maximalausgleichszahlung von 600€ sind). Die Portale, die das übernehmen, bedeuten hingegen für den Kunden kein Risiko, mit einem entsprechenden "Verzicht" auf die volle Höhe der Entschädigung für die Gebühren, die dann anstehen. Das will also gut überlegt sein, denn - und da hat Nosig m.E. Recht - , trotz Prozessflut an den Gerichten, haben die allermeisten Menschen keine Erfahrung mit Rechtsanwälten und Co..

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Nosig, Du Schlaumeier. Der Normalbürger verklagt den Nachbarn wegen herüberhängender Baumäste. Warum glaubst Du, sind die Zivilkammern der AGe und LGe so überlastet, dass es 1 Jahr und mehr dauert, um einen Verhandlungstermin zu bekommen? Ich verrate es Dir: Wir sind ein Volk von Streithanseln.

 

Oh, Vorsicht. Ohne bestreiten zu wollen, das jede Menge Sch... vor Gericht landet, der da nix zu suchen hat - das ist sicher nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Was meinst Du, wie viele Bürger in den letzten 10 Jahren in einen privaten Rechtsstreit verwickelt waren? Aus dem Bauch raus keine 10%. Und selbst wenn's 20 oder 30 sein sollten: damit fällt ein Grossteil in die Kategorie "keine Erfahrung in Rechtsstreitigkeien". Aus der persönlichen Lebenserfahrung ist die Hürde "Gang zum Anwalt" für einen signifikant grossen Teil der Menschen schlicht da.

 

Das deckt sich dann auch mit den Zahlen, die hier mal irgendwann vorbeischwirrten, nach denen ein grosser Teil, ich meine sogar ein sehr sehr deutlicher Grossteil, der eigentlich fälligen Entschädigungen nicht geleistet werden - da dürfte natürlich der Grossteil es nie versucht haben, aber diejenigen, die es nach initialer Ablehnung dabei belassen haben, müssen da auch drin sein. Ich vermute, das sind nicht eben wenige.

 

Alles Vermutungen, kein Wissen - aber der Schluss "es wird so viel geklagt, da ist der Gang zum Anwalt keine Hürde" zieht einfach nicht.

bearbeitet von foobar

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Es hat nicht jeder eine RSV - gerade dann ist ein gewisses Risko vorhanden und die mögliche Entschädigung es möglicherweise nicht wert. Verliert man dann vor Gericht, zahlt man beide Anwälte. Gewinnt man, dann keinen: Doch dazu kommt es aber meist nicht, wenn die Airline vorher einlenkt, darf man seinen Anwalt nämlich schön selbst zahlen. Und sie wird einlenken, wenn man vor Gericht realistische Erfolgschancen hat, um eben der Niederlage zu entgehen).

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Zunächst etwas Grundsätzliches: Es ist eine der größten Errungenschaften der zivilisierten Welt, Recht zu schaffen und als dritte Staatsmacht das unabhängige Rechtswesen einzuführen. Es schützt jeden Einzelnen und schafft Rechtsfrieden in der Gesellschaft.

 

Es wird immer sehr schnell nach dem Staat gerufen, wenn es gilt, Unrecht zu beseitigen.

Nun hat der Staat (besser die EU-Staaten) die Verordnung EU 261/2004 beschlossen und das Unrecht damit beseitigt. Und dann sagt Ihr, die Leute würden, aus welchen Gründen auch immer, ihr Recht nicht in Anspruch nehmen. Da kann ich dann nur sagen, wer sein Recht nicht einfordert, darf sich nicht beklagen. Alle Spielarten im Zusammenhang mit der 261/2004 sind zulässig: Die Ablehnung der Ausgleichszahlung durch die Airlines wegen außergewöhnlicher Umstände genau so, wie der Verkauf der eigenen Ansprüche gegen eine Airline an eine entsprechende Firma, die dann selber tätig wird. Ich persönlich finde diese Firmen nur überflüssig. Aber das soll jeder Pax selber entscheiden.

 

@ linie32

Sein Recht einzufordern ist immer mit einem gwissen Risiko behaftet, und auch die RSV prüfen vorher, ob eine Deckungszusage gegeben werden kann. In aussichtslosen Fällen (hier z.B. Vulkanausbruch) wird keine Deckung erteilt.

Die Praxis sieht so aus, dass ein seriöser Anwalt die Chancen und Risiken abwägt und mit dem Pax bespricht. Es gibt inzwischen soviele Gerichtsentscheidungen, dass fast alles durch sie mittlerweile abgedeckt ist. Im Gerichtsentscheidungs-Thread hier im Forum sind ja nur eine ganz kleine Auswahl veröffentlicht. Meistens werden die Urteile der ersten Instanz, seltener erst in der Berufungsinstanz, auch akzeptiert.

 

Es ist richtig, dass der Pax beide Anwälte und die Gerichtskosten bezahlen muss, wenn er verliert. Dann war der Anwalt aber auch nicht besonders versiert. Ein seriöser Anwalt wird eher ein Mandat ablehnen, wenn es aus seiner Sicht aussichtslos ist. Aber auch unter Paxen gibt es solche vom Typ "Michael Kohlhaas"; und die suchen sich dann eben den Anwalt, der es probiert.

 

Falsch ist, dass man seinen Anwalt, im Falle des Einlenkens der Airline (also ohne Gerichtsverhandlung), selber bezahlen muss. Ich habe das selber erlebt, dass LH, nachdem mein Anwalt einen Brief geschrieben hatte, anstandslos zahlte, auch meinen Anwalt. Ich habe allerdings eben auch das gemacht, was üblich ist, meine Ansprüche erstmal selber geltend gemacht. Das wurde abgelehnt, und ich schaltete dann erst den Anwalt ein. Der sagte, klarer Fall und kein Risiko.

Bei gerichtlichen Vergleichen ist die Anwaltskostenteilung zwar üblich, nur gibt es in den Fällen der 261/2004 hinsichtlich der Ausgleichszahlungen (250 bis 600 Euro) keine gerichtlichen Vergleiche. Entweder die Ansprüche sind berechtigt oder eben nicht. Und der Verlierer blutet dann.

 

Ich behaupte mal, ohne es genau zu wissen, dass es so bei Ansprüchen gegen Ryanair auch abläuft. Wenn jemand andere Erfahrungen mit Ryanair hat, möge er das hier darstellen.

bearbeitet von aaspere

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Gibt es den hier Erfahrungen, wie erfolgreich bei Ryanair diese Claims über die Website sind? Hat jemand z.B. wegen technical schonmal ohne Einwände die 250 € erhalten?

Über das Formular nicht, denn die Formulierungen dort konzentrieren sich auf die Erstattung des Flugpreises. Stattdessen ein Schreiben auf Englisch auf der Basis diverser UK/IE-Muster mit Andeutung, dass man mit einem Vielflieger zu tun hat, der seine Rechte und typische FR-Ausreden kennt, aufgesetzt und per Einschreiben nach Irland. 10 Tage nach Quittierung war die Entschädigung auf dem Konto. Um den Erfolg zu relativieren: es war ein Flug kurz nach der Aufnahme von CGN-Strecken. Evtl. gilt eine interne Weisung, Kunden an neuen Standorten nicht zu vergraulen.

 

Bei 4U (alt und neu) und LH waren die Vorgänge dagegen immer sehr diskussionslastig.

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Ja, mit den Übersetzungen haben die in Dublin schon immer Probleme. In den AGBs wird aber zum Thema Ausgleichszahlungen eben genau auf dieses Formular verlinkt. Also, wenn man sich nicht ganz doof anstellt, ist man in der Lage das zu managen. Ich gebe aber zu, meine Frau würde daran scheitern (sie hat eine Formularphobie), aber dazu hat sie ja mich schlaues Kerlchen. :)

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