TobiBER

Aktuelles zu Austrian Airlines

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... wenn die ÖIAG zB 500 Mio. EUR der Schulden von OS übernimmt, dann ändert das nichts an gängigem österreichischen Recht im Bezug auf Übernahmen & Pflichtangebote!

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Gesetzt den Fall LH würde 3,- € pro Aktie zahlen, dann wäre der Gesamtkaufpreis für alle Aktien der AUA:

3,- € * 85.680.00 Aktien = 257.040.000 €

 

Wenn die ÖIAG 500 Mio Euro an Schulden übernimmt, würden sie 110 Mio Euro für die Aktien bekommen, 500 Mio zahlen, so dass LH ein "Rest" von 390 Mio Euro verbleibt.

Da die restlichen Aktien aber maximal gute 148 Mio Euro kosten können, verbleibt nach dem Kauf eine Summe von 242 Mio Euro über, aus der man die restlichen Schulden weitestgehend bezahlen kann.

 

Das "klitzekleine" Problem der AUA ist halt, dass sie um mehr als das dreifache des Unternehmenswertes verschuldet ist.

Da kann man rechnen wie man will, letztendlich wird den Deal der Österreichische Steuerzahler bezahlen dürfen. Wie halt heute die Betriebsverluste!

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Im Privatisierungsprospekt ist festgelegt, dass auch zukünftig mind. 25%

der Aktien in österr. Händen zu verbleiben haben.

Es wird also anders gelöst werden.

Es läuft auf eine Kapitalerhöhung hinaus und danach wird die Lufthansa 50% + 1 Aktie, Österreich 25% +1 Aktie und die Kleinaktionäre werden 25% - 1 Aktie haben.

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Servus, kann mir nicht vorstellen, dass sich die LH darauf einlässt nur 50% plus 1 zu besitzen. Ich denke es wird langfristig auf eine komplette Übernahme ala Swiss hinauslaufen.

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Es läuft auf eine Kapitalerhöhung hinaus und danach wird die Lufthansa 50% + 1 Aktie, Österreich 25% +1 Aktie und die Kleinaktionäre werden 25% - 1 Aktie haben.

 

Keine Wunder das es bei der AUA nicht so läuft, wenn die dort schon nicht rechnen können, demnach wären es insgesamt nämlich 100%+1Aktie, also eine zu viel.

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Abgesehen, dass Deine Rechnung einen kleinen Fehler hat (100% + 1 Aktie!), ist das doch wohl nicht mehr als eine Absichtserklärung.

 

Denn die öffentliche Hand hält derzeit 42,75 % der Aktien.

48,02 % sind im Streubesitz.

 

Um auch nur annähernd auf Deine Zahlen zu kommen, müsste das Stammkapital annähernd verdoppelt werden. Und das würde dann über 250 Mio Euro kosten. Zuzüglich der Altschuldenübernahme?

Sperrminorität hin oder her, eine dreiviertel Milliarde Kosten für den Verkauf einer Airline, wären ein nicht wirklich gutes Geschäft.

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Abgesehen, dass Deine Rechnung einen kleinen Fehler hat (100% + 1 Aktie!), ist das doch wohl nicht mehr als eine Absichtserklärung.

 

Dann erklär mir bitte den Fehler, wenn nach all den Erhöhungen und Austausch, die LH am Ende 50% + 1 Aktie hält, die ÖIAG 25% + 1 Aktie und der Rest 25% -1 Aktie, dann sind dies am Ende nun mal 100% + 1 Aktie insgesamt. Wenn die Besitzverhältnisse am Ende so sein sollen.

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Ähhhh...

 

Dir ist aber schon klar das 100% schon alle Aktien sind?

 

Du willst es nicht verstehen, es wurde oben geschrieben, das die Besitzverhältnisse so sein sollen und das nicht von mir. Siehe dazu bitte den Post von TLL dir nochmal genauer an.

Mir geht es einzig und allein darum, das die Neuen Besitzverhältnisse so gar nicht aufgehen können. Mehr habe ich gar nicht geschrieben.

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Das will ich in der Tat nicht verstehen.

 

Erst schreibst Du selber, dass 100% + 1 nicht geht, und dann fragst Du mich nach dem Rechenfehler?

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Dann lass es lieber.

 

Es kommen nun mal 100%+1 Aktie dabei raus, das ist kein Rechenfehler.

Es ließ sich nun mal so, das du angezweifelt hast, das ich 50+1+25+1+25-1 nicht rechnen kann.

 

Fakt ist nun mal, das einer der 3 Parteien bei der Verteilung eine Aktie wird abgeben müssen.

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Oh man was für ne lächerliche Diskussion. Es weiß doch jeder was gemeint ist mit 50% plus 1. Gerundet sind es immer noch 25% Streubesitz und 25% für den Staat oder was meint die wie vielte Kommastelle die eine Aktie bei den 25% ausmacht.

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Die Kommastelle ist völlig unerheblich!

 

Nur die Mehrheit in einem Unternehmen ist halt 50% + 1 Aktie.

Und was nun den Österreichischen Staatsanteil angeht, da sind mindestens 25% für die sogenannte Sperrminorität notwendig.

Das die "Kleinaktionäre" jemals eine Sperrminorität hin bekommen würden, ist hingegen völliger Blödsinn. Es müssten sich nämlich nicht nur alle einig sein, es müssten auch alle auf der Hauptversammlung anwesend sein.

 

Und natürlich weis ich was mit der ursprünglichen Äußerung gemeint war.

Es ging mir aber um das blinde "Nachbeten" dieser Zahlen, nur weil sie von "offizieller Stelle" kommen.

Denn das gilt auch bei Gesetzen und Verordnungen, die unsere Politiker ins Leben rufen. Und die gemachte Äußerung zeigt mir halt auch wieder, dass zwischen dem was gemeint ist, und dem was dann wirklich getan wird, leider immer wieder große Lücken klaffen.

Und die Tatsache, dass man die AUA finanziell erst vor die Wand gefahren hat, und jetzt mehr verteilen will, als überhaupt vorhanden ist (und wenn es nur 1 Aktie ist), zeigt mir deutlich, dass hier Dilettanten am Werk sind.

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Langsam wird es konkreter.

-Im Middle-Management wird gekürzt

-Bei den Lieferanten Größeneffekte gehoben

-Streckennetz abgestimmt

-Vertrieb optimiert

-...

 

http://derstandard.at/?url=/?id=1226396932950

 

Interessanter Artikel. Der Teil über LH und OS hört sich glaubwürdiger an als der zur Alitalia ("LH beteiligt sich nicht, tritt aber der Star bei. Woanders liest man, dass sie genau deswegen LH nicht als Investor haben will, weil das einen Beitritt zu Star und damit verbunden 250 Mio. EUR Austrittskosten aus Skyteam verursachen würde).

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Guest boeing380

Nachdem die Lufthansa jetzt bei der AUA einsteigt, bin ich sehr gespannt, wie schnell man die Flotte zu einer Lufthansa-Einheitsflotte umbaut.

 

Gibts hierzu schon etwas internes bei der AUA?

 

Soweit ich weiss, will Lufthansa wohl als erstes die B763 so schnell wie möglich loswerden und weitere B777 kaufen. ( Was natürlich gegen eine LH-Einheitsflotte spräche )

 

 

Wer weiss mehr?

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Zunächst einmal muss LH ja wirklich Eigentümer sein, und das wird wohl noch etliche Monate dauern, je nachdem wie lange die Prozedur in Brüssel dauert und mit welchen Auflagen...

Vermutlich wird man zunächst einmal die B 767 gegen B 777 austauschen und die im Betrieb teuren CRJs ausmustern. Dann hat man schon etwas zur Flottenvereinheitlichung getan. Die F 70 und F 100 sind zwar alte Flugzeuge und haben eindeutig höhere Stundenkosten als Embraer Jets, aber die Maschinen wurden extrem günstig gekauft, sodass die vermutlich noch ein paar Jahre fliegen werden, bevor man sie durch neuere Muster ersetzt.

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... die B763 werden die Flotte sciher verlassen und dafür wohl zusätzliche B777 kommen. Da LH ja für die Logistic-DHL-Tochter/Joint Venture auch B777 (Frachter) kauft, ist hier dann schon eine entsprechende Größe gegeben ...

 

... die CRJ werden bei OS ja jetzt schon ausgeflottet und teilweise durch neue DH8-400 ersetzt.

 

... die F70/100 werden sciherlich im 2en Schritt auch ersetzt werden, wobei hier wohl einerseits zusätzliche A319 und andererseits ERJ kommen dürften ;)

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Servus,

also das es mehr 777 geben wird glaube ich nicht. Was hat denn das Joint Venture mit der AUA zu tun? Das eine sind Frachter die in unter der Woche eh nur von der Post betrieben werden und das andere sind Pax Flieger die in Wien stationiert sind. Könnte mir eher vorstellen, dass die AUA Flotte in Richtung A320/A330/A340 Flotte ausgerichtet wird. Für die 777 bekommt man doch sicherlich nen guten Preis und dafür wechselt eben der ein oder andere A330 oder A340 von der LH zur AUA.

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Ich bin sehr gespannt wie die Entwicklung bei der AUA sein wird. Die Lufthansa hat ja versprochen, dass die AUA eine eigentständige Fluglinie bleiben wird und dass die Marke AUA erhalten bleibt.

Man wird sehen ob die Lufthansa dieses Versprechen auch langfristig hält.

Ich bin gespannt wie die Umstrukturierung der Routen aussehen wird - angeblich bleiben ja viele Langstreckenrouten erhalten von denen ich dachte, dass sie ab jetzt von München geführt werden..

 

Es heißt wohl abwarten und Tee trinken!!

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