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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Hinsichtlich ITA:

 

Ähnlich wie @d@ni!3l sehe ich ebenfalls die Personalstruktur in Italien, die Gewerkschaften, den Staat und die chronische Ineffizienz der alten Alitalia als eine der größten Gefahren. Etihad hat es versucht und ist daran gescheitert - woran: Sobald man irgendwo mit dem Messer angesetzt hat, das Filet vom Gammelfleisch zu trennen, waren sofort italienischer Staat oder Gewerkschaften am Start. Und nahezu alles ist gescheitert - mit Ausnahme der Produktoffensive und der Servicequalität. Die hat jedoch keine Auswirkungen auf das Personal. Und ich habe die starke Angst, dass die VC gegenüber Italienischen Gewerkschaften harmlos ist. 
 

Wenn man es rein realistisch sieht:

@oldblueeyes hat schon geschildert, dass der Markt in FCO an sich sehr interessant sein kann. So grundsätzlich.

 

Wenn man die ITA je profitabel bekommen will, wird es wohl eine FCO only Airline werden. Man müsste auf die Langstrecke, Nordafrika, Middle East und vor allem signifikant den Umsteigeverkehr erhöhen. Man hat auch inneritalienisch keine Chance, gegen die LCCs zu bestehen. Das Streckennetz kann man nur halten, wenn Domestic Point to Point absolut vernachlässigbar wird/ von den Frequenzen her primär Geschäftsreisende anspricht und sonst auf dem ganzen Feederverkehr >70% Umsteiger sitzen. Das, was die LCCs nicht können oder wollen. 

 

Linate auf Point to Point ausrichten - möglicherweise mit Eurowings und die Malpensa Langstrecken komplett weg. Denn es hilft alles nix, wenn die Feeder am falschen Flughafen sitzen - Airport Transfer ist absolut unsexy. Also Weg damit. 
 

Dass sich Dolomiti und AZ in die Quere kommen, schätze ich eher gering ein. Im Gegenteil - die passen als Regio Feeder für AZ in FCO / den ital. Markt vermutlich sogar besser, als in den deutschen (FRA/MUC). Da hat man ja die CLH. 
In Italien hätte dann auch die Dolomiti Brandtechnisch endlich mal eine Berechtigung - als LH Feeder ist es in meinen Augen eine absolut unnötige bis verwirrende Brand, die man als eigenständige Marke auch gut wegrationalisieren könnte. 
 

Randnotiz: 
Königsweg für die gesamte LHG wäre es, für die gesamte EU Group ein einziges Regional AOC mit all Embraer zu gründen, welches dann für alle LHG Airlines den Regio Feed übernimmt. Alle anderen Typen (CRJ) raus.  Flugzeuge einfach in Farben der Mainline branden und fertig. Ähnlich wie es in den USA mit Mesa, Skywest etc. passiert.

 

Bsp:

  • Alles LH Regio zusammengefasst unter der Brand LH CityLine, operated by (z.B. Dolomiti)
  • Alle E95 bei OS weg zum selben Regional AOC (z.b. Dolomiti) unter der Brand OS Arrows oder so.
  • Alles Regionale bei ITA opb. Dolomiti als AZ Express Brand.
  • Ggf. Einige E Jets bei SN opb. Dolomiti in SN Regional Brand

Dann hätte man einen großen Regiojet Single Fleet Flottenpool mit  nur einem AOC, bereedert von immer derselben (hier Dolomiti) Crew, nur im Auftritt (Lackierung & Produkt) der jeweiligen Legacies. Damit hätte man maximale Skaleneffekte. Das neue einheitliche Regional AOC bekommt eine neue kompetitive Tarifschiene, mit Aufstiegschancen in die Mainline nach einigen Jahren Erfahrung (analog USA). Die aktuellen CLH Piloten dann auf die A320 Flotte der LHG mit niedriger Tarifschiene und schon hätte man unten rum ein wenig aufgeräumt. 
 

Wieder zur ITA:

Auch müsste man es schaffen, dass eine AZ ihre Flieger und Crews produktiv einsetzt und endlich mal effizient wird. Frage ist: Ist das nicht ein hoffnungsloser Fall ? Wann hat man zuletzt Gewinn geschrieben? 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben

Alitalia hat keine Gewinne geschrieben nicht nur weil sie eine Melkkuh von Gewerkschaften war, sondern auch weil man inlandspolitisch nie die ewige Spannung Nord vs Süd lösen konnte. Ein bisschen Langstrecke Ex Mailand sollte es auch sein, sei es weil dort die Bevölkerungsdichte, Wertschöpfung im Lande oder die Lega Nord und ihre Nachfolger sind, Rom als Hauptstadt aber nie im Schatten stellen.

 

Auch da lohnt es sich einen Blick ausserhalb zu wagen - in Spanien ist Spanair und danach Vueling in BCN gross geworden, weil Iberia sich in MAD neu definieren musste. In MAN haben seitdem BA als Heatherowairline agiert Easy und Jet2 grosse Basen und es wird extern auch langstreckentechnisch bedient.

 

Es spricht nichts dagegen in LIN nur die Romzubringer als ITA /Alitalia zu branden und alles andere zu einer Eurowings zu verschieben. Es sind jetzt ca 15 Flugzeuge da, eine Basis mit Cityanbindung mit ca 20 Flugzeuge wegen der Restriktionen hätte ihren Charme.  Und wenn man bunt treiben will, dann kann man seinen Spass in Bergamo mit Ryanair und Wizz haben oder in Malpensa mit Easy.

 

Was ITA aufbauen müsste wäre eine klare relative Stärke in FCO.

 

Die Langstrecke bestand vor der Krise aus jeweils einen Dutzend A332 und B772 (1X773 hier dazugerechnet). Die jetztige Grösse mit 14 Stück in FCO ist nahezu optimal, wenn man frühere 5 Flugzeuge die Norditalien bedient haben abzieht und davon nochmal 80% Flottenstärke als Basis für die Erholung anrechnet. 17xA339 könnte eine charmante Flotenlösung werden, oder halt all A359 ( vermutlich wichtiger fürs Prestige).

 

Ich sehe auch die relativ jungen 332 nicht als Problem , 7 davon sind jünger als 12 Jahre. Klein, aber als "Auslaufmodell" tendentiell extrem billig bezgl. Leasingraten und mit wesentlich mehr Reichweite als die 333. An sich eine potentiell interessante Lösung bis Anfang der 2030er zB für eine Discover in MUC, für eine OS falls sie sich neueres nicht leisten kann (auch wenn man es in Wien nicht gerne hören würde). Für Edelweiss eher nicht, da die 343 noch ein paar Jahre fliegen könnten.

 

Im Regionalverkehr könnte Dolomiti auch eine Brücke bauen - derzeit fliegen German  Airways, Nostrum etc mit 100 Sitzer für Alitalia. Es spricht nichts dagegen da eine vorhandene Platform auch lokal zu nutzen

 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 20.12.2022 um 11:13 schrieb Mahag:

Danke für die ausführlichen Schilderungen. Abstimmung mit Protesspartnern kann doch aber ernsthaft nicht die Annullierung eines Fluges oder De Peaking sein. Was kann der Fluggast oder die Fluggesellschaft für diese Probleme? Das kann man mal machen, aber doch bitte nicht täglich. Die Ausführlichkeit ihrer Ausführungen spielt das tägliche Drama ganz schön runter? Angst vor Regress? Also ganz ehrlich, die tägliche BVD Performance in FRA ist unterirdisch. Und sie ist de facto Hauptauslöser des "Rattenschwanzes".

Ich dachte eigentlich, die (in der Tat unschöne) Situation faktenbasiert dargestellt zu haben. Wenn man jedoch Zusammenhänge nicht erkennen will, erkennt man sie nicht und bleibt lieber in seiner „Blase“, schon klar. Lassen wir’s einfach…

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Im Regionalverkehr könnte Dolomiti auch eine Brücke bauen - derzeit fliegen German  Airways, Nostrum etc mit 100 Sitzer für Alitalia. Es spricht nichts dagegen da eine vorhandene Platform auch lokal zu nutzen

 

Warum soll alles eine Eurowings machen, wenn doch bereits in Italien eine Air Dolomiti existiert.

Die können auch eine Basis in Linate eröffnet und das ex AZ Geschäft dort erledigen. Man nimmt einfach ein paar A220 der AZ mit in die Flotte auf für die Hauptroute nach Rom. 

vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Ich sehe auch die relativ jungen 332 nicht als Problem , 7 davon sind jünger als 12 Jahre. Klein, aber als "Auslaufmodell" tendentiell extrem billig bezgl. Leasingraten und mit wesentlich mehr Reichweite als die 333. An sich eine potentiell interessante Lösung bis Anfang der 2030er zB für eine Discover in MUC, für eine OS falls sie sich neueres nicht leisten kann (auch wenn man es in Wien nicht gerne hören würde). Für Edelweiss eher nicht, da die 343 noch ein paar Jahre fliegen könnten.

 

Hauptgefahr bleibt, dass sich jemand in Malpensa bedient, weil dort der sogenannte Reiche Norden liegt und doch viel der ITA aus Rom abgräbt. Das ist auch mein Hauptargument gegen den Kauf der ITA gewesen und nicht so einfach von der Hand zu weisen.

Infrastruktur und Partner stehen längst in MXP.

Geschrieben

Das ist in der Tat eine gute Frage, aber man kann nicht alles haben.

 

BA musste sich auch entscheiden und sie haben sich für LON entschieden, auch wenn MAN dadurch verloren ging.

 

Unabhängig davon ob ITA eine Langstrecke im Norden Italiens aufbaut und anbietet wird es weiterhin Langstreckenflüge anderer Anbieter geben. 

 

Und genauso wie die LH Gruppe die Niche BRU nutzt zwischen CDG und AMS wird jemand anders auch im Norden Italiens fischen wollen/können und für eine LH Gruppe inkl. ITA wird es vermutlich insgesamt besser die Paxe via ZRH, MUC, FCO zu fliegen.

 

Dolomiti sehe ich als reinen Zubringer - dafür hat man aber jetzt eine Eurowings Malta die besser geeignet wäre gegen Vueling, Wizz, Ryan und Easy anzutreten, dort wo es Sinn macht.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Fluginfo:

Hauptgefahr bleibt, dass sich jemand in Malpensa bedient, weil dort der sogenannte Reiche Norden liegt und doch viel der ITA aus Rom abgräbt.

Dass ist doch schon heute möglich. Die einzige Strecke, die ITA ab Malpensa anbietet, geht nach JFK. Und auf Mailand - New York hat man mit AA, DL, EK, UA, La Compagnie und Neos bereits jede Menge Konkurrenz. 

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Dass ist doch schon heute möglich. Die einzige Strecke, die ITA ab Malpensa anbietet, geht nach JFK. Und auf Mailand - New York hat man mit AA, DL, EK, UA, La Compagnie und Neos bereits jede Menge Konkurrenz. 

Wird aber nicht so bleiben um ein Gegengewicht zu Rom aufzubauen. Ein Einstieg der Industrie in eine neue Airline oder Beteiligung bei Neos wäre durchaus denkbar, weil man in Italien mit italienischen Airlines gerne fliegt. 

Profitieren tun derzeit andere, dies ist richtig aber wird nicht bleiben. Wenn Mailand für immer von der Staatsairline abgeschnitten, wird sich Konkurrenz recht schnell auftun. 

vor 19 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Dass ist doch schon heute möglich. Die einzige Strecke, die ITA ab Malpensa anbietet, geht nach JFK. Und auf Mailand - New York hat man mit AA, DL, EK, UA, La Compagnie und Neos bereits jede Menge Konkurrenz. 

Rom ist geprägt von Inboundverkehr, in Mailand ist es genau andersrum.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb Fluginfo:

Wenn Mailand für immer von der Staatsairline abgeschnitten, wird sich Konkurrenz recht schnell auftun. 

Ist Mailand ja nicht. In Linate ist ITA groß vertreten. Und schon Pre Corona hat ITA kaum noch Strecken ab Malpensa angeboten. Andere Ziele waren Tokio und Abu Dhabi (aufgrund der EY Partnerschaft).

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Ist Mailand ja nicht. In Linate ist ITA groß vertreten. Und schon Pre Corona hat ITA kaum noch Strecken ab Malpensa angeboten. Andere Ziele waren Tokio und Abu Dhabi (aufgrund der EY Partnerschaft).

Ich kenne noch Zeiten, da hat man zwei AZ Jumbos am Tag und viele DC10/MD11 in Malpensa gesehen. Jetzt dominieren die ausländischen Airlines, die vermutlich außerhalb der Star Alliance jetzt sogar noch stärker auf Mailand setzen als Rom um deren neue Situation zu umgehen.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb exitrow:

A380 soll wohl nach JFK, LAX und BOS fliegen - weiß nicht ob es schon irgendwo erwähnt wurde.

Genau diese drei Ziele wurden schon mehrfach spekuliert und es werden mit Reserve genau 4 A380 gebraucht.

Zudem hat man auf New York und Boston von anderen Hubs die Kapazität reduziert, würde also zu 100% passen.

vor 6 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Von den Flugzeiten her (jew. 2 1/2 Stunden Standzeit in den USA) könnte JFK wohl ab 26.3.23 möglich sein, BOS dann wohl ab 1.6.23, nach LAX hab ich noch keine geänderten Zeiten gefunden.

Mit JFK und BOS sind auch zwei Ziele, die bisher mit A346 im System sind.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Fluginfo:

Genau diese drei Ziele wurden schon mehrfach spekuliert und es werden mit Reserve genau 4 A380 gebraucht.

Zudem hat man auf New York und Boston von anderen Hubs die Kapazität reduziert, würde also zu 100% passen.

Mit JFK und BOS sind auch zwei Ziele, die bisher mit A346 im System sind.


MUC-JFK hat ab Juli andere (kürzere) Flugzeiten.

 

Damit ziemlich sicher aktuell LH424/5 (BOS) ab Juni und LH410/1 (JFK) ab Juli geplant. Die Flugzeiten der LH452/3 (LAX) sind im S23 durchgehend gleich, vermute da ist man sich bzgl. des Datums noch unsicher.

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb jetstream:

Ich dachte eigentlich, die (in der Tat unschöne) Situation faktenbasiert dargestellt zu haben. Wenn man jedoch Zusammenhänge nicht erkennen will, erkennt man sie nicht und bleibt lieber in seiner „Blase“, schon klar. Lassen wir’s einfach…

Sie haben tatsächlich Fakten basierend geschrieben. Nochmal vielen Dank für die Hintergründe. Das ist ernst gemeint. Leider nur spiegelt die tägliche Realität die Fakten nicht wieder. Dafür muss es ja einen Grund geben. Oder Gründe. Und gefühlt passiert hier nichts. Leiden tut der Kunde und die Mitarbeiter der jeweiligen Airline. Der BVD Verantwortliche oder Mitarbeiter steht nicht dem Kunden der Fluggesellschaft gegenüber. Muss sich nicht beschimpfen lassen.

 

Und am Ende schimpft der Kunde natürlich über die Airline, nicht über den Vorfelddienst.

Geschrieben

Im Artikel von airliners von Heute,22.12,22, beschwerte sich LH beiläufig darüber, daß nur noch ein Drittel aller

Paxe Deutsche seien. Man guckt jetzt europaweit (noch) andere Airlines unter Kontrolle durch Zukauf zu bringen.

Wie wäre es auf dem eigenen Heimatmarkt presenter zu werden ? Der Flughafen Lübeck hat Ziele in Skandina-

vien zu vergeben, Kopenhagen und Stockholm sind z.Zt noch vakant. Eine der vielen AOC die der LH-Konzern

sein Eigen nennt wird doch bestimmt Kapazitäten frei haben.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb tom aus l:

Im Artikel von airliners von Heute,22.12,22, beschwerte sich LH beiläufig darüber, daß nur noch ein Drittel aller

Paxe Deutsche seien. Man guckt jetzt europaweit (noch) andere Airlines unter Kontrolle durch Zukauf zu bringen.

Wie wäre es auf dem eigenen Heimatmarkt presenter zu werden ? Der Flughafen Lübeck hat Ziele in Skandina-

vien zu vergeben, Kopenhagen und Stockholm sind z.Zt noch vakant. Eine der vielen AOC die der LH-Konzern

sein Eigen nennt wird doch bestimmt Kapazitäten frei haben.

Wundert mich nicht, deshalb wird der Zubringerverkehr per Bahn nach Frankfurt auch deutlich überbewertet.

Deutsche Paxe starten immer häufiger entweder direkt an Flughäfen im Nachbarländern oder über andere Hubs mit Zubringerflügen. Im Gegenzug gewinnt man immer mehr Paxe aus dem Ausland, was als Quellmarkt ja größere Optionen hergibt.

Unterstützt wird dies durch die Politik aus Berlin mit Reduzierung der Inlandsflüge, was aber insgesamt zu keiner Reduzierung der Fluggäste führt. Besonders aus Osteuropa trotz der Ukrainekrise wächst der Markt über LCC-Verkehr aber auch über die großen Hubairlines wie LH, AF/KL, BA/IB usw..

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb tom aus l:

Wie wäre es auf dem eigenen Heimatmarkt presenter zu werden ? Der Flughafen Lübeck hat Ziele in Skandina-

vien zu vergeben, Kopenhagen und Stockholm sind z.Zt noch vakant. Eine der vielen AOC die der LH-Konzern

sein Eigen nennt wird doch bestimmt Kapazitäten frei haben.

 

Ich dachte, ihr wärt in Lübeck so stolz auf eure eigene Airline? Warum fliegt die nicht nach Kopenhagen und Stockholm? Die LHG ist leider mit CGN-VIE und der Pflege des Megahubs MUC beschäftigt. ;)

Geschrieben

Darum schrieb ich "  n o c h  " vakant. Es ging mir darum auch mal in die Provinz zu schauen, auch dort kann man etwas entwickeln.Wer 5 Mio pro Vorstandsmitglied als Boni überweisen kann, oder will, sollte den eigenen Heimatmarkt auch im Auge behalten.Das würde ich dann als Leistung ansehen,wöfür es angemessen wäre derartige Geschenke zu verteilen.

Geschrieben

Ich Frage mich wie viele Debatten wir hier noch brauchen, damit klar wird das die LH ein konkretes Geschäftsmodell hat was sie verfolgt und Flüge von irgendwelchen Provinzen eben nicht in dieses passen. 
 

Und ich denke unter dem Strich ist es dem bösen Vorstand auch egal ob da jetzt ein Bayer, ein Preuße oder ein Rumäne drin sitzt. Solange alle genügend zahlen um Bonis auszahlen zu können erfüllt es seinen Zweck. Die Lufthansa ist nicht zur Erfüllung irgendwelcher politischen Befindlichkeiten oder irgendwelcher persönlichen Wünsche einiger weniger Lokalpatrioten verpflichtet. 

Geschrieben

Eben doch, ist die LH politischen Befindlichkeiten,wie du es nennst verpflichtet.Auch wenn inzwischen alle Darlehen

des Staates zurückgezahlt wurden, ohne diese Gelder hätte man zum Insolvenzrichter gehen müssen. Keine Bank

oder ein Bankenkonsortium war doch bereit einen Kredit bereitzustellen.

Und " einige,wenige " ,diese Worte sind schon mal gebraucht worden, als man versucht hat sich von ihm zu be-

freien.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Minuten schrieb tom aus l:

LH politischen Befindlichkeiten,wie du es nennst verpflichtet

Nein, mag man sich so wünschen, ist aber nicht so. Nur im Rahmen aller Gesetze / Vorschriften.

 

vor 5 Minuten schrieb tom aus l:

ohne diese Gelder hätte man zum Insolvenzrichter gehen müssen

Und für dieses Risiko hat der Staat gut Rendite gemacht.

 

vor 5 Minuten schrieb tom aus l:

Auch wenn inzwischen alle Darlehen

des Staates zurückgezahlt wurden,

Damit ist jede Schuld beglichen.

 

 

Es gibt ein Unternehmen, das verpflichtet ist Städte miteinander zu verbinden, auch wenn sich die Verbindung nicht lohnt. Das ist die Bahn. Damit ist der Auftrag erfüllt. Es gibt kein Grundrecht von jedem Flughafen an jeden Flughafen fliegen zu können. Wenn sich manche Provinzfürsten Denkmäler ähm Flughäfen bauen und ab da keiner fliegt ist der Flughafen wohl überflüssig (und der Politiker abzuwählen!), nicht die Airline Schuld, die diesen nicht anfliegen will. 

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb tom aus l:

Eben doch, ist die LH politischen Befindlichkeiten,wie du es nennst verpflichtet.

 

Da wir in einer freien Marktwirtschaft leben, ist diese Aussage schlicht und ergreifend falsch, zumindest, wenn wir über eine so kleinteilige Ebene sprechen, dass es um die Netzplanung geht. Davon mal abgesehen ist es der Politik auch völlig wumpe, wie LH ihr Netz baut. Die deutsche Politik lässt nicht ansatzweise erahnen, dass es Staatsziel ist, dass jede Milchkanne mit den Metropolen Europas verbunden wird.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Minuten schrieb Leon8499:

Da wir in einer freien Marktwirtschaft leben

Was ebenso falsch ist ;) . Sonst bin ich inhaltlich bei dir. Wobei:

 

vor 5 Minuten schrieb Leon8499:

Die deutsche Politik lässt nicht ansatzweise erahnen, dass es Staatsziel ist, dass jede Milchkanne mit den Metropolen Europas verbunden wird.

 

Gilt für die Bundespolitik nicht, aber lokal versuchen schon einige genau dies zu fördern. Kostet ja nicht das eigene Geld ;-) 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb tom aus l:

Eben doch, ist die LH politischen Befindlichkeiten,wie du es nennst verpflichtet.Auch wenn inzwischen alle Darlehen

des Staates zurückgezahlt wurden, ohne diese Gelder hätte man zum Insolvenzrichter gehen müssen. Keine Bank

oder ein Bankenkonsortium war doch bereit einen Kredit bereitzustellen.

Und " einige,wenige " ,diese Worte sind schon mal gebraucht worden, als man versucht hat sich von ihm zu be-

freien.


Mein Kumpel hat mir auch mal Geld geliehen, weil ich damals im Studium leider für keine Bank kreditwürdig war. 
Muss ich ihn jetzt, nach vollständiger Rückzahlung, fragen welche Kaffeemaschine ich mir kaufen darf? Eher weniger. 
 

Der Staat ist raus. Ende. Feierabend. Man hat keinen Einfluss über das übliche Lobbyverhältnis hinaus. (Darüber hinaus hätte der Staat wohl auch kaum ein Interesse an LBC-CPH).

 

Was ich mit dem letzten Absatz anfangen soll weiß ich nicht. 

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