d@ni!3l Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 23 Minuten schrieb Flugopa: Ach mir kommen die Tränen, ich habe das "früher" fast 20 Jahre lang gemacht, klalssische Dreischicht 363/24/7. Ohne Crewrest, rumsitzen und Reste vom Business-Class-Essen, in so einer großen grauen Werkhalle mit Hitze, Krach und Dreck,,, Siehe oben, ich halte die 15 Prozent-Forderung nicht für absurd und halte einen 10plusX Abschluss für völlig in Ordnung. Dass sich Flugbegleitende bei der LH auf der Langstrecke zur Erschöpfungsgrenze durcharbeiten müssen, sorry, da kann ich nur lachen. Hattest du dabei auch unterschiedliche Zeitzonen, Klimazonen und Jetlags zu verdauen und warst ständig in (unterschiedlichen) Hotels, also nicht daheim (was eine andere Erholung bietet)? 5
Flugopa Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 10 Minuten schrieb d@ni!3l: Hattest du dabei auch unterschiedliche Zeitzonen, Klimazonen und Jetlags zu verdauen und warst ständig in (unterschiedlichen) Hotels, also nicht daheim (was eine andere Erholung bietet)? No, ich sage ja auch nicht, dass es nicht anstrengend ist. Das gilt allerdings für viele Tätigkeiten genauso. Wer den Zeitzonen-Hotel-Alltag nicht aushält, kann ebenso ungelernt bei Lidl in der Filiale anfangen, Einstiegsgehalt 40 Stunden 2.366 Euro, Arbeitszeit im Korridor von 7 bis 22 Uhr only. Zugangsvoraussetzung: geradeaus gucken können, sonst nix. Ist natürlich nicht so "glamourös" wie das Rumgefliege... 2
Lucky Luke Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 1 Stunde schrieb abdul099: Da wird dann wieder gejammert, wie teuer das alles ist, und wenn die Inflation 10% beträgt, muss man mindestens 15% mehr Geld kriegen, sonst hat man ja keine Reallohnsteigerung. In einer Zeit, in der der Lufthansa-Konzern Rekordgewinne einfährt, ist es fast hämisch, eine wirtschaftswissenschaftlich sowieso fragwürdige Lohn-Preis-Spirale herbeizureden. Das Geld ist da, es ist bloß die Frage, wie es verteilt wird. Wirklich unglaublich dreist von den Arbeitnehmern, dass die auch ihr Stück vom Kuchen abhaben wollen. vor 1 Stunde schrieb abdul099: Andere Bürger haben auch harte Jobs, jammern aber deutlich weniger rum Mei, selber blöd, wenn sie sich nicht gewerkschaftlich organisieren und ihre Macht gegenüber ihren Arbeitgebern durchdrücken. Manchmal möchte ich mir hier wirklich an den Kopf fassen. Kapitalismus ist doch kein Selbstzweck, der einzig dazu dienen soll, dass reiche Menschen noch reicher werden. Ein Wirtschaftssystem soll für alle Menschen, die in ihm leben, zumindest theoretische Vorteile bringen. Und damit das so ist, und sich das Geld nicht allein bei der besitzenden Klasse akkumuliert, braucht es eben (bei uns zum Glück gesetzlich verbriefte) Mechanismen. 8
d@ni!3l Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 (bearbeitet) Ich glaube das Verständnis wäre viel höher, wenn man wüsste, dass man sich einfach "normal einigt" und dies ohne Streik funktioniert. Aber da können ja auch beide Parteien "schuld" sein. vor 13 Stunden schrieb Lucky Luke: wirtschaftswissenschaftlich sowieso fragwürdige Lohn-Preis-Spirale herbeizureden Wo ist dieses logische Konstrukt fragwürdig? Wird der Lohn bspw. beim Frisör höher wird wahrscheinlich der Haarschnitt teurer, damit wird mein Warenkorb teurer und ich muss meinen Chef nach mehr Gehalt fragen. Damit steigt mein Lohn und mein Chef muss sein Produkt verteuern, damit er dies ausgleichen kann. Dann weiß Partei C, dass jetzt schon zwei Leute mehr Geld haben und können auch die Preise angehen. Also die Spirale lässt sich mMn logisch nicht von der Hand weisen. Aber das jeder individuell nicht derjenige sein will der diese Spirale unterbricht und sagt "ok, meine Kosten sind gestiegen, aber mein Gehalt bleibt so, damit das von mir hergestellte Produkt nicht auch teurer wird" ist ja auch klar nachvollziehbar. Alternativ ist auch die mikroökomische Sicht: Partei A hat mehr Geld, also kann auch ihre Nachfrage steigen und das Angebot bleibt gleich => Nachfrage > Angebot => der Preis steigt. Also das würde ich nicht fragwürdig nennen. Bearbeitet 11. November 2023 von d@ni!3l
ABFlyer98 Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 56 Minuten schrieb Flugopa: No, ich sage ja auch nicht, dass es nicht anstrengend ist. Das gilt allerdings für viele Tätigkeiten genauso. Wer den Zeitzonen-Hotel-Alltag nicht aushält, kann ebenso ungelernt bei Lidl in der Filiale anfangen, Einstiegsgehalt 40 Stunden 2.366 Euro, Arbeitszeit im Korridor von 7 bis 22 Uhr only. Zugangsvoraussetzung: geradeaus gucken können, sonst nix. Ist natürlich nicht so "glamourös" wie das Rumgefliege... Viel Meinung und wenig Ahnung kann ich da nur sagen. Ich könnte da als ehemaliger Beschäftiger im Einzelhandel auch noch was zu sagen, aber das sprengt hier dann den Rahmen.
AB123 Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 Respekt."Bescheidene" 15% Gehaltssteigerung fordert die krawallige Gewerkschaft.Der Selbstbedienungsladen Lufthansa mit Abzock-Abo des deutschen Kunden hat wieder geoeffnet.Lufthansa goes Alitalia.Utopische Gehaelter schmaelern die Wettbewerbsfaehigkeit bis hin zur Insolvenz.Diese braucht man in Frankfurt allerdings nicht zu fuerchten.Man hat dank erfolgreicher Lobby-Arbeit und diverser Uebernahmen schliesslich keine echte Konkurrenz mehr. 2
Flugopa Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 3 Stunden schrieb ABFlyer98: Viel Meinung und wenig Ahnung kann ich da nur sagen. Ich könnte da als ehemaliger Beschäftitger im Einzelhandel auch noch was zu sagen, aber das sprengt hier dann den Rahmen. Außer giftspritzen kommt von dir eher nichts. Es gibt halt Menschen, denen liegt arbeiten nicht so im Blut, sei es an Bord eines Flugzeugs oder eben in einer neonröhrenbeleuchteten Verkaufsturnhalle. Dann mal los, Air Berlin ist sozusagen der Inbegriff von Nichtskönnen, dabei noch drei Milliarden Geldeinheiten fremder "Menschen" verbrannt... 1
ABFlyer98 Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 36 Minuten schrieb Flugopa: Außer giftspritzen kommt von dir eher nichts. Es gibt halt Menschen, denen liegt arbeiten nicht so im Blut, sei es an Bord eines Flugzeugs oder eben in einer neonröhrenbeleuchteten Verkaufsturnhalle. Dann mal los, Air Berlin ist sozusagen der Inbegriff von Nichtskönnen, dabei noch drei Milliarden Geldeinheiten fremder "Menschen" verbrannt... Auf polemischen Unfug ohne Tiefgang gehe ich nicht weiter ein. 3
Flugopa Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 1 Minute schrieb ABFlyer98: Auf polemischen Unfug ohne Tiefgang gehe ich nicht weiter ein. Musst du auch nicht, es ist allles ganz furchtbar. Ich muss morgen auf wieder widerlich leiden, es geht mit Lufthansa nach USA, der Inbegriff des Bösen. Ich werde berichten, das Röschen war zu rot oder der Kaviar war zu kalt.... Mich schaudert es jetzt schon.
jubo14 Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 Leute, Leute, Leute! Da ist die erste Forderung der UFO für die Verhandlungsrunde mit der LH veröffentlicht worden, und sofort bricht wieder die sehr, sehr merkwürdige Diskussion aus! Es wird über Arbeitsbelastung fabuliert, und natürlich ist das wieder alles viel zu viel, es werden wieder X Vergleiche aus der Schublade gezogen, angeblich wird gejammert, usw. Ach ja, und natürlich ist die LH irgendwie auch schon wieder die Böse. Nur hat die noch nichts gesagt. Die paar wenigen Posts, die sich wirklich mit dem Thema befassen, sind damit wieder kaum zu finden. Ein Trauerspiel! Eine Gewerkschaft hat die Gehaltsverhandlungen mit ihrer Forderung eröffnet. Das ist alles! 8
jetstream Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb AB123: Man hat dank erfolgreicher Lobby-Arbeit und diverser Uebernahmen schliesslich keine echte Konkurrenz mehr. Eben. Und weißt du was? Es ist gut so…! Und jetzt bitte ganz viel Schnappatmung. 😱 Bearbeitet 10. November 2023 von jetstream 1
Lucky Luke Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 vor 6 Stunden schrieb d@ni!3l: Wo ist dieses logische Konstrukt fragwürdig? Google es doch bitte einfach, bevor du versuchst, deine eigene "Logik" anzuwenden. Menschen, die Volkswirtschaftslehre studiert haben, haben davon sehr viel mehr Ahnung und haben sich darüber sehr viel mehr Gedanken gemacht, als wir beide es tun werden und können. 1
d@ni!3l Geschrieben 10. November 2023 Melden Geschrieben 10. November 2023 (bearbeitet) Edit: Ich bearbeite mal meinen ersten Impuls, und versuche eine eigene Argumentation, als mich hinter Google zu verstecken und weiter zu lesen, als es meinem Weltbild entspricht... Die meisten hier wissen ja, dass es bei Google mehr als eine Meinung gibt und googlen nicht nur so weit, bis sie ihre eigene Meinung bestätigt finden, sondern schaffen es tiefer in die Materie einzusteigen und unterschiedliche Nuancen zu erfassen: Sorry, auf einen solch arroganten Beitrag ist es schwer rein sachlich zu antworten, ich versuche es dennoch mit eigenen Worten: Ja, nicht jeder kann bei starker Konkurrenz die gestiegenen Löhne durch höhere Preise durchsetzen. Also ja, die Lohn-Preis-Spirale gilt nicht pauschal überall. Aber haben wir aktuell einen Markt (Angebotsmangel) der das so widerspiegelt? Man kann ja auch versuchen Argumente die man mal so aufschnappt auf ein konkretes Beispiel (hier den Luftverkehr) zu übertragen und nicht nur kryptisch in den Raum zu stellen.... Angenommen die Flugzeuge werden teurer, die Gebühren steigen, der Treibstoff wird teuer und ja, auch die Gehälter steigen (auch deshalb steigen Gebühren und die Flugzeuge werden teurer)...Natürlich wird dann auch das Ticket teurer, da dies ja alle Airlines betrifft. Diese Logik als "Logik" zu bezeichnen und dafür als Argument "Google" zu nutzen ist echt mau. Aber ist ja auch ok, bei den meisten Kunden steigt das Gehalt ja auch, sofern deren Produktivität dies langfristig rechtfertigt. Diese VWL Argumentation beiseite und zum Thema: Ja, ich habe mich auch lange schwer damit getan, diese gefühlt hohen Crew Forderungen zu verstehen. Aber rein rational scheinen (was man so hört) Crews zu fehlen. Da (überproportional) zu fordern ist mMn verständlich und das weiß auch der Arbeitgeber, das was geschehen muss um die Ops stabil zu halten. Am Ende einigt man sich dort, wo es beiden Parteien hilft und gut ist - dafür muss der Job nicht anspruchsvoller geworden sein. Findet sich keiner muss mehr geboten werden und wer meint, dass er mehr leistet und weniger bekommt kann ja wechseln (Es wäre nur im Sinne der Kunden gut gelänge dies friedlich, aber da bin ich aus Gründen skeptisch...) Bearbeitet 11. November 2023 von d@ni!3l
Benny Hone Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 Ich muss da immer an meinen alten Professor in Personalwesen denken. Der hat immer gesagt, bei Tarifverhandlungen braucht er vorher eigentlich nur sehr, sehr viele Daten: - die letzten vier Quartalszahlen - wirtschaftlicher Ausblick - die letzten Tarifabschlüsse im Unternehmen - die letzten Tarifabschlüsse in anderen Unternehmen der Branche - gewerkschaftlicher Organisationsgrad - Streikbereitschaft - Möglichkeit, die Arbeit ins Ausland zu verlagern - Möglichkeit, die Arbeit in Sububternehmer/Tochterunternehmen zu verlagern - Arbeitslosenquote - Inflationsrate - gesamtwirtschaftliche Lage - Branchenstimmung - ... Insgesamt waren es an die 30 Daten. Wenn er alle Daten hat, so sagte er, könne er den Tarifabschluss schon vor dem ersten Verhandlungstag vorhersagen, mit einer Genauigkeit von +/- 0,2 Prozentpunkten. Und mit dieser Fähigkeit sei er nicht alleine, jeder Insider dem alle Daten vorliegen könne das auch. Also sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertretung. x Prozent, y Monate Laufzeit, z Euro Einmalzahlung. Ungenauigkeiten lediglich durch Laufzeit, einfacherweise rechnet er auf ein Jahr Laufzeit. Wenn y größer wird, ändern sich x und z entsprechend. Verhandlungen kosten Geld, jeder Streiktag kostet Geld, und je mehr Streiktage umso teurer wird der einzelne Streiktag. Er schlägt vor, sich am ersten Verhandlungstag zu einigen, und die Kosten der Streiks der letzten Tarifrunde zu teilen in eine entsprechend höhere Einmalzahlung an die Belegschaft und die andere Hälfte fließt in den Unternehmensgewinn. So würden alle profitieren - und der Tarifabschluss wäre ja genau der, der am Ende sowieso rausgekommen wäre, und wenn beide Seiten ehrlich zu sich selbst wären wüssten sie das ja auch bereits. Der einzige Grund warum es nie so ablaufen werde sei, dass dann die Verhandlungsführer auf beiden Seiten keine Existenzberechtigung mehr hätten - sprich, dass auch die Leute aus der Gewerkschaft austreten würden, weil "die haben ja garnicht richtig verhandelt, da wäre sicherlich mehr drin gewesen, wir haben ja nichtmal gestreikt". Ähnliche Enttäuschung dann aber auch auf der Arbeitgeberseite über einen vermeintlich zu hohen Abschluss. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung tatsächlich glauben, dass sie ein jeweils für die eigene Seite besseres Ergebnis rausholen könnten. Aber diese Realitätsferne läge dann daran, dass sie nicht bei ihm in die Vorlesung gegangen seien *g* So oder so, der Weg über zig Verhandlungsrunden und ggf. auch Streiks sei vorgezeichnet, und so lege er sich immer genüsslich zurück, verfolge die Verhandlungen, und freue sich am Schluss dass nach vielen Monaten genau das Ergebis rauskomme das er gleich am Anfang vorhergesagt hat. 8
Flugopa Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 2 Stunden schrieb Benny Hone: vor 2 Stunden schrieb Benny Hone: und freue sich am Schluss dass nach vielen Monaten genau das Ergebnis rauskomme das er gleich am Anfang vorhergesagt hat. Und was ist die allwissende Weissagung nun? Dürfen wir die auch erfahren? (Ich persönlich vermute mal 10,9 Prozent, Laufzeit irgendwas um 18 Monate und es wäre mal schön ohne Streik...)
oldblueeyes Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 2 Stunden schrieb Benny Hone: Aber diese Realitätsferne läge dann daran, dass sie nicht bei ihm in die Vorlesung gegangen seien *g* Die meisten Gewerkschaftsführer die sehr streiklustig sind haben bildungstechnisch nicht das Niveau erreicht um überhaupt Vorlesungsberechtigt zu sein. Und die eigene Motivation ist eher die Nähe zum Klassenkampf. Man merkt es auch sehr schnell bei den jeweiligen Branchen. - Chemie - ein Bereich mit vielen Hochqualifizierte - alles läuft geräuschlos und ohne Streiks - Bahn - wo viele der Kategorie "wer nichts und wer nichts kann, geht zur Post und Eisenbahn" sind - regelmässige Streiks 4
Beliebter Beitrag FACoff Geschrieben 11. November 2023 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 11. November 2023 (bearbeitet) vor 30 Minuten schrieb oldblueeyes: - Chemie - ein Bereich mit vielen Hochqualifizierte - alles läuft geräuschlos und ohne Streiks - Bahn - wo viele der Kategorie "wer nichts und wer nichts kann, geht zur Post und Eisenbahn" sind - regelmässige Streiks man kann nur erahnen was für ein ... Gesellschaftsbild hinter solchen Aussagen steckt...... Bearbeitet 11. November 2023 von FACoff 13
Benny Hone Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 48 Minuten schrieb Flugopa: Und was ist die allwissende Weissagung nun? Dürfen wir die auch erfahren? Ich habe ja nicht gesagt, dass *ich* den Abschluss vorhersagen könnte. Ich habe weder die Formel, noch habe ich jede der 30 Variablen. Okay, die meisten davon könnte man sich ergooglen.
Flugopa Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 Also wurde ein wortreicher Nullbeitrag fünfmal geliked, dafür Respekt!
schneekiller Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 47 Minuten schrieb oldblueeyes: - Chemie - ein Bereich mit vielen Hochqualifizierte - alles läuft geräuschlos und ohne Streiks - Bahn - wo viele der Kategorie "wer nichts und wer nichts kann, geht zur Post und Eisenbahn" sind - regelmässige Streiks Dieses Gesellschaftsbild und ihre Streikphilosophie inpliziert dann ja, dass bei der Lufthansa nur unterqualifizierte Mitarbeiter, während bei Condor die hochqualifizierten Mitarbeiter beschäftigt sind!! Da sind die LH-Mitarbeiter sicher hoch erfreut das zu lesen!!
oldblueeyes Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 5 Minuten schrieb FACoff: man kann nur erahnen was für ein ... Gesellschaftsbild hinter solchen Aussagen steckt...... Dann erklär mir bitte warum tendenziell in Industriezweige mit vielen Jobs die geringe Schulbildung- und berufliche Qualifikation voraussetzen und die höheren Tarifgruppen eher von Mittelqualifizierte dominiert werden öfters gestreikt wird als dort wo die Einstiegshürde leicht höher ist (sei es auch nur die Real- vs Hauptschule) und mindestens eine ordentlich abgeschlossene Ausbildung Voraussetzung ist um Überhaupt dabei zu sein und die höheren Tarifgruppen tendenziell mit hochqualifizierte Spezialisten am Anfang ihrer Karriere besetzt sind. Und erklär mir bitte wieso in den grossen Gewerkschaften der grösste Streikfaktor von Teilgewerkschaften die auch eher dem obigen Muster entsprechen? Bei Verdi streiken eher die Busfahrer als die "Banken und Versicherungen" und bei der Bahn auch eher die Lokführer und nicht die Verwaltunsgangestellte. Nicht falsch verstehen, Gewerkschaften haben eine wichtige Rolle die Balance einer ausgewogenen Vergütung durchzusetzen. Das "wie" zeigt aber dass die Einigungsfähigkeit doch sehr wohl davon abhängt, was die Mitglieder dem jeweiligen Anführer abkaufen. 2
schneekiller Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor einer Stunde schrieb oldblueeyes: Bei Verdi streiken eher die Busfahrer als die "Banken und Versicherungen" und bei der Bahn auch eher die Lokführer und nicht die Verwaltunsgangestellte. Und bei LH mehr die Piloten als das Bodenpersonal! Wie passt das nun in ihre Überlegungen?? 2
FKB Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes: Dann erklär mir bitte warum tendenziell in Industriezweige mit vielen Jobs die geringe Schulbildung- und berufliche Qualifikation voraussetzen und die höheren Tarifgruppen eher von Mittelqualifizierte dominiert werden öfters gestreikt wird als dort wo die Einstiegshürde leicht höher ist (sei es auch nur die Real- vs Hauptschule) und mindestens eine ordentlich abgeschlossene Ausbildung Voraussetzung ist um Überhaupt dabei zu sein und die höheren Tarifgruppen tendenziell mit hochqualifizierte Spezialisten am Anfang ihrer Karriere besetzt sind. Und erklär mir bitte wieso in den grossen Gewerkschaften der grösste Streikfaktor von Teilgewerkschaften die auch eher dem obigen Muster entsprechen? Bei Verdi streiken eher die Busfahrer als die "Banken und Versicherungen" und bei der Bahn auch eher die Lokführer und nicht die Verwaltunsgangestellte. Kann einfach auch damit zu tun haben, dass bei einem Streik der unteren Tarifgruppen die bestreikte Arbeit eher einfach ersatzlos wegfällt. Bei einer Schreibtischtätigkeit wird der Stapel in der Regel nicht kleiner. Bearbeitet 11. November 2023 von FKB
Koelli Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 (bearbeitet) Weiß jemand, warum Lufthansa heute mit dem A380 D-AIML folgende seltsame Strecken geflogen ist? Nachdem er zunächst normal aus Los Angeles in München ankam, ist er dann heute von München nach Leipzig, von Leipzig nach Prag und von Prag nach Wien geflogen. Dann geht's wieder nach München und von dort wieder auf die normale Langstrecke nach Bangkok Bearbeitet 11. November 2023 von Koelli
Flugopa Geschrieben 11. November 2023 Melden Geschrieben 11. November 2023 vor 6 Minuten schrieb Koelli: Weiß jemand, warum Lufthansa heute mit dem A380 D-AIML folgende seltsame Strecken geflogen ist? Nachdem er zunächst normal aus Los Angeles in München ankam, ist er dann heute von München nach Leipzig, von Leipzig nach Prag und von Prag nach Wien geflogen. Dann geht's wieder nach München und von dort wieder auf die normale Langstrecke nach Bangkok Die sind alle irre und treiben für dich die Preise nach oben und fliegen den 380 einfach sinnlos und planlos durch Europa... 2
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