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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Gast Jörgi

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Mag sein, dass ich da ne falsche Meinung habe: aber besteht ein Fahrplan in der gelebten Praxis nicht eigentlich immer aus verschiedenen Verbindungen? So wird bzw. ein Sommerflugplan ja nicht für einzelne Strecken veröffentlicht sondern in seiner Gesamtheit.

 

Bearbeitet von NZQN23
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vor einer Stunde schrieb Koelli:

Was man während eines Streiktages an Strom (Bahn) und Kerosin (Airline) einspart, würde mich mal interessieren. 

Wo liegt das Problem. Die LHG hat ja über ZRH eine tägliche Anbindung an SFO. Diese Verbindung ist ein sicherer Wert, da die SWISS kaum streikt. 

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vor 2 Stunden schrieb Koelli:

Was man während eines Streiktages an Strom (Bahn) und Kerosin (Airline) einspart, würde mich mal interessieren. 

Ganz grob kannst du dir im Netz die Zahlen zusammensuchen, wie viel Strom die Bahn im Jahr so verbraucht. Selbiges für Sprit für die LH. Und dann ein klassischer Dreisatz, und du hast n Anhaltspunkt...

Präzise ist es natürlich nicht, insbesondere bei der LH, aber so als Größenordnung sollte es taugen.

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Am 15.3.2024 um 20:34 schrieb moddin:

LH hat bis vorerst 22. März die Rotation LH454/455 FRA-SFO-FRA mangels Verfügbarkeit von Piloten gestrichen.

Könnte das vielleicht auch mit den A380 in München zu tun haben? Die dafür wieder benötigten Piloten müssen ja auch irgendwie geschult werden (A350 -> A380?). Und dann muss man für die A350-Flotte weiteres Personal intern (neu) qualifizieren, um alle geplanten Ziele bedienen zu können. Die A350-Umläufe nach HAM und HAJ im April sollen ja wohl u.a. zu Schulungszwecken dienen.

Bearbeitet von bwbollek
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Der Engpass besteht einzig und alleine bei der Jumbo Cockpitbesatzung.

Die Entscheidung SFO liegt daran, das LH ab MUC und LX ab ZRH dort hinfliegt plus die ganzen UA Flüge. Die Umbuchungen können über die ganze UA auch noch gesteuert werden.

Bearbeitet von MatzeYYZ
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vor 15 Minuten schrieb bwbollek:

Könnte das vielleicht auch mit den A380 in München zu tun haben? Die dafür wieder benötigten Piloten müssen ja auch irgendwie geschult werden (A350 -> A380?). Und dann muss man für die A350-Flotte weiteres Personal intern (neu) qualifizieren, um alle geplanten Ziele bedienen zu können. Die A350-Umläufe nach HAM und HAJ im April sollen ja wohl u.a. zu Schulungszwecken dienen.

Hä? Was hat der Münchner Airbus Piloten Pool mit den Frankfurter Jumbo Piloten zu tun?

 

Die A350 Umläufe nach HAJ HAM dienen dazu, den Crews die A350/380 mix Zulassung zu erhalten, da sie zu viel aufm A380 eingesetzt werden müssen. 

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vor 44 Minuten schrieb 757:

Hä? Was hat der Münchner Airbus Piloten Pool mit den Frankfurter Jumbo Piloten zu tun?

 

Die A350 Umläufe nach HAJ HAM dienen dazu, den Crews die A350/380 mix Zulassung zu erhalten, da sie zu viel aufm A380 eingesetzt werden müssen. 

Wir durch die anstehenden A350 Auslieferungen (derzeit verspätet) nicht zusätzliches Personal oder von der A346 Flotte derzeit in MUC umgeschult und hierzu wären kurzen A359 Operation auch eine gute Lösung.

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vor 5 Stunden schrieb MatzeYYZ:

Der Engpass besteht einzig und alleine bei der Jumbo Cockpitbesatzung.

Diese Aussage ist sehr verharmlosend und unzutreffend.

(Verteidigst du gerade deinen Arbeitgeber?)

 

Die Personalplanung während/nach Corona ist eine einzige Katastrophe, zusätzlich befeuert durch primär Allegris (hausgemachtes Problem) bei Airbus und Boeings hausgemachte Probleme an allen Ecken und Enden.

 

Die LH Cargo hat kürzlich Ready Entry FO ausgeschrieben, da fehlen (je nach Quelle) bis zu 80 FO sobald die nächste Maschine da ist (sollte eigentlich schon da sein).

Zusätzlich soll das Defizit bei der Passage durch FO mit KTV-Status von Cargo gelöst werden.

 

Die Querschulungen A330/340/350/380 sind ein Problem aufgrund des grossen Umfangs bzw Nachholbedarf.

 

Ein anderes sind ca 330 B787-Piloten die auf 5 Flieger verteilt werden, Planung ab April waren 9!

Das Problem war vermeidbar, ich habe kein Verständnis dass man die Ausbildung nicht gestoppt hat als das Defizit von 3-4 Fliegern absehbar war.

Für diese Piloten kommt anscheinend keine Arbeitnehmerüberlassung an Cargo in Frage um da erstmal die Lücken zu stopfen...Tarifverträge und VC stehen wohl im Weg.

 

Überspitzt gesagt geht es jeden Tag nur um die Frage, wieviele Flüge gestrichen werden und welche strategisch am sinnvollsten sind?

Stationen die von anderen Airlines der LH-Group oder durch Partner bedient werden sind natürlich ganz oben auf der Liste (LAX,SFO,ORD,EWR wegen UA usw)

 

Bearbeitet von 777-8
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...und ist das nicht die bestmögliche Lösung?

 

Es ist sehr einfach zu beschreiben welche Fehler gemacht wurden, aber vielleicht waren sie aus der Perspektive zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung gar keine?

Die Verfügbarkeit neuer Flugzeuge und Zertifizierung der Sitze sind Moving Targets, man fährt auf Sicht.

 

Sich extern langfristige Leasings zu holen, jetzt wo die Preise 25% über die vor 2 Jahren sind ist langfristig nicht nachhaltig.

Auf der Arbeitnehmerseite sind viele Tarifregelungen die man auch mit sehr sanften Handschuhe anfassen muss, um nicht das Arbeitsrecht gegen sich zu haben.

 

Auch wenn es nicht die beste Nachrricht ist, Augen zu und durch ist die kurzfristige Devise.

 

Das Gras ist anderswo auch nicht grüner - die einen warten auch auf neues Gerät und verdienen dabei kräftig auch wenn mehr drin wäre, die anderen haben Flugzeuge sind aber auch so nicht unbedingt fähig nachhaltig Geld zu verdienen.

 

 

 

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Personalengpässe,ungelöste Tarifkonflikte,Dauerstreiks,strategische Fehlentscheidungen,ein miserabler Aktienkurs,unzufriedene Kunden, ein viel zu ambitionierter Flugplan für diesen Sommer,Wirtschaftskrise in Deutschland,höhere staatliche Abgaben,zu hohe Produktionskosten und teilweise realitätsferne (Alitalia-)Gehälter der Angestellten sowie die verstimmte EU-Kommission.Man weiss überhaupt nicht mehr,wo man bei der LH anfangen soll.Vielleicht gründet der Kranichkonzern einfach eine neue Tochtergesellschaft, in die man alle ungelösten bzw.unlösbaren Probleme als "Sondervermögen" auslagern kann.

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vor 27 Minuten schrieb AB123:

Personalengpässe,ungelöste Tarifkonflikte,Dauerstreiks,strategische Fehlentscheidungen,ein miserabler Aktienkurs,unzufriedene Kunden, ein viel zu ambitionierter Flugplan für diesen Sommer,Wirtschaftskrise in Deutschland,höhere staatliche Abgaben,zu hohe Produktionskosten und teilweise realitätsferne (Alitalia-)Gehälter der Angestellten sowie die verstimmte EU-Kommission.Man weiss überhaupt nicht mehr,wo man bei der LH anfangen soll.Vielleicht gründet der Kranichkonzern einfach eine neue Tochtergesellschaft, in die man alle ungelösten bzw.unlösbaren Probleme als "Sondervermögen" auslagern kann.

Stimmt - einfach alles Sch…

zum Glück hat es AB damals vieeeeel besser gemacht….

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vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

...und ist das nicht die bestmögliche Lösung?

 

Es ist sehr einfach zu beschreiben welche Fehler gemacht wurden, aber vielleicht waren sie aus der Perspektive zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung gar keine?

Die Verfügbarkeit neuer Flugzeuge und Zertifizierung der Sitze sind Moving Targets, man fährt auf Sicht.

 

Sich extern langfristige Leasings zu holen, jetzt wo die Preise 25% über die vor 2 Jahren sind ist langfristig nicht nachhaltig.

Auf der Arbeitnehmerseite sind viele Tarifregelungen die man auch mit sehr sanften Handschuhe anfassen muss, um nicht das Arbeitsrecht gegen sich zu haben.

 

Auch wenn es nicht die beste Nachrricht ist, Augen zu und durch ist die kurzfristige Devise.

Ich finde es ja schon ein bisschen lustig wie du die offensichtlichen Fehler schönzureden versuchst😀

Könntest als Pressesprecher in einem Ministerium anheuern 👌🤗

 

Das Boeing Probleme hat diskutiert man jetzt seit wiviel Jahren?

-Über Verspätungen bei der 777X spricht Carsten seit ungefähr 5 Jahren auf jeder Bilanz-PK

 

-Die 787 hatte 15 Monate Produktions/Auslieferungsstop in 2021/22 und nochmal Anfang 2023, riesiges Backlog und bekanntermaßen weiterhin laufende Probleme an allen Modellen.

Aber LH kriegt ihre Flieger gemäß Vertag, weil es LH ist oder wie🤔

Dann wären ja mindestens 3 weitere Dreamliner bereits in der Luft😉

 

-Allegris ist seit 2017 ein Thema behindert den Phase-In der neuen A350

 

Dass sind alles keine Probleme die von Heute auf Morgen vom Himmel gefallen sind sondern lange bekannte Themen auf die man den Flotten- und Schulungsplan mit mehr als genug Vorlauf hätte abstimmen können☝️

 

Arbeitsrecht ist ein heikles Thema, stimmt.

Bedeutet aber, statt mit der Brechstange muss es die LH-Führung mal mit Verhandlungen und Konsens versuchen - vorausgesetzt man hat es nicht verlernt!

Ausser AOC gründen und damit bestehende Arbeitsverhältnisses in Frage stellen und den Menschen dahinter in Existenzsorgen versetzen kann Spohr nicht viel🤮

 

Es mag ungewöhnlich sein, aber die ersten Punkte von @AB123sind ausnahmsweise zutreffend!

Die LH hat etliche interne Brandnester an allen Ecken und Enden🤦‍♂️ Seinen Lösungsansatz würde ich aber mal unter Übermut verbuchen👌 und du @oldblueeyeshast recht das man jetzt täglich nach dem Prinzip "Augen zu und durch" handeln muss...bin gespannt wie lange!

 

Der Aufsichtsrat hat schon reagiert, siehe Kommentar der Wiwo zum Umbau des Vorstands mit dem Titel "Gelbe Karte für Spohr" 

 

https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/lufthansa-vorstandsumbau-eine-gelbe-karte-fuer-spohr/29672798.html

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vor 16 Minuten schrieb 777-8:

Ich finde es ja schon ein bisschen lustig wie du die offensichtlichen Fehler schönzureden versuchst😀

Könntest als Pressesprecher in einem Ministerium anheuern 👌🤗

 

Das Boeing Probleme hat diskutiert man jetzt seit wiviel Jahren?

-Über Verspätungen bei der 777X spricht Carsten seit ungefähr 5 Jahren auf jeder Bilanz-PK

 

-Die 787 hatte 15 Monate Produktions/Auslieferungsstop in 2021/22 und nochmal Anfang 2023, riesiges Backlog und bekanntermaßen weiterhin laufende Probleme an allen Modellen.

Aber LH kriegt ihre Flieger gemäß Vertag, weil es LH ist oder wie🤔

Dann wären ja mindestens 3 weitere Dreamliner bereits in der Luft😉

 

-Allegris ist seit 2017 ein Thema behindert den Phase-In der neuen A350

 

Dass sind alles keine Probleme die von Heute auf Morgen vom Himmel gefallen sind sondern lange bekannte Themen auf die man den Flotten- und Schulungsplan mit mehr als genug Vorlauf hätte abstimmen können☝️

 

Arbeitsrecht ist ein heikles Thema, stimmt.

Bedeutet aber, statt mit der Brechstange muss es die LH-Führung mal mit Verhandlungen und Konsens versuchen - vorausgesetzt man hat es nicht verlernt!

Ausser AOC gründen und damit bestehende Arbeitsverhältnisses in Frage stellen und den Menschen dahinter in Existenzsorgen versetzen kann Spohr nicht viel🤮

 

Es mag ungewöhnlich sein, aber die ersten Punkte von @AB123sind ausnahmsweise zutreffend!

Die LH hat etliche interne Brandnester an allen Ecken und Enden🤦‍♂️ Seinen Lösungsansatz würde ich aber mal unter Übermut verbuchen👌 und du @oldblueeyeshast recht das man jetzt täglich nach dem Prinzip "Augen zu und durch" handeln muss...bin gespannt wie lange!

 

Der Aufsichtsrat hat schon reagiert, siehe Kommentar der Wiwo zum Umbau des Vorstands mit dem Titel "Gelbe Karte für Spohr" 

 

https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/lufthansa-vorstandsumbau-eine-gelbe-karte-fuer-spohr/29672798.html

Lass es uns, statt nur zu kritisieren, zu kommentieren und kotz-Emojis zu verwenden, doch mal anders machen: Wie würdest du, realistisch gesehen, mit deren Problemen umgehen? Was wären deine Lösungsansätze?

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vor 9 Minuten schrieb ben7x:

Lass es uns, statt nur zu kritisieren, zu kommentieren und kotz-Emojis zu verwenden, doch mal anders machen: Wie würdest du, realistisch gesehen, mit deren Problemen umgehen? Was wären deine Lösungsansätze?

Die Probleme sind doch offensichtlich, LH steht auf Kriegsfuß mit allen möglichen Mitarbeiter-Gruppen.

Hier bedarf es einer gesamtheitlichen, langfristigen Lösung mit allen Parteien

-Heute VC

-Morgen UFO

-Übermorgen VERDI für den Bodenservice...

Evtl bringt hier der Umbau des Vorstands neue Impulse um das Thema Streiks zu beenden

 

Bzgl operativer Themen hat LH zu spät oder garnicht auf Entwicklungen reagiert und jetzt ist das Dilemma groß.

 

Beispiel B787-Crews habe ich schon gegeben, hier hätte bei spätestens 250 Piloten ein Stop erfolgen müssen bis weitere Flieger auf dem Hof stehen.

Der Überhang fehlt auf anderen Flotten und es ist aufgrund fehlender Tarifverträge nicht möglich sich im Konzern auszuhelfen. Wäre mein erster Punkt, dies anzustreben☝️

 

Das Allegris nicht funktioniert weiß man seit 2020.

Statt neue A350 direkt in Teruel abzustellen hätte man ab Anfang 2022 die Option in der Hinterhand halten sollen, Maschinen ohne Allegris abzunehmen☝️

Wäre auch ein Punkt für die Abnahme der nächsten 787

 

Die Schließung der eigenen Flugschule war auch eine Fehlentscheidung.

Sowas macht nur Sinn, wenn man die Airline auflösen will...danach sieht es aber nicht aus🙏

Also entweder man prüft eine Wiedereröffnung, geht eine Partnerschaft mit einer anderen Flugschule ein oder das Thema Cockpit Crews wird zum Dauerbrenner😞

 

Wie ich schon schrieb sind die Ergebnisse der letzten Aufsichtsratssizung ein Wink mit dem Zaunpfahl und man darf gespannt sein wann wieder eine gewisse Stabilität bei LH eintritt?

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@777-8 ich glaube du machst es dir zu einfach. Diese Branche ist kein Supermarkt in dem man Hächnchenschenkel einkauft falls Putenschnitzel fehlt.

 

Aber gehen wir mal deine Punkte nach:

 

"Kriegsfuss mit der Belegschaft" - das ist ein Managementstil. Ein Brite oder ein Ami hätten bei der Passage die Narrowbodies von heute auf Morgen auf Lufthasna City umgestellt, neue Uniformen bestellt und alle betroffenen darüber informiert dass sie sich neu bewerben dürfen. Im DEutschsprachigen Raum funktioniert es eben anders, Verändeungen sind fliessender , dafür aber aufreibender weil sie sich in die Länge ziehen. Ist weder als gut noch als schlecht zu bewerten, sondern eher eine Frage des Managementstils wie man Veränderungen implementiert.

 

Personalplanung in der Coronazeit - ja, da wurden Fehler gemacht, manche kannst du aber nicht ganz steuern. Wenn du einen Verrentungsprogramm durchführst, dann kannst du es nicht kappen , manchmal gehen mehr Leute als angenommen.  Die eigene Flugschule zu schliessen war kein Fehler - strategisch eröffnet es langfristig die Tür nicht mehr nur Kandiaten aus der eigenen Schule aufzunehmen - das man damit den Korpsgedanken schwächst ist natürlich auf der Arbeitnehmerseite nicht willkommen, als Managemententsheidung aber richtig.

 

Allegris - ja, es ist richtig, German overengineering. Ob und wie man daraus hätte aussteigen können geben es nur die Verträge her die wir nicht kennen. Und ob mal Produktionsslots anderer Produkte bekommen hätte wissen wir alle auch nicht. Aber 2022-23 war es vermutlich schon zu spät umzusteuern.

 

Zu den 779 - 2025 hätte man 34 Stück haben sollen ... kann man als Unternhemen was machen? Sind Emirates, British Airways usw besser dran? Eher nicht.. da ist der Druck kleiner aufgrund einer anderen Flottenstrucktur, aber vertraglich sidn sie auch nicht besser dran.

 

Hätte man es bei den Lieferungen besser machen sollen? Ja! Allerdings wurden die 320 und 350er Lieferungen zum dem Zeitpunkt gestoppt als Vater Staat eingestiegen ist und kein Geld dafür aufwenden wollte. Ob ein Unternehmen ohne Damoclesschwert einer linken Regierung eher Geld für Arbeitnehmer verbraten hätte oder für SAchwerte die man noch 25-30J nutzen kann und tangible Werte darstellen liegt auf der Hand.

 

Und jetzt sieh mal die andere Seite der Medaille:

- trotz extern gesteuerten Umstände hat man ausserhalb 4(LH)+6 (Edelweiss) A359 gesichert, dazu 5(Lh)+2(Os) 789

- wie die Gesamrechnung bei der 779 aussieht weiss niemand 

- man ist wirtschaftlich trotz aller "falschen" Schritte gut unterwegs und kann mit 1 Konsolidierungsschritt mehr Marktanteile gewinnen als man mit den ganzen Umstände verliert

 

Reden wir mal in 1 Jahr um diese Zeit wieder. Höchstwahrscheinlich werden die Zahlen wieder gut aussehen, ITA wird in irgendeiner Form durch sein, mindestens 1 Dutzen zusätzliche A350 und 789 werden auf dem Hof stehen, City wird fliegen und @AB123 wird hier weiterhin in seiner Art "ich weiss zwar nicht worum es geht, aber ich bin dagegen" kommentieren :).

 

Wetten?

Bearbeitet von oldblueeyes
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vor 2 Stunden schrieb 777-8:

Das Allegris nicht funktioniert weiß man seit 2020.

Statt neue A350 direkt in Teruel abzustellen hätte man ab Anfang 2022 die Option in der Hinterhand halten sollen, Maschinen ohne Allegris abzunehmen☝️

Wäre auch ein Punkt für die Abnahme der nächsten 787

Flugzeuge ohne C und F? Man nimmt sie ja nun wohl schon ohne F.

 

Sprich der Flieger wäre halb leer, ich glaube nicht, dass man damit auf einen grünen Zweig kommt.

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vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

@777-8 ich glaube du machst es dir zu einfach. Diese Branche ist kein Supermarkt in dem man Hächnchenschenkel einkauft falls Putenschnitzel fehlt. 

Netter Vergleich, aber nicht zielführend. Einen Plan B in irgendeiner Form hätte man haben sollen☝️

 

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

"Kriegsfuss mit der Belegschaft" - das ist ein Managementstil. Ein Brite oder ein Ami hätten bei der Passage die Narrowbodies von heute auf Morgen auf Lufthasna City umgestellt, neue Uniformen bestellt und alle betroffenen darüber informiert dass sie sich neu bewerben dürfen. Im DEutschsprachigen Raum funktioniert es eben anders, Verändeungen sind fliessender , dafür aber aufreibender weil sie sich in die Länge ziehen. Ist weder als gut noch als schlecht zu bewerten, sondern eher eine Frage des Managementstils wie man Veränderungen implementiert.

Bzgl anderer Länder gebe ich dir recht.

Dass dieser Stil nicht zielführend ist sollte aber auch klar sein.

Es heißt ja nicht umsonst "Sozialpartnerschaft" und gerade die vielen Streiks schaden der Lufthansa enorm.

Wenn sie vom eigenen Personal ausgehen sind sie vermeidbar....und davon gab es reichlich in den letzten Jahren.

Der Aufsichtsrat hat Spohr ja auch die gelbe Karte gezeigt 😉

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Personalplanung in der Coronazeit - ja, da wurden Fehler gemacht, manche kannst du aber nicht ganz steuern. Wenn du einen Verrentungsprogramm durchführst, dann kannst du es nicht kappen , manchmal gehen mehr Leute als angenommen.  Die eigene Flugschule zu schliessen war kein Fehler - strategisch eröffnet es langfristig die Tür nicht mehr nur Kandiaten aus der eigenen Schule aufzunehmen - das man damit den Korpsgedanken schwächst ist natürlich auf der Arbeitnehmerseite nicht willkommen, als Managemententsheidung aber richtig.

Dass das Verrentungsprogramm grundsätzlich richtig war stelle ich nicht in Frage.

Aber der Umfang bricht LH Heute das Genick.

Bzgl Flugschule hat sich LH ein Steuerungselement genommen, je nach Bedarf gingen die Leute früher direkt ins Rating oder kamen auf eine Warteliste (war die Mehrheit) und wurden dann im Konzern gemäß Bedarf platziert.

Dies fehlt nun, man muss sich geeignete Kandidaten auf dem freien Markt suchen.

Bei meiner Airline (Nicht LH-Group) gab es schon Screenings mit 0 Pass🤦‍♂️

Dadurch ist die FO-Seite eine offene Flanke quer durch alle Flotten und Flugbetriebe☝️

 

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Allegris - ja, es ist richtig, German overengineering. Ob und wie man daraus hätte aussteigen können geben es nur die Verträge her die wir nicht kennen. Und ob mal Produktionsslots anderer Produkte bekommen hätte wissen wir alle auch nicht. Aber 2022-23 war es vermutlich schon zu spät umzusteuern. 

Wann genau der richtige Zeitpunkt war werden wir nicht feststellen können.

Aber hier fehlt wieder ein Plan B wie man mit den Problemen umgeht, 4 Jahre Delay sind eine Hausnummer.

Mich wundert nicht, dass gerade im Bereich Kundenservice im Vorstand umgebaut wird😉

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Zu den 779 - 2025 hätte man 34 Stück haben sollen ... kann man als Unternhemen was machen? Sind Emirates, British Airways usw besser dran? Eher nicht.. da ist der Druck kleiner aufgrund einer anderen Flottenstrucktur, aber vertraglich sidn sie auch nicht besser dran.

Für die Probleme bei Boeing kann LH natürlich nichts und dass Airlines die bereits 777 fliegen einen deutlich geringeren Schulungsaufwand haben ist auch klar.

Hier treffen sich die Probleme bei der Personalplanung (insbesondere Cockpit) mit den Problemen der Zulieferung.

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Hätte man es bei den Lieferungen besser machen sollen? Ja! Allerdings wurden die 320 und 350er Lieferungen zum dem Zeitpunkt gestoppt als Vater Staat eingestiegen ist und kein Geld dafür aufwenden wollte. Ob ein Unternehmen ohne Damoclesschwert einer linken Regierung eher Geld für Arbeitnehmer verbraten hätte oder für SAchwerte die man noch 25-30J nutzen kann und tangible Werte darstellen liegt auf der Hand.

Das LH sich an Leitlinien der Politik orientierten musste ist klar.

Allerdings war Corona über 2 Amtszeiten mit unterschiedlichen "farblichen" Schwerpunkten in Berlin.

Diese Darstellung von "Man wollte es denen in Berlin recht machen" finde ich nicht überzeugend.

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Und jetzt sieh mal die andere Seite der Medaille:

- trotz extern gesteuerten Umstände hat man ausserhalb 4(LH)+6 (Edelweiss) A359 gesichert, dazu 5(Lh)+2(Os) 789

- wie die Gesamrechnung bei der 779 aussieht weiss niemand 

- man ist wirtschaftlich trotz aller "falschen" Schritte gut unterwegs und kann mit 1 Konsolidierungsschritt mehr Marktanteile gewinnen als man mit den ganzen Umstände verliert

 

Reden wir mal in 1 Jahr um diese Zeit wieder. Höchstwahrscheinlich werden die Zahlen wieder gut aussehen, ITA wird in irgendeiner Form durch sein, mindestens 1 Dutzen zusätzliche A350 und 789 werden auf dem Hof stehen, City wird fliegen

Stimmt, die Zahlen sind trotzdem OK, sie könnten noch toller sein wenn man in der Vergangenheit nicht alles anders, aber vieles besser gemacht hätte 😉

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

@AB123 wird hier weiterhin in seiner Art "ich weiss zwar nicht worum es geht, aber ich bin dagegen" kommentieren :).

Davon ist auszugehen, hab mich aber für ihn gefreut dass er wenigstens einmal in Teilen recht hatte 😉

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Bezgl. der Flottenentscheidungen würde ich etwas differenzierter sehen.

 

Zumindest im Kontverkehr agieren die grossen und wirtschaftlich erfolgreichen LCC's in Europa mit Flotten die pi mal daum 65% im Ownership und 35% geleast sind.

Die LH hat in der ganzen Flotte eine Ownershipquote von um die 90%.

Ist das agil? Eher nicht.

Aber man muss auch fairerweise sehen dass Entschedungszyklen gerade wenn man man Muster als Launch Cutomer bestellt gerne 50 Jahre andauern und die LH aus Behördenähnlichen Denkimuster kommt  - viele Muster weil man "Bedarf angemeldet" hatte und Full Ownership, weil "Investition".

 

Wie schwierig es ist solche Denkmuster zu brechen sollte man Artikel über der Bundeswehr lesen, als vor 25-30 Jahren  die Erkenntnis von Aussen kam dass Zivilfahrzeuge die nicht für Militäreinsätze geplant sind effizienter in der Totalkostenbetrachtung via Leasing  sind als irgendwelche olle Militärfahrzeuge die im Hinterhof immer 3 Schrauben von Annodazumal benötigen.

 

Im Grunde agiert die LH danach seit Anfang der 10er Jahre, aber man kann nun mal diese lange kommerziellen Zyklen nicht so schnell brechen und nicht alles hat einen Leasingmarkt.

 

Auf die 779 kommen, sind spätestens seit der 388 Ultragrossflugzeuge kaum mehr bei Finanzinvestoren zu platzieren.

Eine Erhöhung der Leasingquote passiert bereits und auch ein Teil der kommenden Allegrisflotte wird Sale and Lease Backs haben.

Die Hybris immer nur nagelneues Blech vom Herstellerhangar abzuholen ist auch seit einem Jahrzehnt pragmatischen Ansätze gewichen.

 

Laut 2013er Planung wäre 2025 alle 346 und 744 raus gewesen und man hätte 34 779 auf dem Hof gehabt ( die 351 die man sich damals für Swiss gewünscht hatte war noch nicht ready , so gesehen war die 779 als Lifecycleprodukt der sehr erfolgreichen 773 auch eine nahe gelegene, risikoärmere Überlegung, auch wenn sie schief ging).

 

Schwierig mit dem Wissen von Heute Entscheidungen von gestern zu beurteilen, wenn man auch nicht die weichen Faktoren kennt - es gibt ja nicht nur Vorstände sondern gerade bei der LH waren es of nachgelagerte Managementreihen die beamtenähnliche die ganze eigene Laufbahn ohne einen anderen Arbeitgeber von innen gesehen zu haben verbrachten.

 

 

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