d@ni!3l Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 8 Minuten schrieb Pseudofreund: Sein Ocean Branding. Was er unter Eigenverwaltung vergessen könnte, weil da niemand eine Expansion zuließe. Aus vorhandenen XG, SN und CLH Kapazitäten ein neues "Paket" zu machen wäre ja keine Expansion. vor 9 Minuten schrieb Pseudofreund: Ich denke nicht, dass es sich die Regierung erlauben kann, ihre 10 Milliarden in den Sand zu setzen, Deshalb sollte man etwas unter 9% nehmen, damit man "atmen" und investieren kann. Das ist ja schon fast schröpfen. vor 10 Minuten schrieb Pseudofreund: Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier die gefühlte Mehrheit aus 2 AR-Positionen ein deutsches Alitalia-Horrorszenario basteln will. Kommt drauf an WER sie besetzt. Ist es ein Konstrukt bei bei der Airbus Beteiligung über die (soweit ich mitbekomme) wenig Einfluss ausgeübt wird gebe ich dir recht. Übernehmen diese Posten aber zwei Politiker dann könnte es passieren, dass dies zu Wahlkampfzwecken o.ä. genutzt wird. vor 1 Stunde schrieb medion: Ich nehme doch an, LH (als Gruppe) wird jedes Geld nehmen Bei OS und SN bin ich mir da nicht sicher. Wenn man dafür größere Auflagen schlucken muss und die Gesellschaften eh nicht hoch-profitabel waren, warum für die einen Kredit schlucken und ggf. noch draufzahlen (wenn der Kredit kleiner wäre als der lokale Bedarf)? Dann nutzt man lieber das restliche eigene Geld (+Steuergeld in der Schweiz und Deutschland) für die wirklich profitablen Bereiche. Ich glaube zwar die bleiben, aber ein wenig hängt das auch davon ab was die Regierungen vor Ort fordern und bieten. Gerade in Österreich hat man mit der E2 ja direkt eine Alternative und in Belgien verdient man eh kein Geld. Da muss man mMn nicht alles schlucken
Besserwisser Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 23 Minuten schrieb Pseudofreund: Und ja, ich kann mir auch gut vorstellen, dass Condor in den nächsten 3-4 Jahren wahrscheinlicher bei LH landet. Der Bund hätte dadurch höhere Chancen den DE-Kredit wieder zu sehen und Spohr hätte, was er letztes Jahr auch noch wollte: Sein Ocean Branding. Was er unter Eigenverwaltung vergessen könnte, weil da niemand eine Expansion zuließe. Das klingt quasi nach win win für alle. Dennoch denke ich dass Spohr dies derzeit am allerwenigsten braucht. Die Condor passt mit ihrer Gehaltsstruktur überhaupt nicht zu dem was Spohr möchte. Dann kann auch LH die Strecken gleich selbst fliegen. Spohr wollte Condor zu einer Zeit wo Wachstum nur über den Kauf von Mitbewerbern ging. Dies hat sich durch Corona massiv geändert. An Wachstum ist nicht mehr zu denken und sich alte und teuere Strukturen in den Konzern zu holen kann in keinem Interessen sein. Allerdings bin ich davon überzeugt dass der Staat die Condor lieber der LH unterjubelt als sich den Fehler einzugestehen ein Unternehmen kurzfristig gerettet zu haben was eigentlich nicht zu retten war.
Realo Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 4 Stunden schrieb Leon8499: Das Geschäftsmodell von LH funktioniert und wenn man da jetzt aus politischen Gründen reinpfuscht, wird das womöglich nicht mehr so sein. Immer weniger, siehe Geschäftsbericht 2019. Lufthansa German Airlines mit krachenden Ergebnisrückgängen, wie in einer Rezession. Moment, Swiss und und Technik funktionieren gut, aber dann muss man sehr genau hinsehen. 1
d@ni!3l Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 4 Minuten schrieb Realo: Ergebnisrückgängen Rückgang ja, aber (noch) profitabel ;-) vor 6 Minuten schrieb Besserwisser: lieber der LH unterjubelt als sich den Fehler einzugestehen Möglich. Aber sollte wirklich das Touri Geschäft als erstes wieder anziehen sollte man bis dahin eher was eigenes haben - da auf Condor zu warten ... da könnte einem Geschäft verloren gehen.
Besserwisser Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 1 Minute schrieb d@ni!3l: Aber sollte wirklich das Touri Geschäft als erstes wieder anziehen sollte man bis dahin eher was eigenes haben - da auf Condor zu warten ... da könnte einem Geschäft verloren gehen. Man geht ja davon aus dass die touristische Langstrecke bzw. Langstrecke allgemein als letztes wieder funktioniert. Zum einen weil es preislich weniger attraktiv ist als zwei Wochen Antalya, Hurghada oder Malle. Zum anderen weil 250 bis 300 Plätze auf der Langstrecke natürlich schwerer zu füllen sind als 180 bis 200 auf der Mittelstrecke. Da ist die Langstrecke natürlich auch im Nachteil weil der Flieger zum Teil durch Zubringer gefüllt werden muss und diese auch erstmal wieder funktionieren müssen. Dennoch sehe ich bei Condor nichts was Spohr im Konzern nicht selbst hat. Probleme gibt es derzeit ja genug zu lösen.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 5 Stunden schrieb DennyLong: Ich denke bei LH hat man die Sorge die nächste Commerzbank zu werden. Das Argument ist eher, dass Lufthansa schon lange eine Commerzbank ist. In guten Zeiten mitgeschwommen. Jetzt steht man bei Ebbe im Watt, ohne Badehose. Das Schweizer Unterstützungspaket hat wie erwartet die Auflage, dass die Gelder nur an die in der Schweiz operativ tätigen Unternehmensteile gehen dürfen und dass diese Unternehmensteile für den Zeitraum, in dem sie Unterstützungsmaßnahmen keine Gewinne an den deutschen Mutterkonzern ausschütten dürfen. In der vergangenen Woche hat sich Ford Kapital am Anleihemarkt beschafft, sie zahlen knapp 9 % Zinsen für die Anleihen. Da wirkt die im Raum stehende Zinsforderung der Bundesregierung gar nicht mehr unverhältnismäßig. 1
Blablupp Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 Gute Analogie. Hohe Kosten aus vergangenen besseren Tagen. Schwierige Strukturen. Nicht die Kraft sich selbst zu bereinigen?
Aerodude Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 2 Stunden schrieb Besserwisser: Die Condor passt mit ihrer Gehaltsstruktur überhaupt nicht zu dem was Spohr möchte. Dann kann auch LH die Strecken gleich selbst fliegen....und sich alte und teuere Strukturen... In diesem Punkt möchte ich widersprechen. CFG hat das Schutzschirmverfahren genutzt um die Strukturen zu verschlanken und insbesondere im Bereich des MTV große Zugeständnisse der AN erzielt. Beim VTV lag man ohnehin schon weit auseinander.
vielflieger2020 Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 @Pseudofreund Ocean Branding brauchts nach Inso in Eigenverwaltung nicht mehr da es dann auch keinen Konzerntarif Vertrag mehr geben wird. Dann kann theoretisch JEDER Pilot und FB gekündigt werden und in einer neuen Gesellschaft Lufthansa angestellt werden. Egal ob vorher SXD 330 Pilot, Cityliner oder Eurowings Pilot. Dann gibt es keine gewachsenen Privilegien mehr. Alle sind dann gleich und starten bei Null
bueno vista Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 D-AIMG wurde heute nach Teruel aufs Abstellgleis geflogen. Wie sich wohl die Piloten dabei gefühlt haben? Nicht nur wir Pax lieb(t)en die A380. https://www.aero.de/news-35168/Lufthansa-fliegt-erste-A380-nach-Teruel.html
Besserwisser Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 10 Minuten schrieb Aerodude: In diesem Punkt möchte ich widersprechen. CFG hat das Schutzschirmverfahren genutzt um die Strukturen zu verschlanken und insbesondere im Bereich des MTV große Zugeständnisse der AN erzielt. Beim VTV lag man ohnehin schon weit auseinander. Also ich weiß nicht auf wie viel Gehalt da verzichtet wird bzw. wie viel man mehr Arbeit leistet. Aber ich schätze mal man wird immer noch mehr als bei Eurowings oder SunExpress verdienen. Also bei Condor gibt es doch wohl noch genug Mitarbeiter mit Altverträgen, selbst wenn man da auf 10 - 20% verzichtet ist es ja immer noch ein ordentliches Gehalt oder nicht? Ich habe mal die Gehaltstabelle von der TUI gesehen und gerade die Verträge aus Hapag Iloyd Zeiten haben es da schon in sich, würde mal vermuten da ist kein zu großer Unterschied zu Condor.
Aerodude Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 1 Minute schrieb Besserwisser: Also ich weiß nicht...ich schätze mal man...gibt es doch wohl...oder nicht? ...würde mal vermuten... Nur mal die Kapitäns-Endstufe verglichen. Quelle ppjn.com: LH 243.360€ DE 163.350€ EW 167.523€ Ja, es gibt noch einige wenige mit Altvertrag, das werden aber zusehends weniger. Kosten entstehen ja aber nicht nur durch Gehälter: Wie effizient DE, LH oder XYZ-Air ihre Crews einsetzen können, ist aber auch eine Frage der Manteltarifverträge. Da diese sehr auf die jeweilige Operation zugeschnitten ist, ist ein Vergleich hier schwierig. Um aber im Rahmen der Investorensuche attraktiver zu werden, wurden da manche alte Zöpfe abgeschnitten!
McTech Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 Ich denke nicht, dass von Spohr gepokert wird. Ich denke der Plan wird eher sein . Schutzschirmverfahren zu beantragen und sich dran aller Vertäge zu entledigen. Im Schutzschirmverfahren, kann man das ja. Da gibt es keinen Kündigungsschutz, keine Abfindung, keinen Sozialplan etc. da kann man alle Vertäge und Betriebsvereinbarungen aufmachen bzw. Aufkündigen. Damit kann man sich aller Altverträge und Lohnstrukturen entledigen. Und die Geschäftsführung bleibt erhalten. 2
Pseudofreund Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor einer Stunde schrieb McTech: Ich denke der Plan wird eher sein . Schutzschirmverfahren zu beantragen und sich dran aller Vertäge zu entledigen I believe it when I see it. 1
d@ni!3l Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 Mal doof gefragt da ich es nicht sicher verstehe: Sind mit einem Schutzschirmverfahren alle Aktien der LH dauerhaft wertlos? Ich finde es wirkt hier so.
McTech Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 (bearbeitet) vor 18 Minuten schrieb d@ni!3l: Mal doof gefragt da ich es nicht sicher verstehe: Sind mit einem Schutzschirmverfahren alle Aktien der LH dauerhaft wertlos? Ich finde es wirkt hier so. die Aktien sind nicht wertlos, ich Denke mit dem Satz aus dem Artikel „Lufthansa würde mit dem Schritt in ein Schutzschirmverfahren riskieren, das Verhältnis zu ihnen auf Dauer zu beschädigen. Aus deren Sicht ist der Schaden - der Verlust ihrer Anteile - in einer solchen Restrukturierung größer als jener, der durch den Einfluss des Staates entstehen würde.“ ist eher gemeint, dass die Anleger Angst oder ein relativ hohes Risiko haben würde, dass die Aktien durch das Schutzschirmverfahren noch mehr an Wert verlieren als jetzt. Wenn es in einem hypothetischen Szenario, dazu kommt, dass LH Schutzschirmverfahren bzw. „Insolvenz in eigenverwaltung“ beantragt, würden die Anleger verunsichert, es würden wahrscheinlich zu einem großen Verkauf der Aktien kommen und durch Überangebot der Aktien immer mehr an Wert verlieren. Alleine das Wort Insolvenz würde da viele aufschrecken denke ich. Die Aktien selber, werden im Schutzschirmverfahren nicht wertlos. Der große Vorteil für die Geschäftsführung, würde sich wenig ändern beim Schutzschirmverfahren und könnte überspitzt gesagt machen, was man will. Bei einer Beteiligung wie im Artikel angesprochen stünde die Gefahr im Raum, dass der Staat sich auf die Seite der Arbeitnehmer schlägt und an Joberhalt festhalten könnte. Das wäre zumindest für mich ein nachvollziehbares Szenario. Bearbeitet 29. April 2020 von McTech Rechtschreibung
Pseudofreund Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 vor 24 Minuten schrieb McTech: Der große Vorteil für die Geschäftsführung, würde sich wenig ändern beim Schutzschirmverfahren und könnte überspitzt gesagt machen, was man will. Was für ein weit verbreiteter Irrglaube das ist, lässt sich hier ganz leicht verständlich nachlesen: https://www.cmshs-bloggt.de/insolvenzrecht/aufgaben-des-sachwalters-in-der-eigenverwaltung/ Was gemacht werden darf hängt deutlich vom Goodwill des Sachwalters ab. Schnappt der sich die Kassenführung, hätt ich gern ein Foto der Gesichter des Vorstands. Ich bleibe dabei: ein ganz schlechter Bluff um der ein oder anderen Gewerkschaft noch was abzugewinnen.
d@ni!3l Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 (bearbeitet) https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kanzler-Kurz-pocht-auf-Gegenleistungen-article21749597.html Österreich möchte wohl sowohl Mitsprache, als auch eine Stärkung des Drehkreuz. Wenn man unter dem zweiten ein Wachstum in VIE versteht (bei gleichzeitiger Schrumpfung des Markts) geht dies nur zu Lasten von FRA oder MUC. Da wird Deutschland nicht mitmachen (dessen Kredit für die LH im Zweifel wichtiger ist). Ich bin mal gespannt, was aus der AUA wird, wenn die Kriterien hart sind - weil Mitsprache ist ja auch ungewollt. Bearbeitet 29. April 2020 von d@ni!3l
McTech Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 Ich sollte dann hinzufügen, bezogen auf die Mitarbeiter kann er dann machen was er will, denn letztendlich spart man dort ja kosten ein. Da wird der Verwalter nichts einzuwenden haben. Und Gegenwehr kann es ja durch das Verfahren keine geben.
flyer1974 Geschrieben 29. April 2020 Melden Geschrieben 29. April 2020 Der Bund wäre wohl schlecht beraten wenn er nun so mit der LH umgeht wie die Schweiz damals mit der Swissair. Die ganzen Gewerkschaften sollten evtl. auch mal auf den Boden der herrschenden Tatsachen kommen. Man sollte sich diese kleine "inzwischen" kluge Schweiz zum Vorbild machen. Hilfen ja, denn es sichert Arbeitsplätze usw. aber später auflaufende Gewinne, dann bitte zur Tilgung der Hilfen einsetzten ! Dividenden sind dann allerdings erstmal gestorben. Alles andere würde einen Kahlschlag mit total ungewisser Zukunft hinauslaufen. 2
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 30. April 2020 Melden Geschrieben 30. April 2020 vor 9 Stunden schrieb McTech: Ich denke nicht, dass von Spohr gepokert wird. Ich denke der Plan wird eher sein . Schutzschirmverfahren zu beantragen und sich dran aller Vertäge zu entledigen. Aber nicht in Deutschland. Es kann zu einem Schutzschirmverfahren kommen, aber ich halte es für politisches Marketing der Lufthansa, mit diesen Aussagen die Stimmung in Berlin zu beeinflussen. Ähnlich wie die Aussagen vor vier Wochen. Ich halte es nicht für realistisch, auch weil es nicht ausreicht, die Spitzenpolitiker in Regierung und Parlament zu überzeugen. Dieses mal liegt die operative Leitung in der Ministerialbürokratie, wahrscheinlich unterstützt von externen Restrukturierungsberatern, die die Lufthansa-Pläne und Bilanzen eigenständig bewerten können. Das Unterstützungspaket der AUA: 767 Mio. EUR, davon 410 Mio. als Kredit, gestellt von privaten Banken, garantiert vom Staat 267 Mio. als Eigenkapital (Kapitalbeteiligung oder stille Beteiligung) und 90 Mio. als Fixkostenzuschuss (Schadenersatz für die behördlichen Auflagen?). Die Tilgung des Kredits soll über 5 Jahre laufen. Das Eigenkapital dient wohl dazu, dass bei bestehenden Krediten die Auflagen gehalten werden können. Laut Kurz hat sich Lufthansa in den Gesprächen nicht gegen eine Staatsbeteiligung gestellt. Die Auflagen der Regierung in Wien gehen dahin, dass man den Standort Wien, inkl. Langstrecken halten will und einen perspektivischen Wachstumskurs. Das ist beides richtig, ansonsten kann man AUA auch jetzt schon abwickeln. Die Wirtschaftsprüfer der österreichischen Regierung müssen bis morgen eine Fortführungsprognose für AUA abgeben. vor 16 Stunden schrieb Pseudofreund: Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier die gefühlte Mehrheit aus 2 AR-Positionen ein deutsches Alitalia-Horrorszenario basteln will. Auch jetzt schon ist Einfluss der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat ausreichend stark, solange sie einstimmig arbeiten. Dass das Finanzministerium ihre Entscheidung an Verdi abgibt halte ich auch für einen Mythos. vor 8 Stunden schrieb d@ni!3l: Sind mit einem Schutzschirmverfahren alle Aktien der LH dauerhaft wertlos? Der Unternehmenswert entspricht dem Ertragswert, aus Sicht der Börse ist der Ertragswert die jährliche Dividende zzgl. Liquidationserlös, je nach Modell. Auf absehbare Zeit keine Dividende bedeutet keinen Ertragswert. Das zweite Problem, es kann in einem Schutzschirmverfahren zu einer Neugründung kommen. Dann geht das Altunternehmen an dem die Bestandsaktionäre beteiligt sind in die Abwicklung und die Aktionäre kriegen das, was nach der Befriedigung der Insolvenzschuldner übrig bleibt, was bei 0 EUR liegen dürfen. 2
Mahag Geschrieben 30. April 2020 Melden Geschrieben 30. April 2020 Angeblich hat die UFO über befreundete Journalistische Kanäle und über einen Brief nach Berlin das Gerücht gestreut man wolle LH alternativ in die Insolvenz führen. Grund: politischen Druck erzeugen um Arbeitsplatzsicherung in Berlin zu fokussieren. Speziell bei der SPD. Das wurde dann von diversen Medien aufgegriffen.
Leon8499 Geschrieben 30. April 2020 Melden Geschrieben 30. April 2020 Sollte sich das als wahr herausstellen, sollte die Gewerkschaft wegen rufschädigendem Verhaltens verklagt werden. Die haben wohl nicht verstanden, worum es gerade geht.
McTech Geschrieben 30. April 2020 Melden Geschrieben 30. April 2020 vor 6 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr: Aber nicht in Deutschland. Es kann zu einem Schutzschirmverfahren kommen, aber ich halte es für politisches Marketing der Lufthansa, mit diesen Aussagen die Stimmung in Berlin zu beeinflussen. Ähnlich wie die Aussagen vor vier Wochen. Doch in Deutschland kann man dann auch alle Verträge, Arbeitsverträge Betriebsvereinbarungen etc aufmachen und kündigen. Das kann man ja nachlesen. Es wäre auch die einfachste Sache sich teuerer, alter Arbeitsverträge zu entledigen. Und das wäre sicher im Sinne der LH Führung, zumindest wenn man sich die Vorgehensweise der letzten Jahre anschaut. Und als goody man muss es nicht sozialverträglich machen.
Scheh Geschrieben 30. April 2020 Melden Geschrieben 30. April 2020 Ich würde das auch nicht zu leicht abtun. Das ist immerhin eine fast einmalige historische Chance mit dem Besen durchzugehen. Wenn man überlegt, wie oft man sich in der Vergangenheit gerade mit dem Cockpit und der Kabine aufgerieben hat.
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