Elio Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 1 Stunde schrieb Fluginfo: In Frankfurt fehlen dann; 7x A388 5x B744 8x A346 (oder was war die im SFP 2020 anvisierte Zahl) In Summe fehlen rund 20 Maschinen alleine am Standort Frankfurt. Dazu kommen 7x A388 und 8x A346 für München, ergibt zusammen ca. 35 Maschinen. Dagegen sind die Reduzierungen bei Swiss, AUA, Eurowings und SN Brussels relativ gering. Warum reduziert die Lufthansa Mainline ihre Flotte deutlich stärker als bei den Töchtern (Kostenfrage)? Gab es dort schon Überkapazitäten oder ist es einfach der Deal mit den Regierungen in Belgien, Schweiz und Österreich. Auslieferungen sind mit 1 A359 für 2020 relativ gering. Die Auslieferungen beginnen für die B779 ja erst 2021 und weitere Ausmusterung von B744. Kein Mensch wird aktuell sagen können, wohin in den nächsten Monaten und vielleicht Jahren die Entwicklung im Luftverkehr geht. Im weiteren sieht man auch wie die EU Politik bei der LH zu Ungunsten Einfluss nehmen will. Betreffend Kapazitäten, die Swiss war vor der Corona Zeit schon erfolgreicher als die LH unterwegs. Ein wichtiger Vorteil ist auch, die Schweiz gehört nicht der EU an. Ein Vorteil den die Schweizer sehr zu schätzen wissen. Der Brüsseler Aparatschick kann folglich weniger Einfluss auf die Slot-Planung in ZRH und GVA nehmen. Aus dieser Sicht hätte die LH Ausweichmöglichkeiten über die Schweiz. Mit der Unterstützung der Swiss und indirekt der LH hat die Schweiz die Kreditgebung von 1.2 Mia € mit klaren Vorgaben vereinbart.
d@ni!3l Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 2 Minuten schrieb chris_flyer: Mir kommt es langsam so vor, als bräuchte LH überhaupt keine Hilfe. Das schon, aber nicht um jeden Preis. Vor allem wenn an einem ein Exempel statuiert werden soll. Dass Deutschland finanzstark ist und anderen Ländern besser helfen kann als andere Länder (teilweise selbstverschuldet), soll nun an der LH bestraft werden... 5
Fluginfo Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 4 Minuten schrieb Elio: Kein Mensch wird aktuell sagen können, wohin in den nächsten Monaten und vielleicht Jahren die Entwicklung im Luftverkehr geht. Im weiteren sieht man auch wie die EU Politik bei der LH zu Ungunsten Einfluss nehmen will. Betreffend Kapazitäten, die Swiss war vor der Corona Zeit schon erfolgreicher als die LH unterwegs. Ein wichtiger Vorteil ist auch, die Schweiz gehört nicht der EU an. Ein Vorteil den die Schweizer sehr zu schätzen wissen. Der Brüsseler Aparatschick kann folglich weniger Einfluss auf die Slot-Planung in ZRH und GVA nehmen. Aus dieser Sicht hätte die LH Ausweichmöglichkeiten über die Schweiz. Mit der Unterstützung der Swiss und indirekt der LH hat die Schweiz die Kreditgebung von 1.2 Mia € mit klaren Vorgaben vereinbart. Zürich ist geslotet und Einflug geregelt. Kein Spielraum für die Zukunft sowohl terminalmäßig als auch slottechnisch.
DE757 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 (bearbeitet) vor 8 Minuten schrieb chris_flyer: EW und LH werden ohnehin schrumpfen. Es werden damit automatisch Slots frei. Fragt sich was für Slots. Die Lufthansa würde sicherlich zuerst die Slots zu den unattraktiven Zeiten frei machen. Das ist aber sicherlich nicht das was die EU will. Ich kann durchaus verstehen was der Aufsichtsrat hier gemacht hat. Und natürlich braucht man die Hilfe, sonst hätte man nicht so lange mit der Regierung verhandelt. Aber das ist kein Grund unverhältnismäßig bluten zu müssen. Bearbeitet 27. Mai 2020 von DE757
Leon8499 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 5 Minuten schrieb chris_flyer: So schnell würden die Kunden dann auch nicht wieder kommen. Wo kommt diese Annahme her? Die, die gerade über "zu langsame" (kein Wunder, wenn auf einmal alle "ihr" Geld wollen) Erstattungen rumnölen, haben in einem Jahr eh wieder alles vergessen und buchen brav neu. Nestle war auch mal der Buhmann der Welt und verdient weiterhin munter Geld. Außerdem ist nach einer Insolvenz buchen eh sicherer als vorher, die Gelder sind dann nämlich bis zum Flug auf einem Sonderkonto und verhältnismäßig sicher.
Fluginfo Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Gerade eben schrieb Leon8499: Wo kommt diese Annahme her? Die, die gerade über "zu langsame" (kein Wunder, wenn auf einmal alle "ihr" Geld wollen) Erstattungen rumnölen, haben in einem Jahr eh wieder alles vergessen und buchen brav neu. Nestle war auch mal der Buhmann der Welt und verdient weiterhin munter Geld. Außerdem ist nach einer Insolvenz buchen eh sicherer als vorher, die Gelder sind dann nämlich bis zum Flug auf einem Sonderkonto und verhältnismäßig sicher. Klar sollte sein, erst wenn die MrD fließen wird die Planung gleich wieder ganz anders aussehen bei Lufthansa und Co.
chris_flyer Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 4 Minuten schrieb Fluginfo: Zürich ist geslotet und Einflug geregelt. Kein Spielraum für die Zukunft sowohl terminalmäßig als auch slottechnisch. ZRH baut aber einen Flugsteig um, der für Wachstum sorgen kann. https://www.aerotelegraph.com/flughafen-zuerich-praesentiert-erstmals-das-neue-dock-a Ebenso der Rollweg, der neu gebaut wird, damit eine Landebahn nicht überquert werden muss. https://www.google.de/amp/s/www.nzz.ch/amp/zuerich/flughafen-zuerich-neuer-rollweg-fuer-piste-28-geplant-ld.1557320 vor 7 Minuten schrieb Leon8499: Wo kommt diese Annahme her? Die, die gerade über "zu langsame" (kein Wunder, wenn auf einmal alle "ihr" Geld wollen) Erstattungen rumnölen, haben in einem Jahr eh wieder alles vergessen und buchen brav neu. Nestle war auch mal der Buhmann der Welt und verdient weiterhin munter Geld. Außerdem ist nach einer Insolvenz buchen eh sicherer als vorher, die Gelder sind dann nämlich bis zum Flug auf einem Sonderkonto und verhältnismäßig sicher. Das glaubst auch nur du. Wenn du als Mittelständler schon mehrere Flüge in C gebucht hast im Wert von bis zu 20.000 € überlegst du es dir zweimal. 1,8 Mrd € an Kundengeldern wären bei einer Insolvenz weg. Ich habe keine Ahnung wie man so etwas auch nur ansatzweise unterstützen kann. Alles hilft, nur keine Insolvenz. Das sage ich als Kunde und Aktionär. 1
Leon8499 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 4 Minuten schrieb chris_flyer: Das sage ich als Kunde und Aktionär. Genau die gleiche Perspektive habe ich auch, wenn auch beides etwas kleiner, wahrscheinlich. vor 5 Minuten schrieb chris_flyer: Das glaubst auch nur du. Wenn du als Mittelständler schon mehrere Flüge in C gebucht hast im Wert von bis zu 20.000 € überlegst du es dir zweimal. 1,8 Mrd € an Kundengeldern wären bei einer Insolvenz weg. Ich habe keine Ahnung wie man so etwas auch nur ansatzweise unterstützen kann. Alles hilft, nur keine Insolvenz. Warum hat es dann dutzenden anderen Airlines schon geholfen, diesen Weg zu gehen? Im Regelfall sind alle Airlines deutlich fitter aus der Insolvenz gekommen, als sie reingegangen sind. Übrigens helfen Regeln des Friedensprojekts EU, die auf die Zerstörung des Unternehmens zielen, noch weniger als eine Insolvenz. Hier wird Umverteilungspolitik nach Süden auf dem Rücken eines kerngesunden Unternehmens betrieben und da sollte eingeschritten werden, egal wie. Es geht nicht an, dass wir für die ökonomische Unfähigkeit Südeuropas blechen müssen. 1
chris_flyer Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 (bearbeitet) vor 12 Minuten schrieb Leon8499: Genau die gleiche Perspektive habe ich auch, wenn auch beides etwas kleiner, wahrscheinlich. Warum hat es dann dutzenden anderen Airlines schon geholfen, diesen Weg zu gehen? Im Regelfall sind alle Airlines deutlich fitter aus der Insolvenz gekommen, als sie reingegangen sind. Übrigens helfen Regeln des Friedensprojekts EU, die auf die Zerstörung des Unternehmens zielen, noch weniger als eine Insolvenz. Hier wird Umverteilungspolitik nach Süden auf dem Rücken eines kerngesunden Unternehmens betrieben und da sollte eingeschritten werden, egal wie. Es geht nicht an, dass wir für die ökonomische Unfähigkeit Südeuropas blechen müssen. Weil eben nicht in der USA leben. Das deutsche System ist so nicht vergleichbar. Der PSV kann die Condor-Insolvenz noch verkraften, aber sobald ein DAX-Riese wegbricht, ist das nicht mehr zu verkraften. Lufthansa würde sich auf einen Schlag unbeliebt machen. Wenn wir mal nach Südamerika und LATAM, vergleichbar mit LH, schauen, so hat man dort kein Mitleid. Sie werden wohl einfach links liegen gelassen. Die EU muss für Wettbewerb sorgen. Wer das nicht möchte, soll nicht an diesem teilnehmen. Ach übrigens. Deutschland verdient wunderbar an den Zinsen, die sie aus Griechenland bekommen, während dem griechischen Rentner das Geld ausgeht. Bearbeitet 27. Mai 2020 von chris_flyer 1
Pseudofreund Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 5 Minuten schrieb Leon8499: Warum hat es dann dutzenden anderen Airlines schon geholfen, diesen Weg zu gehen? Im Regelfall sind alle Airlines deutlich fitter aus der Insolvenz gekommen, als sie reingegangen sind. Übrigens helfen Regeln des Friedensprojekts EU, die auf die Zerstörung des Unternehmens zielen, noch weniger als eine Insolvenz. Hier wird Umverteilungspolitik nach Süden auf dem Rücken eines kerngesunden Unternehmens betrieben und da sollte eingeschritten werden, egal wie. Es geht nicht an, dass wir für die ökonomische Unfähigkeit Südeuropas blechen müssen. - Nenne mir eine EU-Airline bei der eine Insolvenz geholfen hat. - Eu-Bashing taugt nicht a) können wir dann open sky abschaffen und wieder auf 21 wöchentliche Frequenzen auf DE-PMI gehen, viel Spaß damit! b) durch die „Unfähigkeit“ Südeuropas, die alles auf Pump von „unseren deutschen Banken“ gekauft haben, ist der Euro weniger wert, was uns wiederum einen Exportvorteil beschert, uns zu Minuszinsen den Staat finanzieren lässt, sämtliche richtungsweisende Entscheidungen sowieso in Brüssel aus Berlin/Paris getroffen werden. lass bitte deine populistische Schiene, es sei denn, Du unterlegst es. 2
medion Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 2 minutes ago, chris_flyer said: Die EU muss für Wettbewerb sorgen. Wer das nicht möchte, soll nicht an diesem teilnehmen. Dazu "zwei" kurze Bermekungen, ich weiß, ich wiederhole mich, aber die EU-Verfechter ja auch: 1) Warum wird LH anders behandelt als andere? 2a) Warum muss die EU für Wettbewerb sorgen? Er ist doch einfach da. (wem wurden denn Slots in FRA in der jüngeren Vergangenheit verweigert?) 2b) Wo siehst du fehlenden Wettbewerb, wenn in Deutschland ALLE deutschen Fluggesellschaften zusammen einen Marktanteil von unter 50 Prozent haben und dieser seit Jahren fällt? Wobei ich nicht weiß, wie der BDF Swiss und Austrian rechnet, von diesem manchmal zu vernehmenen Monopolgequatsche sind wir aber meilenweit entfernt... 9 minutes ago, Pseudofreund said: uns zu Minuszinsen den Staat finanzieren lässt, lass bitte deine populistische Schiene, es sei denn, Du unterlegst es. Das ist genauso populistisch, nur von der anderen Seite. Toll der Staat. Und wer als Einzelperson beizeiten vorgesorgt hat, ist der Dumme. Und zwar nicht nur "der verhasste Reiche", sondern auch Millionen von deutschen Sparern und Betriebsrentenvereineinzahlen und Co... Also ganz so einfach ist das Ganze nun auch nicht. 8
Pseudofreund Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 3 Minuten schrieb medion: 2b) Wo siehst du fehlenden Wettbewerb, wenn in Deutschland ALLE deutschen Fluggesellschaften zusammen einen Marktanteil von unter 50 Prozent haben und dieser seit Jahren fällt? Wobei ich nicht weiß, wie der BDF Swiss und Austrian rechnet, von diesem manchmal zu vernehmenen Monopolgequatsche sind wir aber meilenweit entfernt... unabhängig davon, dass viele Deiner anderen Punkte bereits beantwortet wurden: https://www.airliners.de/lh-deutschland/51570 vor 6 Minuten schrieb medion: Das ist genauso populistisch, nur von der anderen Seite. Toll der Staat. Und wer als Einzelperson beizeiten vorgesorgt hat, ist der Dumme. Und zwar nicht nur "der verhasste Reiche", sondern auch Millionen von deutschen Sparern und Betriebsrentenvereineinzahlen und Co... Also ganz so einfach ist das Ganze nun auch nicht. unterlege doch deine Punchlines mal mit Zahlen oder Fakten. Dann ließe sich auch vernünftiger diskutieren.
medion Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Cool, dann picke ich mir auch einen Einzelpunkt raus, also gibt es ja offensichtlich Wettbewerb und alles ist tutti. Wie genau mag wohl Ryanair an ihre Base-tauglichen Slots in FRA gekommen sein? Irgendwie wird hier ein Problem konstruiert, dass gar nicht da ist. Will man noch mehr solche Flieger, die einfach mal die Gehälter nicht mehr zahlen? Dafür hat die EU ja offensichtlich keine Zeit... München mag voll sein, aber das sind andere Airports auch. Nungut, ich wollte es ja nur mal erwähnt haben. Es bleibt spannend.
Leon8499 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 24 Minuten schrieb chris_flyer: Der PSV kann die Condor-Insolvenz noch verkraften, aber sobald ein DAX-Riese wegbricht, ist das nicht mehr zu verkraften. Lufthansa würde sich auf einen Schlag unbeliebt machen. Wie gesagt, Nestle ist auch unbeliebt und verdient sich dumm und dämlich. Der Kunde entscheidet nicht nach Beliebtheit, sondern nach Produkt. vor 25 Minuten schrieb chris_flyer: Ach übrigens. Deutschland verdient wunderbar an den Zinsen, die sie aus Griechenland bekommen, während dem griechischen Rentner das Geld ausgeht. Dieses Problem wäre geringer bis nicht vorhanden, wäre das griechische Renteneintrittsalter identisch zum deutschen. Mit 55 in Rente ist nicht mehr zeitgemäß. vor 25 Minuten schrieb Pseudofreund: Eu-Bashing taugt nicht Aktuell ist es zwangsläufig. 2
jubo14 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Man darf gespannt sein, wie es nun weiter geht! https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/deutsche-lufthansa-lufthansa-aufsichtsrat-verschiebt-entscheidung-ueber-einberufung-zur-hauptversammlung/?newsID=1340897 Aber es war absehbar, dass der Aufsichtsrat hier nicht einfach einen Blankoscheck unterschreiben wird. Das die Regierung aber offensichtlich noch keine Gespräche mit Brüssel geführt hat ist entweder frech ("Die werden das schon durchwinken!") oder schlicht dilettantisch.
d@ni!3l Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Gerade eben schrieb jubo14: Das die Regierung aber offensichtlich noch keine Gespräche mit Brüssel geführt hat ist entweder frech ("Die werden das schon durchwinken!") oder schlicht dilettantisch. Das wundert mich auch. Andererseits sind sie wohl auch davon ausgegangen, dass dies bei der LH kein Problem wird, da es bei AF/KLM oder AZ ja auch kein Problem war.
Pseudofreund Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 2 Minuten schrieb Leon8499: Wie gesagt, Nestle ist auch unbeliebt und verdient sich dumm und dämlich. Der Kunde entscheidet nicht nach Beliebtheit, sondern nach Produkt. Dieses Problem wäre geringer bis nicht vorhanden, wäre das griechische Renteneintrittsalter identisch zum deutschen. Mit 55 in Rente ist nicht mehr zeitgemäß. Aktuell ist es zwangsläufig. bei Nestle hast Du noch nie Kohle für ein Produkt da gelassen, dass Du nicht bekommen hast. Zum Griechenlandexkurs: WTF? Dann mal viel Spaß damit.
medion Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 16 minutes ago, Pseudofreund said: unterlege doch deine Punchlines mal mit Zahlen oder Fakten. Dann ließe sich auch vernünftiger diskutieren. Gerne, wobei ich denke, dass es zwecklos ist. Wenn ich 100.000 Euro als Kleinsparer "risikolos" anlege, bekomme ich im besten Fall 0,1 Prozent, weil sich die Sparkasse nicht traut, Negativzinsen zu nehmen. Ich verliere also mit geschönter Inflation mindestens 1.000 Euro im Jahr. Viele Pensionskassen dürfen nur risikolos anlegen, die verlieren noch mehr Geld, weil zu der Inflation die Umlaufrendite sicherer deutschen Anleihen negativ ist. Ob Deutschland an Griechenlandzinsen verdient, sei mal dahingestellt. Eine Kapitalrückzahlung findet ja nicht statt. Der griechische Rentner geht früher bei einem höheren Niveau in Rente, das Beispiel taugt so gar nicht. Und das soll es jetzt auch gewesen sein, für die LH Glück auf, es wird schwer. 2
Pseudofreund Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Und welche Punchline willst Du damit unterlegen? Den Mechanismus verstehe ich nicht ganz, woran ist das niedrigzinsniveau schuld? Dass LH zu wenig Zinsen zahlt um sich zu refinanzieren? dass das ein Problem ist, ist mir klar, kannst auch gern die Lebensversicherer als Referenz nehmen, die in den 90ern Garantiezinssätze jenseits der 4 Prozent noch mindestens die nächsten 20 Jahre vor sich herschleppen... und das ist private Altersvorsorge des „kleinen Mannes“, die in Gefahr ist. Aber was hat das mit dem globalen Niedrigzinsniveau und einer EU- oder globalen Penisneiddebatte zu tun?
Leon8499 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 23 Minuten schrieb Su-34: Die EU können wir uns nicht vom Hals halten, weil wir Teil der EU sind. Deine Vorstellungen von der EU scheinen etwas ausbaufähig zu sein. Ich betrachte es einfach nur mit ausgeprägter Unlust, dass die EU deutschen Unternehmen Klötze ans Bein werfen will, der direkte französische Konkurrent aber nur "Forderungen" erfüllen muss, die der CEO ohnehin auf seiner Agenda hatte. Ich glaube kaum, dass LH vor hatte, Slot-Sahnestückchen an den eigenen Hubs an die Konkurrenz auszugeben. vor 18 Minuten schrieb Su-34: Gerade Deutschland lebt durch die "ökonomische Unfähigkeit Südeuropas" wie die Made im Speck. Als vollkommen vom Export abhängiges Land, sollte man vielleicht die Klappe nicht so weit aufreißen! Im Übrigen wird die LH ohne die Zustimmung des Auslands nicht genesen können, oder meinst Du die LH könnte damit überleben, Hamburg–München und Köln–Berlin zu fliegen? Aber was kann Deutschland dafür, dass etliche südeuropäische Staaten seit Jahren oder Jahrzehnten kein reales Wirtschaftswachstum erzielen? Und im übrigen haben im Median betrachtet Italien, Spanien, Frankreich und Portugal ein deutlich höheres Vermögen pro Kopf als Deutschland. So sehr Made im Speck sind wir nicht. 1
Aero88 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Ich verliere von Tag zu Tag mehr Vertrauen an die Herrschaften in Brüssel. Sich von einer Ryanair so dermaßen leiten lassen macht mich fassungslos. Allen ist in Brüssel egal was dieser Mann und seine Airline mit Passagieren macht, mit seinen Mitarbeitern und mit Flughäfen. Flüge für 9,99€ anbieten ist keine Wettbewerbsverzerrung? Aber Hauptsache Slots in FRA und MUC kassieren wollen um weiterhin Airlines das Leben schwer zu machen, welche ihre Angestellten vernünftig bezahlen, Personalvertretungen akzeptieren, Gewerkschaften ins Haus lassen, für sichere Arbeitsplätze sorgen usw..... Ich verstehe die Welt nicht mehr. 9
jubo14 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Das der Europäische Gerichtshof aber überhaupt nicht in Brüssel sitzt, ist Dir schon bekannt? Und wenn MOL den anruft, bedeutet es noch lange nich5 das er Recht bekommt. Und sollte er Recht bekommen, dann dürfte das ja wohl gegen den Willen von Brüssel sein. Die Welt ist nun mal doch ein wenig komplizierter, als so mancher zu glauben scheint.
chris_flyer Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 Wer hat den Zugriff auf „Offen gesagt“ von LH ? Spohr soll gesagt haben, man solle nicht nur Slots abgeben. Sondern auch Flugzeuge samt Besatzung an Wettbewerber. Und man müsste weiterhin das Gehalt bezahlen. Das wäre dann doch zu viel des Guten.
jubo14 Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 vor 2 Minuten schrieb chris_flyer: Spohr soll gesagt haben, man solle nicht nur Slots abgeben. Sondern auch Flugzeuge samt Besatzung an Wettbewerber. Und man müsste weiterhin das Gehalt bezahlen. Die Rechtsgrundlage dafür würde mich dann aber schon interessieren. Dann könnte man VW ja auch zwingen, in Emden Mercedes zu bauen, die dann Daimler verkaufen darf. Das ist nun komplett irre!
d@ni!3l Geschrieben 27. Mai 2020 Melden Geschrieben 27. Mai 2020 (bearbeitet) vor 7 Minuten schrieb jubo14: Das der Europäische Gerichtshof aber überhaupt nicht in Brüssel sitzt, ist Dir schon bekannt? Wenn Frau Verstager im Spiel ist entscheidet die Kommission. Ich glaube Gerichte würden zu lange brauchen.... Bearbeitet 27. Mai 2020 von d@ni!3l
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