medion Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) 20 minutes ago, Pseudofreund said: (Mal wieder Bullshit) Geschenkt haben wollen, abgreifen Kannst du die persönlichen Unterstellungen mal weglassen? Entweder wird der "Bullshit" komplett gelöscht, oder diese Antwort bleibt auch hier stehen, weil das nicht unwidersprochen bleiben kann: Garantiezinsen gibt es bei Lebensrentenversicherungen schon immer nur auf den Sparanteil... Bei den Fondssparplänen gab es nur die Kosten und gar keine Garantie und von den Banksparplänen reden wir erst gar nicht, da es damals gab. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/altersvorsorge-riester-rendite-alternativen-1.4320409 Zu mir persönlich, zum Glück habe ich was zu versteuern; und ja, ich habe die Freizügigkeit der EU (wahrlich nicht meine Lieblingsinstitution) dafür genutzt, mehrere Jahre in mehreren verschiedenen Ländern zu arbeiten, ist das jetzt auch wieder falsch? Ansonsten schlage ich vor, wir ignorieren uns jetzt gegenseitig, das tut dem Forum gut! Bearbeitet 29. Mai 2020 von medion
chris_flyer Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 Jetzt erwägt man doch wieder die Insolvenz: https://www.airliners.de/lufthansa-aufsichtsrat-insolvenz-staatshilfen/55660 Da muss ich dem Lambsdorff (FDP) zustimmen: Zitat FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff der Bundesregierung Versäumnisse vorgeworfen. "Wie kann es denn sein, dass man von diesen Auflagen überrascht wird", sagte Lambsdorff am Freitag im "Deutschlandfunk" und kritisierte den Wirtschafts- und den Verkehrsminister. "Was haben Herr Altmaier und Herr Scheuer eigentlich die ganze Zeit gemacht?" Dies seien normale Auflagen, wenn der Staat bei einem Unternehmen einsteigt. "Jedes verantwortungsvolle Verkehrsministerium hätte sich doch vorher mit der Europäischen Kommission in Verbindung gesetzt, um zu klären, was sind denn mögliche Auflagen", sagte der FDP-Politiker. Er warnte zugleich, die Lufthansa zu schwächen. Von der EU-Kommission forderte Graf Lambsdorff, grünes Licht für das milliardenschwere Hilfspaket zu geben.
Mahag Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor einer Stunde schrieb medion: Und zur LH. Es ist doch nahezu unglaublich, dass der Aufsichtsrat der LH eine Insolvenz ernsthaft in Erwägung zieht ob der Bedingungen. Es steht den ArbeitnehmervertreterInen darin ja jederzeit frei, sich vor die wartende Presse zu stellen und eine gegenteilige Verlautbarung in die Welt zu schreien; das werden sie schön bleiben lassen, weil sie wissen, es es nahezu überall für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur schlechter werden kann, in der derzeitigen Situation sowieso. Ich ordne das in die Kategorie Säbel rasseln ein.
Winglet3 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb chris_flyer: Jetzt erwägt man doch wieder die Insolvenz: https://www.airliners.de/lufthansa-aufsichtsrat-insolvenz-staatshilfen/55660 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-rettung-koennte-noch-teurer-werden-a-e1386ab9-badc-49da-a95f-18d1277d3cbe Lt. Informationen des Spiegel reichen die Mittel der LH nur noch bis zum 15. Juni. Eine Insolvenz scheint also recht nahe, wenn sich die Kommission nicht noch bewegt. Mit allen Konsequenzen, die in dem alrliners.de Artikel ja beschrieben sind. Bearbeitet 29. Mai 2020 von Winglet3
DennyLong Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 3 Stunden schrieb medion: Es ist doch nahezu unglaublich, dass der Aufsichtsrat der LH eine Insolvenz ernsthaft in Erwägung zieht ob der Bedingungen. Es steht den ArbeitnehmervertreterInen darin ja jederzeit frei, sich vor die wartende Presse zu stellen und eine gegenteilige Verlautbarung in die Welt zu schreien; das werden sie schön bleiben lassen, weil sie wissen, es es nahezu überall für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur schlechter werden kann, in der derzeitigen Situation sowieso. Also ich kann die LH Manager schon verstehen. Nun hat man sich mit der Bundesregierung zähneknirschend geeinigt. Die Probleme wenn SPD oder Grüne sich einmischen kann man erstmal nur verdrängen, da jeder Tag ein Kampf ums verleben ist und dann kommt die Kommision der EU und will auch noch den Rest vom Geschäftsmodell zerstören. Dann lieber jetzt ein Körperteil opfern und in einer ungewissen Zukunft wieder frei sein, als sicher in die Sklaverei zu gehen. vor 2 Stunden schrieb Pseudofreund: Belege dann doch bitte auch Deine Behauptung Riester wäre ertraglos. Es ist schlichtweg falsch. Es ist nicht die Anlageform mit den besten Gewinnaussichten, aber dafür mit einer ordentlichen Garantie. Riester kann auch ganz gut sein, Hängt vom Vertrag ab. Bei meinem Fallen keine Gebühren ab, eine kleine Verzinsung und das meiste kommt durch die Steuervorteile, in Summe eine nette kleine Ergänzungsanlage.
Admin Alexander Fialski Geschrieben 29. Mai 2020 Admin Melden Geschrieben 29. Mai 2020 Bitte zurück zum Thema "Lufthansa" kommen. Ob die Riester-Rente jetzt sinn ergibt sollte jeder für sich ausrechnen. Sonst muss ich hier putzen!
d@ni!3l Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 https://app.handelsblatt.com/politik/international/coronakrise-eu-kommission-will-firmen-zugang-zu-frischem-kapital-erleichtern-/25872588.html?ticket=ST-4881580-VKd5coriayxrfvXw6f7Y-ap1 Jetzt will die EU selbst Firmen im Tourismus und Transport mit Eigenkapital helfen - genau das was Deutschland bei der LH nicht darf. Wie soll man denn das verstehen? Oder ist das eine Chance für die LH an Geld zu kommen welches erlaubt ist?
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 48 Minuten schrieb d@ni!3l: Genau das was Deutschland bei der LH nicht darf. Habe ich was verpasst? Wie man das verstehen soll. So wie es in dem Artikel steht: Zitat Über ein neues Solvenzhilfeinstrument möchte die Brüsseler Behörde den Zugang zu Eigenkapital für Firmen erleichtern, die infolge der Pandemie in Finanzierungsnöte geraten sind. Die Kapitalspritzen sollen besonders Unternehmen aus hart getroffenen Sektoren wie Tourismus oder Transport helfen und vor allem in EU-Staaten fließen, deren Regierungen nicht den finanziellen Spielraum für umfangreiche Rekapitalisierungsprogramme haben – anders als die Bundesregierung mit ihrem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Es gehe darum, ein gefährliches Auseinanderdriften innerhalb der EU zu verhindern, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni.
medion Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 Finanzieller Spielraum ist ein Witz, Deutschland lebt weiterhin selber auf Pump...
d@ni!3l Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) vor 31 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Zugang zu Eigenkapital für Firmen erleichtern, die infolge der Pandemie in Finanzierungsnöte geraten sind. Genau DAS ist ja der Fall bei der LH - nur gibt es für die eben die Bedingung die Wettbewerbsfähigkeit aufzugeben, wenn man sich staatlich Geld besorgt. "Jeder Mitgliedstaat, der ein marktmächtiges Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Euro rekapitalisieren wolle, werde sicherstellen müssen, dass weiter gleiche Ausgangsbedingungen im Binnenmarkt herrschten, erläuterte Vestager" heißt es hier Aber wenn sich nun jeder über die EU rekapitalisieren könnte gibt es doch gleiche Ausgangsbedingungen. Oder andere Frage. Lt dem zuvor zitierten Artikel sind nur Beteiligungen bis 250 Mio "ok". Kredite und stille Einlagen wohl kein Problem. Die LH nimmt laut dieser Quelle durch die Kapitalerhöhung 300 Mio ein. Kann man das nicht neu aufschnüren? An den 50 Mio darf es doch nicht scheitern.... Bearbeitet 29. Mai 2020 von d@ni!3l
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 4 Minuten schrieb medion: Finanzieller Spielraum ist ein Witz, Deutschland lebt weiterhin selber auf Pump... Wenn du erst die verbliebenen Staatsschulden abbauen willst bevor man über neue Staatsschulden nachdenkt hast du noch ein paar Jahrzehnte Spass mit niedrigen Zinsen oder sogar negativen Zinsen. Aber das nur am Rande. vor 11 Minuten schrieb d@ni!3l: die Bedingung die Wettbewerbsfähigkeit aufzugeben Wirklich? 64 Slots in FRA undd 32 in MUC entscheiden über das Geschäftsmodell der Lufthansa. Wo lernt man sowas? vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l: Ob es dann ähnliche Auflagen gäbe? Das Programm soll Wettbewerbsverzerrungen neutralisieren, die sich aus den unterschiedlichen Möglichkeiten der Mitgliedsstaaten ergeben können. Also wird es wohl keine Auflagen geben. 1
medion Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 2 minutes ago, OliverWendellHolmesJr said: Wenn du erst die verbliebenen Staatsschulden abbauen willst bevor man über neue Staatsschulden nachdenkt hast du noch ein paar Jahrzehnte Spass mit niedrigen Zinsen oder sogar negativen Zinsen. Aber das nur am Rande. Das verbuche ich mal eher unter deinen schwächeren Argumenten, aber die Richtung stimmt, also deine.
d@ni!3l Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 3 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Also wird es wohl keine Auflagen geben. Genau DAS ist ja meine Kritik. Wäre die LH in einem armen Land und müsste über die EU Gelder kriegen wäre es kein Problem. Nur weil Deutschland reich ist ist die theoretisch gleiche Summe wie von der EU ein Vorteil? vor 6 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Wirklich? 64 Slots in FRA undd 32 in MUC entscheiden über das Geschäftsmodell der Lufthansa. Wo lernt man sowas? Wenn diese Slots es wert sind, dass man erwägt lieber eine Insolvenz zu riskieren als das Geld zu den Bedingungen zu nehmen sind diese wohl wichtig. Das macht man ja nicht um 1,23€ mehr Gewinn zu machen
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) vor 30 Minuten schrieb medion: Das verbuche ich mal eher unter deinen schwächeren Argumenten, aber die Richtung stimmt, also deine. Dann erkläre mir doch mal bitte, wie die Zinsen steigen sollen, wenn der größte "Käufer" im Kreditmarkt nicht mehr "einkauft". Dann hilft der Referenzzins der EZB (und anderen Notenbanken) bei 4 % auch niemandem. vor 28 Minuten schrieb d@ni!3l: Wäre die LH in einem armen Land und müsste über die EU Gelder kriegen wäre es kein Problem. Wäre die Lufthansa in einem "armen" Land wäre sie vermutlich gar nicht in der Lage eine schon Marktbeherrschende Stellung weiter auszubauen. Also ist das ein Strohman. vor 28 Minuten schrieb d@ni!3l: Wenn diese Slots es wert sind, dass man erwägt lieber eine Insolvenz zu riskieren als das Geld zu den Bedingungen zu nehmen sind diese wohl wichtig. Das macht man ja nicht um 1,23€ mehr Gewinn zu machen Ich habe im April und Anfang Mai für eine mehr oder weniger wirkungslose Drohkulisse gehalten und sehe es jetzt nicht wesentlich anders. Aus Höflichkeit würde ich mir als juristischer oder restrukturierungs-Berater der EU oder des Bundes die Argumente anhören ohne zu lachen. Als Aktionär würde ich die Urteilsfähigkeit der Geschäftsführung massiv in Frage stellen. vor 7 Minuten schrieb jubo14: In der Regelinsolvenz kann man problemlos die Cityline, Germanwings und Eurowings dicht machen. Ja. Dafür bräuchte es aber nicht unbedingt eine Insolvenz der Deutschen Lufthansa AG. Man müsste die diversen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge kündigen und dann die Gesellschaften abwickeln. Nur hat man dann noch den KTV, der eine Beschäftigungsgarantie für Teile des Cityline und Germanwingspersonals vorsieht. vor 9 Minuten schrieb jubo14: Nur man kann auf diese Weise keine bestehenden Tarifverträge aushebeln. Das wird immer wieder übesehen. Das gilt auch für alle anderen Dauerschuldverträge, bei denen man die dahinterstehende Leistung nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens weiter benötigt. Man muss sich mit den Vertragspartnern einigen, wenn man die Verträge anpassen will. Bearbeitet 29. Mai 2020 von OliverWendellHolmesJr 3
jubo14 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 7 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Als Aktionär würde ich die Urteilsfähigkeit der Geschäftsführung massiv in Frage stellen. Exakt das tue ich gerade! Denn wenn die Geschäftsführung selber 100 Flieger dauerhaft abbauen will, in 2021 sogar noch mit 300 weniger, gegenüber Anfang des Jahres fliegen will, ist es doch wohl klar, dass damit auch ohne die EU Slots verloren gehen werden. Anstatt nun über die Unzumutbarkeit dieser Forderung zu lamentieren, würde ich erwarten, dass man sich ernsthaft hinsetzt und die Details aushandelt. Wenn ich es auch für eine absolute Fehlleistung der Herren Altmeier und Scheuer (ok, man erwartet auch nichts anderes!) halte, nicht schon vorher mit der EU gesprochen zu haben, so frage ich mich allerdings auch, wer denn bitte für LH verhandelt hat. Hat derjenige es nie für nötig gehalten die Regierungsvertreter mal zu fragen, was den aus Brüssel zu erwarten ist? Das macht mich sprachloser, als die jetzt wieder formulierte Drohung mit der Insolvenz. 2
Aero88 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) Kann es aber nicht vielleicht auch sein, dass die Meldung mit der Insolvenz auch ein wenig als Druckmittel genutzt wird. Denn sind wir mal ehrlich, was für ein Licht wirft das auf die EU. Ein Staat bietet einer Airline Hilfe an und die EU verweigert das, Fazit die EU lässt dann das Unternehmen in die Insolvenz laufen und gefährdet lieber Tausende von Arbeitsplätzen. Man kann zu der Lufthansa stehen wie man will, aber fair wird mit ihr nicht umgegangen. Ich hoffe in Brüssel kommt man noch schnell genug vom hohen Ross und denkt auch mal an die Mitarbeiter und die Existenzen die durch ihre „Spielchen“ auf dem Spiel stehen. Bearbeitet 29. Mai 2020 von Aero88 2
medion Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 1 hour ago, jubo14 said: Anstatt nun über die Unzumutbarkeit dieser Forderung zu lamentieren, würde ich erwarten, dass man sich ernsthaft hinsetzt und die Details aushandelt. Ich vermute und hoffe immer noch, dass man das tut. 1 hour ago, jubo14 said: Wenn ich es auch für eine absolute Fehlleistung der Herren Altmeier und Scheuer (ok, man erwartet auch nichts anderes!) Auch deine politische Haltung kennen wir jetzt schon, also Frau Merkel als linkester Kanzerlin aller Zeiten (dagegen war ja SchmiXXX ein Rechtsradikaler) könnte Herrn Scheuer ja jederzeit wegen Unfähigkeit seines Amtes entheben, ohne jeden Nachweis, sie muss einfach mit einem Finger auf eine Taste drücken..., sie tut es aber nicht... 8 minutes ago, Aero88 said: sind wir mal ehrlich, was für ein Licht wirft das auf die EU. Das richtige. Weil alle Entscheider dort haben schon bis zum Lebensende ausgesorgt. Siemens war der Vorbote, jetzt kommt öffentlichkeitswirksam die LH an den Pranger. 8 minutes ago, Aero88 said: sind wir mal ehrlich, was für ein Licht wirft das auf die EU. Das richtige. Weil alle Entscheider dort haben schon bis zum Lebensende ausgesorgt. Siemens war der Vorbote, jetzt kommt öffentlichkeitswirksam die LH an den Pranger.
wartungsfee Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 1 Stunde schrieb jubo14: Exakt das tue ich gerade! Denn wenn die Geschäftsführung selber 100 Flieger dauerhaft abbauen will, in 2021 sogar noch mit 300 weniger, gegenüber Anfang des Jahres fliegen will, ist es doch wohl klar, dass damit auch ohne die EU Slots verloren gehen werden. Anstatt nun über die Unzumutbarkeit dieser Forderung zu lamentieren, würde ich erwarten, dass man sich ernsthaft hinsetzt und die Details aushandelt. Wenn ich es auch für eine absolute Fehlleistung der Herren Altmeier und Scheuer (ok, man erwartet auch nichts anderes!) halte, nicht schon vorher mit der EU gesprochen zu haben, so frage ich mich allerdings auch, wer denn bitte für LH verhandelt hat. Hat derjenige es nie für nötig gehalten die Regierungsvertreter mal zu fragen, was den aus Brüssel zu erwarten ist? Das macht mich sprachloser, als die jetzt wieder formulierte Drohung mit der Insolvenz. Da handelt die LH schon ganz korrekt. Keiner weiß so richtig, wie es weiter gehen wird. Darum muss man alles was man hat und was einen Wert hat schützen. Besonders das, was man sich später nur schwer erkaufen kann. Was ist, wenn 2021 trotz aller Unkenrufe „boomt“? Wenn man mehr als erwartet wieder Flieger in die Luft bekommt? Dann hätte die LH im Zweifel Ihre wertvollen Slots an die EU verschenkt. Unwiederbringlich. Man hätte seine langjährige Zukunft verspielt. Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, sollte man nicht sein Kopf senken.
YankeeZulu1 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 Klar gibt es (Garantie-)Zinsen nur auf den Sparanteil, abgehende Kosten werden nicht verzinst. Der Garantiezins sollte sicher sein, er mu0 es nicht; es gibt Szenarien, nach denen das BAFin auf Antrag durchaus zur Existenzsicherung des Versicherers eines Absenkung zustimmen kann, und für mich ist das derzeit nicht weit hergeholt. Die sog. nachgelagerte Besteuerung triff recht häufig die Betriebsrentner, sie liegt halt meist deutlich unter dm Steuerersparnissatz in der „Aktivphase“. Gerade Rentner mit Rentenbeginn merklich in der Zukunft werden aber insgesamt schon deutlich höher belastet werden als heute bereits Renten beziehende Rentner (Kohortenprinzip). Sozialversicherungsbeiträge werden schon mehr fällig, als viele vermuten; man spart als Arbeitnehmer in der Beitragsphase nur den Arbeitnehmeranteil, in der Rentenphase zahlt man allerdings den vollen Beitrrag, in der Höhe ist das sie Summe als Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag, natürlich nur für Kranken- und Pflegeversicherung. Hier herrscht immer noch eine falsche Meinung in der Breite vor. Riesterrente ist halt nicht nur kompliziert im System, sie ist auch in der Höhe merklich begrenzt, d h Aufwand und Ertrag spielen sich im eher niedrigen Bereich ab. Damals bei Markteinführung galt der Leitspruch „Riester ist gut für allein verdienende verheiratete Arbeitnehmer mit vielen kindergeldpflichtigen Kindern, oder für richtig gut verdienende Alleinstehende (Grundtabellenversteuerer mit deutlicher Progression)“.
Mahag Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 https://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/offener-brief-der-gewerkschaften-im-lufthansa-konzern-an-die-verantwortlichen-eu-akteure.html Offener Brief aller Gewerkschaften der LH Group nach Brüssel.
4U0815 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 33 Minuten schrieb Mahag: https://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/offener-brief-der-gewerkschaften-im-lufthansa-konzern-an-die-verantwortlichen-eu-akteure.html Offener Brief aller Gewerkschaften der LH Group nach Brüssel. Als ob das Frau Margarete Vestager oder "Super-Uschi" beeindrucken würde. Denen geht das am Hintern vorbei.
YankeeZulu1 Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 vor 34 Minuten schrieb 4U0815: Als ob das Frau Margarete Vestager oder "Super-Uschi" beeindrucken würde. Denen geht das am Hintern vorbei. irgendjemand Beauftragtes liest das, und steter Tropfen höhlt den Stein. Was sollen die Gewerkschaften dann machen? SIe MÜSSEN trommeln, jeden Strohhalm nutzen, das sind sie ihren Mitgliedern schuldig. Jetzt ruhig zu bleiben heißt, ein Stück Daseinsberechtigung zu verlieren.
d@ni!3l Geschrieben 29. Mai 2020 Melden Geschrieben 29. Mai 2020 (bearbeitet) http://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-4987.html Es gibt eine Einigung. Sind damit 24 Slots oder Slotpaare gemeint? Bei 8 AC wohl Paare, oder? An wen gibt man die 8 AC ab und wie berechnet man das? Kann man einfach 8 angeben, die eh gehen? Bspw die 380 und 744? Und was meint das Handelsblatt damit, dass sich andere Airlines auf die Flugzeuge beworben können. Also könnte bspw W6 oder FR (wer käme sonst in Frage?) keine eigenen Flugzeuge und Crews nutzen, sondern das geht nur im Wetlease op by LH? Bearbeitet 29. Mai 2020 von d@ni!3l
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