Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 4 Minuten schrieb Nosig: Warum sollte LH ihr Aufkommen in diesem Umfang umständlich in die Schweiz umleiten? Das ist nur was für die Hochkonjunktur. Abgesehen davon, dass das nur Konkurrenten zu Direktflügen ex D einlädt? Korrekt und auch andere Verkehrsrechte mit den Zielländern und der Schweiz besteht. Birgt großes Risiko! vor 1 Minute schrieb daxreb: Weil man die Kapazitäten selbst nicht hat. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass bei der Swiss eine einzige Maschine die Langstreckenflotte verlässt. Beim Kranich selbst sieht das anders aus. Wie denn anders als über Zürich umleiten, wenn einem selbst die Sitze fehlen und man die Passagiere nicht der Konkurrenz überlassen will? Ich hoffe, das wird den Schrumpf-Leuten demnächst mal klar, dass man früher oder später mit einer solchen Situation konfrontiert werden wird. Abgesehen davon war der Trend in den vergangenen Jahren ohnehin, dass man den Verkehr mehr über ZRH und MUC, über die eigenen "Premiumdrehkreuze" leitet. Die Bestellung von 77W macht das doch schon sichtbar. Das hat nicht damit zu tun, dass das Originäraufkommen dort plötzlich so in die Höhe geschossen ist. Ich vermute die Schweiz wird deutlich schneller als Deutschland zur Normalität zurückkehren. Daher sind alle Szenarien maximal auf die jeweils nächste Saison in der Pandemie ausgelegt und auch machbar. vor 3 Minuten schrieb daxreb: Weil man die Kapazitäten selbst nicht hat. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass bei der Swiss eine einzige Maschine die Langstreckenflotte verlässt. Beim Kranich selbst sieht das anders aus. Wie denn anders als über Zürich umleiten, wenn einem selbst die Sitze fehlen und man die Passagiere nicht der Konkurrenz überlassen will? Ich hoffe, das wird den Schrumpf-Leuten demnächst mal klar, dass man früher oder später mit einer solchen Situation konfrontiert werden wird. Abgesehen davon war der Trend in den vergangenen Jahren ohnehin, dass man den Verkehr mehr über ZRH und MUC, über die eigenen "Premiumdrehkreuze" leitet. Die Bestellung von 77W macht das doch schon sichtbar. Das hat nicht damit zu tun, dass das Originäraufkommen dort plötzlich so in die Höhe geschossen ist. Zudem hat vor Corona bereits in Frankfurt (Terminalkapazität) und München (Slotkapazität) zu der Flottenstärke der Swiss geführt. Dies ist aber nicht beliebig ausbaubar und nur temporär.
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 3 Minuten schrieb Fluginfo: Ich vermute die Schweiz wird deutlich schneller als Deutschland zur Normalität zurückkehren. Daher sind alle Szenarien maximal auf die jeweils nächste Saison in der Pandemie ausgelegt und auch machbar. Vielleicht bin ich nicht dafür gemacht in einer Konferenz aufmerksam zu sein und gleichzeitig hier über die LH Group nachzudenken und zu verstehen, was du mit der Aussage meinst. Alle Szenarien? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Schweiz deutlich schneller zurückkehren wird, aber welche Szenarien genau fasst du unter "alle Szenarien" zusammen? Dass man sich ein Szenario vorstellt, wo man Gruppenweit mit 150 Flugzeugen (vor allem auch Flugzeugen mit deutlich höherer Kapazität) auskommen will? Das soll nur auf die nächste Saison ausgelegt sein?
SKYWORKS Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 1 Stunde schrieb daxreb: Allerdings macht dort die 789 mehr Sinn, denn die 77W befindet sich ja bereits bei der Swiss und damit eine Art Monster, denke mal, A333/A343 dort durch A359 zu ersetzen, wo 77W schon stehen macht auch Kapazitätstechnisch keinen Sinn. Außerdem wird auch Edelweiss keine A333/A343 durch A359 ersetzen, da wäre die 789 ebenfalls perfekt so könnte sich LHT (Oder Swiss Technik, keine Ahnung, wer das in der Schweiz ist) auf 789 und 77W beschränken für die LHG. Bei Edelweiss wird man keine 789 einsetzen, da bei 6 Flugzeugen zwei grundverschiedene Muster keinen Sinn machen. 333 und 359 kann mit einem TR geflogen werden. Die 333 wird bei Swiss und Edelweiss ja noch eine Weile bleiben, da die Flieger noch nicht so alt sind. Also macht der 359 trotzdem Sinn aufgrund des gleichen Typratings.
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 19 Minuten schrieb daxreb: Vielleicht bin ich nicht dafür gemacht in einer Konferenz aufmerksam zu sein und gleichzeitig hier über die LH Group nachzudenken und zu verstehen, was du mit der Aussage meinst. Alle Szenarien? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Schweiz deutlich schneller zurückkehren wird, aber welche Szenarien genau fasst du unter "alle Szenarien" zusammen? Dass man sich ein Szenario vorstellt, wo man Gruppenweit mit 150 Flugzeugen (vor allem auch Flugzeugen mit deutlich höherer Kapazität) auskommen will? Das soll nur auf die nächste Saison ausgelegt sein? Der Zubringerverkehr ist aber der zentrale Punkt, weil Swiss viele Ziele (sollten über 40 nur in Europa sein) gar nicht bedient und hier kein Star Alliance Partner einspringen kann um diese Funktion in Zürich zu übernehmen. Deshalb bin ich relaxt, was Verschiebungen betrifft, auch wenn aktuell und womöglich der gesamte Flugplan im Sommer 2021 ganz anders aussieht. Die Swiss Flotte incl. Anteil der Helvetic Maschinen wird sich trotzdem um deutlich über 10 Flieger reduzieren. Eine Ausdünnung an Strecken wird auf alle Fälle stattfinden, wie und wo wird sich m.E. erst richtig im SFP 2022 zeigen, sofern dann die Reisebeschränkungen dies wieder vollumfänglich zulassen. Bei Minus 150 Maschinen im Konzern und davon vielleicht 100 bei der Lufthansa muss es auch Kürzungen geben. Hier waren aber immer schon auch die größten Reserven im Konzern was Überhang der Flieger betrifft. Man sollte das Ziel Reduzierung langfristig um 150 Maschinen nicht gleich mit den möglichen Sommerflugplan 2021 (evtl. auch WFP 21/22) in Verbindung bringen. CS hat auch gesagt, er kann sich im Sommer eine Kapazität von 40 - 60 % vorstellen. Also einen Rückgang von deutlich mehr als die 150 erwähnten Flieger, die im Einsatz sein werden.
Nosig Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 Die A330 könnte man doch an Discover abtreten und dann dafür mehr 787 aus dem 777-Auftragslos abnehmen?
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 2 Minuten schrieb SKYWORKS: Bei Edelweiss wird man keine 789 einsetzen, da bei 6 Flugzeugen zwei grundverschiedene Muster keinen Sinn machen. 333 und 359 kann mit einem TR geflogen werden. Die 333 wird bei Swiss und Edelweiss ja noch eine Weile bleiben, da die Flieger noch nicht so alt sind. Also macht der 359 trotzdem Sinn aufgrund des gleichen Typratings. Ist das irgendwo offiziell aufgeführt, dass man die A333 noch behalten wird? Denn auch wenn die noch relativ jung sind, kann man sie auch aus der Flotte werfen und in anderen Teilen der Group einsetzen (Eurowings Discover zum Beispiel oder auch AUA, welche dann aber ihr pre-Corona Langstreckennetz ändern müsste, damit hätte man dann aber die Möglichkeit, A320 Piloten auch auf A330 einzusetzen). Ich sehe die A333 bei Edelweiss als Klotz am Bein, denn von der Reichweite her ist man oft auf die A343 angewiesen, weil die A333 nicht weit genug kommt. Und das mit dem gleichen Typerating bringt einer Swiss oder Edelweiss dann nichts mehr, wenn die Airbusse dann ein paar Jahre später trotzdem altersbedingt, bzw. effizienzbedingt raus fliegen und dann hat eine Edelweiss dummerweise A359 auf dem Hof stehen, die man als solche Airline erstmal füllen muss. Hat ja auch einen Grund, warum beispielsweise 4Y nicht mit A359 an den Start gehen wird. Bekommt man sie voll hätte das natürlich durchaus wirtschaftliche Vorteile.
SKYWORKS Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 10 Minuten schrieb daxreb: Ist das irgendwo offiziell aufgeführt, dass man die A333 noch behalten wird? Denn auch wenn die noch relativ jung sind, kann man sie auch aus der Flotte werfen und in anderen Teilen der Group einsetzen (Eurowings Discover zum Beispiel oder auch AUA, welche dann aber ihr pre-Corona Langstreckennetz ändern müsste, damit hätte man dann aber die Möglichkeit, A320 Piloten auch auf A330 einzusetzen). Ich sehe die A333 bei Edelweiss als Klotz am Bein, denn von der Reichweite her ist man oft auf die A343 angewiesen, weil die A333 nicht weit genug kommt. Und das mit dem gleichen Typerating bringt einer Swiss oder Edelweiss dann nichts mehr, wenn die Airbusse dann ein paar Jahre später trotzdem altersbedingt, bzw. effizienzbedingt raus fliegen und dann hat eine Edelweiss dummerweise A359 auf dem Hof stehen, die man als solche Airline erstmal füllen muss. Hat ja auch einen Grund, warum beispielsweise 4Y nicht mit A359 an den Start gehen wird. Bekommt man sie voll hätte das natürlich durchaus wirtschaftliche Vorteile. Zitat: Thomas Klühr aus 2019 "Wir planen, die verbliebenen fünf A340 ab 2025 durch neue Flugzeuge zu ersetzen. Wir wählen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Airbus A350 oder die Boeing 787 Dreamliner. Beide passen zu unserer aktuellen Flotte. Die 787 ist kompatibel mit der 777, der A350 mit dem A330. Bei beiden Modellen wäre die Umschulung der Piloten einfach. Bei der Kurzstreckenflotte sind wir schon sehr weit mit der Erneuerung. Wir schließen im laufenden Jahr die Einflottung der C-Series ab, die auch bei uns künftig A220 heißen werden. Zugleich nehmen wir 2019 den ersten A320 Neo in die Flotte auf. Danach besitzen wir eine der modernsten Flotten in Europa. Bei der Langstreckenflotte haben wir nun schon zehn Boeing 777 eingeflottet, zwei weitere folgen. Dann werden die A340 ersetzt und erst danach kommen die A330 an die Reihe. Wir bleiben bei drei Mustern auf der Langstrecke."
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 3 Minuten schrieb SKYWORKS: Zitat: Thomas Klühr aus 2019 "Wir planen, die verbliebenen fünf A340 ab 2025 durch neue Flugzeuge zu ersetzen. Wir wählen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Airbus A350 oder die Boeing 787 Dreamliner. Beide passen zu unserer aktuellen Flotte. Die 787 ist kompatibel mit der 777, der A350 mit dem A330. Bei beiden Modellen wäre die Umschulung der Piloten einfach. Bei der Kurzstreckenflotte sind wir schon sehr weit mit der Erneuerung. Wir schließen im laufenden Jahr die Einflottung der C-Series ab, die auch bei uns künftig A220 heißen werden. Zugleich nehmen wir 2019 den ersten A320 Neo in die Flotte auf. Danach besitzen wir eine der modernsten Flotten in Europa. Bei der Langstreckenflotte haben wir nun schon zehn Boeing 777 eingeflottet, zwei weitere folgen. Dann werden die A340 ersetzt und erst danach kommen die A330 an die Reihe. Wir bleiben bei drei Mustern auf der Langstrecke." Danke für das Zitat, nur lese ich da persönlich raus, dass man schlussendlich auf 787 setzen wird, denn 777 sind neu da, A330 gehen nach den A340ern raus. Sicherlich, vorerst wird man bei diesen drei Mustern bleiben, aber langfristig sehe ich persönlich keinen Badarf für A350 ab Zürich, weder bei Swiss, noch bei Edelweiss. vor 20 Minuten schrieb Fluginfo: Der Zubringerverkehr ist aber der zentrale Punkt, weil Swiss viele Ziele (sollten über 40 nur in Europa sein) gar nicht bedient und hier kein Star Alliance Partner einspringen kann um diese Funktion in Zürich zu übernehmen. Deshalb bin ich relaxt, was Verschiebungen betrifft, auch wenn aktuell und womöglich der gesamte Flugplan im Sommer 2021 ganz anders aussieht. Die Swiss Flotte incl. Anteil der Helvetic Maschinen wird sich trotzdem um deutlich über 10 Flieger reduzieren. Eine Ausdünnung an Strecken wird auf alle Fälle stattfinden, wie und wo wird sich m.E. erst richtig im SFP 2022 zeigen, sofern dann die Reisebeschränkungen dies wieder vollumfänglich zulassen. Bei Minus 150 Maschinen im Konzern und davon vielleicht 100 bei der Lufthansa muss es auch Kürzungen geben. Hier waren aber immer schon auch die größten Reserven im Konzern was Überhang der Flieger betrifft. Man sollte das Ziel Reduzierung langfristig um 150 Maschinen nicht gleich mit den möglichen Sommerflugplan 2021 (evtl. auch WFP 21/22) in Verbindung bringen. CS hat auch gesagt, er kann sich im Sommer eine Kapazität von 40 - 60 % vorstellen. Also einen Rückgang von deutlich mehr als die 150 erwähnten Flieger, die im Einsatz sein werden. Danke Dir.
SKYWORKS Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 2 Minuten schrieb daxreb: Danke für das Zitat, nur lese ich da persönlich raus, dass man schlussendlich auf 787 setzen wird, denn 777 sind neu da, A330 gehen nach den A340ern raus. Sicherlich, vorerst wird man bei diesen drei Mustern bleiben, aber langfristig sehe ich persönlich keinen Badarf für A350 ab Zürich, weder bei Swiss, noch bei Edelweiss. Die 340er in Frankfurt müssen ja auch ersetzt werden und dafür sind 20 789 zu wenig (auch die 20 Optionen reichen dann nicht aus). Nach Frankfurt wird der A350 nicht kommen, daher lassen wir uns überraschen. Bisher wissen nur Carsten und seine Freunde Bescheid Kann ja mal jeder sein Vorschlag abgeben wie er meint das sie Group Flotte in 2025 - 2035 aussehen wird. LH FRA - LH MUC - LX ZRH - OS VIE - SN BRU - 4Y FRA
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 20 Minuten schrieb SKYWORKS: Die 340er in Frankfurt müssen ja auch ersetzt werden und dafür sind 20 789 zu wenig (auch die 20 Optionen reichen dann nicht aus). Nach Frankfurt wird der A350 nicht kommen, daher lassen wir uns überraschen. Bisher wissen nur Carsten und seine Freunde Bescheid Kann ja mal jeder sein Vorschlag abgeben wie er meint das sie Group Flotte in 2025 - 2035 aussehen wird. LH FRA - LH MUC - LX ZRH - OS VIE - SN BRU - 4Y FRA Kernfrage sollte sein, wer existiert hier noch. Ich gehe von einer Halbierung bis 2025 aus, wobei das neue Kind die kürzeste Halbwertzeit aufweisen könnte.
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 1 Minute schrieb SKYWORKS: Die 340er in Frankfurt müssen ja auch ersetzt werden und dafür sind 20 789 zu wenig (auch die 20 Optionen reichen dann nicht aus). Nach Frankfurt wird der A350 nicht kommen, daher lassen wir uns überraschen. Bisher wissen nur Carsten und seine Freunde Bescheid Kann ja mal jeder sein Vorschlag abgeben wie er meint das sie Group Flotte in 2025 - 2035 aussehen wird. LH FRA - LH MUC - LX ZRH - OS VIE - SN BRU - 4Y FRA Naja, die Sache ist: Wer sagt, dass beispielsweise die Anzahl an Flugzeugen, beispielsweise zwischen FRA und MUC immer gleich aufgeteilt sein muss? Dass der A350 nicht nach Frankfurt kommen wird, da stimme ich dir durchaus zu. Mein Vorschlag für die Flottenaufteilung auf Hubs: Passage: -FRA: CLH mit A220, LH auf Kurz-/Mittelstrecke mit deutlich mehr neos, auf Langstrecke Kapazitätsreduzierung mit Flotte aus 74H+779. Touri Geschäft, das die LH doch in nicht kleinem Maß ab FRA geflogen hat wird dabei auf 4Y mit A330 ausgelagert. -MUC: CLH mit A220m, LH Kurz-Mittelstrecke deutlich mehr neos, Langstrecke Kapazitätserweiterung mit A359 + A388 (und sollten diese wirklich nicht mehr kommen definitiv A351), AirDolomiti A220 (wenn die ERJs ihren Dienst getan haben) -ZRH: Swiss mit A220 und mehr neos plus 77W und 789 auf Langstrecke, Edelweiss wie gehabt mit A320 (evtl. auch neo?) und Langstrecke mit 789 (aufgrund der 789 für die Schweiz müsste man bei 1:1 Ersetzung der A333/A343 die Bestellung ausweiten) -VIE: A220 (wenn die ERJs ihren Dienst getan haben) sowie A320 (evtl. auch neos, sollte sich LH überwinden und endlich mal wieder modernes Fluggerät nach VIE stellen) und A333 (wenn man die 789 Bestellung entsprechend ausweitet kann die 789 anstelle der A333 verwendet werden) -BRU: A320(neo?) und A333 -Italien: Ebenfalls A220 bei Air Dolomiti wenn ERJs ihren Dienst getan haben. Cargo: -FRA: GEC mit 77F und BOX mit 77F -LEJ: BOX 77F -MUC: GEC 77F (Für die Frankfurter hoffe ich inständig, dass LH und FRAport ihr Kriegsbeil endlich mal begraben, das wäre im Sinne aller Beteiligten)
d@ni!3l Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 2 Minuten schrieb daxreb: Passage: -FRA: CLH mit A220, LH auf Kurz-/Mittelstrecke mit deutlich mehr neos, auf Langstrecke Kapazitätsreduzierung mit Flotte aus 74H+779. Touri Geschäft, das die LH doch in nicht kleinem Maß ab FRA geflogen hat wird dabei auf 4Y mit A330 ausgelagert. Ich bin mir sehr sicher, dass die LH bzw. FRA 789 bekommen wird. eine 779 als kleinstes Langstreckengerät wäre ja nahezu wahnsinn
SKYWORKS Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 (bearbeitet) Mit den aktuellen Bestellungen und Optionen könnte ich es mir so vorstellen. Mit dem Hintergrund in MUC zu wachsen und Verlagerung von FRA ("Man wächst da wo Qualität und Preis stimmen" Zitat ende ) Eurowings Wachstum in FRA 2025: LH FRA - LH MUC - LX ZRH - OS VIE - SN BRU - 4Y FRA - GROUP 333 15 16 8 4 43 789 11 9 20 359 27 9 7 43 77W 12 12 779 20 20 748 19 19 Evtl. bis zu 3 772 in Reserve für OS 2035: LH FRA - LH MUC - LX ZRH - OS VIE - SN BRU - 4Y FRA - GROUP 333 16 8 4 28 789 28 12 40 359 27 9 7 43 35K 10 10 77W 12 12 779 34 34 Bearbeitet 17. Februar 2021 von SKYWORKS
bwbollek Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 2 Stunden schrieb Nosig: Meiner Meinung nach ist die 777-300ER zu groß für Swiss. Insbesondere in der gewählten sehr dichten Eco-Bestuhlung. Die kriegt LH nur gefüllt, wenn sie viel Aufkommen aus dem deutschen Markt via Zürich leitet, was vor Corona ging, danach aber vielleicht auch nicht mehr. Hatte LX nicht in diesem Jahr geplant auch eine PremiumEco in ihre Maschinen einzubauen, dass Projekt aktuell aber auf Eis gelegt? Fehlt denen ja eigentlich irgendwie noch im Angebot (LH, OS & SN haben die ja im Verkauf).
Aerodude Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 41 Minuten schrieb SKYWORKS: Mit dem Hintergrund in MUC zu wachsen und Verlagerung von FRA ("Man wächst da wo Qualität und Preis stimmen") ... Da hast du aber was vom Stapel gelassen ;-) Ich gehe schon mal kurz in die Küche und mache mir Popcorn...? 2
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 (bearbeitet) Man sollte auch die Ausgangsbasis der Langstreckenflotte für derartige Zahlen nicht aus den Augen verlieren. Im Sommer 2019 waren ca. 85 Maschinen in FRA für Lufthansa unterwegs und ca. 28 Maschinen in MUC. Jeweils ein Drittel weniger würde bedeutet FRA 60 Maschinen und MUC 20 Maschinen. Jetzt kommen in Frankfurt noch die 4Y 8 - 10 Flieger und MUC 2 Flieger dazu, dann kommen wir mittelfristig auf knapp 70 Maschinen für FRA und 22 Maschinen für MUC. An Zielen könnten dies in FRA ein Minus von ca. 15 Zielen und MUC ein Minus von ca. 8 Zielen bedeuten. Bearbeitet 17. Februar 2021 von Fluginfo
white wings Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 Ich habe gerade gelesen das LH die praktische Ausbildung von Bremen nach Rostock verlegt. Nun meine Frage......Wird das in Rostock neu aus dem Boden gestampft oder ist dort schon praktische Ausbildung vorhanden ? Übernimmt eine externe Firma die dann die LH Leute mit ausbildet?
YankeeZulu1 Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 6 Minuten schrieb white wings: Ich habe gerade gelesen das LH die praktische Ausbildung von Bremen nach Rostock verlegt. Nun meine Frage......Wird das in Rostock neu aus dem Boden gestampft oder ist dort schon praktische Ausbildung vorhanden ? Übernimmt eine externe Firma die dann die LH Leute mit ausbildet? man "hat schon was" in Rostock-Laage, schon deutlich kleiner als in Bremen, ich erinnere mich an so rd 50 "eigene" Mitarbeiter dort (die z Zt in Kurzarbeit sind). In Rostock gibt es m W keinen Tarifvertrag, das scheint mir mit ein Grund für die Verlagerung zu sein. Das ist also de facto nicht Externes. Ich erinnere mich auch aus jüngerer Zeit an einen ehem. Piloten der LH im Ruhestand, welcher dort als Fluglehrer tätig werden wollte; ob das noch geklappt hat wg Corona, das weiß ich nicht. Was mir hart scheint: die Bremer MitarbeiterInnen sind z T schon lange dort, und vermutlich haben viele ihre Immobilie im Bremer Umland. D h, umziehen und künftig ohne TV zu arbeiten - das wäre doppelt hart. Aber als "hoffnnungsloser Nostalgiker" bin ich froh, daß das Jürgen-Schumann-Haus weiter Platz und Funktion in der LH behält. Für den FLughafen Bremen ist das jedoch ein weiterer Schlag.
YankeeZulu1 Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 dass die Ausbildung gleichzeitig von ATPL auf MPL "reduziert" wird ist mehr als nur schade, das ist ein denkwürdiger Rückschritt. Ebenso verbessert es nur die Kostensituation, nicht aber das Qualitätslevel der Ausbildung, wenn künftig auf den" Propellern" gelernt wird, statt auf den ziemlich modernen "Düsen". LH galt mal als einer der weltbesten Verkehrspilotenschmieden, und das war wohl ziemlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Aus Kostengründen hier Backsteps zu machen, das schadet nicht nur der Ausbildungsqualität, sondern m E auch dem Image der LH. Ich bin gespannt, wie lange man in Bremen die Theorie und in Rostock-Laage die Praxis überhaupt lehrt? Das Ganze könnte auch ein Zwischenschritt zur Aufgabe der eigenen Ausbildung sein, und das wäre eine Katastrophe für eine einstmals "Große Airline Lufthansa". Ich habe immer noch ein Stück Hoffnung, daß man in Zukunft - wann auch immer - wieder zum altbewährten, erfolgreichen System zurückkehrt. Spätestens wenn der Pilotenbedarf auch durch Altersabgänge wieder stark anzieht (was sicher kommen wird; nur wann?), und man am Markt nicht die gewünschte Qualität hzum bezahlbaren Preis erhält. Übrigens: wie sieht´s denn derzeit in bzw mit Phoenix / Arizona aus? Das hab ich keine aktuellen brauchbaren Informationen.
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 54 Minuten schrieb YankeeZulu1: Spätestens wenn der Pilotenbedarf auch durch Altersabgänge wieder stark anzieht (was sicher kommen wird; nur wann? Sollte die nächsten Jahre dann soweit sein tatsächlich, wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung hier bei uns ansieht. Allerdings: Bezogen auf deinen ganzen Kommentar macht mich das doch schon recht traurig (abgesehen davon, dass es nicht von ATPL auf MPL "reduziert" wird sondern genau anders rum). Das ATPL Programm haben, laut Aussagen der Flugschule, die ja bei ATPL immer auf einen Einsatz im Eurowings Group Cockpit hingewiesen hat, die Piloten der Low Cost Plattform durchlaufen. Wenn ich mir deinen Text so durchlese, dann würde das in meinen Augen bedeuten, da du ja die neue Ausbildung ohne MPL als qualitativen Rückschritt betrachtest, dass die EW Piloten im Vergleich zu den LH Piloten eine minderwertige Ausbildung genossen haben und im Umkehrschluss, dass die LH Piloten besser als jene von EW sind. Harte Aussage meiner Meinung nach, denn ich glaube, ein EW Pilot beherrscht seinen Airbus exakt genauso wie ein LH Pilot seinen Airbus mit Kranich am Leitwerk beherrscht. Ich sehe nicht, dass das Ganze ein qualitativer Rückschritt ist, denn im Endeffekt gehe ich in einer Lufthansa Group davon aus, dass ich, egal mit welcher Airline der Gruppe ich unterwegs bin, Piloten da vorne sitzen habe, die fliegen können und professionell mit ihrer Maschine umgehen können. Mir persönlich war die MPL ohnehin immer schon ein Dorn im Auge (ausgenommen natürlich, dass du mit einer MPL den Einsatz im LH Group Cockpit versichert bekommen hast), denn was grundsätzlich die beiden Ausbildungen voneinander unterscheidet ist, soweit ich das in den vergangenen Jahren korrekt aufgefasst habe, auf der einen Seite natürlich der Ort der Ausbildung, also Bremen vs. Rostock, Phoenix vs. Goodyear und auf der anderen Seite der Einstellungstest, der bei der MPL vom DLR durchgeführt wird (und als besonders schwer gilt) und bei ATPL für die EFA von Interpersonal durchgeführt (das haben mir zumindest die Leute von der EFA auf der Pilot Expo 2020 so erklärt). Ich halte es überhaupt nicht für ausgeschlossen, dass ein super Pilot, der auch prima ins LH Cockpit passen würde, den Test vom DLR verhaut. Dementsprechend ist das ganze mit nur mehr ATPL aktuell sogar etwas, was ich durchaus positiv sehe.
Aerodude Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor einer Stunde schrieb YankeeZulu1: ...und das wäre eine Katastrophe für eine einstmals "Große Airline Lufthansa". Ich stimme dir weitestgehend zu, allerdings beweisen zig andere Airlines, auch ohne kostspielige eigene Pilotenschmiede dank einer rigorosen und stringenten Auswahl, dass die Qualität des Pilotenchors dennoch stimmt. Aus Unternehmenssicht ist es absolut verständlich, da es genügend potentielle Piloten gibt, die das Risiko selbst schultern. Bei den mittlerweile gängigen MPL-Programmen von Condor, Aerologic etc. ist das auch nicht anders.
YankeeZulu1 Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 @daxreb: OK, "reduziert" mag als Begriff je nach Sichtweise vllt nicht korrekt sein, das kann man aber so oder so sehen, einigen wir uns auf "geändert". Ich stehe vermutlich nicht alleine da mit meiner Meinung über ATPL und MPL. Auch ich gehe davon aus, daß wir im LH-Konzern überall qualifiziertes Pesonal im Cockpit haben, aber ich habe so einige Bedenken, ob das in Zukunft noch so sein wird; zugleich hoffe ich, daß meine bedenken zerstreut werden können. Bis einer Pilot, also die Nr eins im Cockpit ist, dauert seine Zeit, während dieser man sich wohl gut praktisch qualifizieren kann, genau gesagt qualifiziert. Insgesamt wird das Ganze, zumindest aus aktueller Situation heraus, positiv verkauft; ich sehe halt die (vermeintlichen) Negativpunkte. Warten wir´s ab. was die Zukunft bringt. Die Steuerung dieser Vorgehensweisen und Entscheidungen halte ich eh für "Consultant verursacht", und meine Meinung über diese Spezies ist summe summarum nicht gerade positiv. vor 6 Minuten schrieb Aerodude: Ich stimme dir weitestgehend zu, allerdings beweisen zig andere Airlines, auch ohne kostspielige eigene Pilotenschmiede dank einer rigorosen und stringenten Auswahl, dass die Qualität des Pilotenchors dennoch stimmt. Aus Unternehmenssicht ist es absolut verständlich, da es genügend potentielle Piloten gibt, die das Risiko selbst schultern. Bei den mittlerweile gängigen MPL-Programmen von Condor, Aerologic etc. ist das auch nicht anders. zumindest finanziell haben es die angehenden Piloten zuletzt auch selbst geschultert; im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo man im Vergleich zu heute nur "ein Trinkgeld" aufbringen musste, war die Summe zuletzt happig. Ich bestreite nicht, daß entsprechende Aufwendungen gegenüber standen, aber wenn man jetzt auf günstigeres Fluggerät in der Ausbildung und "billigere" Ausbilder etc etc zurückgreifen will, sollten auch die Kosten für die "Schüler" zurückgehen. Ob die Qualität künftig noch der entspricht, wie man diese aus der Vergangenheit kennt, das bleibt abzuwarten; ich bin da nicht ohne Zweifel. Und auch die Quantität lässt sich bei Konzern gesteuerter Ausbildung geschickter lancieren. Vllt ist das Ziel ja, zu gegebener Zeit fertige Piloten von "irgend wo her" einzustellen, wann und wo man diese gerade benötigt...LH-like im alten Sinne ist das nicht.
daxreb Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die Qualität der Ausbildung darunter leidet, dass man Kosten sparen will. Ich denke, jeder, zum Beispiel ohne oder mit TV wird sein Bestes geben, den Nachwuchs so auszubilden, wie man es gewohnt ist. Man will halt die Kosten drücken, das ist besonders in der aktuellen Situation verständlich und man will weniger Verbindlichkeit haben, wobei ich davon ausgehe, dass die meisten EFA Flugschüler auch in Zukunft von den LH Group Airlines übernommen werden, bzw. von den Hauptauftraggebern (Bundeswehr und ANA). Außerdem sehe ich darin, dass man Bremen nicht komplett schließt, ein durchaus positives Signal, denn noch mehr Kosten könnte man sicherlich sparen, wenn alles zentral in Rostock abläuft. Wenn die Bewerbungen wieder möglich sind und die Ausbildung fortgeführt wird, zumindest vorerst mal immerhin für die, die bereits in den Systemen sind, dann berichte ich gerne;)
sabre Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 vor 7 Stunden schrieb daxreb: Touri Geschäft, das die LH doch in nicht kleinem Maß ab FRA geflogen hat wird dabei auf 4Y mit A330 ausgelagert. .....glaube die satteln in 3 jahren eh auf Dreamliner um..
d@ni!3l Geschrieben 17. Februar 2021 Melden Geschrieben 17. Februar 2021 (bearbeitet) Würde mich auch nicht wundern, die 333 hat nicht genug Reichweite für zu viele Destinationen (nicht umsonst hat WK mit dem gleichen Geschäftsmodell überwiegend 343). Wobei wer weiß wie günstig man ggf 339 bekommt. Den Payload Vorteil der 789 braucht man in die Karibik und co nicht und die Kapitalkosten sind aktuell ja nicht so unwichtig. Wer weiß, ob Airbus da nicht ein sehr gutes Angebot machen wird? Für WK und 4Y würde das Schulungen viel einfacher machen und diese bekommt man ggf schnell(er). 40x 789 reichen dann für die 21x 343 bei LX und LH sowie die 12x 767/777 bei OS und ggf sogar ca für die 333 bei der LH. Gleich große 333 neben 789 machen ja auch wenig Sinn, kann man ja "gleich" mittauschen (natürlich nach allen andern genannten). Dann bräuchte man ca 6x 339 bei WK und 11+x bei 4Y. Ist halt die Frage ob Boeing dies will oder nicht auch nochmal bei 789 einen Preis raus haut der die Umschulungen egalisiert... Die weiteren 26 kommenden 359 ersetzen dann ca 14x 744 und 17x 346, während die 779 dann irgendwann um 2024+ kommen, wenn der Markt wieder groß genug ist , um dann die 74H zu füllen die die 388 lässt. Da sieht man dann auch, dass ggf 15x 779 erstmal reichen (unter der Annahme, dass die 74H noch 20 Jahre fliegen...). Gespannt bin ich nur, ob man die 359 doch neben die 789 in FRA stellt (weil sie näher an der 346+744 ist) oder ob man die 789 erstmal neben die 343 stellt, um die AC Anzahl hoch zu halten (ohne 744, 346 und 388 fehlt einiges in FRA) und die 343 dann erst gehen wenn die 779 kommt (2024+), sofern sich der Markt erholt. Dann wäre die 789 quasi erstmal 744, 346 und 388 Ersatz in FRA. Ich sehe keinen Grund gegen 359 in FRA - gerade die 388 und 333+343+346 Crews dort bekäme man ja viel leichter/ günstiger auf 359 geschult und ich finde die Lücke zwischen 789 und 779 echt sehr groß. Aber abseits all dieser "Planspiele", was glaubt ihr bezüglich der 321neo Bestellung? Unter der Annahme weniger Langstrecken-Pax reicht doch ein kleiner dimensionierter Feed, oder? Bearbeitet 17. Februar 2021 von d@ni!3l
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