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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


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Geschrieben

https://www.aero.de/news-38615/Bei-Lufthansa-Cargo-braut-sich-was-zusammen.html

 

Zitat

Unlängst hat Lufthansa Cargo mit der D-ALCI zwar eine weitere MD-11F in die USA verkauft, die verbliebenen vier Frachter werden die Flotte aber erst bis "Herbst 2021" verlassen haben, brachte Lufthansa-Cargo-Sprecher Andreas Pauker aero.de auf den neuesten Stand.

 

 

Demnach bleiben 4 MD-11 noch einige Monate in der Flotte, wo sie doch eigentlich schon lange weg sein sollten.

Wie ist das eigentlich mit dem Käufer bzw. gibt es überhaupt schon welche? Ich könnte mir vorstellen das einige andere Betreiber auch gerade Verwendung für die Flugzeuge hätten. Sind die Teil eines größeren Deals oder wird jede einzeln kurzfristig verkauft?

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb flapsone:

Bei LH CityLine wurde nun die erste CRJ900 (D-ACKC) ausgeflottet und verkauft. Bis Anfang 2022 werden noch weitere Sechs die Flotte verlassen. Die restlichen CRJ bleiben erstmal in der Flotte. Es bleibt interessant, wie die Flottenstruktur und künftige Rolle der Cityline im Konzern aussehen wird - dass die versprochenen Langstreckenflugzeuge noch kommen werden bezweifle ich.  Eine Mini-Teilflotte aus 6 A319 ist ineffizient, ein weiterer Transfer von der Mutter zur Tochter aufgrund des bereits bestehenden Crew-Überhangs bei LH derzeit heikel, zudem haben die meisten A319 dort auch nicht mehr allzu viele Jahre bis zur Verschrottung.  
Vielleicht ersetzt man ja die 7 CRJ durch die 7 A319, die im gleichen Zeitraum bei der AUA ausscheiden?

Ich schätze mal, das wird wie bei der Swiss laufen, nur in größerem Stil. A319 raus (Limas dann in einigen Jahren zur Verschrottung, Bravos evtl. zu EW oder SN zur Flottenverjüngung sofern noch machbar) und dann wird das A319er Segment in Zukunft durch CLH mit A220-100/-300 bedient, sowie natürlich die ganzen ex CRJ und teilweise die ex ERJ Strecken. Was anderes kann ich mir da nicht wirklich vorstellen. 

Geschrieben

In der WiWo wird über einer Studie/Umfrage zur Kundenzufriedenheit von europäischen Airlines berichtet.

Die sich als 5 Star Airlines schmückende LH schneidet in der Kundenbefragung nicht gut ab - wobei gegenüber 2019 haben alle Airlines in der Beurteilung mal mehr, mal weniger Federn gelassen.

 

...NCC1701

Geschrieben

Lufthansa stellt sich mit AF/KLM wohl aktuell gegen die schnelle Liberalisierung der Verkehrsrechte von Qatar Airways mit der EU.Schön für die Hubs in Frankfurt und München.Die restlichen Flughäfen in Deutschland schauen mal wieder in die Röhre und dürfen sich weiterhin als nützliche Zubringer-Airports fürs ohnehin wirtschaftsstarke Bayern und Hessen profilieren.Weil es sich (natürlich) nicht rechnet ab Hamburg,Berlin oder Düsseldorf zu fliegen....

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb AB123:

Lufthansa stellt sich mit AF/KLM wohl aktuell gegen die schnelle Liberalisierung der Verkehrsrechte von Qatar Airways mit der EU.Schön für die Hubs in Frankfurt und München.Die restlichen Flughäfen in Deutschland schauen mal wieder in die Röhre und dürfen sich weiterhin als nützliche Zubringer-Airports fürs ohnehin wirtschaftsstarke Bayern und Hessen profilieren.Weil es sich (natürlich) nicht rechnet ab Hamburg,Berlin oder Düsseldorf zu fliegen....

 

Was wäre denn die richtige Antwort der LH Group? Alles egal und alles liberalisieren?
Als Unternehmen mit einer Grundidee der Wirtschaftlichkeit ist das doch mehr als plausibel, wie sich LH da aufstellt.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Also lieber in DOH umsteigen als in FRA, ZRH, CDG, AMS, LHR oder DXB? Oder wo haben die genannten nur QR als Alternative?

 

Naja, ich versteh schon die Idee, warum eine Anbindung an QR für manche Second-Tier-Airports durchaus attraktiv ist. Es werden halt durch die Lage am Golf doch ein paar City-Pairs mit nur einem Transit möglich, die bei den genannten europäischen Netzwerk-Airlines (und deren regionalen Partnern) 2x Umsteigen bedeuten würden. In seiner Aufzählung würde das insbesondere auf BER zutreffen, wobei man da immer argumentieren kann, dass auch TK in die Richtung gut aufgestellt ist. Da würde ich die Stärke von QR über TK besonders in Richtung des indischen Subkontinents sehen.

Geschrieben (bearbeitet)

789 statt (20) 779 war ja schonmal im Gespräch und könnte gut kommen. Gerade die 343 ersetzt man ja nun besser durch 789 statt 359, da man das Wachstum eher nicht abgesetzt bekommen wird. Dann wird wohl (wenn keine 779 kommen sollten  - ich glaube es werden eher weniger oder einfach später), die 74H wohl die 388 Ablösung und die 359 (und später 779) ersetzen 744, 74H und 346 (Dann kommt man aber um 359+789 in FRA wohl nicht herum ;-) . Widerspricht einer alten CS Aussage, aber AF, SQ und künftig EK usw bekommen das ja auch hin. Nebenbei hat man aktuell ja auch Boeing und Airbus parallel dort)

 

Für die ca 12 Widebodies in VIE und alle (26) 343 im Konzern haben die 20x 789 ja nie gereicht, da zieht man im Grunde ja nur die 20 Optionen vor und bekommt diese ggf günstiger als gedacht, da Boeing mit der 779 "blöd da steht".

 

Interessanter (über die LH hinaus) finde ich E2 vs 220: Wählt man dort auch das kleinere Modell ist die Wahl klar. Da die 319 Flotte aber auch alt ist und nicht nur die CRJ geht könnte ich mir auch vorstellen, dass eher der 220 kommt. a) bessere Stückkosten und b) hilft man Airbus (es gab ja mal Gerüchte die Bundesregierung hätte diesbezüglich Forderungen - wobei die 220 hier ja eigentlich nicht gebaut wird...) und c) hat die LX schon welche und d) kann man die bei Airbus ggf auch gegen 321neo handeln. Denn füllt man kleinere Widebodies braucht man auch kleinere oder weniger Feeder (und würde damit Slots verschenken, deshalb eher kleinere). Wer weiß, ggf wird man auch Erstkunde von 220 herstellt von Airbus in Europa? Die müssten ja Überkapazitäten haben, oder?

 

Ich denke mal, dass keine 339 (parallel zu der gleichen großen 789) kommen sind wir uns einig, oder?

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Ich gehe nicht davon aus, dass man ohne größere Vertragsstrafen alle B779 „wegverhandeln“ kann, immerhin ist man für die B777X Launch Customer. Eventuell wird aber im Rahmen der Nachverhandlungen zu den B779 auch ein kleinerer Teil der Orders in B777F umgewandelt.

Schlussendlich alles Verhandlungssache. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb d@ni!3l:

789 statt (20) 779 war ja schonmal im Gespräch und könnte gut kommen. Gerade die 343 ersetzt man ja nun besser durch 789 statt 359, da man das Wachstum eher nicht abgesetzt bekommen wird. Dann wird wohl (wenn keine 779 kommen sollten  - ich glaube es werden eher weniger oder einfach später), die 74H wohl die 388 Ablösung und die 359 (und später 779) ersetzen 744, 74H und 346 (Dann kommt man aber um 359+789 in FRA wohl nicht herum ;-) . Widerspricht einer alten CS Aussage, aber AF, SQ und künftig EK usw bekommen das ja auch hin. Nebenbei hat man aktuell ja auch Boeing und Airbus parallel dort)

 

Für die ca 12 Widebodies in VIE und alle (26) 343 im Konzern haben die 20x 789 ja nie gereicht, da zieht man im Grunde ja nur die 20 Optionen vor und bekommt diese ggf günstiger als gedacht, da Boeing mit der 779 "blöd da steht".

 

Interessanter (über die LH hinaus) finde ich E2 vs 220: Wählt man dort auch das kleinere Modell ist die Wahl klar. Da die 319 Flotte aber auch alt ist und nicht nur die CRJ geht könnte ich mir auch vorstellen, dass eher der 220 kommt. a) bessere Stückkosten und b) hilft man Airbus (es gab ja mal Gerüchte die Bundesregierung hätte diesbezüglich Forderungen - wobei die 220 hier ja eigentlich nicht gebaut wird...) und c) hat die LX schon welche und d) kann man die bei Airbus ggf auch gegen 321neo handeln. Denn füllt man kleinere Widebodies braucht man auch kleinere oder weniger Feeder (und würde damit Slots verschenken, deshalb eher kleinere). Wer weiß, ggf wird man auch Erstkunde von 220 herstellt von Airbus in Europa? Die müssten ja Überkapazitäten haben, oder?

 

Ich denke mal, dass keine 339 (parallel zu der gleichen großen 789) kommen sind wir uns einig, oder?


Denke auch dass man die 779 einfach etwas nach hinten schiebt und 789 an den start bringt. Die 779 also dann dazu nutzt irgendwann die 748 zu ersetzen. 
Ich denke das CS auch daran fest hält in FRA nur noch mit Boeing auf Langstrecke zu gehen. 
 

In der Schweiz bin ich der Meinung, dass die 343 in der durch 359 ersetzt werden. 
Die Slots sind rahr in ZRH und so ist trotzdem ein kleines Wachstum drin.
 

Außerdem werden die LH 343 auch nicht 1:1 ersetzt, da einige Strecken davon von CityLine geflogen wurden und die Strecken vllt zu Eurowings Discover über gehen? Da würden dann 11 789 ausreichen und 9 789 für Austrian. 
20 Optionen stehen dann ja auch noch aus. Da könnte man Austrian wieder auf 12 füllen und weitere 17 zur LH um die 333 zu tauschen.
Die bis zu 34 779 sollten in FRA dann genügen um 744, 748 und 346 Strecken zu übernehmen. 

 

 

 

Bearbeitet von SKYWORKS
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb SKYWORKS:

In der Schweiz bin ich der Meinung, dass die 343 in der durch 359 ersetzt werden. 
Die Slots sind rahr in ZRH und so ist trotzdem ein kleines Wachstum drin.

Allerdings macht dort die 789 mehr Sinn, denn die 77W befindet sich ja bereits bei der Swiss und damit eine Art Monster, denke mal, A333/A343 dort durch A359 zu ersetzen, wo 77W schon stehen macht auch Kapazitätstechnisch keinen Sinn. Außerdem wird auch Edelweiss keine A333/A343 durch A359 ersetzen, da wäre die 789 ebenfalls perfekt so könnte sich LHT (Oder Swiss Technik, keine Ahnung, wer das in der Schweiz ist) auf 789 und 77W beschränken für die LHG. 

Geschrieben

Meiner Meinung nach ist die 777-300ER zu groß für Swiss. Insbesondere in der gewählten sehr dichten Eco-Bestuhlung. Die kriegt LH nur gefüllt, wenn sie viel Aufkommen aus dem deutschen Markt via Zürich leitet, was vor Corona ging, danach aber vielleicht auch nicht mehr.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Nosig:

Meiner Meinung nach ist die 777-300ER zu groß für Swiss. Insbesondere in der gewählten sehr dichten Eco-Bestuhlung. Die kriegt LH nur gefüllt, wenn sie viel Aufkommen aus dem deutschen Markt via Zürich leitet, was vor Corona ging, danach aber vielleicht auch nicht mehr.

Das Problem sehe ich nicht. Die Kapazität die in Frankfurt wegfällt beispielsweise durch die 6 A380 und die 5 747 + die A346 die am FRA unterwegs waren (das waren in Summe schon einige große Maschinen) kann man via Zürich Routen und da kommt einiges, auch in München sind die A346 fix weggefallen, das kann man auch über Zürich Routen. In Wien fehlen dann ebenfalls 25% der Flotte, auch das kann man theoretisch über ZRH Routen. Zudem hätte man die Möglichkeit, eine bis zwei Frequenzen von täglichen Verbindungen zu streichen, dann kommt man schon hin, evtl. über weniger Einsatz der restlichen Flotte bzw. kleinere Ablöse der Airbus Long Hauls. 

Geschrieben

LH wird an ihren eigenen Drehkreuzen kämpfen, die Langstrecken zu füllen. Kein Frankfurter oder Münchner wird erst mal nach Zürich fliegen, um dann von dort in die USA zu starten. LH versucht das aber, bei Meilenflügen-Routings etwa.

Geschrieben
Gerade eben schrieb Nosig:

LH wird an ihren eigenen Drehkreuzen kämpfen, die Langstrecken zu füllen. Kein Frankfurter oder Münchner wird erst mal nach Zürich fliegen, um dann von dort in die USA zu starten. LH versucht das aber, bei Meilenflügen-Routings etwa.

Die Langstrecken wird man auch füllen können, aber trotz alledem fallen vor allem in Frankfurt deutlich Kapazitäten weg und ich vermute auch, das Streckennetz wird dünner, dementsprechend spricht nichts dagegen, diese Passagiere dann über Zürich zu routen. Das ist halt der Nachteil an kleinerem Fluggerät. Man wird immer öfter in kauf nehmen müssen, dass man den ein oder anderen Stop brauchen wird um an den Zielort zu gelangen, besonders dann, wenn sich das Ganze erholt hat. 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Nosig:

LH wird an ihren eigenen Drehkreuzen kämpfen, die Langstrecken zu füllen. Kein Frankfurter oder Münchner wird erst mal nach Zürich fliegen, um dann von dort in die USA zu starten. LH versucht das aber, bei Meilenflügen-Routings etwa.

Der Swiss fehlen ganz einfach die Kapazitäten für die ganzen Umsteiger, sowohl am Flughafen Zürich und in der eigenen Flotte.

 

 

Das mag vielleicht im Coronosuommer 2021 noch einigermaßen funktionieren, aber Mittel- und Langfristig wäre man im Konzern von Entscheidungen auf Schweizer Seite zu abhängig.

Wäre doch ideal, man fliegt 2x tgl. von Bremen, Leipzig, Dresden, Münster und Nürnberg mindestens neu nach Zürich und bis zu 10x tgl. von Hamburg, Düsseldorf und Berlin nach Zürich. Von Wien, Frankfurt und München mit Swiss Großraumgerät um die Paxe zum Hu Zürich zu transportieren. Normale Geschäftsleute, besonders in der reichen Schweiz werden die Umsteigerkapazitäten blockieren.

Geschrieben

Warum sollte LH ihr Aufkommen in diesem Umfang umständlich in die Schweiz umleiten? Das ist nur was für die Hochkonjunktur. Abgesehen davon, dass das nur Konkurrenten zu Direktflügen ex D einlädt?

Geschrieben
Gerade eben schrieb Nosig:

Warum sollte LH ihr Aufkommen in diesem Umfang umständlich in die Schweiz umleiten? Das ist nur was für die Hochkonjunktur. Abgesehen davon, dass das nur Konkurrenten zu Direktflügen ex D einlädt?

Weil man die Kapazitäten selbst nicht hat. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass bei der Swiss eine einzige Maschine die Langstreckenflotte verlässt. Beim Kranich selbst sieht das anders aus. Wie denn anders als über Zürich umleiten, wenn einem selbst die Sitze fehlen und man die Passagiere nicht der Konkurrenz überlassen will? Ich hoffe, das wird den Schrumpf-Leuten demnächst mal klar, dass man früher oder später mit einer solchen Situation konfrontiert werden wird. 

 

Abgesehen davon war der Trend in den vergangenen Jahren ohnehin, dass man den Verkehr mehr über ZRH und MUC, über die eigenen "Premiumdrehkreuze" leitet. Die Bestellung von 77W macht das doch schon sichtbar. Das hat nicht damit zu tun, dass das Originäraufkommen dort plötzlich so in die Höhe geschossen ist. 

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