Guest Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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17 hours ago, Mahag said:

Oh man ihr stellt Euch das alle so einfach vor. Erstmal sollte man den Wasserkopf entlüften. Da wird das Geld verbrannt. In jeder Firma.

 

Spekulationen Richtung Mitte des Jahrzehnts sind Schwachsinn.

Jedenfalls sollte man die Abfahrt des Zuges nicht verpassen wenns wieder losgeht.

 

Nach meiner Beobachtung wurde der Wasserkopf bei der LH die letzten Jahre schon ordentlich entlüftet, da sind durchaus einige Hierarchiestufen immer mal wieder weggefallen. Nur mal so als Erinnerung, die LH kam aus der "Beamtenfliegerei", dafür war sie zwischendurch durchaus 'agil' (Modewort) unterwegs. Besser geht es ohne Zweifel immer.

 

Die Spekulationen Einiger im Frühjahr, dass die Krise schnell vorbei sein wird, hat sich ja auch nicht bewahrheitet. Das Schwerste kommt jetzt eigentlich noch. Der Sommer 2021 wird auch keine Cashcow sein und dann stehen wir vor dem Winter 22 und schon sind wir irgendwie fast in der Mitte des Jahrzehnts, oder nicht?

 

Die Irone des Schicksals ist es, dass nicht mehr Ryanair, Wizz und Easy die Hauptwettbewerber der LH sind, sondern die Gesamtsituation.

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Am 18.11.2020 um 14:11 schrieb Fluginfo:

Natürlich ist Lufthansa hier deutlich besser als die LCC'Ler aufgestellt. Genau dieser Teil kostet den Unternehmen auch richtig Geld.

Trotzdem schafft es Lufthansa nicht nach 8 Monaten vollständig die Ticketrückerstattung usw.. Ich würde hier schon noch mehr Spielraum nach oben sehen, aber genau das Gegenteil ist aktuell zu beobachten. Durch diverse Einsparvorgaben wird dieses Niveau leider auch nicht mehr zu halten bleiben. Weniger Bodenpersonal bedeutet unweigerlich auch weniger Service, zumindest Service was Vielflieger und einfach Mehrfachreisende pro Jahr gewöhnt waren und auch dafür bezahlt haben.

Kenne mich hier zu wenig auf, aber warum schafft es BA/IB hier gut.

Ich war öfter schon in Madrid, hier kommen ziemlich viele BA Gäste mit zum Teil vor der Krise mit bis B77W aus London, um dann mit Iberia Langstrecke weiterzufliegen.

Können die EW und LH Systeme nicht miteinander?

Wenn du schon hier so Vergleiche aufstellst mit IB/BA, dann musst du schon LH/LX oder OS dagegenstellen und siehe da es klappt wunderbar in Wien oder Zürich mit dem Umsteigen bzw. Frankfurt und München.

 

Kannst du das Gleiche auch behaupten, wenn du IB und Vuelling in den Topf wirfst ?
Das wäre der faire Vergleich zwischen LH und EW bzw. IB und VY.


 

EW auf LH hat in MUC nicht wirklich und wurde nicht sonderlich gut angenommen. Dazu kamen die Vielfieger-Goodies, die immer mehr weggespohrt werden mussten, denn EW ist nunmal nur P2P und LCC.

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10 hours ago, MD-80 said:

Mit der Angst der Menschen werden Optimierungen möglich, die ohne diese Krise gar nicht umsetzbar wären.

Bei manch einer Fluglinie standen Anfang 2020 Tarifverhandlungen über Lohnerhöhungen an.

 

Ich denke, bis auf ein paar Radwegebauer und Friedhelms for Futures freut sich über die aktuelle "Krise" niemand. Aber was genau soll denn eine Fluggesellschaft mit 20 Prozent Angebot und 100 Prozent Personal mit den Angestellten auf Dauer machen? Und wie lange?

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https://www.airliners.de/lufthansa-airlines-snack-economy-class/58257

 

Zitat

Lufthansa schafft kostenlosen Snack in der Economy-Class ab

Lufthansa streicht in der Economy-Class den kostenlosen Snack. Stattdessen bieten Lufthansa, Swiss und Austrian Speisen und Getränke zum Kauf an. Die Snacks sollen gesünder und regionaler werden.
[...] "Unser bisheriges Snackangebot in der Economy Class erfüllt häufig nicht die Erwartungen unserer Gäste", begründete Vorstandsmitglied Christina Foerster den Schritt. Anstelle ungeliebter Sandwiches oder Schoko-Riegel sollen nun höherwertige Produkte zum Kauf angeboten werden [...]
Auch der allseits beliebte Tomatensaft und regionale Produkte werden zum Kauf angeboten. Künftig sollen Passagiere der Lufthansa und Swiss noch eine Flasche Wasser pro Flug kostenfrei erhalten.

 

Edited by klotzi

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Am 19.11.2020 um 16:56 schrieb medion:

 

Ich denke, bis auf ein paar Radwegebauer und Friedhelms for Futures freut sich über die aktuelle "Krise" niemand. Aber was genau soll denn eine Fluggesellschaft mit 20 Prozent Angebot und 100 Prozent Personal mit den Angestellten auf Dauer machen? Und wie lange?

Ist doch ganz einfach: Kurzarbeit so lange wie es der gesetzliche Rahmen ermöglicht. Und das ist noch sehr lange. Mindestens erstmal bis Ende nächsten Jahres.

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vor 15 Stunden schrieb Mahag:

Ist doch ganz einfach: Kurzarbeit so lange wie es der gesetzliche Rahmen ermöglicht. Und das ist noch sehr lange. Mindestens erstmal bis Ende nächsten Jahres.

Mir tun meine Kinder echt leid.

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vor 14 Minuten schrieb no-hoper:

Mir tun meine Kinder echt leid.

Mir tuen deine Kinder auch leid. Für einen Vater/Mutter die so einen Quatsch von sich gibt.

Edited by Aero88

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15 hours ago, Mahag said:

Ist doch ganz einfach: Kurzarbeit so lange wie es der gesetzliche Rahmen ermöglicht. Und das ist noch sehr lange. Mindestens erstmal bis Ende nächsten Jahres.


Der Sinn der Kurzarbeit ist nicht, langfristig absehbare nicht mehr benötigte Jobs weiterzufinanzieren... 

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vor 35 Minuten schrieb Blablupp:


Der Sinn der Kurzarbeit ist nicht, langfristig absehbare nicht mehr benötigte Jobs weiterzufinanzieren... 

Möglich und aus rein wirtschaftlicher Sicht verständlich.

Nur ist es in der derzeitigen Situation aber sicher sinnvoll, mittels Kurzarbeit auch z.B. soziales Leid zu lindern, wenn plötzlich Familien bedingt durch plötzliche Arbeitslosigkeit sich ihr Leben nicht mehr leisten können. Wir befinden uns auch gesellschaftlich in einer absoluten Ausnahmesituation.

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vor 47 Minuten schrieb Blablupp:


Der Sinn der Kurzarbeit ist nicht, langfristig absehbare nicht mehr benötigte Jobs weiterzufinanzieren... 

Wer sagt das die nicht benötigt werden. Hast Du die eine richtige Glaskugel entdeckt?

vor einer Stunde schrieb no-hoper:

Mir tun meine Kinder echt leid.

Das bezahlst du schon noch selbst.

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vor 21 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ganz anders als vor Corona, wo es kaum Konkurrenz gab....

 

Genau. Bill Gates meint, es könnten in Zukunft 50 % der Geschäftsreisen wegfallen. Dagegen hatte man wohl vor Corona paradiesische Zeiten. Wer hätte das gedacht?

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Um mal Berlin mit einzuflechten- Ich glaube,der Standortnachteil des BER gegenüber TXL kostet auch Kunden. Da werden wohl viele gleich auf den Zug Umsteigen (speziell auf MUC-BER,wo es jetzt schnellere ICE's gibt,die noch dazu direkt vom Stadtzentrum zum Stadtzentrum fahren,ohne lange Wege vom/zum Flughafen)Das derzeitige Corona-Niveau bei Taktung und Flugzeuggröße werden wir wohl auch nach Corona behalten...

Da gibt es dann wohl ein paar A321 zuviel-oder man verschiebt die zu Ocean;)

Edited by EDCJ

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Wenn es ausschließlich um BER-MUC-BER geht, magst du teilweise Recht haben. Aber ein großer Teil der Passagiere, ob nun aus BER, HAM, DUS, oder wo auch immer nutzt die Verbindungen nach MUC und FRA, um umzusteigen und weiter zu fliegen. Von daher denke ich nicht, dass zwei, bis drei Flüge am Tag in Drehkreuze, egal, ob MUC, FRA, LHR, CDG, AMS, oder wo auch immer dauermäßig Bestand haben, wenn sich nicht grundsätzlich Veränderungen ergeben.

Ich bin Berliner, arbeite am Flughafen und interessiere mich schon seit meine Kindheit für die Luftfahrt, habe durchaus ne Portion Lokalpatriotismus intus, finde es aber immer wieder kindisch, wie hier pro und kontra gegen einzelne Standorte gewettert wird.

Seit doch über jede Verbindung, insbesondere derzeit froh, wenn es euren  Flughafen trifft, freut euch mehr, aber dieses alberne "ich bin geiler wie ihr" stört mich echt. 

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4 hours ago, Mahag said:

Wer sagt das die nicht benötigt werden. Hast Du die eine richtige Glaskugel entdeckt?


Es gibt gar keine Flugzeuge zu fliegen. Gerade auf der Langstrecke wird es Einschnitte weiterhin geben. 
 

Wenn man selbst im optimistischsten Szenario davon ausgeht 20% Kapazität herauszunehmen, ist es doch sinnvoll klare Verhältnisse zu schaffen. Sowohl für diejenigen, die bleiben, weil Unsicherheit wegfällt, als auch diejenigen, die entlassen werden, weil sie sich neu orientieren können...

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vor 21 Stunden schrieb Mahag:

Ist doch ganz einfach: Kurzarbeit so lange wie es der gesetzliche Rahmen ermöglicht. Und das ist noch sehr lange. Mindestens erstmal bis Ende nächsten Jahres.

 

Wichtiger: Bis nach der kommenden Bundestagswahl.

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vor 8 Stunden schrieb Faro:

Möglich und aus rein wirtschaftlicher Sicht verständlich.

Nur ist es in der derzeitigen Situation aber sicher sinnvoll, mittels Kurzarbeit auch z.B. soziales Leid zu lindern, wenn plötzlich Familien bedingt durch plötzliche Arbeitslosigkeit sich ihr Leben nicht mehr leisten können. Wir befinden uns auch gesellschaftlich in einer absoluten Ausnahmesituation.


Auch mit KuG ist es nicht unbedingt möglich, das Leben sich so weiter zu leisten wie vor Corona. Immer noch besser als Hartz 4, aber wenn bei beiden Partnern monatlich je ein vierstelliger Fehlbetrag (weil Schichtzulagen wegfallen) mit dem KuG bei der Lohnabrechnung entsteht, sieht es für die meisten schlecht aus. Die Reserven sind irgendwann aufgebraucht. Dazu kommt die Steuernachzahlung im nächsten Jahr, evtl. ändert da die Regierung noch was am Progressionsvorbehalt. Es wird empfohlen, sich die Hälfte des KuG auf die Seite zu legen für die Nachzahlung. Na Prost Mahlzeit. Experten rechnen schon mit einer Pleitewelle bei Arbeitnehmern. Immerhin sind über 7 Millionen AN von Kurzarbeit betroffen. 

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Das mit der Steuernachzahlung ist so pauschal falsch!

 

Wer 100% Kurzarbeit für 12 Monate hat, hat in der Regel mit dem Finanzamt nichts zu tun. 

Wer einige Zeit voll gearbeitet hat (die ersten 3 Monate), dann in 100% Kurzarbeit geht, der bekommt in der Regel sogar Geld vom Finanzamt nachgezahlt.

Wer hingegen einige Zeit voll arbeitet, in der Restlichen Zeit aber 50% Kurzarbeit macht, der muss in der Tat aufpassen, weil ihm wahrscheinlich eine Nachzahlung droht. Aber durch Werbungskosten (z.B. tägliche Fahrt zur Arbeit) oder Freibeträge wird auch das deutlich minimiert.

Bei vollständiger Kurzarbeit zu 50% ist es steuerlich hingegen wieder weitgehend egal.

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vor 11 Stunden schrieb Realo:

 

Genau. Bill Gates meint, es könnten in Zukunft 50 % der Geschäftsreisen wegfallen. Dagegen hatte man wohl vor Corona paradiesische Zeiten. Wer hätte das gedacht?

Warum sagt das Bill Gates wohl? Na mal nachdenken. 

vor 8 Stunden schrieb Blablupp:


Es gibt gar keine Flugzeuge zu fliegen. Gerade auf der Langstrecke wird es Einschnitte weiterhin geben. 
 

Wenn man selbst im optimistischsten Szenario davon ausgeht 20% Kapazität herauszunehmen, ist es doch sinnvoll klare Verhältnisse zu schaffen. Sowohl für diejenigen, die bleiben, weil Unsicherheit wegfällt, als auch diejenigen, die entlassen werden, weil sie sich neu orientieren können...

20% gehen doch so oder so an Mitarbeitern. 

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Die Bahn ist faktisch Pleite, wenn 50% Geschäftsreisen wegfallen. Sofort alle Bauprojekte beenden, schließlich zahlt der Steuerzahler ja zu 100% die Bahninfrastruktur. Das Geld kann dann in Ausbau von neuen Autobahnen investiert werden, weil die privaten Reisen im Gegenzug stark zunehmen. 

Edited by Fluginfo

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vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Die Bahn ist faktisch Pleite, wenn 50% Geschäftsreisen wegfallen. Sofort alle Bauprojekte beenden, schließlich zahlt der Steuerzahler ja zu 100% die Bahninfrastruktur. Das Geld kann dann in Ausbau von neuen Autobahnen investiert werden, weil die privaten Reisen im Gegenzug stark zunehmen. 

Viel Spass mit den Klimaschützern und der Vorgabe zur Reduzierung der Treibhausgase.

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vor 8 Minuten schrieb schwarzerAbt:

Viel Spass mit den Klimaschützern und der Vorgabe zur Reduzierung der Treibhausgase.

Flugverkehr und deren Reduzierung, die so nicht dauerhaft ist, führt zu Rückgängen von weniger als 0,5% aktuell bei Treibhausgasen. Es gäbe viel wichtiger Dinge beim Klimaschutz, als auf Kurzstreckenflüge zu verzichten und generell die Luftfahrt an den Pranger zu stellen. Zum Glück für die Luftfahrt wir dies durch den kaum messbaren Effekt der Pandemie jetzt deutlich. Gebäude und Landwirtschaft sind hier im zweistelligen Bereich. 

Selbst wenn wir auf die Luftfahrt zu 100% verzichten, kommen wir beim Klimaschutz nicht richtig weiter. Stattdessen steigt der Wert an anderer Stelle und ist viel schwieriger messbar als in der Luftfahrt.

 

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