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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Fluginfo:

Du machst wie dein Schreibnachbar und Popcornesser immer wieder den selben Fehler, die Situation in der Pandemie mit der möglichen besseren Situation im SFP 2022 oder ein Jahr später zu beurteilen

 

Wenn wir in einem Jahr in Europa in der Situation sind, dass wir nicht mehr wissen, wohin mit dem strotzenden Flugverkehr, kann man das vielleicht so sehen. Aus vielen Gründen unwahrscheinlich. Einige sprechen aber dauernd von 24/25, vielleicht nehmen wir noch 26 dazu, dann ist es noch unverbindlicher und noch weiter in der Zukunft...

 

Stand jetzt reichen die Kapazitäten für eine großzügige Erholung (die wir uns hoffentlich alle wünschen) selbst in DACH locker aus. LH und Fraport können schlecht miteinander, ohneeinander können sie aber überhaupt nicht; und ich vermute, in der Krise hat man sich da durchaus verständigt. Mir sind keine unerfüllten Wünsche zu Ohren gekommen in letzter Zeit.

 

Wenn wir von Denkfehlern sprechen, nur weil in München ein halbes LH-Terminal steht, müssen die Flieger anderswo trotzdem weiter gefüllt werden. Ich sehe und teile deinen Automatismus in diesem Punkt eben überhaupt nicht. Und wenn jetzt die AUA sogar weiter als Vollsortimenter am Leben gehalten wird, dann geht das eben auch zu Lasten des Gesamt-Hub-Konstrukts. Alle Ziele für Fracht ex FRA, Rettungsgeld-Langstrecken in BRU, Zürich und VIE und dann herzlichen Glück und mein Wort des Tages, kommt der neue Randhub in seine Funktion....

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l:

Provozier doch nicht so 

 

 

 

Dann formuliere ich politisch korrekt um : Entlastungshub - abgeleitet vom Entlastungszentrum in der Stadtplanung.

 

Beinhaltet 2 Wahrheiten:

- Kerngeschäft ist in FRA

- derzeit ist Entlastung nicht nötig

 

Wer dies in Frage stellt, sollte sich mal die Verbindungen der kleineren Airports anschauen- derzeit viel mehr FRA statt MUC fokussiert 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Ich glaube wir diskutieren komplett aneinander vorbei. Die Sicht: LH braucht 2023-2025 so viele Sitzplätze wie 2019 vs. "etwas kleiner reicht auch locker". Solange man sich bei dieser Prämisse nicht einig ist wird man es sich auch nicht bei der Flotte...

Lufthansa braucht keinesfalls die Sitzplatzkapazität die du laufend implizierst, aber eine ähnlich große Langstreckenflotte für die Jahre 2023 - 2025, das ist ein großer aber entscheidender Unterschied.

 

Von Sitzen sprichst du ja immer, ich spreche von Paxströmen, das voraussetzt eine bestimmte Anzahl an Flugzeugen und die geflogenen Verbindungen um gleichermaßen Privat- und Geschäftsreiseverkehr zu ermöglich. Da kommst du doch scheinbar immer durcheinander, daher auch schon in den letzten 14 Tagen ca. 10 unterschiedliche Aufstellungen von dir und Zahlenwerke ohne Aussagekraft, weil sie sich tatsächlich permanent ändern.

Es gibt feste Zielflughäfen im Lufthansa Flugplan, die angeboten werden und auf keiner Streichliste stehen. Es gibt von Monat zu Monat immer weniger Flugstreichungen von Zielen oder Frequenzen werden langsam aber stetig hochgefahren sowohl im Europaverkehr als auch nach Nordamerika. Problemzone bleibt Asien. 

Ansonsten bleiben die Ziele bestehen, heuer noch ausgedünnt und SFP 2022 fast in alter Frequenzstärke, aber tlw. mit kleineren Gerät. Zuwächse sind eigentlich überall vorprogrammiert, Stiefkind könnte der Inlandverkehr auch nächstes Jahr noch sein und Regionen wie China und anderen Ländern mit Einreisebeschränkungen bis Mitte des Jahres 2022.

Nachdem die Sitzplatzzahl signifikant gesunken ist (Ausgangsjahr 2019 zu 2021) und dies wohl auch auf etwas verbesserten Niveau so bleiben wird in den Folgejahren, braucht es wohl doch mehr als die 650 Flieger. Schließlich werden die Städteverbindungen auch irgendwann binnen  der nächsten Jahre  Jahres kräftig ansteigen, fraglich ob die starke touristische Ausprägung in 2021 weiterhin so stark bleiben kann, und dann auch Kapazität bereitstellen zu können, um genügend Umsteiger zu den diversen Hubs zu schaufeln.

Es gibt immer zwei Märkte, die Reisenden aus Deutschland raus und Fluggäste die nach Deutschland reisen aus allen Herren Ländern.

Diese Anzahl hat sich vor der Krise ja permanent erhöht und waren Hauptverantwortlich für das Wachstum im Konzern.

vor 37 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Dann formuliere ich politisch korrekt um : Entlastungshub - abgeleitet vom Entlastungszentrum in der Stadtplanung.

 

Beinhaltet 2 Wahrheiten:

- Kerngeschäft ist in FRA

- derzeit ist Entlastung nicht nötig

 

Wer dies in Frage stellt, sollte sich mal die Verbindungen der kleineren Airports anschauen- derzeit viel mehr FRA statt MUC fokussiert 

Noch gilt die Krise auch und so sind bis Ende SFP 2021 die Ziele ganz klar auf Frankfurt gerichtet und geben für die nächsten Jahre eigentlich keine Aussagekraft. Das ist wohl dein Problem zu verstehen.

Zudem ist in Absprache zwischen Lufthansa die FMG der Weg für Sommer 2021 eingeschlagen worden, die Runwaysanierungen in 2021 zu erledigen und deshalb gab es etliche Verlagerungen. 

Somit ist der Flugverkehr im Konzern in München sozusagen gedeckelt.

Wer glaubt dies ist dauerhaft so wird sich wundern und hoffentlich bleibt das Popcorn dann nicht im Hals stecken.

vor 3 Stunden schrieb medion:

 

Wenn wir in einem Jahr in Europa in der Situation sind, dass wir nicht mehr wissen, wohin mit dem strotzenden Flugverkehr, kann man das vielleicht so sehen. Aus vielen Gründen unwahrscheinlich. Einige sprechen aber dauernd von 24/25, vielleicht nehmen wir noch 26 dazu, dann ist es noch unverbindlicher und noch weiter in der Zukunft...

 

Stand jetzt reichen die Kapazitäten für eine großzügige Erholung (die wir uns hoffentlich alle wünschen) selbst in DACH locker aus. LH und Fraport können schlecht miteinander, ohneeinander können sie aber überhaupt nicht; und ich vermute, in der Krise hat man sich da durchaus verständigt. Mir sind keine unerfüllten Wünsche zu Ohren gekommen in letzter Zeit.

 

Wenn wir von Denkfehlern sprechen, nur weil in München ein halbes LH-Terminal steht, müssen die Flieger anderswo trotzdem weiter gefüllt werden. Ich sehe und teile deinen Automatismus in diesem Punkt eben überhaupt nicht. Und wenn jetzt die AUA sogar weiter als Vollsortimenter am Leben gehalten wird, dann geht das eben auch zu Lasten des Gesamt-Hub-Konstrukts. Alle Ziele für Fracht ex FRA, Rettungsgeld-Langstrecken in BRU, Zürich und VIE und dann herzlichen Glück und mein Wort des Tages, kommt der neue Randhub in seine Funktion....

Genau, Ryanair stellt binnen 3 Jahre nur 2.000 Piloten ein, um sie kurz danach wieder zu feuern. Genial Ideen muss man haben, dann taugt es auch dir.

KLM will 150 neue Flieger, Austausch von weniger als der Hälfte, nur um das niedrige Niveau von derzeit zu verdrängen und weil man wohl sehr viel Geld übrig hat. 

Finnair ist kreativ und fliegt Luftlöcher durch Schweden. Nur ein paar Beispiele aus Europa und viele gibt es in Übersee bereits, wo die Krisenbewältigung und Normalität scheinbar einen Schritt weiter als bei uns ist und auch die Vorstellungskraft mit der Pandemie zu leben.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb d@ni!3l:

Welche sind denn relevant? Relevant für 2022 ist das Gerät was man hat + das was man bekommt - das was geht. Alles recht fix und bei Bedarf kann das was geht auch später gehen, dann hat man mehr,  falls man es braucht.

Bestimmt deine mehrmals skizzierten und meist auch noch verkehrten Zahlen von Zuläufen in 2026 ff.!

Geschrieben (bearbeitet)
vor 58 Minuten schrieb Fluginfo:

Lufthansa braucht keinesfalls die Sitzplatzkapazität die du laufend implizierst, aber eine ähnlich große Langstreckenflotte für die Jahre 2023 - 2025, das ist ein großer aber entscheidender Unterschied.

Die wird man ja bis dahin haben (s.o.). Du forderst immer Sachen die doch passieren. Nur weil nicht alles in MUC ist ist (wobei es ja zig Möglichkeiten dies zu ändern, sobald 779 kommen könnten die 359 wieder nach MUC, es gibt noch einige 333 in ZRH (bspw. AMM) am Boden usw. Kommen alleine die 5 die ggf. nur temporär nach FRA gehen nach MUC und dazu die Neuauslieferungen demnächst ist man doch bereits bei 27, müssen ja nicht so tun als wäre das nichts) dennoch die Zahl grob vergleichbar, man muss ggf nur mal zuhören und nicht mit Scheuklappen durch di1e Welt laufen und denken nur man selbst hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, alle anderen Foristen haben Unrecht und man weiß es besser als die Airline selbst... Das tut dem Schaum vor dem Mund dann auch gut  :) Die (LH) Welt wird nicht untergehen, MUC bleibt erhalten, alles gut. Müssen doch hier nicht wegen einer Hand Flugzeuge am Hub A oder Hub B durchdrehen. Mich nervt nur dieser "ich sehe was alle anderen nicht sehen" Kreuzzug

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

KLM will 150 neue Flieger,

Wie viele NEOs hat die LH Gruppe bestellt? Nur weil sie es etwas eher getan haben haben sie die nun nicht mehr?

vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Finnair ist kreativ

So wie die LH Kreuzfahrtzubringer von NYC nach MLA? Oder EW in PRG?

vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

viele gibt es in Übersee bereits, wo die Krisenbewältigung und Normalität scheinbar einen Schritt weiter als bei uns ist

Gibt woanders halt auch Vorteile. JFK-LAX ist bspw. ein Inlandsflug. Der ist bei uns auch vergleichsweise unproblematisch. LIS-BER hingegen ist schwieriger als erstgenanntes.

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Dann formuliere ich politisch korrekt um : Entlastungshub - abgeleitet vom Entlastungszentrum in der Stadtplanung.

 

Beinhaltet 2 Wahrheiten:

- Kerngeschäft ist in FRA

- derzeit ist Entlastung nicht nötig

 

Wer dies in Frage stellt, sollte sich mal die Verbindungen der kleineren Airports anschauen- derzeit viel mehr FRA statt MUC fokussiert 

Wenn du es Randhub nennen willst, oder auch Entlastungshub, deine Entscheidung. Ich habe damit kein Problem. Immerhin hat Lufthansa die vergangenen Jahre gezeigt, dass man die "Randhubs" oder "Entlastungshubs" bevorzugt und dort besonders expandiert, aber gut;)

 

Das mit FRA stellt niemand in Frage. Genauso wenig solltest du aber auch nicht in Frage stellen, dass es mittlerweile wieder in die alten Muster zurückläuft, wo eben nicht in Frankfurt gebündelt wird. Diese Bündelung wird mit jedem Monat weniger. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb daxreb:

Wenn du es Randhub nennen willst, oder auch Entlastungshub, deine Entscheidung. Ich habe damit kein Problem. Immerhin hat Lufthansa die vergangenen Jahre gezeigt, dass man die "Randhubs" oder "Entlastungshubs" bevorzugt und dort besonders expandiert, aber gut;)

 

Das mit FRA stellt niemand in Frage. Genauso wenig solltest du aber auch nicht in Frage stellen, dass es mittlerweile wieder in die alten Muster zurückläuft, wo eben nicht in Frankfurt gebündelt wird. Diese Bündelung wird mit jedem Monat weniger. 

 

Ich wollte keine lokalpatriotische Diskussion anzetteln.

 

Nochmal zum Ursprung - es ging in der Diskussion darum ob die LH genügend Flugzeuge hätte. Und man hat genügend, weil man derzeit alles in FRA bündelt und in MUC vorläufig überproportional abgebaut hat.

 

Es ist übergangsweise so das die LH - wie hier schon angemerkt - die politischen Zwänge die mit den Hilfen verbunden waren bedienen muss und in der Konsequenz ist MUC kurzfristig der Verlierer.

Genauso richtig ist es anzumerken das in der Gesamtplanung MUC durchaus nicht schlechter dargestellt wird 17 berits dafür bestimmte 359 ujd nochmals 10 geplante mit F sind eine klare Botschaft.

Geschrieben (bearbeitet)

Lufthansa: Steigende Passagierzahlen und mehr Ziele

 

In den kommenden Wochen rechnet Lufthansa mit weiter steigenden Passagierzahlen vor allem im Europa-Verkehr.

Aktuell würden rund 40 Prozent der Vorkrisen-Passagiere geflogen mit Spitzen um die 50 Prozent an den Wochenenden, sagte Fehlinger. Bis zum Jahresende könnten es wieder bis zu 70 Prozent werden. Die Lufthansa-Gruppe habe derzeit rund 520 von einstmals 800 Flugzeugen wieder im Einsatz und fliege über 80 Prozent der Destinationen wieder an. (Auszug aus MM)

 

Wenn tatsächlich eine Steigerung bis Jahresende um weitere 20% erfolgt auf rund 70% erfolgen sollte, würde man schon fast bei der Anzahl der maximal geplanten Flugzeuge  von rund 650 liegen.

In Frankfurt werden derzeit krisenbedingt jetzt mehr Ziele als im Sommer 2019 bedient und eine neue Höchstzahl erreicht. Viele Ziele werden aber derzeit noch mit deutlich weniger Frequenzen ggü. 2019 angeflogen. 

 

Ergänzung: Die 80% der Ziele gilt für den Konzern, bei Lufthansa selbst gibt es mehr Ziele als 2019

 

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb oldblueeyes:

Genauso richtig ist es anzumerken das in der Gesamtplanung MUC durchaus nicht schlechter dargestellt wird 17 berits dafür bestimmte 359 ujd nochmals 10 geplante mit F sind eine klare Botschaft.

Was ist dies wieder für ein befremdlicher Satz, der natürlich die lokalpatriotische Diskussion anschürt.

Vor der Krise hat man die doppelte Anzahl an Langstreckenflieger erfolgreich am MUC positioniert. Jetzt sind es zunächst genau 50%, die zukünftigen von dir genannten 10 A359 bedeutet Ziele müssen langfristig gestrichen werden, oder Partnerairlines übernehmen.

Gestern gab es bereits erste Gerüchte, dass Air Canada und United ihre Flüge nach München bis SFP 2023 weiter ausweiten wollen.

Wäre ja ein positiver Nebeneffekt, weil der Bedarf wird offenbar gesehen, nur ein paar Forenmitglieder sind Dauerpessimisten oder wollen so einfach eine Endlosdiskussion um den Hub Frankfurt am laufen halten, um das Sommerloch zu füllen.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Was ist dies wieder für ein befremdlicher Satz, der natürlich die lokalpatriotische Diskussion anschürt.

Vor der Krise hat man die doppelte Anzahl an Langstreckenflieger erfolgreich am MUC positioniert. Jetzt sind es zunächst genau 50%, die zukünftigen von dir genannten 10 A359 bedeutet Ziele müssen langfristig gestrichen werden, oder Partnerairlines übernehmen.

Nur muss man jetzt auch die handelnden Personen in BRU, VIE und ZRH zufrieden stellen. In der LH Group dreht sich nicht alles immer nur um MUC, man muss schauen, dass man alle Hubs bedient. Ziele muss man nicht unbedingt streichen, die können auch mit niedrigerer Frequenz bedient werden, ab anderen Hubs angeboten werden oder wie Sie richtig anmerken von Partnern übernommen werden. 

 

vor 25 Minuten schrieb Fluginfo:

Gestern gab es bereits erste Gerüchte, dass Air Canada und United ihre Flüge nach München bis SFP 2023 weiter ausweiten wollen

Nordamerika dürfte sich sehr wahrscheinlich auch deutlich schneller erholen als Asien. Und ob da jetzt LH, UA oder AC fliegt ist auch egal.

Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb Fluginfo:

Gestern gab es bereits erste Gerüchte, dass Air Canada und United ihre Flüge nach München bis SFP 2023 weiter ausweiten wollen.

... und so verdient Lufthansa Geld.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Nordamerika dürfte sich sehr wahrscheinlich auch deutlich schneller erholen als Asien. Und ob da jetzt LH, UA oder AC fliegt ist auch egal.

Für den Fluggast (vielleicht) ja, für das Personal nein!

Klingt schon ein wenig überheblich, wie zuletzt viele Aussagen von dir.

Vielleicht sollte Lufthansa alle Langstrecken nach Nordamerika von United und Air Canada fliegen lassen, auch in Frankfurt und Flotte nochmals halbieren.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb Fluginfo:

Für den Fluggast (vielleicht) ja, für das Personal nein!

Klingt schon ein wenig überheblich, wie zuletzt viele Aussagen von dir.

Vielleicht sollte Lufthansa alle Langstrecken nach Nordamerika von United und Air Canada fliegen lassen, auch in Frankfurt und Flotte nochmals halbieren.

 

Sollte die Nachfrage sprunghaft ansteigen, hat LH noch immer genügend Flugzeuge in der Hinterhand. Dann braucht es auch keinen weiteren Personalabbau und UA oder AC müssen nicht anstatt sondern können zusätzlich zu LH fliegen.

Ansonsten müssen Sie das LH Management fragen, warum man weiterhin in Deutschland Stellen abbauen möchte.

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Dann sollten Sie das LH Management mal fragen, warum man weiterhin in Deutschland Stellen abbauen möchte.

Generell auch schon vor der Pandemie liefen schon Verschlankungsprozesse um teures Personal loszuwerden und so die Personalkosten (sind ca. 20 Prozent der Gesamtkosten) zu senken. Man sieht langfristig führt dies zu wenig Erfolg und weniger Einsparung wie man dachte, weil der Faktor Mensch bleibt bei schwankenden Nachfragen eine feste Größe in einem Luftfahrtunternehmen.

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Ansonsten müssen Sie das LH Management fragen, warum man weiterhin in Deutschland Stellen abbauen möchte.

Weil man aktuell halt nur 40-50% der Passagiere fliegt. Daraus zu folgern alles wäre (bald) normal ist halt absurd. 100% erreicht man wohl mittelfristig nicht, deshalb braucht man mittelfristig nicht alle. Finde ich auch schade, aber man sollte halt auch bei Fakten bleiben und nicht Wunschdenken (und nebenbei eine Pressemitteilung nicht mit einem eigenen Kommentar vermischen und ohne "" zitieren).

 

Nochmal 20% plus wie angesprochen um auf 650 Flugzeuge zu kommen und man wäre da wo man auch laut Präsentation sein will.

 

Ich frage mich weiterhin wo genau die LH Gruppe (!) da blind unterwegs sein soll. Wenn man über den eigenen Airport hinaus denkt passt alles.... Erneut: Es geht hier um Lufthansa Gruppe und die ist mehr als MUC. Und der Gruppe ist es halt egal ob ein Pax BER-MUC-PEK oder BER-ZRH-PEK oder so fliegt. Lieber MUC da zu sehen ist eine rein subjektive Sicht.

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)

Konzernweit wirst du durch Auflösung von Germanwings, SunExpressDeutschland ohnehin nicht auf 100% mehr kommen. Dies ist unabhängig von Corona auch so gewollt und nachvollziehbar.

So wie der aktuelle Trend aussieht, geht es voll zu Lasten von Eurowings, AUA, Swiss und Brussel Airlines, weil Lufthansa im Gegensatz zu alle anderen Airlines im Konzern mehr Ziele bedient als je zuvor.

Durch Normalisierung und Pandemieeffekte sowie Verschiebungen zu Eurowings Discover wird der Anteil im Gegensatz zu den anderen Airlines deutlich gestärkt.

Und nochmals der Ausblick für Europa wegen Impferfolge im Europaverkehr wird nächsten Sommer deutlich spürbarer sein. Bei Langstrecken wird es deutlich länger dauern zumindest in bestimmte Regionen.

Wenn du meine Kommentare manchmal etwas genauer lesen würdest, kannst du feststellen das ich immer von einer stärkeren Ausweitung ab Sommerflugplan 2022 ausgehe, und dies ganz bewusst und nicht erst seit heute.

Extra für dich, der Sommerflugplan beginnt Ende März und wie schon immer wird er im Mai/Juni nochmals hochgefahren bis zu den Sommerferien mit Spitzen.

Aktuell befinden wir uns noch immer in der Pandemie und vielen Reiseeinschränkungen selbst in Europa. Viele Experten erwarten dies zumindest in Europa nur noch extrem eingeschränkt. Diese Effekte werden sich im kommenden Winterflugplan selbstverständlich auch noch bemerkbar machen, aber schon deutlich abgeschwächter als den vorherigen Winterflugplan.

Daher rüsten etliche europäische Airline incl. Easyjet und Ryanair ihre Flotten bis zum Sommer nächsten Jahres schrittweise auf oder reaktivieren Fluggerät.

Nichts anders macht auch Lufthansa, aber deutlich stärker als die anderen Konzernairlines und deshalb wird die Zentralisierung auf Frankfurt schrittweise zurückgefahren und wieder stärker ex MUC geflogen.

Ist dies für dich so schwer verständlich?

 

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

geht es voll zu Lasten von Eurowings, AUA, Swiss und Brussel Airlines, weil Lufthansa im Gegensatz zu alle anderen Airlines im Konzern mehr Ziele bedient als je zuvor.

Interessante Sichtweise. Weil man nun 1/7 auf jede griechische Insel fliegt hat man natürlich mehr Ziele, aber wo geht das zu Lasten anderer Airlines?

 

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Und nochmals der Ausblick für Europa wegen Impferfolge im Europaverkehr wird nächsten Sommer deutlich spürbarer sein.

Da stimme ich zu. Bisher ging die Diskussion jedoch um die Langstrecke

 

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Bei Langstrecken wird es deutlich länger dauern zumindest in bestimmte Regionen

Jep, und genau deshalb sind Flugzeuge am Boden und bleiben teilweise da, weil man neues Gerät bekommt und darüber wächst...

 

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Konzernweit wirst du durch Auflösung von Germanwings, SunExpressDeutschland ohnehin nicht auf 100% mehr kommen.

Naja, die GWI Flugzeuge landen überwiegend bei der EWG, dazu kommen dort hin NEOs, das XG Geschäft bei 4Y.  Also schlechtes Bsp., genau dieser Bereich wird den Konzern eher nicht schrumpfen.

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Wenn du meine Kommentare manchmal etwas genauer lesen würdest, kannst du feststellen das ich immer von einer stärkeren Ausweitung ab Sommerflugplan 2022 ausgehe

Die Lufthansa ebenfalls. Deshalb kommen alle 747 zurück und zusätzliche 359 + 789. Also wo ist das Problem?

 

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Diese Effekte werden sich im kommenden Winterflugplan selbstverständlich auch noch bemerkbar machen, aber schon deutlich abgeschwächter als den vorherigen Winterflugplan.

Jo, und deshalb sind bis dahin noch mehr Flugzeuge da.

 

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Daher rüsten etliche europäische Airline incl. Easyjet und Ryanair ihre Flotten bis zum Sommer nächsten Jahres schrittweise auf oder reaktivieren Fluggerät.

Auch das tut die LH (Gruppe). 

 

Also wo genau ist das Problem?

vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

nd deshalb wird die Zentralisierung auf Frankfurt schrittweise zurückgefahren und wieder stärker ex MUC geflogen.

Juhu :D Aber zur Ausgangsfrage: Wo ist das Problem und wo fehlen da Flugzeuge?

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor 26 Minuten schrieb d@ni!3l:

Naja, die GWI Flugzeuge landen überwiegend bei der EWG

Naja gut also alleine durch die Einstellung der GWI fallen, wenn ich das der LHG Seite richtig entnehme, 13 A319 weg. So wenig ist das nicht. Die Dash von LGW fallen weg (auch wenn die mittelfristig eh raus sollten). Die A321 fallen weg. 5 738 sind weg gefallen. Betrifft natürlich beispielsweise bei den 738 nicht Personal der LHG aber die Kapa fällt trotzdem weg. 

Jap du hast recht, es kommen A320neo und sogar A321neo aber ich weiß jetzt nicht so 100% wie stark man damit die weggefallene Kapazität auffangen kann. Also auch wenn einige GWI Flieger gewechselt sind oder noch wechseln, dass der EW Betrieb sehr stark geschrumpft ist, ist jetzt kein Geheimnis...

vor 11 Minuten schrieb flapsone:

skyliner-aviation.de meldet indirekt, dass D-AEUA der zweite A321P2F für CLH/LH Cargo wird. Das Flugzeug soll heute von SNN nach QLA überstellt werden bevor es zum Frachter umgebaut wird.

Na immerhin ist die Maschine 5 Jahre älter als die D-AEUC. Habe eigentlich gedacht, man würde da Flugzeuge umrüsten, die 20+ sind...

Danke für die Info. 

Bearbeitet von daxreb
Geschrieben

Sehr stark ist was anderes geschrumpft. Aber für diese 13x 319 kommen halt erstmal 10x 320neo. Die sind schonmal größer. Dazu kann mit 2 statt 3 AOCs effizienter geplant werden, die Flugzeuge schaffen in Summe ein paar Flüge mehr am Tag, weil Teile der HE kompensiert. Die 4x 321 sind nicht sooo fleißig geflogen. Also das minus ist dort mMn auch überschaubar. 2022 ist man sowieso nicht 1:1 da wo man 2019 war, aber 2022 kommen ja auch Flugzeuge. Man sagt ja im Tourismus schrumpft man am wenigsten, also dort sehe ich im Konzern eher kein so großes Minus.

 

 

vor 12 Minuten schrieb flapsone:

skyliner-aviation.de meldet indirekt, dass D-AEUA der zweite A321P2F für CLH/LH Cargo wird. Das Flugzeug soll heute von SNN nach QLA überstellt werden bevor es zum Frachter umgebaut wird.

Oh, ausgerechnet die, die bei EW nie in Dienst gestellt wurde.

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb d@ni!3l:

Interessante Sichtweise. Weil man nun 1/7 auf jede griechische Insel fliegt hat man natürlich mehr Ziele, aber wo geht das zu Lasten anderer Airlines?

 

Da stimme ich zu. Bisher ging die Diskussion jedoch um die Langstrecke

 

Bei den Zahlen der Flugzeuge sind immer Lang- und Kurz/Mittelstrecke enthalten, war niemals von Langstrecke alleine die Rede, waren nur deine widersprüchlichen Aufstellungen.

Und AUA und Swiss fliegen etliche Ziele in 2022 noch gar nicht an im Gegensatz der Lufthansa. Du solltest dir echt mal die Mühe machen, statt pauschale Beurteilungen abzugeben etwas ins Detail der Routen zu gehen.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich hab keine Lust mehr, es bleibt eh jeder bei seiner Meinung :D. Ich höre immer nur "die anderen" und "MUC statt FRA", aber dein Punkt, dass du weißt, dass Flugzeuge fehlen, die LH dies aber nicht weiß finde ich immer noch unbegründet.

vor 7 Minuten schrieb Fluginfo:

Und AUA und Swiss fliegen etliche Ziele in 2022 noch gar nicht an im Gegensatz der Lufthansa.

Genau DAS ist doch der Kern der ganzen Gruppen Diskussion. Es muss - solange der Bedarf nicht da ist - nicht jeder ab überall überall (ggf. sogar halb leer) hin fliegen. Deshalb braucht man ja auch nicht unmittelbar so viele Flugzeuge wie vor der Krise, weil man halt die Nachfrage flexibel aufteilen kann. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Fluginfo:

Du solltest dir echt mal die Mühe machen, statt pauschale Beurteilungen abzugeben etwas ins Detail der Routen zu gehen.

 

(Bei Details wird es doch auch bei dir manchmal etwas dünn, ich erinnere mich gern an den New Yorker Wasserschaden oder öffentlich zugängliche innerdeutsche Flugzahlen,  die dir pseudo-unbekannt waren. Also erstmal selber liefern, bitte!)

 

LH Main bietet jetzt mehr Ziele an als vor der Krise? Kein großes Wunder, man fliegt jetzt so ziemlich jede Mittelmeerinsel selber an... Vorher hatten wir seitenlang über die Langstreckenzukunft "diskutiert",  und wenn das mit Meinungsaustausch und durchaus seriösen  Argumenten nicht mehr so zufriedenstellend läuft, wird schnell das Thema gewechselt?

 

Das JV mit UA und AC gehört auch seit vielen Jahren zur "LH-Gruppe" und war bisher auch nie ein Problem, weder in FRA noch in MUC. Was ist jetzt daran neu und was stört?

 

 

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
Geschrieben

Mal ein paar Zahlen des Inselverkehrs aktuell im Juli 2021:

 

CHQ 6/7 davon je 3/7 FRA/MUC

CFU 6/7 davon 2/7 FRA und 4/7 MUC

FNC 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

HER 16/7 davon je 8/7 FRA/MUC

IBZ 17/7 davon 6/7 FRA und 11/7 MUC

KVA 5/7 davon 2/7 FRA und 3/7 MUC

JMK 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

PVK 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

JTR 8/7 davon je 4/7 FRA/MUC

ZTH 1/7 in MUC

RHO 10/7 davon 4/7 FRA und 6/7 MUC

KGS 8/7 davon 3/7 FRA und 5/7 MUC

 

Die Behauptung von 1/7 Flügen trifft hier genau auf ein Zielgebiet hin. Trefflich nachgeforscht d@ni!3l möchte ich feststellen.

Eigentlich wie immer bei dir und best friend @ medion.

vor 10 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ich hab keine Lust mehr :D

Userwechsel

vor 6 Minuten schrieb medion:

 

(Bei Details wird es doch auch bei dir manchmal etwas dünn, ich erinnere mich gern an den New Yorker Wasserschaden oder öffentlich zugängliche innerdeutsche Flugzahlen,  die dir pseudo-unbekannt waren. Also erstmal selber liefern, bitte!)

 

LH Main bietet jetzt mehr Ziele an als vor der Krise? Kein großes Wunder, man fliegt jetzt so ziemlich jede Mittelmeerinsel selber an... Vorher hatten wir seitenlang über die Langstreckenzukunft "diskutiert",  und wenn das mit Meinungsaustausch und durchaus seriösen  Argumenten nicht mehr so zufriedenstellend läuft, wird schnell das Thema gewechselt?

 

Das JV mit UA und AC gehört auch seit vielen Jahren zur "LH-Gruppe" und war bisher auch nie ein Problem, weder in FRA noch in MUC. Was ist jetzt daran neu und was stört?

 

 

 

 

Grundlage der Diskussion war auch die Gesamtflottenstärke, weil ohne Zubringer fast keine Langstrecke.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Fluginfo:

CHQ 6/7 davon je 3/7 FRA/MUC

CFU 6/7 davon 2/7 FRA und 4/7 MUC

FNC 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

HER 16/7 davon je 8/7 FRA/MUC

IBZ 17/7 davon 6/7 FRA und 11/7 MUC

KVA 5/7 davon 2/7 FRA und 3/7 MUC

JMK 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

PVK 4/7 davon je 2/7 FRA/MUC

JTR 8/7 davon je 4/7 FRA/MUC

ZTH 1/7 in MUC

RHO 10/7 davon 4/7 FRA und 6/7 MUC

KGS 8/7 davon 3/7 FRA und 5/7 MUC

 

Die Behauptung von 1/7 Flügen trifft hier genau auf ein Zielgebiet hin. Trefflich nachgeforscht d@ni!3l möchte ich feststellen.

Eigentlich wie immer bei dir und best friend @ medion.

Danke, es hat halt nicht jeder so viel Zeit. Dennoch fehlt der Kontext, es ging hier seitenlang um die Langstrecke und nun wird die Kurzstrecke aufgeführt, wo ein Flugzeug mal eben 2-3 Ziele am Tag schafft. Klar kann man da ausbauen, wenn woanders Frequenzen reduziert wurden (ich nenne jetzt einfach mal nicht welche, aber bei einer kleineren Flotte  mehr Ziele anfliegen geht ja nicht anders). Aber seit wann ist die Anzahl der Ziele eine sehr wichtige KPI für die Zukunft und seit wann sind ZTH, JMK und co. diese "wichtigen Zubringerrouten für die Langstrecke"?

 

 

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