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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Was in meinen Augen wahrscheinlicher ist: Man hat eingesehen, dass Japan auf absehbare Zeit an den strengen Einreisebeschränkungen festhält und die Flüge sich nicht rechnen/nicht durchführbar sind.

Für deine Theorie müssten auch andere Flüge ex FRA und MUC nach Japan gestrichen sein. Wenn ja bin ich ruhig, sonst nicht.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Wäre ja wirklich ein Armutszeichen, wenn die nicht mehr Ahnung hätten. Aber richtig haben sie auch nicht gelegen in ihren Entscheidungen und somit machen sie sich angreifbar.

Ob die ausreichen?

Max. 4 - 5 stehen nur noch zur Verfügung. 

Es sind insgesamt 17 die zur Verfügung stehen. Wie gesagt,es werden nicht alle reaktiviert werden wegen der Ersatzteilversorgung. Aber es sind deutlich mehr als von Dir beschrieben. Und nach und nach werden alle auf der 'Langen' wieder fit gemacht. Ist schon im Gange. Das ist keine Atomphysik...

Geschrieben

Ich wüsste mal gerne was Boeing da an Kompensationen zahlen muss für diesen Delay. Hätten die pünktlich geliefert könnte man sich das ganze Reaktivieren sparen..  Also teilweise, 5x 346 war ja schon klar als man noch mit einer pünktlichen Lieferung gerechnet hat.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb lowrider:

Es sind insgesamt 17 die zur Verfügung stehen. Wie gesagt,es werden nicht alle reaktiviert werden wegen der Ersatzteilversorgung. Aber es sind deutlich mehr als von Dir beschrieben. Und nach und nach werden alle auf der 'Langen' wieder fit gemacht. Ist schon im Gange. Das ist keine Atomphysik...

Sind die wirklich noch alle im Besitz der Lufthansa und auch nutzbar? Weil 8 sind ja bereits für den Einsatz gesichert.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Fluginfo:

Sind die wirklich noch alle im Besitz der Lufthansa und auch nutzbar? Weil 8 sind ja bereits für den Einsatz gesichert.

Sonst würde ich es nicht so schreiben. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Fluginfo:

Sind die wirklich noch alle im Besitz der Lufthansa und auch nutzbar? Weil 8 sind ja bereits für den Einsatz gesichert.


Es gab wohl nur einen Vorvertrag, aber verkauft waren noch keine. Und aus diesem Vorvertrag kommt man wieder raus.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich weiß gar nicht warum immer wieder geschrieben wird, dass LH zu wenig Flugzeuge hat und viel zu früh ausgemustert wurde. Eine nicht unwesentliche Zahl befindet sich im Deep Storage und kann bei Bedarf (!) wieder kommen. Selbst der A380, der für viele bereits tot ist, könnte teilweise zurückkehren, sofern es der Bedarf hergibt (zugegeben recht unwahrscheinlich aber in der Theorie trotzdem machbar). Das dauert natürlich alles länger, als wenn das Flugzeug direkt in FRA/MUC parkt, aber auch nicht so lange als das eine ganze Flugplanperiode verstreicht. Kurzfristige Anpassungen des Angebots sind aktuell ohnehin das beste, da schlicht niemand weiß wie sich die Zahl der Reisenden entwickeln wird bei wechselnden Einreiseregeln infolge der Pandemie. 

 

Ansonsten geht es gerade auf der Langstrecke darum erstmal Geld zu verdienen (auch abseits der Fracht) - da kann in einem volatilen Markt ein knappes Angebot durchaus ein probates Mittel sein um einmal das Risiko zu minimieren und gleichzeitig die kleinere Kapazität zu sehr erträglichen Yields abzusetzen. 

Ferner sollte der Blick in der LH Group auch über die LH selber hinausgehen. Auch eine Swiss hat noch mehr als eine Hand voll A330 geparkt. Wenn wirklich Ziele im Netzwerk fehlen, können diese über mehrere Wege abgedeckt werden. 

Wie gesagt - Probleme, dass LH die extreme Nachfrage nicht bedienen könnte sehe ich nicht in einem Markt (Longhaul) der sich langsamer erholt als der Rest und 2022 mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht annähernd Pre-Covid Niveau erreichen wird. 

 

Bearbeitet von aib
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Fluginfo:

Für deine Theorie müssten auch andere Flüge ex FRA und MUC nach Japan gestrichen sein. Wenn ja bin ich ruhig, sonst nicht.

Die Zahl der Personen, die täglich nach Japan einreisen dürfen ist begrenzt (müssten glaube ich aktuell 3500 am Tag sein). Man sollte auch bedenken, dass auf den Flügen zwischen FRA und Haneda Fracht mitgenommen wird.

Im übrigen: Auch FRA - Nagoya kommt frühestens im Juni 22 zurück.

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb flapsone:

Es bleibt jetzt eh abzuwarten wie es bei LH im nächsten Jahr weitergeht nachdem heute der Piloten-PPV vom Konzernvorstand gekündigt wurde. 


Das heißt, es kann zu Kündigungen und keine Einhaltung der Flottenzusage kommen? Bin in dem Thema PPV etc. nicht so firm. 
Gab ja diese Woche auch eine Einigungsstelle bei GWI fürs Cockpit, ohne wirkliches Ergebnis. 
 

Edit: Hier mehr Infos. 
https://www.aerotelegraph.com/perspektivvereinbarung-lufthansa-kuendigt-vereinbarung-mit-pilotinnen-und-piloten

Bearbeitet von XWB
Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb oldblueeyes:

und ein paar Ruheständler früher verabschieden.

Hat man ja auch schon soweit ich weiß. 

 

Darüber hinaus: Keine Einstellungen seit 2020 (nehme ich mal an) wird auch so für eine natürliche Fluktuation sorgen. Angenommen die Piloten sind gleichverteilt 25 bis 65 Jahre alt gehen automatisch 2,5% pro Jahr. Sind 7,5% bis einschließlich 2022.

 

Muss jeder nur 92% fliegen im Schnitt und schon hat man deine minus 15%. Klingt ja an sich machbar.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb flapsone:

sonst auf der Straße stehen werden.

Wobei das ja relativ ist. EWG/EWE bekommen allein nächstes Jahr ca 10  Flugzeuge. Ich bin mir sicher die kämen da unter  - "nur" halt zu geringeren Bezügen.

 

Also klar ist das kacke, keine Frage. Ich  wollte nur die "Fallhöhe" etwas relativieren. Ich weiß halt nicht, ob das so einen Druck erzeugt.

 

Aber stimmt schon, etwas Stühle rücken wird man müssen. GWI (quasi) zu, MD11 weg, einige Flugzeuge bei DLH weg...

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb d@ni!3l:

Hat man ja auch schon soweit ich weiß. 

 

Darüber hinaus: Keine Einstellungen seit 2020 (nehme ich mal an) wird auch so für eine natürliche Fluktuation sorgen. Angenommen die Piloten sind gleichverteilt 25 bis 65 Jahre alt gehen automatisch 2,5% pro Jahr. Sind 7,5% bis einschließlich 2022.

 

Muss jeder nur 92% fliegen im Schnitt und schon hat man deine minus 15%. Klingt ja an sich machbar.

Die langfristige Quote liegt bei 3% branchenübergreifend  es kommen Krankheiten, Todesfälle etc dazu. 

 

Ist natürlich keine schöne Situation, die Jobs sind nicht da. Zumindest nicht bei der Kernmarke.

Geschrieben (bearbeitet)

Gute Sache. Die LH-Mainline wurde ja mit Zielgrößen etc. schon fast planwirtschaftlich geleitet (zumindest konzernintern), ich hoffe, dass damit nun Schluss ist. Noch schöner wäre ja, wenn gleicher Lohn für gleiche Arbeit eingeführt wurde, aber so weit wird man wohl nicht gehen.

 

Als nächstes sehe ich A321 zu Discover wechseln, oder weitere Exemplare zu Eurowings, um den dortigen Flugzeugmangel abzufedern.

Bearbeitet von Leon8499
Geschrieben
Am 15.12.2021 um 21:50 schrieb aib:

Ich weiß gar nicht warum immer wieder geschrieben wird, dass LH zu wenig Flugzeuge hat und viel zu früh ausgemustert wurde

 

Weil es das Lieblingsthema eines Users ist; eine sehr große Mehrheit ist ganz bei dir...

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb flapsone:

Bist du Aktionär oder weshalb wünscht man den PPV-Piloten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen?

 

Diese Klassenkampfparolen Aktionäre gegen Belegschaft sind nicht angebracht.

 

Es wurde leidglich die Istlage angedeutet : in der Gruppe sind mehrere Tarifschienen aufgrund der historischen Entwicklung und des fehlenden Mutes Ende der 00er Jahre diese schrittweise am Markt anzupassen.

Jetzt ist eine Krisensituation da und es stellt sich eine berechtigte Frage in welcher Richtung diese gelöst werden kann: der Kuchne für die Mainlinepiloten ist kleiner geworden - daher sind die Extremlösungen entweder kleinere Stücke, dafür eine form finden in der alle da bleiben, oder gleich grosse Stücke, aber da werden einige nichts mehr bekommen.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb flapsone:

Bist du Aktionär oder weshalb wünscht man den PPV-Piloten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen?

 

Ja, bin ich. Offensichtlich scheint der Markt diese Nachricht auch gutzuheißen, die Aktie ist fast 4% im grünen Bereich und andere positive Nachrichten gibt es heute rund um die Lufthansa nicht.

 

Die Löhne in der PPV-Schiene sind gemessen an anderen Fluggesellschaften (auch innerhalb des Konzerns) einfach immer noch zu hoch, und Konstrukte wie vorgeschriebene Flottengrößen machen den Konzern m.M.n. zu unflexibel. Ich hoffe, dass so ein Passus zukünftig gar nicht mehr oder nur wesentlich flexibler existiert.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Leon8499:

 

Ja, bin ich. Offensichtlich scheint der Markt diese Nachricht auch gutzuheißen, die Aktie ist fast 4% im grünen Bereich und andere positive Nachrichten gibt es heute rund um die Lufthansa nicht.

 

Die Löhne in der PPV-Schiene sind gemessen an anderen Fluggesellschaften (auch innerhalb des Konzerns) einfach immer noch zu hoch, und Konstrukte wie vorgeschriebene Flottengrößen machen den Konzern m.M.n. zu unflexibel. Ich hoffe, dass so ein Passus zukünftig gar nicht mehr oder nur wesentlich flexibler existiert.


Leider greift diese Denke viel zu kurz. Sorry, wenn ich das so direkt sage.

Das große Problem, was man jetzt hat, ist dass man eine so signifikant veränderte Lage hat, in der große Teile der Flotte stehen. BUD ist voll, die halbe 321CEO Flotte parkt dort gefühlt. Dazu kommen die geparkten A340, A380 und die verzögerten Auslieferungen aus dem Hause Boeing. Man kann die Piloten aktuell nicht voll auslasten.

Daraus jetzt aber ableiten zu wollen, dass das Personal per se überbezahlt ist, das halte ich für falsch.
Kleiner Rückblick auf 2017/2018/2019 wo die LH sehr starke Jahre hatte und hoch profitabel war. Zeiten in denen man so gut bezahlen konnte und auch musste, weil gutes Personal sonst auch gern und schnell mal woanders hin geht. Die hohe Profitabilität im Unternehmen war auch mit guten Löhnen möglich.

Es ist redlich, zu sagen - dass der PPV angepasst werden muss, weil die Beschäftigung teilweise fehlt.
Es ist aber - aus meiner Sicht - unredlich, im gleichen Atemzuge sofort das Entlohnungsniveau per se in Frage zu stellen.

Geschrieben

Mir scheint, Piloten braucht die Group schon, man will halt nur den Bedarf mit billigeren decken und die sickern dann in die Mutter oder übernehmen deren bisheriges Aufkommen.

Geschrieben

Sind wir schon wieder im Klassenkampfmodus?

 

@Leon8499 Die Löhne sind nicht das Problem, sonder die Gesamtkosten..die Rückstellungen für den Vorruhestand und die erst seit kurzem umgestellten Altersversorgung machen die Cockpitkosten teuer

@flapsone Fluggesellschaften verkaufen Fläche und nichts anderes. Ob man auf der gleichen Fläche 1 First oder 9 Ecositze hat ist egal - in dem Sinne sind die "teuren" Sitze am Ende des Tages vielleicht billig, weil da oft Corporaterabatte und ein höherer Aufwand greifen (by the way, den grössten Ertrag pro Fläche macht gerade die Premium Eco)

@BU662 Das Upgauging der Flotte spielt schon eine Rolle - vor einem Jahrzehnt war die Einstiegsgrösse noch die 737-500 , heute wandrn schon die ersten 319 zu der Cityline und tendentiell war man so aufgestellt das die Mainline richtung 320/321 konsolidiert. Marktrückschläge bezgl. benötigter Flugzeuggrösse treiben dann indirekt die Kosten/Sitz in die Höhe

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Lufthansa Airlines und Austrian Airlines bekommen neue CEO's:

Jens Ritter (COO bei EW) wird ab 1.4.22 CEO von Lufthansa Airlines. Der bisherige CEO Klaus Froese verbleibt bei LH als Kapitän auf der B789

Dr. Alexis von Hoensbroech verlässt OS auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung. Nachfolgerin wird ab 1.3.22 Annette Mann, derzeit Leiterin Corporate Responsibility in der LH Group.

edit: von Hoensbroech wird neuer CEO bei WestJet.

https://westjet.mediaroom.com/2021-12-17-Alexis-von-Hoensbroech-announced-as-new-CEO-of-WestJet-Group

https://www.aero.de/news-41534/Austrian-verliert-Vorstandschef-an-WestJet.html

 

Darüberhinaus gibt es auch auf anderen Positionen in der LH Group Personalwechsel.

https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/wechsel-im-top-management-der-lufthansa-group.html

Bearbeitet von Emanuel Franceso

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