oldblueeyes Geschrieben 21. Dezember 2021 Melden Geschrieben 21. Dezember 2021 vor 1 Stunde schrieb Skydiver: Das ist doch das normalste der Welt, wenn eine Firma Kosten einsparen will, müssen sich alle daran beteiligen und nicht nur eine Berufsgruppe im Konzern verhältnismäßig viel. Man hat bis jetzt von Spohr und co nicht gehört, dass da die Gehälter und Bonis um 30% sinken sollen. Mal mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn alle gleich am Start sind ist die Idee fair. Wenn einige schon in "Vorleistung" gingen, dann müssen andere nachziehen. Davon abgesehen sind Kosten und Strukturen nicht vergleichbar - man kann im Cockpit nicht eine Managementebene einsparen, auf der anderen Seite muss man in der Verwaltung ohne Vorpension bis zum Rentenalter arbeiten. Wenn der Kuchen kleiner ist, dann muss man sehen wie den kreativ verteilt - ob Teilzeit, ob temporär andere Jobs ( wir haben gelernt das Piloten meistens auch einen anderen Abschluss haben), ob man bis 63 fliegt und so indirekt die Pensionskasse entlastet usw.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 21. Dezember 2021 Melden Geschrieben 21. Dezember 2021 vor 3 Minuten schrieb d@ni!3l: Ja komm. Wenn du sowas forderst dann auch konsequent ;-) Dann hätte ich das da auch geschrieben. vor 14 Minuten schrieb medion: Ich glaube auch nicht, dass der Oliver-Vorschlag bei VC auf große Gegenliebe stößt Das glaube ich auch nicht. Warum sollte auch jeder seine Vorteile aufgeben. Die VC ihre verbliebenen Extremgehälter, der Vorstand seine Personalpolitik. vor 15 Minuten schrieb medion: Hast du uns nicht kürzlich erklärt, dass Kosten und Gehalt nicht dasselbe sind? Könntest du da noch mal etwas präziser fragen. vor 9 Minuten schrieb Netzplaner: Das fliegende Personal macht zwei Dienste mehr im Monat, bekommt weniger Gewinnbeteiligung und schon hat man 30% (überspitzt gesagt) das ist offensichtlich. Nur schaue ich mir die gesamten Personalkosten des Konzerns an, macht es den Braten nicht fett und löst die Probleme nicht. vor 11 Minuten schrieb Netzplaner: ist mit tarifierten Gehältern für hoch eingestufte Neueinstellungen um die 50k€-Marke schon schwierig, wie gut denkst du sind die Chancen, mit 40k€ einen nur guten Absolventen einer Target-Uni mit ein wenig Berufserfahrung zu locken? Auf der einen Seite stimme ich dir da zu. Andererseits - wenn Piloten mit Dienstsitz Deutschland ihr Gehalt in die Richtung des Pilotengehalt in Osteuropa anpassen sollen und aus "Begeisterung" für ihren Beruf ihre Motivation ziehen soll - dann muss man halt Personal für der Verwaltung mit der selben Motivation finden. 3
BWE320 Geschrieben 21. Dezember 2021 Melden Geschrieben 21. Dezember 2021 vor 2 Stunden schrieb medion: brutto etwas über 2.000, was bei der Entlohnung bei Discover für Einsteiger ohne Vorkenntnisse hier beinahe als Untergang des Abendlandes angesehen wurde... Bei VW verdienst du als Einsteiger ohne Vorkenntnisse am Band circa 2700€; mit 2000€ oder weniger gilt man in Deutschland als Niedriglöhner. Also selbst für Einsteiger ohne Vorkenntnisse sind 2000€ wenig. Andere Airlines als Discover verlangen dann auch noch Vorkenntnisse, z. B. in Englisch, die du bei VW nicht brauchst.
medion Geschrieben 21. Dezember 2021 Melden Geschrieben 21. Dezember 2021 Das unterstreicht doch nur die Absurdität des oben genannten pauschalen über 30-prozentigen Cuts; es wird ja auch schon eifrig zurückgerudert, für Flugbegleitende geht es natürlich nicht, für Tarifangestellte in der Verwaltung wahrscheinlich auch nicht, es läuft also eher wieder auf Vorstandsbashing hinaus; und diese Gehaltsstufe bestimmen nunmal (formal) die Eigentümer der AG... (selbstverständlich verlangt auch Discover Englischkenntnisse - wie ausgeprägt die dann manchmal ausfallen, ist wieder was anderes...) 4
anonymous Geschrieben 21. Dezember 2021 Melden Geschrieben 21. Dezember 2021 vor 6 Stunden schrieb BWE320: Bei VW verdienst du als Einsteiger ohne Vorkenntnisse am Band circa 2700€; mit 2000€ oder weniger gilt man in Deutschland als Niedriglöhner. Also selbst für Einsteiger ohne Vorkenntnisse sind 2000€ wenig. Andere Airlines als Discover verlangen dann auch noch Vorkenntnisse, z. B. in Englisch, die du bei VW nicht brauchst. Hui, davon träumt man als Einsteiger ohne Erfahrung bei LH am Boden aber. Am Boden kann man nix mehr kürzen, da ist das Ende der Fahnenstange bereits unterschritten. Nicht ohne Grund ist die Fluktuation derzeit sehr hoch. Selbst bei richtigen ULCCs kommt mehr auf‘s Konto… 1
Emanuel Franceso Geschrieben 22. Dezember 2021 Melden Geschrieben 22. Dezember 2021 Mit der Kündigung des PPV hat das LH Management im Sommer 22 die Möglichkeit, die Mainline Flotte um 33 Kurz- und Mittelstreckenflieger oder 20 Langstreckenflieger zu reduzieren. Grund ist, dass zum 31.7.22 im Rahmen des Freiwilligenprogramms 389 Piloten den Konzern verlassen. https://www.aero.de/news-41562/Lufthansa-kann-bis-zu-33-Flugzeuge-aus-Mainline-abziehen.html
oldblueeyes Geschrieben 22. Dezember 2021 Melden Geschrieben 22. Dezember 2021 Spontan fällt mir auf das diese Grösse ziemlich gut auf die 319er Unterflotte passen würde, die dann zu der Cityline wandern könnte um Mitte des Jahrzehnts von A223 abgelöst zu werden. Und zwei Handvoll A320/321 könnten 1-2 neue Basen für Eurowings bedeuten.
Leon8499 Geschrieben 22. Dezember 2021 Melden Geschrieben 22. Dezember 2021 Allerdings hat man seit Anfang 2020 bei der Mainline auch netto 30 Flugzeuge abgebaut, vielleicht geht da jetzt einfach nur das "dazugehörige" Personal und weitere Reduzierungen sind von diesem Programm noch nicht gedeckt. Außerdem wurde ja auch die zur PPV zugehörige Germanwings geschlossen, zählte die bei den 325 Flugzeugen mit?
oldblueeyes Geschrieben 22. Dezember 2021 Melden Geschrieben 22. Dezember 2021 Na ja, es geht letztendlich um die Zielgrösse 2024-25. Was ist da geplant? Und ein Upgauging der Kurzstreckenflotte der Mainline auf "nur" 320 und 321 ist auch eine natürliche Entwicklung.
Emanuel Franceso Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Lufthansa kämpft mit einer erhöhen Krankheitsquote bei den Piloten. Vor allem bei den Frankfurter A330/A340 Teilflotten drohen deswegen über Weihnachten Flugabsagen, sollten sich nicht genügend Freiwillige finde; Lufthansa prüft derzeit mehrere Szenarien zur Ausdünnung des Flugplans. Quarantänepflicht auf einigen Umläufen sowie der Peak bei den Flügen über Weihnachten hat wohl bereits bei der Erstellung der Dienstpläne "erhebliche Schwierigkeiten" bereitet. https://www.aero.de/news-41569/Nicht-mehr-in-der-Lage-alle-Umlaeufe-zu-bereedern.html
oldblueeyes Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Morbus Discover scheint ansteckend zu sein. 3
PG1 Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Und der Boom- Boom - Boom- Boom- Boomerang.. 2
Leon8499 Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Ganz ungünstiger Zeitpunkt für eine Krankheitswelle, wo der Carsten gerade sicher die Exceltabellen heißlaufen lässt, wie schnell man wie viele 320er zusätzlich zur 4Y schieben kann.
oldblueeyes Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Anzahl derer die nicht mehr der höchsten LH Standards entspricht mal Personalschlüssel.
medion Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 vor 2 Stunden schrieb Leon8499: Ganz ungünstiger Zeitpunkt für eine Krankheitswelle, wo der Carsten gerade sicher die Exceltabellen heißlaufen lässt, wie schnell man wie viele 320er zusätzlich zur 4Y schieben kann. Aber, aber, wer wird denn da einen Zusammenhang vermuten? Eine vergleichbare Krankheitswelle bei der deutschen TUIfly hat jedenfalls bereits zu einer nachhaltigen Entwicklung geführt, weg vom deutschen Teil der Gruppe und hin zu smarten Wölfen, hellblauen Polen und fast vergessenen bulgarischen Altflugzeugen. Der "Carsten" muss gar nicht so viel heißlaufen lassen, er kann abwarten und auf seine Kontaktliste im Smartphone gucken, Herr Gauss wird bestimmt weit oben stehen in der "recent called Liste".... 2
Fluginfo Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Vermutlich wird sich durch Quarantänefälle ab Januar die Situation nochmals zuspitzen.
BU662 Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 (bearbeitet) Auch dem Letzten sollte klar sein, dass das Geld, was jetzt nicht verdient werden kann, auch in Zukunft nicht ausgegeben werden kann. Alles was jetzt für die nächsten Tage gestrichen werden muss, ist nach EU Recht voll Kompensations-pflichtig ... Nüchtern aus Controlling-Sicht wird man natürlich in Zukunft eher nicht auf Personal setzen, dass eine so anfällige Gesundheit hat, dass es einem in einer der Umsatz-stärksten Zeiten des Jahres ausfällt. Da wird jedes Unternehmen nach robusten Alternativen suchen. Was mich persönlich wundert, ist die Aufregung. Das was Aktuell passieret, ist von beiden Seiten mal ausgehandelt und unterschrieben worden. Bis es dann eben jetzt durch jeweils eine Seite gekündigt wurde. Jemand, der gut verhandelt hat, der ist nicht überrascht, wenn die Gegenseite jeden Passus maximal ausreizt, das macht man ja selbst zu seinem eigenen Vorteil auch. Bearbeitet 23. Dezember 2021 von BU662
Fluginfo Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Hat man doch jetzt schon genügend fliegendes Personal, dass nur von März - Oktober im Einsatz ist bei diversen Airlines.
intentionally_left_blank Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Buhuu... schnüff... Man könnte ja seinem Personal auch mit Respekt begegnen, aber der Zug ist wohl schon abgefahren. P.s. wer glaubt billigeres Personal sei seltener krank hat noch nie die Krankenstände der EWG gesehen. Gute Besserung! 3
Viele_Flieger Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 (bearbeitet) Wenn man der Ansicht ist das man schlecht bezahlt wird, sollte man evtl. über einen Jobechsel nachdenken. Krank machen löst das Problem ja nicht. Bearbeitet 23. Dezember 2021 von Viele_Flieger 2
intentionally_left_blank Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Es ist ja ein Unterschied ob krank gemacht wird oder einfach nicht mehr angeschlagen geflogen wird für die Firma. Ich gehe mal - im Zweifel für den Angeklagten - von Letzterem aus. 2
oldblueeyes Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Im schlimmsten Fall wird es man sich überlegen ob die stillgelegten 330 der Swiss doch nicht Verwendung hätten und ob manche Routen nicht lieber Volumenpaxe via ZRH bekommen - Upgauging auf zu liefernden 359 on Top. 1
Fluginfo Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 vor 2 Minuten schrieb oldblueeyes: Im schlimmsten Fall wird es man sich überlegen ob die stillgelegten 330 der Swiss doch nicht Verwendung hätten und ob manche Routen nicht lieber Volumenpaxe via ZRH bekommen - Upgauging auf zu liefernden 359 on Top. Ohne Personsal fliegen die Dinger auch nicht! Auch Swiss hat zu wenig Personal.
Stargazer Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 Nicht nur Ryanair und Wizz kürzen, nein auch die Deutsche Lufthansa AG: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-piloten-fluege-103.html Zitat Wegen sinkender Buchungszahlen und der verschärften Corona-Lage streicht die Lufthansa im Winter Zehntausende Flüge. "Ab Mitte Januar bis Februar sehen wir einen scharfen Abriss in den Buchungen. Im Winterflugplan müssen wir daher im Konzern rund 10 Prozent streichen", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Konkret gehe es um 33.000 Flüge. 1
oldblueeyes Geschrieben 23. Dezember 2021 Melden Geschrieben 23. Dezember 2021 vor 7 Minuten schrieb Fluginfo: Ohne Personsal fliegen die Dinger auch nicht! Auch Swiss hat zu wenig Personal. Piloten haben sie. Gekündigt wurde nur Kabine. Und ich habe nicht nä Woche gemeint sondern perspektivisch - erst garantierte Anzahl der Flieger runterbribgen, danach den Wachstum anderweitig verteilen.
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