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airliners.de

[08MAR14] Malaysia Airlines 772 (9M-MRO) wird vermisst


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

...

Lässt die abgeschlagene Hinterkante darauf schließen, dass die Klappen ausgefahren waren- oder alternativ der Aufschlag mit großer Vertikalgeschwindigkeit erfolgte?

 

Die Gruppe um Duncan Steel  hat sich auch Gedanken darum gemacht:

 

Implications from the Reunion Debris found July 29, 2015

 

...

 

the condition of the Flaperon evident in photos and videos made public provide valuable clues about what might have happened in the final minutes of the flight, regardless of where the plane crossed the 7th ARC before impact. This in turn provides valuable information about the post-fuel-exhaustion flight path, and distance from the 7th ARC to POI.

The trailing edge damage (#5 above) could conceivably be the result of two possibilities:

 

  •  Separation of the trailing edge due to contacting the water with the Flaperon in a down position, consistent with slow flight configuration for landing, or banking at the time of impact

 

  •  Separation of the trailing edge due to high speed flutter at some unknown altitude above the ocean, followed within seconds by separation to the Flaperon from the wing, both prior to the main aircraft impact.

 

However, the lack of leading edge damage points to the second scenario only. If the Flaperon was on the aircraft when the aircraft contacted the water, it is very likely that there would be some compression damage on the leading edge. But there is virtually no apparent compression damage. This is much more consistent with the Flaperon being "torn" from the wing while in high speed flight (forced rearward by the airflow). In addition, the ragged tear along the trailing edge is indicative of flutter induced stress and ultimate fatigue failure, not a break off due to high bending moments at impact.

 

If the Flaperon separated from the aircraft while still in flight, it indicates an in-flight breakup, most likely due to very high speeds, flutter and perhaps loss of hydraulic/electrical power to the Flaperon actuator post fuel exhaustion. This scenario is consistent with the steep, spiral descent observed in the B777-200 simulator. If the in-flight separation is confirmed, it would reduce the likelihood that the plane flew on any significant distance past the 7th ARC as some have speculated, and reinforce the theory that the POI is relatively close to the 7th ARC.

...

 

 

incl. ein paar Strömungssimulationen; fragt sich, ob mittlerweile nicht wiederum zu südwestlich gesucht wird...

 

Inzwischen wird oder wurde das Teil lt. SpOn nach Tolouse geflogen, damit es - von frz. Militätexperten identifiziert werden kann *kopfschüttel'

 

 

PS: Zum Nummernwirrwar- beide passen

Boeing drawings and PN table

 

indicate the number BB670 and 657BB (both have been reported) are consistent with the B777 wing.

 

vom "657 BB" ist sogar ein Foto drinne. 

Bearbeitet von sukram
Geschrieben

Inzwischen wird oder wurde das Teil lt. SpOn nach Tolouse geflogen, damit es - von frz. Militätexperten identifiziert werden kann *kopfschüttel'

 

Das liegt daran, dass Reunion ein französisches Übersee-Departement ist und somit die französische Regierung dafür zuständig ist. 

Geschrieben

Das liegt daran, dass Reunion ein französisches Übersee-Departement ist und somit die französische Regierung dafür zuständig ist. 

 

Das ist mir durchaus klar, und das sind sogar EU-Bürger; nur wären, wenn man schon irgendwie die Franzosen für den Unfall zuständig erklären könnte (immerhin ist ja Malaysia Federführend und die Autralier arbeiten lediglich zu) zumindest die Zivilen wie bei uns das LBA zuständig - oder wie lauten die einschl. ICAO-Richtlinien? 

 

Und ich wüsste auch nicht, dass die frz. Luftwaffe 777er in der Flotte hätte bzw.  "eine Einrichtung der französischen Rüstungsbehörde DGA", die zuuufällig in Tolouse siedelt ;-).

 

Und wenn, hätte ich erstmal "Experten von Boeing" gefragt- die wären übrigens  auch lufttransportabel...

Geschrieben

Ah-  

...Die Pariser Justiz hat den Fund an sich gezogen, weil dort seit letztem Jahr ein Ermittlungsverfahren zum Verschwinden des Flugzeugs läuft. An Bord waren auch vier Franzosen...

 

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/mh370-ermittler-suchen-vor-la-reunion-nach-weiteren-truemmern-a-1046283.html

 

Selbstverständlich, an dem Teil lässt sich dann der Schuldige ermitteln :-/

Vlt. hat ja ein frz. Staatsanwalt "Halsschmerzen"...

 

Mir fällt da jetzt der Spruch über die "Staatsanwaltschaft als Kavnallerie der Justiz" ein- "schneidig, aber dumm" ;-) und die frz. Staatsanwaltschaft soll sich in der Beziehung schon früher hervorgetan haben  (bzw. da lassen sich Richterschaft und Staatsaanwaltschaft sowieso nicht so genau trennen, ich glaube da nennen die sich "Untersuchungsrichter".)

 

Aber unsere ist am Nachziehen.

Geschrieben

100% gesicherte Erkentnisse gibt es bis jetzt noch nicht

 

So rein aus Laiensicht: Die brennende Frage aus Sicht der Öffentlichkeit ist doch zunächst mal weniger die mikroskopische Untersuchung des Fundstücks sondern schlicht ob es zu MH370 gehört oder nicht. Warum das nun seit Auffinden gefühlt beinahe schon wieder eine Ewigkeit lang ungeklärt ist, wo man vielleicht eher erwarten würde, dass es etwa so schnell gehen könnte, wie eben eine E-Mail mit Fotos an Boeing benötigt, ist mir ein Rätsel.

 

Viele Grüße

Goofy

Geschrieben

1live meldete eben auch, dass wohl Muscheln an dem Flaperon hängen, die ein Biologe einer Art zugeordnet hat, die nur vor Australien vorkommt und nicht weiter nördlich in den Tropischen Gewässern.

Geschrieben

Ich denke nach den ganzen Skandalen um MH370 möchte man sich nun nicht mehr zu 100% sondern zu 1000% sicher sein dass es ein Teil des Flugzeuges ist. Es wurden schon genug Fehler gemacht bei der bisherigen Untersuchung und sowohl Angehörige als auch der Öffentlichkeit schuldet man nun eine vernünftige Untersuchung. Das sollte man so auch respektieren !

Gruß Kevin

Geschrieben

Auch wenn man das Teil "einer" 772 zuordnen kann, muss der Beweis erbracht werden, dass es sich um MSN 28420 handelt. Dies geschieht im einfachsten Fall über auffindbare Seriennummern, zu denen bisher gefundene Nr. nicht gehören. Findet man diese nicht, muss man metalllurgisch vorgehen. Jede Schmelze hat ihre Spezifische Zusammensetzung. Über Referenzproben kann man den Produktionszeitpunkt ermitteln. Bisher hat man nur Indizien.

Geschrieben

Flasche für Reinigungsmittel aus Jakarta sowie chinesische Getränkeflasche auf La Reunion angeschwemmt.

 

(Schaut mir aber nicht so aus, dass die lange getrieben wären- selbst wenn die die geputzt hätten, sollten zumindest die Etiketten weg sein... aber vielleicht waren die ja in einem Behältnis, das erst vor Kurzem den Geist aufgegeben hat)

 

Es wird dort nun wohl bei jedem Müll nach Verbindungen gesucht, ein Heli patroulliert auch die Küsten ab.

Geschrieben

Gerüchteweise ist jetzt eine Flugzeugtür in La Reunion gefunden worden:

 

http://news.sky.com/story/1529113/mh370-search-plane-door-found-sky-sources

 

Einheimische behaupten lt. diversen Quellen, schon vor Monaten Strandgut (inkl. einem Sitz) gefunden zu haben, dieses aber verbrannt zu haben (wie man es dort wohl mit unbrauchbarem Strandgut im Allgemeinen macht). Scheint mir aber eher Wichtigtuerei zu sein, falls nicht die bisherigen Projektionen über den wahrscheinlichen Absturzort viel zu weit westlich wären.

Geschrieben

Es soll sich anscheinend um einen Griff einer Tür handeln ... könnte das stimmen ?

 

Hier der Link von BILD:

 

http://www.bild.de/news/ausland/flug-mh-370/weitere-truemmer-in-la-reunion-42033548.bild.html

 

Wobie mir wieder mal auffällt, dass die gesamte journalistische Leistung der BILD, wie schon beim Flaperon, darin besteht, Informationen von englischen Seiten zu übersetzen (und so zu tun, als ob die Erkenntnisse eigene wären, zB als ob BILD herausgefunden hätte, dass die Nummer auf dem Flaperon im Boeing Manual zu finden ist....).

Geschrieben

Das ist nie und nimmer ein Teil einer Tür.

Scheinbar gibt's im ganzen Netz nur ein Bild - nur das mit den chinesischen(?) Einprägungen auf dem Knotenblech. Könnte eine Herstellermarkierung sein.

Wie schon ein Vorredner schrieb - das Ding sieht eher nach nem Teekessel aus.

 

15 Monate lang wurde nichts gefunden - und nun sollen innerhalb von drei Tagen drei Gegenstände im Zusammenhang mit dem Absturzes angespült worden sein?

Was lesen wir morgen? "Bild" findet ein angespültes Stück Gummi eines Goodyear-Reifens mit Längsrillen?

Geschrieben

15 Monate lang wurde nichts gefunden - und nun sollen innerhalb von drei Tagen drei Gegenstände im Zusammenhang mit dem Absturzes angespült worden sein?

 

Das ist ja nur verständlich, dass man sich nach dem Fund der Landeklappe nun auch deutlich kleinere angespülte Gegenstände genauer ansieht, die sonst keinerlei Beachtung gefunden hätten.

Würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen auch auf Mauritius mögliche(!) Bestandteile der Unglücksmaschine gemeldet werden.

Geschrieben

Ich möchte jetzt keine Lanze für BILD brechen, aber machen das nicht alle Medien so?

 

Die benennen dann aber die Quelle und schreiben nicht "BILD nahm Einsicht in das Betrieberhandbuch und kann bestätigen..." und ähnlichen Müll und tun so, als sie die weltgrößten Enthüllungsjournalisten wären.

 

Btw, wer mal englische Boulevardpresse mit bild.de vergleicht, wird feststellen, dass mehr oder weniger die gesamten Auslandsthemen auf bild.de fast identische Übernahmen aus England mit 3-5 Tagen Zeitverzögerung sind.

 

Aber das wird jetzt OT :blink:

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo, ich hätte einige Fragen, ausgehend der Behauptungen im Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/panorama/suche-nach-mh-offenbar-weiteres-flugzeug-wrackteil-auf-la-reunion-angeschwemmt-1.2588330

"Fotos des Wrackteils lassen vermuten, dass es offenbar in der Luft abgerissen wurde."

 

Sind das Vermutungen mit einer gewissen Substanz, oder nur reine Spekulationen (wie so oft)?

Was gäbe es für Szenarien (jenseits einer Notwasserung/Absturzes), das so einen Abriss in der Luft möglich machen würde?

Wäre eine B7 womöglich weiter 7 Stunden lang flugfähig?

Könnte so ein Abfall/Abriss in einer Nacht durch die Crew bemerkt werden?

Kann ein manuelles Flugmanöver so einen Abriss zur Folge haben?

Rückt mit einem derartigen Szenario wieder ein techniker Defekt in den Vordergrund?

 

Worauf ich hinaus möchte: Ausgehend von den jetzt startenden Untersuchungen (z.B. Anaylse der Muscheln) würde bedeuten, dass bei Fall des Flaperon ins Wasser dieser Ort nicht mit dem Ort des Absturzes einer sonst intakten B7 identisch sein könnte, was die Suche nicht erleichtern würde.

Bearbeitet von keeny
Geschrieben

 

Btw, wer mal englische Boulevardpresse mit bild.de vergleicht, wird feststellen, dass mehr oder weniger die gesamten Auslandsthemen auf bild.de fast identische Übernahmen aus England mit 3-5 Tagen Zeitverzögerung sind.

 

Im Gegenteil - auf Bild.de oder Focus sind die meisten Meldungen schon mehrere Stunden bevor Sie auf CNN und Co. auftreten.

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