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Gefahr für Flugsicherheit durch Drohnen


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Hmm - also wenn ich mir das Bild so anschaue sieht die Nase schon recht übel aus, aber irgendwie fehlen mir da Kratz- und Schleifspuren von dem, was immer da eingeschlagen sein soll.

 

Kann so eine Nase aufgrund Materialermüdung so eingedrückt werden?

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Materialermüdung durch einen Vorschaden oder eingedrungenes Wasser könnte möglich sein.
Eventuell war auch der Abfluss des Radome verstopft. In der Dichtung des Radome muss unten eine Lücke von mehr als 20 cm sein. Ist der Abfluss dicht, dann geht nach dem Start der Druck raus da die Dichtung keine Druckdichtung ist, denn sie soll nur Flüssigkeiten fernhalten. Sinkt der Flieger dann wieder steigt der Außendruck und der Radome könnte sich fest saugen und irgendwann gibt das Material dem Unterdruck nach.

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vor 43 Minuten schrieb God:

We need more good guys with drones to take out the bad guys with drones.

sehe ich aber nicht so,

 

man sollte Drohnen abschiessen wenn sie dort eindringen wo sie nicht hingehören...kann ja mal nicht sein dass jeder Depp den professionellen Flugverkehrt mit seinen Drohnen bedrohen kann und die Justiz und Polizei gegen sowas einfach nichts unternimmt...muss halt wahrscheinlich erst wieder was passieren bis einmal jemand eine Maßnahme trifft.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb derflo95:

Wie lange können denn so Drohnen in der Luft bleiben, wenn dort nach über 12h immer noch "Gefahr" von ausgeht?

 

Die muss ja nicht die ganze Zeit in der Luft bleiben...

 

https://www.tagesschau.de/ausland/drohne-gatwick-101.html

 

"Wir mussten sofort handeln", sagt Flughafenchef Chris Woodroofe: "Um neun Uhr gestern Abend haben zwei Mitarbeiter eine Drohne gesehen. Seitdem ist die Drohne die ganze Nacht über immer wieder aufgetaucht und wieder verschwunden."

 

 

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vor 1 Stunde schrieb ilam:

 

Die muss ja nicht die ganze Zeit in der Luft bleiben...

 

https://www.tagesschau.de/ausland/drohne-gatwick-101.html

 

"Wir mussten sofort handeln", sagt Flughafenchef Chris Woodroofe: "Um neun Uhr gestern Abend haben zwei Mitarbeiter eine Drohne gesehen. Seitdem ist die Drohne die ganze Nacht über immer wieder aufgetaucht und wieder verschwunden."

 

 

naja wenn die unter handeln das Sperren des Luftraumes verstehen, dann naja- die sollten lieber gegen die Drohnen vorgehen-  es wäre ja schlimm wenn es so einfach wäre den Luftraum eines Landes oder einer Stadt gesperrt zu bekommen...

 

Grüße,Iran Air

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Also aus meiner Erfahrung mit Drohnen:

 

In der Nacht sieht man eh nicht viel durch die Kameras.

Wenn alles so stimmt hatte jemand ziemlich viele Akkus dabei, die Leute sind unfähig das Ding zu lokalisieren. Ich höre je nach Wind meine Drohne auf bis zu 300m. Die meisten Drohnen haben LEDs, die sind weit sichtbar, sollten diese abgeschaltet sein kommt wieder die Sache mit der Orientierung während des Fluges in der Dunkelheit.

 

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so häufig einen Flughafen "erkundet" und dann nicht gefunden wird, trotz Militär, Polizei, Tower uswusw.

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  • 5 Monate später...
Am 5.7.2017 um 11:23 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die EASA präsentiert heute in Köln ihren Vorschlag zu Regulierung von Drohnen. Die Veranstaltung wird live auf Youtube gestreamt. 

 

 

Und jetzt gibt es die dazugehörigen Verordnungen:

 

Zitat

Commission Implementing Regulation (EU) 2019/947 of 24 May 2019 - Unmanned Aircraft Systems

 

Commission Delegated Regulation (EU) 2019/945 of 12 March 2019 - Unmanned Aircraft Systems

 

https://www.easa.europa.eu/regulations

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  • 1 Monat später...
  • 2 Wochen später...

Ich stelle meine Frage mal in dieser Diskussion und spare einen separaten Thread:

 

Flightradar zeigte eben westlich von Magdeburg eine Drohne mit dem Kennzeichen YLNTF an, die mit 349kts in 5.000ft unterwegs sein soll uns grob südlich von Ziesar gestartet ist.

 

Screenshot-20190728-140323-Flightradar24

 

Diese Leistungsdaten erstaunen mich - könnte das ein Fehler bei Flightradar sein?

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  • 4 Wochen später...

Die DFS denkt im Auftrag der Bundesregierung laut über eine 18km große Drohenverbotszone rund um Flughäfen nach:

 

http://www.airliners.de/dfs-aktionsplan-drohnenabwehr-airports/51455

 

Da es um den Bereich bis 1300m Höhe geht, scheint es tatsächlich um den Radius zu gehen, das würde zum Standardanflug passen.

 

Also würden die meisten deutschen Ballungsräume drohnenfrei. München ginge noch, nach der Schließung von TXL auch der Norden Berlins.

 

 

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vor einer Stunde schrieb ilam:

Also würden die meisten deutschen Ballungsräume drohnenfrei. München ginge noch, nach der Schließung von TXL auch der Norden Berlins.

Das wäre sicher unverhältnismäßig, wenn pauschal in allen Ballungsräumen ein Drohnenverbot gelten würde. Unabhängig von anderen existiereden Einschränkungen für Drohnen.

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Das Problem ist, dass radikale Aktivisten, bewußte Störer, Terroristen und Kriminelle sich wahrscheinlich nicht an Flugverbotszonen halten würden... Genau so, wie das gleiche Gesocks keinen ID-Chip inkl offizieller Zulassung einbauen würde, wenn es dafür die Pflicht gäbe....  Offenbar eine absolute Dunkelziffer, welcher Anteil der Vorfälle durch absichtliche Handlungen verursacht werden....

 

Um jedoch die Vorfälle zu verringern und zumindest die versehentlichen Störungen zu vermeiden - oder wenigstens die Überwindung für absichtliche Fälle zu erhöhen, sollte eine Abmeldepflicht inkl. Chip für Drohnen ab einer bestimmten Kategorie eingeführt werden... Inkl. GPS und einer Positionsdaten- und Routing-Aufzeichnung für die letzten X Wochen, so dass Verstöße oder Missbrauch für eine gewisse Zeit nachweisbar sein können.

 

Aus meiner Sicht wird sich dies auf Dauer ohnehin nicht vermeiden lassen...

 

Eine gesetzliche Flugverbotszone halte ich dagegen auch für nicht gerechtfertigt, weil damit hauptsächlich die große Mehrheit anständiger und sorgsamer Drohnenbesitzer getroffen wird....

Bearbeitet von Tschentelmän
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Es geht glaube ich einfach darum, es Polizei & Co deutlich einfacher zu machen.

 

Bisher sind Drohneflüge legal, solange die Gewichts- Abstands- und Höhenbeschränkungen eingehalten werden. 1,51 km vom Flughafen entfernt in 99m Höhe ist -solange man sich an die Größenvorschriften hält- legal, man bekommt so einen Flug aber ganz schnell in den illegalen und auch den gefährlichen Bereich - nur ist das für einen Polizisten, der am Boden einen Drohnenpiloten kontrolliert nicht wirklich erkennbar.

 

Wenn pauschal alle Flüge in dem Bereich, aus dem man irgendwie einen für die Luftfahrt gefährlichen Flug hinbekommen könnte sperrt, kann die Polizei einfach gegen jeden Drohnenpiloten vorgehen, der in dem Bereich seine Drohne ohne spezielle Genehmigung fliegen lässt.

 

Und vermutlich ist auch genau das angedacht. In dem 18km-Bereich wird es keine komplette Sperre geben sondern eine Anmeldepflicht (gerne auch kurzfristig z.B. per App). Wenn dann in einem Gebiet, wo kein Flug angemeldet ist, eine Drohne unterwegs ist, kann die Polizei sofort dagegen vorgehen...

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Fragt sich jedoch, wie ein sofortiges Vorgehen der Polizei aussehen soll, wenn eine Drohne verbotenerweise in Flughafen-Nähe unterwegs ist. So ganz schnell ist der Besitzer bzw der Lenker meist nicht auszumachen... Es sei denn, die Drohne hat einen ID-Chip samt Registrierung. Ansonsten wird es womöglich auf die Schnelle abenteuerlich...

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vor einer Stunde schrieb Tschentelmän:

Fragt sich jedoch, wie ein sofortiges Vorgehen der Polizei aussehen soll, wenn eine Drohne verbotenerweise in Flughafen-Nähe unterwegs ist.

 

 

Auch die Polizei rüstet ja auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis "Anti-Drohnen-Ausrüstung" zum Standardarsenal gehört (wie auch immer diese konkret aussehen mag).

Holt die Polizei mit dieser Ausrüstung eine unbeteiligte Drohne vom Himmel, kann es viele Probleme geben. Also passt man die Definition für "unbeteiligt" an und schon kann man nach kurzem Abgleich ob nicht doch eine Genehmigung für die Ecke vorliegt problemlos auf die Jagd gehen und sollte nur aufpassen, dass man keinen Schaden am Boden anrichtet...

 

 

 

 

 

 

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