Waldo Pepper

Gefahr für Flugsicherheit durch Drohnen

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So oder so muss man dann aber auch berücksichtigen, wie viele Objekte in der Luft sind. Und da werden es weiterhin Flugzeuge sein. Und zwar deutlich.

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Die USA haben aber eine Fläche von 9,8 Mio km2, also genug Platz um die 500000 Drohnen fernab aller Flughäfen gefahrlos für die Luftfahrt steigen zu lassen. Oder welche Größenordnung wolltest Du verdeutlichen?

 

Die meisten Menschen dürften aber nicht in der Wüste wohnen, sondern in Städten, wo es auch Flughäfen in der Nähe gibt.

In Deutschland gibt es auch genug Flächen ohne Flughafenumgebung in der Mecklenburg-Pommerschen Einöde, trotzdem fährt jemand aus dem Raum Frankfurt, München oder Hamburg wohl kaum dorthin, nur um mal kurz seinen Copter starten zu lassen.

 

Allerdings hilft die Zahl tatsächlich nicht weiter. Die USA haben auch ein paar Flughäfen mehr als Deutschland, somit kann man da keine Aussage treffen, wenn man nicht weiß auf wie viele Flughäfen sich die Copter verteilen.

Die Frage ist also eher: Wie viele Drohnen wurden in welchem Umkreis um wie viele Flughäfen registriert? -> Wohnort der Halter und Entfernung zum nächsten Flughafen.

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Naja, das radom is aus relativ leichtem Kunststoff-Material (Faser verstärkter Kunststoff), da machen auch leichte Objekte schon eine Menge Schaden. Selbst kleine Vögel machen da auch schon übel aussehende Schäden.

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Eine 2 Kilo Drohne macht ähnliche Schäden wie 2 Kilo Federvieh. Viel wichtiger ist die Frage, was wohl die Metallteile oder angeschraubte Objektive mit den Motoren machen. Der Vorfall dürfte die politischen Diskussionen weiter anheizen.

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Viel wichtiger ist die Frage, was wohl die Metallteile oder angeschraubte Objektive mit den Motoren machen. Der Vorfall dürfte die politischen Diskussionen weiter anheizen.

 

RC-Modellflugzeuge gibt es ja auch schon seit Jahr und Tag. Liegt es an den höheren Anschaffungskosten (und somit der geringeren Verbreitung), dass diese Fraktion nicht so wie Drohnen als Gefahr für die Flugsicherheit in Erscheinung getreten ist?

 

Rein statistisch müsste ja die Deppenquote in der Bevölkerung gleichverteilt sein - egal ob Drohnen- oder RC-Pilot...

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Drohnen sind als ortsstationäre Flugobjekte ggü. Hubschraubern relativ leicht zu steuern und viel günstiger. Außerdem sind sie gerade im Trend und sprechen damit andere Nutzergruppen an, als reinen Modellflieger. Letztere sind mit dem verantwortungsbewussten Umgang solchen Geräts eher vertraut.

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Die Verkäufe von Drohnen in Deutschland werden in Kürze stark nachlassen.

In wenigen Wochen wird man die Drohne noch auspacken und im Wohnzimmer in der Vitrine ausstellen dürfen (Anfassen verboten!).

Jegliche Nutzung wird von den deutschen Behörden reglementiert.

Kaufen, ja. Fliegen, bitte nicht. Fast überall verboten.  :wacko:  :blink:

 

Link: http://tinyurl.com/h5jpddr 

WAZ, vom 14.01.2017

Edited by FliegElchkuh

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Ich kann es eigentlich nicht recht glauben, dass Berlin so schnell tätig geworden ist. Oder gab es da schon länger einen Referentenentwurf, der nun aus dem Hut gezaubert wurde?

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Jegliche Nutzung wird von den deutschen Behörden reglementiert.

Kaufen, ja. Fliegen, bitte nicht. Fast überall verboten.  :wacko:  :blink:

 

 

Ach komm...

 

§1, Abs. 1 LuftVG impliziert schon jetzt für Luftfahrzeuge eine Unzahl an Restriktionen bei der Nutzung des Luftraums. Und wenn man sich verdeutlicht, was alles gute Gründe für eine Regulierung der Drohnennutzung sein können (Sicherheit Luftverkehr, Privatsphäre,...), dann war ein entsprechender Entwurf überfällig.

 

Ob die darin enthaltenen technischen Details nun sinnhaft sind und auch so wie berichtet umgesetzt werden, wird sich zeigen.

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Sehe bisland noch nicht, dass diese Kennzeichnungspflicht groß was bringt: wie und von wem soll das bitte kontrolliert werden? Wie sollen bereits verkaufte Drohnen darauf kontrolliert werden? Außerdem sieht man die Drohnen dann auch immer noch nicht auf auf dem Radar der Flugsicherung, sodass auch keinerlei Verkehrsinfos gegeben werden können, wenn doch mal eine Drohe illegal in einen Luftraum eindringt (inkl. der aktuellen Flughöhe).

Für mich ist das erstmal nur wischiwaschi, aber noch keine komplette Lösung....

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Reine Prävention - es ist nur eine Frage der Zeit, bis da mal irgendein Idiot mit seinem Ding sonstwohin fliegt.

Gab ja schon genug Annäherungen im Bereich eines Flughafens.

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Echter deutscher Schwachsinn.Wie viele Schäden gab es durch Drohnen in den letzten Jahren?

 

Hmm. Normalerweise vertrete ich auch die Meinung, dass nicht jedes Detail des täglichen Lebens reguliert werden muss. Im Bereich der Flugsicherheit ("Safety first") bin ich jedoch sehr für einen präventiven Ansatz zu haben. 

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Ein präventiver / Safety First Ansatz bei der Drohenregulierung kann ja richtig sein. Die Frage, die ich mir stelle: Ist er wirksam oder ist es ein Placebo.

 

Die Zusammenfassung des Verordnungsentwurfs liest sich für mich eher in Richtung Placebo, was auch damit zusammenhängt, dass man nur soviel gemacht hat, wie man ohne Spezialgesetz machen kann. Aber auch ein Gesetz kann nur Placebo sein.

 

Freak-Unfälle wird es immer geben: Ob einem im Olympiapark in München ein Ast auf den Kopf fällt oder eine Drohne ist für mich kein Unterschied. Ob ein Flugzeug im Landeanflug verunglückt, weil es mit einem schweren Greifvogel kollidiert oder mit einer Drohne, ist auch das selbe. Wobei das erste schon extrem selten ist.

Gegen Greifvögel kann man Jäger einsetzen, gegen Astbruch den Förster, am Flughafen helfen präzise Radare (Luftraum sperren, Drohne einkassieren). Für den Rest, ein richtiger Drohen-Führerschein.

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@ OliverWendellHolmesJr:

 

Zustimmung zur Frage, ob es sich um ein Placebo handelt oder nicht. Deshalb auch meine Frage nach der Sinnhaftigkeit in Beitrag 115.

 

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Wenn ich lese, was da im Verordnungsentwurf so steht, dann würde ich als nicht gewerblicher "Drohnenpilot" definitiv auf die verlangte Plakette verzichten:

 

- Die Kontrollen hierfür werden extrem selten sein, sofern nix passiert. Die Strafen für sowas sind erfahrungsgemäß auch sehr gering, so dass es keine große Abschreckung gibt, selbst wenn man mal ohne Plakette erwischt wird (Vergleichbar mit einem Radfahrer, der tagsüber ohne funktionierende Lichtanlage unterwegs ist).

 

- Wenn etwas passiert (von Drohne fällt auf ein Grundstück, über dem sie nix zu suchen hat bis hin zu Flugzeugabsturz verursacht), haben sie mich mit der Plakette aber definitiv.

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