miki Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Muss ja wohl auch für FlyDubai dort wieder eng geworden sein:
JeZe Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Eigentlich. Uneigentlich hat die Crew dann die Wahl: Große Diskussionen die viel Zeit kosten und ein Gepäckstück, dass dann womöglich ausgerechnet im Weg zurückgelassen wird oder denjenigen einfach rutschen lassen. Rate mal, was schneller geht. Hier ist ein ganz interessanter Bericht zu dem Thema: http://www.welt.de/wirtschaft/article146221323/Passagiere-nahmen-Rollkoffer-mit-auf-Notrutschen.html
Hubi206 Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Ich auch nicht. Und das führt dann durchaus zu der Frage, ob das tatsächlich ein Problem darstellt oder doch eher nur ein Forumsaufreger ist. Es wurde schon mehrfach geschrieben, aber solch eine Situation hat sicher noch keiner davon mitgemacht und weiß nicht, wie er selbst reagieren würde. Ist es das gesamte Handgepäck, die Kamera oder das 'kleine Täschchen', in dem sich aber u.U. eine Menge Geld befindet. Alles ist möglich und wie schon gesagt, wenn der erste anfängt ???? Aber grundsätzlich: Wenn das so wichtig ist, warum wird in der Sicherheitsanweisung nicht ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht? Dann, wenn die Evakuierung startet, ist sowieso alles durcheinander und möglicherweise hört kein Mensch mehr auf die Anweisungen. Zusätzlich macht mich etwas stutzig, daß die Feuerwehr das nicht in den Griff bekommen hat. Auf den ersten Videos ist kein Feuer zu sehen. Kurze Zeit später hätten die Feuerwehren aber vor Ort sein müssen. Wenn man das mit dem Brand der British Airways vergleicht, dann brannte die Maschine (oder das Triebwerk) bereits lichterloh und die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle bekommen, ohne das die Maschine abgebrannt ist. Das gleiche war doch vor kurzem mit der 777 der Singapore Airline. Auch da brannte doch sogar die gesamte Fläche und man hat es hinbekommen. Fazit für mich. Die Feuerwehr in Dubai war nicht so richtig 'auf zack'. Schade nur um den einen toten Feuerwehrmann.
blackbox Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Ich denke der Film gibt nicht den tatsächlichen zeitlichen Ablauf wieder. Ich mahne zur Vorsicht und rate ab, diese Infos als "offiziell" hinzunehmen.
Nosig Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Der Film basiert vermutlich auf den Transpondersignalen aus FR24 oder ähnlichen Quellen.
aaspere Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Ich weiß auch nicht, wie ich mich konkret verhalten würde. Das eigene Verhalten hängt ja wahrscheinlich auch von der Gesamtsituation ab. Bricht Panik aus oder geht das weitgehend geordnet zu. Eines würde ich aber ab jetzt wohl immer machen: Alles, was wichtig ist, am Mann behalten und das Jackett nicht mehr oben reinlegen. Die Idee mit den verschlossenen Fächern bei Start und Landung finde ich gut. Man sollte dann aber auch bei den Sicherheitshinweisen das deutlich machen. Auf den Safety-Cards natürlich auch.
d@ni!3l Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Mehr eine technische Frage als Spekulation: Ich meine mal gelesen zu haben, dass EK bei der Landung mit A/Thr fliegen lässt. Reagiert A/Thr bei Windshears schneller oder langsamer als ein Pilot per Hand?
JeZe Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Aber grundsätzlich: Wenn das so wichtig ist, warum wird in der Sicherheitsanweisung nicht ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht? Dann, wenn die Evakuierung startet, ist sowieso alles durcheinander und möglicherweise hört kein Mensch mehr auf die Anweisungen. In den Safety Cards ist es entsprechend kenntlich gemacht: http://media.flysfo.com/museum/new_images/77511.jpg
Gerhard Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Ein Beitrag eines fliegerischen Laien, der aber immerhin ein paar Semester Sicherheitstechnik studiert hat: 1. In vielen mir bekannten Safetycards befindet sich ein -wenn auch kleiner- Hinweis darauf, das Gepack im Gefahrenfall nicht mitzunehmen. Sei es nur als durchgestrichener Koffer oder dergleichen. 2. Bei einer Bruchlandung stehen die Passagiere (manchmal auch die Besatzung) dermaßen unter Schock und Adrenalin, dass alle Szenarien möglich sind: Von überstürztem Herauslaufen. auch über andere Menschen hinweg bis zum apathischen Sitzenbleiben bzw. ruhigen Zusammensuchen der Habseligkeiten und gemütlichem, langsamen Aussteigen/-rutschen. Genau diese Problematik ist schwierig bis gar nicht voraussehbar. Daher ist es so wichtig, alle Anweisungen in Befehlston und schreiend zu "verabreichen". 3. Personen, die den Sicherheitshinweisen vor Flugbeginn zusehen und zuhören und/oder die Safetycard ansehen, haben statistisch eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Bruchlandung zu überstehen (Quelle muss ich nachsehen). Allerdings möglicherweise alleine schon deshalb, weil sie sich mit der Thematik vorzeitig befasst haben...
Dash8-400 Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 N'Abend! Ich habe bisher kein Sicherheitsvideo gesehen wo mir gesagt wurde, dass ich im Fall einer Evakuierung Gegenstände liegen zu lassen habe. Ich habe das schon mehrfach in Safety Videos gesehen, z.B. bei Air China. Siehe auch hier: https://youtu.be/MCuFhwi4hIM?t=280Habe die Ehre, Dash8-400
bueno vista Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 ... ich weiß nicht, wie ich in so einer Situation reagieren würde... Psychologen haben sich der Frage mehrfach zugewendet. Kurz gesagt: In solchen Fällen reagieren wir nicht rational, es läuft eine Art Schutzprogramm ab. Und dazu gehört auch sich an gewohntem Verhalten zu orientieren und "Normalität" in die Situation zu bringen. Kling merkwürdig, ist aber in den tiefsten Hirnwindungen als Eigenschutz abgelegt. Es passiert z.B. immer wieder, dass selbst Vielflieger und Crew in Panik auf das Gurtschloss drücken, weil sie es aus dem Auto so gewohnt sind. Oder der fatale Fehler, zum Evakuieren nach vorn zu rennen, auch wenn der Exit direkt hinter einem ist. Je höher die Panik, desto konfuser das Verhalten.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 Zusätzlich macht mich etwas stutzig, daß die Feuerwehr das nicht in den Griff bekommen hat. Auf den ersten Videos ist kein Feuer zu sehen. Kurze Zeit später hätten die Feuerwehren aber vor Ort sein müssen. Wenn man das mit dem Brand der British Airways vergleicht, dann brannte die Maschine (oder das Triebwerk) bereits lichterloh und die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle bekommen, ohne das die Maschine abgebrannt ist. Das gleiche war doch vor kurzem mit der 777 der Singapore Airline. Auch da brannte doch sogar die gesamte Fläche und man hat es hinbekommen. Fazit für mich. Die Feuerwehr in Dubai war nicht so richtig 'auf zack'. Schade nur um den einen toten Feuerwehrmann. Bei beiden (BA/SQ) ist das Triebwerk aber nicht abgerissen, was wohl einen Unterschied machen kann. Auf einem Video sieht man zudem eine Explosion, die großes Flügelteil in die Luft schleudert.
JeZe Geschrieben 4. August 2016 Melden Geschrieben 4. August 2016 N'Abend! Ich habe das schon mehrfach in Safety Videos gesehen, z.B. bei Air China. Siehe auch hier: https://youtu.be/MCuFhwi4hIM?t=280 Habe die Ehre, Dash8-400 Bei Lufthansa werden an der Stelle, wo es um die Notrutschen geht auch entsprechende Symbole eingeblendet. N'Abend! Ich habe das schon mehrfach in Safety Videos gesehen, z.B. bei Air China. Siehe auch hier: https://youtu.be/MCuFhwi4hIM?t=280 Habe die Ehre, Dash8-400 Generell würde ich sagen, dass das im Video gesehene Verhalten völlig normal ist und sich auch in dem Moment aufgelöst hat, wo die geplant harte Ansprache kam. Genau deswegen ist die ja so vorgesehen.
Windyfan Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Weiß man mittlerweile nichts näheres über den Unfallablauf? Es könnte ja sein, dass das Fahrwerk bei der zweiten Bodenberührung zusammengebrochen ist, oder wurde es eingefahren? Hat das TW schon im Endanflugbgebrannt, oder fing es erst auf der Bahn Feuer? Hat die Crew durchstarten wollen, doch wegen des TW- Schadens haben die das Durchstarten nicht hinbekommen, weil sie nicht mit dem reduzierten Schub zurecht gekommen sind / das nicht bedacht haben, es war wohl auch luftdruckseitig eine Herausforderung, wenn man von 1500 m Höhenäquivalenz ausgeht, das ist ne Menge Holz...
flyer1974 Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Menschen sind teilweise schlimmer als Rinder, diese rennen in den brennenden Stall zurück. Das gesehene Verhalten mag ja auch zunächst normal erscheinen, nach Laptop und Louis Vuitton wühlen. Bei Menschen die nicht begriffen haben was der schwarze Rauch, mit dem sich die Kabine binnen Sekunden füllt nach nach dem dritten Atemzug bedeutet, ist dieses Verhalten auch normal. Aus meiner Erfahrung heraus, ich predige das in Lehrgängen. Vor Feuer haben alle Angst, obwohl es ungefährlich ist, Hitze tut weh damit ist der Flucht und Überlebensinstinkt geweckt. Rauch wird von allen unterschätzt, und nur wenige glauben es, das er wirklich tatsächlich so gefährlich ist. Die Crew hat vorbildlich gehandelt, sonst hätte es sicher Opfer gegeben. Das die Paxe so drauf sind ist als normal anzusehen, zwei Fragen stellen sich mir jedoch: 1.( da liegen nicht alle relevanten Daten vor ) Wieso gear up, ohne positive climb beim GA ? 2. Die lt. Video bereitstehende Feuerwehr nicht, den Entstehungsbrand am Triebwerk sofort bekämpft hat. Dies wäre ohne Gefährdung der rutschenden Paxe sicher möglich und angezeigt gewesen. Mein größtes Mitgefühl gilt dem Feuerwehrmann der dafür sein Leben gelassen hat. Wahrscheinlich ein Inder, diese stellen die Basis der Brandbekämpfung in den VAE dar, während Ausbilder und Führungskräfte in Mittel und Nordeuropa angeheuert werden. Ein Rat an alle die hier drüber Diskutiert haben. Ein im Flieger verbrannter Laptop bedeutet sicher viel Arger und Arbeitszeit, aber dafür das eigene Leben, und auch das anderer zu gefährden ??? Notrutschen sind dazu konstruiert Menschen zu retten ( sogar High heels) soll man nicht anlassen, und hier wird drüber nachgedacht alle möglichen Gegenstände mitzunehmen ?
asahi Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Mein größtes Mitgefühl gilt dem Feuerwehrmann der dafür sein Leben gelassen hat. Wahrscheinlich ein Inder, diese stellen die Basis der Brandbekämpfung in den VAE dar, während Ausbilder und Führungskräfte in Mittel und Nordeuropa angeheuert werden. Weniger zu schreiben ist oftmals mehr.... Der Feuerwehrmann war eben ein Einheimischer aus dem Emirat Ras Al Khaimah...
JeZe Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 1.( da liegen nicht alle relevanten Daten vor ) Wieso gear up, ohne positive climb beim GA ? Geht durch irgendwas hervor, dass das Gear zu irgendeinem Zeitpunkt unten war? Oder war der GA ev. Folge des Umstands, dass es nicht (ev. vollständig) unten war? Ein Rat an alle die hier drüber Diskutiert haben. Ein im Flieger verbrannter Laptop bedeutet sicher viel Arger und Arbeitszeit, aber dafür das eigene Leben, und auch das anderer zu gefährden ??? Notrutschen sind dazu konstruiert Menschen zu retten ( sogar High heels) soll man nicht anlassen, und hier wird drüber nachgedacht alle möglichen Gegenstände mitzunehmen ? Ich denke, dass es nicht sinnvoll ist Gepäck mitzunehmen, ist jedem klar und diesbzgl. braucht es nicht wirklich eine Belehrung :). Die Diskussion dreht sich eher um die Erkennbarkeit einer Situation, die potenziell lebensgefährlich ist - und hier gehen die Einschätzungen der Passagiere zwangsweise schon aufgrund des Platzes und der Sicht im Flieger deutlich auseinander. Die Maßgabe muss daher sein, dass nichts mitgenommen wird, sobald der Flieger über die Notrutschen verlassen wird. Soweit, so gut. Was jetzt meines Erachtens aber weit weniger eindeutig ist, ist die Sache mit den Schuhen. Das Symbol in den Emirates-Sicherheitsanweisungen lässt jedenfalls nicht darauf schließen, dass nur High-Heels gemeint sind: http://media.flysfo.com/museum/new_images/77511.jpg
Coronado Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Mehr eine technische Frage als Spekulation: Ich meine mal gelesen zu haben, dass EK bei der Landung mit A/Thr fliegen lässt. Reagiert A/Thr bei Windshears schneller oder langsamer als ein Pilot per Hand? Die 777 braucht immer Input vom Piloten, weil die Philosophie ist, dass bei einer wind shear ein wind shear escape Manöver geflogen wird. Egal ob von Hand oder automatisch geflogen wird, egal ob das Vorhandensein von wind shear vom Flugzeug oder vom Piloten festgestellt wird, als Erstes wird auf den TO/GA-Knopf gedrückt (Take Off / Go Around). Was danach passiert, ist fallabhängig.
Nosig Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Falls er schon aufgesetzt hatte, ist der Schalter TO/GA blockiert, er muss dann die Hebel von Hand zum Durchstarten auf vollen Schub vorschieben. Bei der Hitze und dem Luftdruck wird eine 777-300 da trotzdem nicht gerade wie ein Sportwagen beschleunigen. Wenn dann noch einer Klappen und Fahrwerk einfährt, bevor eine stabile Steigrate anliegt...
Windyfan Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Egal ob von Hand oder automatisch geflogen wird, egal ob das Vorhandensein von wind shear vom Flugzeug oder vom Piloten festgestellt wird, als Erstes wird auf den TO/GA-Knopf gedrückt (Take Off / Go Around). Was danach passiert, ist fallabhängig. Wie kritisch ist das zu bewerten, wenn man im Endanflug wenige Meter über der Bahn den TOGA Knopf drückt und in dem Moment eines der TW mit einem Knall ausfällt? Das andere TW dreht hoch und verursacht starken einseitigen Schub - könnte das vielleicht hier in diesem Fall eine Rolle gespielt haben? Könnte mir vorstellen, wenn dann nicht schnell voll gegengesteuert wird (gerade mit null Reservehöhe) geht es ganz schnell nach unten, vielleicht ein mögliches Szenario?
wartungsfee Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Du hast ein Rudder BIAS (wie heißt das bei Boeing), dass dich in solchen Situationen zumindest aktiv unterstützen soll den auftretenden Schubunterschied durch Seitenruderbewegungen (und entsprechend rotation auf der Längsachse und Hochachse) zu minimieren.
Coronado Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 @Nosig @Windyfan Da wird es mehr als unübersichtlich. Die Theorie, dass der Go Around nach dem Aufsetzen (oder bouncen (ja ist englisch aber Abprallen oder so klingt irgendwie doof)) eingeleitet wurde, ist im Moment z.B. auf pprune die gängigste Spekulation, aber völlig unbestätigt, ebenso, dass es vor der Bauchlandung (wahrscheinlich war es eine, aber selbst das ist noch nicht 100%ig sicher) ein Triebwerksproblem gab. Man kann dann diskutieren, wie sinnvoll oder gar verboten es ist, nach dem Aufsetzen noch durchstarten zu wollen, etc. pp., aber das ergibt bei der Erkenntnislage wenig Sinn. Eine recht leichte T7 mit vollem Schub aus beiden Motoren steigt jedenfalls wie eine Rakete, das kann man hier täglich bei den ziemlich sportlich fliegenden FedEx-Crews bestaunen, 4500ft/min direkt nach dem Start und natürlich mit abgeregelten Motoren: Gar kein Thema. Und so hot and high waren die Bedingungen hier nicht, auch sollte das Flugzeug nicht besonders schwer gewesen sein. Klar ist aber, dass der volle Schub nicht sofort nach dem Vollgas-Kommando zur Verfügung steht.
bueno vista Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Lässt sich das Fahrwerk kurz nach Bodenkontakt überhaupt betätigen? Wie lange dauert es bis es fährt? Kpl. eingefahren kann es in dieser Zeitspanne wohl kaum sein.
Nosig Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Es ging um TOGA, was angeblich "als erstes gedrückt" wird. Eben nicht immer. Und es war durchaus "hot" mit Scherwinden. Wir reden hier von einer alten 777-300, nicht von den neuesten Frachtern.
Coronado Geschrieben 5. August 2016 Melden Geschrieben 5. August 2016 Es ging um TOGA, was angeblich "als erstes gedrückt" wird. Eben nicht immer. Und es war durchaus "hot" mit Scherwinden. Wir reden hier von einer alten 777-300, nicht von den neuesten Frachtern. Es ging um wind shear escape bei wind shear escape wird IMMER TO/GA als erstes gedrückt. Die TO/GA-Taste hat nämlich noch andere Funktionen, als Schub zu liefern. Und die Atmosphäre lag, wie bereits auf Seite 1 geschrieben, bei 1500 Metern. Das ist nichts, was eine 777 mit zwei funktionierenden Motoren (und es gibt KEINE Hinweise darauf, dass dem nicht so war) mit höchstwahrscheinlich sehr wenig Sprit (getankt wird in DXB) überfordern würde. Der Hinweis auf wind shear hilft da auch nicht weiter, denn entweder war genug Zeit, darauf zu reagieren und dem Flugzeug zu Schub zu verhelfen, oder eben nicht und das Flugzeug ist auf die Bahn geplumpst. Wenn es denn so gewesen sein sollte. Das Fahrwerk lässt sich am Boden bei der 777 nicht betätigen, aber die Frage ist eben, in wie weit es überhaupt einen Steigflug gab, oder ob das Flugzeug (Spekulation) über die Bahn gehüpft ist.
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