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Diskussion zum Flughafen Hamburg

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vor einer Stunde schrieb medion:

 (die Bürger Hamburgs selbst haben sich ja kürzlich in geradezu überwältigenderererer Mehrheit gegen Flugverkehr ausgesprochen)

 

Nö, gerade mal ins grüne Wahlprogramm geschaut:

https://cdn.gruene-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/11/Zukunftsprogramm_GRUENE_2020.pdf

Seite 32. Ja, weniger Lärm und CO2, kein Ausbau aber keine Abschaffung des Flughafens- oder verkehrs.

 

SPD schaue ich jetzt nicht, die halte ich diesbezüglich aber für äußerst unverdächtig.

 

Jetzt war ich mal neugierig: Nicht mal die ÖDP fordert die Abschaffung des Flugverkehrs, die wollen den Flughafen nur "verlagern" (was immer das heißen mag, ich glaube nicht, dass die beim Bau in Kaltenkirchen laut "Hurra" schreien würden).

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Ja guck mal, jetzt kommt ja Leben in die Bude. Nichts anderes ist ein Forum. Auf einmal beschäftigt man sich wieder mit Themen...

 

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2 hours ago, NCC1701 said:

Das kann man nicht so pauschal sehen. Als privat Reisender mag das noch hinkommen.

Als Geschäftsreisender - z.B. gerade bei uns im Service - sind 2-3h (pro Richtung) schon eine Hausnummer, welche die Kosten für einen Einsatz  schon um einen fast vier stelligen Betrag zu buche schlagen lassen. Und 2-3h kommen auch oft nicht hin (letztens via MUC: Wären insgesamt +3h gewesen, aber LH meldet sich einen Tag vorher und bittet um Umbuchung auf 1 Flug vorher, da sie selber mit 50Min Transit in MUC bammel bekommen haben).

Also, ich arbeite in der IT Industrie, in der u.a. auch Professional services verkauft werden. (Zu Tagespreisen von 2000 bis 3500 EURO; KPMG, EY, Berger und ähnliche Gangsterclubs nehmen 1600 EURO die Stunde). Und die SoW die ich kenne, beinhalten keine Reisezeiten. (Die Reisezeit ist dann das Privatvergnügen der jeweiligen Consultants und wird über die zusätzlichen Expenses abgedeckt. Auch gibt es aufgrund der Struktur dieser Firmen gar keinen allzu großen Bedarf, Consultants über den Atlantik zu schicken, weil diese eben auch vor Ort vorhanden sind (Stichwort: multinationale Unternehmen).

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vor 47 Minuten schrieb flieg wech:

Also, ich arbeite in der IT Industrie, in der u.a. auch Professional services verkauft werden. (Zu Tagespreisen von 2000 bis 3500 EURO; KPMG, EY, Berger und ähnliche Gangsterclubs nehmen 1600 EURO die Stunde). Und die SoW die ich kenne, beinhalten keine Reisezeiten. (Die Reisezeit ist dann das Privatvergnügen der jeweiligen Consultants und wird über die zusätzlichen Expenses abgedeckt. Auch gibt es aufgrund der Struktur dieser Firmen gar keinen allzu großen Bedarf, Consultants über den Atlantik zu schicken, weil diese eben auch vor Ort vorhanden sind (Stichwort: multinationale Unternehmen).

Tja, ich bin auch in der IT- und Elektroindustrie für den Service unterwegs. Bei uns gilt Reisezeit=Arbeitszeit! Also eben nicht auf andere schliessen.

 

...NCC1701

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vor 5 Stunden schrieb ilam:

 

Nö, gerade mal ins grüne Wahlprogramm geschaut:

https://cdn.gruene-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/11/Zukunftsprogramm_GRUENE_2020.pdf

Seite 32. Ja, weniger Lärm und CO2, kein Ausbau aber keine Abschaffung des Flughafens- oder verkehrs.

 

SPD schaue ich jetzt nicht, die halte ich diesbezüglich aber für äußerst unverdächtig.

 

Jetzt war ich mal neugierig: Nicht mal die ÖDP fordert die Abschaffung des Flugverkehrs, die wollen den Flughafen nur "verlagern" (was immer das heißen mag, ich glaube nicht, dass die beim Bau in Kaltenkirchen laut "Hurra" schreien würden).

 

Die SPD ist da eher unauffällig, man unterstützt die Modernisierung des Flughafens für mehr Platz und Komfort für die Passagiere und setzt sich für weitere Direktflugverbindungen außerhalb Europas ein.

 

Die Grünen sind für eine Besteuerung von Kerosin und dass Flugreisen innerhalb Deutschlands auf die Bahn verlagert werden. Und natürlich gegen Kapazitätserweiterungen beim Airport.

 

Die Linken wollten übrigens gar keine Flüge mehr bis 600km und den Flugverkehr generell radikal zurückdrängen. Nachtflugverbot strikt von 22 - 6. Passt dann ja ein wenig zur ÖDP :D.

Edited by TAA

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Angesichts der grössten Luftfahrtkrise seit dem Börsencrash ist es schon etwas frivol über

eine Nonstopverbindung von Hamburg in die USA zu diskutieren. Allerorts werden massiv Kurz- Mittel- und Langstrecken zumindest vorübergehend eingestellt. (China, Iran, Italien) und hier wird über eine sowieso hoffnungslose Ausweitung palavert. Keine anderen Sorgen ?

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Warum?

Eine Non-Stop-Verbindung würde den Kontakt zu möglichen Infizierten drastisch senken, fällt doch ein Aufenthaltsort weniger an.

 

Und das Thema ist hier, wie ein perpetuum mobile. Einmal angestoßen, findet es kein Ende.

Nur die Warteschlange am HVV Fahrkartenautomat vermag dieses zu schaffen.

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44 minutes ago, nowogeo said:

Keine anderen Sorgen ?

 

In einer Diskussion über den Hamburg Flughafen? Nein. Weil es genau nur darum geht. Und wenn wenn eine Meinung dreimal aus eigener Sicht falsch ist, wird man das auch dreimal sagen dürfen. Einen Nutzer mit drei Großbuchstaben schätze ich ob seiner Zahlenanalysen durchaus, ich gehe eben seine Schlussfolgerungen nicht mit.

 

Woanders vielleicht ja. Ich weiß ja nicht, wer sein Leben wegen Corona einstellt, ich nicht.

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Am 28.2.2020 um 08:54 schrieb ilam:

 

Hamburg ist schlichtweg zu gut an die Drehkreuze angebunden, daher hat jede USA-Route aus Hamburg mit heftiger Konkurrenz zu kämpfen. Dass da die Airlines lieber Flughäfen nehmen, von denen aus man nicht im fast im S-Bahn-Takt innerhalb einer Stunde an den großen Drehkreuzen ist, überrascht doch nicht.

 

Das ist einer der Gründe, da hast Du leider Recht.

Es gibt aber noch weitere ...

Nur fehlender Bedarf oder Unwirtschaftlichkeit sind es nicht.

Am 28.2.2020 um 12:57 schrieb medion:

Arkefly/TUI

Tja, da ist es doch schön zu hören, dass diese HAM zumindest als möglichen 787-Standort in die engere Wahl aufgenommen haben.

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vor 11 Stunden schrieb nairobi:

 

Das ist einer der Gründe, da hast Du leider Recht.

Es gibt aber noch weitere ...

Nur fehlender Bedarf oder Unwirtschaftlichkeit sind es nicht.

 

 

Hamburg ist das deutsche Manchester von UK, aber Manchester hat viele Langstrecken.

Warum schafft es Hamburg und deren Wirtschaft und Umfeld nicht?

 

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17 minutes ago, Fluginfo said:

 

Hamburg ist das deutsche Manchester von UK, aber Manchester hat viele Langstrecken.

Warum schafft es Hamburg und deren Wirtschaft und Umfeld nicht?

 

 

Rot/Grüne Regierung.

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Vielleicht weil das "deutsche Manchester" luftfahrttechnisch doch eher München ist?

 

Und auch die Einwohner "im Umkreis" einfach mehr sind, wenn man die Agglomerationen Manchester, Leeds, Liverpool, Sheffield und Nottingham mal zusammennimmt, sind es größer neun Millionen (London ungefähr 15). Der Migrationshintergrund bezieht sich meistens auf Pakistan/Nordwestindien und man fliegt gerne mal einfach so nach Orlando, weil man es kann...

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Ah, eine neue Folge.

 

vor 5 Stunden schrieb Fluginfo:

Warum schafft es Hamburg und deren Wirtschaft und Umfeld nicht?

 

Kenner wissen, daß um Manchester—Bangkok, die vernachlässigtste Strecke seit Scapa Flow, eine ähnliche Fetischszene existiert. 😬

Edited by Flotte

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Am 1.3.2020 um 11:09 schrieb medion:

Vielleicht weil das "deutsche Manchester" luftfahrttechnisch doch eher München ist?

 

Und auch die Einwohner "im Umkreis" einfach mehr sind, wenn man die Agglomerationen Manchester, Leeds, Liverpool, Sheffield und Nottingham mal zusammennimmt, sind es größer neun Millionen (London ungefähr 15). Der Migrationshintergrund bezieht sich meistens auf Pakistan/Nordwestindien und man fliegt gerne mal einfach so nach Orlando, weil man es kann...

 

Wenn es danach geht.

Die Metropolregion Hamburg ist genauso groß wie die Berlins, nur wirtschaftsstärker.

Wie lange fährt man eigentich von Manchester nach LHR?

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30 minutes ago, nairobi said:

Wenn es danach geht.

Die Metropolregion Hamburg ist genauso groß wie die Berlins, nur wirtschaftsstärker.

 

30 minutes ago, nairobi said:

Wie lange fährt man eigentich von Manchester nach LHR?

 

Ja, in Deutschland scheint es danach aber nicht zu gehen, wie wir schon oftmals festgestellt haben. Ich wollte nur der Stichelei mit Manchester--Hamburg was entgegensetzen. Vergleichbar finde ich UK und Deutschland übrigens nicht, genausowenig wie F und ES.

 

Gute drei Stunden mit der Bahn im Idealfall, zur besonderen Komfortverschönerung mit Bahnhofswechsel von Euston nach Paddington (3,5 Kilometer) und dann auch nur mit den teuren Expresszügen. Mit Supersaver-Tickets auch gern mal fünf Stunden, die sportliche Umsteigeeinheit zwischen den Bahnhöfen bleibt dieselbe. Hartgesottene setzen sich auch in Nationalexpressbusse, das einzige was bei denen "express" geht, ist die Abbuchung von der Bankkarte...

 

Mit dem Auto ab Manchester und dann ab London-Nord über die M25 Ringroad etwa genauso lang, aber nur nachts. Tagsüber absolut unkalkulierbar.

 

London ist voll und teuer, es gibt schon einen Grund, warum es für den "Nordengländer" (alles außerhalb von Travelzone 6 in London ist Norden B|) ein paar Alternativen gibt und BA noch von MAN nach LHR connectet.

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vor einer Stunde schrieb medion:

BA noch von MAN nach LHR connectet.

 

Wobei man bei dem dort noch existierenden Schedule Haßbotschaften der Locals durchaus nachvollziehen könnte...

 

#geiselhaft

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Was soll uns diese komische Botschaft wieder sagen? Hassbotschaften und Geiselhaft?

 

Die meisten fliegen sowieso über Amsterdam und Dubai, und sogar LH bekommt noch was ab...

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vor einer Stunde schrieb medion:

Hassbotschaften und Geiselhaft?

 

C'mon... Unmutsbekundungen von Personen, die sich als Kunden von London Airways identifizieren und zu viele Flyover beklagen.

 

Who don't want to be flying with the Germans.

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