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airliners.de

Aktuelles zu German Airways, vormals Zeitfracht


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb MrSnoot:

Hat vielleicht jemand noch nähere Infos zur Historie der LGW in den letzten Jahren? Was macht bspw. der Gründer?

 

Es war ja damals schon ein riesiger  Paradigmenwechsel als LGW eine Kooperation mit AB einging. LGW hatte bspw. keinerlei Flugbegleitpersonal und dementsprechend hierfür auch keine SOP. In der Presse habe ich aber seit diesem Zeitpunkt quasi nichts mehr hinter den Kulissen gehört. Die DO 2228 wurden abgeschafft und komplett auf Dash gesetzt. Es gab keinerlei zusätzlichen Betrieb von DO 228 Strecken wie DTM-NUE/LEJ etc. 

 

Jetzt hat LGW Dortmund verlassen und wurde von Zeitfracht gekauft. Nicht nur durch die Umbenennung in German Airways und einhergehender Verlust der Marke ist im Grunde von der LGW nichts mehr übrig geblieben. Sieht es bei WDL anders aus?

Ich gehe davon aus, daß Bernd Walter (76) inzwischen in Rente ist ...

Der Airlineteil von LGW wurde 2017 an AB verkauft, der Bereich Flugschule aber weiter betrieben.

Bin mir nicht sicher ob die Flugschule (vielleicht unter anderem Namen) aktuell noch existiert.

Bearbeitet von MHG
Geschrieben

Das würde ich jetzt mal nicht unbedingt negativ bewerten.

Es kann sogar ein sehr kluger Schachzug sein in diesen Tagen !

Die Mitarbeiter haben vorhin eine E- Mail bekommen, ich zitiere !

"  Die Insolvenz der LGW hat auf die Firmen unsrer Gruppe und insbesondere WDL keine Auswirkung "

Meine Meinung dazu:

Eine Umstrukturierung war ohnehin geplant, so geht das nun wesentlich einfacher.

Die Kriegskasse ist gefüllt bei den Eigentümern, die verdienen gerade am Frachtboom, und können

das nun binnen 3 Monaten Insolvenz in Eigenverwaltung wunderbar neu ordnen.

Löhne werden bezahlt, alte Leasingverträge können gecancelt werden, usw... 

Also nicht gleich immer negativ denken. 

 

 

 

Geschrieben

Da die Dash ja eh weg sollten und durch E190 ersetzt werden sollten, kann man sich das AOC ja auch sparen. Ich habe den Sinn dieser Struktur ohnehin nie so ganz verstanden. Sind die Personalkosten eigentlich bei LGW oder WDL niedriger?

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb flyer1974:

Das würde ich jetzt mal nicht unbedingt negativ bewerten.

Es kann sogar ein sehr kluger Schachzug sein in diesen Tagen !

Die Mitarbeiter haben vorhin eine E- Mail bekommen, ich zitiere !

"  Die Insolvenz der LGW hat auf die Firmen unsrer Gruppe und insbesondere WDL keine Auswirkung "

Meine Meinung dazu:

Eine Umstrukturierung war ohnehin geplant, so geht das nun wesentlich einfacher.

Die Kriegskasse ist gefüllt bei den Eigentümern, die verdienen gerade am Frachtboom, und können

das nun binnen 3 Monaten Insolvenz in Eigenverwaltung wunderbar neu ordnen.

Löhne werden bezahlt, alte Leasingverträge können gecancelt werden, usw... 

Also nicht gleich immer negativ denken. 

 

 

 

Dein Wort in gottes Ohr. 
Aber die Frage ist, wo bzw. wer braucht danach noch eine German Airways?

Da kann die Kriegskasse gefüllt sein wie sie will. Auf welchen Strecken oder gegen welchen Konkurrenten sollen sie den antreten? 
Alleine werden sie nicht lange leben. Und ob nach der Krise noch das große Aufblühen der Wet-Lease-Aufträge kommt wage ich auch zu bezweifeln.

Geschrieben (bearbeitet)

Mal in die Glaskugel geguckt: Durch einen möglichen Marktaustritt von CityJet könnten sich für WDL tatsächlich neue Möglichkeiten ergeben, da beide im identischen Segment tätig sind... abwarten. Zumal es auch gut möglich ist, dass nach dem Restart eventuell auch bei größeren Airlines Flugzeuge im EMB Segment gefragt sind

Bearbeitet von AN-12
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb AN-12:

Durch einen möglichen Marktaustritt von CityJet könnten sich für WDL tatsächlich neue Möglichkeiten ergeben, da beide im identischen Segment tätig sind... abwarten. Zumal es auch gut möglich ist, dass nach dem Restart eventuell auch bei größeren Airlines Flugzeuge im EMB Segment gefragt sind

 

In der aktuellen Situation und nach Wiederaufnahme des Flugverkehrs wird es meiner Ansicht nach kurz- und mittelfristig sehr wenig Nachfrage geben. Nahezu alle Unternehmen kämpfen entweder aktuell ums Überleben, haben Überkapazitäten oder werden nach Wiederaufnahme des Betriebs auf ihre bestehenden Ressourcen zurückgreifen. Das wird ein längerer Prozess werden. Und es wäre auch Mitarbeitern anderer Fluglinien nicht vermittelbar, warum von externer Seite Kapazitäten angemietet werden, wenn gleichzeitig intern es darum geht, allen Mitarbeitern genug Arbeit zu geben. In nachfragestarken Zeiten können ACMI-Anbieter gute Deals machen, in dieser im Luftverkehr beispiellosen Krise sehr ich kaum Spielraum.

Geschrieben

Weil zum Beispiel Airlines wie Finnair keine internen Kapazitäten mehr haben und trotz allem Dienstleister günstiger werden könnten. Es wird möglicherweise noch einige Airlines in diesem Segment das Genick brechen. Spannend wer dann über bleibt

Geschrieben (bearbeitet)
vor 57 Minuten schrieb MD-80:

 

In der aktuellen Situation und nach Wiederaufnahme des Flugverkehrs wird es meiner Ansicht nach kurz- und mittelfristig sehr wenig Nachfrage geben. Nahezu alle Unternehmen kämpfen entweder aktuell ums Überleben, haben Überkapazitäten oder werden nach Wiederaufnahme des Betriebs auf ihre bestehenden Ressourcen zurückgreifen. Das wird ein längerer Prozess werden. Und es wäre auch Mitarbeitern anderer Fluglinien nicht vermittelbar, warum von externer Seite Kapazitäten angemietet werden, wenn gleichzeitig intern es darum geht, allen Mitarbeitern genug Arbeit zu geben. In nachfragestarken Zeiten können ACMI-Anbieter gute Deals machen, in dieser im Luftverkehr beispiellosen Krise sehr ich kaum Spielraum.


 

ACMI Anbieter funktionieren nach dem selben Prinzip wie Leiharbeiter in der Industrie.

 

Gebraucht werden die nur, wenn es a) temporär notwendig ist oder b) strategisch langfristig sinnvoll ist. 

Da man überall aktuell einen massiven Überhang an Personal und Material hat, müsste die potentielle Kundschaft erst seine eigene Ressourcen abbauen, damit a) oder b) eintreten können. 
 

Ich sehe daher aktuell auch keinen Bedarf an den Diensten einer WDL.

Bearbeitet von Paul0
Geschrieben

Alles Spekulationen, Ich denke Zeitfracht hat seit Februar bereits einen Plan, der nun sehr konsequent verfolgt wird.

Was dieser für die Mitarbeiter von LGW bedeutet, ist noch nicht ganz absehbar.

( Denen wünsche ich ganz viel Kraft und Zuversicht !, ich weis das brummen der DH8 fehlt euch allen jetzt schon ! ) 

Aber, es gibt in Berlin Ressourcen, es gibt Märkte, und wohl einen Plan.

Man sollte die Spekulationen hier nicht auf eine 3 Monatsplanung, und alleine auf eine Airline beschränken.

Ich könnte jetzt noch mehr mutmaßen, aber das lass ich an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt ganz bewusst bleiben.

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb flyer1974:

Aber, es gibt in Berlin Ressourcen, es gibt Märkte, und wohl einen Plan.

Ich hoffe, auch im Sinne aller Mitarbeiter, dass dem so ist. Es wäre wünschenswert und wirklich schön, wenn es klappen könnte

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb Käptn_Adler:

Zeitfracht sollte Condor übernehmen und von Berlin aus ins größere Passagiergeschäft eintreten.

 

Macht Sinn. In zwei Jahren sitzt Herr Winkelmann dann wieder im Board der Lufthansa Group :D

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb flyer1974:

Das würde ich jetzt mal nicht unbedingt negativ bewerten.

Es kann sogar ein sehr kluger Schachzug sein in diesen Tagen !

Die Mitarbeiter haben vorhin eine E- Mail bekommen, ich zitiere !

"  Die Insolvenz der LGW hat auf die Firmen unsrer Gruppe und insbesondere WDL keine Auswirkung "

Meine Meinung dazu:

Eine Umstrukturierung war ohnehin geplant, so geht das nun wesentlich einfacher.

Die Kriegskasse ist gefüllt bei den Eigentümern, die verdienen gerade am Frachtboom, und können

das nun binnen 3 Monaten Insolvenz in Eigenverwaltung wunderbar neu ordnen.

Löhne werden bezahlt, alte Leasingverträge können gecancelt werden, usw... 

Also nicht gleich immer negativ denken. 

 

 

 

das ist der größte Unsinn den ich in diesem Strang gelesen habe.

Leasingverträge hat die LH geschlossen und beendet auch die LH . LGW hat gar nichts, ausser Kosten, von denen man sich jetzt schützt. Die Crews und Bodenmitarbeiter kosten derzeit ohnehin kein Geld, die Flugzeuge zahlt die LH und wenn der Eigner ein "gut gefüllte Kriegskasse" oder einen "Plan" hätte , dann würde er nicht diesen Weg gehen, mit dem der Name verbrannt sein wird. 

Bearbeitet von baerchen
Geschrieben
2 hours ago, Käptn_Adler said:

Zeitfracht sollte Condor übernehmen und von Berlin aus ins größere Passagiergeschäft eintreten.


Noch ein Rebranding gefällig? LTyou vielleicht?

Geschrieben (bearbeitet)

powered by Rantum Capital ?

 

Spass beiseite. Ist LGW denn noch mit den 15 Fliegern geflogen für Eurowings? Dachte man wollte die runterfahren?

 

Wo waren die Flieger stationiert? Alle in Dus?

Bearbeitet von vielflieger2020
Geschrieben

ich frage mich: wie ist so ein Leasingvertrag gestrickt?
Es hieß ja immer Eurowings least langfristig die Flieger von LGW.

 

Wird zwar wahrscheinlich niemand direkt beantworten können, aber vllt hat ja jemand Erfahrung mit ähnlichen Verträgen:

 

* Bezahlt EW einen fixen Betrag pro Flieger pro Monat oder nur für tatsächliche Flugstunden?

* Wenn nur für die Flugstunden - gibt es eine Mindestabnahme?

* Kann EW da jetzt einfach ohne jegliche Strafzahlungen raus, wenn es sich um einen langfristigen Vertrag handelt?

* Gibt es Strafzahlungen, die aber so gering ist, dass man schon nach so kurzer Zeit (afair hatten vor 1-2 Wochen noch sowohl EW, als auch LGW gesagt, dass der Vertrag noch nicht gekündigt ist) insolvent ist?

* Ist es üblich, dass solche Verträge eine Ausstiegsklausel haben, die jetzt greifen könnte, die es erlaubt ohne Strafe zu kündigen

 

vor 38 Minuten schrieb vielflieger2020:

Spass beiseite. Ist LGW denn noch mit den 15 Fliegern geflogen für Eurowings? Dachte man wollte die runterfahren?

 

Wo waren die Flieger stationiert? Alle in Dus?

Laut lhgroupfleet Google Site vor einigen Wochen waren 2 Flieger spare, 2 in STR und der Rest in DUS

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb baerchen:

das ist der größte Unsinn den ich in diesem Strang gelesen habe.

Leasingverträge hat die LH geschlossen und beendet auch die LH . LGW hat gar nichts, ausser Kosten, von denen man sich jetzt schützt. Die Crews und Bodenmitarbeiter kosten derzeit ohnehin kein Geld, die Flugzeuge zahlt die LH und wenn der Eigner ein "gut gefüllte Kriegskasse" oder einen "Plan" hätte , dann würde er nicht diesen Weg gehen, mit dem der Name verbrannt sein wird. 

Einfach mal ins Handelsregister schauen, dann müsste einem eigentlich schon auffallen, das der Name sowie das AOC schon länger zur Disposition standen, und dafür auch Anstrengungen unternommen wurden. Aber wahrscheinlich steht in der Mail an die Mitarbeiter von gestern Nachmittag auch nur Unsinn ? Zeitfracht hat bisher kein Geld versenkt, und wäre wohl Gut damit beraten die Finger von CFG zu lassen, auch wenn manche Berliner davon träumen mögen. Anstelle um weitere Hilfen zu bitten, die in der aktuellen Lage möglicherweise auch einfach verloren sind, da niemand absehen kann wie es in 3 - 6 Monaten aussieht, hat man nun den betriebswirtschaftlich einzig richtigen Weg eingeschlagen. 

Aber jeder darf sich ja bekanntlich anhand seines Wissenstandes seine eigene Meinung bilden.  

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb JSQMYL3rV:

* Bezahlt EW einen fixen Betrag pro Flieger pro Monat oder nur für tatsächliche Flugstunden?

* Wenn nur für die Flugstunden - gibt es eine Mindestabnahme?

 

Verträge können natürlich unterschiedlich gestrickt sein, aber meines Wissens nach basiert der Großteil der ACMI-Verträge auf Blockstundenbasis. Sprich, Airline X sagt, sie können die Flugstunde auf Aircraft Z zu Preis soundso anbieten.

 

Um mal genauer darzulegen, wie es zu solchen Verträgen überhaupt kommt:
Weiß eine Airline frühzeitig, dass sie für Nachfragespitzen externe Kapazität braucht, dann veröffentlicht sie ein sog. "Request for Proposal" (RFP) und lädt andere Airlines ein, Angebote zu unterbreiten. In diesem RFP sind oft schon die Rahmenbedingungen genannt, also wie viele Sitze werden benötigt, muss das Flugzeug unter einem bestimmten Alter sein, muss die Airline ein IOSA-Zertifikat vorweisen, und oft auch: Eine garantierte Anzahl von Flugstunden, also x Stunden oder mehr. Es mag auch Verträge geben, in denen diese Stundenzahl evtl. nicht definiert ist, aber da wird dann jeder ACMI-Anbieter mit ein bisschen Gripps sehr vorsichtig sein und wahrscheinlich höhere Stunden-Raten verlangen.

Aus diesen Angeboten wird dann das passendste herausgesucht.

 

Bei kurzfristigen ACMI-Aufträgen wegen AOG (oder anderen Operational Requirements) hat im Prinzip jede Airline einen Mail-Verteiler, in dem andere Airlines, Broker und die "üblichen Verdächtigen" drinnen sind. Da hat man natürlich nicht den Luxus, sich das finanziell beste Angebot herauszusuchen, weil oft die Zeit drängt. (Das ist ja ein Tagesgeschäft.) Bzw. hat man halt nichts gewonnen, wenn Anbieter X zwar die Blockstunde für 500 Tacken billiger anbietet, dafür aber der Flug auf einmal über 3h Delay landet.

Bearbeitet von Lucky Luke

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