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Bundestagswahl am 26.09.2021


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  • 3 Wochen später...

Spannend wird es auch,weil sicher viele Enttäuschte (Soloselbsständige/Künstler/abhängig Beschäftigte in der Kulturbranche/Schausteller usw) ,also alle,die nicht vom "Rettungsschirm" in der Corona-Krise profitieren, vielleicht gar nicht mehr zur Wahl gehen. Und im Gegenzug viele aus der "Greta-Generation" Erstwähler werden,und das auch sicher nutzen...

Ich glaube,es wird einen gewaltigen Ruck Richtung Grün geben , für die Luftfahrt sehe ich da eher schwarz .

Ich sehe da einen grünen Bundeskanzler mit Juniorpartner CDU :ph34r:

Bearbeitet von EDCJ
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Das es deutliche Veränderungen geben wird wünsche ich mir sehnlichst.

Realistisch gibt es nur zwei Optionen, das eine wäre "Schwarz/Grün" oder "Grün/Schwarz", das andere "Grün/Rot/Rot".

Das die Grünen mit der Union nicht den Untergang des Abendlandes und den Rückfall zu Droschke und Tretroller bedeuten, haben die beiden Parteien in Hessen und Baden-Württemberg doch eigentlich bereits hinlänglich bewiesen. Das kann also nur ein aufgeblasenes Schreckgespenst sein. Fakten sagen etwas anderes.

Die "Links-Koalition" wäre da in meinen Augen nicht so einfach auszurechnen. Es würde sicherlich den radikalsten Politik-Wechsel bedeuten. Ob aber zum besseren oder zum Schlechteren? Ich wage es nicht zu sagen.

 

Nur in der Hand hat es die CDU!

Wenn die ihren ewigen Disput über den Parteivorsitzenden, und die sich daran anschließende Kanzler-Diskussion, weiter so "zelebriert", haben sie sehr guten Chancen sich der SPD mit großen Schritten zu nähern. Ich meine die Prozentzahlen von unter 20. ;)

Mit Laschet als Parteivorsitzendem und dem Kanzlerkandidaten aus Franken hat man eine Chance um den Kanzler "mit zu kämpfen". Gleicher Kanzlerkandidat, aber andere Parteivorsitzender reicht vielleicht für eine Junior-Partnerschaft, Anderer Parteivorsitzender und eigener Kanzlerkandidat ist der sichere Weg in die Opposition.

(Schauen wir Ende September 2021 mal, wie richtig (oder falsch) ich hier liege.)

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vor einer Stunde schrieb jubo14:

Das es deutliche Veränderungen geben wird wünsche ich mir sehnlichst.

Realistisch gibt es nur zwei Optionen, das eine wäre "Schwarz/Grün" oder "Grün/Schwarz", das andere "Grün/Rot/Rot".

Das die Grünen mit der Union nicht den Untergang des Abendlandes und den Rückfall zu Droschke und Tretroller bedeuten, haben die beiden Parteien in Hessen und Baden-Württemberg doch eigentlich bereits hinlänglich bewiesen. Das kann also nur ein aufgeblasenes Schreckgespenst sein. Fakten sagen etwas anderes.

Die "Links-Koalition" wäre da in meinen Augen nicht so einfach auszurechnen. Es würde sicherlich den radikalsten Politik-Wechsel bedeuten. Ob aber zum besseren oder zum Schlechteren? Ich wage es nicht zu sagen.

 

Nur in der Hand hat es die CDU!

Wenn die ihren ewigen Disput über den Parteivorsitzenden, und die sich daran anschließende Kanzler-Diskussion, weiter so "zelebriert", haben sie sehr guten Chancen sich der SPD mit großen Schritten zu nähern. Ich meine die Prozentzahlen von unter 20. ;)

Mit Laschet als Parteivorsitzendem und dem Kanzlerkandidaten aus Franken hat man eine Chance um den Kanzler "mit zu kämpfen". Gleicher Kanzlerkandidat, aber andere Parteivorsitzender reicht vielleicht für eine Junior-Partnerschaft, Anderer Parteivorsitzender und eigener Kanzlerkandidat ist der sichere Weg in die Opposition.

(Schauen wir Ende September 2021 mal, wie richtig (oder falsch) ich hier liege.)

 

Kann dem nur zustimmen. Die CDU bietet mit einem Merz, Röttgen oder Laschet für Wähler unter 40 keinen Anreiz. Werde auch das erste Mal nicht die Union mit einem der drei als Kanzlerkandidat wählen. Stellt sich bloß die Frage, wen soll man wählen? 

Bei den Grünen fehlt mir momentan die Gewissheit, dass nicht einfach nur blinder Aktionismus in Absoluthaltung erfolgt. Aus meiner Ingenieurssicht bilde ich mir mal ein, die technologischen Implikationen vieler grüner Ideen einschätzen zu können. Es bräuchte da schon einen starken Partner, der die häufig unausgereiften Ideen mit der Realität verbindet. 

 

Andererseits bietet ein harter Cut die Chance im Mobilitätssektor wieder zur Spitzenposition gezwungen zu werden. 

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Umweltschutz an sich finde ich richtig und gut.

Aber es geistern in der Politik gerade sehr merkwürdige Ideen rum, die rein akademisch sind und nur von ziemlich realitätsfremden Wohlstandsbürgern kommen können. Energiewende zu Akkus zum Beispiel oder Solarförderung für China, geförderte Windmühlen in der Nordsee, deren Strom niemand abzapft, Kleinwagen elektrisch für den dreifachen Preis und nun auch noch elektrisch fliegen. Das finde ich alles sehr merkwürdig. Vor allem, da unglaubliche Fördermilliarden dafür rausgehauen werden.

 

Nichts gegen Forschung, aber das sind mehr so Politmoden der Saison, nach dem Motto"wir tun ja was". Was wirklich sinnvoll und zukunftsträchtig ist, müsste man viel besser untersuchen. Auch bei der Luftfahrt, wo es durchaus enorme Fortschritte gibt.

 

Das andere Problem bei schwarz-grün wäre für mich der wirklich schwer erträgliche Herr Merz. Eine echte Nervensäge.

Bearbeitet von Nosig
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Wir haben einfach nur ein mathematisches Problem.

Die Verlängerung der großen Koalition dürfte es nicht geben, weil die SPD zu schwach ist.

Die beiden "grosen" werden Union und Grüne sein.

Und da kommt es eben drauf an,wer vorne liegt.

Rein taktisch gesehen (wenn man einen grünen Kanzler verhindern will) müßten auch FDP/AFD wähler das Kreuz bei der Union machen.

Andersrum,wenn Linke einen grünen Kanzler haben wollen,müssen SPD+Linke Wähler ihr Kreuz bei grün machen.

Die FDP wird wohl der Union geopfert,und unter 5% kommen.

Die AFD kann Stimmen bekommen,wie sie will,sofern sie nicht über 50% ist,und allein regieren könnte,würde sie eh von allen anderen negiert.

Auf Grund der Verjüngung der Wählerstruktur gehe ich von Grün/Schwarz aus. Ob das nun gut oder schlecht ist,will ich nicht beurteilen. Ich bin Pendler mit PKW mit Verbrennungsmotor,und sehe für mich bei "Grün" keine Jobperspektive mehr....

edit: Ich kann mir leider nicht für einen fiktiven E-PKW eine Ladestation auf meinen Balkon in der 3.Etage stellen,und je nach dem,wo ich zum Feierabend in der 2.oder 3, Querstrasse einen Parkplatz finde,mir mit einer Kabeltrommel den Strom hin ziehen ....

Natürlich könnte eine grüne Regierung alle Supermärkte verpflichten,sämtliche Stellplätze mit Ladestationen auszustatten,damit Menschen nach der Arbeit während des Einkaufs ihr Auto laden können. Selbiges sollte für alle Mc Donalds und Burger-King gelten,dann könnte man während des Ladens wenigstens Essen.

Allerdings glaube ih nicht daran,das die Energieversorger in der Lage sind,das Stromnetz gerade in Ballungsgebieten SO anzupassen,das alle bei der Heimfahrt zwischen 15-19 Uhr (Kernzeit) ihr Auto wieder aufladen können.Ohne ihre Lebenszeit durch unnötiges Warten zu verkürzen!

Bearbeitet von EDCJ
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Ich gebe Dir prinzipiell Recht, muss Dir nur in einem Punkt widersprechen.

Das Laden Deines E-Autos, wenn Du beruflich mit dem PKW pendeln muss.

Du lädst auf der falschen Seite!

Nicht an Deinem Wohnort muss hier die Ladesäule stehen, Dein Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Du Deinen PKW während der Arbeitszeit auf dem Werksgelände aufladen kannst.

Einige wenige Firmen gehen diesen Weg bereits, andere fangen zumindest schon mal zaghaft an, aber der größte Teil wartet offensichtlich noch darauf, dass er von der Politik "einen kleinen Schubs" bekommt.

Denn rein technisch kann es nur so funktionieren. Fabriken, Bürohäuser (mit Tiefgaragen) und Gewerbegebiete sind mir ausreichend dimensionierten Strom-Kabeln angebunden. In Wohngebieten könnte es in der Tat sehr schnell sehr eng werden, den notwendigen Ladestrom überhaupt durch die Leitungen zu bekommen.  

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vor 26 Minuten schrieb jubo14:

Nicht an Deinem Wohnort muss hier die Ladesäule stehen, Dein Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Du Deinen PKW während der Arbeitszeit auf dem Werksgelände aufladen kannst

 

Das wäre ja interessant. Bei uns hat nicht mal jeder Mitarbeiter einen Parkplatz und die, die welche bekommen, zahlen dafür. Dann würden die Parkgebühren wahrscheinlich stark steigen.

 

Unabhängig davon bin ich wahrscheinlich in Rente, bis sich sowas durchgesetzt hat. Das dauert seine Zeit und die Stromversorger brauchen ebenfalls Zeit, die Infrastruktur aufzubauen.

 

Spannend finde ich es trotzdem, auch wenn es für mich eine Umstellung bedeuten würde. Interessante Zeiten, finde ich.

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vor 20 Minuten schrieb jubo14:

Nicht an Deinem Wohnort muss hier die Ladesäule stehen, Dein Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Du Deinen PKW während der Arbeitszeit auf dem Werksgelände aufladen kannst.

Wenn man E-Mobilität fördern will kein verkehrter Ansatz. Aber ich sehe es skeptisch.

Der Weg zur Arbeit ist Privatangelegenheit, würden die Firmen den Mitarbeitern Strom zur Verfügung stellen wäre es ein geldwerter Vorteil der versteuert werden muss. Der Weg wird schon mit der Fahrtkostenpauschale subventioniert. 

Ein anderes Problem: Das Subventionsmonster "Energiesteuergesetz" bevorteilt Strom der in die Produktion geht, Strom der an Mitarbeiter abgegeben wird muss herausgerechnet werden, was ebenfalls Verwaltungsaufwand ist. 

Dann sollte der Staat neutral gegenüber grünen Antriebsformen sein. Das heißt E-Motoren dürfen nicht gegenüber anderen Formen besser gestellt werden. In den Städten und Metropolregionen sollte der öffentliche Verkehr das von der Politik geförderte Instrument sein. Nicht der Invididualverkehr.

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vor 59 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn man E-Mobilität fördern will kein verkehrter Ansatz. Aber ich sehe es skeptisch.

Der Weg zur Arbeit ist Privatangelegenheit, würden die Firmen den Mitarbeitern Strom zur Verfügung stellen wäre es ein geldwerter Vorteil der versteuert werden muss. Der Weg wird schon mit der Fahrtkostenpauschale subventioniert. 

Ein anderes Problem: Das Subventionsmonster "Energiesteuergesetz" bevorteilt Strom der in die Produktion geht, Strom der an Mitarbeiter abgegeben wird muss herausgerechnet werden, was ebenfalls Verwaltungsaufwand ist. 

Dann sollte der Staat neutral gegenüber grünen Antriebsformen sein. Das heißt E-Motoren dürfen nicht gegenüber anderen Formen besser gestellt werden. In den Städten und Metropolregionen sollte der öffentliche Verkehr das von der Politik geförderte Instrument sein. Nicht der Invididualverkehr.

Man könnte höchstens für die E-Autofahrer nochmal eine erhöhte Pendlerpauschale ausschütten, um da noch einen weiteren Anreiz zu setzen.

Ansonsten seh ich's ähnlich: Arbeitgeber stellen die Ladesäulen zur Verfügung (sofern eigene Parkplätze vorhanden sind), aber den Strom muss natürlich jeder selbst für sein Fahrzeug zahlen (außer es ist ein Firmenfahrzeug).

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Soll man wirklich den Individualverkehr jetzt noch fördern und strukturell betonieren? Mit einem Riesenaufwand für eine Übergangstechnologie? Kabel und Ladesäulen und Parkplätze? Aus Umweltschutzgründen? 

 

Da sollte man das Geld besser in einen ausgebauten, für die Nutzer kostenlosen, öffentlichen Nahverkehr stecken.

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vor einer Stunde schrieb Nosig:

Da sollte man das Geld besser in einen ausgebauten, für die Nutzer kostenlosen, öffentlichen Nahverkehr stecken.

Das wäre sicherlich ein wünschenswerter Ansatz, wird aber große Teile der Bevölkerung, die ehr in ländlichen Gegenden wohnen nicht erreichen. Es ist utopisch zu glauben, dass man von der berühmten letzten Milchkanne mit dem ÖPNV seinen Arbeitsplatz erreichen kann.

Und was nu die "komplizierten" gesetzlichen, bzw. steuerrechtlichen Regelungen angeht, genau das wäre die Aufgabe der Politik, hier neue, bessere Regelungen zu finden. Ziel muss es sein den öffentlichen Verkehr zu verbessern, aber dabei den individuellen nicht zum Feind Nummer 1 zu erklären.

Umgekehrt ist es auch wenig hilfreich, dass ein Hausbesitzer den Dachboden seines Hauses, 5 Minuten zu Fuß vom Hbf, nicht ausbauen darf, weil er auf seinem Grundstück keine zwei neuen Kfz-Stellplätze mehr zur Verfügung stellen kann. Solange das Baurecht noch solche Blüten treibt, sind wir von der Verkehrswende noch meilenweit entfernt.

Auch hier wünsche ich mir neue Ansätze einer neuen Regierung.

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vor 5 Stunden schrieb AOG:

Das dauert seine Zeit und die Stromversorger brauchen ebenfalls Zeit, die Infrastruktur aufzubauen.

 

Die Stromversorger sagen unisono, dass die Infrastruktur nicht das Problem ist und nur punktuelle Anpassungen / Ausbauten erforderlich sind.

Der durchschnittliche Pendler lädt 1-2 mal pro Woche. Für Garagenbesitzer ist es sehr einfach, alle anderen brauchen öffentliche Ladesäulen oder die Möglichkeit am Arbeitsplatz.

 

vor 5 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Dann sollte der Staat neutral gegenüber grünen Antriebsformen sein.

 

Nö, warum sollte er?

 

vor 5 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

In den Städten und Metropolregionen sollte der öffentliche Verkehr das von der Politik geförderte Instrument sein. Nicht der Invididualverkehr.

 

Das stimmt.

 

vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Das wäre sicherlich ein wünschenswerter Ansatz, wird aber große Teile der Bevölkerung, die ehr in ländlichen Gegenden wohnen nicht erreichen. Es ist utopisch zu glauben, dass man von der berühmten letzten Milchkanne mit dem ÖPNV seinen Arbeitsplatz erreichen kann.

 

Na ja, mit selbstfahrenden Fahrzeugen verändern sich da die Spielregeln - ist eine selbstfahrende Kapsel, die ich per Smartphone o. ä. buche, ÖPNV?

Aber das sehen wir in der Breite sicher nicht morgen.

Bearbeitet von foobar
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1 hour ago, foobar said:

Die Stromversorger sagen unisono, dass die Infrastruktur nicht das Problem ist und nur punktuelle Anpassungen / Ausbauten erforderlich sind.

Der durchschnittliche Pendler lädt 1-2 mal pro Woche. Für Garagenbesitzer ist es sehr einfach, alle anderen brauchen öffentliche Ladesäulen oder die Möglichkeit am Arbeitsplatz.

 

Tun sie das, so ganz unisono? Also alle 1.116 deutschen Stromversorger? Eine gewagte Behauptung, um nicht zu sagen eine Lüge rein politische.

 

Wer keine Garage hat und sich für viel Geld und Materialeinsatz diese Wallbox (klingt gleich viel moderner und mehr nach Tesla als Steckdose, gell?) baut, nimmt natürlich die Öffentliche Hand oder den Arbeitgeber in die Pflicht?

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vor einer Stunde schrieb medion:

Tun sie das, so ganz unisono? Also alle 1.116 deutschen Stromversorger? Eine gewagte Behauptung, um nicht zu sagen eine Lüge rein politische.

 

"ziemlich unisono" ist nicht "ausnahmslos alle"; abgesehen davon sind "Stromversorger", die nur aus Büroarbeitsplätzen zum Ankauf des Strom plus Vertrieb oder Kleinstnetze für's grosse Ganze schlicht nicht relevant.

Der Sachstand ist, es hängt nicht an der Infrastruktur, das übliche substanzlose medion'sche Geplärre hin oder her.

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Interessanter wäre es eigentlich, die Fahrzeughersteller dazu zu verpflichten, eine höhere Effizienz beim Laden am Lichtstrom zu verpflichten.

Wenn man sein Auto jeden Abend an die Leitung klemmt und die n paar Stunden vor sich hin nuckelt, ist das Ding morgens auch wieder voll. Und die Last wird problemlos vom Netz aufgenommen, sonst dürfte man ja auch die Kaffeemaschine nicht außerplanmäßig anschalten...

 

Laden am Arbeitsplatz wäre zwar nett, kann aber nicht als gegeben erwartet werden.

Im LH-Thread ist doch gerade der Tenor, dass es nicht Aufgabe des Staates sei, den Lebensstandard von Einzelnen zu sichern. Warum soll dies denn nun plötzlichAufgabe eines privatwirtschaftlichen Unternehmens sein?

 

So oder so, meine Erwartungen an die Wahlen sind gering, es wird wieder jemand aus dem bereits bekannten Sumpf das Rennen machen. Aber interessant wird es trotzdem werden, wer genau dann in Schlumpfhausen das Sagen hat. Je nachdem sehen wir dann halt entweder Zukunftsverweigerung oder ideologische Realsatire. 

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Keiner, der in einer Etagenwohnung lebt, hat einen festen Parkplatz mit Ladesäule. Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich vorzustellen, wie künftig in den Städten überall Autos mit leerer Batterie liegen bleiben und wie nutzloser Schrott alles andere blockieren.

 

Was ich vermisse, sind politische Initiativen zur besseren Abgasreinigung von Verbrennungsmotoren. Das ist keineswegs ausgereizt aber man gibt Verbrenner im Prinzip auf. Jedenfalls im Augenblick. Wo ist denn das Ein-Liter-Auto? Hatte VW doch als XL1 groß vorgeführt?  

 

Das wäre vermutlich energieeffizienter, als irgendwo Strom zu erzeugen, zu transformieren, zu transportieren, wieder zu transformieren, in alternden Batterien mit sinkender Speicherleistung zu lagern und dann als nutzbaren Bruchteil der ursprünglich aufgewendeten Arbeit abzurufen.

 

Bearbeitet von Nosig
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vor 48 Minuten schrieb Nosig:

Keiner, der in einer Etagenwohnung lebt, hat einen festen Parkplatz mit Ladesäule. Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich vorzustellen, wie künftig in den Städten überall Autos mit leerer Batterie liegen bleiben und wie nutzloser Schrott alles andere blockieren.

 

Genau so wird es kommen. Und Zombies.

 

vor 48 Minuten schrieb Nosig:

Was ich vermisse, sind politische Initiativen zur besseren Abgasreinigung von Verbrennungsmotoren. Das ist keineswegs ausgereizt aber man gibt Verbrenner im Prinzip auf. Jedenfalls im Augenblick. Wo ist denn das Ein-Liter-Auto? Hatte VW doch als XL1 groß vorgeführt?  

 

Da Verbrenner grundsätzlich CO2 emittieren, sind sie tot.

 

vor 49 Minuten schrieb Nosig:

Das wäre vermutlich energieeffizienter, als irgendwo Strom zu erzeugen, zu transformieren, zu transportieren, wieder zu transformieren, in alternden Batterien mit sinkender Speicherleistung zu lagern und dann als nutzbaren Bruchteil der ursprünglich aufgewendeten Arbeit abzurufen.

 

Gesamtwirkungsgrad batterieelektrischer Antrieb "Well to Wheel" um 80%, Verbrenner um 20.

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vor 4 Minuten schrieb Nosig:

"Grün" ist der sicher nicht zu haben.

 

Huh? Doch, natürlich. Heute gut die Hälfte, perspektivisch ist der gesamte Strombedarf aus Wind-, Solar- und Wasserkraft zu decken. Vor allem bei Solar ist das Potential bisher bestenfalls angekratzt.

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Ja, Du referierst hier wieder die Versprechungen, ich mache mir dagegen Gedanken über die praktische Umsetzbarkeit.

Wir "wollen" beide mehr Umweltschutz. Es gibt aber danach noch ein paar praktische Fragen.

 

Passt aber super zum Thema Wahlkampf.

Bearbeitet von Nosig
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vor 32 Minuten schrieb Nosig:

Du referierst hier wieder die Versprechungen, ich mache mir dagegen Gedanken über die praktische Umsetzbarkeit.

 

Andersrum wird ein Schuh draus: Du bist im Klein-klein des Status Quo verhaftet und zeigst nicht gerade Weitsicht.

Aber sei's drum.

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Technisch gesehen ist eine komplett regenerative Energieversorgung durchaus möglich. Es stellen sich eigentlich nur drei Fragen:

1. Will man es politisch überhaupt?

2. Was kostet es?

3. Wie schnell geht es?

 

Insbesondere die 2. und 3. Frage beeinflussen sich gegenseitig ziemlich stark...

 

Aber es muss ja auch gar keine "entweder oder"-Entscheidung sein. Wenn nur diejenigen, die problemlos Elektroauto fahren können, eins fahren, ist auch schon viel geholfen. Dann können die Langstreckenpendler aus dem Plattenbau ohne Ladesäule auch noch n bisschen länger den Verbrenner fahren. Das macht dann den Kohl nicht mehr fett.

Genauso wie nicht das letzte laufende Kohlekraftwerk das Problem ist, sondern die anderen 20, die gerade am Netz sind.

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Auch vermeintlich grüne Technologien haben ihre Kehrseiten. Das bedeutet nicht, dass man sie nicht einführen sollte, aber es gibt immer einen Preis, den man dafür zahlt. Wasserkraftwerke bringen Täler und ganze Flußsysteme und deren Pflanzen- und Tierwelt durcheinander, Windkraft im Meer stört Fischschwärme, Solar ist teuer, giftig und energieaufwändig und vom schwankenden Lichteinfall abhängig und so weiter. 

 

Vielleicht könnte man die Phase der grünen Phantasien jetzt einfach mal durch eine realistischere Bewertung ablösen? Vor allem, wenn man sich selber ernst nimmt, ist irgendwann ein Faktencheck nötig.

Meine persönliche Prognose ist, dass der dogmatische Schwenk zu Elektro früher oder später eine Riesenrenaissance der Atomkraft erzwingt. Bei allen, die sie dann noch haben. Der Rest muss sie dann bei denen einkaufen, in Frankreich und im "nahen" Osten.

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vor 22 Minuten schrieb abdul099:

Technisch gesehen ist eine komplett regenerative Energieversorgung durchaus möglich. Es stellen sich eigentlich nur drei Fragen:

1. Will man es politisch überhaupt?

2. Was kostet es?

3. Wie schnell geht es?

Ich denke Deine Fragen stehen in einer falschen Reihenfolge. ;)

 

1. Wie schnell geht das?

Denn davon ist 2. abhängig.

2. Was kostet es?

Und zwar verglichen zwischen jetzt sofort etwas tun, oder warten bis man dazu gezwungen ist.

3. Wer mach politische den meisten Druck, um 2. am preiswertesten hin zu bekommen?

Da macht die jetzige Regierung, mit einem Kohleausstieg bis 2038, um die Klimaziele 2030 zu erreichen (schon rein rechnerisch) ziemlich genau Null Punkte!

 

Zu 1. wird die Politik eigentlich nur teilweise etwas beitragen können. Denn Erfindungen und Innovationen wird man nicht erzwingen können und auch nicht per Gesetz verordnen.

Ich kann jeden verstehen, der darauf hinweist, dass wir heute unsere Gesellschaft nicht mit 100% regenerativer Energie versorgen können. Weder was die Versorgungssicherheit, noch die dazu benötigte Menge angeht. Die Politik kann hier nur dafür Sorgen, bzw. Anreize geben, dass die verbrauchte Menge runter geht.

und ein Mittel ist hier der (2.) Preis. Es wird natürlich in Zukunft teurer werden (müssen). Wer also in 10 Jahren die selbe Energiemenge verbraucht wie heute, der wird sicherlich dafür annähernd das Doppelt zum heutigen Preis zahlen. Hier ist es Aufgabe der Politik die Rahmenbedingungen vorzugeben und dafür zu sorgen, dass wir nicht in eine Öko-Traumwelt abdriften. Denn wenn regenerative Energieen dem Planeten mehr schaden, als sie Nutzen, sind sie der falsche Weg. Wenn bei uns die Luft saubererr wird, dafür aber der Urwald stirbt, weil dort seltene Erden und Metalle abgebaut werden, kann das nicht richtig sein.

Was letztendlich zum Erfolg führt, wird uns (wie immer) erst die Zukunft zeigen. Aber fest steht, wenn wir noch lange warten, wird dadurch nichts besser und wir werden damit auch kein Geld sparen. Wenn etwas hastig passieren muss, wird das dann auch immer teurer.

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