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Bundestagswahl am 26.09.2021


Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Leon8499:

Wie selbstverständlich ein Klimalockdown ...

Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, dass Du der einzige bist, der diesen Unsinn von sich gibt?

 

Wer hat wann und wo jemals behauptet, dass der komplette Flugverkehr der Welt verboten werden soll?

Es geht darum, dass für Flugreisen ein angemessener Preis zu zahlen ist. Und da ein Flug nun einmal die Umwelt schädigt, muss diese Schädigung, bzw. die dafür notwendige Kompensation, eben von denen gezahlt werden, die den Flug machen. Und ja, damit werden Flugreisen teurer!

Da brauchst Du Dich von Deiner festbetonierten Meinung nicht einen Zentimeter fort zu bewegen.

 

Ich würde Dir sogar dringen anraten mal eine längere Reise anzutreten. China wäre ein tolles Ziel.

Dann kannst Du Dir vor Ort mal ansehen, wie ein staatlich reglementiertes und kontrolliertes Leben wirklich aussieht.

Es würde Deinen Horizont erweitern und uns vor weiteren unsäglichen Vergleichen unserer Lebensumstände mit denen in China bewahren.

Das wäre dann mal eine echte Win-Win-Situation!

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vor 24 Minuten schrieb jubo14:

Wer hat wann und wo jemals behauptet, dass der komplette Flugverkehr der Welt verboten werden soll?

 

Habe ich das jemals behauptet? Nein. Im Coronalockdown Nummer 1 und 2 gab es ja auch zu jeder Zeit Flugverkehr, nur halt stark reduziert. Trotzdem war es kein erstrebenswerter Zustand. Also zumindest meiner Meinung nach nicht.

 

vor 24 Minuten schrieb jubo14:

Es geht darum, dass für Flugreisen ein angemessener Preis zu zahlen ist. Und da ein Flug nun einmal die Umwelt schädigt, muss diese Schädigung, bzw. die dafür notwendige Kompensation, eben von denen gezahlt werden, die den Flug machen. Und ja, damit werden Flugreisen teurer!

Da brauchst Du Dich von Deiner festbetonierten Meinung nicht einen Zentimeter fort zu bewegen.

 

Und was sich manche Interessensvertreter als "angemessenen Preis" vorstellen, ist für viele nicht wohlhabende Menschen ein de-facto-Verbot. Es geht hier ja nicht darum, dass das LH-Ticket FRA-MAD 20%, sondern eher zwei- bis dreimal teurer wird, als Beispiel.

 

vor 24 Minuten schrieb jubo14:

Ich würde Dir sogar dringen anraten mal eine längere Reise anzutreten. China wäre ein tolles Ziel.

Dann kannst Du Dir vor Ort mal ansehen, wie ein staatlich reglementiertes und kontrolliertes Leben wirklich aussieht.

Es würde Deinen Horizont erweitern und uns vor weiteren unsäglichen Vergleichen unserer Lebensumstände mit denen in China bewahren.

Das wäre dann mal eine echte Win-Win-Situation!

 

Kann man sich ja bald leider nicht mehr erlauben, angesichts neuer "klimafairer" Preise.

Bearbeitet von Leon8499
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vor 31 Minuten schrieb jubo14:

Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, dass Du der einzige bist, der diesen Unsinn von sich gibt?

 

Das ist natürlich eine wohlfeile und differenzierte Antwort, die so gar nichts bringt. Mir ist bisher nur aufgefallen, dass so ziemlich alles, was nicht deiner eigenen Meinung entspricht, Unsinn ist. Stichwort Alaska-Kreuzfahrt: Wasser predigen, Wein saufen...

 

 

Was wäre denn ein angemessener Preis für eine Flugreise? Für dich samt studierter Gattin und wahrscheinlich auch für mich ein anderer als für viele andere Menschen. Das ganze klimafair und klimafreundlich und grün und Zeugs ist doch nichts anderes als die neumodische Umschreibung für Steuer- und Abgabenerhöhung.

 

Wir werden hier "politisch" eher nicht zusammenkommen, vielmehr einen weiteren Zankapfel geschaffen haben. Grüne und Linke wollen natürlich den Flugverkehr nicht verbieten (können sie ja auch gar nicht, halb Deutschland ist ja ruck zuck in Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Polen; zur Not gibt es noch Dubai) und wie käme Frau Roth dann in ihr Sonne, Mond und Sterne Ferienhaus in der Türkei? Es wird halt nur für ALLE teurer.

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vor 23 Minuten schrieb medion:

Es wird halt nur für ALLE teurer.

Wäre das ein Problem?

 

Aus meiner Sicht ist die "Konsumsteuerung" über den Preis (CO2-Steuern) die beste Option. Jeder kann für sich entscheiden, wie er sein Geld ausgibt. Und es gibt die meisten Innovationen (CO2-Abscheidung, etc ...). 

 

Bzw. was wäre deine Alternative: Alles bleibt wie es ist. Vielleicht geht es gut. Vielleicht stoppt noch zu unserer Lebzeit der Golfstrom. Vielleicht steigen die Temperaturen im Mittelmerraum und es gibt Millionen Wirtschafts-/Klimaflüchtlinge?

Wenn dir das Risiko egal ist, damit du x-mal im Jahr mit der Familie zwischen England und Deutschland oder England oder Mallorca pendeln kannst dann solltest du so ehrlich sein und einen egoismus klar formulieren und nicht hinter "Parolen" verstecken.

 

 

 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
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vor 2 Minuten schrieb Tschentelmän:

Wer behauptet denn, dass der Luftverkehr der Haupt-Luftverschmutzer ist? Ein Teil davon ja - deshalb auch ein Thema für die Diskussion... Nach schmunzeln ist mir jedoch nicht - die Transformation ist nunmal die größte Herausforderung überhaupt...

 

ein kleiner Teil davon!! 

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Es mag sein, dass die Luftfahrt im Moment nur einen kleinen Teil des Klimaproblems darstellt.

Und durch die Abschaffung oder Verminderung von Flugreisen werde ich das Klima nicht retten können.

Aber die Herausforderungen, weniger Klima-Schädlich zu sein, sind für die Fliegerei auch extrem hoch.

 

Wenn man jetzt mal ein paar Jahre weiter schaut, wenn viele Länder alte Kohlekraftwerke abgeschaltet haben (lassen wir mal einen Moment außen vor, wodurch diese ersetzt wurden), dann ist die Energieerzeugung weniger klimaschädlich, damit ist dann auch die daran hängende Industrie, der private Sektor, usw. weniger klimaschädlich, nur die Luftfahrt hätte sich nicht bewegt.

Dann sind es plötzlich nicht mehr die heutigen 3%, dann sind es 20%.

Und dann hat man den Punkt erreicht, wo man mit Verboten, mit Reglementierungen der Luftfahrt eben doch nennenswerte Verbesserungen erzielen kann.

Wer sich also heute gegen Verändernugen, die zunächst für uns Verbraucher definitiv nur Preiserhöhungen bedeuten, wehrt, der muss damit rechnen, dass es in 10 Jahren genau das gibt, worüber der eine oder andere heuten schon herumschwadroniert, nämlich Flug-Verbote!

 

Da ich den Preis hier ins Spiel gebracht habe, mal eine kleine Gegenüberstellung:

Geht es nach Fridays for Future soll der Mallorca-Flug etwa 135,- € pro Nase teurer werden. (180,- €/t CO2)

Die Grünen wollen hingegen schon nur noch 45,- €, da sie nur 60,- € ansetzen wollen.

Die SPD will 55,- €, die CDU will von 45,- auf 65,- € in den nächsten 4 Jahren steigern.

 

Die günstigen Ticket gibt es also bei der SPD! Werden die nun die absolute Mehrheit holen?

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vor 1 Stunde schrieb jubo14:

Und dann hat man den Punkt erreicht, wo man mit Verboten, mit Reglementierungen der Luftfahrt eben doch nennenswerte Verbesserungen erzielen kann.

Wer sich also heute gegen Verändernugen, die zunächst für uns Verbraucher definitiv nur Preiserhöhungen bedeuten, wehrt, der muss damit rechnen, dass es in 10 Jahren genau das gibt, worüber der eine oder andere heuten schon herumschwadroniert, nämlich Flug-Verbote!

Veränderungen sind okay, wie können nicht einfach so weitermachen. Und Reglementierungen wären ja eigentlich halb so wild, wenn man nicht jedes Mal das Gefühl dabei hätte, dass eines der Absichten dahinter die Erzielung von Einnahmen für den Staat und der eigentlich gewünschte Effekt nur ne Nebensache ist.

 

Ne Auflage "ein Flug über X Kilometer darf pro Person nicht mehr als Y kg CO2-Emissionen verursachen, egal wie es gelöst wird" wäre okay. Wenn der Flug dadurch teurer wird, ist es halt so, Technologie gibt es nicht umsonst. Die Vorgaben müssen nur realistisch sein und nicht nur durch die ultragrün-extremistisch gefärbte politische "ich muss den anderen durch noch wildere Forderungen übertrumpfen"-Brille betrachtet werden. 

 

Ne CO2-Steuer heißt zunächst mal nur, dass der Staat mehr Geld im Säckel hat. Ne Reduzierung der Emissionen bringt es erst mal nicht, außer vielleicht durch indirekte Effekte, weil ich mir durch den Flug nach Malle weniger Steaks aus dem örtlichen Bioladen leisten kann. 

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vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Wer sich also heute gegen Verändernugen, die zunächst für uns Verbraucher definitiv nur Preiserhöhungen bedeuten, wehrt, der muss damit rechnen, dass es in 10 Jahren genau das gibt, worüber der eine oder andere heuten schon herumschwadroniert, nämlich Flug-Verbote!

 

Heute im ARD-Presseclub - genau das Thema - nicht nur zur Fliegerei sondern allgemein - auch bezüglich des aktuellen Wahlkampfes, der nun wie bereits diskutiert massiv von der Katastrophe beeinflusst werden wird...

 

Alles in allem ist wohl klar, dass auf uns Verbraucher/Bürger/Konsumenten/Genießer/usw hinsichtlich Klimaschutz "eigentlich" viele massive und unumkehrbare Maßnahmen und Veränderungen zukommen müssten - einhergehen mit deutlich steigenden Kosten für viele heutige Selbstverständlichkeiten... Offensichtlich konnte sich die Politik - weder im Deutschland noch in Europa - bislang aber noch nicht dazu durchringen, den Menschen knallhart ins Gesicht zu sagen, was das alles bedeutet (und zwar nicht "bedeuten kann" - sondern "bedeuten muss").... Insofern würde ich persönlich es eher skeptisch sehen, ob "wir" den Klimawandel mit der heutigen Form der Politik tatsächlich bremsen können..

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vor einer Stunde schrieb abdul099:

Ne Reduzierung der Emissionen bringt es erst mal nicht, außer vielleicht durch indirekte Effekte, weil ich mir durch den Flug nach Malle weniger Steaks aus dem örtlichen Bioladen leisten kann. 

Das sehe ich allerdings völlig anders!

 

Der Effekt ist, dass die Airline, die ihren Treibstoffverbrauch senken kann, damit auch die Flüge wieder preiswerter anbieten kann, und somit die "Mitbewerber" unter Druck setzt.

Bleiben wir bei unserem Malle Beispiel.

Ryanair bietet die Flüge derzeit für rund 20,- € an.

Setzt sich die Idee durch, dass Steuern und Gebühren nicht mehr weg- und quersubventioniert werden dürfen, würde dieser Flug im Kommenden Jahr 20,- + 40,- (derzeitige Steuern & Gebühren) + 45,- € (CO2 Preis) = 105,- € kosten.

Die Mitbewerber dürften wohl kaum günstiger fliegen.

Wenn das Flugzeug nun 20% weniger Kerosin verbraucht reduziert sich damit der CO2 Preis um 9,- € und schon bin ich als einziger unter der magischen 100,- € Marke.

 

Beim Steak wird das in der Fleischtheke bei Aldi oder Kaufland durch die hin- und herfahrerei zum Schlachthof z.B. um 0,20 € teurer, während das beim Fleischer mit lokalem Angebot im Preis gleich bleibt. (Die Polemik mit dem Bioladen ist hier etwas fehl am Platz!)

 

vor einer Stunde schrieb abdul099:

Ne CO2-Steuer heißt zunächst mal nur, dass der Staat mehr Geld im Säckel hat.

Du solltest Da vielleicht mal ein paar Minuten Deier Zeit investieren, um die einzelnen Programme der Parteien danach zu prüfen, was sie mit den so eingesammelten Geldern machen wollen.

Das war Du befürchtest kann ich nur bei zwei, sehr unterschiedlichen Parteien, so sehen. Das sind die FDP und die AFD! Die eienen wollen es "den Markt regeln" lassen, die anderen sind komplett dagegen.

Der Rest will diese Gelder nutzen, um sie gezielt "umzuverteilen". Mal zur Wirtschaft, damit die Geld für Inovationen hat, mal zum Bürger, damit der sich die Energiewende überhaupt leisten kann.

Ob und wie weit man den Parteien und ihren Wahlprogrammen nun Glauben schenkt, muss jeder für sich entscheiden.

Aber das (die meisten) Parteien nun begriffen haben, dass man die Politik grundlegend ändern muss, davon gehe ich mittlerweile aus.

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vor 23 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Aus meiner Sicht ist die "Konsumsteuerung" über den Preis (CO2-Steuern) die beste Option. Jeder kann für sich entscheiden, wie er sein Geld ausgibt. Und es gibt die meisten Innovationen (CO2-Abscheidung, etc ...).

Das muss dann aber auch konsequent für alle Produkte/Leistungen angewandt werden, d.h. auch der Wein auf Südafrika oder die Grafikkarte aus Tawain müssen mit entsprechemdenen Aufschlägen versehen werden.

 

...NCC1701

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vor 13 Stunden schrieb NCC1701:

Das muss dann aber auch konsequent für alle Produkte/Leistungen angewandt werden, d.h. auch der Wein auf Südafrika oder die Grafikkarte aus Tawain müssen mit entsprechemdenen Aufschlägen versehen werden.

 

...NCC1701

 

Zugleich dann leider auch sozialer Sprengstoff...  Die Grünen sprechen das Problem in ihrem Wahlprogramm zumindest halbwegs offen aus - bei konsequenter Umsetzung der Klimaschutz-Politik wird der Strukturwandel manche Branchen hart treffen - das bedarf dann einer sehr aufwendigen Neuausrichtung, die Jahre dauert... Auch für eine starke Volkswirtschaft eine riesengroße Herausforderung - wenn es denn wirklich so konsequent kommen sollte...

 

Für Schwellenländer dürften solche Veränderungen vermutlich noch viel heftiger durchschlagen... Was machen wir, wenn andere Länder nicht am gleichen Klima-Strang ziehen, wie wir das für nötig halten? Deren Klima-unfreundliche Produkte mit Klima-Strafzoll belasten oder die Einfuhr sogar verbieten? Sehr sehr heikel....

 

Prinzipiell erfordert das Thema ein gemeinsames globales Ziel, das in der nötigen Konsequenz leider schwer vorstellbar ist... Und noch dazu bietet das Thema reichlich Potential, sich selbst in die eigene Tasche zu lügen, wenn man sein eigenes Land zwar klima-politisch umkrempelt, der halbe Rest der Welt - auf dessen Produkte wir angewiesen sind - weniger straff unterwegs ist...

 

Ergänzung - gilt natürlich auch für die Fliegerei - z.B. dabei der Tourismus - einige nicht allzu reiche Länder, die auf "uns" ausländische Besucher angewiesen sind... Was wird aus denen, wenn die ökologische Empfehlung lautet, auf Fernreisen zu verzichten??

Bearbeitet von Tschentelmän
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vor 18 Stunden schrieb jubo14:

Der Effekt ist, dass die Airline, die ihren Treibstoffverbrauch senken kann, damit auch die Flüge wieder preiswerter anbieten kann, und somit die "Mitbewerber" unter Druck setzt.

Mir war schon klar, dass du natürlich alles anders siehst. Aber ich wollte deine Ansicht nicht unreflektiert übernehmen, da ich der Meinung bin, dass es nicht ganz so einfach ist, wie sich das viele vorstellen.

 

Mal abgesehen davon, dass 20% Einsparungen am Kerosin nicht einfach so drin sind: Welche Airline verwendet denn heute Modelle, die mehr Sprit als nötig brauchen? 

Und theoretisch könnte ne Airline immer noch sagen "scheiß auf CO2, kostet das Ticket halt mehr", so wie manchen Autofahrern auch der Spritpreise egal ist. Erfüllt wird also das Minimum, mit dem man wettbewerbsfähig genug zum Überleben ist.

vor 18 Stunden schrieb jubo14:

Beim Steak wird das in der Fleischtheke bei Aldi oder Kaufland durch die hin- und herfahrerei zum Schlachthof z.B. um 0,20 € teurer, während das beim Fleischer mit lokalem Angebot im Preis gleich bleibt. (Die Polemik mit dem Bioladen ist hier etwas fehl am Platz!)

Die Preissteigerung wird zu gering sein, um eine signifikante Lenkungswirkung zu haben.

Den Bioladen hab ich eingebracht, weil die Preise dort meist ein Stück höher sind. Ich kann aber jeden Euro nur einmal ausgeben und hab nach nem teureren Flug erst mal weniger verfügbare Mittel. Dementsprechend geht es dann halt zu Kaufland oder Aldi, die das Fleisch durch die halbe Republik karren. Es kann also sogar noch ne negative Rückkopplung bestehen.

Warum du da gleich Polemik rausliest, weißt vermutlich nur du selbst... 

vor 18 Stunden schrieb jubo14:

Du solltest Da vielleicht mal ein paar Minuten Deier Zeit investieren, um die einzelnen Programme der Parteien danach zu prüfen, was sie mit den so eingesammelten Geldern machen wollen.

Das war Du befürchtest kann ich nur bei zwei, sehr unterschiedlichen Parteien, so sehen. Das sind die FDP und die AFD! Die eienen wollen es "den Markt regeln" lassen, die anderen sind komplett dagegen.

Der Rest will diese Gelder nutzen, um sie gezielt "umzuverteilen". Mal zur Wirtschaft, damit die Geld für Inovationen hat, mal zum Bürger, damit der sich die Energiewende überhaupt leisten kann.

Ja, das ist mir durchaus bewußt. Ich antworte mal mit zwei Beispielen, die dir bestimmt geläufig sind. Mal so als Hinweis, wie vertrauenswürdig solche Aussagen sind. 

 

Der Solidaritätzuschlag, der seine Befristung auf zunächst 1 Jahr gut überlebt hat, und dessen Mittel in den Bundeshaushalt geflossen sind. Bestimmt wurden die nur zum Aufbau Ost, der Unterstützung von Süd- und Osteuropa und für den Golfkrieg verwendet und nichts irgendwo anders zweckentfremdet.

 

Und Trittins berühmte Kugel Eis im Monat zur Finanzierung der Energiewende ist mittlerweile groß genug, um Indiana Jones vor sich herzutreiben.

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Am 18.7.2021 um 11:13 schrieb jubo14:

Es mag sein, dass die Luftfahrt im Moment nur einen kleinen Teil des Klimaproblems darstellt.

Und durch die Abschaffung oder Verminderung von Flugreisen werde ich das Klima nicht retten können.

Aber die Herausforderungen, weniger Klima-Schädlich zu sein, sind für die Fliegerei auch extrem hoch.

 

Wenn man jetzt mal ein paar Jahre weiter schaut, wenn viele Länder alte Kohlekraftwerke abgeschaltet haben (lassen wir mal einen Moment außen vor, wodurch diese ersetzt wurden), dann ist die Energieerzeugung weniger klimaschädlich, damit ist dann auch die daran hängende Industrie, der private Sektor, usw. weniger klimaschädlich, nur die Luftfahrt hätte sich nicht bewegt.

Dann sind es plötzlich nicht mehr die heutigen 3%, dann sind es 20%.

Und dann hat man den Punkt erreicht, wo man mit Verboten, mit Reglementierungen der Luftfahrt eben doch nennenswerte Verbesserungen erzielen kann.

Wer sich also heute gegen Verändernugen, die zunächst für uns Verbraucher definitiv nur Preiserhöhungen bedeuten, wehrt, der muss damit rechnen, dass es in 10 Jahren genau das gibt, worüber der eine oder andere heuten schon herumschwadroniert, nämlich Flug-Verbote!

 

Da ich den Preis hier ins Spiel gebracht habe, mal eine kleine Gegenüberstellung:

Geht es nach Fridays for Future soll der Mallorca-Flug etwa 135,- € pro Nase teurer werden. (180,- €/t CO2)

Die Grünen wollen hingegen schon nur noch 45,- €, da sie nur 60,- € ansetzen wollen.

Die SPD will 55,- €, die CDU will von 45,- auf 65,- € in den nächsten 4 Jahren steigern.

 

Die günstigen Ticket gibt es also bei der SPD! Werden die nun die absolute Mehrheit holen?

Ok, wir lassen also aus, wie Kohlekraftwerke ersetzt werden sollen aber gehen davon aus, dass sich die Luftfahrt alleine über die nächsten 10 Jahre nicht bewegt. Was für eine wirre Vorstellung. Die Luftfahrt ist tagtäglich in Bewegung. Neue Flieger werden gebaut und übernommen, Kosteneinsparungen durch sparsameres fliegen, optimiertere Routen, Modifikationen an Flugzeugzelle und Flügeln gibt es auch. Wieso gängelt man diese Branche durch realitätsferne Forderungen so sehr? Umso schöner, das in einem Luftfahrt-Forum zu lesen. 

Übrigens gelten die 3% weltweit. Ich glaube kaum, dass sich die asiatischen Länder von Baerbock vorschreiben lassen wollen, wie sie zu fliegen haben. Wie wäre es den Horizont zu erweitern und anstatt über Verbote über tatsächliche Verbesserungen zu reden? Single european sky zb? Aber das wäre ja zu einfach ?

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vor 4 Stunden schrieb DM801:

Wieso gängelt man diese Branche durch realitätsferne Forderungen so sehr?

Mich würde ernsthaft interessieren, ob hinter dieser Aussage auch konkrete Vorwürfe stecken, oder ob es nur eine difuse Angst ist, die einfach weiter erzählt wird.

 

Ist damit Tatsache gemeint, dass sich die Luftfahrt dem Wettbewerb mit z.B. der Bahn stellen muss?

Ist damit eine Belastung mit (CO2-)Abgaben gemeint, die alle Industrienen zahlen sollen?

Ist damit gemeint, dass die Luftfahrt keine (Kerosin-)Steuervergünstigungen mehr bekommen soll?

Ist damit gemeint, dass die Fliegerei den Kunden gegenüber mit transparenten Preisen arbeiten soll?

 

vor 4 Stunden schrieb DM801:

... gehen davon aus, dass sich die Luftfahrt alleine über die nächsten 10 Jahre nicht bewegt.

 

Am 18.7.2021 um 11:13 schrieb jubo14:

... nur die Luftfahrt hätte sich nicht bewegt.

Muss ich jetzt hier ernsthaft den Sinn und Zweck des Konjunktiv erklären?

 

Was die Innovationen angeht, bin ich doch 100% bei Dir! Genau dadurch wird man besser, und kann damit auch die CO2-Abgaben wieder senken. Und bei den CO2-Abgaben hast Du offensichtlich nicht mitbekommen, dass es die CSU, dicht gefolgt von der CDU ist, die hier die höchsten Forderungen stellt. Zumindest steht es so in deren Wahlprogramm.

Aber das sind dann ja schon wieder langweilige Fakten ....

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Luftfahrt mit der Bahn zu vergleichen ist aber auch realitätsfern.

Erstmal muss man das dann auf ein Radius festlegen. Während Frankfurt - Paris ja noch mit der Bahn halbwegs erträglich ist, ist die Strecke Frankfurt - Madrid mit der Bahn nicht wirklich eine Alternative.

 

Und dann noch Subventionen ins Spiel zu bringen…

Die Bahn ist ein vom Staat finanzierter Konzern, der wann das letztes Mal profitabel war? 
Wenn der Staat Steuergelder für die Gegenfinanzierung bereitstellt ist das ja wohl auch eine Art Subvention.

 

Aber kann man ja zukünftig verbandeln, die Steuerbefreiung für Kerosin (die ja nach internationalen Recht gilt) hier abschaffen, und die dann eingenommen Millionen für die Bahn einsetzen. Dann ist der Bundeszuschuss nicht ganz so hoch.
 

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vor 4 Stunden schrieb jubo14:

Mich würde ernsthaft interessieren, ob hinter dieser Aussage auch konkrete Vorwürfe stecken, oder ob es nur eine difuse Angst ist, die einfach weiter erzählt wird.

 

Ist damit Tatsache gemeint, dass sich die Luftfahrt dem Wettbewerb mit z.B. der Bahn stellen muss?

Ist damit eine Belastung mit (CO2-)Abgaben gemeint, die alle Industrienen zahlen sollen?

Ist damit gemeint, dass die Luftfahrt keine (Kerosin-)Steuervergünstigungen mehr bekommen soll?

Ist damit gemeint, dass die Fliegerei den Kunden gegenüber mit transparenten Preisen arbeiten soll?

 

 

Muss ich jetzt hier ernsthaft den Sinn und Zweck des Konjunktiv erklären?

 

Was die Innovationen angeht, bin ich doch 100% bei Dir! Genau dadurch wird man besser, und kann damit auch die CO2-Abgaben wieder senken. Und bei den CO2-Abgaben hast Du offensichtlich nicht mitbekommen, dass es die CSU, dicht gefolgt von der CDU ist, die hier die höchsten Forderungen stellt. Zumindest steht es so in deren Wahlprogramm.

Aber das sind dann ja schon wieder langweilige Fakten ....

 

Diffuse Angst, genau mein Humor. Stichwort "Flugscham", "Flugzeug Klimakiller Nr1" . Muss ich weiter machen?

 

Ich glaube der Wettbewerb mit der Bahn ist tatsächlich kein fairer. Nicht nur wird die Bahn komplett durch den Staat getragen. Nein, sogar die Medien hat die Bahn auf ihrer Seite. 100% Klimaneutral? Bei unserem Strommix? Die Bahn ist im Schnitt günstiger als ein Flugticket und hat dennoch Probleme im Wettbewerb mit der Luftfahrt. Wäre der heute geltende Konsens nicht der, dass Fliegen ja unglaublich klimaschädlich ist und es deshalb moderner und cooler ist auf die Bahn umzusteigen, so hätte die Bahn keine Chance.

 

Die Luftfahrt ist mit der Luftverkehrsabgabe schon deutlich gebeutelt. Sie muss ihre Infrastruktur zu Großteilen selbst tragen. Was ist daran nicht transparent? Jetzt wollen wir, dass sich die Luftfahrt klimaneutraler entwickelt und fordern gleichzeitig eine Kerosinsteuer, so dass Investitionsmöglichkeiten ausbleiben. Wie wenig Reserven die allermeisten Fluggesellschaften eh schon haben, dürfte spätestens post Corona jedem ersichtlich sein. Aber klar, fordern wir -völlig ideologisch verblendet- noch eine weitere Steuer. 

 

In der Luftfahrt gibt es eine schöne Weisheit. Don't assume or else you make an ass out of u and me. In diesem Sinne darfst du deine Anmerkung zur CDU/CSU gerne behalten, da sie mich nicht betrifft. Witzig aber, dass direkt der Beissreflex kommt, wenn es um die Kritik an der Halbgöttin Baerbock und ihre grünen Jünger geht.

 

Eine Frage an dich: Wie möchtest du den Wettbewerbsnachteil gegenüber nicht EU Airlines, der durch die zukünftige Steuer entsteht, ausgleichen? Dort mehr Wachstum, hier weniger. Dort prekärere Arbeitsverhältnisse, hier gesicherte und ordentliche. Es ist unglaublich was sich die EU hier, angeführt von Frau v.d Leyen, die niemals in dieser Position sein dürfte (Berater-Affäre), erlaubt.

 

Eurobonds sollte es ja auch nie geben und plötzlich haben wir die Schuldenunion. Auch wenn man es halt anders nennt. Unser Bundesverfassungsgericht ist ein zahnloser Tiger, gedemütigt durch den EuGH. Ich habe das Vertrauen in die Weitsicht unserer Regierung und der EU Kommission leider verloren. Die Kerosinsteuer ist meiner Meinung nur ein weiteres Zeichen dafür.

 

 

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vor 57 Minuten schrieb DM801:

Diffuse Angst, genau mein Humor. Stichwort "Flugscham", "Flugzeug Klimakiller Nr1" . Muss ich weiter machen?

Ich bitte darum!

Denn wenn Du das aus meinem Postings herauslesen kannst, musst Du eine derart blühende Phantasie haben, dass es schade wäre die brach liegen zu lassen.

 

vor 57 Minuten schrieb DM801:

Ich glaube der Wettbewerb mit der Bahn ist tatsächlich kein fairer.

Genau so wenig wie der zwischen Auto und ÖPNV oder der Fähre auf eine Urlaubsinsel und dem eigenen Boot.

Ich habe deswegen aber noch keinen Airline-Manager jammern hören. Hier im Forum ist es allerdings bei einigen der definitive Untergang, jeder der für einen weiteren Ausbau der Bahn ist, muss ein Airline-Hasser sein.

Schon mal darüber nachgedacht, dass ich es einfach wünschenswert finden würde, wenn ich mit der Bahn in 90 Minuten am Flughafen FRA sein könnte, statt der heute notwendigen 3 Stunden? (Alternativ könnte ich auch das Auto nehmen und wäre in 2,5 - 5 Stunden am Flughafen. Je nach Verkehrslage.)

 

vor 57 Minuten schrieb DM801:

Eine Frage an dich: Wie möchtest du den Wettbewerbsnachteil gegenüber nicht EU Airlines, der durch die zukünftige Steuer entsteht, ausgleichen?

Abgesehen davon, dass nicht ich alleine entscheide, garnicht!

Denn ich kann hier keinen Nachteil erkennen. Es ist völlig egal aus welchem Land der Flieger in die EU einfliegt, sobald er hier landet, sobald die Airline hier auch nur ein Ticket verkauft, unterliegt sie damit auch den hier gültigen Regularien, mus die selben Steuern und Abgaben zahlen.

Jetzt zu argumentieren, dass es die Chinesen oder Amerikaner aber doch auch nicht tun, ist eine etwas verschobene Ansicht. Denn wenn man selber glaubt, etwas richtiges zu tun, das dann aber nicht macht, weil andere noch auf dem falschen Weg bleiben, hat ja wohl wenig mit eigenständigem handeln zu tun. Einerseits jammern, dass man von den USA ferngesteuert wird, das die Chinesen unsere Wirtschaft platt machen wollen, dann aber um Gottes Willen nichts anderes zu tun, als diese "großen Vorbilder" empfinde ich persönlich als ziemlich eigenartig.

 

 

Du bringst hier nun zwei Politikerinnen ins Spiel, an denen sicherlich so einiges zu kritisieren ist. Aber egal was man ihnen unterstellen will, dass sie aus dem gleichen politischen Lager kommen, sicherlich nicht. Wenn nun aber Politikerinnen mit eigentlich so unterschiedlichen Wertevorstellungen trotzdem zum identischen Ergebnis kommen und sich nur noch über den Weg dort hin uneinig sind, halte ich das für ein starkes Zeichen. Wenn Du nun aber so heftig dagegen wetterst, würde ich Dir einfach mal raten, nur 5 Minuten darüber nachzudenken, ob nicht Du derjenige bist, der an irgend einer Stelle falsch abgebogen ist.

 

Ich habe geschrieben, dass die Luftfahrt ihren Anteil am Klimaschutz beitragen muss und das ich kein Problem damit habe, dass ich als Kunde damit etwas mehr zahlen muss. Der Kunde! Nicht die Airline!

Du bringst dann Wörter wie Flugscham und Klimakiller ein, bringst Eurobonds, die Berateraffäre  und unser Verfassungsgericht ins Spiel. Erwartest Du auf dem Niveau wirklich noch eine ernsthafte Diskussion? Das fällt mir aus unterschiedlichen Gründen zunehmend schwerer.

 

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vor 8 Minuten schrieb jubo14:

Ich bitte darum!

Denn wenn Du das aus meinem Postings herauslesen kannst, musst Du eine derart blühende Phantasie haben, dass es schade wäre die brach liegen zu lassen.

Die "diffuse Angst" habe nicht ich ins Spiel gebracht, ich habe es nur weiter auf die Spitze getrieben.  Realitätsfern ist für mich die Vorstellung, durch eine Kerosinsteuer irgendetwas zu erreichen. Die diffuse Angst liegt bei denjenigen, die der Meinung sind durch sofortige Gängelung der Luftfahrt die Welt vor dem Untergang retten zu können. Dass sich das Klima ändert ist unbestritten, dass wir dafür hauptverantwortlich sind nicht. Das heißt nicht, dass ich nicht auch der Meinung bin, wir müssten klimaneutral werden und vor allem umweltfreundlicher. Die Zahlen und Fakten sprechen aber nicht so sehr gegen den Luftverkehr, als dass hier das größte aller Probleme liegen würde. Ich spare mir die Verlinkung dazu und gehe davon aus, dass du die Quellen selbst kennst.

 

vor 10 Minuten schrieb jubo14:

enau so wenig wie der zwischen Auto und ÖPNV oder der Fähre auf eine Urlaubsinsel und dem eigenen Boot.

Ich habe deswegen aber noch keinen Airline-Manager jammern hören. Hier im Forum ist es allerdings bei einigen der definitive Untergang, jeder der für einen weiteren Ausbau der Bahn ist, muss ein Airline-Hasser sein.

Schon mal darüber nachgedacht, dass ich es einfach wünschenswert finden würde, wenn ich mit der Bahn in 90 Minuten am Flughafen FRA sein könnte, statt der heute notwendigen 3 Stunden? (Alternativ könnte ich auch das Auto nehmen und wäre in 2,5 - 5 Stunden am Flughafen. Je nach Verkehrslage.)

Den Vergleich Bahn-Flug hast auch du eingebracht. Ich habe dir nur klar gemacht, wieso der Wettbewerb kein fairer ist und die Luftfahrt ihn dennoch für sich gewinnt.  Sämtliche Bahntrassen-Ausbauten rechnen sich übrigens erst nach ungefähr zehn Jahren gegenüber dem Luftverkehr, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Ja, auch ein Trassenausbau verursacht eine gehörige Menge an CO², Feinstaub etc.

 

vor 24 Minuten schrieb jubo14:

Abgesehen davon, dass nicht ich alleine entscheide, garnicht!

Denn ich kann hier keinen Nachteil erkennen. Es ist völlig egal aus welchem Land der Flieger in die EU einfliegt, sobald er hier landet, sobald die Airline hier auch nur ein Ticket verkauft, unterliegt sie damit auch den hier gültigen Regularien, mus die selben Steuern und Abgaben zahlen.

Jetzt zu argumentieren, dass es die Chinesen oder Amerikaner aber doch auch nicht tun, ist eine etwas verschobene Ansicht. Denn wenn man selber glaubt, etwas richtiges zu tun, das dann aber nicht macht, weil andere noch auf dem falschen Weg bleiben, hat ja wohl wenig mit eigenständigem handeln zu tun. Einerseits jammern, dass man von den USA ferngesteuert wird, das die Chinesen unsere Wirtschaft platt machen wollen, dann aber um Gottes Willen nichts anderes zu tun, als diese "großen Vorbilder" empfinde ich persönlich als ziemlich eigenartig.

Was sind denn das für absurde Unterstellungen. Wo ich China und die USA als große Vorbilder auserkoren habe, bleibt wohl dein eigenes Geheimnis.  Ich halte die Steuer allgemein nicht für vorteilhaft. Es sei denn du findest es Klasse, mehr Geld zu zahlen. Ich empfinde mehr Geld ausgeben zu müssen für einen nicht merkbaren Effekt tatsächlich als nachteilig. Da gibt es andere Instrumente, die allen zugute kommen würden und mehr für den Klimaschutz erreichen würden. 

 

vor 28 Minuten schrieb jubo14:

Du bringst hier nun zwei Politikerinnen ins Spiel, an denen sicherlich so einiges zu kritisieren ist. Aber egal was man ihnen unterstellen will, dass sie aus dem gleichen politischen Lager kommen, sicherlich nicht. Wenn nun aber Politikerinnen mit eigentlich so unterschiedlichen Wertevorstellungen trotzdem zum identischen Ergebnis kommen und sich nur noch über den Weg dort hin uneinig sind, halte ich das für ein starkes Zeichen. Wenn Du nun aber so heftig dagegen wetterst, würde ich Dir einfach mal raten, nur 5 Minuten darüber nachzudenken, ob nicht Du derjenige bist, der an irgend einer Stelle falsch abgebogen ist.

Gut, dass es auch andere Politiker gibt, die nicht aufs selbe Ergebnis kommen. Dafür brauche ich tatsächlich weniger als 5 Minuten.

 

vor 30 Minuten schrieb jubo14:

Ich habe geschrieben, dass die Luftfahrt ihren Anteil am Klimaschutz beitragen muss und das ich kein Problem damit habe, dass ich als Kunde damit etwas mehr zahlen muss. Der Kunde! Nicht die Airline!

Du bringst dann Wörter wie Flugscham und Klimakiller ein, bringst Eurobonds, die Berateraffäre  und unser Verfassungsgericht ins Spiel. Erwartest Du auf dem Niveau wirklich noch eine ernsthafte Diskussion? Das fällt mir aus unterschiedlichen Gründen zunehmend schwerer.

Ist ja wundervoll, dass du kein Problem damit hast. Andere hingegen haben gewaltige Probleme damit. Vielleicht solltest du dich einfach mal raus aus der eigenen Filterblase begeben.

 

Wenn ich mich recht entsinne lautet der Thread hier Bundestagswahl. Da spielen neben dem Klima auch andere Themen eine Rolle. Frau v.d.L und ihre unsägliche Politik leider auch. Warum ich sie erwähnt habe? Weil Sie maßgeblich zur Kerosinsteuer und Schuldenunion beigetragen hat bzw. beiträgt. Flugscham und Klimakiller sind Schlagworte, welche die diffuse Angst einiger beschreiben. Diese Schlagworte bzw. Schlagzeilen findet man in den gängigen Medien und werden oft zur unsachgemäßen Beurteilung des Luftverkehrs herbeigezogen. 

 

Die absurde Vorstellung, der Luftverkehr bleibt im Jahre 2020 stehen, während wir in den nächsten Jahren Strom nur noch aus Luft und Sonne gewinnen, war Anlass für meinen Kommentar, da es nicht realitätsferner sein könnte. Deine Schlussfolgerung: Wir müssen den Luftverkehr mäßigen in dem wir Kerosin besteuern. Meine Schlussfolgerung: Der Luftverkehr hat ein eigenes Interesse daran, Kerosin zu sparen und sich nicht Klimakiller nennen lassen zu müssen. Demzufolge hat der Luftverkehr auch Interesse daran klimaneutraler zu werden. Daher sind Investitionen der richtige Weg und keine banale Steuer.

 

Vielleicht solltest du dich mal an der eigenen Nase packen und überlegen, wer hier "Bahn", "diffuse Angst" und ähnliches ins Spiel gebracht hat. Eigentlich hätte die Diskussion für mich schon da enden sollen, bei so vielen Nebelkerzen...

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vor 30 Minuten schrieb DM801:

Dass sich das Klima ändert ist unbestritten, dass wir dafür hauptverantwortlich sind nicht.

Außer Dir behauptet das hier auch niemand.

 

vor 31 Minuten schrieb DM801:

Sämtliche Bahntrassen-Ausbauten rechnen sich übrigens erst nach ungefähr zehn Jahren gegenüber dem Luftverkehr, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

Hast Du!

Und damit armortisiert sich die Investition in der Hälfte der Zeit, in der es jedes andere Bauprojekt tut. Die Abschreibungfdauer beträgt üblicherweise 20 Jahre.

 

vor 33 Minuten schrieb DM801:

Da gibt es andere Instrumente, die allen zugute kommen würden und mehr für den Klimaschutz erreichen würden. 

Ich würde gerne ein paar davon kennen lernen.

 

vor 34 Minuten schrieb DM801:

Die absurde Vorstellung, der Luftverkehr bleibt im Jahre 2020 stehen, während wir in den nächsten Jahren Strom nur noch aus Luft und Sonne gewinnen, war Anlass für meinen Kommentar, da es nicht realitätsferner sein könnte.

Auch diese Behauptung ist nicht von mir, sie ist von Dir selber.

Ich habe geschrieben, dass der Flugverkehr Probleme bekommt, wenn er sich nicht wie bisher weiter entwickelt.

Einfach noch mal nachlesen. Bitte!

Denn ich bin hier Deiner Meinung, dass die Luftfahrtindustrie eben doch auf einem guten Weg ist.

 

vor 36 Minuten schrieb DM801:

Daher sind Investitionen der richtige Weg und keine banale Steuer.

Diesen Satz unterstreiche ich zu 100%!

 

Du musst jetzt nur noch sagen, wer, wann, wieviel, worin investieren soll, und wo er das Geld dazu her bekommt.

Und ich fürchte, da werden sich unsere Ansichten wieder trennen.

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vor 5 Stunden schrieb wartungsfee:

Luftfahrt mit der Bahn zu vergleichen ist aber auch realitätsfern.

Erstmal muss man das dann auf ein Radius festlegen. Während Frankfurt - Paris ja noch mit der Bahn halbwegs erträglich ist, ist die Strecke Frankfurt - Madrid mit der Bahn nicht wirklich eine Alternative.

 

Wenn Milliardäre für ein paar Minuten ins All fliegen nennen viele das dekadent o.ä., von denen könnten es aber welche normal finden FRA-MAD zu fliegen. Wo also ist der nicht-dekadente Radius? Weil FRA-MAD per Flugzeug jahrelang möglich waren wird es normal? Das könnten die Milliardäre über ihre All-Ausflüge auch bald sagen wenn die öfter geflogen sind.

 

FRA-MAD ist ein Flugzeugradius, nichts was man zu Fuß oder mit dem Fahrrad macht, und schwerer mit Auto oder Zug. In welchem Radius wollen wir also leben, und wer gibt das vor? Was technisch möglich ist? Das sind die All-Ausflüge auch.

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vor 35 Minuten schrieb Michael72291:

FRA-MAD ist ein Flugzeugradius, nichts was man zu Fuß oder mit dem Fahrrad macht, und schwerer mit Auto oder Zug. In welchem Radius wollen wir also leben, und wer gibt das vor? Was technisch möglich ist? Das sind die All-Ausflüge auch.

Das entscheidet letztendlich die Gesellschaft durch ihr Verhalten, und dabei spielt leider auch der Preis der Mobilität eine große Rolle. Wenn Strecken in der Größenordnung häufig geflogen werden, sei es aus Jobgründen oder familiären Gründen, ist es offensichtlich normal und gelebte Wirklichkeit.

Was halt gar nicht zu den Geschehnissen passt, ist die Betonung auf "wie sind ein Europa", die Forderung nach Auslandserfahrung, Erasmusstipendien etc, in manchen Jobs muss man quasi ins Ausland gehen, um Chancen zu haben. Und was auch immer sich aus sowas ergibt, will man mit Gewalt abwürgen - weil CO2, und am Besten soll jeder einen Ehepartner in Fahrradreichweite finden und maximal im Nachbardorf arbeiten.

Und dass sowas nur über Abgaben gesteuert wird, statt über Vorgaben bei gleichzeitiger Freiheit wie diese Vorgaben erfüllt werden, lehne ich grundsätzlich ab. 

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Am 17.7.2021 um 15:46 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wäre das ein Problem?

 

Arroganz pur. Für mich, für dich und für Mister Jubo und andere Kollegen nein.

 

Die "Ökosteuer" von Rot-Grün von vor 20 Jahren hat zu was geführt an der Tankstelle? .... Jeder kann es selber nachgucken, wie hoch der Absatzrückgang und damit der Umweltnutzen war... Kleine Starthilfe: der Umweltnutzen ist kleiner Null!

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