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airliners.de

Zwischenfälle 2022


Empfohlene Beiträge

vor 34 Minuten schrieb frankie_crx:

Nach einem Systemausfall ist der komplette Schweizer Luftraum momentan gesperrt!

 

Besonders betroffen sind die Airports Geneve, Zürich.

Da sich Basel-Mulhouse im frnz. Luftraum befindet, sind dort bisher keine Auswirkungen bekannt.



https://www.blick.ch/schweiz/zuerich/stoerung-bei-skyguide-flugzeuge-koennen-nicht-in-zuerich-landen-id17578400.html

 

 

München hat ein paar abbekommen. Aber der erste Flieger landet gerade wieder in ZRH. 

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  • 2 Wochen später...
vor 30 Minuten schrieb XWB:


Gab ja mehr als genug Vorfälle, wo ein Loch in der Zelle zu massiven Unfällen führte (vor allem inflight).

Das Loch da betrifft allerdings nicht das, was man allgemein so als Zelle versteht. Und deswegen ist es wohl sicherlich auch nicht so richtig aufgefallen. Wäre in der Druckkabine solch ein Loch, hätte man das ja schon allerspätestens im Steigflug am fehlenden Kabinendruck gemerkt.

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vor 4 Minuten schrieb ABFlyer98:

Das Loch da betrifft allerdings nicht das, was man allgemein so als Zelle versteht. Und deswegen ist es wohl sicherlich auch nicht so richtig aufgefallen. Wäre in der Druckkabine solch ein Loch, hätte man das ja schon allerspätestens im Steigflug am fehlenden Kabinendruck gemerkt.

 

Bei der Beschädigung hätten die aber einen ungewöhnlich hohen Fuelflow bemerken müssen oder lieg ich da falsch?

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vor 6 Minuten schrieb AeroSpott:

 

Bei der Beschädigung hätten die aber einen ungewöhnlich hohen Fuelflow bemerken müssen oder lieg ich da falsch?

Glaube das macht sich jetzt nicht soooo furchbar bemerkbar (im Vergleich zu einem Fuel Leak).

Der Mehrbrauch wird nicht sonderlich auffallen.

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Ist jetzt nicht so dass ich wüsste wovon ich rede, ich habe beides noch nicht erlebt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen das man den plötzlichen Verlust von so einem bolzen und den vermutlich Millisekunden darauf folgenden Knall , durchaus für ein geplatzten Reifen halten kann. 

 

Wenn es z.b. kurz vor takeoff war würde vermutlich sowohl bei dei dem Verlust des bolzenens , als auch bei geplatzt Reifen am Burgfahrwerk, die Nase kurz ne Bewerbung nach unten machen. und beim geplatzten Reifen würde vermutlich ebenfalls Milliesekunden später ein (weiteren) Knall geben, die felge auf dem Boden. Wes ja tatsächlich vermutlich der Einschlag des bolzenens in der Verkleidung war.

 

Angenommen es ist so mutig vor Takeoff passiert , war es also auf jeden Fall richtig abzuheben.  

Und in dieser späten Fase der Beschleunigung wäre ein gepler Reifen auch das Warscheinlichste was anzunehmen wäre. Jedenfalls habe ich noch nie ein Reifen bei geringen Geschwindigkeiten platzen gesehen. ( Abgesehen von reifen die Jahrzehnte steamgefüllt in der Sonne standen.)

 

Stellt sich für mich eigentlich nur die eine Frage: 

"Fliegt man mit ein vermuteten schaden einfacher wie geplanten weiter, oder dreht man doch besser direkt um und vergewissert man sich? Erst Recht wenn es beim Start bei der Home-Base ist. Hier hätte man schließlich am ehesten Ersatzteile verfügbar.

 

 

 

 

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Wenn man als Crew einen geplatzten Reifen vermutet, informiert man eigentlich die Flugsicherung, und diese informiert dann die zuständige Stelle des Flughafens. Dann wird ein Runway Check durchgeführt, und geschaut ob man Reifenteile findet.

Ein geplatzer Reifen ist nämlich nicht nur für das eigene Flugzeug eine Gefahr, sondern auch für jedes andere welches die Runway nutzt.

Vielleicht hat man das in DXB so gemacht, und es wurde nichts gefunden. Also wurde der Flug fortgesetzt, und in Brisbane sicherheitshalber nochmal ein möglicher Reifenschaden an ATC gemeldet.

 

Normalerweise läuft das ganze sowieso andersrum ab, da man im Flugzeug in den seltensten Fällen einen Reifenplatzer bemerkt.

Da werden dann irgendwann beim Runway Check oder durch eine andere Crew Reifenteile bemerkt. Diese versucht man dann zuzuordnen, und informiert die infrage kommenden Crews.

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Sieht nach Reifenschaden nach Einziehen des Fahrwerks aus. Wenn es ein Reifen der hinteren Achse war kann der grossen Schaden anrichten, da der nicht gebremst wird. 

Der Bolzen am NLG dürfte damit nichts zu tun haben. 

War vielleicht Überlastung beim Schleppen in Brisbane. 

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vor 13 Stunden schrieb no-hoper:

Sieht nach Reifenschaden nach Einziehen des Fahrwerks aus. Wenn es ein Reifen der hinteren Achse war kann der grossen Schaden anrichten, da der nicht gebremst wird. 

Der Bolzen am NLG dürfte damit nichts zu tun haben. 

War vielleicht Überlastung beim Schleppen in Brisbane. 


Hier sieht man auch gut den Schaden am linken hinteren Body Gear Wheel #17:

 

https://twitter.com/pontius_is_goat/status/1543188254983426049?s=21&t=Hk-Rhmtx-Ax6StSHeLUfPA

 

Vielleicht sollte das @AustrianSimon mit einarbeiten in seinen Artikel. 
 

Spekulation: evtl ist von dem Tow Bar Bolt am Nose Gear beim Start in Dubai was abhanden gekommen und Reifen #17 hat das Teil dann 'mitgenommen' und sich im Fahrwerksschacht dann verselbstständigt. Zumindest deutet die Beschädigung daraufhin, das etwas von Innen nach Außen gewandert ist.

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  • 2 Wochen später...

ATC Fehler führt fast zur Katastrophe - Untersuchungsbericht zu Flug D8-4311 veröffentlicht:

http://avherald.com/h?article=4f9bcc51&opt=0

 

Der eingesetzte GetJet A320 sank aufgrund einer falschen Höhenmeter-Einstellung viel zu tief - der Fluglotse hatte den Piloten einen falschen Luftdruck übermittelt - und wurde kurz vor knapp noch hochgezogen. Das hätte böse ausgehen können.

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vor 8 Stunden schrieb moddin:

Meridian An12 UR-CIC ist allen Anschein nach bei Kavala in Griechenland verunglückt.

 

https://twitter.com/flightradar24/status/1548416296466821120?s=21&t=cAjcEu6R25j8IbIDeYSrDg
 

Es gibt auch ein Video, welches den Absturz zeigen soll: https://twitter.com/sultsul99_/status/1548417464140083203?s=21&t=cAjcEu6R25j8IbIDeYSrDg

 

 

Die Maschine soll 12 Tonnen Gefahrengut geladen haben - welches genau ist noch nicht bekannt. Rund im die Absturzstelle haben sich toxische Stoffe freigesetzt, die wohl auch dazu geführt haben, dass die Rettungskräfte aus Sicherheitsgründen ihren Einsatz schon nach kurzer Zeit abbrechen mussten. Unter den 8 Crewmitgliedern gibt es keine Überlebenden.

 

https://www.aero.de/news-43093/Giftige-Daempfe-nach-Absturz-von-An-12-in-Griechenland.html

Bearbeitet von Avroliner100
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Das Flugzeug war 51 Jahre alt, und wurde erst Anfang des Jahres von der weißrussischen Aircompany Grodno übernommen. Die Piloten haben wohl Probleme mit den Motoren gemeldet.

 

vor 4 Stunden schrieb Avroliner100:

 

 

Die Maschine soll 12 Tonnen Gefahrengut geladen haben - welches genau ist noch nicht bekannt. Rund im die Absturzstelle haben sich toxische Stoffe freigesetzt, die wohl auch dazu geführt haben, dass die Rettungskräfte aus Sicherheitsgründen ihren Einsatz schon nach kurzer Zeit abbrechen mussten. Unter den 8 Crewmitgliedern gibt es keine Überlebenden.

 

https://www.aero.de/news-43093/Giftige-Daempfe-nach-Absturz-von-An-12-in-Griechenland.html

 

Laut avherald waren serbische "mortar training missiles" (Mörser Munition) geladen, welche für Bangladesch bestimmt waren.

Bearbeitet von AeroSpott
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Rätselhaft, warum die UR-CIC nicht den kürzeren Kurs zwischen dem Festland und Thassos zum Flughafen Kavala geflogen ist. Zwar gibt es in dem Seegebiet Bohrinseln, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass man dieses Risiko größer eingeschätzt hat, als das Risiko des Umwegs und des Fluges über Land.

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vor 6 Minuten schrieb gefag:

Rätselhaft, warum die UR-CIC nicht den kürzeren Kurs zwischen dem Festland und Thassos zum Flughafen Kavala geflogen ist. Zwar gibt es in dem Seegebiet Bohrinseln, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass man dieses Risiko größer eingeschätzt hat, als das Risiko des Umwegs und des Fluges über Land.

 

Vielleicht hat die Crew noch Zeit gebraucht, oder man hatte sich noch nicht zwischen SKG und KVA entschieden. 

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vor 4 Stunden schrieb AeroSpott:

Das Flugzeug war 51 Jahre alt, und wurde erst Anfang des Jahres von der weißrussischen Aircompany Grodno übernommen. Die Piloten haben wohl Probleme mit den Motoren gemeldet.

 

 

Laut avherald waren serbische "mortar training missiles" (Mörser Munition) geladen, welche für Bangladesch bestimmt waren.

 

Klingt hinsichtlich der beteiligten Länder nach einem brisanten Mix im Zeichen der Zeitenwende... und dann stürzt die Maschine ausgerechnet in einem Nato-Land ab... 

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vor 19 Stunden schrieb Tschentelmän:

Klingt hinsichtlich der beteiligten Länder nach einem brisanten Mix im Zeichen der Zeitenwende... und dann stürzt die Maschine ausgerechnet in einem Nato-Land ab... 

 

Vor diesem Hintergrund und dem Flighttrack sieht es mMn so aus, als hätte man zunächst gehofft, nach Nis zurückkehren zu können anstatt direkt Kavalla anzusteuern.

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vor 1 Stunde schrieb gefag:

 

Vor diesem Hintergrund und dem Flighttrack sieht es mMn so aus, als hätte man zunächst gehofft, nach Nis zurückkehren zu können anstatt direkt Kavalla anzusteuern.

 

Avherald hat gestern folgende Information hinzugefügt:

 

Zitat

at 22:37L (19:37Z) the crew informed Athens Control that they would return to Nis due to operational reasons. At 22:42L the crew declared Mayday reporting an engine #4 fire (AI-20A, outboard right hand) and began to divert to Kavala

 

Man wollte also erstmal nach Nis und hat dann gemerkt, dass man es nicht schafft. Und dann war es wohl auch schon zu spät, um noch nach Kavala zu kommen. Einzig die Uhrzeit von der Mitteilung des Returns wundert mich etwas, entweder war es 19:27Z oder man hat das ATC erst rund 7 Minuten nach dem Umkehren darüber informiert.

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vor einer Stunde schrieb AeroSpott:

Einzig die Uhrzeit von der Mitteilung des Returns wundert mich etwas, entweder war es 19:27Z oder man hat das ATC erst rund 7 Minuten nach dem Umkehren darüber informiert.

 

Womöglich mit "aviate, navigate, communicate" zu erklären, vor allem, da dieser Triebwerksausfall ja offensichtlich größere Probleme verursacht hat.

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vor 2 Minuten schrieb Leon8499:

 

Womöglich mit "aviate, navigate, communicate" zu erklären, vor allem, da dieser Triebwerksausfall ja offensichtlich größere Probleme verursacht hat.

 

Ich weiß nicht, ob ich das als ATC zu cool finden würde, im Umkreis von 50km um das Flugzeug waren über ein dutzend andere Flieger unterwegs, davon einige im Anflug auf SKG.

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