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airliners.de

Zwischenfälle 2022


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vor 10 Stunden schrieb Nicht noch ein Benutzernam:

 Oder auch einfach ein Missverständnis. 

Emirates 568, "Cleared to cross runway 30 right“ kann missverstanden werden als Emirates 524 as "Cleared takeoff runway 30 right." Erst recht mit starkem Akzent, Störungen im Audio etc. 

Ist das Sarkasmus?

Die Standardphrasen sind doch bewußt so gewählt, dass sie auch bei schlechter Audioqualität mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig verstanden werden. Und das Readback kommt als zusätzliche Sicherungsschicht noch drauf. Da müssten also schon mehrere Missverständnisse und Versäumnisse zusammen kommen.

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In der Tat. "Cleared to Cross rwy 30R" wäre, zumindest laut ICAO und FAA auch nicht die Standardphraseology. Der Lotse müsste eigentlich sagen: "Emirates 568, cross runway 30R at XX, taxi to holding point XX, runway XX".  

 

Das sagt die FAA dazu: "Do not use the word “cleared” in conjunction with authorization for aircraft to taxi or equipment/vehicle/personnel operations. Use the prefix “taxi,” “proceed,” or “hold,” as appropriate, for aircraft instructions and “proceed” or “hold” for equipment/vehicles/personnel."

 

Und selbst wenn eine Situation aus welchen Gründen auch immer (Akzent, schlechte Tonqualität etc.) nicht ganz eindeutig ist, erwarte ich von einer guten Crew, dass sie noch einmal nachfragt. 

 

Aber ohne ein Audiotranskript ist es schwierig hier irgendwie zu urteilen.

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vor 2 Stunden schrieb debonair:

Belarus reloaded?! Eine Maschine der Badr Airlines, op. by. Air Explore, musste nach einer Feuermeldung im Frachtraum in LXR landen, wo die Behörden gleich einen Aktivisten in Empfang genommen haben...

 

https://www.aerotelegraph.com/flug-nach-aegypten-umgeleitet-aktivist-festgenommen

 

"Aktivist" ist gut... zwischen dem Herrn und Herrn Protassewitsch aus Belarus liegen ein paar Ligen Unterschied. Simpleflying hat die Tätigkeit des ägyptischen Aktivisten und seiner Kumpels etwas genauer beschrieben.

 

https://simpleflying.com/badr-airlines-diversion-arrest/

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vor 8 Stunden schrieb debonair:

Belarus reloaded?!

Nein, kein Vergleich zu Belarus. In Belarus hatte die Maschine keinerlei Probleme, die Behörden von Belarus behaupteten die Maschine könne nicht am Zielort landen wegen einer Bombe und müsse in Minsk landen. Es bestand also zu keiner Zeit eine wirklich Notlage, die Maschine wich aufgrund einer Lüge der Belarus Behörden aus. 

 

Hier gab es tatsächlich einen Notfall, die Maschine wich aus. Die Passagiere stiegen aus, damit galt für sie das Recht Ägyptens, und der Haftbefehl kam zum Tragen. Völlig normal, auch in Europa, Deutschland usw. ganz normale Handhabe.

 

Servus, Simon

 

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vor 55 Minuten schrieb AustrianSimon:

Nein, kein Vergleich zu Belarus. In Belarus hatte die Maschine keinerlei Probleme, die Behörden von Belarus behaupteten die Maschine könne nicht am Zielort landen wegen einer Bombe und müsse in Minsk landen. Es bestand also zu keiner Zeit eine wirklich Notlage, die Maschine wich aufgrund einer Lüge der Belarus Behörden aus. 

 

Hier gab es tatsächlich einen Notfall, die Maschine wich aus. Die Passagiere stiegen aus, damit galt für sie das Recht Ägyptens, und der Haftbefehl kam zum Tragen. Völlig normal, auch in Europa, Deutschland usw. ganz normale Handhabe.

 

Servus, Simon

 

 

Aktuelles Beispiel dazu:

https://www.aerotelegraph.com/mann-wird-verhaftet-weil-flug-nach-koeln-umgeleitet-wird

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Aegean stoppte zuletzt vorerst alle Beirut-Fluge, nachdem am 10. Januar ein Einschussloch in einem A320 entdeckt wurde - das passierte mutmaßlich während des Anfluges nach Beirut... Möglicherweise eine Folge von Feierlichkeiten am Boden mit einer fröhlich abgegebenen Salve in die Luft... 

 

https://reisetopia.de/news/aegean-a320-zwischenfall-beirut/

 

 

Irgendwie nicht der erste Vorfall dieser Art, zumindest habe ich etwas in Erinnerung, wo und wann auch immer das war....

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Bestimmt auch toll für die anderen Passagiere: American lässt einen Flug von Miami nach London umkehren, weil ein Passagier gegen die Maskentragepflicht verstößt. Also rund 1600km umsonst geflogen und danach der Flug annulliert.

 

https://edition.cnn.com/travel/amp/american-airlines-flight-turns-around-mask-dispute/index.html

 

So sehr ich ein hartes Vorgehen gegen Passagiere befürworte, die sich unwillig zeigen, den Regelungen zu folgen, halte ich das für etwas übers Ziel hinausgeschossen. 128 verbleibende Passagiere kamen nicht ans Endziel, haben Anschlüsse verpasst und konnten Termine nicht wahrnehmen.

 

Zum unnötigen Verbrauch von mehreren Tonnen Kraftstoff muss man ja nichts weiter sagen.

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Trotzdem ein wichtiges Signal an alle Maskenverweigerer - man stellt solche Vorfälle auf eine ähnliche Stufe wie gewalttätige oder aggressive Passagiere... Das könnte auf jeden Fall teuer für die Dame werden, denn die Airline wird vermutlich verlangen, dass sie für die Unkosten aufkommt...

 

Finde ich persönlich trotz aller Ärgernisse für die Passagiere und des unnötig verbrannten Kerosins richtig und angemessen...

Bearbeitet von Tschentelmän
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American Airlines hat sich halt an die "Zero Tolerance Policy" der FAA gehalten. Kann die Reaktion von American nachvollziehen, gerade angesichts der stark ansteigenden Vorfälle mit "Unruly Passengers". Da kann man eigentlich nur hoffen, dass die "Maskenverweigerin" auch von den anderen Passagieren, die letztendlich die Leidtragenden dieses Vorfalls sind, ordentlich zur Kasse gebeten wird. 

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Ansprechpartner für die anderen Passagiere ist die Fluggesellschaft. Aber die sollte sich die entstandenen Kosten komplett von der Verursacherin ersetzen lassen. 

Gestern musste wohl auch eine Flug von Newark nach Tel Aviv umkehren, da zwei Passagiere "unruhig" waren.  Auch hier sollte zur Abschreckung der finanzielle Hammer herausgeholt werden. 

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vor 12 Stunden schrieb abdul099:

So sehr ich ein hartes Vorgehen gegen Passagiere befürworte, die sich unwillig zeigen, den Regelungen zu folgen, halte ich das für etwas übers Ziel hinausgeschossen. 128 verbleibende Passagiere kamen nicht ans Endziel, haben Anschlüsse verpasst und konnten Termine nicht wahrnehmen.


Ohne Frage ärgerlich. Über das Ziel hinaus geschossen? Die Entscheidung wird die Besatzung mit dem Operations Control abgesprochen haben.

Irgendwann ist auch ein Punkt erreicht, wo es für die Besatzung nicht mehr zumutbar ist, den unruly im Griff zu haben und ihre eigentliche Arbeit zu verrichten.

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Vielleicht hätte die eingesetzte Crew an einem anderen Airport mit der zusätzlichen Zeit nicht mehr genug Guthaben auf der Uhr gehabt, um den Rest voll weiter zu fliegen - und irgendwo anders gibt es auf die Schnelle keine Ersatzcrew... In Miami hat man vermutlich die nötige Infrastruktur für alles...

Bearbeitet von Tschentelmän
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vor 2 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

Warum ist man nach MIA zurück und hat nicht an einem (näheren) US-Flughafen einen kurzen Stop gemacht, die Maskenverweigerin ausgeladen und ist dann weitergeflogen? Schließlich zählt jede Minute ohne Maske (oder wäre die Crew aus der Zeit geflogen und man wollte an die Basis zurück?)

Wenn man sich die Strecke auf FR24 ansieht, ist zu erkennen, dass andere Flughäfen an der Ostküste kaum näher als Miami gewesen sind.

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vor 15 Stunden schrieb Micha:

Die Entscheidung wird die Besatzung mit dem Operations Control abgesprochen haben.

Irgendwann ist auch ein Punkt erreicht, wo es für die Besatzung nicht mehr zumutbar ist, den unruly im Griff zu haben und ihre eigentliche Arbeit zu verrichten.

Da würde ich voll und ganz zustimmen, wenn denn der Artikel davon gesprochen hätte, dass die fragliche Passagierin tatsächlich mehr gemacht hätte, als die Weigerung zum Tragen einer Maske.

Es ist ja nicht mal bekannt, wie eindringlich die Crew aufgefordert hat, die Maske zu tragen.

F: "Setzen Sie die Maske auf"

P: "Nein"

F: "Sie müssen aber"

P: "Mir egal"

F: "Captain, wir haben einen Passagier, der sich trotz mehrfacher Aufforderung weigert, die Maske zu tragen. Wir haben echt alles versucht, aber da war nichts zu machen, und ich habe Angst, noch mehr Druck auszuüben"

C: "Okay, wir drehen um"

 

Inwiefern das dem Schutz der Passagiere noch zuträglich ist, wenn nach sowieso schon 2h neben einem Passagier ohne Maske am nächsten Tag nochmal gewürfelt wird, ob man neben einem potentiell ansteckenden Mitreisenden sitzt, sei mal dahingestellt.

 

Versteh mich bitte nicht falsch, es gibt Regeln, die einzuhalten sind. Aber wie man sie durchsetzt, sollte immer dem Fall angemessen sein. Wir setzen schließlich Parkverbote auch nicht mit dem elektrischen Stuhl durch, sondern durch ein simples Ticket. Oder Abschleppen, wenn ne Feuerwehrzufahrt blockiert wird (höhere Gefährdung), aber eben nicht durch Abschleppen wenn keine besondere Gefahrensituation vorliegt.

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@abdul099

 

vor 24 Minuten schrieb abdul099:

Es ist ja nicht mal bekannt, wie eindringlich die Crew aufgefordert hat, die Maske zu tragen.

Keine Fluglinie bricht einen Flug wegen einer Lapalie ab. Deeskalierendes Verhalten wird Besatzungen aus Gründen geschult, Maskenverweigerung dürfte inzwischen ein Standardszenarie der Trainings sein.

 

Ein genaueres Statement von American Airlines dürfte wegen der internen Aufarbeitung des Vorfalls ausstehen.

 

CBS Miami: Es gab auf dem Flug wohl mehr Ärger. 

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vor 2 Stunden schrieb Micha:

@abdul099

CBS Miami: Es gab auf dem Flug wohl mehr Ärger. 

Das kann ich da aber nicht rauslesen, außer dass die wohl vermutlich ("suspected") angetrunken oder betrunken waren und die Besatzung mit ihnen keine weitere 7h fliegen wollte.

Wären die handgreiflich geworden, wären sie von der Polizei nicht nur rauseskortiert worden, sondern in Handschellen rausgetragen.

Und auch, dass sie vorläufig ("pending further investigation") auf der no-fly-Liste gelandet sind, spricht eher für Ungehorsam denn richtigen Terz. Sonst sind die amerikanischen Fluggesellschaften ja auch nicht zimperlich, Flugverbot bis ans Lebensende auszusprechen.

 

Wie es auch sei, die Besatzung hat diese Entscheidung getroffen. Das ist ihr gutes Recht, und da kann man sowieso nichts mehr gegen machen.

Trotzdem wäre ich als Kunde mehr als nur etwas verärgert und frage mich, warum man von so geringen Verstößen eher aus den USA hört als aus Europa. 

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Zitat

 

A United Airlines flight bound for Tel Aviv turned around mid-flight Thursday evening due to unruly passenger behavior.

It's the second US flight in two days that has returned to its departure point because of poor behavior.

United flight 90 departed for Tel Aviv from Newark Liberty International Airport and returned to Newark nearly three hours later "due to disruptive passengers on board," United Airlines said in a statement. "Law enforcement officials met the aircraft upon landing."

The flight, which was operating on a Boeing 787-10 with 123 customers and a crew of 11 on board, was canceled.

 

 

https://edition.cnn.com/travel/article/united-airlines-flight-turns-around-unruly-passengers/index.html

 

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EasyJet Flug 8297 von Gatwick nach Innsbruck ist am vergangenen Samstag nach Friedrichshafen ausgewichen.

 

Grund hierfür war zunächst Wetter und später im Landeanflug „Smoke in Cockpit“.

 

Zitat aus dem AVH:

Zitat

Enroute to Friedrichshafen about 15 minutes prior to landing the crew reported smoke in the cockpit prompting emergency services from both airport and the surrounding communities to deploy a large number of vehicles and personnel. The cause of the smoke is unknown, there were no injuries and no damage.

 

Die 146 Passagiere wurden mit dem Bus nach Innsbruck gebracht. 
 

Die betroffene A320 Neo (G-UZHR) steht aktuell nach wie vor in FDH.

 

https://avherald.com/h?article=4f385c39&opt=0

Bearbeitet von Avroliner100
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