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airliners.de

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Geschrieben
vor 1 Minute schrieb ATN340:
  • LH ist ausgestiegen.
  • Andere Interessenten gab/gibt es nicht oder diese bieten nur einen Spottpreis

 

Also Rolle Rückwärts - so einfach ist die Gleichung!

 

 

Das sind Fakten oder Mutmaßungen?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb ATN340:
  • LH ist ausgestiegen.
  • Andere Interessenten gab/gibt es nicht oder diese bieten nur einen Spottpreis

 

Also Rolle Rückwärts - so einfach ist die Gleichung!

 

Sehr plausibel. Ein potentieller Partner müsste nicht nur investieren können, sondern auch geschäftlich ohne Feederleistung der Lufthansa auskommen. 

Man sucht eine gesichtswahrende Lösung um Zeit für einen zweiten Anlauf zu kriegen.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb exitrow:

Das sind Fakten oder Mutmaßungen?

Naja, es gab offenbar eine interessanten Gebote. Zudem gibt es wohl frisches Kapital von Fosun.

 

Wie auch bei TUI gehören die Airlines zum strategischen Konzept. Wenn man nun nicht mehr gezwungen ist zu verkaufen und zudem keine guten oder sehr guten Gebote hat gibt es keinen Grund mehr zu verkaufen.

 

Vorläufig ist das erstmal eine glückliche Fügung für die Mitarbeiter.

Geschrieben

Wenn der Konkurrenzkampf im Touristikgeschäft derzeit sehr groß ist und die Margen darunter leiden, dann kann so eine Geldspritze aus meiner Sicht nur eine Zwischenlösung sein.

 

Das richtig große Problem könnte erst noch bevor stehen - nicht nur für TC sondern auch für die anderen in UK ansässigen/tätigen Reisekonzerne => In Form eines harten Brexit, sofern Boris diesen wirklich ernsthaft riskieren sollte...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 56 Minuten schrieb DennyLong:

Wenn man nun nicht mehr gezwungen ist zu verkaufen und zudem keine guten oder sehr guten Gebote hat gibt es keinen Grund mehr zu verkaufen.

 

Vorläufig ist das erstmal eine glückliche Fügung für die Mitarbeiter.

 

De Fakto übernehmen die Banken / Anteilseigner und Fosun in der Minderheit die Airlines der ThomasCook. 

 

Thomas Cook als Reiseveranstalter (Details gilt es abzuwarten) dürfte nicht mehr involviert sein, 

wenn es um den Weiterverkauf der Airline(s) zu einem späteren Zeitpunkt gehen wird. 

 

So zumindest wird das hier dargestellt und das ist ein erheblicher Unterschied zum bisherigen Status: 

http://www.austrianaviation.net/detail/banken-und-chinesen-uebernehmen-thomas-cook-fluggesellschaften/

 

Bearbeitet von emdebo
Geschrieben
9 hours ago, exitrow said:

 

 

Das sind Fakten oder Mutmaßungen?

 

Meine Mutmaßung: Lufthansa ist zahlungsbereit und zahlungsFÄHIG, darf es aber aus bekannten Gründen nicht.

 

Thomas Cook will ja auch die Airlines nicht "loswerden", sondern sie brauchen einfach Geld. Da scheint sich jetzt eine andere Lösung gefunden zu haben.

6 hours ago, DennyLong said:

Naja, es gab offenbar eine interessanten Gebote.

 

Eins oder einige? Wenn es nur eins war, wissen wir ja, wer es war und das geht nicht.

5 hours ago, Tschentelmän said:

Das richtig große Problem könnte erst noch bevor stehen - nicht nur für TC sondern auch für die anderen in UK ansässigen/tätigen Reisekonzerne => In Form eines harten Brexit, sofern Boris diesen wirklich ernsthaft riskieren sollte...

 

Irgendwann hat sich das Brexitthema auch mal ausgelutscht, ruckizucki kann man über irgendwelche Rechtskonstrukte in Windeseile Flugzeuge in Massen in Österreich, Malta, Zypern und Co registrieren, die dort nie ein Rad auf die Erde setzen werden. Warum sollten das Touristikkonzerne mit ihren Rechnern und Einkäufern nicht auch können? Bei TC ist einfach das Problem, sie haben sich im Gegensatz zur TUI nicht erneuert und ein paar Trends verschlafen. Nicht mehr und nicht weniger.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb medion:

Irgendwann hat sich das Brexitthema auch mal ausgelutscht, ruckizucki kann man über irgendwelche Rechtskonstrukte in Windeseile Flugzeuge in Massen in Österreich, Malta, Zypern und Co registrieren, die dort nie ein Rad auf die Erde setzen werden. Warum sollten das Touristikkonzerne mit ihren Rechnern und Einkäufern nicht auch können? Bei TC ist einfach das Problem, sie haben sich im Gegensatz zur TUI nicht erneuert und ein paar Trends verschlafen. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Ich gebe dir Recht - auch im Falle eines harten Brexit werden nachträglich bis zum Zeitpunkt X neue Spielregeln vereinbart - idealerweise im Interesse aller Seiten - dazu gehören natürlich auch Geschäfte mit reisefreudigen Briten.

 

Was ich meine ist eher der Weg bis dahin... Sollte es bis dahin ein längeres ungeregeltes Chaos geben und zudem die britische Wirtschaft heftig unter der Situation leiden, könnten die Buchungen eine Weile drastisch einbrechen. Dann kommt es auf einen langen Atem ab, diese Krise zu überstehen - auch für die Reisebranche. Aus meiner Sicht definitiv ein Risiko...

Geschrieben

Aus Frankfurter Sicht stellt sich eher die Frage ob die Hansa jetzt organisch die Condormärkte angehen wird.

Man hat ja selbst erkannt das Feeder +Zweitmarke wunderbar funktionieren können (Swiss+Edelweiss, die auch nicht dezentral ab Genf fliegen möchte) was in der Konsequenz bedeuten wird das die Eurowingslangstrecke ab FRA und MUC aufgebaut wird.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Aus Frankfurter Sicht stellt sich eher die Frage ob die Hansa jetzt organisch die Condormärkte angehen wird.

Man hat ja selbst erkannt das Feeder +Zweitmarke wunderbar funktionieren können (Swiss+Edelweiss, die auch nicht dezentral ab Genf fliegen möchte) was in der Konsequenz bedeuten wird das die Eurowingslangstrecke ab FRA und MUC aufgebaut wird.

Im Grunde gibt es das Schweizer Model schon, die SXD fliegt ex MUC unter LH-Nummer und wenn die Flieger nach FRA kommen wird das auch dort so sein.

Ein "In FRA und MUC wird unter EW mit A330 geflogen" wäre die nächste Strategie-Anpassung und Rolle rückwärts.

Da nimmt doch den Vorstand bei LH keiner mehr für voll!

 

Dadurch das die DE jetzt nicht mehr zu haben ist muss man die Wettbewerbssituation eh neu bewerten, aber daraus den nächsten 180°-Schwenk zu machen wäre höchst riskant für das LH-Management!

 

Bearbeitet von ATN340
Geschrieben
35 minutes ago, flapsone said:

 

Der BKK-Umlauf in MUC mit LH-Flugnummer ist nur eine Zwischenlösung, ab WFP wird mit operativer EW-Flugnummer geflogen wie auch in FRA. LH hat lediglich Codeshare-Nummern drauf.

 

Also das WK Modell, auf das man Bezug nimmt. Es bleibt spannend, inwieweit man DE Konkurrenz macht, wo man ja anscheinend beschlossen hat, sich bei Übernahmen auf geographisch andere Regionen sich zu fokussieren.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb flapsone:

 

Der BKK-Umlauf in MUC mit LH-Flugnummer ist nur eine Zwischenlösung, ab WFP wird mit operativer EW-Flugnummer geflogen wie auch in FRA. LH hat lediglich Codeshare-Nummern drauf.

Wie passt dass jetzt wieder zu "EW stellt die Langstrecke ein und konzentriert sich auf den Kurzstreckenverkehr" der vergangenen Woche?

Geschrieben

@ATN340, das wurde doch nie gesagt, nur, dass die Verantwortung und Orga der Langstrecke zur LH wechselt. 

 

Überrascht bin ich nicht wirklich. TC hat ja schon einige Male einen Rückzieher beim Verkauf der Airlines gemacht. Bis jetzt nur eben in früheren Phasen. 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb locodtm:

@ATN340, das wurde doch nie gesagt, nur, dass die Verantwortung und Orga der Langstrecke zur LH wechselt. 

 

Überrascht bin ich nicht wirklich. TC hat ja schon einige Male einen Rückzieher beim Verkauf der Airlines gemacht. Bis jetzt nur eben in früheren Phasen. 

Das kann man so oder so sehen.

Das Management im Hintergrund macht in Zukunft LH und alle Flugstrecken kommen von LH.

Ich kann dir nur sagen, das SXD-Intern bisher alle damit rechnen, dass das Callsign ex FRA "Lufthansa" ist und nicht "Eurowings" (MUC-BKK ist sozusagen der Pionier). Das wird noch interessant wie man das löst...

Aber egal ob Schweizer Model oder irgendwie anders, es wird Überschneidungen mit DE geben...

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb ATN340:

dass das Callsign ex FRA "Lufthansa" ist und nicht "Eurowings"

 

Ich meine es muss EW bleiben, da die LH schon zu viele Wetleases hat und nichts neues unter eigener Flugnr mehr erlaubt ist- deshalb n Codeshare als Kompromiss. Wurde mir mal gesagt - ka was dran ist.

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb d@ni!3l:

 

Ich meine es muss EW bleiben, da die LH schon zu viele Wetleases hat und nichts neues unter eigener Flugnr mehr erlaubt ist- deshalb n Codeshare als Kompromiss. Wurde mir mal gesagt - ka was dran ist.

Macht Sinn, es hieß ja auch mal vor einigen Monaten dass EW die MUC-BKK als 6/7 oder 7/7 übernimmt, welche man doch gerade erst eingestellt hatte.

EW fliegt auf dem Label, LH packt ein Codeshare drauf und fertig :)! 

 

Bei mir verstärkt sich das Gefühl, das man bei LH in Sachen EW-A330 keine Ahnung hat, was man (nicht) macht:o.

Egal wie es bei TC weitergeht, das ist für DE die Chance!

Geschrieben

Jetzt sollten wir mal realistisch sein und die Realität sehen und nicht irgendwelche Feindbilder oder Dinge die man persönlich nicht mag.

 

Eurowings wurde als P2P Pendant zu den LCCler (ohne ULCC sein zu wollen) aufgebaut. Jetzt nimmt man die Komplexität im Management zurück und lässt sie erst einmal auf der Kurzstrecke in deren Kerngeschäft die richtigen Schritte unternehmen.

Die Langstrecke war ein Experiment das auch der Wettbewerb hat - sei es Norwegian, AF-KLM (Joon), IAG (Level). Hätte man es nicht, so würde man sagen das man sich nicht traut und Trends verpasst. Aber als Experiment ist es auch erlaubt Fehler zu machen bis zur Findung eines funktionierenden Geschäftsmodells das der Deutschen Realität gerecht ist.  Für die Franzonsen war es ganz normal das Joon keine Langstreck ab Lyon anbot, die Deutsche Provinz ist schnell beleidigt wenn Köln nur einen Kuzstreckenflughafen hat.

 

Es ist auch ein berechtigtes Interesse der Lufthansa Geschäft von Condor an sich ziehen zu wollen - man ist im Wettbewerb und man will sich auch den Kuchenanteil dr eigenen Zubringerdienste vielleicht intern Richtung Langstrecke aufbauen.

 

Nicht zuletzt ist die Hansa ein Konsolidierer - gut mögliche das nach einer nächsten Aquisition die Streckenaufteilung so wie sie aus heutiger Sicht richtig ist nochmal überdacht wird. 

 

Nue Märkte funktioniern nun mal über Try and Error - Ryanair, Norwegian oder EasyJet funktionieren heute auch nicht mehr so wie sie angefangen haben als Rgionalflieger (Norwegian und Ryan) oder ULCC (Easy). 

 

 

 

Geschrieben

Gegen Trial/Error ist ja auch nichts einzuwenden.

Das gehört zum Business dazu, genauso wie Rückschläge die es dann gibt.

Was mir im Bezug auf EW aber Sorgen macht ist der Schlingerkurs den LH dort fährt, speziell auf der Langstrecke.

Heute CGN, Morgen DUS, Übermorgen MUC und am Ende FRA.

Und jedes mal "Wir müssen uns verändern, so ist kein Geld zu verdienen!"

 

Ich sehe das als Chance oder Risiko für DE und seinen zukünftigen Owner, egal wie die Besitzverhältnisse aussehen.

 

Chance, weil LH mit dem EW-Vehikel nur "rumeiert" und bis jetzt nur Geld verbrennt.

Mit dem Standort CGN haben sie den Abgang der AB beschleunigt, dann wollten sie AB in DUS ersetzen und sind mit Pauken und Trompeten gescheitert.

 

Wie wird das in FRA?

Das ist das Risiko für DE!

EW kommt als EW (nicht als JUMP-Ersatz), die Konkurrenz drückt die Preise und dann?

Im Vergleich ist DE nicht auf Rosen gebettet.

Der Verkaufsgedanke war ein Versuch, dringend benltigtes frisches Kapital beim Owner zu beschaffen.

Der Brexit wird die TC-Group wie auch immer treffen.

Bei DE sind einige dringend notwendige Investitionen fällig (Flotte^^)

 

Da steht LH/EW mit einer gut gefüllten Kriegskasse gegenüber.

Die letzten Wochen haben gezeigt dass die Investoren und der Aufsichtsrat "kritischer" geworden sind, aber im Vergleich ist die LH-Group in einer weit komfortableren Situation!

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb ATN340:

Das kann man so oder so sehen.

Das Management im Hintergrund macht in Zukunft LH und alle Flugstrecken kommen von LH.

Ich kann dir nur sagen, das SXD-Intern bisher alle damit rechnen, dass das Callsign ex FRA "Lufthansa" ist und nicht "Eurowings" (MUC-BKK ist sozusagen der Pionier). Das wird noch interessant wie man das löst...

Aber egal ob Schweizer Model oder irgendwie anders, es wird Überschneidungen mit DE geben...

 

Auch bei SXD rechnet niemand damit, dass man weiterhin für LH Wetlease fliegt auf Longrange, sondern unter eigener Nummer. Nur das, wie @locodtm ja schrieb, die Organisation bei den Main Airlines liegt. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb ATN340:

Gegen Trial/Error ist ja auch nichts einzuwenden.

Das gehört zum Business dazu, genauso wie Rückschläge die es dann gibt.

Was mir im Bezug auf EW aber Sorgen macht ist der Schlingerkurs den LH dort fährt, speziell auf der Langstrecke.

Heute CGN, Morgen DUS, Übermorgen MUC und am Ende FRA.

Und jedes mal "Wir müssen uns verändern, so ist kein Geld zu verdienen!"

 

Ich sehe das als Chance oder Risiko für DE und seinen zukünftigen Owner, egal wie die Besitzverhältnisse aussehen.

 

Chance, weil LH mit dem EW-Vehikel nur "rumeiert" und bis jetzt nur Geld verbrennt.

Mit dem Standort CGN haben sie den Abgang der AB beschleunigt, dann wollten sie AB in DUS ersetzen und sind mit Pauken und Trompeten gescheitert.

 

Wie wird das in FRA?

Das ist das Risiko für DE!

EW kommt als EW (nicht als JUMP-Ersatz), die Konkurrenz drückt die Preise und dann?

Im Vergleich ist DE nicht auf Rosen gebettet.

Der Verkaufsgedanke war ein Versuch, dringend benltigtes frisches Kapital beim Owner zu beschaffen.

Der Brexit wird die TC-Group wie auch immer treffen.

Bei DE sind einige dringend notwendige Investitionen fällig (Flotte^^)

 

Da steht LH/EW mit einer gut gefüllten Kriegskasse gegenüber.

Die letzten Wochen haben gezeigt dass die Investoren und der Aufsichtsrat "kritischer" geworden sind, aber im Vergleich ist die LH-Group in einer weit komfortableren Situation!

 

 

Dann wird man sich evtl entscheiden müssen:

- was kann man alleine fliegen ohne den Hansafeeding

- von wo?

- und wie? (Flotteninvestition)

 

Konsolidierung bedeutet auch Verdrängungswettbewerb.

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