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Aktuelles zum Flughafen Hannover


Gast

Empfohlene Beiträge

vor 10 Stunden schrieb Tschentelmän:

Der Drogen-Heini kann sich nun auf hohe Kostenforderungen des Airports und der Airlines gefasst machen - und natürlich auf einige andere Konsequenzen

Glaubst du bei einem 21-jährigen ist da finanziell viel zu holen?

Ich denke StGB §315 wird ihn härter treffen. Ein paar Jahre hinter schwedischen Gardinen kann sowas schon kosten. Je nach dem was ihm die Staatsanwaltschaft so vorwirft.

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vor 53 Minuten schrieb EDDS:

Glaubst du bei einem 21-jährigen ist da finanziell viel zu holen?

Ich denke StGB §315 wird ihn härter treffen. Ein paar Jahre hinter schwedischen Gardinen kann sowas schon kosten. Je nach dem was ihm die Staatsanwaltschaft so vorwirft.

 

Nein, er wird vermutlich nur einen Bruchteil der Summe leisten können, wenn überhaupt. Bei den finanziellen Forderungen geht es eher um den ideellen Wert - oder aber die Unternehmen sind auch aus versicherungstechnischen Gründen verpflichtet, Schadensersatz beim Verursacher unabhängig von dessen Einkommensverhältnis ein zu klagen. Dabei dürfte sich die zukünftige Lebensplanung für den Täter dann auch sehr schwierig gestalten, wenn der Gerichtsvollzieher selbst etliche Jahre nach Verbüßung der Haft noch jeden Cent über dem Freibetrag einfordern wird.

Bearbeitet von Tschentelmän
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Interessante Armutsvermutungen, nur weil er 21 ist? Es kann genauso gut sein, er hat eine normale Ausbildung gemacht (16-18) und arbeitet seit drei Jahren Schicht fin der Industrie und verdient X000 brutto im Monat. Oder er ist einer der gar nicht so wenigen Millionen-Erben und sein "gechillter Alltag" war ihm halt mal etwas langweilig geworden...

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Bleibt nur die Frage, was das für ein Tor ist, durch das der Fahrer in den Sicherheitsbereich gelangte. Wird das genutzt, z.B. für Ein- und Ausfahrten, mit entsprechendem Personal ? Oder einfach nur ein verschlossenes Tor ? Nach Lektüre des NDR-Artikels kann man auch den Eindruck gewinnen, daß der Fahrer eventuell das Tor öffnen konnte, ohne es mit seinem PKW zu durchbrechen. Und anscheinend hat er es bis zum Aegean-Airbus geschafft, bevor ihn die BP stellen konnte. Da sind noch einige Fragen zu klären.          PS: Da gibt die BP natürlich in der Öffentlichkeit kein gutes Bild ab, wenn sie vor ein paar Tagen vermeldet, daß am HAJ die Sicherheitsvorkehrungen über die Feiertage und Jahreswechsel verstärkt worden wären (mit "sensibilisierten" Beamten) und dann so ein Vorfall passiert.

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vor 1 Stunde schrieb medion:

Interessante Armutsvermutungen, nur weil er 21 ist? Es kann genauso gut sein, er hat eine normale Ausbildung gemacht (16-18) und arbeitet seit drei Jahren Schicht fin der Industrie und verdient X000 brutto im Monat. Oder er ist einer der gar nicht so wenigen Millionen-Erben und sein "gechillter Alltag" war ihm halt mal etwas langweilig geworden...

Was hat meine Aussage denn mit einer Armutsvermutung zu tun?

Es ist nun einfach so, dass Störungen in der Luftfahrt schnell sehr teuer sind.

Ich denke wir reden selbst bei diesem relativ kleinen Vorfall von mehreren 100k€.

Aber du hast Recht. Vielleicht war es auch einfach ein polnischer Millionär/Milliadär der den Schaden aus der Portokasse bezahlt. 9_9

EDIT:

Zitat

Bleibt nur die Frage, was das für ein Tor ist, durch das der Fahrer in den Sicherheitsbereich gelangte.

@Waldo Pepper Hier sieht man das Tor:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Vorfall-am-Flughafen-Hannover-Konsequenzen-fuer-Sicherheitskonzept

 

EDIT2:

Der Beschreibung im HAZ Artikel nach müsste es dieses Tor gewesen sein. (sieht man auf Maps 3D ganz gut):

https://www.google.de/maps/place/52°27'27.6"N+9°42'57.3"E/@52.4578463,9.7149714,475m/data=!3m1!1e3!4m13!1m6!3m5!1s0x47b07268a376fd39:0xa2502dad94c5f8b4!2sM1+Langenhagen!8m2!3d52.458453!4d9.7166137!3m5!1s0x0:0x0!7e2!8m2!3d52.4576696!4d9.7159056

 

Bearbeitet von EDDS
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Die "Armutsvermutung" war ja lediglich die Übertreibung in die andere Richtung, nachdem hier eher von einem "Drogen-Heini" gesprochen wurde, wo finanziell nur ein Bruchteil zu holen sei. (Eigentlich sogar noch bedauernwert?) Vielleicht ist es ja nicht so.

 

Warum Polen? Grieche liegt doch viel näher: Ich kam mit nichts in dieses Land, außer den drei Milliarden Dollar von meinem Vater.... (frei zitiert aus frühen Easyjet-Kreisen) 9_9

 

Viel interessanter ist ja eigentlich doch, wie verstärkt sensibilisierte oder sensible verstärkte oder blablaba Sicherheit an einem deutschen Flughafen aussieht. Für die Öffentlichkeit nach den Lieferwagen-Fotografen ein paar Pressemeldungen raushauen, aber wer will, der kann: Ein kleines Bömbchen ins Auto, ein Törchen suchen und dann unters Flugzeug fahren...

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vor 8 Minuten schrieb EDDS:

Wenn man 99,999999% prozentige Sicherheit habe wollte, müsste man jedes Flughafengelände mit einer Berliner Mauer sichern.

 

Und selbst die war nicht zu 100% unüberwindbar.

 

Die Diskussion ist trotzdem völlig berechtigt. Klar kann die Polizei nicht ständig jeden Meter rund um den Flughafen überwachen. Trotzdem kritisch zu hinterfragen, warum ein Tor direkt zum Rollfeld so leicht durchdrungen werden kann. Wenn schon keine 100% Sicherheit möglich sind, dann wenigstens ein verantwortbares und realistisches Maximum - ohne es potentiellen Tätern zu einfach zu machen und im Falle eines Vorfalls schnell in Erklärungsnot zu geraten....

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vor 16 Stunden schrieb IranAir:

psychisch krank ist man eh wenn man drogen nimmt..dass sowas aber strafmindernd ist find ich das allerletzte,

Naja dann, es gibt auch Länder, in denen die Menschenrechte nicht so so ausgeprägt sind. 

Entweder man ist schuldfähig oder nicht (0,3%). Wenn man nicht schuldfähig (psychisch krank) ist darf man auch nicht bestraft werden. 

 

vor 5 Stunden schrieb EDDS:

Ich denke StGB §315 wird ihn härter treffen. Ein paar Jahre hinter schwedischen Gardinen kann sowas schon kosten.

Bestand gestern eine konkrete Gefahr? Es geht doch eher um eine Geldstrafe oder ein paar Monate.

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vor 24 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Bestand gestern eine konkrete Gefahr? Es geht doch eher um eine Geldstrafe oder ein paar Monate.

Kommt drauf an wie man es auslegt. Wenn man sich versucht einer rollenden A320 zu nähren, und dann durch die BP gestoppt, ob dann wirklich Gefahr bestand. Mit dem Auto allein hätte wohl nur materiellen Schaden am Flugzeug anrichten können. Also eine große Gefahr für die Menschen an Bord sehe ich da nicht.

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vor 13 Minuten schrieb wartungsfee:

Diese Tore, die jetzt ganz plötzlich super unsicher sind, dienen auch der schnellen Zuführung von Rettungskräften von außen.

Diese Tore zur Zuführung von Rettungskräften gibts es an fast jedem Flughafen, je nach Lage des Platzes.

In Stuttgart sehen die aber zum Großteil etwas anders aus. Das sind massive Schiebetore, die keiner so einfach mal nebenbei öffnet. Die Tore sind meiner Ansicht nach sogar sicherer als der einfache Zaun mit ein bisschen Stacheldrahl und NATO-Draht.

Zudem sind die alle mit Kameras überwacht und nachts beleuchtet.

100 prozentige Sicherheit gibt es nicht, aber dieses Tor sieht schon nach einer Schwachstelle aus.

https://strforum.de/download/file.php?id=22585

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Hauptsache man kann nicht "einfach" so mit einem Auto durch das Tor fahren. Wenn jemand mit voller Wucht dagegen brettert, muss der Wagen zuerst Schrott sein, bevor das Tor nachgibt - oder er sollte zumindest so lange mit dem Durchbruch beschäftigt sein, bis die Polizei mittels Alarmanlage hierbei eilen kann, um einzuschreiten - weit haben sie es ja schließlich nicht.

 

Das sollte technisch machbar sein.

 

Das Restrisiko ist dann aus meiner Sicht vertretbar.... 

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