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Aktuelles zum Flughafen Köln/Bonn


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Empfohlene Beiträge

Am 8.3.2021 um 17:55 schrieb RobinHood:

BTW: Der ominöse Fanclub CGN Community existiert noch? Dachte der wäre schon von der Bildfläche verschwunden. 

 

Naja, der Fanclub besteht aus 3-4 aktiven Usern, die Aktuelles posten; Diskussionen sind unerwünscht, dadurch ist die Community eher tot.

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Vertrag mit 2. Geschäftsführer Finanzen, Torsten Schrank, bis 2025 verlängert; im Vorfeld gab es aber wohl intern Kritik an seinem Führungsstil.

https://www.airportzentrale.de/flughafen-koeln-bonn-torsten-schrank-bleibt-bis-2025-finanzchef/69727/

https://www.rundschau-online.de/news/wirtschaft/flughafen-koeln-bonn-flughafen-vize-bleibt-bis-2025-in-koeln-bonn-38201402?cb=1616402664764

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Kooperation mit Flughafen Chicago Rockford vereinbart; in RFD hat u.a. UPS sein zweitgrößtes US-Umschlagzentrum und gewinnt wohl auch für Amazon Air immer mehr an Bedeutung

https://www.aerotelegraph.com/flughafen-koeln-bonn-kooperiert-mit-chicago-rockford-international-airport

https://www.express.de/koeln/drehkreuz-in-den-staaten-flughafen-koeln-bonn-wird-partner-von-grossem-us-airport-38186610

 

 

 

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  • 4 Wochen später...

Das Unternehmen Kirschner, das am CGN rund 10 Einzelhandelsflächen bewirtschaftet hat (die Presse-/Buchläden airside und landside, die Postagentur und ein paar der Bekleidungsläden), ist insolvent. Der letzte schließt dann demnächst mal die Terminals zu und macht die Lichter aus...:

 

Pressemitteilung des Insolvenzverwalters:

 

Zitat

 

Die Martin Kirschner GmbH stellt Insolvenzantrag

 

Köln/Bonn, 12. April 2021 – Die Troisdorfer Martin Kirschner GmbH hat am 1.4.2021 beim Amtsgericht Bonn den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Insolvenzgericht hat Rechtsanwalt Dirk Obermüller von der Wirtschaftskanzlei dhpg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Das Unternehmen ist in besonderer Weise von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Die Martin Kirschner GmbH betreibt seit rund 50 Jahren am Flughafen in Köln/Bonn Verkaufsflächen für den Bereich Presse und Bücher sowie Textil, darüber hinaus am Düsseldorfer Flughafen Fachgeschäfte für Elektronik. Ferner führt die Gesellschaft Textileinzelhandelsgeschäfte in zentraler Lage verschiedener Städte. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 85 Mitarbeiter und besteht 2021 seit nunmehr 110 Jahren. 

Auslöser der Insolvenz sind die hohen Umsatzeinbrüche als Folge der pandemiebedingten Rückgänge des Flugbetriebs in den vergangenen Monaten.

Die Geschäftsführung beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter trotz der weiterhin sehr schwierigen Rahmenbedingungen in den kommenden Wochen fortzuführen und zugleich, Sanierungsansätze gemeinsam mit den wesentlichen Gläubigern auszuloten. 

Lohnansprüche der Beschäftigten sind in diesem Zeitraum über das Insolvenzgeld abgesichert

 

https://www.dhpg.de/de/newsroom/presse/martin-kirschner-gmbh-stellt-insolvenzantrag/

 

 

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  • 2 Wochen später...
vor 7 Stunden schrieb effxbe:

scheint alles logisch:

Securitas sieht/will keinen Betriebsübergang, somit auch keine Übernahme aller AN, die Zahl der Beschäftigten wird wohl dem b.a.w. zu erwartenden Fluggastaufkommen angepasst sein, die Gewerkschaft tönt lautstark von wegen "das muss Betriebsübergang sein", Kötter hängt sich dran, die kostet das ja nichts...aber eine Übernahme per Betriebsübergang ist für Securitas (finanziell) nicht darstellbar, nicht nur. weil sie ihre eigenen Verträge durchsetzen wollen, sondern in der Personalstärke flexibel bleiben wollen/müssen; die wollen einfach Geld verdienen - wer will das nicht?

Ich bin gespannt auf die gerichtlichen Urteile, die zwangsläufig kömmen, genau so wie auf die Entwicklung der Passagierzahlen in D und in NRW allgemein, und in Köln speziell.

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Also bei den Urteilen würde ich nichts spannendes erwarten.

Da braucht man sich nur die rechtlichen Auseinandersetzungen von 2006 anzusehen.

(Einfach mal den Suchbegrifft "Bundesarbeitsgericht Flughafen Köln 2006" in die Suchmaschine seiner Wahl eingeben.)

Dort liefen alle Rechtsstreits nach dem Schema ab, das AG Köln gibt dem neuen Arbeitgeber recht, das LAG Köln verwirft das Urteil und gibt den Arbeitnehmern recht, und abschließend verwirft das BAG Erfurt die Revision gegen das LAG Urteil.

Wenn Securitas also nicht in der Nacht vom 30.06. zum 01.07.2021 die gesamte Sicherheitstechnik am Flughafen Köln abreißt und durch neue, eigene Technik ersetzt, die dann auch noch von der Bundespolizei abgenommen wird, handelt es sich nach allen Urteilen des BAG um einen Betriebsübergang.

 

Das Securitas auch Geld verdienen will, ist nachvollziehbar.

Und wenn nach Auslaufen der Kurzarbeitsregelungen tatsächlich zu viele Mitarbeiter an Bord sind, dann kann man selbstverständlich auch betriebsbedingte Kündigungen aussprechen. Nur unterliegen die dann natürlich wieder den Regeln, bzw. den "Ansprüchen" die sich die Mitarbeiter auch schon bei Kötter erarbeitet haben. Stichwörter: Sozialauswahl, Abfindungen

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Jubo14, danke für die Antwort; die einschlägigen Urteile sind mir nur sehr bruchstückhaft bekannt, die jeweils zu Grunde liegenden Situationen ebenfalls, was jetzt kommen wird, kenne ich auch nur sehr oberflächlich - zugegeben etwas dünn, meine Infos.

Ich frage mich halt, was will eine Securitas denn? Beurteilen die bzw deren Juristen die Rechtslage in Kenntnis der Details anders, d h sind die begründet optimistisch, oder nur hasardisch? Wollen die es nur darauf ankommen lassen, was da mal geurteilt werden wird? Das halte ich für ein nicht besodners tragfähiges Konzept.

Die haben offensichtlich den Kötter-Preis unterboten; wie hoch ist dann noch die Marge?

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vor 13 Stunden schrieb Blablupp:

Die Frage ist halt, müsste Kötter oder Securitas betriebsbedingt kündigen.

so lange Kurzarbeit läuft - nicht, danach hängt das doch davon ab, wie schnell und wie weit sich das Ganze "erholt", d h welche Fluggastkurve sich da entwickelt (auf der Mengen- und der Zeitschiene). Ich persönlich gehe davon aus, daß die Entwicklung im Linien- und Charterverkehr wesentlich langsamer sein wird, als Manche prognostizieren und propagieren. Weniger Fluggäste bedeutet - vereinfacht - weniger Sercuritypersonalbedarf.

Jetzt setze ich als Nicht-NRWler noch einen mit drauf (bitte - es steinige mich keiner, sondern überdenke meine Meinung in Ruhe und ohne Emotionen): Ein in der Nähe liegender, ausreichend dimensionierter DUS als Landeshauptstadtflughafen, ein längst erfolger Bedarfswegfall durch den Wegzug der Bundesregierung und vieler Bundesbehörden, gleichzeitig eine gute Entwicklung  "in Fracht"...da denke ich an eine andere Zukunft des CGN. Aber ich wei0, das hören nicht alle gerne.

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  • 3 Wochen später...
vor 4 Minuten schrieb touchdown99:

Der neue Duty Free-Shop sieht mir ja irgendwie nach einem Discounter aus, der die Ware mangels Masse / Breite des Sortiments ziemlich luftig präsentiert - eine halbe Wand Toblerone ist irgendwie nicht die Krone des Retail-Olymps....

 

https://www.dfnionline.com/latest-news/rf-travel-retail-celebrates-success-new-cologne-store-06-05-2021/

 

Oha :ph34r: Das sieht ja eher nach Duty Free bei Lego (andere Assoziationen möchte ich hier jetzt nicht schreiben :D) aus. Eher Masse statt Klasse. Dass der neue Heinemann eher nicht das Wasser reichen kann, war abzusehen. Aber das sieht doch relativ furchtbar aus. 

 

Vielleicht wird es über die Zeit und mit mehr Verkehr besser. Aber ich war da von Anfang an nicht richtig überzeugt.

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